Väternotruf informiert zum Thema
Staatsanwaltschaft Ansbach
Staatsanwaltschaft Ansbach
Promenade 4
91522 Ansbach
Telefon: 0981 / 58-251
Fax: 0981 / 58-265
E-Mail: poststelle@sta-an.bayern.de
Internet: www.justiz.bayern.de/sta/sta/an/
Internetauftritt der Staatsanwaltschaft Ansbach (08/2011)
Informationsgehalt: mangelhaft
Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Bayern eigentlich Steuern, wenn die bayerische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.
Bundesland Bayern
Übergeordnete Generalstaatsanwaltschaft:
Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg
Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach: Dr. Gerhard Karl (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1957) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach (ab 16.11.2009, ..., 2011) - 1984 Eintritt in den bayerischen Justizdienst. Im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.07.1987 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt. Nach seiner Tätigkeit bei der Staatsanwaltschaft München und danach Ansbach Richter am Landgericht Nürnberg-Fürth in Zivilsachen. Dann Abordnung an das Amtsgericht Hersbruck und anschließend an das Amtsgericht Leipzig. Von Februar 1996 an im sächsischen Staatsministerium der Justiz. Ab Oktober 1998 leitetet er als Richter das sächsische Amtsgericht Hohenstein-Ernstthal sowie das sächsische Amtsgericht Annaberg. Von Februar 2002 bis September 2005 Leitung des Amtsgerichts Weißenburg i. Bay.. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.10.2005 als Direktor am Amtsgericht Hersbruck aufgeführt. Siehe auch hier - siehe auch Pressemitteilung unten
Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach:
Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Bayern beschäftigen bei der Staatsanwaltschaft Ansbach eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Staatsanwälten und sonstigen Mitarbeitern.
Der Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Ansbach umfasst den Bezirk des Landgerichts Ansbach.
Väternotruf Mittelfranken
(Röthenbach a.d.P. / Ansbach / Nürnberg)
Dieter Lößlein
90552 Röthenbach
Tannenstr. 1
Mobil: 0162 / 95 44 44 3
Der hier genannte Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie interessante Materialien zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Staatsanwälte?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Staatsanwälte:
Katrin Brünner (Jg. 1972) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ansbach (ab 01.08.2004, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.08.2001 als Richterin auf Probe beim OLG-Bezirk Nürnberg aufgeführt.
Claudia Franz (Jg. 1968) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ansbach (ab 01.07.1998, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2008 als beurlaubt aufgeführt.
Bertolt Gedeon (Jg. 1974) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach (ab 01.11.2006, ..., 2008) - ab 01.11.2004 Richter auf Probe im OLG-Bezirk Nürnberg. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.11.2006 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach - abgeordnet - aufgeführt.
Michael Glaser (Jg. 1973) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach (ab 01.06.2007, ..., 2008) - ab 01.06.2005 Richter auf Probe beim OLG-Bezirk Nürnberg. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.06.2007 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt.
Dr. Gerhard Karl (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1957) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach (ab 16.11.2009, ..., 2011) - 1984 Eintritt in den bayerischen Justizdienst. Im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.07.1987 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt. Nach seiner Tätigkeit bei der Staatsanwaltschaft München und danach Ansbach Richter am Landgericht Nürnberg-Fürth in Zivilsachen. Dann Abordnung an das Amtsgericht Hersbruck und anschließend an das Amtsgericht Leipzig. Von Februar 1996 an im sächsischen Staatsministerium der Justiz. Ab Oktober 1998 leitetet er als Richter das sächsische Amtsgericht Hohenstein-Ernstthal sowie das sächsische Amtsgericht Annaberg. Von Februar 2002 bis September 2005 Leitung des Amtsgerichts Weißenburg i. Bay.. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.10.2005 als Direktor am Amtsgericht Hersbruck aufgeführt. Siehe auch hier - siehe auch Pressemitteilung unten
Jürgen Krach (Jg. 1964) - Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Ansbach (ab 01.06.2005, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.09.1995 als Richter am Landgericht Ansbach aufgeführt.
Gudrun Lehnberger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ansbach (ab , ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.2000 als Staatsanwältin als Gruppenleiterin bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.11.2004 als Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg aufgeführt. 2009: Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ansbach - http://www.justiz.bayern.de/sta/sta/an/presse/archiv/2009/02227/
Ernst Metzger (Jg. 1949) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach (ab 16.05.2001, ..., 2009) - http://www.justiz.bayern.de/sta/sta/an/presse/archiv/2009/02189/
Christian Pottiez (Jg. 1978) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach (ab 14.09.2007, ..., 2008) - ab 01.09.2005 Richter auf Probe im OLG-Bezirk Nürnberg. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 14.09.2007 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt.
Erwin Porzner (Jg. 1961) - Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Ansbach (ab 01.03.2005, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.04.1995 als Richter am Landgericht Ansbach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.03.2005 als Staatsanwalt - Gruppenleiter - bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt.
Dr. Simon Schultheiß (Jg. 1975) - ab 01.11.2005 Richter auf Probe beim OLG-Bezirk Nürnberg. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.11.2007 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt.
Kerstin Wind (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1974) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ansbach (ab 01.01.2006, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.01.2004 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Nürnberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.01.2006 mit halber Stelle als Richterin am Amtsgericht Ansbach aufgeführt.
