Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Konstanz


 

 

Stadt Konstanz

Kanzleistr. 15

78459 Konstanz

 

Telefon: 07531 / 900-0

Fax: 

 

E-Mail: posteingang@stadt.konstanz.de

Internet: www.konstanz.de

 

 

Internetauftritt der Stadt Konstanz (08/2010)

Visuelle Gestaltung: geht so

Nutzerfreundlichkeit: verbesserungsfähig

Informationsgehalt: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: 

 

 

Konstanz ist die größte Stadt am Bodensee und Kreisstadt des Landkreises Konstanz. Seit dem 1. April 1956 ist Konstanz eine Große Kreisstadt und bildet ein Oberzentrum innerhalb der Region Hochrhein-Bodensee im Regierungsbezirk Freiburg des Landes Baden-Württemberg.

 

Bundesland Baden-Württemberg

Stadtteile

 

 

Jugendamt Konstanz

Sozial- und Jugendamt

Sozialer Dienst

Benediktinerplatz 2

78467 Konstanz

http://www.konstanz.de/soziales/00626/01867/index.html

 

 

Johann Sattelmayer

Tel.: 07531 / 900-453

Fax: 07531 / 900-12-453

E-Mail: SattelmayerJ@Stadt.Konstanz.de

 

Monika Falkenbach

Tel.: 07531 / 900-431

Fax: 07531 / 900-12-431

E-Mail: FalkenbachM@stadt.konstanz.de

 

Susanne Ritter

Tel.: 07531 / 900-423

Fax: 07531 / 900-12-423

E-Mail: RitterS@stadt.konstanz.de

 

 

Sozial- und Jugendamt - Abteilung Soziale Dienste Verwaltungsgebäude Torkel

Benediktinerplatz 2 78467 Konstanz

 

Markus Schubert

* SchubertM@stadt.konstanz.de

* Telefon: 07531 900-429

* Telefax: 07531 900-12429

* Dienstort: Verwaltungsgebäude Torkel

* Zimmernummer: 2.10

 

Sachgebietsleitung

Region I: Altstadt, Paradies, Allmannsdorf, Staad, Egg, Fürstenberg, Wollmatingen, Litzelstetten, Dingelsdorf

Johann Sattelmayer

* SattelmayerJ@stadt.konstanz.de

* Telefon: 07531 900-453

* Telefax: 07531 900-12453

* Dienstort: Verwaltungsgebäude Torkel

* Zimmernummer: 2.20

 

Susanne Kindermann

* kindermannS@stadt.konstanz.de

* Telefon: 07531 900-394

* Telefax: 07531 900-12394

* Dienstort: Verwaltungsgebäude Torkel

* Zimmernummer: 2.18

 

Daniela Schäffler

* SchaefflerD@stadt.konstanz.de

* Telefon: 07531 900-432

* Telefax: 07531 900-12432

* Dienstort: Verwaltungsgebäude Torkel

* Zimmernummer: 2.15

 

Nadine Benzinger

* BenzingerN@stadt.konstanz.de

* Telefon: 07531 900-431

* Telefax: 07531 900-12431

* Dienstort: Verwaltungsgebäude Torkel

* Zimmernummer: 2.09

 

Thomas Schröter

* SchroeterT@stadt.konstanz.de

* Telefon: 07531 900-471

* Telefax: 07531 900-12471

* Dienstort: Verwaltungsgebäude Torkel

* Zimmernummer: 2.17

 

Helga Brunner

* BrunnerH@stadt.konstanz.de

* Telefon: 07531 900-412

* Telefax: 07531 900-12412

* Dienstort: Verwaltungsgebäude Torkel

* Zimmernummer: 2.19

 

Seitenanfang

Region II: Petershausen, Stockacker, Dettingen, Wallhausen

Insa Kuhlmann

* KuhlmannI@stadt.konstanz.de

* Telefon: 07531 900-411

* Telefax: 07531 900-12411

* Dienstort: Verwaltungsgebäude Torkel

* Zimmernummer: 2.14

 

Susanne Ritter

* RitterS@stadt.konstanz.de

* Telefon: 07531 900-423

* Telefax: 07531 900-12423

* Dienstort: Verwaltungsgebäude Torkel

* Zimmernummer: 2.11

 

