Väternotruf informiert zum Thema

Amtsgericht Pfaffenhofen 

Familiengericht

Anträge nichtverheirateter Väter zur kostenlosen gerichtlichen Bestätigung der gemeinsamen Sorge gemäß Artikel 6 Grundgesetz, des Urteils des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vom 03.12.2009 und des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes vom 21.07.2010 nehmen die zuständigen Mitarbeiter/innen des Amtsgerichtes gerne entgegen und bemühen sich um schnellstmögliche Erledigung, denn es ist ihnen eine Herzensangelegenheit Diskriminierungen schnellstmöglich zu beenden.


 

 

Amtsgericht Pfaffenhofen

Ingolstädter Straße 45

85276 Pfaffenhofen an der Ilm

 

 

Telefon: 08441 / 756-0

Fax: 08441 / 756-129

 

E-Mail: poststelle@ag-paf.bayern.de

Internet: http://www.justiz.bayern.de/gericht/ag/paf/

 

 

Internetauftritt des Amtsgerichts Pfaffenhofen (08/2010)

Informationsgehalt: mangelhaft

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt

 

 

Bundesland Bayern

Landgericht Ingolstadt

Oberlandesgericht München

 

 

Direktorin am Amtsgericht Pfaffenhofen: Bettina Geschwilm (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1952) - Richterin am Amtsgericht Pfaffenhofen / Direktorin am Amtsgericht Pfaffenhofen (ab , ..., 2009, 2010) - 1980 Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt. 1983 bis 1988 Richterin am Amtsgericht Ingolstadt. Ab 1988 Richterin am Landgericht Ingolstadt. Ab 2003 Vorsitzende Richterin am Landgericht Ingolstadt - Zivilkammer. Im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.10.1981 als Richterin am Amtsgericht Ingolstadt aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 als Richterin am Landgericht Ingolstadt aufgeführt. Ab 01.07.2003 Vorsitzende Richterin am Landgericht Ingolstadt.

Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Pfaffenhofen: Ulrich Klose (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1957) - Richter am Amtsgericht Pfaffenhofen / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Pfaffenhofen (ab 01.12.2005, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.05.2001 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt aufgeführt.

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Bayern beschäftigen am Amtsgericht Pfaffenhofen 7 Richter/innen und eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

 

 

Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:

Jugendamt Landkreis Pfaffenhofen

 

 

 

Väternotruf Pfaffenhofen

 

Manfred Brickl

E-Mail: mb2105@hotmail.com

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

Matthias Bögelein

Freisinger Straße Nr. 1

85391 Allershausen

Telefon: 08166 / 582659

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Rainer Fixl (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richter am Amtsgericht Pfaffenhofen / Familiengericht (ab 01.03.1996, ..., 2010) - Soll 2011 nicht mehr am Amtsgericht Pfaffenhofen tätig sein. Richter Fixl wird vom Väternotruf nicht empfohlen. 

Bettina Geschwilm (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1952) - Richterin am Amtsgericht Pfaffenhofen / Direktorin am Amtsgericht Pfaffenhofen (ab , ..., 2009, 2010) - 1980 Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt. 1983 bis 1988 Richterin am Amtsgericht Ingolstadt. Ab 1988 Richterin am Landgericht Ingolstadt. Ab 2003 Vorsitzende Richterin am Landgericht Ingolstadt - Zivilkammer. Im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.10.1981 als Richterin am Amtsgericht Ingolstadt aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 als Richterin am Landgericht Ingolstadt aufgeführt. Ab 01.07.2003 Vorsitzende Richterin am Landgericht Ingolstadt.

Christoph Hellerbrand (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Richter am Amtsgericht Pfaffenhofen / Familiengericht - Abteilung 2 (ab 01.09.1996, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.1996 als Richter am Landgericht Landshut aufgeführt. / "Die treffsichere Elf des Landgerichtsbezirks Ingolstadt holte bei der Justiz-Fußballmeisterschaft in Regensburg im Juli 2009 das erste Mal den Meistertitel und damit den Pokal nach Hause."

Ulrich Klose (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1957) - Richter am Amtsgericht Pfaffenhofen / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Pfaffenhofen (ab 01.12.2005, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.05.2001 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt aufgeführt.

