Väternotruf informiert zum Thema
Amtsgericht Lübeck
Familiengericht
Anträge nichtverheirateter Väter zur kostenlosen gerichtlichen Bestätigung der gemeinsamen Sorge gemäß Artikel 6 Grundgesetz, des Urteils des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vom 03.12.2009 und des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes vom 21.07.2010 nehmen die zuständigen Mitarbeiter/innen des Amtsgerichtes gerne entgegen und bemühen sich um schnellstmögliche Erledigung, denn es ist ihnen eine Herzensangelegenheit Diskriminierungen schnellstmöglich zu beenden.
Amtsgericht Lübeck
Am Burgfeld 7
23568 Lübeck
Telefon: 0451 / 371-0
Fax: 0451 / 371-1523
E-Mail: verwaltung@ag-luebeck.landsh.de
Internet: www.ag-luebeck.schleswig-holstein.de
Internetauftritt des Amtsgerichts Lübeck (08/2010)
Informationsgehalt: miserabel
Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute eigentlich Steuern, wenn die Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.
Bundesland Schleswig-Holstein
Präsident am Amtsgericht Lübeck: Dirk Stojan (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Präsident am Amtsgericht Lübeck (ab 01.01.1997, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 30.04.1986 als Richter am Landgericht Lübeck aufgeführt. Persönlicher Stellvertreter des Präsidenten am Schleswig-Holsteinischen Landesverfassungsgericht für die Amtszeit vom 1. Mai 2008 bis zum 30. April 2017
Vizepräsident am Amtsgericht Lübeck: Carsten Löbbert (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" - Richter am Amtsgericht Lübeck / Vizepräsident am Amtsgericht Lübeck (ab 13.01.2004, ..., 2008) - Betrifft: Justiz 12/2007)
Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Schleswig-Holstein beschäftigen am Amtsgericht Lübeck eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Richter/innen, Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.
Die örtliche Zuständigkeit des Amtsgerichts Lübeck umfasst die Stadt Lübeck sowie ab 1. Oktober 2009 zusätzlich Bad Schwartau, Stockelsdorf und Reinfeld mit umliegenden Orten. Bis zum 31. März 2008 gehörten Krummesse und Groß Grönau zum Gerichtsbezirk des Amtsgerichts Lübeck . Nach § 2 Absatz 8 des Gesetzes zur Neuordnung von Amtsgerichtsbezirken vom 4. Oktober 2006 (GVOBl. Schleswig-Holstein 2006, Seite 216) wurden aus dem Bezirk des Amtsgerichts Lübeck zum 1.April 2008 die Gemeinden Groß Grönau und Krummesse dem Bezirk des Amtsgerichts Ratzeburg zugelegt. Hinsichtlich Krummesse ist zu beachten, dass nur die Straßenzüge der Gemeinde Krummesse - Amt Berkenthin - und nicht des Ortsteils Krummesse, der zum Stadtteil St. Jürgen der Hansestadt Lübeck gehört, betroffen sind. Für letztgenannte Bereiche bleibt das Amtsgericht Lübeck weiterhin örtlich zuständig. Das nachstehende Adressverzeichnis umfasst allein diejenigen Straßen und Grundstücke, die zum Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Ratzeburg gehören. Alle im Verzeichnis nicht erwähnten Straßen des Ortes Krummesse gehören zum Bezirk des Amtsgerichts Lübeck.
Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:
Jugendamt Lübeck - kreisfreie Stadt
Väternotruf Lübeck
August Mustermann
Musterstraße 1
23568 Lübeck
Telefon: 0451 / ...
E-Mail: august.mustermann@web.de
Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Richter:
Franz Böcher (Jg. 1946) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab 11.12.1978, ..., 2002)
Dr. Jörg Branner (Jg. 1963) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab 27.04.2001, ..., 2002)
Dörte Burwitz (Jg. 1958) - Richterin am Amtsgericht Lübeck (ab 01.12.1992, ..., 2002)
Hans-Heinrich Evers (Jg. 1945) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab 02.05.2001, ..., 2002)
Anja Farries (Jg. 1963) - Richterin am Amtsgericht Lübeck (ab 20.07.1999, ..., 2002)
Berke Fürter-Braun (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1972) - Richterin am Amtsgericht Lübeck (ab 01.05.2007, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 16.07.2001 als Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Schleswig aufgeführt.
