Väternotruf informiert zum Thema

Landgericht Halle


 

 

Landgericht Halle 

Hansering 13

06108 Halle

 

 

Telefon: 0345 / 220-0

Fax: 0345 / 220-3250

 

E-Mail: poststelle@lg-hal.justiz.sachsen-anhalt.de

Internet: www.justiz.sachsen-anhalt.de/lg-hal

 

 

Internetauftritt des Landgerichts Halle (07/2011)

Informationsgehalt: akzeptabel

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden - mit Stand vom 01.01.2011 - http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=18575

 

 

Bundesland Sachsen-Anhalt

Oberlandesgericht Naumburg

 

 

Präsident am Landgericht Halle: Tilman Schwarz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1946) - Vorsitzender Richter am Landgericht Halle / 1. Zivilkammer / Präsident am Landgericht Halle (ab 30.01.2007, ..., 2011) - 1974 bis 1990 in Niedersachsen als Richter an verschiedenen Standorten tätig, zuletzt als Richter am Oberlandesgericht in Celle. 1990 im Zuge einer Abordnung zur Verwaltungshilfe an das Bezirksgericht Halle.1992 Vizepräsident des Bezirksgerichts Halle. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.1992 als Vizepräsident am Landgericht Halle aufgeführt. Juli 2004 Präsidenten am Landgericht Dessau. Ausführlich siehe unten.

Vizepräsident am Landgericht Halle:  

 

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Sachsen-Anhalt beschäftigen am Landgericht Halle eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Richter/innen, Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

 

 

Amtsgerichte:

Amtsgericht Eisleben

Amtsgericht Halle

Amtsgericht Hettstedt - das Amtsgericht Hettstedt wurde mit Ablauf des 31. Dezember 2008 aufgehoben. Ab dem 1. Januar 2009 ist der Bezirk des aufgehobenen Amtsgerichts Hettstedt dem Bezirk des Amtsgerichts Eisleben zugelegt - http://st.juris.de/st/gesamt/GerStrukGNOG_ST.htm

Amtsgericht Merseburg

Amtsgericht Naumburg

Amtsgericht Sangerhausen

Amtsgericht Weißenfels

Amtsgericht Zeitz

 

 

Staatsanwaltschaft:

Staatsanwaltschaft Halle

 

 

Väternotruf 

August Mustermann

Musterstraße 1

58097 Hagen

Telefon: 02331 / ...

E-Mail: august.mustermann@web.de

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Landgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter alphabetisch: 

Peter Bachmann (Jg. 1956) - Richter am Landgericht Halle (ab 06.12.1993, ..., 2010)

Brunhilde Ballhause (Jg. 1951) - Richterin am Landgericht Halle (ab 06.12.1993, ..., 2010)

Astrid Bode (Jg. 1968) - Richterin am Landgericht Halle (ab 28.01.2000, ..., 2010) - 2010: abgeordnet an das Oberlandesgericht Naumburg

Detlev Bortfeldt (Jg. 1959) - Vorsitzender Richter am Landgericht Halle (ab , ..., 2009, 2010) - 01.12.1997: Richter am Landgericht Halle. EGMR-Fall Kazim Görgülü - Nichteröffnungsbeschluss gegen Richter des OLG Naumburg in Sachen Görgülü

Ulrike Bull (Jg. 1966) - Richter am Landgericht Halle (ab 02.05.2001, ..., 2010) 

Wolfgang Ehm (Jg. 1966) - Vorsitzender Richter am Landgericht Halle / 3. Zivilkammer (ab 03.05.1999, ..., 2012) - 2010: 3. Zivilkammer. 2010, ..., 2012: Pressesprecher am Landgericht Halle

No Name - Richterin am Landgericht Halle - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Dr. Axel Fichtner (Jg. 1967) - Richter am Landgericht Halle / 1. Zivilkammer (ab 30.04.2001, ..., 2010)  

No Name - Richterin am Landgericht Halle - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Dr. Heike Fichtner (Jg. 1967) - Richterin am Landgericht Halle (ab 30.04.2001, ..., 2010) 

No Name - Richter am Landgericht Halle - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Dr. Henrike Franz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1969) - Richterin am Landgericht Halle (ab 03.12.1998, ..., 2011) im Handbuch der Justiz 2002 ab 17.04.2001 als Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Naumburg aufgeführt.

