Väternotruf informiert zum Thema
Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main
Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main
Zeil 42
60313 Frankfurt am Main
Telefon: 069 / 1367-01
Fax: 069 / 1367-8468
E-Mail: verwaltung@gsta-frankfurt.justiz.hessen.de
Internet: www.gsta-frankfurt.justiz.hessen.de
Internetauftritt der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (04/2012)
Informationsgehalt: miserabel
namentlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Hessen eigentlich Steuern, wenn die Hessische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.
26.04.2012: Steuern. Abgabenlast in Deutschland am zweithöchsten. 49,8 Prozent des Gehalts sind für den Staat - http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article106228352/Spitze-in-der-Steuerwelt.html
Bundesland Hessen
Oberlandesgericht Frankfurt am Main
Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main: Hans-Josef Blumensatt (Jg. 1950) - Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main / Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab , ..., 2009) - vorher ab 31.10.2000 Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden
Stellvertretender Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main: Peter Speth (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg / Stellvertretender Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab , ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 07.11.1994 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.01.2008 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Gießen aufgeführt. Siehe Pressemeldung unten.
Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Hessen beschäftigen bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Staatsanwälten und sonstigen Mitarbeitern.
Die grundsätzlichen Aufgaben einer Generalstaatsanwaltschaft
Jede Generalstaatsanwaltschaft ist die dienstvorgesetzte Behörde der Staatsanwaltschaften ihres Bezirks. Dies bedeutet:
Der Generalstaatsanwaltschaft obliegt die Personal- und Fachaufsicht über die Staatsanwaltschaften. Dies dient einer einheitlichen und gleichmäßigen Entscheidungspraxis in ihrem Bezirk. Dazu gehört, dass die Vorgehensweise der Staatsanwaltschaften ständig überprüft wird. Zu diesem Zweck findet in regelmäßigen Abständen eine förmliche „Nachschau“ vor Ort statt, bei der die Strukturen und Abläufe der Behörden - vor allem die ordnungsgemäße Abwicklung der einzelnen Ermittlungsverfahren - kontrolliert werden.
Das wird auch dadurch gewährleistet, dass die nachgeordneten Staatsanwaltschaften gehalten sind, die Generalstaatsanwaltschaft durch Berichte umgehend und laufend über bedeutsame Vorgänge zu informieren und über alle Verfahren zu unterrichten, die mehr als 12 Monate unerledigt sind. So ist die Generalstaatsanwaltschaft in der Lage, die Sach- und Rechtslage zu prüfen und notfalls per Weisung in die Fallbearbeitung einzugreifen. Zur Fachaufsicht gehört auch, dass die Generalstaatsanwaltschaft zur Entscheidung berufen ist, wenn gegen eine Einstellungsverfügung einer Staatsanwaltschaft Beschwerde erhoben wird.
Jede Generalstaatsanwaltschaft nimmt darüber hinaus die Aufgaben der Staatsanwaltschaft gegenüber dem Oberlandesgericht wahr:
Dazu gehört die Bearbeitung von Revisionen in Strafsachen und von Rechtsbeschwerden in Ordnungswidrigkeitenverfahren. Die GStA ist auch für die Antragstellung bei Haftprüfungen, bei Beschwerdeentscheidungen und bei Entscheidungen im sogenannten Klageerzwingungsverfahren vor dem Oberlandesgericht zuständig.
Jede Generalstaatsanwaltschaft ist ferner für folgende weitere Aufgaben zuständig
* für den Rechtshilfeverkehr in Strafsachen mit dem Ausland;
* für ausländische Auslieferungsersuchen;
* für Anwaltsgerichtsverfahren gegen Rechtsanwälte;
* für Berufsgerichtssachen gegen Steuerberater;
* für Kartellsachen;
* für die Vertretung des Landes, soweit im Justizbereich Ersatzansprüche geltend gemacht werden;
* für die Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen;
* gegenüber dem Justizministerium - dem sie unmittelbar unterstellt ist - für die Berichterstattung in einzelnen Verfahren sowie für die Stellungnahme zu Gesetzesentwürfen;
* für alle sonstigen Aufgaben einer Mittelbehörde (zwischen dem Justizministerium und den einzelnen Staatsanwaltschaften) in Verwaltungsangelegenheiten.
Staatsanwaltschaften im Zuständigkeitsbereich der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main:
Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main
Väternotruf Frankfurt am Main
August Mustermann
Musterstraße 1
60313 Frankfurt am Main
Telefon: 069 / ...
E-Mail: august.mustermann@web.de
Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie interessante Materialien zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Staatsanwälte?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Staatsanwälte:
Hans-Josef Blumensatt (Jg. 1950) - Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main / Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab , ..., 2009) - vorher ab 31.10.2000 Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden
Rainer Franosch (Jg. 1968) - Staatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab , ..., 2012) - ab 01.06.2001 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Marburg. Im Handbuch der Justiz 2008 unter dem Namen Franosch nicht aufgeführt. 2012: Außenstelle Gießen? 2012: Die 5. kleine Strafkammer des Landgerichts Frankfurt am Main am 27.4.2012 soll beschlossen haben, den Staatsanwalt Rainer Franosch, jetzt bei der Generalstaatsanwaltschaft Außenstelle Gießen, zum 18.5.2012, 10 Uhr Raum 20 im Gerichtsgebäude E des Landgerichts Frankfurt a.M., Hammelsgasse 1 zu laden, betreff Ulrich Brosa - Akte 2 Js 1317/03 StA Marburg.
