Väternotruf informiert zum Thema
Amtsgericht Usingen
Familiengericht
Anträge nichtverheirateter Väter zur kostenlosen gerichtlichen Bestätigung der gemeinsamen Sorge gemäß Artikel 6 Grundgesetz, des Urteils des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vom 03.12.2009 und des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes vom 21.07.2010 nehmen die zuständigen Mitarbeiter/innen des Amtsgerichtes gerne entgegen und bemühen sich um schnellstmögliche Erledigung, denn es ist ihnen eine Herzensangelegenheit Diskriminierungen schnellstmöglich zu beenden.
Amtsgericht Usingen
Weilburger Straße 2
61250 Usingen
Telefon: 06081 / 1028-0
Fax: 06081 / 1028-13
E- Mail: verwaltung@ag-usingen.justiz.hessen.de
Internet: www.ag-usingen.justiz.hessen.de
Internetauftritt des Amtsgerichts Usingen (10/2010)
Informationsgehalt: miserabel
Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt.
Bundesland Hessen
Oberlandesgericht Frankfurt am Main
Direktorin am Amtsgericht Usingen: Anneliese Cromm (Jg. 1954) - Richterin am Amtsgericht Usingen / Direktorin am Amtsgericht Usingen (ab 14.10.2002, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 03.03.1986 als Richterin am Amtsgericht Usingen aufgeführt.
Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Usingen:
Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Hessen beschäftigen am Amtsgericht Usingen 31 Mitarbeiter/innen, davon 4 Richter/innen und eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.
Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Usingen: Usingen, Grävenwiesbach, Neu-Anspach, Schmitten, Wehrheim, Weilrod
Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:
Väternotruf Usingen
Michael Heidrich
Rechtsanwalt
Hochweiselerstraße 15
35510 Butzbach
Tel 0177 / 1483233
Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Richter:
Anneliese Cromm (Jg. 1954) - Richterin am Amtsgericht Usingen / Direktorin am Amtsgericht Usingen (ab 14.10.2002, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 03.03.1986 als Richterin am Amtsgericht Usingen aufgeführt.
Gehrcke - Richter am Amtsgericht Usingen / Familiengericht (ab , ..., 2008)
Martin Gierke (Jg. 1959) - Richter am Amtsgericht Usingen (ab 31.03.1993, ..., 2005)
Matthias Wolf (Jg. 1965) - Richter am Amtsgericht Usingen (ab 01.11.2000, ..., 2002)
Abteilungen am Familiengericht Usingen:
1 F -
Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Usingen tätig:
Wolfgang Sattler (Jg. 1937) - Richter am Amtsgericht Usingen / Direktor am Amtsgericht Usingen (ab 26.01.2000, ..., 2002)
Rechtspfleger:
Umgangspfleger:
No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Usingen (ab 01.09.2009, ..., )
Ergänzungspfleger:
Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.
Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de
No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Usingen für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )
Vormund:
Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.
Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.
Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de
No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Usingen (ab 01.09.2009, ..., )
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Verfahrensbeistände:
Rechtsanwälte:
Dr. Andreas Hübner
Rechtsanwalt und Mediator
Vilbeler Ldstr. 184
60388 Frankfurt am Main
Telefon 0049 (0)6109 - 501 084
Telefax 0049 (0)6109 - 501 085
Mobil: 0049 (0)178 444 333 6
Felicitas Jentsch-Klieve
Rechtsanwältin
Feldbergstraße 9a
61440 Oberursel (Taunus)
Felicitas Jentsch-Klieve: Für eine Entmoralisierung des Familienrechts - Zugleich Anmerkung zum Kammerurteil des EGMR in Sachen Zaunegger ./. Deutschland vom 3. 12. 2009 (Beschwerde-Nr. 22028/04), FPR Heft 9/2010 - http://beck-online.beck.de/?vpath=bibdata/zeits/FPR/2010/cont/FPR.2010.H09.NAMEINHALTSVERZEICHNIS.htm
Heike Schleich
Rechtsanwältin
Bahnstr. 5
65779 Kelkheim (Taunus)
Tel.: (06195) 90 09 92
Fax: (06195) 90 09 93
Gutachter:
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Gerichtsschließung soll 377000 Euro im Jahr bringen
16.06.2010 - USINGEN
Befürchtungen eingetroffen: Amtsgericht wird auf Bad Homburg und Königstein aufgeteilt
(sam/bu). Die bösen Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Das Usinger Amtsgericht soll geschlossen werden. Dies teilte gestern Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) in einer Pressekonferenz in Wiesbaden mit.
