Väternotruf informiert zum Thema
Amtsgericht Donaueschingen
Familiengericht
Anträge nichtverheirateter Väter zur kostenlosen gerichtlichen Bestätigung der gemeinsamen Sorge gemäß Artikel 6 Grundgesetz, des Urteils des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vom 03.12.2009 und des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes vom 21.07.2010 nehmen die zuständigen Mitarbeiter/innen des Amtsgerichtes gerne entgegen und bemühen sich um schnellstmögliche Erledigung, denn es ist ihnen eine Herzensangelegenheit Diskriminierungen schnellstmöglich zu beenden.
Amtsgericht Donaueschingen
Mühlenstr. 5
78166 Donaueschingen
Telefon: 0771 / 8505-0
Fax: 0771 / 8505-40
E-Mail: Poststelle@AGDonaueschingen.justiz.bwl.de
Internet: www.amtsgericht-donaueschingen.de
Internetauftritt des Amtsgerichts Donaueschingen (05/2010)
Informationsgehalt: mangelhaft
Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute eigentlich Steuern, wenn die Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.
Bundesland Baden-Württemberg
Direktor am Amtsgericht Donaueschingen: Arno Hornstein (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) - Richter am Amtsgericht Donaueschingen / Direktor am Amtsgericht Donaueschingen (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.09.2001 als Richter am Landgericht Konstanz aufgeführt.
Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Donaueschingen: Heinz Schwing (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1948) - Richter am Amtsgericht Donaueschingen / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Donaueschingen (ab 06.11.1978, ..., 2010)
Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Baden-Württemberg beschäftigen am Amtsgericht Donaueschingen eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Richter/innen, Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.
Zum Amtsgerichtsbezirk Donaueschingen gehören die Gemeinden Blumberg, Bräunlingen, Donaueschingen, Hüfingen, Furtwangen, Gütenbach, Vöhrenbach
Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:
Jugendamt Landkreis Schwarzwald-Baar
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Richter:
Arno Hornstein (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) - Richter am Amtsgericht Donaueschingen / Direktor am Amtsgericht Donaueschingen (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.09.2001 als Richter am Landgericht Konstanz aufgeführt.
Dr. Claudia Jarsumbek (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1973) - Richterin am Amtsgericht Donaueschingen (ab 23.11.2005, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.07.2001 unter dem Namen Bensching als Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Karlsruhe aufgeführt. ... zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz". Herzlichen Glückwunsch, möge die Liebe niemals enden. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 23.11.2005 als Richterin am Amtsgericht Donaueschingen - abgeordnet - aufgeführt.
Heinz Schwing (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1948) - Richter am Amtsgericht Donaueschingen / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Donaueschingen (ab 06.11.1978, ..., 2010)
Abteilungen am Familiengericht Donaueschingen:
1 F -
Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Donaueschingen tätig:
Kurt Gött (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Richter am Amtsgericht Villingen-Schwenningen / Direktor am Amtsgericht Villingen-Schwenningen (ab , ..., 2010, ..., 2012) - ab 1985 im baden-württembergischen Justizdienst. Nach kurzen Stationen bei Staatsanwaltschaft und Amtsgericht Konstanz von 1988 bis 2001 Richter am Amtsgericht Überlingen. Unterbrochen wurde diese Tätigkeit in den Jahren 1995 bis 1997 durch Abordnungen an das Landgericht Konstanz und das Oberlandesgericht Karlsruhe. Im Handbuch der Justiz 1986 ab 04.02.1985 als Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Karlsruhe aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1994 ab 12.02.1988 als Richter am Amtsgericht Überlingen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 02.07.2001 als Direktor am Amtsgericht Donaueschingen aufgeführt.
Stefan Schroth (Jg. 1965) - Richter am Amtsgericht Konstanz (ab , ..., 2007) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 14.03.1997 als Richter am Amtsgericht Donaueschingen aufgeführt.
Rechtspfleger:
Umgangspfleger:
No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Donaueschingen (ab 01.09.2009, ..., )
Ergänzungspfleger:
Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.
Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de
No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Donaueschingen für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )
Vormund:
Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.
Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.
Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de
No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Donaueschingen (ab 01.09.2009, ..., )
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Verfahrensbeistände:
Rechtsanwälte:
Gutachter:
Betreuer:
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Arbeitskreis Mediation Konstanz
Für den Arbeitskreis:
Thomas Colberg
Fischenzstr. 6b
78462 Konstanz
Tel: 07531 / 369 83 96
E-Mail: praxis@mediation-colberg.de
Internet: www.mediation-konstanz.de
Schwarzwald-Baar
Für Konsens statt Kampf um die Kinder
VON CHRISTINA NACK
Wenn Eltern sich trennen, setzen sie ihre Beziehungskrise oft in einem langen Kampf um die Kinder fort. Im Schwarzwald-Baar-Kreis wirken dagegen jetzt Familienrichter, Anwälte, Jugendämter und Beratungsstellen in einem neuen Netzwerk zusammen. Ihr Ziel: Die betroffenen Eltern sollen sich möglichst zügig zum Wohle der Kinder über die Sorgerechtsfragen einigen. Die ersten Erfahrungen sind positiv.