Sylvia Franz (Jg. 1966) - Richterin am Landgericht Halle (ab 03.12.1998, ..., 2010)

Ekkehard Hamm (Jg. 1965) - Richter am Landgericht Halle (ab 02.05.2001, ..., 2010)

Rene Hoya (Jg. 1967) - Richter am Landgericht Halle (ab 02.05.2001, ..., 2010)

 

* Rita Jostes

* Markus Kastrup

* Angela Keil

* Kirsten Kraiker

* Rüdiger Keizers

 

 

Michael Kawa (Jg. 1964) - Richter am Landgericht Halle (ab 05.09.1997, ..., 2004) - die Richter Dr. Deppe-Hilgenberg, Kawa und Materlik waren am Oberlandesgericht Naumburg für die Familiensache Kazim Görgülü zuständig: Nach einem Beschluss des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, hob das Bundesverfassungsgericht Beschlüsse des 14. Zivilsenat - 3. Senat für Familiensachen am Oberlandesgericht Naumburg in der Familiensache Görgülü auf, was die Richter am Oberlandesgericht Naumburg aber wohl nach dem Motto "Karlsruhe ist weit - hier in Naumburg sind wir die Chefs" nicht sonderlich zu interessieren schien.

No Name - Richterin am Landgericht Halle - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Josefine Kawa (Jg. 1967) - Richterin am Landgericht Halle (ab 20.06.1997, ..., 2002)

No Name - Richter am Landgericht Halle - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Gudrun Rosenfeld (Jg. 1958) - Richterin am Landgericht Halle (ab 22.03.1996, ..., 2002)  

Tilman Schwarz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1946) - Vorsitzender Richter am Landgericht Halle / 1. Zivilkammer / Präsident am Landgericht Halle (ab 30.01.2007, ..., 2011) - 1974 bis 1990 in Niedersachsen als Richter an verschiedenen Standorten tätig, zuletzt als Richter am Oberlandesgericht in Celle. 1990 im Zuge einer Abordnung zur Verwaltungshilfe an das Bezirksgericht Halle. 1992 Vizepräsident des Bezirksgerichts Halle. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.1992 als Vizepräsident am Landgericht Halle aufgeführt. Juli 2004 Präsidenten am Landgericht Dessau. Ausführlich siehe unten.

Heike Schwick (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richterin am Landgericht Halle (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 30.12.1998 als Richterin am Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen - beurlaubt - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 30.12.1998 als Richterin am Landgericht Halle aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Anette Seidl-Hülsemann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richterin am Landgericht Halle (ab 22.03.1996, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 22.03.1996 als Richterin am Landgericht Halle - beurlaubt - aufgeführt. Möglicherweise zwischenzeitlich geschieden. 2010, 2011: abgeordnet an das Oberlandesgericht Naumburg / 8. Zivilsenat - 2. Senat für Familiensachen 

Almut Ulmer (Jg. 1967) - Richterin am Landgericht Halle (ab 28.04.1999, ..., 2010)

Antje Weiß-Ehm (Jg. 1965) - Richterin am Landgericht Halle / 1. Zivilkammer (ab 09.08.1999, ..., 2010)

No Name - Richter am Landgericht Halle - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

 

 

Stefan Pikarski - Richter am Landgericht Halle (ab , ..., 2003) 

* Peter Ley

* Horst-Adolf Riehl

* Almut Reuter

* Petra Meyer

* Jan Stengel

* Susanne Rosenbach

* Hans Seidl

* Anne Weichert

* Claudia Milferstedt-Grubert

* Sabine Wilhelm

* Martin Weichert

* Kerstin Tenneberg

* Jan van Leßen

* Dr. Hans Lilie

* Dr. Siegfried Otparlik

* Dr. Norbert Ulrich

* Dr. Anne-Kathrin Schluchter

* Hendrik Weber

 

 

1. Zivilkammer

Tilman Schwarz (Jg. 1946) - Vorsitzender Richter am Landgericht Halle / 1. Zivilkammer / Präsident am Landgericht Halle (ab 01/2007, ..., 2009) - 1974 bis 1990 in Niedersachsen als Richter an verschiedenen Standorten tätig, zuletzt als Richter am Oberlandesgericht in Celle. 1990 im Zuge einer Abordnung zur Verwaltungshilfe an das Bezirksgericht Halle.1992 Vizepräsident des Bezirksgerichts Halle. Ab 01.09.1992 Vizepräsident des Landgerichts Halle. Juli 2004 Präsidenten des Landgerichts Dessau. Ausführlich siehe unten.