Von den insgesamt 46 Amtsgerichten in Hessen werden fünf Amtsgerichte sowie zwei Zweigstellen von Amtsgerichten und die Außenstelle des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main in Lauterbach aufgelöst. Usingen ist einer der fünf Amtsgerichts-Standorte. Diese Maßnahme gehört zum Sparpaket des Justizministeriums, mit dem insgesamt 23,6 Millionen Euro eingespart werden sollen.
„Ein Restfünkchen Hoffnung habe ich noch“, reagierte gestern der Geschäftsführer des Amtsgerichts, Werner Achatz, auf die Hiobsbotschaft, mit der er schon gerechnet hatte. Die Mitarbeiter seien „äußerst betroffen“, meinte die Direktorin Anneliese Cromm. Sie hofft nun zum einen, dass sich die Politiker in Stadt, Kreis und Land für den Erhalt des Gerichts einsetzen. Außerdem kommt am Donnerstag der Staatssekretär des Justizministeriums, Rudolf Kriszeleit (FDP), ins Usinger Gericht. Bei diesem Besuch sollen die insgesamt 31 Mitarbeiter des Amtsgerichts zu Wort kommen. Bleibt es bei den bisherigen Plänen - der hessische Landtag will über sie nach der Sommerpause beraten - würden die Mitarbeiter an die Gerichte in Königstein und Bad Homburg aufgeteilt werden.
„Mit vier Richterstellen handelt es sich beim Amtsgericht Usingen um ein sehr kleines Amtsgericht“, heißt es in einer gestern vom Justizministerium veröffentlichten Presseerklärung zur Begründung der Schließung von Usingen. Derart kleine Amtsgerichte seien nach einer Bewertung des Hessischen Landesrechnungshofs als grundsätzlich wenig effizient anzusehen, weil sie verhältnismäßig hohe Betriebskosten verursachten und personalwirtschaftlich - etwa bei Krankheit oder Urlaub - schwierig zu handhaben seien. Die Mitarbeiter des Usinger Gerichts könnten „von den Amtsgerichten Bad Homburg und Königstein ohne weitere relevante, strukturelle Neukosten in den dortigen Räumlichkeiten aufgenommen werden“.
Das Usinger Gebäude könne „einer anderweitigen Nutzung zugeführt werden“. Das Hahn-Ministerium bezieht sich beim Thema Vermarktung des denkmalgeschützten Alt-Gebäudes und seines modernen Anbaus im hinteren Bereich auf eine Einschätzung des Hessischen Immobilienmanagements.
Das Ministerium nennt konkrete Zahlen, die eingespart werden sollen: Bei einer Auflösung des Gerichts würden jährlich 377000 Euro gespart, diese Summe ergebe sich aus den laufenden Betriebskosten und einem effizienteren Personaleinsatz. Als Betriebskosten für Gebäude und IT-Netzwerkstrutur sind davon 179000 Euro angesetzt. Die im Usinger Gericht angeblich zu sparenden 377000 Euro machen gerade mal 1,6 Prozent der gesamten Sparsumme des Ministeriums von 23,6 Millionen Euro aus.
Kündigungen oder ähnliche Maßnahmen seien nicht vorgesehen. Im Einzelfall könne es Versetzungen oder Abordnungen in andere Geschäftsbereiche geben.