No Name - Richter am Landgericht Lübeck - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1
Martina Franke (Jg. 1956) - Richterin am Amtsgericht Lübeck (ab 07.04.1999, ..., 2002)
Erhard Haida (Jg. 1947) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab 11.08.1978, ..., 2002)
Jörg Hentschel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.11.1997 als Richter am Amtsgericht Schwarzenbek aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.11.1997 als Richter am Amtsgericht Lübeck aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.
Hans-Jürgen Humbert (Jg. 1948) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab 22.08.1979, ..., 2010) - 2009, 2010: Pressesprecher am Amtsgericht Lübeck
Marion Krohn (Jg. 1963) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab 28.08.2001, ..., 2002)
Claus-Peter Lorenzen (Jg. 1966) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab 15.03.2002, ..., 2002)
Carsten Löbbert (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Amtsgericht Lübeck / Vizepräsident am Amtsgericht Lübeck (ab 13.01.2004, ..., 2008) - Betrifft: Justiz 12/2007)
Jobst-Rüdiger Puchert (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1952) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab 15.02.2003, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 13.11.1985 als Richter am Landgericht Lübeck aufgeführt.
Ingo Socha (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1972) - Richter am Amtsgericht Lübeck / Familiengericht (ab 01.05.2007, ..., 2008) - ab 02.01.2002 offenbar Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Schleswig-Holstein. 2007: Gedanken zu einer Ethik richterlichen Verhaltens - Schleswiger Ethikrunde. FamRZ 12/2010: "Probleme des einstweiligen Rechtsschutzes nach dem FamFG am Beispiel der Kindschaftssachen."
Thomas Stanisak (Jg. 1949) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab 14.10.1994, ..., 2002)
Dirk Stojan ((geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Präsident am Amtsgericht Lübeck (ab 01.01.1997, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 30.04.1986 als Richter am Landgericht Lübeck aufgeführt. Persönlicher Stellvertreter des Präsidenten am Schleswig-Holsteinischen Landesverfassungsgericht für die Amtszeit vom 1. Mai 2008 bis zum 30. April 2017
Corinna Wiggers (Jg. 1959) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab 19.02.1993, ..., 2010) - 2009, 2010: stellvertretende Pressesprecherin
# Heinz Winkler
# Winfried Schreiber
# Gabriele Neubert
# Susanne Schalies
# Ulrike Prahl
# Jutta Scharfenberger
Abteilungen am Familiengericht Lübeck:
127 F -
Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Lübeck tätig:
Inge Böttcher (Jg. 1939) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab 23.06.1971, ..., 2002)
Lieselotte Bruhn (Jg. 1937) - Richterin am Amtsgericht Lübeck (ab 16.11.1972, ..., 2002)
Helmut Fransson (Jg. 1942) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab 20.10.1976, ..., 2002)
Wolfgang Geiger (Jg. 1942) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab 11.04.1994, ..., 2002)
Ulrike Hillmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz"1953 in Bad Segeberg - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Kiel / Präsidentin am Landgericht Kiel (ab 04.06.2010, ..., 2012) - ab 1979 am Landgericht Lübeck wechselte sie im gleichen Jahr an das Landgericht Kiel, dem sie bis 1994, unterbrochen durch Abordnungen an das Amtsgericht Rendsburg und an das Oberlandesgericht Schleswig im Jahre 1992, angehörte. Ab 1994 ständige Vertreterin des Direktors bei dem Amtsgericht Bad Segeberg und im Jahre 1997 Vizepräsidentin des Amtsgerichts Lübeck. Im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.02.1982 als Richterin am Landgericht Lübeck - halbe Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.11.1997 als Vizepräsidentin am Amtsgericht Lübeck aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 08.11.2004 als Vizepräsidentin am Landgericht Kiel aufgeführt. Seit 2008 Mitglied am Schleswig-Holsteinischen Landesverfassungsgericht.
Peter Kuschewitz (Jg. 1941) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab 25.04.1973, ..., 2002)
Andreas Lehnert (geb. 07.05.1942) - Richter am Amtsgericht Lübeck (ab , ..., 1988, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 21.08.1978 als Richter am Landgericht Lübeck aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1988 als Richter am Amtsgericht Lübeck ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt aufgeführt.
Rechtspfleger:
Umgangspfleger:
No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Lübeck (ab 01.09.2009, ..., )
Ergänzungspfleger:
Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.
Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de
No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Lübeck für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )
Vormund:
Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.
Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.
Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de
No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Lübeck (ab 01.09.2009, ..., )
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
Allgemeine Lebens- und Sozialberatung
Fegefeuer 2
23552 Lübeck
Telefon: 0451 / 79946-21
E-Mail: martini@caritasverband-luebeck.de
Internet: http://www.caritas-luebeck.de
Träger:
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Gruppenarbeit, Krisenintervention, Lebensberatung, Partnerberatung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Beratung für psychisch Kranke, Sozialberatung, Telefonische Beratung
Beratungsstelle für Ehe- und Lebensfragen
Jakobikirchhof 4
23552 Lübeck
Telefon: 0451 / 794362
E-Mail: eheberatung-luebeck@t-online.de
Internet: http://www.gemeindediakonie-luebeck.de
Träger: Gemeindediakonie Lübeck e.V.
Angebote: Eheberatung, Lebensberatung, Partnerberatung, Sexualberatung, Krisenintervention
Beratungsstelle für Familien- und Erziehungsfragen
Hüxterdamm 18
23552 Lübeck
Telefon: 0451 / 793229
E-Mail: familienberatung@gemeindediakonie-luebeck.de
Internet: http://www.gemeindediakonie-luebeck.de
Träger: Gemeindediakonie Lübeck e.V.
Angebote: Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Gruppenarbeit
Kinderschutz-Zentrum Lübeck Hilfe für Eltern und Kinder
An der Untertrave 77
23552 Lübeck
Telefon: 0451 / 78881
E-Mail: kinderschutz-zentrum-luebeck@awo-sh.de
Internet: http://www.suedholstein.de/kinderschutz-zentrum
Träger: Arbeiterwohlfahrt
Angebote: Familienberatung, Krisenintervention, Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Jugendberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Telefonische Beratung
Mitarbeiter/innen:
Natalia Bleiker-Buth - Diplom-Psychologin, Diplom-Kriminologin, Kinderschutz-Zentrum Lübeck (2007)
pro familia
Aegidienstr. 77
23552 Lübeck
Telefon: 0451 / 623309
E-Mail: luebeck@profamilia.de
Internet: http://www.profamilia-sh.de
Träger:
Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Sexualberatung, Familienplanungsberatung, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Jugendberatung, Sozialberatung, Partnerberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Krisenintervention, Sexualpäd.
TIP Initiativen unter einem Dach e.V.
Kanalstr. 80
23552 Lübeck
Telefon: 0451 / 8711306
E-Mail: info@tip-initiativen.de
Internet: http://www.tip-initiativen.de
Träger:
Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Krisenintervention, Lebensberatung, Telefonische Beratung, Familienberatung
Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen
Greveradenstr. 1
23554 Lübeck
Telefon: 0451 / 78205
E-Mail: efl-beratung-hl@kk-erzbistum-hh.de
Internet: http://www.efl-beratung-nord.de
Träger: Erzbistum Hamburg
Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Partnerberatung, Krisenintervention
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Familienhilfen/Jugendamt Nachbarschaftsbüro Vorwerk- Falkenfeld
Elmar-Limberg-Platz 4
23554 Lübeck
Telefon: 0451 / 4082308
E-Mail: nbb.vorwerkfalkenfeld@versanetde
Internet: http://www.luebeck.de
Träger: Stadt
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Lebensberatung, Partnerberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung
Familienhilfen/Jugendamt Fackenburger Allee
Fackenburger Allee 29
23554 Lübeck
Telefon: 0451 / 122-2524
E-Mail: familienhilfen-fackenburger-allee@luebeck.de
Internet: http://www.luebeck.de
Träger: Stadt
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Lebensberatung, Partnerberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung
Familienhilfen/Jugendamt Nachbarschaftsbüro Hudekamp
Hudekamp 25a
23558 Lübeck
Telefon: 0451 / 893316
E-Mail: nbb.hudekamp@versanet.de
Internet: http://www.luebeck.de
Träger: Stadt
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Lebensberatung, Partnerberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung
Familienhilfen/Jugendamt Nachbarschaftsbüro St. Lorenz Süd
Hansering 20b
23558 Lübeck
Telefon: 0451 / 4793836
E-Mail: nbb.stlorenz@versanet.de
Internet: http://www.luebeck.de
Träger: Stadt
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Lebensberatung, Partnerberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung
Familienhilfen/Jugendamt Nachbarschaftsbüro Wisbystraße
Wisbystr. 19
23558 Lübeck
Telefon: 0451 / 4094240
E-Mail: nbb.wisbystrasse@versanet.de
Internet: http://www.luebeck.de
Träger: Stadt
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Lebensberatung, Partnerberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung
Familienhilfen/Jugendamt der Hansestadt Lübeck
Kronsforder Allee 2-6
23560 Lübeck
Telefon: 0451 / 122-4510
E-Mail: familienhilfen-jugendamt@luebeck.de
Internet: http://www.luebeck.de
Träger:
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Lebensberatung, Partnerberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung
Familienhilfen/Jugendamt Moislinger Berg
Moislinger Berg 1
23560 Lübeck
Telefon: 0451 / 122-2527
E-Mail: nbb.moislingerberg@versanet.de
Internet: http://www.luebeck.de
Träger: Stadt
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Lebensberatung, Partnerberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung
Familienhilfen/Jugendamt Nachbarschaftsbüro Marli-Forum
Elisabeth-Haseloff-Str. 12
23564 Lübeck
Telefon: 0451 / 621203
E-Mail: nbb.marliforum@versanet.de
Internet: http://www.luebeck.de
Träger: Stadt
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Lebensberatung, Partnerberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung
Familienhilfen/Jugendamt Adolf-Ehrtmann-Straße
Adolf-Ehrtmann-Str. 3
23564 Lübeck
Telefon: 0451 / 122-2525
E-Mail: familienhilfen-adolf-ehrtmann-strasse@luebeck.de
Internet: http://www.luebeck.de
Träger: Stadt
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Lebensberatung, Partnerberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung
Familienhilfen/Jugendamt Nachbarschaftsbüro Eichholz
Marcatorweg 1-3
23564 Lübeck
Telefon: 0451 / 6111217
E-Mail: nbb.eichholz@versanet.de
Internet: http://www.luebeck.de
Träger: Stadt
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Lebensberatung, Partnerberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung
Familienhilfen/Jugendamt Nachbarschaftsbüro Kücknitz/ Roter Hahn
Tannenbergstr. 17
23569 Lübeck
Telefon: 0451 / 308611
E-Mail: nbb.kuecknitz@versanet.de
Internet: http://www.luebeck.de
Träger: Stadt
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Lebensberatung, Partnerberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung
Familienhilfen/Jugendamt Kirchplatz
Kirchplatz 7b
23569 Lübeck
Telefon: 0451 / 122-2526
E-Mail: familienhilfen-kirchplatz@luebeck.de
Internet: http://www.luebeck.de
Träger: Stadt
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Lebensberatung, Partnerberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung
Verfahrensbeistände:
Dr. Julia Klohs
Fachanwältin für Familienrecht
Dr. Klohs & Kollegen
Am Burgfeld 4
23568 Lübeck
http://www.kljk-rechtsanwaelte.de/anwaelte_klohs.html
Bestellung am Amtsgericht Lübeck durch Richter Socha.
Rechtsanwälte:
Gutachter:
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Beratungsstelle für Männer
Wahmstr. 60
23552 Lübeck
Telefon: 0451 / 592270
E-Mail: zbs.luebeck@vorwerker-diakonie.de
Internet: http://www.vorwerker-diakonie.de
Träger: Vorwerker Diakonie e.V.
Angebote: Krisenintervention, Beratung für psychisch Kranke, Telefonische Beratung, Lebensberatung, Sozialberatung
Mann erschlägt Ex-Frau mit Beil auf offener Straße
Grausame Szenen in Lübeck: Mit einem Beil hat ein 37-Jähriger seine Ex-Frau erschlagen. Nach Angaben der Polizei war die 36-Jährige mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Hause, als der Täter plötzlich auf sie losging.
Lübeck - Die 36-Jährige war auf der Stelle tot. Eine Polizeibeamtin, die nicht im Dienst war, wurde zufällig Zeugin der Tat. Sie nahm die Verfolgung auf und konnte den Flüchtigen nach wenigen Metern stellen. Der 37-Jährige soll die Tat gestanden haben, er befindet sich in Untersuchungshaft.
Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war es in der Vergangenheit mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen den geschiedenen und getrennt lebenden Eheleuten gekommen. "Dabei ist die Frau offenbar auch mehrfach geschlagen worden", sagte Polizeisprecher Frank Doblinski. Die Frau hinterlasse eine siebenjährige Tochter und einen vierjährigen Sohn.
jdl/AP
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,525733,00.html
29.12.2007
Kommentar Väternotruf:
Polizeisprecher Frank Doblinski sagt: "Die Frau hinterlasse eine siebenjährige Tochter und einen vierjährigen Sohn."
Diese Formulierung lässt erst einmal vermuten, dass der Totschläger nicht der Vater der beiden Kinder wäre, doch wie man später erfährt, ist es doch der Vater der beiden Kinder. Warum der Polizeisprecher nicht gleich mitteilt, dass der Totschläger auch der Vater ist bleibt unklar. So wie wohl manches in der Sache unklar bleiben wird.
Beil-Mord: War es ein Streit ums Sorgerecht?
Der schreckliche Beil-Mord von Lübeck - jetzt zeichnet sich ein mögliches Motiv ab: Estratios K. (l.) hatte am Tag vor der grausamen Tat einen Sorgerechtsstreit um die beiden gemeinsamen Kinder verloren. Fotos: Holger Kröger
Lübeck - Einen Tag vor der Bluttat hatte der Mörder einen Sorgerechtsstreit gegen seine Frau verloren. Die Polizei rechtfertigt unterdessen ihr Handeln in dem Fall.
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Ein verlorener Sorgerechtsstreit war möglicherweise das Motiv für den Beil-Mord von Marli. Wie die LN gestern erfuhren, hat das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig am 27. Dezember in zweiter Instanz die Klage von Estratios K. abgewiesen, das Sorgerecht für die beiden Kinder zu gleichen Teilen auf ihn und seine Ex-Frau Kalliopi T. zu verteilen. Wie zuvor das Amtsgericht Lübeck hatte das OLG K. zwar gestattet, seine Kinder einmal pro Woche zu besuchen, das Sorgerecht aber allein der Mutter zugesprochen. Einen Tag nach dem Urteil musste Kalliopi T. sterben.
Das Unfassbare daran: Mit dem Mord an der Mutter ist das Sorgerecht jetzt tatsächlich auf den Vater als engsten Angehörigen übergangen. "Nur das Amtsgericht kann jetzt das Sorgerecht auf den Großvater übertragen, der sich zurzeit auch um die Kinder kümmert", so Stadtsprecher Matthias Erz auf Anfrage. "Das Jugendamt wird die Familie dabei natürlich unterstützen."
Unterdessen laufen die Ermittlungen gegen K. weiter: "Der Beschuldigte hat sich zur Sache bisher noch nicht geäußert, hat aber bereits Kontakt zu einem Rechtsanwalt aufgenommen", sagt Lübecks Leitender Oberstaatsanwalt Heinrich Wille.
Die Familie des Opfers macht Polizei und Justiz für den Tod von Kalliopi T. mitverantwortlich. Nach einer Messerattacke gegen seine Ex-Frau am 22. September hätte die Polizei Estratios K. in Haft nehmen müssen, klagen der Vater und die beiden Brüder des Opfers. Polizeisprecher Frank Doblinski rechtfertigt das Vorgehen: "Es hat damals keine Rechtsgrundlage gegeben, den Beschuldigten weiter festzuhalten." Nach Angaben des Polizeisprechers habe es seit dem Jahr 2005 insgesamt acht Polizeieinsätze im Umfeld der Familie gegeben, an denen nicht nur die geschiedenen Ehepartner, sondern auch andere Familienmitglieder beteiligt gewesen seien. Das Einsatzspektrum habe von Beleidigung über Nötigung bis hin zu Körperverletzung gereicht. Zwischenzeitlich habe es aber immer wieder Versuche der Familie gegeben, den Streit friedlich zu beenden.
"Der Fall vom 22. September hatte aber eine ganz andere Qualität", räumt Doblinski ein. K. habe seine geschiedene Frau mit einem Messer bedroht und versucht, von der Familie Geld zu erpressen. Kalliopi T. wurde dabei mit dem Messer am Bein verletzt. K. wurde nach der Tat kurzzeitig in Gewahrsam genommen und wegen des Verdachts auf Bedrohung, Körperverletzung und Freiheitsberaubung angezeigt.