Franz Kugler (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Amtsgericht Pfaffenhofen (ab 01.10.1994, ..., 2010)

Frank Müller-Stadler (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Richter am Amtsgericht Pfaffenhofen (ab 01.04.2003, ..., 2008)

Rüdiger Reng (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Amtsgericht Pfaffenhofen (ab 05.07.1995, ..., 2008) 

Dr. Hubert Stoll (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Pfaffenhofen (ab 01.03.1991, ..., 2008)

 

 

Abteilungen am Familiengericht Pfaffenhofen:

1 F -

2 F - Christoph Hellerbrand (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Richter am Amtsgericht Pfaffenhofen / Familiengericht - Abteilung 2 (ab 01.09.1996, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.1996 als Richter am Landgericht Landshut aufgeführt.

3 F -

 

 

Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Pfaffenhofen tätig:

Michael Fein (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Amtsgericht Ingolstadt (ab 01.03.1997, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.03.1997 als Richter am Amtsgericht Pfaffenhofen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.03.1997 als Richter am Amtsgericht Ingolstadt aufgeführt.

Herbert Krammer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1952) - Richter am Amtsgericht Ingolstadt / Direktor am Amtsgericht Ingolstadt (ab 01.10.2009, ..., 2010) - ab 01.01.1982 Richter am Amtsgericht Ingolstadt, danach Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt, Richter am Landgericht Ingolstadt und wieder Richter am Amtsgericht Ingolstadt. Vom 01.07.1999 bis 31.10.2004 Direktor am Amtsgericht Neuburg. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.11.2005 als Direktor am Amtsgericht Pfaffenhofen aufgeführt. 

Raimund Scherr (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1944) - Richter am Amtsgericht Ingolstadt / Direktor am Amtsgericht Ingolstadt (01.12.2000, ..., 30.09.2009) - ab 01.11.1973 Richter am Landgericht Regensburg. Ab 01.05.1980 Richter am Amtsgericht Pfaffenhofen - Zivil- und Strafrichter, Nachlass-, Grundbuch- und Vormundschaftsrichter. Mit Wirkung vom 01.06.1991 zum Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt ernannt. Ab 01.11.1994 weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Ingolstadt. 

Ulrich Suerbaum (Jg. 1970) - Richter am Amtsgericht Ingolstadt (ab , ..., 2004) - war im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.04.2002 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft München I aufgeführt. War im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.04.2002 als Richter am Amtsgericht Pfaffenhofen aufgeführt. Ist im Handbuch der Justiz 2006/7 nicht mehr eingetragen.

 

 

Rechtspfleger:

 

Umgangspfleger:

No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Pfaffenhofen (ab 01.09.2009, ..., )

 

Ergänzungspfleger:

Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de

No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Pfaffenhofen für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Vormund:

Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.

Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de

No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Pfaffenhofen (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)

www.familientherapie.org

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise staatlich vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

 

Verfahrensbeistände:

Rechtsanwälte:

Gutachter:

 

Annegret Böhm

Schmiedleiten 26

84174 Eching / NdB

Altstadt 299 (Rückgebäude)

84028 Landshut

Telefon: 08709 / 262190

Fax: 08709 /262193

E-Mail: praxis@annegret-boehm.de

Internet: www.annegret-boehm.de

Ausbildungen:

Erziehungswissenschaftlerin, Dipl.-Pädagogin (Univ.)

Weiterbildungen: Familienpsychologische Gutachterin f. Familiengerichte, Syst. Paar- und Familientherapeutin, Familienmediatorin (n. d. Richtl. d. BAFM), Supervisorin, Umgang mit und Leitung von Gruppen.

Tätigkeitsfeld und berufliche Erfahrung:

In der Zeit von 1977 bis 1997: Mitarbeit an der wissenschaftl. Begleitforschung zum 1. bundesdeutschen Frauenhaus "Hilfen für misshandelte Frauen" in Berlin (Modellprojekt des Bundes).

Tätigkeit an verschiedenen Beratungsstellen mit den Themenschwerpunkten Beratung und Nachsorge von misshandelten, vergewaltigten und in der Kindheit sexuell missbrauchten Frauen, bei Trennung und Scheidung, im Schwangerschaftskonflikt.

Arbeit mit sogen. Problemfamilien im Rahmen von Stadtteilprojekt (Berlin) und Beratungsstelle (Ba - Wü) sowie mit (z.T. extrem) verhaltensauffälligen Jugendlichen.

Langjährige Erfahrung in der (Beg)Leitung von Gesprächs - und Selbsthilfegruppen zu versch. Themen (z.B. zu Gewalt, Trennung u. Scheidung, Stief-und Patchworkfamilien).