Antje Weiß-Ehm (Jg. 1965) - Richterin am Landgericht Halle / 1. Zivilkammer (ab 09.08.1999, ..., 2009)

No Name - Richter am Landgericht Halle - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Dr. Axel Fichtner (Jg. 1967) - Richter am Landgericht Halle / 1. Zivilkammer (ab 30.04.2001, ..., 2009)

No Name - Richterin am Landgericht Halle - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

 

 

Nicht mehr als Richter am Landgericht Halle tätig:

Michael Borgmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1952) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dessau-Roßlau / Präsident am Landgericht Dessau-Roßlau (ab 10.06.2010, ..., 2010) - ab 1982 für knapp ein Jahr bei der Staatsanwaltschaft am Landgericht Aurich. 1983 bis 1991 Richter am Landgericht Aurich, kurzzeitig auch am Amtsgericht Norden. Zum 1. September 1991 Wechsel nach Sachsen-Anhalt. Tätig am damaligen Bezirksgericht Halle. Ab 1992 Vorsitzender Richter am Landgericht Halle / 2. Zivilkammer. Ab 27.06.1997 Vizepräsident des Landgerichts Dessau. Von 2005 bis 2010 Vizepräsident des Landgerichts Halle. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 25.04.2005 als Vizepräsident am Landgericht Halle aufgeführt. 

Klaus Braun (Jg. 1941) - Vorsitzender Richter am Landgericht Halle (ab 04.05.1993, ..., 2002) 

Volker Buchloh (Jg. 1959) - Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Naumburg / 9. Zivilsenat (ab , ..., 2010) - vorher ab 30.09.1996 Vorsitzender Richter am Landgericht Halle. Danach Vizepräsident am Amtsgericht Halle.

Jörg Engelhard (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dessau-Roßlau / Vizepräsident am Landgericht Dessau-Roßlau (ab 01.12.2005, ..., 2009) - vorher ab 04.05.2000 Vorsitzender Richter am Landgericht Halle  http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=17519

Dietmar Fromhage (Jg. 1943) - Präsident am Landgericht Halle (ab 01.09.1992, ..., 2006) - 1973 bis 1976 Richter auf Probe in Niedersachsen. 1976 Richter am Landgericht, bis 1986 Landgericht Hildesheim, zwischenzeitlich einige Monate Oberlandesgericht Celle. 1986 Vorsitzender Richter am Landgericht Hildesheim. Oktober 1990 Wechsel nach Sachsen-Anhalt. Bis Februar 1992 im Wege der Abordnung beim Bezirksgericht Halle. Ende Februar 1992 Präsident des Bezirksgerichts Halle. Ab September 1992 Präsident des Landgerichts Halle. Ausführlich siehe unten.

Torsten Gester (Jg. 1962) - Richter am Landgericht Halle (ab 02.10.1996, ..., 2002)

Anne Kathrin Geyer (Jg. 1964) - Richterin am Landgericht Halle (ab 04.08.1997, ..., 2002)

Klaus Halves (Jg. 1967) - Richter am Oberlandesgericht Naumburg / 1. Strafsenat (ab , ..., 2009) - vorher ab 21.03.2000 Richter am Landgericht Halle

Sabine Harms (Jg. 1966) - Richterin am Landgericht Halle (ab 12.02.1997, ..., 2002)

Klaus Hermle (Jg. 1952) - Vorsitzender Richter am Landgericht Halle / 7. Strafkammer (ab 01.09.1992, ..., 2009) - im GVP 2010 nichtaufgeführt