"Bei uns ist dieser Fall damals nur als eine Routineangelegenheit und auch erst zwei Monate nach der Tat eingegangen, ohne einen Hinweis auf besondere Dringlichkeit", so Heinrich Wille. Ob die Einschätzung der Polizei damals richtig war, könne er derzeit noch nicht beurteilen. "Aber im Licht der heutigen Ereignisse hätte man wohl zu einem anderen Schluss kommen müssen." Polizeisprecher Doblinski: "Es gab keine einschlägigen Vorstrafen. Wäre das der Fall gewesen, hätten die Kollegen möglicherweise anders gehandelt. Aber das ist nur Spekulation."
Tatsächlich ist Estratios K. bisher lediglich wegen zwei Drogendelikten verurteilt, für die er insgesamt zwei Jahre Haft in Stuttgart verbüßt hatte. Andere Verfahren wegen Bedrohung und Körperverletzung seien laut Staatsanwaltschaft von der inzwischen getöteten Ehefrau in "gegenseitigem Einvernehmen" zurückgezogen worden.
Von Oliver Vogt, LN
http://www.ln-online.de/lokales/2281049
-online/lokales vom 03.01.2008 08:15
Kommentar Väternotruf:
Operation gelungen, Patient tot - so kann man vielleicht die vom Oberlandesgericht Schleswig bestätigte Entziehung des Sorgerechtes (vermutlich wie fast immer nach §1671 BGB) bezeichnen. Ob man den verfahrensführenden Richtern am Amtsgericht Lübeck und am Oberlandesgericht Schleswig zu ihrer - wie immer natürlich ausschließlich am Kindes wohl orientierten Entscheidung gratulieren darf, erscheint zweifelhaft, angesichts der unmittelbar nach dem Richterspruch durch den Vater erfolgten Hinrichtung seiner ehemaligen Frau..
Kaum hat man am Oberlandesgericht Schleswig den am Amtsgericht Lübeck bezüglich des Vaters bereits vollzogenen Sorgerechtsentzug nach § 1671 BGB bestätigt, da haut der Vater seiner Ex-Frau mit dem Beil den Schädel ein. Wie wäre wohl die Sache ausgegangen, wenn man am Amtsgericht Lübeck dem Vater das Sorgerecht nicht entzogen und statt dessen einen Sorgerechtspfleger eingesetzt hätte, der bei Konflikten zwischen den beiden Eltern hätte vermitteln, schlichten und entscheiden können? Das hätte vermutlich der Justizkasse ein paar Tausend Euro gekostet und der Frau und Mutter vielleicht das Leben gerettet. Leider scheint man an den wenigsten Gerichten in Deutschland so weit zu denken und so werden wir auch in Zukunft sicher noch einige Fälle vermelden müssen, in dem nach gelungener gerichtlicher Väterentsorgung, der solcherart narzisstisch gekränkte Vater gewalttätig wird.
Beil-Mord: Professorin greift Behörden an
Foto: Roessler/LN
Professor Dr. Angelika Henschel (50) vom Verein „Frauen helfen Frauen“. Foto: Roessler/LN
Lübeck - Im Fall der ermordeten Kalliopi T. haben viele Hilfsinstrumente im Vorwege nicht richtig gegriffen, glaubt Professor Angelika Henschel vom Vorstand des Vereins "Frauen helfen Frauen", in dessen Trägerschaft sich das Autonome Frauenhaus in Lübeck befindet. Henschel kritisiert dabei vor allem das Jugendamt und die Gerichte. "Wir beobachten leider häufig, dass von manchen Institutionen oft so getan wird, als handele es sich bei Körperverletzungen oder Bedrohung im häuslichen Bereich lediglich um einen ,Familienstreit', nicht aber um eine vollwertige Straftat", kritisiert Henschel.
In den vergangenen Jahren habe sich, was den Schutz von Frauen vor häuslicher Gewalt anginge, zwar vieles in Deutschland verbessert, vor allem durch die Einführung des Gewaltschutzgesetzes. Aber gerade bei den Mitarbeitern des Amtsgerichtes sei immer noch eine gewisse "Fortbildungsresistenz" festzustellen. "Leider sind nicht alle so sensibilisiert, dass sie auch tatsächlich die Problematik erkennen, mit denen die Frauen tagtäglich konfrontiert sind", sagt die Sozialwissenschaftlerin der Universität Lüneburg.
