Väternotruf informiert zum Thema
Jugendamt Landkreis Nordsachsen
Landkreis Nordsachsen
Schlossstraße 27
04860 Torgau
Telefon: 03421/758-0
Fax:
E-Mail:
Internet: http://www.landkreis-nordsachsen.de
Internetauftritt des Landkreis Nordsachsen (08/2011)
Visuelle Gestaltung:
Nutzerfreundlichkeit:
Informationsgehalt:
Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal:
Der Landkreis Nordsachsen ist ein Landkreise in Sachsen. Er entstand am 1. August 2008 im Zuge der Kreisreform in Sachsen 2008 durch den Zusammenschluss der Landkreise Torgau-Oschatz und Delitzsch.
Bundesland Sachsen
Städte und Gemeinden:
(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2007)
Städte
1. Bad Düben (8.620)
2. Belgern (5.044)
3. Dahlen (4.952)
4. Delitzsch, Große Kreisstadt (27.181)
5. Dommitzsch (2.923)
6. Eilenburg, Große Kreisstadt (17.248)
7. Mügeln (4.642)
8. Oschatz (15.745)
9. Schildau, Gneisenaustadt (3.659)
10. Schkeuditz (18.150)
11. Taucha (14.561)
12. Torgau (17.837)
Gemeinden
1. Arzberg (2.217)
2. Beilrode (2.612)
3. Cavertitz (2.507)
4. Doberschütz (4.440)
5. Dreiheide (2.427)
6. Elsnig (1.660)
7. Großtreben-Zwethau (2.018)
8. Jesewitz (3.133)
9. Krostitz (3.936)
10. Laußig (4.368)
11. Liebschützberg (3.397)
12. Löbnitz (2.256)
13. Mockrehna (5.482)
14. Naundorf (2.616)
15. Neukyhna (2.507)
16. Pflückuff (2.404)
17. Rackwitz (5.219)
18. Schönwölkau (2.644)
19. Sornzig-Ablaß (2.331)
20. Trossin (1.478)
21. Wermsdorf (5.831)
22. Wiedemar (2.233)
23. Zinna (1.627)
24. Zschepplin (3.161)
25. Zwochau (1.118)
Jugendamt Landkreis Nordsachsen
Kreisjugendamt
Zuständige Amtsgerichte:
Väternotruf Torgau
August Mustermann
Musterstraße 1
04860 Torgau
Telefon: 03421 / ...
E-Mail: august.mustermann@web.de
Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Amtsleitung:
Jugendamtsmitarbeiter/innen:
Frau Fritsche - Jugendamt Landkreis Nordsachsen / Delitzsch (ab , ..., 2008)
Anett Jörke - Abteilungsleiterin ASD Jugendamt / ehemals Landkreis Torgau-Oschatz (ab , ..., 2007)
Herr Hamann - Jugendamt / ehemals Landkreis Torgau-Oschatz
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Anne Ulrike Schulze
Dorfstraße 6
04685 Fremdiswalde
Telefon: 03425 / 85 65 921
Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF) - www.familientherapie.org
Annett Engelmann
Zum Rittergut 3
04687 Trebsen
Telefon: 034383 / 41718
Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF)
Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (DGSF)
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum Dresden-Meißen - Außenstelle von Leipzig -
Friedensstr. 1a
04758 Oschatz
Telefon: 03435 / 935395
E-Mail: efl-beratung.leipzig@bistum-dresden-meissen.de
Internet: http://www.efl-bistum-dresden-meissen.de
Träger: Diözese Dresden-Meißen
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Hilfe und Beratung für Frauen, Jugendberatung, Krisenintervention, Partnerberatung, Sexualberatung
Erziehungs- und Familienberatung Torgau/OSchatz - Außenstelle Oschatz -
Hospitalstr. 40
04758 Oschatz
Telefon: 03435 / 622876
E-Mail: erzbst-oschatz@internationaler-bund.de
Internet:
Träger: Internationaler Bund (IB)
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Sozialberatung
Deutscher Kinderschutzbund OV Torgau e.V.
Str. der Jugend 14b
04860 Torgau
Telefon: 03421 / 737650
E-Mail: kinderschutzbund-torgau@web.de
Internet:
Träger:
Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Krisenintervention, Familienberatung
IB Erziehungs- und Familienberatung
Bahnhofstr. 15
04860 Torgau
Telefon: 03421 / 902555
E-Mail: erzbst-torgau@internationaler-bund.de
Internet: http://www.internationaler-bund.de
Träger: Internationaler Bund (IB)
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Beratung für psychisch Kranke, Sozialberatung
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle für den Landkreis Nordsachsen
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus im Landkreis Nordsachsen
Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?
Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.
Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.
Was sollten Sie mit bringen?
Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch
Krankenkassenkarte
Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein
Wohnungsschlüssel
Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder
Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Frauenhaus im Landkreis Nordsachsen
Mordfall Corinna vor Gericht
Von Sven Heitkamp 12. März 2010, 04:00 Uhr
Heute beginnt in Leipzig der Prozess um den grausamen Tod des neunjährigen Mädchens aus Eilenburg
Leipzig - Erst Mitja, dann Michelle, zuletzt Corinna. Drei Mal erlebte die Region Leipzig in den vergangenen zwei Jahren gewalttätige Morde an Kindern, alle drei Schüler mussten vor ihrem Tod noch sexuellen Missbrauch durchleiden. Nachdem Mitjas und Michelles Mörder bereits verurteilt worden sind, beginnt heute am Leipziger Landgericht der Prozess gegen Lutz Peter Sch., der die neunjährige Corinna aus der nordsächsischen Kleinstadt Eilenburg im August vorigen Jahres auf brutalste Weise missbraucht und getötet haben soll.
Es dürfte ein kurzer Prozess sein, dem sich der Angeklagte stellen muss. Nur fünf Verhandlungstage sind angesetzt, bereits am 31. März soll das Urteil gefällt werden. 14 Zeugen sind geladen, vor allem Polizisten, Sachverständige sowie jene Eilenburger, die Corinna zuletzt noch gesehen und die Polizei auf die Spur des mutmaßlichen Täters gesetzt haben. An der Schuld des alkoholkranken, damals 39-Jährigen, der vor dem Mord schon als Brandstifter inhaftiert war, gibt es kaum Zweifel.
Doch weder Corinnas Mutter Mandy S. noch andere Familienangehörige werden im Gerichtssaal sein. "Ich habe ihr dringend davon abgeraten. Sie ist noch nicht in der Verfassung, das zu ertragen", sagt die Anwältin der Familie, Ina Alexandra Tust. "Antworten auf ihre quälenden Fragen nach dem Warum wird sie in diesem Prozess nicht bekommen." Ob sich der Beschuldigte vor Gericht überhaupt äußert, gilt bei den Prozessbeteiligten als eher ungewiss.
Das neunjährige Mädchen war am Nachmittag des 28. Juli vom Spielen mit den beiden älteren Geschwistern nicht nach Hause gekommen. Sonst ging die Förderschülerin immer heim, wenn die Kirchenglocken 18 Uhr läuteten, diesmal blieb sie weg. Die Mutter und ihr Lebensgefährte informierten anderthalb Stunden später die Polizei. Vergeblich. Corinnas Leiche wurde am nächsten Nachmittag in einem Müllsack am idyllischen Ufer des Mühlgrabens gefunden - kaum 200 Meter von ihrem Elternhaus entfernt.
Nach Hinweisen aus der Bevölkerung konnte die Polizei den Verdächtigen, der nicht weit entfernt lebte, vier Tage später festnehmen. Als die Beamten ihn zu Hause auffanden, soll er sturzbetrunken gewesen sein, man stellte einen Wert von rund zwei Promille Alkohol im Blut fest. Noch in der Nacht soll der geschiedene Vater eines Sohnes laut Oberstaatsanwalt Hans Strobl ein Geständnis abgelegt haben. Das Amtsgericht erließ daraufhin Haftbefehl wegen Mordes, Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs von Kindern.
Das Geständnis ist jedoch umstritten. Sch.s Anwalt Stefan Costabel bezweifelt, dass die damaligen Aussagen seines Mandanten angesichts des Alkoholpegels verwertbar sind. Nach Ansicht der Ermittler hat der Mann das Mädchen in seinem verwilderten Gartengrundstück vergewaltigt und umgebracht und dort später auch ihre Sachen verbrannt. "Wir haben keine Zweifel an unserer Anklage", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Ricardo Schulz. Die Ermittler hielten auch das Geständnis nach wie vor für glaubhaft und für strafprozessual verwertbar.
Der Fall Corinna sorgte auch deswegen bundesweit für Aufsehen, weil in Leipzig zuvor schon zwei Kinder missbraucht und getötet worden waren. Im Februar 2007 starb der neunjährige Mitja, sein Mörder wurde zu lebenslanger Haft mit Sicherungsverwahrung verurteilt. Im August 2008 wurde die achtjährige Michelle ermordet, der erst 19 Jahre alte Täter bekam neuneinhalb Jahre Jugendhaft. In allen drei Fällen vertrat die Leipziger Anwältin Ina Alexandra Tust die Familien sehr besonnen, aber klar in der Sache. "Ich hoffe", sagt Tust, "dass das nun endlich der letzte Fall sein wird."
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article6738761/Mordfall-Corinna-vor-Gericht.html