Helmut Fünfsinn (Jg. 1954) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 30.04.2001, ..., 2002)
Andrea Gallandi (Jg. 1957) - Leitende Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 11.10.2000, ..., 2002) - " - Frankfurter Rundschau (09.10.2001): "Urkundenfälschung durch Staatsanwälte nicht widerrechtlich?"
Hans-Joachim Gotthard (Jg. 1949) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.07.1997, ..., 2002)
Andreas Heymann (Jg. 1954) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 16.07.2001, ..., 2002)
Klaus Honecker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 06.04.2006, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.07.1983 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main aufgeführt.
No Name - Fridolin der freche Dachs - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1
Ralf Köbler (Jg. 1960) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 19.04.2000, ..., 2002)
Wolfgang Mauer (Jg. 1947) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab01.12.1993, ..., 2002)
Claudia Pulina (Jg. 1962) - Staatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.10.1991, ..., 2002)
Jörg Rausch (Jg. 1947) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.10.1992, ..., 2002)
Dieter Rohnfelder (Jg. 1947) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.12.1994, ..., 2002)
Peter Rückert (Jg. 1949) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.01.1996, ..., 2002)
Gerhild Schaupensteiner (Jg. 1949) - Leitende Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 16.12.1999, ..., 2002)
Dr. Matthias Schmidt (Jg. 1963) - Staatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.09.1998 , ..., 2002)
Peter Speth (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg / Stellvertretender Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab , ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 07.11.1994 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.01.2008 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Gießen aufgeführt. Siehe Pressemeldung unten.
Jürgen Stehling (Jg. 1945) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.11.1985, ..., 2002)
Horst Streiff (Jg. 1954) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 07.08.2001, ..., 2002)
Dr. Achim Thiel (Jg. 1951) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.12.1993, ..., 2002)
Gabriele Türmer (Jg. 1957) - Leitende Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 31.01.2002, ..., 2002)
Günter Wittig (Jg. 1953) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.09.1998, ..., 2002)
# Kirsten Steitz
# Sabine Ziebs
# Susanne Roth-Melzer
# Susanne Authenrieth-Hüppe
# Nina Bolowich
# Nicole Hilbrecht
# Ivonne Vockert
# Alexander Betz
# Ralf Setton
# Justus Koch
# Kerstin Lotz
# Eva Maria Fleischer
# Bettina Fauth
# Jürgen Herbener
# Klaus Bender
# Dirk Rossbach
# Holger Buchold
# Stefanie Parchatka
# Dr. Sandra Jakobea Mintz
# Dr. Claudius Geisler
# Silke Schönfleisch
# Barbara Schneider
# Elke Neumann
# Regina Salminger
# Anja Faulstich
# Angela Wienands
# Jan-Erik Uekermann
# Christian Meyer
# Ina Schaper
# Dr. Ulrich Schneider
# Eva Croissant
# Stefanie Queißer
# Silke Hüttig
# Sibylle Gottwald
Nicht mehr als Staatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main tätig:
Dieter Anders (geb. 12.01.1944 in Ludwigshafen/Rhein) - Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main / Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.05.2001, ..., 01.02.2009) - ab August 1973 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal. 1981 bis 1984 abgeordnet an die Bundesanwaltschaft beim BGH als wissenschaftlicher Mitarbeiter. 1987 Abordnung an das Ministerium der Justiz des Landes Rheinland-Pfalz in Mainz. 1987 Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft in Zweibrücken unter Fortbestehen der Abordnung in Mainz. 1988 Abordnung von der Generalstaatsanwaltschaft Zweibrücken an die Staatsanwaltschaft in Frankenthal. 1988 ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal. 1990 bis 1991 Abordnung an das Justizministerium in Erfurt zur kommissarischen Leitung und Aufbau der Staatsanwaltschaft Gera. Danach an die Bundesanwaltschaft beim BGH abgeordnet. 1991 Oberstaatsanwalt bei der Bundesanwaltschaft beim BGH. Seit 2001 bis 2009 Generalstaatsanwalt als Leiter der Staatsanwaltschaft bei dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Siehe Pressemitteilung unten