Maria Ziebold

* ZieboldM@stadt.konstanz.de

* Telefon: 07531 900-395

* Telefax: 07531 900-12395

* Dienstort: Verwaltungsgebäude Torkel

* Zimmernummer: 2.13

 

Rita Oberfell

* OberfellR@stadt.konstanz.de

* Telefon: 07531 900-466

* Telefax: 07531 54320

* Dienstort: Familienzentrum Stockacker

 

Elona Aleksi

* AleksiE@stadt.konstanz.de

* Telefon: 07531 900-468

* Telefax: 07531 54320

* Dienstort: Familienzentrum Stockacker

 

Karin Wortmann

* WortmannK@stadt.konstanz.de

* Telefon: 07531 900-468

* Telefax: 07531 54320

* Dienstort: Familienzentrum Stockacker

 

 

Zuständiges Amtsgericht:

Amtsgericht Konstanz

 

 

Väternotruf Konstanz

August Mustermann

Musterstraße 1

78462 Konstanz

Telefon: 07531 / ...

E-Mail: august.mustermann@web.de

Der hier genannte Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Frau Geiger - Jugendamt Konstanz (ab , ..., 2007)

Günther Wagner - Jugendamt Konstanz (ab , ..., 2008) - siehe Zeitungsmeldung unten

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)

www.familientherapie.org

 

Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

www.familientherapie.org

 

Thomas Colberg

Diplom-Sozialpädagoge

Familien-, Wirtschafts- u.a. Mediation 

Fischenzstraße 6b

78462 Konstanz

Telefon: 07531 / 369 83 96 

E-Mail: praxis@mediation-colberg.de

Internet: www.mediation-colberg.de

 

 

Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)

 

Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (DGSF) - www.familientherapie.org

 

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Psychologische Beratungsstelle des Diakonischen Werks

im Evangelischen Kirchenbezirk Konstanz

Obere Laube 62

78462 Konstanz

Tel.: 07531 / 363260

E-Mail: pbs.konstanz@diakonie.ekiba.de

 

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Psychologische Beratungsstelle der Stadt Konstanz

Benediktinerplatz 2

78467 Konstanz

http://www.Psychologische-Beratungsstelle-Konstanz.de

Tel.: 07531 / 900-406

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für die Stadt Konstanz

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

Männerhaus Konstanz

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Konstanz noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus Konstanz

 

 

Arbeitskreis Mediation Konstanz

Für den Arbeitskreis:

Thomas Colberg

Fischenzstr. 6b

78462 Konstanz

Tel: 07531 /  369 83 96

E-Mail: praxis@mediation-colberg.de

Internet: www.mediation-konstanz.de

 

 


 

 

 

Konstanz Konstanz

Die Sensibilität wächst

VON MICHAEL LÜNSTROTH

Während in Bund und Land immer mehr Eltern das Sorgerecht entzogen wird, ist diese Zahl in Konstanz seit Jahren annähernd gleich. Zwischen fünf und zehn Fälle gebe es im Jahr, so das städtische Jugendamt. Aber: Die Sensibilität für Kindesmisshandlung wächst. Die Hinweise von Nachbarn häufen sich.

Die Rechtsmedizinerin Bianca Navarro zeigt in ihrem Arbeitszimmer in Mainz ein Foto, auf dem ein misshandeltes Mädchen zu sehen ist. Auch in Konstanz wächst die Sensibilität für das Thema.

dpa

Konstanz - Es sind Fälle wie die von Kevin (2) aus Bremen oder Lea-Sophie (5) aus Schwerin, die das Thema Kindesmisshandlung in den vergangenen Jahren in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung rückten. Beide Kinder wurden von ihren Eltern misshandelt. Seither wächst die Sensibilität für das Thema. Sowohl im Bund als auch im Land steigen die Zahlen der Sorgerechtsentzüge. In Konstanz ist diese Zahl nach Angaben des Jugendamtes seit Jahren konstant. Sie liege bei etwa fünf bis zehn Fällen im Jahr in denen die Gerichte in die Familien eingreifen, weil die Eltern nicht mehr zum Wohle des Kindes handeln, so Günther Wagner vom Jugendamt. Das sind nur die harten Fälle.

