Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Hochsauerlandkreis


 

 

Hochsauerlandkreis

Der Landrat

59872 Meschede

 

 

Telefon: 0291 / 94-0

Fax: 0291 / 94-1140

 

E-Mail: post@hochsauerlandkreis.de

Internet: www.hochsauerlandkreis.de

 

 

 

Internetauftritt des Hochsauerlandkreis (04/2010)

Visuelle Gestaltung: 

Nutzerfreundlichkeit: 

Informationsgehalt: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: 

 

 

 

Der Hochsauerlandkreis ist ein Kreis im Südosten von Nordrhein-Westfalen und der flächenmäßig größte dieses Bundeslandes. Er grenzt im Westen an den Märkischen Kreis, im Norden an die Kreise Soest und Paderborn, im Nordosten an den Kreis Höxter, im Osten an den hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg und im Süden an die Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe.

 

Bundesland Nordrhein-Westfalen

Städte und Gemeinden:  

Der Hochsauerlandkreis setzt sich aus zwölf Gemeinden zusammen. Zehn führen den Titel „Stadt“. Von diesen zehn sind die vier Städte Brilon, Meschede, Schmallenberg und Sundern (Sauerland) Mittlere kreisangehörige Städte, da ihre Einwohnerzahlen jeweils zwischen 25.000 und 60.000 liegen. Die Stadt Arnsberg ist Große kreisangehörige Stadt, da ihre Einwohnerzahl über 60.000 liegt.

Die folgende Liste zählt die zwölf Gemeinden des Hochsauerlandkreises alphabetisch mit amtlichen Namen auf. Die Einwohnerzahlen – in Klammern – sind vom 30. Juni 2006 (Quelle: Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen).

1. Arnsberg, Stadt (76.427)

2. Bestwig, Gemeinde (11.685)

3. Brilon, Stadt (27.085)

4. Eslohe (Sauerland), Gemeinde (9.240)

5. Hallenberg, Stadt (4.568)

6. Marsberg, Stadt (21.790)

7. Medebach, Stadt (8.169)

8. Meschede, Stadt (32.036)

9. Olsberg, Stadt (15.770)

10. Schmallenberg, Stadt (25.987)

11. Sundern (Sauerland), Stadt (29.476)

12. Winterberg, Stadt (14.361)

 

 

 

Jugendamt Hochsauerlandkreis

Kreisjugendamt 

 

 

 

Zuständige Amtsgerichte:

Amtsgericht Arnsberg

Amtsgericht Brilon

Amtsgericht Marsberg

Amtsgericht Medebach

Amtsgericht Meschede

Amtsgericht Schmallenberg

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Herr Schmidt - Jugendamt Hochsauerlandkreis / Winterberg (ab , ..., 2005)

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)

www.familientherapie.org

 

Barbara Handerer

Kaulbachstraße 3

34454 Arolsen

Tel: 05691 / 8 91 89 23

Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF)

www.familientherapie.org

 

 

Silke Graf

Schulstraße 4

57392 Schmallenberg - Grafschaft

Telefon: 02972 / 921151

Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF) - www.familientherapie.org

 

 

Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)

 

Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (DGSF) - www.familientherapie.org

 

 

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die vom Landkreis bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für den Hochsauerlandkreis

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

 

Sonstige:

Männerhaus im Hochsauerlandkreis

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

 

Frauenhaus im Hochsauerlandkreis

 

 


 

 

 

 

 

23 Eletroweidezäune gestohlen - Mildes Urteil : "biker lady 15" stellte ihre Beute mit Foto ins Netz und verkaufte alles bei Ebay

Brilon, 07.01.2010, Paul Roetz

Marsberg/Brilon. Gestern wird Justitia hinter der Augenbinde gelächelt haben, wenn ansonsten vor ihr nur das Gesetz Gültigkeit hat — und zwar für jedermann, egal, wer auch immer vor ihr steht.