Fritz Bauer (* 16. Juli 1903 in Stuttgart; † 1. Juli 1968 in Frankfurt am Main) - Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main / Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 1956, ..., 01.07.1968) - war ein deutscher Richter und Staatsanwalt, der eine maßgebliche Rolle beim Zustandekommen der Frankfurter Auschwitz-Prozesse spielte. Nach seiner Promotion zum Dr. jur. wurde Bauer 1930 Gerichtsassessor beim Amtsgericht Stuttgart (als damals jüngster Amtsrichter im Deutschen Reich). Von früh an war Bauer politisch aktiv. Er war Mitgründer des Republikanischen Richterbundes in Württemberg. Bereits 1920 trat er der SPD bei, und 1930 übernahm er den Vorsitz der Ortsgruppe Stuttgart des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold. Im Zusammenhang mit Planungen für einen gegen Hitlers Regierungsübernahme gerichteten Generalstreik wurde Bauer im Mai 1933 von der Gestapo festgenommen und acht Monate im KZ Heuberg inhaftiert. Aus dem Staatsdienst wurde er entlassen. 1935 emigrierte er nach Dänemark und nach dessen Besetzung durch deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg nach Schweden. Dort gründete er mit Willy Brandt und anderen die Zeitschrift Sozialistische Tribüne. 1949 kehrte Bauer nach Deutschland und in den Justizdienst zurück. Er wurde zunächst Landgerichtsdirektor und später Generalstaatsanwalt in Braunschweig. 1956 wurde er auf Initiative des Ministerpräsidenten Georg August Zinn in das Amt des hessischen Generalstaatsanwalts mit Sitz in Frankfurt am Main berufen, das er bis zu seinem Tod 1968 innehatte. - ausführlich siehe unten
Hildegard Becker-Toussaint (Jg. 1944) - Leitende Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 21.12.1994, ..., 2002)
Gernot Broschat (Jg. 1942) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.10.1980, ..., 2002)
Peter Gast (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Fulda (ab 12/2008, ..., 2009) - ab 15.09.1976 als Richter auf Probe bei der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Frankfurt am Main. 1979 Staatsanwalt beim Landgericht Frankfurt am Main. 1982 Versetzung an die Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Gießen. Von 1989 bis 1991 Abordnung an die Staatsanwaltschaft beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Von 1991 bis 1995 Oberstaatsanwalt - Dezernent bei der Staatsanwaltschaft beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Abordnungen: an die Staatsanwaltschaft beim Landgericht in Marburg (1995), an die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Gießen (1996), an die Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Marburg (1998), an die Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Marburg - Wahrnehmung der Aufgaben eines Abteilungsleiters und zugleich ständigen Vertreters der Leitenden Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Marburg. 1998 Oberstaatsanwalt - Abteilungsleiter und zugleich als der ständige Vertreter der Leitenden Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Marburg. Versetzung an die Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Gießen im Jahr 2000. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.07.1998 als Stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Gießen aufgeführt. Ab Dezember 2008 Leitender Oberstaatsanwalt - Leiter der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Fulda.
Dr. Horst Gauf (geb. 27.03.1924) - Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab , ..., 1973) - vorher ab 01.09.1957 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden. War zum Kriegsende 1945 21 Jahre alt. Seine Tätigkeit während der Zeit des Nationalsozialismus und während des Krieges ist uns derzeit nicht bekannt. Nähere Auskünfte sind möglicherweise bei der Deutschen Dienststelle einzuholen. 11.04.1973 Presseerklärung als hessischer Generalstaatsanwalt zum Tod des früheren NS-Reichsleiters Martin Bormann - http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Bormann
Wolfgang Greth (Jg. 1940) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 02.02.2000, ..., 2002)
Volkmar Kallenbach (Jg. 1949) - Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden (ab , ..., 2010) - vorher ab 01.07.1997 Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main
Peter Kircher (Jg. 1942) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.12.1993, ..., 2002)
Harald Körner (Jg. 1944) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.04.1989, ..., 2002)
Erik Manges (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Gießen (ab , ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 02.01.1984 unter dem Namen Erick Kern Mangels als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.07.1998 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 31.01.2008 als Stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main aufgeführt.
Ludwig Meissner (Jg. 1943) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.10.1985, ..., 2002)
Angela Muth (Jg. 1954) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Limburg (ab 01.03.2008, ..., ) - ab 09.07.1997 Leitende Oberstaatsanwältin bei dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main. - Laut Nassauische Neue Presse vom 4.3.2008 von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt nach Limburg (ihrem Heimatort) versetzt.
Elisabeth Opitz (Jg. 1956) - Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 2006, ..., 2009) - 1993 Abordnung an die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main. Ab 01.12.1995 Leitende Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main. Ab 2004 Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Marburg.
Kirsten Steitz (Jg. 1962) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.11.1991 in der Rubrik Richter und 'rinnen, Staatsanwälte und 'tinnen im Richterverhältnis auf Probe - Unterrubrik: Bei den Staatsanwaltschaften) für den OLG-Bezirk Frankfurt/Main aufgeführt. Ist im Handbuch der Justiz 2008 nicht mehr aufgeführt.