Nebenamtliche Dozentin und Supervisorin an PH und FHs (Ba - Wü) sowie Trainerin in der Fort - und Weiterbildung psychosozialer Berufe.

Seit 1998 in freier Praxis als familienpsychologische Gutachterin, Familientherapeutin und - mediatorin und vereinzelt als Verfahrenspflegerin tätig.

Schwerpunkte:

Familienpsychologische Gutachten für Familiengerichte zu Fragen der elterlichen Sorge, des Umgangs, der elterlichen Erziehungsfähigkeit und im Falle von Kindeswohlgefährdung; Arbeit mit hochkonflikthaften Eltern; (therapeutische) Familienmediation (auch sog. gerichtlich angeordnete "Zwangsmediation").

http://www.ebersberger-modell.de/index.php/pages/mediatoren_adressen_boeh

http://www.bafm-mediation.de/Mediatoren/Polz8.html

 

Beauftragung am Amtsgericht Pfaffenhofen, Amtsgericht Rosenheim

Offenbar ausgewiesene Spezialistin für die Sorgen und Nöte von Frauen. Von daher für die Sorgen und Nöte von Männern möglicherweise nicht ausreichend kompetent.

 

 

Dr. Jörg Fichtner

Diplom-Psychologe

München

GWG

Beauftragung am Amtsgericht München, Amtsgericht Pfaffenhofen

 

 

Diana Gossmann

50674 Köln

http://www.gwg-institut.com/in-deutschland.html

 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Verband Anwalt des Kindes - Landesverband Bayern

Rafiq Iqbal 

Neue Obernbreiter Str. 5

97340 Marktbreit

Telefon: 09332 / 591798

Fax: 09332 / 591786 

Email: bayern@v-a-k.de

Homepage: http://v-a-k.de/index.php?id=49

 

 


 

 

Neue Direktorin am Amtsgericht

Bild: Neue Direktorin am Amtsgericht . Pfaffenhofen Pfaffenhofen (PK) Mit einer Feierstunde im Festsaal des Rathauses wurde gestern Bettina Gschwilm als neue Direktorin des Amtsgerichts Pfaffenhofen zum Amtsantritt in der Kreisstadt an der Ilm begrüßt. Die 57-Jährige war zuvor als Vorsitzende Richterin am Landgericht Ingolstadt tätig.

Pfaffenhofen (PK) Mit einer Feierstunde im Festsaal des Rathauses wurde gestern Bettina Gschwilm als neue Direktorin des Amtsgerichts Pfaffenhofen zum Amtsantritt in der Kreisstadt an der Ilm begrüßt. Die 57-Jährige war zuvor als Vorsitzende Richterin am Landgericht Ingolstadt tätig.

Bettina Gschwilm wird neue Direktorin am Amtsgericht

teleschau, 01.12.09: Justizprominenz im Rathaus Pfaffenhofen: Bettina Gschwilm wird neue Direktorin am Amtsgericht.

Die Präsidentin des Landgerichts Ingolstadt, Sibylle Dworazik, konnte zu der Feier zahlreiche Gäste der "Justizfamilie", aus Politik und des weiteren öffentlichen Lebens begrüßen. Darunter auch den ranghöchsten bayerischen Richter, den Präsidenten des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes und des Oberlandesgerichts München, Karl Huber. Anlässlich der Amtseinführung von Bettina Gschwilm wurde von Huber auch ihr Vorgänger im Amt, Herbert Krammer, offiziell verabschiedet. Krammer ist seit 1. Oktober neuer Direktor am Amtsgericht Ingolstadt.

Das Richteramt sei weniger Beruf als vielmehr Berufung, betonte Landgerichtspräsidentin Dworazik. Sie zitierte aus einer juristischen Schrift aus dem 16. Jahrhundert, nach der ein Richter den "Ungerechten Furcht und den Gerechten Vertrauen" einflößen müsse.

In diesem Sinne dankte Dworazik auch Herbert Krammer, der als Direktor das Amtsgericht Pfaffenhofen mit "hohem Engagement und Motivation" geführt habe. Weiter hob die Landgerichtspräsidentin hervor, dass Nachfolgerin Bettina Gschwilm mit rund 30 Jahren Justizzugehörigkeit auf "vielseitige Erfahrung" zurückgreifen könne. Gschwilm habe sich als "hoch engagierte und unermüdliche Arbeiterin einen guten Namen gemacht".