Denn Weidezäune stehlen, kommt für alle teuer zu stehen. Deswegen bekam die 50-jährige Angeklagte aus Marsberg auch ein Jahr Gefängnis aufgebrummt. Glück für sie, dass ihr zwei Jahre Bewährung eingeräumt wurden und sie deswegen nicht „einfahren” muss.

Oberstaatsanwalt Hummert, der gestern bei Schnee und Eis aus Arnsberg angereist war, zeigte Herz bei seinem Antrag auf ein Jahr mit zwei Jahren Bewährung sowie Ableistung von 200 Sozialstunden. „Ich hoffe, sie haben daraus gelernt. Sie bewegen sich auf ganz dünnem Eis. Sollte wieder etwas passieren, müssen Sie einziehen.” Die Angeklagte, Mutter von zwei Kindern und einem Pflegekind, geschieden und seit 1996 arbeitslos, wurde beschuldigt, in 23 Fällen Weidezaungeräte gestohlen zu haben.

Wie geschnitten Brot

Im Netz bei Ebay machte sie dann günstige Offerten (mit Foto). 22-mal hat sie ihre Sore dort angeboten und verkauft, einmal sogar vor dem Rewe in Arolsen. Die Zäune gingen offenbar weg, wie geschnitten Brot. Nicht auf einem blieb die Frau sitzen.

Der Gesamtschaden ist zwar mit 1 516,87 Euro eher gering. Doch das Strafgericht hatte nicht nur den Diebstahl per se zu würdigen, sondern auch den Betrug in 23 Fällen. „Denn”, so Richter am Amtsgericht, Fisch, „die Käufer der geklauten Dinge werden ja nicht rechtmäßiger neuer Besitzer ihres Erwerbs. Eine gestohlene Ware geht niemals in das Eigentum eines anderen über, auch nicht, wenn er die Herkunft seines Neuerwerbs nicht kennt.”

Desweiteren sprach die Anklage von gewerbsmäßigem Betrug. Die Beklagte habe den 23-fachen Diebstahl dazu benutzt, um mit dem Erlös ihre finanzielle Lage, die mit 351 Euro ALG II im Monat nicht rosig ist, aufzubessern.

Wie sie denn auf die Idee mit den Weidezäunen gekommen sei, ob sie sämtliche Wiesen abgegrast habe, wollte Richter Fisch wissen. Es sei einfach so passiert, meinte sie. Sie selber habe Schafe und deshalb auch Weidezaungeräte. Eines davon habe sie nicht mehr gebraucht und ins Netz gestellt. Das habe geklappt. Na, ja und dann...! Ihre aktuellen Angebote waren stets unter „biker lady 15” bei Ebay zu sehen und zu ersteigern. Niemals jedoch habe sie auf Bestellung gearbeitet.

Mildes Urteil

Den Computer hatten die Strafverfolgungsbehörden eingezogen und die Festplatte gespiegelt. Die Angeklagte bat das Gericht, den PC nicht auf Dauer zu beschlagnahmen, da dieser ihrer 13-jährigen Tochter gehöre. Für einen neuen fehle das Geld.

Gericht und Anklag drückten beide Augen zu. Kurze Zeit später stellte ein Wachtmeister den PC auf den Zeugentisch. OStA Hummert: „Von mir aus soll sie ihn behalten”. Richter Fisch: „Wir wollen hier auch nicht ein Kind bestrafen.”

Weil sie geständig war und weil, so ihr Verteidiger, Rechtsanwalt Hofheinz aus Marsberg, sie bereits recht früh mit den Ermittlern zusammengearbeitet habe, sei eine günstige Sozialprognose zu erwarten. Die 200 Sozialstunden könne sie kaum leisten. Morgens trage sie noch Zeitungen aus, ansonsten wohne sie in einfachen Verhältnissen. Da müsse Holz gehackt und der Ofen gestocht werden. Außerdem habe sie noch die Tochter zu Hause.

Sozialarbeit beim Bauhof

Beim Urteil kamen die Sozialstunden dennoch zum Tragen. Monatlich zehn Stunden beim Bauhof in Marsberg seien vertretbar, meinte der Richter in der Urteilsbegründung. Die gute Sozialprognose sei einerseits zu berücksichtigen. Andererseits kommen zwölf Vorstrafen, meistens Klauerei und Betrug, zum Tragen. Auch wenn die letzte seit 2002 zurück liegt.

