Väternotruf informiert zum Thema
Jugendamt Rhein-Neckar-Kreis
Rhein-Neckar-Kreis
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
Postanschrift:
Postfach 10 46 80
69036 Heidelberg
Dienstgebäude:
Kurfürstenanlage 38-40
69115 Heidelberg
Zentrale: 06221 / 522-0
Fax Zentrale: 06221 / 522-1477
E-Mail: post@rhein-neckar-kreis.de
Internet: www.rhein-neckar-kreis.de
Internetauftritt des Rhein-Neckar-Kreis (05/2012)
Visuelle Gestaltung:
Nutzerfreundlichkeit:
Informationsgehalt:
Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal:
Der Rhein-Neckar-Kreis ist der einwohnerstärkste Landkreis in Baden-Württemberg und der Einwohnerzahl nach drittgrößte in Deutschland. Er liegt im Nordwesten des Landes im Regierungsbezirk Karlsruhe und gehört zur Metropolregion Rhein-Neckar.
Im Norden bildet er die Landesgrenze zu Hessen mit den dortigen Landkreisen Bergstraße und Odenwaldkreis, im Osten grenzt er an den baden-württembergischen Neckar-Odenwald-Kreis, im Südosten an den Landkreis Heilbronn, im Süden an den Landkreis Karlsruhe; im Westen bildet der Rhein die Landesgrenze zum Bundesland Rheinland-Pfalz mit der kreisfreien Stadt Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis. Im Nordwesten grenzt der Stadtkreis Mannheim an.
Sitz des Landkreises ist Heidelberg, das selbst Stadtkreis ist, und damit zwar inmitten des Kreisgebietes liegt, ihm aber nicht angehört. In das Kreisgebiet ragt auch ein schmaler Streifen, der zum Land Hessen gehört. Es handelt sich hierbei um die zum Kreis Bergstraße gehörigen Gemeinden Neckarsteinach und Hirschhorn (Neckar).
Mit einer Einwohnerzahl von über 533.000 ist der Rhein-Neckar-Kreis der einwohnerstärkste Landkreis in Baden-Württemberg.
Bundesland Baden-Württemberg
Städte und Gemeinden:
Einwohner am 31. Dezember 2007:
Stadt Einwohner
Eberbach 15.258
Eppelheim 14.629
Hemsbach 12.230
Hockenheim 21.031
Ladenburg 11.473
Leimen 26.932 - Amtsgericht Heidelberg
Neckarbischofsheim 3.946
Neckargemünd 14.032
Rauenberg 7.631
Schönau 4.696
Schriesheim 14.855
Schwetzingen 22.159
Sinsheim 35.517
Waibstadt 5.659
Walldorf 14.774
Weinheim 43.692
Wiesloch 25.897
Gemeinde Einwohner
Altlußheim 5.296
Angelbachtal 5.002
Bammental 6.498
Brühl 14.256
Dielheim 8.933
Dossenheim 12.008
Edingen-Neckarhausen 14.127
Epfenbach 2.517
Eschelbronn 2.572
Gaiberg 2.427
Heddesbach 494
Heddesheim 11.566
Heiligkreuzsteinach 3.054
Helmstadt-Bargen 3.793
Hirschberg an der Bergstraße 9.405
Ilvesheim 7.768
Ketsch 12.808
Laudenbach 6.110
Lobbach 2.401
Malsch 3.401
Mauer 3.919
Meckesheim 5.343
Mühlhausen 8.218
Neidenstein 1.820
Neulußheim 6.675
Nußloch 10.734
Oftersheim 10.686
Plankstadt 9.559
Reichartshausen 2.015
Reilingen 7.068
Sandhausen 14.336
Schönbrunn 2.987
Spechbach 1.720
St. Leon-Rot 12.539
Wiesenbach 3.092
Wilhelmsfeld 3.293
Zuzenhausen 2.138
Ausschuss für Eingaben und Beschwerden des Rhein-Neckar-Kreis
Jugendhilfeausschuss des Rhein-Neckar-Kreis
Mitglieder siehe unten
http://www.rhein-neckar-kreis.de/servlet/PB/menu/1151800/index.html
Jugendamt Rhein-Neckar-Kreis
Kreisjugendamt
Jugendamt Rhein-Neckar
Adelsförsterpfad 7
69168 Wiesloch
Zuständige Amtsgerichte:
Amtsgericht Weinheim (Bergstr.)
