Väternotruf informiert zum Thema

Amtsgericht Kehl

Familiengericht

Anträge nichtverheirateter Väter zur kostenlosen gerichtlichen Bestätigung der gemeinsamen Sorge gemäß Artikel 6 Grundgesetz, des Urteils des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vom 03.12.2009 und des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes vom 21.07.2010 nehmen die zuständigen Mitarbeiter/innen des Amtsgerichtes gerne entgegen und bemühen sich um schnellstmögliche Erledigung, denn es ist ihnen eine Herzensangelegenheit Diskriminierungen schnellstmöglich zu beenden.


 

 

Amtsgericht Kehl

Hermann-Dietrich-Straße 6

77694 Kehl

 

 

Telefon: 07851 / 864-260

Fax: 07851 / 864-235

 

E-Mail: poststelle@agkehl.justiz.bwl.de

Internet: www.agkehl.de

 

 

Internetauftritt des Amtsgerichts Kehl (11/2010)

Informationsgehalt: akzeptabel

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden - mit Stand vom 01.08.2010 - http://www.agkehl.de/servlet/PB/menu/1163319/index.html?ROOT=1163316

 

 

 

Bundesland Baden-Württemberg

Landgericht Offenburg

Oberlandesgericht Karlsruhe

 

 

Direktor am Amtsgericht Kehl: Dietmar Hollederer (Jg. 1966) - Richter am Amtsgericht Kehl / Direktor am Amtsgericht Kehl (ab 19.03.2001, ..., 2010)

Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Kehl:

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Baden-Württemberg beschäftigen am Amtsgericht Kehl 5 Richter/innen und eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

Das Amtsgericht Kehl ist zuständig für die Stadt Kehl - www.kehl.de mit etwa 34.000 Einwohnern, die Stadt Rheinau - www.rheinau.de mit etwa 11.000 Einwohnern und die Gemeinde Willstätt - www.willstaett.de mit etwa 9.200 Einwohnern.

 

 

Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:

Jugendamt Ortenaukreis

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

  


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Johannes Blümel (geb. ) - Richter am Amtsgericht Kehl / Familiengericht (ab , ..., 2007, ..., 2010) - ab 20.11.2000 bis zum Wechsel zum Amtsgericht Kehl als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Offenburg tätig. Im Handbuch der Justiz 1982 und 1988 nicht aufgeführt.

Heise - Richter am Amtsgericht Kehl (ab , ..., 2008, ..., 2010)

Dietmar Hollederer (Jg. 1966) - Richter am Amtsgericht Kehl / Direktor am Amtsgericht Kehl (ab 19.03.2001, ..., 2010)

Wolfgang Mermann (geb. 18.02.1947) - Richter am Amtsgericht Kehl (ab 16.05.1983, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 16.05.1983 als Richter am Amtsgericht Kehl aufgeführt

 

 

Richter auf Probe:

Sauerland - Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Karlsruhe (ab , ..., 2010, 2011) - ab 15.04.2010: abgeordnet als Richterin auf Probe mit der Hälfte ihrer Arbeitszeit an das Amtsgericht Offenburg. 01.08.2010: abgeordnet als Richterin auf Probe an das Amtsgericht Kehl. Amtsgericht Offenburg - GVP 01.01.2011: aufgeführt als Richterin auf Probe am Amtsgericht Offenburg.

 

 

 

Abteilungen am Familiengericht Kehl:

1 F -

 

 

Nicht mehr als Richter am Amtgericht Kehl tätig:

Krapp - Richter am Amtsgericht Kehl (ab 05.05.2008, ..., )

Bernd Krüger (Jg. 1973) - Richter / Oberlandesgericht Karlsruhe (ab 07.01.2003, ..., 2008) - 2007: Richter am Amtsgericht Kehl / Strafsachen. Im Handbuch der Justiz  offenbar irrtümlich als Richter am Oberlandesgericht Karlsruhe aufgeführt

Frank Müller (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Amtsgericht Emmendingen / Direktor am Amtsgericht Emmendingen (ab , ..., 2010, 2011) - zunächst Richter am Landgericht Karlsruhe, dann in der Justizvollzugsanstalt Freiburg im höheren Dienst. Danach amtierte Amtsrichter in Freiburg. Ab 21.09.1993 Richter am Amtsgericht Lörrach. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 22.10.2007 als Direktor am Amtsgericht Kehl aufgeführt. 

Rolf-Dieter Sigg (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - Richter am Amtsgericht Offenburg / Direktor am Amtsgericht Offenburg (ab 31.08.2007, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 29.05.2000 als Direktor am Amtsgericht Kehl aufgeführt.

 

 

Rechtspfleger:

 

Umgangspfleger:

No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Kehl (ab 01.09.2009, ..., )

 

Ergänzungspfleger:

Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.

Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de

No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Kehl für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )

 

Vormund:

Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.

Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de

No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Kehl (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

 

Verfahrensbeistände:

Rechtsanwälte:

Gutachter:

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk

Kreisgruppe des mittelbadischen Väteraufbruchs (Kehl-Offenburg) 

Ansprechpartner:

Rainer Gast, Brüderstr. 1, 77694 Kehl,

Tel. 078 51 - 757 68

 

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 


 

 

 

29.12.2007

Papa entführt Kind nach Tunesien

 

Kehler Amtsgericht verurteilt Noch-Ehemann einer 34-Jährigen wegen »Entziehung Minderjähriger«

 

Ein von seiner Frau getrennt lebender Tunesier verließ Deutschland mit dem gemeinsamen Kind.

Er sagt: Seine Frau sei einverstanden gewesen.

Sie sagt: Nein.

Das Kehler Amtsgericht entschied.

