Väternotruf informiert zum Thema
Jugendamt Ulm
In Ulm, um Ulm, um Ulm herum
Ulm
Kreisfreie Stadt
Telefon:
Fax:
E-Mail:
Internet: www.ulm.de
Internetauftritt der Stadt Ulm (08/2011)
Visuelle Gestaltung:
Nutzerfreundlichkeit:
Informationsgehalt:
Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal:
Bundesland Baden-Württemberg
Stadtteile:
Ausschuss für Eingaben und Beschwerden der Stadt Ulm:
Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Stadt Ulm:
Jugendamt Ulm
Stadtjugendamt
Zuständiges Amtsgericht:
Väternotruf Ulm
August Mustermann
Musterstraße 1
89073 Ulm
Telefon: 0731 / ...
E-Mail: august.mustermann@web.de
Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Amtsleitung:
Jugendamtsmitarbeiter/innen:
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF) - www.familientherapie.org
Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (DGSF) - www.familientherapie.org
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
Deutscher Kinderschutzbund
Ortsverband Ulm/Neu-Ulm e.V.
Olgastraße 125
89073 Ulm
Telefon: 0731 / 28042
E-Mail: info@kinderschutzbund-ulm.de
Internet: http://www.kinderschutzbund-ulm.de
Mitarbeiter/innen:
Lothar Steurer - Diplom-Pädagoge / Stellenleiter Beratungsstelle Kinderschutzbund Ulm/Neu-Ulm (ab , ..., 2007, ..., 2011)
Anita Laib-Koenemund - Diplom-Pädagogin / stellvertretende Stellenleiterin Beratungsstelle Kinderschutzbund Ulm/Neu-Ulm (ab , ..., 2011)
Franz Müller - Diplom-Sozialpädagoge / Beratungsstelle Kinderschutzbund Ulm/Neu-Ulm (ab , ..., 2011)
Bettina Müller Diplom-Psychologin / Beratungsstelle Kinderschutzbund Ulm/Neu-Ulm (ab , ..., 2011)
Dr. Dietrich Eberhardt - Kinderschutzbund Ulm/Neu-Ulm (ab , ..., 2007)
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle für die Stadt Ulm
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus Ulm
Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?
Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.
Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.
Was sollten Sie mit bringen?
Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch
Krankenkassenkarte
Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein
Wohnungsschlüssel
Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder
Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Ulm noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Frauenhaus Ulm
Abgetrennter Arm: Untersuchung kann Wochen dauern
30.10.2009 20:00 Uhr
Ulm (mru) - Bei den Ermittlungen zu dem schlimmen Waschmaschinen-Unfall in Ulm rechnet die Polizei nicht mit einem raschen Ergebnis. Die Maschine, die einem vierjährigen Buben den linken Arm abgerissen hat, wurde aus der Wohnung der Familie geholt und wird nun von einem Sachverständigen untersucht. „Das kann mehrere Wochen dauern“, sagte Polizeisprecher Wolfgang Jürgens.
Der Gutachter soll die Frage klären, wieso die defekte Waschmaschine anlaufen konnte, obwohl die Tür fehlt. Wie berichtet, hatte der Vierjährige beim Spielen in die Maschine hineingegriffen, worauf sie anging und der Bub schwer verletzt wurde. Er verlor dabei seinen linken Arm. Seine Mutter entdeckte den Schwerverletzten erst am nächsten Morgen in seinem Bett. Die Ärzte konnten seinen Arm nicht mehr retten, doch der Bub ist außer Lebensgefahr.
Die Ermittler werden in den nächsten Tagen weitere Gespräche mit der Mutter und den Geschwistern führen, um den genauen Unfallhergang aufzuklären. Wolfgang Jürgens betont jedoch: „Es gibt für uns keinen Grund, an dem Ablauf zu zweifeln, wie er geschildert wurde.“ Gerade bei den Kindern müssten die Beamten zudem sehr behutsam bei den Befragungen vorgehen. „Die ganze Familie steht unter Schock“, sagte Jürgens. „Wichtig ist, dass sie jetzt eine Ruhe findet.“
letzte Änderung: 30.10.2009
Kommentar Väternotruf::
Etwas eigenartig mutet es schon an, wenn die Mutter ihren schwerverletzten vierjährigen Sohn erst am nächsten Morgen findet und dieser noch lebt, obwohl ihm die Waschmaschine am Tag vorher einen Arm abgerissen haben soll.
Wunder gibt es aber immer wieder und so dürfen wir uns also wundern.
INTERVIEW: Kinderschutz ernst nehmen
Lothar Steurer und Dr. Dietrich Eberhardt vom Kinderschutzbund Ulm/Neu-Ulm begrüßen es, dass "hochrangige Politiker" das Thema Kinderschutz ernst nehmen.