Väternotruf Heidelberg
August Mustermann
Musterstraße 1
69115 Heidelberg
Telefon: 06221 / ...
E-Mail: august.mustermann@web.de
Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Amtsleitung:
Jugendamtsmitarbeiter/innen:
Frau Böhme - Jugendamt Rhein-Neckar Kreis / Wiesloch (ab , ..., 2007)
Frau Breinig - Jugendamt Rhein-Neckar Kreis / Wiesloch (ab , ..., 2007)
Sebastian Diehm - Jugendamt Rhein-Neckar Kreis / Wiesloch (ab , ..., 2007. ..., 2009)
Herr Friedel - Jugendamt Rhein-Neckar Kreis (ab , ..., 2008)
Frau Hosebein - Jugendamt Rhein-Neckar Kreis (ab , ..., 2007)
Frau Ramic - Jugendamt Rhein-Neckar Kreis (ab , ..., 2008)
Herr Richter - Jugendamt Rhein-Neckar Kreis (ab , ..., 2009)
Frau Salonikios - Jugendamt Rhein-Neckar Kreis / Heidelberg (ab , ..., 2008)
Herr Solbrig - Mitwirkung Familiengericht Wiesloch / Jugendamt Rhein-Neckar-Kreis (ab , ..., 2008)
Frau Sturm - Jugendamt Rhein-Neckar Kreis (ab , ..., 2006)
Frau Wartig - Jugendamt Rhein-Neckar Kreis (ab , ..., 2009)
Frau Zimmermann - Jugendamt Rhein-Neckar Kreis / Wiesloch (ab , ..., 2007)
Jugendhilfeausschuss des Rhein-Neckar-Kreis
Mitglieder mit Stimmrecht
Stellvertreter
CDU
Martin Heinrich Bitzel
Dr. Horst Sieber
Hans-Dieter Weis
Margarete Frank
Frank Werner
Inge Oberle
Helena Moser
Bruno Sauerzapf
Jutta Schuster
Roland Schilling
Claudia Stauffer
Marcus Zeitler
Kurt Wagner
Hans Appel
SPD
Rolf Geinert
Hans-Jürgen Krieger
Renate Schmidt
Dr. Ralf Göck
Stella Kirgiane-Efremidis
Roland Sohns
Karl Weibel
Wolfgang Zahner
FW
Christa Ohligmacher
Konrad Fleckenstein
Peter Reichert
Gabi Horn
GRÜNE
Markus Bühler
Hans-Ulrich Sckerl
Miriam Embach
Wilfried Weisbrod
FDP
Heinz Jahnke
Dr. Alexander Eger
Susanne Krüger
Bärbel Seemann
In der Jugendhilfe Erfahrene
Theo Sauer
Heidemarie Roß
Ursula Dellinger
Ingrid Dreier
Tanja Heger
Isolde Nelles
Baldur Freund
Sabine Reissig
Heinz Waegner
Hendrik Tzschaschel
Jugendverbände
Stefan Lenz, Wilhelmsfeld
Dieter Gläser, Sinsheim
Klaus Bähr, Dossenheim
Bernd Lauterbach, Hirschberg
Doris Nitsche-Schork, Eschelbronn
Christian Sauter, Hockenheim
Lisa Kipphan, Heidelberg
Michael Schnopp, Sinsheim
Verbände der freien Wohlfahrtspflege
Arbeiterwohlfahrt
Manfred Weißkopf
Lothar Baldus
Deutsches Rotes Kreuz
Petra-Sabine Herold Manuela Schütz
Paritätischer Wohlfahrtsverband
Ralf Baumgarth
Heinz Schröder
Kristina Funk
Yvonne Mellin
Caritasverband
Christa Siegle
Peter Kohm Sabine Dumat-Gehrlein
Stefan Dugeorge
Diakonisches Werk
Anne Hansch
Bärbel Morsch
Hans-Martin Brück
Brigitte Thiele
Mitglieder mit beratender Stimme
Bezirksärztekammer
Dr. Folkert Fehr
Dr. Andreas Scheffzek
Vormundschafts- und Jugendgericht
Andreas Schlett Ulrike Fürstenau
Andreas Schlett (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - Richter am Amtsgericht Wiesloch / Familiengericht - Abteilung 2 / Direktor am Amtsgericht Wiesloch (ab , ..., 2008, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1994 ab 21.03.1985 als Richter am Amtsgericht Bruchsal aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 10.07.2001 als Vorsitzender Richter am Landgericht Mannheim aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 10.07.2001 als Direktor am Amtsgericht Wiesloch aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. 2012: beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Rhein-Neckar-Kreis: http://www.rhein-neckar-kreis.de/servlet/PB/menu/1151800/index.html
