Väternotruf informiert zum Thema
Jugendamt Landkreis Heinsberg
Kreis Heinsberg
Valkenburger Straße 45
52525 Heinsberg
Telefon: 02452 / 13-0
Fax: 02452 / 13-1100
E-Mail: info@kreis-heinsberg.de
Internet: www.kreis-heinsberg.de
Internetauftritt des Landkreis Heinsberg (02/2010)
Visuelle Gestaltung:
Nutzerfreundlichkeit:
Informationsgehalt:
Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal:
Der Kreis Heinsberg ist ein Kreis im Westen von Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Köln. Er ist der westlichste Kreis Deutschlands; denn in der kreisangehörigen Gemeinde Selfkant liegt der westlichste Punkt Deutschlands.
Der Kreis Heinsberg grenzt im Norden an den Kreis Viersen, im Nordosten an die kreisfreie Stadt Mönchengladbach, im Osten an den Rhein-Kreis Neuss, im Südosten an den Kreis Düren, im Süden an den Kreis Aachen, sowie im Westen an die Niederlande.
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Städte und Gemeinden:
Der Kreis Heinsberg setzt sich aus zehn Gemeinden zusammen. Sieben führen den Titel „Stadt“. Von diesen sieben sind die fünf Städte Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg (Rhld.), Hückelhoven und Wegberg Mittlere kreisangehörige Städte, da ihre Einwohnerzahlen jeweils zwischen 25.000 und 60.000 liegen.
Die Einwohnerzahlen – in Klammern – haben den Stand vom 30. Juni 2006.
1. Erkelenz, Stadt (44.739) - www.erkelenz.de
2. Gangelt, Gemeinde (11.623) - www.gangelt.de
3. Geilenkirchen, Stadt (28.457) - www.geilenkirchen.de
4. Heinsberg, Stadt (41.684) - www.heinsberg.de
5. Hückelhoven, Stadt (39.619) - www.hueckelhoven.de
6. Selfkant, Gemeinde (10.225) - www.selfkant.de
7. Übach-Palenberg, Stadt (25.280) - www.uebach-palenberg.de
8. Waldfeucht, Gemeinde (9.367) - www.waldfeucht.de
9. Wassenberg, Stadt (16.850) - www.wassenberg.de
10. Wegberg, Stadt (29.579) - www.wegberg.de
Jugendamt Heinsberg
Kreisjugendamt
Die Städte Erkelenz und Heinsberg unterhalten jeweils ein eigenes Jugendamt
Jugendamt Erkelenz - Stadtjugendamt
Jugendamt Heinsberg - Stadtjugendamt
Zuständige Amtsgerichte:
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Amtsleitung:
Jugendamtsmitarbeiter/innen:
Ute Abels - Kreisjugendamt Heinsberg / Beistandschaften (ab , ..., 2007)
Frau Altenhofen - Kreisjugendamt Heinsberg / ASD / Nebenstelle Wegberg (ab , ..., 2008)
Astrid van der Kruijssen - Kreisjugendamt Heinsberg / Beistandschaften (ab , ..., 2008)
Hartmut Schuck - Kreisjugendamt Heinsberg / Erzieherische Hilfen / Partnerschaft, Trennung und Scheidung / Telefon 02452/13-5155 (ab , ..., 2008)
Frank Steigner - Kreisjugendamt Heinsberg / Beistandschaften (ab , ..., 2008)
Michael Steinhäuser - Kreisjugendamt Heinsberg / Erzieherische Hilfen / Telefon 02452/13-5102 (ab , ..., 2008)
Bernhard Vasters - Kreisjugendamt Heinsberg / ASD / Nebenstelle Wegberg (ab , ..., 2007, 2008)
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Sonja Bertrams
Diplom-Psychologin
Familientherapie - Systemische Therapie - Paartherapie
41812 Erkelenz - Lövenich
Internet: www.sonjabertrams.de
Sonja Waltl
Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF)
Burgstraße 22
52457 Aldenhoven
Tel: 02464 / 63 79
Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (DGSF)
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
Katholische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
Im Mühlenfeld 28
41812 Erkelenz
Telefon: 02431/96840
E-Mail: eb-erk@caritas-heinsberg.de
Internet: www.beratung-caritas-ac.de
Träger: Caritasverband
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes - Amen.
Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder
Martin-Heyden-Straße 13
52511 Geilenkirchen
Telefon: 02451 / 2124
Internet: www.beratung-caritas-ac.de/
Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern
Hochstr. 5
52525 Heinsberg
Telefon: 02452/2841
E-Mail: eb@awo-hs.de
Internet: http://www.awo-hs.de
Träger: Arbeiterwohlfahrt/ Diakonisches Werk
Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Telefonische Beratung, Gruppenarbeit
Caritas Jugendhilfe
Apfelstr. 55
52525 Heinsberg
Telefon: 02452 / 919293
E-Mail: m.klueppel@caritas-heinsberg.de
Internet: http://www.caritas-heinsberg.de
Träger: Caritasverband
Angebote: Gruppenarbeit, Familienberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsstellen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus im Landkreis Heinsberg
Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Frauenhaus im Landkreis Heinsberg
"Runder Tisch" hat sich konstituiert
Häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch begegnen
Heinsberg. Einen bedeutenden Schritt in der Arbeit gegen häusliche Gewalt und sexuellen Missbrauch unternahmen am gestrigen Mittwoch zahlreiche Fachleute bei der vom „Arbeitskreis gegen Häusliche Gewalt und Sexuellen Missbrauch“ initiierten Gründung eines so genannten „Runden Tischs“.
Der Arbeitskreis bemüht sich seit vielen Jahren darum, ein Netzwerk im Kreis Heinsberg zu installieren und die Öffentlichkeit für diese wichtigen Themenfelder zu sensibilisieren. 15 feste Mitgliedern aus den Bereichen der Beratungsstellen und sozialer Dienste, zwei städtischen Jugendämtern und dem Kreisjugendamt, einer Anwaltskanzlei, dem Landschaftsverband/Servicebüro für Opfer, dem Weißen Ring sowie dem Kommissariat Vorbeugung sowie den polizeilichen Opferschutzbeauftragten zählen dazu. Als Folge einer Fachtagung im März 2007 war die feste Absicht geboren, im Kreis Heinsberg einen so genannten Runden Tisch zu gründen.
„Dieses Ziel ist jetzt mit der Gründungsveranstaltung des Arbeitskreises unter Teilnahme zusätzlicher Fachleute aus unterschiedlichen Institutionen und Berufssparten erreicht“, resümierte Kriminalhauptkommissar Franz Heinrichs, Leiter des Kommissariates Vorbeugung bei der Kreispolizeibehörde, der die Veranstaltung moderierte und einige Fallzahlen aus dem Kreis Heinsberg vorstellte.
Die polizeilichen Zahlen dokumentieren für das Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang der Anzeigen „Häusliche Gewalt“ um 47 Fälle auf 123. Davon stellen 84 Anzeigen Körperverletzungsdelikte dar, in 13 Fällen wurden Bedrohungen registriert. In 67 Fällen wurden die Täter von der Polizei aus der Wohnung verwiesen und mit einem zehntägigen Rückkehrverbot belegt.
Bei den angezeigten Sexualdelikten kam es zu einem Anstieg um 82 Fälle auf 246 Anzeigen, davon 58 Fälle (eine Zunahme von neun Fällen) von sexuellem Missbrauch an Kindern. Der größte Teil des Anstiegs entfällt hier jedoch auf die Zunahmen beim Besitz von Kinderpornografie (ein Plus von 62), der auch in Zukunft einen großen Teil der Polizeiarbeit betreffen wird. Doch Franz Heinrichs sieht hier Anlass zur Aufmerksamkeit: „Eindeutig ist hier jedoch auch das hohe Dunkelfeld, da nur ein geringer Teil der gewalttätigen Übergriffe bei der Polizei bekannt wird.“
Die Beratungsstelle der Caritas in Erkelenz hat im Jahr 2007 insgesamt 28 Opfer (2006: 32) von sexuellem Missbrauch betreut. 438 Anträge nach dem Opferentschädigungsgesetz wurden vom ehemaligen Versorgungsamt Aachen für die Bereich des Kreises und der Stadt Aachen, Kreise Euskirchen, Düren und Heinsberg bearbeitet. Ein Abgleich mit dem jeweiligen Anlass – Häusliche Gewalt, sexueller Missbrauch oder sonstige Opfersituation nach Gewalttat – ist nicht möglich.