Die Zeiten ändern sich: Das Usinger Gericht soll bis zum 31. Dezember 2011 geschlossen werden. Foto: Bugge
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/usingen/9029093.htm
Gerichtsschließung soll 377000 Euro im Jahr bringen
16.06.2010 - USINGEN
Befürchtungen eingetroffen: Amtsgericht wird auf Bad Homburg und Königstein aufgeteilt
„Ich bin mir bewusst, dass die Auflösung des Amtsgerichts Usingen für die betroffenen Bediensteten mit Belastungen verbunden ist. Sie müssen künftig in den rund 17 Kilometer beziehungsweise 28 Kilometer entfernten Standorten Bad Homburg und Königstein ihren Dienst verrichten. Ich will insoweit aber auch deutlich darauf hinweisen, dass Kündigungen oder ähnliche Maßnahmen nicht vorgesehen sind“, so der Staatssekretär Dr. Rudolf Kriszeleit, der die Entscheidung auch zu den anderen hessischen Gerichten in nahezu wortgleichen Erklärungen erläuterte. Die Umsetzung der Standortentscheidung werde sozialverträglich erfolgen. Das könne im Einzelfall auch eine Versetzung oder Abordnung in andere Geschäftsbereiche zur Folge haben, „wobei wir uns in jedem Einzelfall um eine individuell angemessene Lösung bemühen werden“.
Das Gerichtsgebäude in Usingen ist über 80 Jahre alt, es steht unter Denkmalschutz. Vor sieben Jahren wurden für eine Sanierung und einen Anbau 1,9 Millionen Euro investiert. Doch im Laufe der vergangenen Jahre wurde es sukzessive ausgedünnt: Es hat das Vereinsregister, das Handelsregister und die Insolvenzsachen nach Bad Homburg abgeben müssen.
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/usingen/9029093_1.htm
Usinger Amtsgericht droht die Schließung
11.06.2010 - USINGEN
Hessisches Justizministerium will 23.6 Millionen Euro und 60 Stellen einsparen - Justiz nicht mehr bürgernah
Dem Amtsgericht in Usingen droht (wieder einmal) die Schließung. „Es verdichten sich die Anzeichen, dass Usingen im Visier ist“, sagte gestern der Geschäftsführer Werner Achatz dem Usinger Anzeiger.
Es ist schon seit Längerem bekannt, dass dieses Jahr auch in der hessischen Justiz der Rotstift angesetzt wird. 23,6 Millionen Euro und 60 Stellen sollen im nächsten Jahr laut dem Justizministerium in Wiesbaden eingespart werden. In diesem Sommer will der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) die Streichliste bekanntgeben. Das Justizministerium war gestern für Informationen nicht zu erreichen.
Bei der Jahrespressekonferenz im Frühjahr waren die Direktorin Anneliese Cromm und der Geschäftsführer noch zuversichtlich gewesen, dass der Kelch auch dieses Mal am Usinger Amtsgericht mit seinen etwa 30 Mitarbeitern vorbeigehen wird. Doch mittlerweile ist die Angst gewachsen, dass Usingen auf der Liste stehen könnte. „Es herrschen mittlerweile doch ganz andere Sparzwänge“, sagte Cromm.
Es sei alles noch sehr spekulativ, meinte Achatz. Er rechne damit, dass in der nächsten Woche die Liste vom Justizministerium veröffentlicht werde. Soweit er gehört habe, sollen die betroffenen Amtsgerichte zum 1. Januar 2012 geschlossen werden. Das Usinger Gericht ist in den vergangenen Jahren sukzessive ausgedünnt worden: Es hat das Vereinsregister, das Handelsregister und die Insolvenzsachen nach Bad Homburg abgeben müssen. Ob bei einer Schließung generell das Bad Homburger Gericht für das Usinger Land zuständig wäre, ist unklar.
