Väternotruf informiert zum Thema
Jugendamt Darmstadt
Darmstadt
Kreisfreie Stadt
Luisenplatz 5 A
64283 Darmstadt
Telefon: 06151 / 13-1
Fax: 06151 / 13-3777
E-Mail: info@darmstadt.de
Internet: www.darmstadt.de
Internetauftritt der Stadt Darmstadt (05/2012)
Visuelle Gestaltung:
Informationsgehalt:
Nutzerfreundlichkeit:
Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal:
Darmstadt ist eine kreisfreie Stadt im Süden Hessens, Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Die Stadt gehört zum Rhein-Main-Gebiet und bildet eines der zehn Oberzentren des Landes Hessen. D
Darmstadt grenzt im Norden an den Landkreis Offenbach und im Osten, Süden und Westen an den Landkreis Darmstadt-Dieburg. Es grenzt (von Norden im Uhrzeigersinn) an die Gemeinde Egelsbach, die Städte Langen und Dreieich (alle drei Landkreis Offenbach), die Gemeinden Messel, Groß-Zimmern und Roßdorf, die Stadt Ober-Ramstadt, die Gemeinden Mühltal und Seeheim-Jugenheim, die Städte Pfungstadt, Griesheim und Weiterstadt, sowie die Gemeinde Erzhausen (alle Landkreis Darmstadt-Dieburg).
Bundesland Hessen
Stadtteile:
Ausschuss für Eingaben und Beschwerden der Stadt Darmstadt:
Jugendhilfeausschuss der Stadt Darmstadt:
Mitglieder siehe unten
Mitgliederliste offenbar unvollständig ohne Vertreter der Freien Träger, Bürgerdeputierte und Beratende Mitglieder.
Jugendamt Darmstadt
Stadtjugendamt
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt
Telefon: 06151 / 13-2519
Fax: 06151 / 13-2167
Zuständiges Amtsgericht:
Väternotruf Darmstadt
August Mustermann
Musterstraße 1
64283 Darmstadt
Telefon: 06151 / ...
E-Mail: august.mustermann@web.de
Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Amtsleitung:
Klaus Fischer - Leiter Städtischer Sozialdienst (ab ..., 2012)
Dr. Wilma Mohr - Amtsleiterin Sozialverwaltung Darmstadt / Leiterin Jugendamt Darmstadt (ab ..., 2007)
Jochen Partsch - Sozialdezernent Darmstadt (ab , ..., 2007, 2008)
Thomas Gehrisch - Leiter Städtischer Sozialdienst Darmstadt (ab , ..., 2007, 2008)
Frau Mulzer - stellvertretende Abteilungsleiterin Städtischer Sozialdienst Darmstadt: (2007) - Führungskraft
Jugendamtsmitarbeiter/innen:
Frau Jung - Jugendamt Darmstadt (ab , ..., 2009)
Frau Kliemann - Jugendamt Darmstadt (ab , ..., 2007) - Mitwirkung im familiengerichtlichen Verfahren am Amtsgericht Darmstadt
Jugendhilfeausschuss der Stadt Darmstadt
Mitgliederliste offenbar unvollständig ohne Vertreter der Freien Träger, Bürgerdeputierte und Beratende Mitglieder
Schmidt, Walter SPD-Fraktion ja
Informationen zu Yasemin Aslan anzeigen
Aslan, Yasemin Vertreter/in - -
Härter, Horst Adalbert Vertreter/in - -
Siebel, Michael MdL Vertreter/in - -
Hausmann, Heinrich SPD-Fraktion ja
Aslan, Yasemin Vertreter/in - -
Härter, Horst Adalbert Vertreter/in - -
Siebel, Michael MdL Vertreter/in - -
Röder, Moritz SPD-Fraktion ja
Töns, Karl-Heinz CDU-Fraktion ja
Krenzke, Manuel Vertreter/in - -
Schneider, Uwe Ernst Vertreter/in - -
Franz, Peter CDU-Fraktion ja
Krenzke, Manuel Vertreter/in - -
Akdeniz, Yücel Fraktion Bü 90/Grüne ja
Weidner, Felix Vertreter/in - -
Dr. Schwaßmann, Helena Vertreter/in - -
Schüßler, Ellen Vertreter/in - -
Yilmaz, Fatma Vertreter/in - -
Clemens-Neumayer, Sigrid Fraktion Bü 90/Grüne ja
Weidner, Felix Vertreter/in - -
Schüßler, Ellen Vertreter/in - -
Pörtner, Birgit Fraktion Bü 90/Grüne ja
Crook, Sabine Fraktion Bü 90/Grüne ja
Lau, Kerstin Fraktion UFFBASSE ja
Emig, Roswita Vertreter/in - -
Dr. Krieger, Natalie Fraktion Die Linke. ja
Klett, Helmut Fraktion UWIGA ja
Heinz, Wolfgang Vertreter/in - -
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (DGSF) - www.familientherapie.org
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
SkA – Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e.V.