Joachim Wenzel (Jg. 1940) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 01.09.1993, ..., 2002)
Karlheinz Zahl (Jg. 1941) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab 03.11.1999, ..., 2002) - 15.04.2007: "Der Fall Hans-Christoph Jahr" - http://de.indymedia.org/2007/04/173139.shtml
Sonstige:
Staatsanwaltschaft sucht neuen Leiter
Gießen/Frankfurt (ti). Peter Speth war weniger als zwei Jahren lang Leitender Oberstaatsanwalt in Gießen. Diese Woche wechselte er zur Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt, wo er das Amt des stellvertretenden Leiters übernahm.
Peter Speth wechselte zur Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt.
Am Dienstag bezog er sein neues Büro.
Eine weitere Sprosse auf der Karriereleiter ist der gebürtige Koblenzer damit hinaufgeklettert: 2005 war er zum »Vize« bei der Staatsanwaltschaft in Limburg ernannt worden, weniger als drei Jahre später wurde er LOSTA in Gießen. In der Rhein-Main-Metropole beerbt Speth nun Karl Greven, der Anfang Oktober ins Kultusministerium gewechselt war. Zwar habe es ihm in Gießen gefallen, aber seine neue Funktion sei eben sehr interessant, sagte der neue Vize-Generalstaatsanwalt im Gespräch mit der Allgemeinen. »Es ist eine herausragende Position in der hessischen Justiz, eine Aufgabe, die mich dazu bewogen hat, das Angebot anzunehmen.«
Wer in Gießen die Nachfolge des 48-Jährigen antritt, steht noch nicht fest. Das Justizministerium sei an einer schnellen Besetzung interessiert, erklärte eine Pressesprecherin des Ministeriums. Diese erfolge jedoch nicht durch eine Versetzung. Die Stelle werde zum 1. November neu ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist betrage drei Wochen.
In Gießen kocht bereits die Gerüchteküche zur Speth-Nachfolge. Informationen, denen zufolge bereits ein »Neuer« ausgeguckt worden sein soll, bezeichnete Oberstaatsanwalt Reinhard Hübner aber als »reine Spekulation«. Bis ein Behördenleiter gefunden ist, kümmert sich Oberstaatsanwalt Dr. Michael Bolowich kommissarisch um diese Aufgabe. Er hatte im Juli das Amt des ständigen Vertreters des Leitenden Oberstaatsanwalts übernommen.
21.10.2009
Amtswechselfeier bei der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt
23.04.2009 - Pressemitteilung
Justizminister Jörg-Uwe Hahn verabschiedet den bisherigen Generalstaatsanwalt Dieter Anders und führt den neuen Generalstaatsanwalt Hans-Josef Blumensatt offiziell in das Amt ein
Wiesbaden/Frankfurt.- In einer Feierstunde verabschiedete heute der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn den bisherigen Generalstaatsanwalt Dieter Anders und führte dessen Nachfolger Hans-Josef Blumensatt als neuen Generalstaatsanwalt offiziell in sein Amt ein. „Herr Dieter Anders hat sich in seiner langjährigen Dienstzeit große Verdienste um die hessische Justiz erworben. Mit großem Engagement und kompetenter Hand hat er die Behörde vorbildlich geleitet. Fast 8 Jahre lang hat er das Amt des Generalstaatsanwalts ausgeübt, und dabei die vielfältigen und umfangreichen Erfahrungen seines Berufslebens eingebracht. An dieser Stelle sei daran erinnert, dass Dieter Anders insbesondere nach der deutschen Wiedervereinigung beim Aufbau der Staatsanwaltschaft Gera in Thüringen tätig gewesen ist.“ Der Minister hob hervor, dass Dieter Anders in einer Umbruchsituation in die hessische Justiz eingetreten sei. Die Operation „Sichere Zukunft“ habe Veränderungen in der Personalsituation mit sich gebracht, die mit Flexibilität und Augenmaß angegangen worden seien. „Ihr Verdienst war es, diese Prozesse für den Bereich der Justiz positiv zu begleiten und dabei die Interessen der Justiz bestmöglich zu wahren.“
Mit dem Namen Dieter Anders werden neue Handlungsformen der Generalstaatsanwaltschaft verbunden bleiben, zeigte sich der Minister überzeugt: „Beispielhaft seien erwähnt: Die Schaffung der Eingreifreserve im Jahr 2001, die Konzentration bestimmter Kapitalmarkt- und Wirtschaftsdelikte in Frankfurt und damit auch die Schaffung eines Kompetenzzentrums für Wirtschaftsstrafsachen als Vorreiter für die Wirtschaftsstaatsanwaltschaft.“
Hahn würdigte die Gesamtlebensleistung von Generalstaatsanwalt Dieter Anders: „Sie waren ein Behördenleiter, der sich nicht nur durch seine fachliche Kompetenz, sondern auch durch seine freundliche und gelassene Art der Mitarbeiterführung allerhöchste Achtung und Wertschätzung bei seinen Kollegen und Mitarbeitern erworben hat.“