Ihr beruflicher Werdegang führte Bettina Gschwilm im Jahr 1980 als Staatsanwältin nach Ingolstadt sowie von 1983 bis 1988 als Richterin ans Amtsgericht Ingolstadt. 1988 wurde sie ans dortige Landgericht berufen, übernahm hier den Bereich "Zivilrecht". 2003 wurde sie am Landgericht Ingolstadt Vorsitzende Richterin und leitete seither eine Zivilkammer.

Ihren neuen Aufgabenbereich in Pfaffenhofen als Chefin von sieben Richtern und vielen Justizangestellten skizzierte Ehrengast Karl Huber. Dazu gehöre neben Kompetenz in juristischen Fachfragen und der Organisation interner Abläufe auch die sorgfältige Personalauswahl und -entwicklung. Gschwilm sei eine "Führungspersönlichkeit", die diese Aufgaben gut übernehmen werde, so Huber.

Als neue Herausforderung, die derzeit auf die deutschen Justizbehörden zukommen, nannte der Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes und des Oberlandesgerichts München den Schutz vor Gewalttaten in den eigenen Gerichtsgebäuden. Neben technischen Sicherheitskonzepten müsse das zusätzliche Personal finanziert werden – viele Millionen Euro Mehrkosten trotz angespannter Haushaltslage. Huber betonte: "Unsere Gerichtsgebäude dürfen keine Festung sein, das Publikum nicht abschrecken." Er wünschte Gschwilm eine glückliche Hand bei der Umsetzung ihrer vielfältigen Aufgaben. Bettina Gschwilm richtete im Anschluss ihren Dank unter anderem an Vorgänger Krammer, der ihr ein wohlgeordnetes Haus hinterlassen habe. Sie freue sich auf ihre Arbeit in der "reizenden" Stadt Pfaffenhofen.

Auch der neue Direktor des Amtsgerichts Ingolstadt, Herbert Krammer, dankte mit herzlichen Abschiedsworten noch mal seinen ehemaligen Mitarbeitern in Pfaffenhofen und lobte deren außerordentliche Motivation und Kompetenz. Er hob besonders seine Geschäftsleiterin am Amtsgericht Pfaffenhofen, Katharina Lemle, hervor – ihre nützlichen vielseitigen Kontakte, ihre Loyalität und ihr Organisationstalent. Krammer betonte zudem die gute Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion. Seiner Nachfolgerin wünschte er "alles Gute und viel Glück im neuen Amt".

Grußworte sprachen Bürgermeister Thomas Herker und der stellvertretende Landrat Franz Rothmeier. Für die musikalische Umrahmung sorgten fünf Schülerinnen des Schyren-Gymnasiums unter Leitung von Christiane Sauer.

Von Isolde Asbeck

01.12.2009

http://www.donaukurier.de/lokales/pfaffenhofen/Pfaffenhofen-Neue-Direktorin-am-Amtsgericht;art600,2220970

 

 

 


 

 

Neuer Chef am Amtsgericht

Bild: Neuer Chef am Amtsgericht . Pfaffenhofen/Ingolstadt (hai) 

Pfaffenhofen/Ingolstadt (hai) An der Spitze des Amtsgerichtes Pfaffenhofen bahnt sich ein Wechsel an. Herbert Krammer, seit November 2004 Leiter der Pfaffenhofener Justizbehörde, wechselt zum 1. Oktober als neuer Amtsgerichtsdirektor nach Ingolstadt.

Bild: Die Ruhestandsurkunde überreichte der Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes, Karl Huber (links), an den Ingolstädter Amtsgerichtsdirektor Raimund Scherr (2. von links). Mit dabei waren auch die Landgerichtspräsidentin Sibylle Dworazik und Scherrs Nachfolger Herbert Krammer (rechts), der zum 1. Oktober als Amtsgerichtsdirektor von Pfaffenhofen nach Ingolstadt wechseln wird. - Foto: Richter

Der 57-Jährige wird dort den bisherigen Behördenchef Raimund Scherr ablösen, der nach neunjähriger Tätigkeit in dieser Funktion zum 30. September in den Ruhestand tritt. Der gebürtige Oberpfälzer Scherr ist seit 1. November 1973 bei der Justiz und fand sieben Jahre später in Pfaffenhofen nicht nur eine Stelle als Zivil- und Strafrichter, sondern auch seine neue Heimat. Über eine Station bei der Staatsanwaltschaft kam er schließlich ans Amtsgericht Ingolstadt – zunächst als aufsichtsführender Richter und seit nunmehr neun Jahren als verantwortlicher Direktor.