Achatz hat gestern eine Mail an Bürgermeister, Rechtsanwälte und Zeitungen im Usinger Land geschrieben. Darin steht, dass er unter anderem mit den Landtagsabgeordneten Frank Blechschmidt (FDP) und Holger Bellino (CDU) gesprochen habe. Diese Politiker wollten sich für den Erhalt des Usinger Amtsgerichts einsetzen.
Gegen eine Schließung sprächen mehrere Gründe. Achatz erwähnt etwa die in den vielen Jahrzehnten gewachsenen Strukturen des Gerichts. Viele Mitarbeiter würden im Hintertaunus wohnen und daher die örtlichen Gegebenheiten kennen. Das würde so manche Entscheidung deutlich erleichtern. Sehr häufig würden Termine unbürokratisch und sogar zu ungewöhnlichen Zeiten vereinbart, um den Interessen der Bürger gerecht zu werden. Bei einer Zusammenlegung zum Beispiel mit dem Amtsgericht Bad Homburg sei das nicht mehr möglich. Die Justiz sei dann nicht mehr bürgernah, sondern anonym. Für die Bürger hätte dies natürlich negative Auswirkungen.In vielen Bereichen, wie etwa bei den Familien- oder Grundbuchsachen, sei das Amtsgericht in Usingen schneller als der Landesschnitt. Auch gibt Achatz zu bedenken, dass der Anteil des Justizressorts am hessischen Gesamthaushalt mit etwa drei Prozent nur sehr gering sei. „In anderen Bereichen müssten deutlich mehr Möglichkeiten zu Einsparung vorhanden sein“, schreibt er.
Auch von anderer Seite - etwa vom Deutschen Richterbund - würden die Sparvorschläge massiv angezweifelt. Denn es stehe nicht fest, ob mit der Schließung von Gerichten überhaupt Geld gespart werden könne. Schließlich müssten etwa die Kosten für Anmietung und Umbauten gegengerechnet werden. Das Usinger Gebäude würde nach der Schließlung des Gerichts wohl leer stehen. „Eine Verwertung erscheint in Anbetracht der hiesigen Verhältnisse nahezu ausgeschlossen“, heißt es in der Mail.
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/usingen/9008899.htm
Usinger Amtsgericht droht die Schließung
11.06.2010 - USINGEN
Hessisches Justizministerium will 23.6 Millionen Euro und 60 Stellen einsparen - Justiz nicht mehr bürgernah
Für den Montagvormittag hat das Gericht zu einer Pressekonferenz eingeladen. Dabei sollen die Argumente gegen die Schließung noch einmal dargelegt werden. Teilnehmen werden nach Auskunft des Gerichts auch die Bürgermeister aus dem Usinger Land, die hiesigen Rechtsanwälte sind ebenfalls eingeladen.
Justizminister Hahn hatte in einer Rede im Frühjahr in Hünfeld zu den Sparplänen gesagt: „Wir wollen so wenig wie möglich verändern, um einen hohen Einsparbetrag zu haben.“ Es komme alles auf den Prüfstand, die Zahl der Richter sowie die Gebäude- und Technikkosten. Die hessische Justiz sei in einer guten Situation. Das Wehklagen sei „Jammern auf hohem Niveau“. Er verbuche es als Erfolg, dass sein Haus mittlerweile zehn Millionen Euro weniger einsparen müsse als zunächst gefordert. Ursprünglich habe die Summe bei 34 Millionen Euro gelegen.
Der Ministeriumsetat hat ein Volumen von 1,1 Milliarden Euro. Im Kern geht es bei den Streichplänen darum, Verwaltungs- und Sozialgerichte zusammenzulegen und kleinere Amtsgerichte aufzulösen. Hahn verspricht sich davon Synergie-Effekte. „Wann geht ein Bürger denn schon mal zum Amtsgericht?“, meinte Hahn im Frühjahr. Kurze Wege wünschten sich doch wohl eher die Anwaltskanzleien.
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/usingen/9008899_1.htm