Selbst nach der Messer-Attacke gegen Kalliopi T. seitens ihres Mannes im September hat das Amtsgericht eine einstweilige Verfügung gegen den Mann in einem Eilverfahren zurückgewiesen. "Es gab widersprüchliche Vorträge der beiden Parteien", begründet Gerichtssprecherin Corinna Wickers gegenüber den LN. Da es keine direkten Zeugen des Vorfalls gab, seien die Vorwürfe letztlich nicht zu beweisen gewesen. Der Vorfall wurde zwar bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, zu einer Verhandlung war es bisher aber noch nicht gekommen.
Henschel zufolge habe die Interventionskette nach dem Vorfall vom 22. September nicht funktioniert. "In Niedersachsen zum Beispiel gibt die Polizei die Daten in so einem Fall direkt an Hilfseinrichtungen weiter, die dann mit der Frau Kontakt aufnehmen. Das ist hier offensichtlich unterblieben." Ein Fehler sei es auch gewesen, Estratios K. ein Besuchsrecht für seine Kinder einzuräumen. "Dadurch hat man dem Täter immer wieder die Möglichkeit gegeben, Zugriff auf die Frau zu nehmen", sagt die 50-Jährige. Ihrer Ansicht nach habe das Jugendamt in diesem Fall sehr fahrlässig gehandelt. "Leider wird dann oft so argumentiert, dass der Mann vielleicht ein miserabler Ehemann, aber deswegen nicht unbedingt auch ein schlechter Vater sein muss", hat die Professorin erlebt.
Stadtsprecher Matthias Erz rechtfertigt dagegen jedoch das Verhalten des Jugendamtes in der Angelegenheit. "Uns lagen keine Erkenntnisse vor, dass der Vater zu Gewalttätigkeiten neigt." Aus diesem Grunde habe man nicht anders handeln können.
Doch spätestens nach dem Vorfall vom 22. September hätten Gerichte und Jugendamt reagieren und das Umgangsrecht für Estratios K. aussetzen müssen, ist Angelika Henschel überzeugt. "Natürlich wäre auch das kein hundertprozentiger Schutz für die Frau gewesen, wenn alle gerichtlichen und behördlichen Maßnahmen getroffen worden wären", räumt die Professorin ein. Gleichwohl wäre der Täter im Vorwege leichter zu kontrollieren gewesen.
Oftmals werde von den Institutionen aber unterschätzt, dass es bei Gewalt zwischen Ehepartnern um mehr geht als einen Familienstreit, sondern bisweilen sogar um Leben und Tod. "Damit bleibt ein Fall wie dieser immer noch ein Extremfall - aber während des 30-jährigen Bestehens des Frauenhauses haben wir leider schon mehrere Todesfälle erlebt." Statistiken würden sogar belegen, dass jede dritte bis vierte Frau bereits einmal Gewalt in einer Beziehung erlebt habe.
Von Oliver Vogt, LN
http://www.ln-online.de/artikel/2281603/Beil-Mord:_Professorin_greift_Beh%F6rden_an.htm
Posteingang 04.01.2008
Kommentar Väternotruf:
"Natürlich wäre auch das kein hundertprozentiger Schutz für die Frau gewesen, wenn alle gerichtlichen und behördlichen Maßnahmen getroffen worden wären", räumt die Professorin ein. Gleichwohl wäre der Täter im Vorwege leichter zu kontrollieren gewesen.", erfahren wir von Professor Dr. Angelika Henschel (50) vom Verein „Frauen helfen Frauen“, bei der offenbar der Wunsch die Mutter ihres Gedanken ist.
Man kann im Gegensatz zu Frau Henschel annehmen, dass die gerichtliche Verweigerung des Umgangsrechtes, die von der Frauenhausbewegung kampagnenartig gefordert wird, zu mehr Gewalt von Vätern gegen Mütter führt, denn Gewalt entsteht bei Männern oft in Ohnmachtsituationen, was eine Professorin an der Universität Lüneburg eigentlich wissen müsste. Wer Umgangsauschlüsse fordert, erinnert nicht nur an den CDU-Populisten und Hessens Ministerpräsidenten Roland Koch, der harte Strafen für ein probates Mittel der Kriminalitätsbekämpfung hält, sondern der fördert letztlich sicher auch mehr statt weniger Gewalt.