Justizminister Hahn führte sodann den neuen Generalstaatsanwalt Hans-Josef Blumensatt offiziell in das Amt ein. „Ich freue mich, Herrn Generalstaatsanwalt Hans-Josef Blumensatt die Behördenleitung heute offiziell zu übertragen. Mit Herrn Blumensatt konnte ein kompetenter und erfahrener Behördenleiter ernannt werden, auf den gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise große Aufgaben warten.“ Hahn wies auf die Herausforderung der Generalstaatsanwaltschaft hin, die in der Schaffung einer Wirtschaftsstaatsanwaltschaft zu sehen sei. „Der Verantwortungsbereich des hessischen Generalstaatsanwalts ist einer der größten in Deutschland. In Hessen als einem besonders wirtschaftsstarken, international geprägten und zentralen Bundesland kommt darüber hinaus dem Generalstaatsanwalt als ersten Staatsanwalt des Landes eine besondere Bedeutung zu. Eine wesentliche Herausforderung steht vor uns: die Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität. Die erfolgreiche Verfolgung dieser Kriminalitätsform ist eine genauso wichtige wie schwierige Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden. Sie ist in Zeiten, in denen das Vertrauen in unsere Wirtschaft und die Integrität der Abläufe abnimmt, umso wichtiger.“
Als Beitrag zur Stärkung des Finanzplatzes Frankfurt sei die Einführung einer Schwerpunktstaatsanwaltschaft vorgesehen. Diese solle nicht als neue Behörde errichtet werden, sondern Teil der Staatsanwaltschaft Frankfurt sein, die mit ihrem schon bestehenden Kompetenzzentrum für Wirtschaftsstrafsachen beste Voraussetzungen hierfür biete. Diese Einrichtung werde jedoch nicht dazu führen, dass zukünftig ausnahmslos alle hessischen Wirtschaftsstrafsachen in Frankfurt bearbeitet werden. Es werde aber auch Verfahren geben, bei denen der örtliche Bezug so stark ist, dass eine Konzentration in Frankfurt keinen Sinn mache, betonte der Minister.
Hans-Josef Blumensatt bringe die besten Voraussetzungen nach seiner über achtjährigen Tätigkeit allein bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden, mehreren Abordnungen in das Hessische Justizministerium und durch seine Erfahrungen in Thüringen beim Aufbau einer rechtsstaatlichen Justiz mit. „Mit Ihrer Freundlichkeit, Ihrer hohen fachlichen Kompetenz und Ihrer zupackenden Art stellen Sie sich erfolgreich jeder Herausforderung. Es wird Fingerspitzengefühl von Nöten sein, um mit der geforderten Härte und dem notwendigen Nachdruck, aber auch mit der gebotenen Sensibilität erfolgreiche Ermittlungsmaßnahmen zu erzielen. Es zeichnet Sie ein hohes Maß an Professionalität, Entschlossenheit und Feingefühl aus“, erklärte der Minister abschließend.
Hinweis:
Dieter Anders wurde am 12. Januar 1944 in Ludwigshafen/Rhein geboren. Nach dem Abitur 1963 in Ludwigshafen absolvierte er seinen Wehrdienst. 1965 begann er das Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg und Freiburg/Breisgau. 1969 legte er die erste juristische Staatsprüfung in Freiburg/Breisgau ab. Bis 1973 war er Referendar und begann den juristischen Vorbereitungsdienst in Rheinland-Pfalz. 1973 legte er die zweite juristische Staatsprüfung in Zweibrücken ab. Im August 1973 begann er als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft in Frankenthal. Er wurde 1981 abgeordnet an die Bundesanwaltschaft beim BGH als wissenschaftlicher Mitarbeiter, wo er bis 1984 blieb. Es folgte 1987 eine Abordnung an das Ministerium der Justiz des Landes Rheinland-Pfalz in Mainz. 1987 wurde er Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft in Zweibrücken unter Fortbestehen der Abordnung in Mainz. 1988 Abordnung von der Generalstaatsanwaltschaft Zweibrücken an die Staatsanwaltschaft in Frankenthal. 1988 wurde er ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal. Es folgte 1990 bis 1991 eine Abordnung an das Justizministerium in Erfurt zur kommissarischen Leitung und Aufbau der Staatsanwaltschaft Gera. Danach wurde er an die Bundesanwaltschaft beim BGH abgeordnet. Er wurde 1991 Oberstaatsanwalt bei der Bundesanwaltschaft beim BGH. Seit 2001 bis 2009 war er Generalstaatsanwalt als Leiter der Staatsanwaltschaft bei dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main.
Am 1. Februar 2009 schied er mit Eintreten der Altersgrenze in den Ruhestand aus. Als Prüfer für das erste und zweite juristische Staatsexamen in Rheinland-Pfalz war er von 1987 bis Anfang 2009 tätig. Er ist Oberstleutnant der Reserve, Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Herr Anders ist verheiratet und hat ein Kind.