Erziehungsberatung
türkisch/deutsch
seit 01.01.2010
Pankratiusstr. 18
64289 Darmstadt
Tel.: 06151 / 279 59 79
e-mail: buergerberatung@ska-darmstadt.de
oder hacer.yontar@ska-darmstadt.de
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle für die Stadt Darmstadt
Väteraufbruch für Kinder Darmstadt und Region e. V.
Otto-Röhm-Straße 63
64293 Darmstadt
Telefon: 06151 - 3970666
Fax: 06151 - 3970665
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus Darmstadt
Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?
Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.
Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.
Was sollten Sie mit bringen?
Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch
Krankenkassenkarte
Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein
Wohnungsschlüssel
Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder
Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Darmstadt noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Frauenhaus Darmstadt
Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main
c/o Thilo Mühlberger
Karlstr. 79
64285 Darmstadt
Tel. 06151 / 66 19 86
E-Mail: shg@pas-rhein-main.de
Internet: http://www.pas-rhein-main.de/
Keine Angst vorm Jugendamt
Erfolge durch Prävention - Erziehungshilfen in Euro: 13,8 Millionen im Jahr
Vornamen von Kindern werden seit Jahren zu Schreckenssymbolen. Hinter Namen wie Jessica, Lea-Sophie oder Kevin tun sich familiäre und nachbarschaftliche Abgründe von Vernachlässigung, Verwahrlosung und sozialer Kälte auf. Allein im vergangenen Jahr haben Familiengerichte in Deutschland in 10 800 Fällen „den vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge“ angeordnet, weil Kinder verwahrlosten oder in Gefahr waren.
Die Zahl der Sorgerechtsentzüge stieg damit bundesweit innerhalb eines Jahres (2006/2007) um 12,5 Prozent, im Vergleich zu 2005 gar um 23 Prozent. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden weisen für das Bundesland Niedersachsen eine Steigerung um 31 Prozent aus, für Hessen einen Anstieg um 9,7 Prozent. Wie sehen die Zahlen und Erfahrungen in Darmstadt aus?
Das Fazit aus Darmstädter Sicht ziehen Sozialdezernent Jochen Partsch und Thomas Gehrisch, Leiter des städtischen Sozialdienstes. Und das Fazit ziehen sie gerne, weil die Stadt-Statistik Erfolge ausweist, dem Bundes- und Hessen-Trend geradezu widerspricht.
In Bezug auf die „Inobhutnahmen“ zum Beispiel (bei denen Minderjährige kurzfristig in staatliche Obhut genommen werden, heraus aus einem familiären Verwahrlosungs- oder Gewaltkontext) liegen die Zahlen mit 102 Fällen (2007) und 86 Fällen (2006) zumindest zum zweiten Mal hintereinander unter denen von 2005 (115 Fälle). Bei den formalen Beschlüssen auf vollständigen und teilweisen Entzug der elterlichen Sorge in Darmstadt zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: 25 Beschlüssen 2007 stehen 28 in 2006 und 19 in 2005 gegenüber.