Die AWO-Beratungsstelle bei Schwangerschaftskonflikten in Hückelhoven hat im Rahmen anderer Betreuungsanlässe erfahren, dass die Betroffenen in sieben Fällen auch Opfer sexueller Gewalt und in zwei Fällen Opfer häuslicher Gewalt waren.
Das Frauenhaus Kreis Heinsberg hat insgesamt über 500 Frauen und Kinder als Opfer beraten. Davon waren 65 Frauen auch im Frauenhaus aufgenommen worden, etwa zu 75 Prozent deutsche und 25 Prozent ausländische Opfer von Beziehungsgewalt. 88 Prozent waren Opfer von Gewalt durch Ehemann oder Lebensgefährten, zwölf Prozent insbesondere ausländischer Opfer wurden von Familienangehörigen misshandelt. 15 Opfer kehrten nach der Flucht ins Frauenhaus zu den Personen zurück, durch die sie misshandelt worden sind.
Bei den Jugendämtern ist nicht erfasst, in wie vielen Fällen die Betreuung vor dem Hintergrund der hier thematisierten Problemfelder erfolgte. Das Jugendamt der Stadt Heinsberg errechnete für 2007 etwa 29 Fälle.
An diesem Versuch, die Situation im Kreis mit konkreten Zahlen zu belegen, wurde deutlich, dass die Unterschiede der Erfassung keine Vergleiche zulassen. Genauso deutlich wurde, dass es bereits eine Vielzahl von Hilfsangeboten für Betroffene gibt, die selbst unter Fachleuten nicht allgemein bekannt sind.
Teilnehmer der Veranstaltung waren neben den Arbeitskreis-Mitgliedern die Suchtberatungsstellen, mehrere Schulsozialarbeiter/innen, die Gesundheitsprophylaxe der AOK, ein Sachbearbeiter der kriminalpolizeilichen Sachbearbeitung, die Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie Erkelenz sowie eine psychotherapeutische Praxis, das Familiengericht Heinsberg und die Caritas-Beratungsstelle Geilenkirchen sowie ein Vertreter für die Kinderärzte im Kreis. Leider beteiligten sich zwei städtische Jugendämter nicht an der Gründung des Runden Tisches.
Insbesondere die „erweiterte Runde“ der Teilnehmer begrüßte das persönliche Kennen lernen der verschiedenen Hilfs- und Beratungsangebote und ihrer Akteure. Aus zahlreichen Fragen wurde deutlich, dass mit dem neuen Gremium die Möglichkeiten der „Beratung der Berater“ wesentlich verbessert werden. Die vorhandenen Strukturen zu intensivieren und unmittelbar zugänglich zu machen wird die Möglichkeiten des Schutzes und der Hilfe für Opfer von Gewalt im Kreis Heinsberg deutlich verbessern.
Alle Teilnehmer verständigten sich auf einen Austausch der Adressen und eine jährliche „Vollversammlung“. Das Kreisjugendamt übernahm die Geschäftsstelle des Runden Tisches als eine feste Anschrift, um bedarfsgerecht die Erreichbarkeit der zahlreichen Fachkompetenzen sicher zu stellen.
13.03.2008
http://www.kreis-heinsberg.de/publish/
Kommentar Väternotruf:
Wie viele der mutmaßlichen Täterinnen und Täter jeweils weiblich oder männlich waren, erfährt man aus diesem Bereicht leider nicht. Somit kann leicht der Eindruck entstehen, es handele sich ausschließlich oder überwiegend um männliche Täter, zumal es im Landkreis zwar ein Frauenhaus gibt, nicht aber ein Männerhaus, in dem gewaltbetroffene Männer Zuflucht suchen können.
15.03.2008