Hans-Josef Blumensatt wurde am 19. Mai 1950 in Erbach/Rhg. geboren. Nach dem Abitur 1968 in Geisenheim begann er 1970 das Studium der Rechtswissenschaften in Mainz. 1975 legte er das erste juristische Staatsexamen in Rheinland-Pfalz ab. Von 1975 bis 1977 war er Referendar im Landgerichtsbezirk Wiesbaden. 1977 legte er das zweite juristische Staatsexamen in Hessen ab. Es folgte das Richerverhältnis auf Probe bei der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Darmstadt, 1980 war er Staatsanwalt im Beamtenverhältnis bei der Staatsanwaltschaft beim Landgericht in Wiesbaden bis 1984. Anschließend war er abgeordnet an das Hessische Ministerium der Justiz. Von 1988 bis 1990 war er Regierungsdirektor beim Hessischen Ministerium der Justiz. 1990 bis 1991 Ministerialrat beim Hessischen Ministerium der Justiz und zusätzlich Leiter einer Arbeitsgruppe zum Neuaufbau der Strafjustiz in Thüringen. 1990 wurde er Oberstaatsanwalt als Abteilungsleiter bei der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Wiesbaden unter Fortbestand der Abordnung an das HMdJ. Es folgte eine weitere Abordnung mit einer halben Arbeitskraft in den Geschäftsbereich des Thüringer Justizministeriums bis 1991. Von 1991 bis 1999 war er Oberstaatsanwalt als Abteilungsleiter bei der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Wiesbaden.
Es folgte eine erneute Abordnung an das Hessische Ministerium der Justiz von 1999 bis 2000. Am 31. Oktober 2000 wurde er Leitender Oberstaatsanwalt als Leiter der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Wiesbaden. Seit dem 1. Februar 2009 ist er hessischer Generalstaatsanwalt.
Herr Blumensatt ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Pressestelle: Justizministerium
Pressesprecherin: Dagmar Döring
Telefon: (0611) 32 2695, Fax: (0611) 32 2691
E-Mail: pressestelle@hmdj.hessen.de
Späte Einsicht(en) bei der Marburger Justiz
Das Internet macht Rechtsbeugern und Vertuschern bei (Polizei-) Behörden und Justiz das Leben schwer
Im Juli 2002 berichteten wir über einen jugendlichen Gewalttäter aus der rechten Szene in einem kleinen Städtchen in Mittelhessen, den Polizistensohn
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Brosas Kommentar zu seinem späten Sieg vor Gericht: "Es ist ganz klar: Es hat in der hessischen Justiz gekracht. Staatsanwalt Franosch (siehe auch Staatsanwalt Franosch und Polizistensohn Ludwig) ist verschollen. Sein Kollege Geisler, ein Freund Franoschs, ist 'entbunden' worden. Oberstaatsanwalt Willanzheimer, Franoschs älterer Freund, ist heillos blamiert. Das Justizministerium hat als Entsatzheer eine frische Frauenbrigade nach Marburg geschickt (Brinkmeyer, Dr. Finger usw.). Die Strafverfahren gegen mich liegen alle auf Eis. Ich habe jetzt Akteneinsichten bekommen, um die ich seit anderthalb Jahren gekämpft habe. - An die nun bessere Einsicht der Marburger Justizangehörigen glaube ich allerdings nicht."
www.beschwerdezentrum.org/aschenbach_christoph.htm
Gefunden 01.06.2008
Der Fall Hans-Christoph Jahr
Ulrich Brosa 15.04.2007 10:50 Themen: Medien Repression
Vor ein paar Tagen ist bekannt geworden, dass doch ein BRD-Richter wegen Rechtsbeugung verurteilt wurde. Der Verurteilte hatte zuvor Friedensaktivisten vom Vorwurf der Nötigung freigesprochen. Der Fall ist von höchster Brisanz, weil er vorführt, wie die deutsche Richterschaft politisch ausgerichtet wird. Das Geschwätz von der grundgesetzlich garantierten richterlichen Unabhängigkeit entspricht der Wirklichkeit nicht.
GegnerInnen der BRD-Justiz werfen ihr oft vor, kein einziger der mörderischen Nazi-Richter sei rechtskräftig verurteilt worden. Auch der extrem rechte Richter Ronald Barnabas Schill, genannt Gnadenlos, konnte sich auf den Bundesgerichtshof verlassen. Der BGH schützte Schill vor einer Verurteilung wegen Rechtsbeugung.
Jetzt hat sich herausgestellt, dass doch ein bundesdeutscher Richter wegen Rechtsbeugung rechtskräftig verurteilt wurde. Der Betroffene ist allerdings ein Richter, der 1985 sechzehn Marburger Studenten von Vorwurf der Nötigung freisprach. Die Studis hatten gegen die Stationierung der Pershing-II-Raketen protestiert.