Noch härtere Fälle wie jener von den Eltern, die ihr Kind zur Prostitution gezwungen haben oder solche, die es zum Drogenschmuggel missbrauchen, komme sehr selten in Konstanz vor. "Nur wenn die Eltern nicht mehr willens sind mitzuarbeiten und sich verweigern - erst dann schalten wir die das Familiengericht ein." Davor gibt es ein Bündel anderer Maßnahmen, die dem Jugendamt zur Verfügung stehen. Dazu gehören so genannte Hilfen zur Erziehung, was Hausaufgabenbetreuung ebenso einschließt wie sozialpädagogische Maßnahmen. Betrachtet man diese Gesamtkategorie der Hilfen zur Erziehung, dann betreut das städtische Jugendamt davon 600 Fälle im Jahr.

Dennoch merkt auch Wagner, dass aufgrund der öffentlich gewordenen Fälle von Schwerin und Bremen, die Sensibilität für das Thema auch in Konstanz gewachsen ist. "Seither bekommen wir mehr Hinweise", sagt Wagner, der sich die Arbeit mit zwölf Kollegen im Jugendamt teilt. Etwa 30 bis 40 Meldungen gebe es im Jahr, die auf Notstände von Kindern hinweisen. Außerdem sei man sehr gut vernetzt mit Schulen und Kindergärten - der Informatiosnfluss sei gut. Allen Hinweisen gehe man sofort nach, so Wagner. Sollte sich ein solcher Verdacht bestätigen, dann erstattet das Jugendamt Anzeige an das Amtsgericht Konstanz. Hier sitzt auch das Familiengericht. Die entscheidende Instanz.

Die Verhandlung findet dort mit allen beteiligten Parteien statt und je nach Verlauf ergehen die gerichtlichen Maßnahmen, die zum vollständigen oder teilweisen Entzug des elterlichen Sorgerechts führen. Dies wird dann auf das Jugendamt übertragen. Hendrik Többens ist Familienrichter in Konstanz und bekommt die Verhandlungen hautnah mit. "Ich habe bisher keine signifikante Veränderung feststellen können", sagt er. Die Fall-Zahlen in Konstanz seien ziemlich gleich bleibend. Die genannten Daten aus dem Jugendamt nannte er "realistisch". Aber natürlich sei die öffentliche Wahrnehmung für dieses Thema seit den traurigen Fällen aus Schwerin und Bremen deutlich geschärft. Die Politik hat auf die Fälle reagiert und zum 12. Juli ein neues Gesetz erlassen, dass "familiengerichtliche Maßnahmen" erleichtern soll. "Wir sollen dadurch schneller tätig werden können" erklärt Többens. Ob das hilft? "Mehr Personal in den Jugendämtern oder bei den Familienrichtern hätte sicher mehr Wirkung", so Familienrichter Többens.

 

Zahlen & Hilfe

Zahlen: In Baden-Württemberg ist die Zahl der Sorgerechtsentzüge 2007 um elf Prozent gestiegen. Insgesamt 552-mal wurde das Sorgerecht entzogen. Im Landkreis Konstanz lag, laut statistischem Landesamt, zum gleichen Zeitpunkt die Zahl bei 15, im Bodenseekreis bei 19 und im Schwarzwald-Baar-Kreis bei 4 Sorgerechtsentzügen.

Ansprechpartner: Die Abteilung Soziale Dienste des städtischen Sozial- und Jugendamtes. Die Informations- und Servicestelle (Benediktinerplatz 2) ist von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr geöffnet. (lün)

23.07.2008 

http://www.suedkurier.de/region/konstanz/art1077,3331119

 

 

Kommentar Väternotruf:

Leider ist die Statistik über die Zahl der Sorgerechtsentzüge falsch. Das Sorgerecht kann Eltern nach §1671 BGB auch entzogen werden, ohne dass eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Das verstößt zwar gegen Grundgesetz Artikel 6, was aber die meisten Familienrichter in Deutschland nicht daran stört, es dennoch zu tun. Auch am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat man Schwierigkeiten die Verfassungswidrigkeit von §1671 BGB zu erkennen. Jedes Volk bekommt offenbar die Richter, die es verdient.