Noch im Gerichtssaal konnte man die geständige „Weidezaunexpertin” aufatmen hören. Über ihren Anwalt verzichtete sie auf Rechtsmittel und trug stolz den wiedererlangten Computer die steile Gerichtstreppe hinunter.

http://www.derwesten.de/staedte/brilon/biker-lady-15-stellte-ihre-Beute-mit-Foto-ins-Netz-und-verkaufte-alles-bei-Ebay-id2355086.html

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Fürs Pflegekinder gibt`s doch Geld vom Jugendamt. Das Jugendamt Hochsauerlandkreis hat die Mutter doch sicher ausreichend geprüft. Wenn das Jugendamt die Mutter ausreichend geprüft hat, dann wird diese ihre Gründe dafür gehabt haben, Elektrozäune zu stehlen, vielleicht war das Pflegegeld zu niedrig und das Jugendamt hätte ihr noch mehr Pflegekinder zuteilen sollen, damit sich die Frau mal einen neuen Fernseher leisten kann. So musste die Mutter in ihrer puren Not zur Selbsthilfe greifen um die Haushaltskasse aufzubessern, es geschah ja in bester Absicht, das hat offenbar auch Staatsanwalt Hummert und Richter Fisch erkannt. Danke Deutschland.

 

 

 

 


 

 

Sohn zeigte seine Mutter an

14. November 2007 in Amtsgericht

von (be) |

Meschede. »Ich habe keine Freunde und niemandem, dem ich vertrauen kann außer meinem Sohn«, sagte die 32-jährige Angeklagte vor Gericht. Deshalb sei sie so wütend gewesen, als der 15-jährige Sohn seine kleinen Geschwister unbeaufsichtigt gelassen hatte, um Freunde zu treffen. Die Folge: Eine Anklage wegen Misshandlung Schutzbefohlener.

Mit einem Gürtel und der flachen Hand hat sie den Jungen geschlagen, als er um 10 Uhr abends wieder nach Hause kam. Der 15-Jährige packte seine Sachen, erzählte den Vorfall beim Jugendamt und weigerte sich, zu seiner Mutter zurück zu kehren.

Einer Mitarbeiterin des Jugendamtes hatte der Junge erzählt, die Mutter habe ihn mit einer Gürtelschnalle und der Hand geschlagen. Wegen Misshandlung Schutzbefohlener musste sich seine Mutter deswegen vor Gericht verantworten.

Darauf stehen 6 Monate bis 10 Jahre Haft. »Quälen« und rohe Misshandlung sind Kennzeichen dieses Tatbestands. Doch das wollten weder Staatsanwalt noch Gericht erkennen, allenfalls Körperverletzung. Weil eine Gürtelschnalle zum Einsatz gekommen sein sollte, wäre es eine gefährliche Körperverletzung. Auch dafür sieht das Gesetz eine Mindeststrafe von sechs Monaten vor, die Hälfte, wenn man auf einen minder schweren Fall erkennen könnte. Immer noch zu viel für eine alleinerziehende Mutter, die ihre Kinder mit einem Mini-Job durchbringt.

Der als Zeuge geladene Sohn erschien verspätet vor Gericht. Nein, sie habe ihn nicht mit der Gürtelschnalle, sondern mit dem weichen Ende geschlagen, sagte er. Damit war die gefährliche Körperverletzung vom Tisch und der Weg frei für eine Geldstrafe: 30 Tagessätze zu 10 Euro.

»Ich möchte nicht, dass meine Mutter 300 Euro Strafe bezahlen muss«, sagte der vermeintlich Misshandelte noch. »Wir haben wenig Geld.« Zu spät. Weiter ließ sich die Strafe nicht reduzieren.

http://sauerlandthemen.de/2007/11/14/sohn-zeigte-seine-mutter-an/

 

 


zurück