Partsch wie Gehrisch sehen damit vor allem die Präventions- und Netzwerkarbeit bestätigt. „Bei uns muss keiner Angst vorm Jugendamt haben“, sagt Gehrisch, und verweist etwa auf die Außenstellen des Sozialdienstes in Kranichstein, Arheilgen oder Eberstadt („sozialräumliche Orientierung mit niedrigschwelligem Angebot“). Weniger Fälle von Sorgerechtsentzug und Inobhutnahme korrelieren also direkt mit einer vorsorgenden, unterstützenden, Defizite früh aufspürenden Sozialarbeit und Erziehungsförderung. „Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenz“ definieren Partsch und Gehrisch als zentrales Anliegen.
Immerhin: Alle Maßnahmen zusammen, die die Stadt im großen Rahmen der „Hilfen zur Erziehung“ pro Jahr finanziert, summierten sich 2004 auf 15,6 Millionen, 2007 auf 13,8 Millionen Euro. Es wurde demnach sogar eingespart. Gerade die personalintensive Stadtteilarbeit habe sich damit ausgezahlt. Wer vorsorgend eingreifen will, muss wissen, wo es brennt. Die Zusammenarbeit mit Erziehungsberatungsstellen etwa oder auch die Kooperation in schwierigen Fällen mit „PriMa“ (den Kinderkliniken Prinzessin Margaret) „funktioniert hervorragend“, sagt Gehrisch.
Personalintensiv wirkt sich allerdings etwas aus, was auch in Darmstadt um gut fünfzig Prozent zunahm: gab es 2001 und 2002 rund 200 Meldungen auf Sorgerechtsfälle, sind es nun 300 im Jahr. Die allermeisten dieser Hinweise kommen aus der Bevölkerung, sprich: der Nachbarschaft von Problemfällen. Gehrisch: „Viele machen das telefonisch und anonym. Aber wir haben keine Probleme mit dieser Anonymität.“ Dagegen bildeten die Meldungen aus Kitas und Schulen, von der Polizei oder von Kinderärzten die Minderheit. Die höhere Hinweisquote zeige, dass eine Sensibilisierung erfolgt sei.
300 Hinweise gilt es zu bearbeiten. „Zwei Kollegen“ seien „in ständiger Rufbereitschaft“, sagt Gehrisch. Das gesamte Jahr über. Jeder Fall werde exakt aufgenommen, bearbeitet, protokolliert und dokumentiert. Außentermine würden stets zu zweit wahrgenommen, „weil das vor Ort auch äußerst schwierig werden kann“. Frühzeitiges Eingreifen, sagt Partsch, verhindere nicht nur Inobhutnahmen, sondern in der Konsequenz Erziehungskatastrophen, Verwahrlosung oder spätere jugendliche Kriminalkarrieren „mit der absoluten Endhaltestelle Knast. All das wäre teurer als jetzt sofort präzise einzugreifen. Deshalb brauchen wir ein soziales Frühwarnsystem.“
Der kleinste Teil der Jugendamt-Arbeit wird zu jenem, der am ehesten auffällt. Kinder aus der Familie zu entfernen (etwa mit der sogenannten „Herausnahme“, bei denen Minderjährige gegen den erklärten Willen der Sorgeberechtigten in Obhut genommen werden müssen), sei, so Gehrisch, eine „extreme Handlung“, eine Notbremse, die im Jahr vielleicht acht bis zehn Mal gezogen werde. Die betroffenen Kinder kommen meist zu Pflegefamilien, im Regelfalle übrigens nicht länger als drei Monate. Der Staat, in diesem Falle: die Stadt, handele in Vertretung dessen, was gesellschaftlich verloren gegangen sei. Gehrisch: „Viele familiären Hilfskonstrukte gibt es heute nicht mehr. Tanten, Onkels, die ebenfalls Kinder erzogen haben, Großeltern, die präsent sind mit Erfahrungen, die man anzapfen kann, so was fehlt heute häufig.“
Einen Kommentar zum Thema gibt es im Lokalteil am Montag (28.07.2008) im Darmstädter Echo.
http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=638407