Hartmut Hill (Jg. 1953) - Richter am Landgericht Halle (ab 02.08.1993, ..., 2002)

Martin Hummel (Jg. 1963) - Richter am Landgericht Halle (ab 16.07.1998, ..., 2002)

Tatjana Letz (geb. 1965 in Erlangen) - Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Naumburg (ab 02.09.2009, ..., 2009) - ab August 1994 Assessorin in Sachsen-Anhalt - zeitweise bei dem Landgericht Halle/Saale. Im Juni 1997 zur Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Magdeburg ernannt. Im Handbuch der Justiz ab 07.08.1997 unter dem Namen Tatjana Letz-Groß als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Magdeburg aufgeführt. Nach dreijähriger Abordnung an das Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt in den Jahren 2001-2004 (als Referatsleiterin Kabinett- und Landtagsangelegenheiten) 2006 für ein Jahr Dienst bei der Generalstaatsanwaltschaft Naumburg. Anschließend wieder zur Staatsanwaltschaft Magdeburg (Abteilung für Wirtschaftsstrafsachen) und dort Mitglied im Staatsanwaltsrat. 

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org 

 

 

 

Rechtsanwälte:

Gutachter:

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Landgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 


 

 

 

Misshandlung

Warum unternahm das Jugendamt nichts?

VON SILVIA ZÖLLER, 21.09.11, 19:43h, aktualisiert 21.09.11, 22:00h

Landgericht Halle

Das wegen Misshandlung von Pflegekindern angeklagte Ehepaar (links und rechts) mit seinen Verteidigern im Landgericht Halle. (FOTO: ZB)

Halle (Saale)/MZ. Kopfschütteln am Mittwoch im Landgericht Halle: Obwohl das Jugendamt des Burgenlandkreises immer wieder Hinweise bekam, dass etwas mit einem Geschwisterpaar in einer Pflegefamilie nicht stimmt, passierte jahrelang nichts. Mit hilflosen Aussagen räumte die entsprechende Sachbearbeiterin dies im Prozess ein.

In der Verhandlung muss sich ein Ehepaar aus dem Burgenlandkreis wegen einer Vielzahl von körperlichen und sexuellen Misshandlungen an den beiden Kindern verantworten - die Opfer sind heute 21 und 17 Jahre alt. Zwischen den Jahren 2000 und 2006 soll der Pflegevater den Jungen mehrfach bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und geprügelt haben und sich zweimal an dem Mädchen vergangen haben.

Der Mutter wird vorgeworfen, dass sie dem Mädchen ein heißes Bügeleisen auf die Hand gedrückt haben soll. Zwei Tage lang sollen die Kinder laut Anklage in den Keller eingesperrt worden sein - ohne Essen und Trinken. Zum Prozessauftakt hatte das Ehepaar sämtliche Vorwürfe bestritten.

Wie beim Verhandlungstermin am Mittwoch zu erfahren war, hatte das Jugendamt ab 2004 massiv Hinweise über Probleme in der Pflegefamilie erhalten, doch immer Ausflüchte des Paares akzeptiert. So wiesen anonyme Anrufer mehrfach darauf hin, dass die Kinder vernachlässigt würden. "Das darf man nicht überbewerten, weil es immer Neider gibt, die glauben, dass Pflegefamilien nur das Geld kassieren wollen", sagte die Sachbearbeiterin. Auch als sich die Schulleitung an die Behörde wandte, weil das Mädchen zahlreiche blaue Flecken hatte, glaubte die Jugendamtsmitarbeiterin die Erklärung: Danach soll sich das Kind beim Spielen gestoßen haben. Auch auf Hinweise der Schule, dass keine Arbeitsmaterialien mitgebracht wurden und die Leistungen absackten, passierte nichts.

Denn die Pflegefamilie hatte Einladungen zu Gesprächen wegen dieser Probleme ab 2004 fast gar nicht mehr wahrgenommen. "Im Februar 2004 hatten wir sie zu einem Gespräch geladen und im August noch mal gemahnt", beschrieb die Jugendamts-Mitarbeiterin die geringe Intensität des Schriftverkehrs mit den Pflegeeltern. Angeblich hätten diese die Briefe nie erhalten, weil das Mädchen - das als sehr schüchtern beschrieben wurde - diese abgefangen habe. Bis 2006 zog sich so der fast nicht vorhandene Kontakt zum Jugendamt hin - dann lief das Mädchen von der Familie weg und kam wieder in ein Heim. Auch ihr Bruder war bereits 2004 - nach seinen Angaben - freiwillig ins Heim zurückgegangen.