CAROLIN STÜWE
Lothar Steurer: Die Sensibilität der Leute ist enorm gewachsen.
·· Angela Merkel spricht morgen mit den Ministerpräsidenten der Länder über mehr Hilfen für gefährdete und vernachlässigte Kinder. Wie denkt man in Ulm darüber?
LOTHAR STEURER: Es ist gut, dass sich hochrangige Politiker mit dem Thema Kinderschutz auseinandersetzen. Jedoch ist es ein Schnellschuss, nach konkreten Fällen gleich nach mehr Gesetzen zu rufen. (Die SPD beharrt auf zusätzlichen Rechten der Kinder im Grundgesetz, Anmerkung der Redaktion) Damit will man nur die Bevölkerung beruhigen. Vielmehr muss man praktisch werden.
Wie sieht die Praxis in Ulm aus?
STEURER: Die Vernetzung zwischen Hebammen, Kinderärzten und Gesundheitsamt wird intensiver. Und wir halten alle zwei Wochen Referate zum Thema Erziehung bei Elternabenden in Kindergärten und Schulen. Die Aufklärung wird auch gerne angenommen. . .
. . . aber wie erreichen Sie die hilfebedürftigen Mütter der Säuglinge?
STEURER: Es gibt Frauenärzte, die bei uns mitarbeiten. Und in Krefeld beispielsweise bekommt jedes Neugeborene der Stadt eine Begrüßungstasche etwa mit Windeln und Cremeproben. Das wäre auch eine Idee für Ulm.
DIETRICH EBERHARDT: Der Überbringer kommt aus Freude über den neuen Erdenbürger, nicht zur Kontrolle. Im Kreis Oberallgäu verteilt der Landrat die Begrüßungsgeschenke. Da kann dann auch ein Eintrittsgutschein fürs Museum oder fürs Freibad dabei sein.
Helfen den Kindern zusätzliche Rechte im Grundgesetz?
EBERHARDT: Ja, dann würde der Druck auf die Verantwortlichen größer. Und es wäre eine Grundlage und eine Aufforderung für weitere lokale Bemühungen.
Wäre ein bundesweit einheitliches Vorsorgesystem die Lösung?
EBERHARDT: Zumindest Bayern macht es zur Pflicht. Aber in Baden-Württemberg sollten wir kein Klima des staatlichen Zwangs schaffen, sondern den Anspruch eines Kindes auf eine Vorsorgeuntersuchung mit ins Gesetz hineinnehmen.
Welche Prävention hat sich beispielsweise bewährt in Ulm?
STEURER: Der von uns begleitete Umgang. Wenn Eltern getrennt leben und sich übers Sorgerecht nicht einig werden, wird das Kind zu uns in einen geschützten Raum gebracht, wo der andere Elternteil, meist der Vater, mit ihm spielen, es sehen kann. Wir werden über zwei Drittel der jährlich bis zu 50 Fälle - die Art der Auseinandersetzung ist mit den Jahren heftiger geworden - vom Familiengericht informiert.
Erscheinungsdatum: Dienstag 18.12.2007
Kommentar Väternotruf:
In Ulm, um Ulm, um Ulm herum, heißt es in einem alten Zungenbrecher. Man könnte auch auf neudeutsch sagen: Hilfen für bedürftige Mütter und kontrollierte Umgangskontakte für Väter. So sieht das Leben in Ulm, um Ulm und um Ulm herum aus.
Keine schönen Perspektiven für Männer. In früheren Zeiten wanderte man aus, heute harrt man aus. In Ulm, um Ulm, um Ulm herum.
Ulm
18-Jährige erstickt Baby
Wegen der Tötung ihres Babys hat die Polizei eine 18-Jährige in Ulm festgenommen.
Totes Baby im Kleiderschrank entdeckt
Nach Polizeiangaben vom Freitag räumte die junge Frau ein, ihre neugeborene Tochter noch am Tag der Entbindung erstickt zu haben. Die Leiche des Mädchens versteckte sie im Keller des Wohnhauses ihrer Eltern. Als Motiv gab sie an, für eine Abtreibung sei es zu spät gewesen und niemand habe von ihrer Schwangerschaft wissen dürfen.
Die Mutter hatte das Kind vor rund einer Woche in einer Ulmer Klinik zur Welt gebracht und die Klinik auf eigenen Wunsch noch am Tag der Geburt verlassen. Weil sie danach weder der Hebamme noch einem Kinderarzt einem Kontakt zu dem Kind ermöglichte, schalteten Mitarbeiter der Ulmer Stadtverwaltung die Polizei ein.
uq/ddp/dpa
09.02.2007
http://www.focus.de/panorama/welt/ulm_aid_124349.html