 

 

 

 


 

 

Ein entsorgter Vater

VON TILMANN GANGLOFF

Es ist ein schmaler Grat, auf dem sich Douglas Wolfsperger (49) bewegt. Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentar- und Spielfilmregisseur ("Blutritter") aus Konstanz hat die Dreharbeiten zu seinem jüngsten Kino-Dokumentarfilm über Väter jetzt beendet.

Douglas Wolfsperger darf seine Tochter kaum sehen.

DW

Douglas Wolfspergers neuer Film trägt den vorläufigen Titel "Entsorgte Väter". Der Regisseur widmet den Film Männern, denen es nach einer Trennung schwer oder gar unmöglich gemacht wird, ihre Kinder zu sehen. Natürlich weiß der Regisseur, dass es viele Väter gibt, denen jeglicher Kontakt mit ihren Kindern völlig zu Recht untersagt ist, weil sie sich Verfehlungen schuldig gemacht haben.

Wolfsperger aber will Fälle dokumentieren, in denen Vater und Kind einander über Monate oder gar Jahre hinweg nicht gesehen haben, weil die Mutter dies nicht zugelassen hat. Die einfachste Art, einen regelmäßigen Kontakt zumindest enorm zu erschweren, ist der Umzug. Wohnt der Vater am Bodensee, das Kind mit seiner Mutter und deren neuem Partner in Hamburg, kann der Kontakt nur mit großem finanziellem Aufwand stattfinden.

Eine Gratwanderung aber ist das Projekt aus anderem Grund: Wolfsperger hätte sich auch selbst vor die Kamera stellen können. Seine Tochter war ein Jahr alt, als sich die Eltern trennten. Nach jahrelangen Unterbrechungen konnte der Vater das inzwischen neunjährige Mädchen nur sporadisch sehen. Der so genannte begleitete Umgang, bei dem Vater und Tochter unter Aufsicht im Jugendamt eine Stunde miteinander verbringen dürfen, wurde auf Betreiben der Mutter nach kurzer Zeit eingestellt….

Das Kind ist seinem Vater mittlerweile so verfremdet, dass sich Wolfsperger keine Illusionen macht: "Für die nächsten Jahre kann ich meine Tochter abschreiben". Männer, sagt eine Mutter in seinem Film, seien doch "bloß der Erzeuger"; die Vaterrolle könne auch ein anderer übernehmen.

Diese Situation ist kein Einzelfall; die Zahlen dürften im Gegenteil eher steigen. Dabei hat sich das Selbstverständnis vieler Väter geändert: Im Gegensatz zu früher, als sie mit Kinder und Küche nichts zu tun haben wollten, sind sie heute durchaus bereit, Verantwortung zu übernehmen. In den Gerichten ist diese Erkenntnis noch nicht angekommen: Fast dreizehnmal häufiger als umgekehrt, hat Wolfsperger recherchiert, erhielten die Mütter das einseitige Sorgerecht. Den Vätern bleibt das Umgangsrecht: "Sie werden zu Wochenendpapis mit der Verpflichtung zur Unterhaltszahlung". Oftmals aber wird ihnen selbst dieser Restkontakt verwehrt: "Manchmal bleibt die Haustür einfach zu".

Selbstredend liegt die Frage nahe, ob Wolfsperger den Film als ausgefallene und besondere Form der Therapie betrieben habe. Den Begriff "Therapie" lehnt er ab, räumt aber ein, es sei "natürlich eine Art, die ganze Geschichte zu verarbeiten". Entsprechend nahe sind ihm bei den Dreharbeiten gerade jene Momente gegangen, die Parallelen zu seinen eigenen Erfahrungen aufwiesen: "Manchmal hat's mich schon gepackt".

Eine Herausforderung stellt der Film auch in weiterer Hinsicht dar: Es gehört zu den Merkmalen der Wolfsperger-Werke, ohne Kommentar auszukommen. Das ist bei einer Gruppe gesprächiger älterer Herrschaften, die sich in einem Wiener Kino regelmäßig Schwarzweiß-Klassiker anschauen ("Bellaria - So lange wir leben"), kein Problem; bei einer derart komplexen juristischen Materie wie dem Vater-Film aber könnte es eins werden. Außerdem muss der Regisseur vermeiden, dass der Film nur Menschen interessiert, die persönlich betroffen sind. Er ist aber zuversichtlich, mit Hilfe von Bildern, Musik und Schnitt eine Dramaturgie zu entwickeln, die auch ein neutrales Publikum anspricht. Voraussetzung dafür sind nicht zuletzt die Protagonisten. Im Zentrum werden daher jene seiner fünf Gesprächspartner stehen, die "besonders sympathisch rüberkommen".