"Wieso dauerte das alles so lange?", machte der Vorsitzende Richter Jan Stengel seinem Ärger und Unverständnis Luft, "und wann hört das Jugendamt auf, nette Briefe zu schreiben?" Dem Jugendamt seien die Hände gebunden gewesen, versuchte die Mitarbeiterin eine Erklärung. Denn das Mädchen habe immer wieder gesagt, dass es in der Familie bleiben möchte. Der Prozess wird fortgesetzt.

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1315819395164

 

 

 

 

Pflegekinder

Hohe Anforderungen, strenge Kontrollen

erstellt 01.09.11, 20:22h

Halle (Saale)/MZ. 2184 Kinder sind in Sachsen-Anhalt 2009 von Pflegeeltern betreut worden. Wenn es möglich ist, werden Geschwister gemeinsam in Familien untergebracht - so dass die Zahl der Pflegefamilien darunter liegt: 2009 haben 1351 Familien Pflegekinder aufgenommen.

Um die Erlaubnis für die Betreuung von Pflegekindern zu bekommen, müssen Eltern ein regelmäßiges Einkommen und genügend Wohnraum vorweisen. Über die Jugendämter erhalten sie ein Vorbereitungsseminar. Mitarbeiter des Jugendamtes statten ihnen zusätzlich einen Hausbesuch ab. Wenn alle Auflagen erfüllt sind, bestätigt das Jugendamt die Bewerbung. Betreuen Eltern dann ein Pflegekind, erhalten sie finanzielle Unterstützung. Das Pflegegeld ist gestaffelt und steigt mit zunehmendem Alter der Kinder. Der Betrag liegt heute zwischen 640 Euro und 808 Euro. 

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1314855753941&openMenu=987490165154&calledPageId=987490165154&listid=0

 

 

 

 


 

 

Neugeborenes in Waschmaschine

Hat die Mutter noch ein Baby getötet?

Die Mutter des toten Säuglings, den ihr Lebensgefährte in der Waschmaschine gefunden hat, könnte noch eine Schwangerschaft verheimlicht haben. Die Staatsanwaltschaft will prüfen, ob die Frau schon im Jahr 2007 schwanger war.

Großkugel/Halle - Die Mutter, deren totes Baby in Großkugel (Sachsen-Anhalt) in einer Waschmaschine gefunden worden ist, hat möglicherweise auch eine frühere Schwangerschaft verheimlicht. "Wir prüfen, ob die 27 Jahre alte Frau auch im Jahr 2007 schwanger war", sagte Staatsanwalt Klaus Wiechmann am Mittwoch. Gegen die 27-Jährige war Haftbefehl erlassen worden, nachdem der Lebensgefährte den toten Säugling am Sonntag in der Waschmaschine der gemeinsamen Wohnung gefunden hatte.

Medien berichteten, dass bei Behörden und einer Kinderärztin ihres zweijährigen Sohnes bereits im vergangenen Jahr der Verdacht bestand, die Frau könne schwanger sein. Sie hatte dies bestritten und erklärt, es handele sich um einen Tumor, der später operiert worden sei. Wann mit ersten Ergebnissen der Untersuchung zu rechnen ist, konnte der Staatsanwalt nicht sagen. Die unter Totschlagsverdacht stehende Frau wird derzeit in einem Krankenhaus behandelt, das der Leipziger Justizvollzugsanstalt angegliedert ist.