Von: Torsten Hass

Kehl. Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen: Eine 34-jährige deutsche Mutter, seit dreieinhalb Wochen von ihrem tunesischen Mann getrennt lebend, kommt in die einstige gemeinsame Wohnung. Etwa acht Stunden zuvor hat sie nach eigenen Angaben den gemeinsamen einjährigen Sohn ihrem Mann gebracht. Nun will sie ihn wieder abholen.

Das Kind ist weg. Der Mann auch. Etwa zwei Stunden habe sie vergeblich gewartet und versucht, ihren Noch-Gatten per Handy zu erreichen, so die 34-Jährige. Erst am nächsten Tag nimmt jemand ab: ein der 34-Jährigen unbekannter Mann in Heidelberg.

Dorthin waren Noch-Gatte und Kind mit dem Zug gefahren, und dort hatte der Papa das Handy vergessen. Wo sich Vater und Sohn zu diesem Zeitpunkt aufhalten, ist immer noch nicht klar. Später ruft die Polizei die 34-Jährige an: Noch-Gatte und Sohn seien am Genfer Flughafen, Tickets für einen Tunesien-Flug in der Tasche – ob das in ihrem Sinne sei?

»Nein, das ist nicht in meinem Sinne!«, gibt die 34-Jährige vor Gericht ihre Reaktion wieder.

 

Missverständnis?

Die Polizei habe ihr mitgeteilt, dass eine Anzeige wegen Entziehung Minderjähriger nötig wäre, um den Flug zu verhindern. Die Frau erstattet Anzeige.

Wegen Entziehung Minderjähriger sitzt rund 15 Monate nach der Tat nun der Tunesier auf der Anklagebank im Kehler Amtsgericht, Dolmetscher an seiner Seite. Laut dem Tunesier beruht das alles wohl auf einem Missverständnis.

Die Trennung dreieinhalb Wochen vor der Tat habe die 34-Jährige ihm am Telefon verkündet: Er war gerade im Hafen von Marseille, um per Schiff mit viel Gepäck nach Tunesien zu reisen. Eigentlich sei damals geplant gewesen, dass Frau und Kind mit dem Flugzeug nachkommen.

Dass sie die Trennung telefonisch durchführte, erklärt die 34-Jährige vor Gericht so, dass sie »natürlich Angst vor seinem Zorn« verspürte. Deswegen sei sie nach dem Telefonat auch zu ihrer Schwester »geflohen«, später dann zu anderen Familienangehörigen.

Die 34-Jährige schildert vor Gericht Szenen einer bereits zuvor zerrütteten Beziehung mit zerschmettertem Geschirr und umgeworfenen Regalen.

Ihr Ehemann macht ihr und ihrer Familie vor Gericht seinerseits Vorhaltungen, dass man ihn nie akzeptiert habe. Tränen- und emotionsreich wird während der Gerichtsverhandlung gerne auch Beziehungswäsche gewaschen, die nichts mit der Tat zu tun hat.

Zwei Tage vor der Tat hatte der Mann seinen Sohn erstmals wieder gesehen, auf neutralem Territorium: in einem Mütterzentrum. »Ich habe nicht viel verstanden«, so der Tunesier via Dolmetscher: »Ich habe verstanden, dass mein Sohn zu mir kommt.«

Einen Tag vor der Tat sei vereinbart worden, dass er mit dem Sohn nach Tunesien reise und seine Frau dann in der gleichen Woche nachkomme, so dass man die zu Beginn der Trennungsphase verhunzte Reise nachhole. Seine Frau verneint diese Darstellung.

Am Flughafen Genf habe er mit seiner Schwester in Marseille telefoniert, die ihm gesagt habe: »Es kann sein, dass Du einen Fehler machst.«

Innerlich zerrissen zwischen der Warnung seiner Schwester und dem Vertrauen zu seiner Frau sei er dann nicht abgeflogen, sondern habe sich mit der Schalter-Angestellten über die Rückgabe der Tickets gestritten.

Interpol benachrichtigt

Diese Schalter-Angestellte war es dann auch, dem der ohne Gepäck auftauchende Vater dermaßen auffiel, dass sie Interpol benachrichtigte, wodurch die deutsche Polizei letztlich erst erfuhr, dass Vater und Sohn bereits in die Schweiz ausgereist waren. Der Vater wurde im Hotel verhaftet.

Der Staatsanwalt erklärte es in seinem Schlussplädoyer für »unvorstellbar, dass die Ehefrau das Einverständnis erklärt hat, dass der Angeklagte das Kind mit nach Tunesien nehmen kann.« Strafrichter Bernd Krüger sah das offenbar genauso: Er verurteilte den Tunesier zu 70 Tagessätzen à 10 Euro.

 

www.baden-online.de/news/artikel.phtml?page_id=70&db=news_lokales&table=artikel_kehl&id=3329#

 

 

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

So eine Aufregung um eine Kindesentführung, wie sie jeden Tag in Deutschland ein Dutzend mal passiert, ausgeführt von deutschen Müttern und oft mit Wissen und Duldung der Behörden und Gerichte.

Man sollte doch mal ehrlich werden und entweder jede Kindesentführung, auch die innerhalb von Deutschland oder gar keine Entführung mehr verfolgen. Bei letzterer Version würde zwar auch noch der allerletzte Rest an Rechtsstaatlichkeit wegfallen, der Deutschland bisher davor bewahrt hat, auf das Niveau einer Bananenrepublik abzusacken, aber man wäre dann wenigstens ehrlich und könnte bei der Gelegenheit auch gleich noch ein paar hundert Stellen in den Behörden und Gerichten sparen, die sich ohnehin nur selektiv nur mit der Spitze des staatlich tolerierten und wohl auch gewünschten Eisberges beschäftigen.

 

 

 


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