Der Film soll bis Mai fertig werden, läuft dann auf Festivals und wird in rund einem Jahr in die Kinos kommen. So lange braucht man auf Wolfspergers nächstes Werk aber nicht zu warten: Ende Februar startet sein Hebammenporträt "Der lange Weg ans Licht". Kurz zuvor wird Douglas Wolfsperger den Film in seiner Heimatstadt Konstanz vorstellen.

Weitere Informationen: www.Douglas-Wolfsperger.de

24.12.2007

www.suedkurier.de/nachrichten/panorama/art5655,2976486

 

 

 


 

 

Konstanz

Mutter im Alkoholrausch

Konstanz (sk) Drei Kinder im Alter von elf Monaten bis elf Jahren hat die Polizei aus der Wohnung ihrer betrunkenen Mutter geholt.

Die Polizei wurde vom Vater von zweien der Kinder auf die Situation aufmerksam gemacht. Der 40-Jährige aus dem Schwarzwald bat die Polizei am Donnerstagnachmittag darum, die Wohnung seiner 42-jährigen Ex-Frau zu überprüfen, da er sich große Sorgen um seine neunjährige Tochter und seinen elfjährigen Sohn mache. Die Kinder hielten sich bei ihrer Mutter in Konstanz auf. Sie hatten ihren Vater im Schwarzwald angerufen und mitgeteilt, dass die Mutter Alkohol getrunken habe und sie jetzt Angst vor ihr hätten. Im Hintergrund habe er seine Ex-Frau schreien gehört. Die Beamten konnten die beiden Kinder sowie einen elf Monate alten Säugling in einer unsauberen Wohnung antreffen, heißt es im Polizeibericht. Die sichtlich alkoholisierte 42-jährige Mutter sei mit den Kindern überfordert gewesen. Sie habe stark geschwankt. Ein Alkomattest habe einen Wert über 2,5 Promille ergeben.

Das Kleinkind wurde dem neuen Lebensgefährten und Vater übergeben, die beiden neun und elf Jahre alten Kinder fuhren mit den Polizeibeamten im Polizeifahrzeug auf das Polizeirevier und wurden dort von ihrem aus dem Schwarzwald heraneilenden Vater abgeholt. Ein Bericht ans Jugendamt folgt, teilt die Polizei mit.

http://www.suedkurier.de/region/konstanz/art1077,2735508

04.08.2007

 

 

Kommentar Väternotruf:

Wäre der Vater nicht verheiratet und hätte nach der skandalösen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes unter seinem Präsidenten Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier kein Sorgerecht, so hätte die Polizei die beiden Kinder erst mal dem Jugendamt übergeben, denn merke: Väter ohne Trauschein sind nach herrschender Ansicht am Bundesverfassungsgericht und der Bundesregierung Menschen zweiter Klasse und haben daher kein Recht sich persönlich um ihre Kinder zu kümmern, dies hat daher ersatzweise das Jugendamt zu übernehmen. Pfui Deibel Deutschland.

 

 

 

 


 

 

„Trautmanns kriminelle Scheidung“

 

Zum Inhalt:

Trautmann geht es dreckig. Seine Ehe ist am Ende, seiner Firma droht das Aus. Als seine Frau dann die Scheidung einreicht, hat er Angst, seine zwei Kinder so gut wie gar nicht mehr sehen zu dürfen. Und es kommt noch viel schlimmer....

Seine Frau liefert ihm eine Kampf-Scheidung, bei der es um Geld und Kinder geht. Die Trautmanns überbieten sich gegenseitig in der Wahl der Mittel, um ihre Vorstellungen durchzuboxen.

Die üblichen Berater und Helfer von Jugendämtern, die Anwälte und die Psychologen sind völlig hilflos angesichts dieses chaotischen Paares.

Trautmann sah anfänglich wie der absolute Verlierer aus, doch irgendwann hat auch er mal Glück....

 

2007 - ISBN - siehe www.mole-verlag.de

 

 


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