22.10.2008

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Babymord;art1117,2642796

 

 

 


 

 

OLG Naumburg: Rechtsbeugung zweier von drei Richtern einer Kammer nicht beweisbar

Sollen Richter eines Kollegialgerichts wegen Rechtsbeugung verurteilt werden, ist für jedes einzelne Mitglied des Spruchkörpers der Nachweis erforderlich, dass er für die Entscheidung gestimmt hat. Dieser Nachweis lasse sich jedoch mit den in Betracht kommenden Beweismitteln in der Hauptverhandlung nicht führen. Mit dieser Begründung wies das Oberlandesgericht Naumburg eine sofortige Beschwerde der Generalstaatsanwaltschaft Naumburg gegen die Nichtzulassung zur Hauptverhandlung gegen drei Richter ab (Beschluss vom 06.10.2008, Az.: 1 Wf 504/07).

Sachverhalt

Die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg hatte unter dem 14.11.2006 Anklage gegen drei damalige Mitglieder des Vierzehnten Zivilsenats, der zugleich Dritter Senat für Familiensachen ist, wegen Rechtbeugung beim Landgericht Halle erhoben. Hintergrund waren zwei Entscheidungen des Senats in einem Umgangsrechtsverfahren, welche auch das Bundesverfassungsgericht und den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte beschäftigt hatten. Das Verfahren hatte bundesweit Aufsehen erregt, weil der Vater eines Jungen sich vergeblich um das Umgangsrecht mit seinem Sohn bemüht hatte. Das Landgericht Halle ließ mit Beschluss vom 20.07.2007 die Anklage gegen die Richter nicht zur Hauptverhandlung zu, wogegen die Generalstaatsanwaltschaft sofortige Beschwerde eingelegte. Das Oberlandesgericht Naumburg hat diese nun als unbegründet verworfen. Die vorläufige Tatbewertung ergebe, dass eine Verurteilung der angeschuldigten Richter nicht zu erwarten sei.

Überstimmter Richter eines Spruchkörpers weder als Täter noch als Gehilfe strafbar

Der Nachweis einer Rechtsbeugung könne im vorliegenden Fall aus tatsächlichen Gründen nicht erbracht werden. Die Verurteilung eines Richters wegen Rechtsbeugung aufgrund der Entscheidung eines Kollegialgerichts setze die Feststellung voraus, dass er für die von ihm als Unrecht erkannte, das Recht beugende Entscheidung gestimmt habe. Nach § 196 Abs.1 GVG entscheide das Gericht mit der absoluten Mehrheit der Stimmen. Ein überstimmter Richter mache sich durch seine Mitwirkung am weiteren Verfahren weder als Mittäter noch als Gehilfe strafbar. Für eine Verurteilung wegen Rechtsbeugung sei daher für jedes einzelne Mitglied eines Spruchkörpers der Nachweis erforderlich, dass es für die Entscheidung gestimmt habe. Dieser Nachweis lasse sich mit den in Betracht kommenden Beweismitteln in der Hauptverhandlung nicht führen. Die Angeschuldigten hätten sich hierzu nicht geäußert. Auch aus sonstigen Indizien und Umständen lasse sich nicht auf eine Täterschaft aller oder einzelner Angeschuldigter schließen. Angesichts dessen sei die Eröffnung eines Hauptverfahrens abzulehnen.

beck-aktuell-Redaktion, Verlag C. H. Beck, 10. Oktober 2008.

http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=268089&docClass=NEWS&site=Beck%20Aktuell&from=HP.10

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Die Sache betrifft Kazim Görgülü aus Krostiz im Landkreis Wittenberg. Dieser hatte sich acht Jahre lang durch alle gerichtlichen Instanzen geklagt, um seinen Sohn Christofer zurückzubekommen. Der Türke hatte damit international für großes Aufsehen gesorgt.

44 Verfahren – Sorge- und Umgangsrechtverfahren, Adoptions- sowie Verwaltungsgerichtsverfahren – vor dem Amtsgericht Wittenberg, dem Landgericht Dessau, dem Oberlandesgericht Naumburg, dem Bundesgerichtshof, dem Europäischen Gerichtshof und dem Bundesverfassungsgericht mit 74 Beschlüssen führten letztlich zum Erfolg.

Doch nun das Landgericht Halle, eine Strafverfolgung soll angeblich ausscheiden, weil nicht erkennbar wäre, wer für den Beschluss gestimmt hat und wer nicht. Dann wird es Zeit, dass in der Bundesrepublik Deutschland die Entscheidungen von sogenannten Spruchkörpern namentlich ausgewiesen werden, das würde einer Demokratie entsprechen und Schlendrian und Verantwortungslosigkeit an den deutschen Gerichten entgegenwirken.