Jetzt erhielt Scherr seine Ruhestandsurkunde aus der Hand von Karl Huber, Präsident des bayerischen Verfassungsgerichtshofs und des Oberlandesgerichts in München. Karl Huber lobte das "außergewöhnliche Engagement" des Juristen. Trotz zuletzt schwerer Krankheit habe er sich weiter vorbildlich für die Justiz eingesetzt. Seinen Ruhestand will Scherr an seinem Wohnort Pfaffenhofen genießen, Reisen unternehmen und auch noch "ein wenig Juristerei betreiben", wie der scheidende Amtsgerichtsdirektor verriet.

An seinen Heimatort Ingolstadt zurück kehrt beruflich der bisherige Pfaffenhofener Justizchef Herbert Krammer. Der aus Berg im Gau stammende Jurist lebt seit 30 Jahren in Ingolstadt und freut sich schon darauf, künftig auch mal mit dem Rad zum Dienst fahren zu können. Gereizt habe ihn aber nicht nur die Wohnortnähe, sondern die berufliche Herausforderung am Ingolstädter Amtsgericht. "Es ist das größte Gericht in der Region mit vielen zentralen Zuständigkeitsbereichen wie zum Beispiel dem Register- und dem Insolvenzgericht." Auch wenn er sich auf die neue Aufgabe freue, werde er Pfaffenhofen doch auch schweren Herzens verlassen. "Mir hat es hier sehr gut gefallen und ich werde meine Mitarbeiter bestimmt vermissen, weil wir einfach sehr gut zusammengepasst haben," sagt Krammer.

Wer sein Nachfolger als Amtsgerichtsdirektor in Pfaffenhofen wird, steht laut Krammer noch nicht fest. Die Stelle sei Mitte Juli im Amtsblatt des Justizministeriums ausgeschrieben worden. Er gehe davon aus, dass die Entscheidung bald falle und der neue Amtsgerichtsdirektor zum 1. November oder Anfang Dezember sein Amt übernehmen werde.

Von Wilhelm Hailer

21.08.2009

http://www.donaukurier.de/lokales/pfaffenhofen/Neuer-Chef-am-Amtsgericht;art600,2157400

 

 

 


 

 

Warum bayerische Richter immer wieder denselben Gutachter bestellten

Verquickung von Gerichten und Gutachterfirma beschäftigt das Justizministerium - Kritiker fürchten Monopolstellung - "Gefahr der Kumpanei"

Von Karsten Kammholz

München - Die bayerische Justiz gerät wegen einer auffallend engen Geschäftsbeziehung seiner Gerichte zu einer Münchner Gutachterfirma in Bedrängnis. Zahlreiche Land- und Amtsgerichte beauftragen überwiegend die Gesellschaft für wissenschaftliche Gerichts- und Rechtspsychologie (GWG), um familienpsychologische Gutachten einzuholen. Das teilte die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) auf eine parlamentarische Anfrage mit. Das Schreiben liegt dieser Zeitung vor.

Schon seit Jahren steht die GWG in der Kritik. Mehrmals haben sich der Bayerische Landtag und das Justizministerium mit Beschwerden über die GWG auseinandersetzen müssen. Zumeist handelte es sich um strittige familiengerichtliche Verfahren, bei denen es vor allem um das Sorgerecht der Kinder ging. In dem Schreiben der Justizministerin heißt es, die Beschwerdeführer warfen den Gutachtern der GWG einseitiges, unwissenschaftliches oder zu kostenintensives Vorgehen vor. Bekannt ist ein Fall aus dem Jahr 2002, bei dem die GWG für ein Gutachten eine zu hohe Rechnung an ein Gericht gestellt hatte und diese nachträglich nach unten korrigieren musste. Bekannt ist dem Justizministerium auch, dass die GWG-Gutachter 40 Prozent ihrer Honorare an die Muttergesellschaft abführen müssen. Oftmals wenden sich die Richter nicht an einen Gutachter selbst, ist aus Justizkreisen zu hören. Demnach lassen sich viele Richter von der GWG-Zentrale einen Gutachter benennen, dem sie dann den Auftrag erteilen.