Diesen Freispruch hätte dieser Richter, Hans-Christoph Jahr, sich nicht leisten dürfen. Das hessische Justizministerium warf ihm vor Angeklagten "in exzessivem Maße rechtliches Gehör zu gewähren", wofür Jahr eigentlich hätte belobigt werden müssen. Die Dienstaufsicht, ausgeübt durch den CDU-Richter Schwalbe vom Landgericht Frankfurt, interessierte sich brennend für Jahr. Jahr bekam eine V-Frau, die "Büroangestellte B", ins Büro gesetzt. "Büroangestellte B" arbeitete hart. 1994 war es endlich so weit. "Büroangestellte B" überführte Jahr der Rechtsbeugung und der Verfolgung Unschuldiger. CDU-Schwalbe hatte die Ehre Jahr zu verurteilen. Auf den Antrag der Staatsanwaltschaft legte Schwalbe noch mehr Strafe drauf; Jahr hätte die "Büroangestellte B" zu Unrecht einer Lüge bezichtigt. Anders als Rechtsrichter Schill bekam Richter Jahr keine Unterstützung vom BGH. Jahr blieb auf seiner Verurteilung zu 30 Monaten Gefängnis sitzen und hörte damit auf Richter zu sein.
Die Verurteilung des Richters Hans-Christoph Jahr wegen Rechtsbeugung ist sensationell. Deutsche Richter und Staatsanwälte dürfen hemmungslos gegen Gesetze verstoßen, wenn sie zur rechten Seilschaft gehören, und das tun sie fast immer. Ihre Kolleginnen und Kollegen sorgen dafür, dass sie nicht bestraft werden. Selbst wenn diesen Justizangehörigen Verstöße zweifelsfrei nachgewiesen werden heißt es, die beschuldigten Kollegen hätten "versehentlich" gehandelt oder eine andere "Rechtsauffassung" vertreten. Dazu wird ein oft zitiertes Urteil des BGHherangezogen, in dem behauptet wird, nur Gesetzesverletzungen von besonderer Schwere könnten als Rechtsbeugung geahndet werden. Bei Richtern wird zudem die grundgesetzlich garantierte Unabhängigkeit der Justiz angeführt.
Die zentrale Figur in der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main ist ein Leitender Oberstaatsanwalt namens Zahl. ...
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http://de.indymedia.org/2007/04/173139.shtml
Fritz Bauer
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Fritz Bauer (* 16. Juli 1903 in Stuttgart; † 1. Juli 1968 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Richter und Staatsanwalt, der eine maßgebliche Rolle beim Zustandekommen der Frankfurter Auschwitz-Prozesse spielte.
Leben
Bauer studierte Volkswirtschaftslehre und Rechtswissenschaft in Heidelberg, München und Tübingen. Nach seiner Promotion zum Doktor der Rechte wurde Bauer 1930 Gerichtsassessor beim Amtsgericht Stuttgart. Bereits 1920 war er der SPD beigetreten. Wegen seiner SPD-Mitgliedschaft und seiner jüdischen Abstammung wurde er im Mai 1933 zunächst von der Gestapo inhaftiert und wenig später aus dem Staatsdienst entlassen.
1935 emigrierte Bauer nach Dänemark und nach dessen Besetzung durch deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg nach Schweden. Dort gründete er mit dem späteren Bundeskanzler Willy Brandt die Zeitschrift Sozialistische Tribüne.
1949 kehrte Bauer nach Deutschland und in den Justizdienst zurück. Er wurde zunächst Landgerichtsdirektor und später Generalstaatsanwalt in Braunschweig. 1956 wurde er in das Amt des hessischen Generalstaatsanwalts mit Sitz in Frankfurt am Main berufen, das er bis zu seinem Tod 1968 innehatte.
Einer seiner ersten Fälle als Staatsanwalt in Braunschweig machte ihn auch außerhalb Deutschlands bekannt: 1952 war er der Ankläger im sogenannten Remer-Prozess. In Folge dieses Prozesses wurden die Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944 postum rehabilitiert. Das Gericht schloss sich Bauers Auffassung an, der NS-Staat sei „kein Rechtsstaat, sondern ein Unrechtsstaat“ gewesen.
1958 erreichte Bauer die Zusammenlegung von Einzelklagen zum Auschwitz-Prozess, der 1963 im Hauptverfahren eröffnet werden konnte. Er war es auch, der 1960 dem israelischen Geheimdienst Mossad den Wohnort Adolf Eichmanns in Argentinien mitteilte. Bauer hatte der deutschen Justiz und dem Dienstweg misstraut und sich direkt an Israel gewandt. Diese Mitteilung war die Voraussetzung für Eichmanns Ergreifung und Verurteilung.
1961 gründete er zusammen mit Gerhard Szczesny die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union. Nach seinem Tod stiftete die Humanistische Union den nach ihm benannten Fritz-Bauer-Preis. Das 1995 gegründete Fritz Bauer Institut, eine Stiftung des bürgerlichen Rechts, die sich mit der Geschichte und Wirkung des Holocausts befasst, ist ebenfalls nach ihm benannt.
Fritz Bauers Werk galt dem Aufbau einer demokratischen Justiz, der konsequenten strafrechtlichen Verfolgung nationalsozialistischen Unrechts und der Reform des Straf- und Strafvollzugsrechts. Die Frankfurter Auschwitz-Prozesse wären ohne Bauers hartnäckigen Einsatz möglicherweise nicht zustande gekommen.