 

 

 


 

 

2744 NJW 38/2007

 

Kommentar

 

Lamprecht, Der Rechtsstaat verliert seine Unschuld

 

Dr. Rolf Lamprecht Karlsruhe

Wenn der Rechtsstaat seine Unschuld verliert

I. Anklage wegen Rechtsbeugung

In Naumburg an der Saale geschah Ungewöhnliches: Ende 2006 erhob der Generalstaatsanwalt Anklage wegen Rechtsbeugung gegen hochrangige Kollegen: gegen drei Richter, die dem 14. Senat des OLG angehören. Das Verfahren schwebt nun bei eben diesem OLG (als Beschwerde gegen einen Nichteröffnungsbeschluss des LG Halle); sollte es mit einem Schuldspruch enden, müssen die Angeklagten „mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren" rechnen (§339 StGB). Bekanntlich fallen „rechtswidrige Taten, die im Mindestmaß mit Freiheitsstrafe von einem Jahr oder darüber bedroht sind", unter die Kategorie „Verbrechen" (§ 12 StGB). Was in Rede steht ist mithin kein Kavaliersdelikt, sondern muss - auch wenn die Feder stockt - Justizverbrechen genannt werden. Tatsächlich handelt es sich um einen - in der Geschichte der Bundesrepublik - einmaligen Justizskandal. Kaum glaubhaft, aber wahr: Drei OLG-Richter haben in Folge mehrere höchstrichterliche Entscheidungen einfach boykottiert: erst ein Urteil des EGMR in Straßburg, dann mehrere Beschlüsse des BVerfG.

...

 

Neue Juristische Wochenschrift - NJW

 

E-Mail: redaktion@beck-frankfurt.de

Tel 069-756091-0

ISSN 0341-1915

 

 

 


 

 

Generalstaatsanwalt pocht auf Anklage gegen Richter

Neue Runde im Streit um Sorgerecht

Generalstaatsanwalt pocht auf Anklage gegen Richter

Halle / Naumburg ( dpa ). Im Streit um das Sorgerecht eines türkischen Vaters für seinen in Deutschland geborenen Sohn hat das Landgericht Halle die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft gegen drei Richter abgelehnt. Ihnen war Rechtsbeugung vorgeworfen worden, teilte der stellvertretende Gerichtssprecher Axel Fichtner mit. In dem jahrelangen Streit sollen zwei Richter des Oberlandesgerichts ( OLG ) Naumburg und ein Richter des Landgerichts Halle nicht rechtmäßig gehandelt haben.

" Wir haben umgehend Beschwerde gegen den Nichteröffnungsbeschluss eingelegt ", sagt der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Klaus Tewes. Jetzt muss das Oberlandesgericht Naumburg über den Verlauf des Verfahrens entscheiden.

mehr.....

http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/?sid=b4fc12aa8f9f7c8bde267a95aefaec1f&em_cnt=352332

 

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Witz komm raus, Du bist umzingelt. Nicht nur, dass am Landgericht Halle darüber entschieden wird, ob einem Richter des gleichen Gerichtes ein Verfahren eröffnet wird, es soll ausgerechnet auch noch am Oberlandesgericht Naumburg darüber entschieden werden, ob gegen zwei Richter des gleichen Gerichtes - des Oberlandesgericht Naumburg - ein Verfahren wegen des Vorwurfes der Rechtsbeugung eröffnet wird.

Warum nicht gleich im Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei SED nachfragen, ob gegen den Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei SED, Genossen Erich Honecker wegen des Verdachts der Untreue nicht ein Parteiverfahren eröffnet werden könne.

Oder etwas aktueller: Vielleicht fragt man der Abwechslung halber ja auch mal bei Osama Bin Laden oder beim Papst an, ob das Verfahren eröffnet werden soll. Der Unterhaltungswert wäre sicher der selbe.