Ulrike Fürstenau (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1953) - Richterin am Amtsgericht Wiesloch / Familiengericht - Abteilung 3 / stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Wiesloch (ab , ..., 2009, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 und 2008 ab 21.10.1983 als Richterin am Amtsgericht Wiesloch aufgeführt. Amtsgericht Wiesloch - GVP 01.01.2009: Familiengericht - Abteilung 1 und 2. GVP 10.01.2012: Familiengericht - Abteilung 3. Ab 2009 stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Wiesloch. 2012: stellvertretendes beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Rhein-Neckar-Kreis: http://www.rhein-neckar-kreis.de/servlet/PB/menu/1151800/index.html
Agentur für Arbeit
Wolfgang Heckmann Dr. Bettina Rademacher-Bensing
Schulen
Thomas Kürner
Maria Luise Huber-Boch
Evangelische Kirche
Wolfgang Hein Angelika Löffler
Katholische Kirche
Thomas Auer Carina Gottwald
Jüdische Kultusgemeinde
Diana Schwarzmann Beata Trilesnik
Polizei
Karl-Heinz Bartmann Peter Klein
http://www.rhein-neckar-kreis.de/servlet/PB/menu/1151800/index.html
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Detlef Gräser
Diplom-Psychologe
Panoramastr. 17
69198 Schriesheim
Tel: 06203 - 662621 (AB)
Mobil: 0171 - 2145716
Fax: 01212 - 510937322
www.btc-systemischeberatung.de
Terry Ann Larsen
* Studium der Sozialarbeit in Mannheim
* Familientherapeutische Zusatzausbildung beim Verein zur Förderung der Familienforschung und Familientherapie e.V. ( 1. Vorsitzender Prof. Dr. Dr. Stierlin ) in Heidelberg
* Familienhelferin beim Amt für Jugend und Soziales in Weinheim
* Leitung von therapeutischen Wohngruppen in Heidelberg und Mannheim
* Leitung Jugendzentrum Stadtjugendring Weinheim
* Freie Mitarbeiterin in der psychologischen Beratungsstelle der Stadt Weinheim
* Intensives Einzeltraining bei Kindern und Jugendlichen mit Schulschwierigkeiten
* Legasthenietherapie
* Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit ADS ( Aufmerksamkeitsdefizitstörung ) und ADHS ( Aufmerksamkeitsdefizit - /Hyperaktivitäts-Störung )
* Familienberatung
* Erziehungsberatung
* Eheberatung und Paarberatung
* Beratung bei Trennung und Scheidung
* Umgangspflegerin / Begleiteter Umgang
* Verfahrenspflegerin ( Anwältin für Kinder und Jugendliche im Scheidungsverfahren)
* 1999 Gründung der Sozialpädagogischen Familienhilfe / Familienhilfe 24 .de
* Freie Mitarbeiterin im Kinderschutzbund e.V. Ortsverband Weinheim
http://www.familienhilfe24.de/html/uns.html
Ingrid Kritsch
Diplom-Psychologin
Mediatorin BAFM
Praxis
Theodor-Heuss-Str. 6
69469 Weinheim
Tel: 06201 / 63 777
Fax: 0621 / 13778
Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (DGSF) - www.familientherapie.org
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
Diakonisches Werk
Hildastr. 4a
68723 Schwetzingen
Telefon: 06202 / 93610
E-Mail: schwetzingen@dw-rn.de
Internet: http://www.dw-rn.de
Träger:
Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienplanungsberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Gruppenarbeit, Beratung für Migranten und Spätaussiedler, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, MUk, Schuldner- und Insolvenzberatung, Sozialberatung
Psychologische Beratungsstelle & Erziehungsberatungsstelle
Mannheimer Str. 87
68723 Schwetzingen
Telefon: 06202 / 10388
E-Mail: pbs-eb.schwetzingen@caritas-rhein-neckar.de
Internet: http://www.caritas-rhein-neckar.de
Träger: Caritasverband
Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Telefonische Beratung, Krisenintervention
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle für den Rhein-Neckar-Kreis
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus im Rhein-Neckar-Kreis
Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?
Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.
Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.
Was sollten Sie mit bringen?
Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch
Krankenkassenkarte
Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein
Wohnungsschlüssel
Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder
Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Frauenhaus im Rhein-Neckar-Kreis
Polizist muss lebenslang ins Gefängnis
Ex-Freundin erschossen - Landgericht Mannheim hält 35-Jährigen für voll schuldfähig
Vom 12.02.2008
MANNHEIM Das Mannheimer Landgericht hat einen Polizisten zu lebenslanger Haft verurteilt. Der 35-Jährige hatte seine Ex-Freundin im April 2007 mit der Dienstwaffe erschossen (wir berichteten mehrfach).
Von Ulrich Willenberg
Die junge Frau saß gerade in ihrer Badewanne, als der Täter die Tür ihrer Wohnung in Altlußheim eintrat. Dann feuerte er gezielt auf den Kopf der 29-Jährigen. Ihr drei Jahre altes Kind hörte die Schreie der Mutter. Etwa zehn Minuten nach dem Verbrechen stellte sich der Schütze bei der Polizei. Er wurde wegen Selbstmordgefahr zunächst in einer Klinik untergebracht. Was ihn zu dem Mord veranlasste, sei "nicht mit letzter Sicherheit geklärt", sagte der Vorsitzende Richter Ulrich Meinerzhagen.
Die Mutter der Getöteten brach bei der Urteilsverkündung in Tränen aus. "Ich empfinde keine Genugtuung", sagte die Frau, die ihr einziges Kind verloren hat. Der Angeklagte nahm das Urteil gefasst auf. Seine Verteidigerin, die auf Totschlag plädiert hatte, will Rechtsmittel einlegen.
Die Beziehung von Opfer und Täter war seit langem von quälenden Streits, gegenseitiger Eifersucht und Kontrolle geprägt, sagte der Vorsitzende Richter. "Es haben sich zwei Personen von ähnlicher Wesensart gefunden", glaubt Meinerzhagen. Mehrfach trennte sich das Paar und versöhnte sich immer wieder. "Sie konnten nicht voneinander lassen", so der Richter. Zwei Tage vor dem Mord eskalierte die Situation. Die Frau warf dem Beamten auf der Straße eine Flasche nach, zerkratzte sein geliebtes Motorrad und diffamierte ihn bei seiner neuen Freundin. Außerdem beschuldigte sie ihn der Vergewaltigung. Dies nahm sie zwar später zurück, warf ihm aber vor, ihren neuen Freund im Polizeicomputer ausgeforscht zu haben.
Kollegen beruhigten den Polizisten, er müsse sich deshalb keine Sorgen machen. Daraufhin schien der 35-Jährige erleichtert und verließ das Revier. Nichts deutete darauf hin, dass er sich nicht unter Kontrolle hatte. Er habe damals "ganz ruhig und freundlich wie immer" gewirkt, sagte eine Kriminalbeamtin aus. Eine halbe Stunde später erschoss der Mann seine frühere Freundin. "Ich glaubte, nur Ruhe zu finden, wenn sie tot ist", berichtete der Angeklagte vor Gericht.
Polizisten fanden in seiner Wohnung einen sonderbaren Brief: "Lieber Gott, heute Nacht habe ich zu Dir gebetet. Du hast zu mir gesagt, dass es einen Dämon gibt." Gemeint war offenbar seine Ex-Freundin. Das Gericht wertete das Schreiben als einen Versuch, sich als geisteskrank darzustellen. Ein Gutachter erachtete den Angeklagten jedoch als voll schuldfähig.
Für die Kollegen des früheren Polizisten ist das Verbrechen unerklärlich. Auch sein Vorgesetzter schätzte den Beamten als besonnen ein. "Er ist belastbar, sehr zuvorkommend und höflich. Und in schwierigen Situationen lässt er sich nicht provozieren", schrieb er in dessen Dienstzeugnis. "Die Tat ist ihm völlig persönlichkeitsfremd", glaubt seine Verteidigerin. Ihr Mandant habe in einer Ausnahmesituation gehandelt. Das Opfer habe den Beamten beruflich und privat ruinieren wollen.
http://www.wormser-zeitung.de/rhein-main/objekt.php3?artikel_id=3157887