Innerhalb der bundesdeutschen Justiz der Nachkriegszeit war Bauer wegen seines gesellschaftspolitischen Engagements umstritten. Er selbst soll einmal gesagt haben: „In der Justiz lebe ich wie im Exil“.
Fritz Bauer starb unter ungeklärten Umständen in der Badewanne seiner Wohnung und wurde am 1. Juli 1968 aufgefunden. Nach Erkenntnissen der ermittelnden Behörden habe er mit Hilfe von Beruhigungsmitteln Suizid begangen.
Die von Fritz Bauer begonnenen Ermittlungen gegen die Schreibtischtäter der „Euthanasie“ wurden später eingestellt.
Der Selbstmord von Fritz Bauer wird häufig mit dem mangelnden Erfolg und der mangelnden gesellschaftlichen Anerkennung seiner Bemühungen zur juristischen Aufarbeitung des Auschwitz-Verbrechens in Verbindung gebracht. Tatbeteiligte konnten damals nur zu wenigen Jahren Haft wegen Beihilfe zu Mord verurteilt werden. Breite Schichten der Gesellschaft sahen in den Verfahren Nestbeschmutzung und folgten den Darstellungen der Beschuldigten, die mehrheitlich angaben, ohne Alternative auf Befehl gehandelt zu haben. Der angeklagte SS-Sturmbannführer Victor Capesius, der an der Selektionsrampe in Auschwitz tätig war, wurde so zum Beispiel zu lediglich neun Jahren Haft verurteilt und bereits 1968 wieder freigelassen. Zurück in seiner Heimatstadt Göppingen, wurde er beim Besuch eines Konzerts mit Beifall begrüßt.[1]
Fritz Bauer ist auf der Frankfurter Treppe verewigt.
Werke
* Das Verbrechen und Gesellschaft. Reinhardt 1957
* Sexualität und Verbrechen. Fischer 1963
* Die neue Gewalt. Verl. d. Zeitschrift Ruf u. Echo 1964
* Widerstand gegen die Staatsgewalt. Fischer 1965
* Die Humanität der Rechtsordnung. Ausgewählte Schriften. Hrsg. von Joachim Perels und Irmtrud Wojak, Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 1998, ISBN 3-593-35841-7
Literatur
* Claudia Fröhlich: "Wider die Tabuisierung des Ungehorsams". Fritz Bauers Widerstandsbegriff und die Aufarbeitung von NS-Verbrechen. Campus, Frankfurt am Main und New York 2006, ISBN 3-593-37874-4 (=Wissenschaftliche Reihe des Fritz-Bauer-Instituts. Bd. 13).
* Hanno Loewy, Bettina Winter (Hrsg.): NS-"Euthanasie" vor Gericht. Fritz Bauer und die Grenzen juristischer Bewältigung. Campus, Frankfurt am Main und New York 1996, ISBN 3-593-35442-X (=Wissenschaftliche Reihe des Fritz-Bauer-Instituts. Bd. 1).
* Matthias Meusch: Von der Diktatur zur Demokratie. Fritz Bauer und die Aufarbeitung der NS-Verbrechen in Hessen (1956–1968). Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 2001, ISBN 3-930221-10-1 (=Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau. Nr. 70).
* Irmtrud Wojak: Fritz Bauer und die Aufarbeitung der NS-Verbrechen nach 1945. Hessische Landeszentrale für Politische Bildung, Wiesbaden 2003, ISBN 3-927127-49-3 (=Blickpunkt Hessen. Nr. 2).
* Irmtrud Wojak: Fritz Bauer 1903-1968. Eine Biographie. C.H. Beck Verlag, München 2009. ISBN 978-3-406-58154-0
Einzelnachweise
1. ↑ Sebastian Beck: Die Banalität des Bösen. In: Süddeutsche Zeitung. 11./12./13. April 2009, S. 11
Weblinks
* Literatur von und über Fritz Bauer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu Fritz Bauer • PICA-Datensatz)
* http://www.fritz-bauer-institut.de
* Irmtrud Wojak: Fritz Bauer - Stationen eines Lebens
* Claudia Fröhlich: Fritz Bauer zwischen Justiz und Politik. Die Veränderung seiner politischen Strategie in den sechziger Jahren
* Kurzbiografie von Fritz Bauer
http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Bauer
Gefunden am 05.09.2009
Martin Bormann ist in der Nacht zum 2. Mai 1945 zwischen ein und drei Uhr auf der Eisenbahnbrücke der Invalidenstraße in Berlin gestorben. Mit dieser Erklärung hat der hessische Generalstaatsanwalt Dr. Horst Gauf am 11. April 1973 auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main das Ergebnis zwölfjähriger Ermittlungen der von ihm geleiteten Behörde über das Schicksal des wegen millionenfachen Mordes gesuchten früheren NS-Reichsleiters bekanntgegeben. Die Ermittlungsakte „Bormann“, AZ: O JS 11/61, ist geschlossen.“
– Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12. April 1973
http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Bormann