01.08.2007

 


 

 

Ministerium der Justiz - Pressemitteilung Nr.: 019/07

Magdeburg, den 28. März 2007

Stabwechsel am Landgericht Halle

Magdeburg (MJ). Der vollzogene Wechsel an der Spitze des Landgerichts Halle ist mit einem Festakt gefeiert worden. Sachsen-Anhalts Justizministerin Prof. Angela Kolb würdigte im Rahmen der Veranstaltung den im Vorjahr in den Ruhestand verabschiedeten Landgerichts-Präsidenten Dietmar Fromhage als erfahrenen und engagierten Behördenleiter. Sie dankte Fromhage für seinen großen Einsatz beim Aufbau der Justiz in Sachsen-Anhalt. Fromhage war 1990 aus Niedersachsen nach Halle gekommen. „Dass Sie in jenen Tagen die Geschicke des größten Landgerichts in Sachsen-Anhalt und die damit verbundene große Verantwortung übernommen haben, darf mit Fug und Recht als Glücksfall betrachtet werden“, so die Ministerin. Das Land habe vor der schweren Aufgabe gestandenen, das überkommene Gerichtssystem der DDR an die Bedürfnisse eines modernen und zukunftsfähigen Rechtsstaates anzupassen. Dieser Aufgabe habe sich Fromhage mit beeindruckendem Einsatz gewidmet.

Seit Ende Januar 2007 ist Tilman Schwarz neuer Präsident des Landgerichts Halle. Ihm wünschte die Ministerin viel Erfolg und eine glückliche Hand bei seiner neuen Aufgabe. Tilman Schwarz hatte zuvor das Landgericht in Dessau geleitet. Mit seinem Wechsel nach Halle kehrte der 60-Jährige als Präsident an seine langjährige Wirkungsstätte zurück: Schwarz war zwölf Jahre lange Vizepräsident des halleschen Landgerichts. Er sei, so betonte die Ministerin, „die beste Wahl für dieses Amt“. Kolb: „Ich weiß, wie sehr Ihnen das Landgericht Halle am Herzen liegt und darf daher sagen, dass mit Ihrer Ernennung ein Stückweit eine berufliche Heimkehr verbunden ist, über die ich mehr sehr freue.“

Zur Information:

Dietmar Fromhage wurde 1943 in Sebexen/Osterode geboren. Er war nach Jura-Studium und Referendariat von 1973 bis 1976 als Richter auf Probe in Niedersachsen tätig. 1976 wurde er zum Richter am Landgericht ernannt und arbeitete bis 1986 beim Landgericht Hildesheim, zwischenzeitlich war er einige Monate an das Oberlandesgericht Celle abgeordnet. 1986 wurde Fromhage in Hildesheim Vorsitzender Richter am Landgericht. Im Oktober 1990 wechselte Fromhage nach Sachsen-Anhalt und gehörte damit nach der Wiedervereinigung zu den „Männern der ersten Stunden“. Bis Februar 1992 war er im Wege der Abordnung beim Bezirksgericht in Halle tätig. Ende Februar 1992 wurde der Jurist Präsident des Bezirksgerichts Halle. Seit September 1992 war er schließlich Präsident des Landgerichts Halle. Fromhage engagierte sich lange Jahre für das Niedersächsische Landesjustizprüfungsamt. Seit 1994 war er auch Mitglied des Landesjustizprüfungsamtes Sachsen-Anhalt.

Tilman Schwarz stammt aus Oldenburg. Der heute 60-Jährige war nach seinem Studium von 1974 bis 1990 in Niedersachsen als Richter an verschiedenen Standorten tätig, zuletzt als Richter am Oberlandesgericht in Celle. 1990 wechselte er zunächst im Zuge einer Abordnung zur Verwaltungshilfe an das Bezirksgericht Halle. 1992 trat Schwarz er in den Landesdienst Sachsen-Anhalts über und wurde zum Vizepräsidenten des Bezirksgerichts Halle ernannt. Zum 1. September 1992 erfolgte die Ernennung zum Vizepräsidenten des Landgerichts Halle. Im Juli 2004 wechselte Schwarz dann nach Dessau, wo er zum Präsidenten des Landgerichts ernannt wurde. Tilman Schwarz ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Ute Albersmann

Pressesprecherin

 

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