Die nun vorgelegten Fakten zeigen, dass in einigen Familiengerichten Bayerns fast ausschließlich die Gutachter der GWG beauftragt werden. So hat das Familiengericht Ingolstadt von den zwölf in den vergangenen zwölf Monaten eingeholten familienpsychologischen Gutachten elf bei den Sachverständigen der GWG beauftragt. Pikantes Detail dieser Auftragsdichte: Der stets beauftragte Ingolstädter Gutachter ist der Chef der GWG selbst, Joseph Salzgeber. Er wollte sich zu dem Bericht des Justizministeriums gegenüber unserer Zeitung nicht äußern. Das Gericht in Ingolstadt habe mit ihm gute Erfahrungen gemacht, heißt es aus dem Justizministerium. Auch das Familiengericht Pfaffenhofen schaltet laut Ministerium "regelmäßig" die Gutachter der GWG ein. Das Amtsgericht Passau vergibt 75 Prozent seiner Aufträge an die Gutachterfirma. "Die zügige Erstellung der Gutachten" sei hier der Grund der Auftragsdichte, so Justizministerin Merk. Auch an mehreren Münchner Gerichten würden mehr als die Hälfte der Gutachtenaufträge an die GWG erteilt. Gründe dafür seien die zeitnahe Erstellung, insbesondere aber die Qualität der Gutachten.

An derartigen Begründungen zweifelt der CSU-Landtagsabgeordnete Joseph Ranner. Von ihm stammte die Anfrage an das Justizministerium. Er sagt nun: "Hier entwickelt sich eine Monopolstellung zugunsten der GWG." Der Verdacht liege nahe, dass die Gerichte dies steuern, so Ranner. "Warum so oft die GWG eingesetzt wird, ist mir ein Rätsel. Ich sehe die Neutralität der Gerichte in Gefahr."

Inzwischen hat sich eine Gruppe von Vätern und Müttern aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengeschlossen, die sich als Geschädigte der GWG bezeichnen. Einer ihrer Sprecher, Michael Möhnle aus München, sagt: "Das Geschäftsmodell der GWG lebt von den Konflikten in den Familien und heizt diese noch kräftig an, damit sich die Kassen der GWG-Zentrale in München füllen."

Aber die auffällig gute Auftragslage allein ist es nicht, die die GWG und die bayerischen Gerichte miteinander verbinden. Die GWG veranstaltet Fortbildungen für Familienrichter aus ganz Bayern. Das Familiengericht München hält beispielsweise regelmäßig zweimal im Jahr im sogenannten Interdisziplinären Arbeitskreis zusammen mit der GWG Fortbildungsveranstaltungen mit Familienrichtern ab. Das Landgericht Landshut will sogar einen gemeinsamen Arbeitskreis mit der GWG gründen. "Es besteht die Absicht, Treffen mit der Zielrichtung des Erfahrungsaustausches zu organisieren", so der Bericht der Justizministerin.

Die enge Zusammenarbeit der GWG mit den Gerichten stößt inzwischen auch unter Juristen auf scharfe Kritik. Der Rechtstheoretiker und Wirtschaftsrechtler Professor Volker Boehme-Neßler von der Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Berlin sagt: "Gutachter sollen unabhängig, unparteiisch und objektiv arbeiten." Das sei kaum noch möglich, wenn die Beziehungen zwischen Gutachtern und Richtern zu eng werden. "Deshalb ist es ein Unding, dass die GWG Richter zu eigenen Seminaren und Fortbildungen einlädt." Boehme-Neßler sieht in dieser Verzahnung auch ein qualitatives Problem: "Ein Richter muss oft über Dinge entscheiden, von denen er keine Ahnung hat. Er ist von seinem Gutachter abhängig." Deshalb hätten Gutachter generell eine große Macht. "Der Richter muss nicht der Meinung des Gutachters folgen. Aber in der Regel tut er es", so der Rechtstheoretiker.

"Der Gutachter will Aufträge erhalten, und der Richter will ein einfaches, schnelles Gutachten haben." Er sehe die Gefahr, dass dadurch eine Kumpanei zwischen Richter und Gutachter entstehe. Schließlich könne der Richter allein entscheiden, wer Gutachter in seinem Prozess wird.

2. Juni 2008

www.welt.de/welt_print/article2056490/Warum_bayerische_Richter_immer_wieder_denselben_Gutachter_bestellten.html

 

 


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