Im Verbund werden Lösungen für Trennungskinder gesucht: Sylvia Neumaier und Harald Holzmann (Jugendamt VS), Eheberater Matthias Dolch, Manfred Nietsch (Kreisjugendamt), Eheberaterin Gitta Benker, Rechtsanwalt Michael Tritschler und Amtsrichter Reiner Horn.
Nack
Schwarzwald-Baar (cn) "Wir wollen weg vom Konfrontations- und hin zum Konsensprinzip", erklärte Michael Tritschler vom Anwaltsverein Villingen-Schwenningen bei einem Pressegespräch im Villinger "Jägerhaus". Die ersten Erfahrungen sind gut, berichteten Vertreter von Beratungsstellen, Jugendamt und Justiz, aus denen das neue Netzwerk für getrennte Familien besteht.
Wohl jeder kennt die leidvollen Geschichten von Kindern, an denen Vater und Mutter herumzerren, vor Gericht um Sorge- und Besuchsrecht streiten, schmutzige Wäsche waschen und monate-, gar jahrelang die Anwälte beschäftigen. Oft verhärten die Fronten im sich hin ziehenden Rosenkrieg, die "gegnerischen" Anwälte bombardieren einander mit gegensätzlichen Forderungen und wechselseitigen Beschuldigungen der zerstrittenen Väter und Mütter.
Angelehnt an das Vorbild des Landkreises Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz stellen die Anwälte im Schwarzwald-Baar-Kreis künftig nur noch einen formlosen "Antrag auf Umgang", so Tritschler. Was dann passiert, war von Amtsrichter Reiner Horn, Manfred Nietsch (Leiter des Kreisjugendamts), Sylvia Neumaier, Harald Holzmann (Jugendamt Villingen-Schwenningen), Gitta Benker (Pro Familia Villingen-Schwenningen) und Matthias Dolch (Ehe- und Familienberatungsstelle Donaueschingen) zu erfahren.
Innerhalb von vier Wochen treffen sich die Getrennten (Hintergrund kann eine Scheidung sein, muss es aber nicht) vor dem Amtsgericht. Hier wird mit dem Richter nach Lösungen gesucht, die das Wohl des Kindes ins Zentrum der Betrachtung stellen.
Möglicht ist das laut Horn seit der Änderung des Sorgerechts 1999. Seither können beide Ex-Partner zuständig für die gemeinsamen Kinder sein, davor war das Sorgerecht automatisch einem von beiden zugeteilt worden.
Der neue Modus erlaube richtigerweise eine Alternative zum Richterspruch. Denn: "Kommunikation kann juristisch nicht erzwungen werden." Genau darum geht es aber in dem weiteren Procedere: Die Eltern sollen lernen, wieder miteinander zu reden. Wird beim ersten Treffen (ohne Kinder) im Gericht kein Kompromiss gefunden, werden sie zur Beratungsstelle geschickt. Das ist verbindlich, erscheinen sie nicht, schalten sich wieder Gericht und Jugendamt ein. "Wir müssen ihnen aus ihrer verkindlichten Kampfstellung heraushelfen", so Manfred Nietsch.
Und das klappt auch gut, war von Gitta Benker zu erfahren. 13 Sorgerechtsfälle hat das Netzwerk, zu dem weitere Beratungsstellen des Landkreises gehören, seit März betreut, vier Trennungsfamilien werden immer noch beraten.
"Der Prozess braucht Zeit", weiß die Fachfrau, doch der Erfolg bestätige das Konzept. "Endlich ziehen alle an einem Strang, statt unterschiedliche Süppchen zu kochen."
Vereinbarungen werden in einem "Kontrakt" formuliert, durch den "möglichst viel Gutes für das Kind und möglichst wenig Schlechtes für die Elternteile" erreicht werden solle.
Alle Beteiligten sollten lernen, dass Kinder nach einer Trennung nicht automatisch unglücklich werden müssen, sondern weiterhin eine gute Beziehung zu Vater und Mutter pflegen könnten.
Entscheidendes Novum an der neuen Regelung sei die gemeinsame Perspektive - der Blick auf die Kinder.
Auch Familienrechtler Tritscher bestätigt, dass der Beziehungskampf durch den neuen Modus erheblich entschärft werde. Während des Beratungsprozesses kommunizieren Juristen, Behörden und Therapeuten regelmäßig miteinander.
Funktioniert der Dialog zwischen den Eltern nicht, fängt der Kreislauf wieder beim Termin vor Gericht an. Und zur Not greift der Richter dann doch zu härteren Bandagen wie Umgangsverbot oder Sorgerechtsentscheidung. "Auch das kann manchmal zum Wohl eines Kindes sein."
30.07.2008
http://www.suedkurier.de/region/furtwangen/kreis/art2968,3343858