Amtsanwälte:
- Oberamtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach (ab , ..., 2004)
Nicht mehr als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach tätig:
Martin Barnickel (Jg. 1971) - Richter am Landgericht Augsburg (ab 01.02.2000, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.02.2000 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.09.2002 als Richter am Landgericht Augsburg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz offenbar fehlerhaft
Ulrich Glöggler (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1975) - Richter am Amtsgericht Ansbach / Familiengericht - Abteilung 1 (ab , ..., 2009, 2010) - ab 16.06.2005 Richter auf Probe im OLG-Bezirk Nürnberg. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 16.06.2007 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt. Nachfolgend offenbar Richter am Amtsgericht Ansbach - OLG Nürnberg 9 UF 942/09: Beschwerde eines Vaters gegen den Beschluss des Amtsgerichts Ansbach - 1 F ... /09 vom 21.07.2009 wird zurückgewiesen.
Gunter Hommrich (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Richter am Amtsgericht Ansbach (ab 01.01.2002, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.01.2002 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.01.2002 als Richter am Amtsgericht Ansbach aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz offenbar fehlerhaft.
Dieter Hubel (geb. 1961 in Nördlingen - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst) - Richter am Amtsgericht Weißenburg / Direktor am Amtsgericht Weißenburg (ab 01.06.2009, ..., 2011) - ab Dezember 1988 Staatsanwalt im bayerischen Justizdienst. Nach einer Tätigkeit bei der Staatsanwaltschaft Ansbach von 1990 bis Februar 1994 Strafrichter, Zivilrichter und nebenamtlicher Arbeitsgemeinschaftsleiter für Referendare am Amtsgericht Ansbach. Von März 1994 bis zum Jahr 2000 Richter am Landgericht Ansbach - Zivilkammer. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.2000 als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.06.2005 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft in Nürnberg aufgeführt. http://www.justiz.bayern.de/gericht/olg/n/presse/archiv/2009/02062/
Angelika Justen (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Richterin am Amtsgericht Ansbach (ab 01.07.1996, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ohne Angabe Geburtsdatum und Dienstantritt als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.07.1996 als Richterin am Amtsgericht Ansbach aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz möglicherweise fehlerhaft.
Gabriele Hüftlein (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Richterin am Amtsgericht Ansbach (ab 01.03.1994, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.03.1994 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.03.1994 als Richterin am Amtsgericht Ansbach aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz offenbar fehlerhaft.
Dr. Ernst Metzger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Vorsitzender Richter am Landgericht Ansbach / Präsident am Landgericht Ansbach (ab 01.09.2009, ..., 2011) - ab 1979 Ermittlungsrichter am Amtsgericht Ingolstadt. Später am Amtsgericht Nürnberg und bei der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Nürnberg-Fürth. Ab 1986 für 3 Jahre an den Bundesgerichtshof in Karlsruhe als wissenschaftlicher Mitarbeiter abgeordnet. Nach seiner Rückkehr zunächst Richter am Landgericht Nürnberg-Fürth. Später Gruppenleiter und ab 1995 Abteilungsleiter bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Daneben war er fast 6 Jahre lang Stellvertretender Leiter der Justizpressestelle beim Oberlandesgericht Nürnberg. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 16.05.2001 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt. Ab 01.09.2009 Präsident am Landgericht Ansbach. Presseleitung - 68. Deutschen Juristentag 2010.
Stefan Michael Schneider (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richter am Amtsgericht Ansbach / Familiengericht - Abteilung 1 (ab 01.08.2003, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.02.2001 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Nürnberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.08.2003 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.08.2003 als Richter am Amtsgericht Ansbach aufgeführt. (Die im Handbuch der Justiz gemachten Angaben zum Antrittsdatum sind offenbar fehlerhaft.)
Dr. Wilfried Spriegel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1952 in Dinkelsbühl) - Richter am Amtsgericht Leipzig / Präsident am Amtsgericht Leipzig (ab 01.10.2002, ..., 2008) - nach Abschluss der juristischen Ausbildung Richter bei den Amtsgerichten Ansbach und Weißenburg. Seit 1983 bei der Staatsanwaltschaft Ansbach. Ab 1988 Richter am Landgericht Ansbach. Von 1992 bis 1994 im Wege der Abordnung am Kreisgericht Chemnitz und am Landgericht Chemnitz tätig. Zum 16. Mai 1994 Wechsel in den Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und zum Vorsitzenden Richter am Landgericht Chemnitz ernannt. Von August 1994 bis 1997 leitete er das Amtsgericht Hohenstein-Ernstthal. Im Oktober 1997 Versetzung an das Amtsgericht Dresden als Vizepräsident. Ab 15.05.2000 Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden. Zum 1. Oktober 2002 Ernennung zum Präsidenten des Amtsgerichts Leipzig. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.10.2002 als Präsident am Amtsgericht Leipzig aufgeführt. Seit April 2008 Abteilungsleiter im Sächsischen Rechnungshof.
Karlalbert Zimmermann (Jg. 1944) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ansbach (ab 02.11.1994, ..., 2008)
Rechtsanwälte:
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Ansbach
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus Ansbach
Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Ansbach noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Frauenhaus Ansbach
04. Dezember 2009 - Pressemitteilung Nr. 204/09
Doppelte Stabsübergabe in Ansbach - Wechsel an der Spitze des Landgerichts und der Staatsanwaltschaft
Mit einem Festakt im Theater der Stadt Ansbach hat heute der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz, Ministerialdirektor Hans-Werner Klotz, den ehemaligen Präsidenten des Landgerichts Ansbach Dr. Meinhard Meinel verabschiedet. Dieser war zum 1. August 2009 in den Ruhestand getreten. Als sein Nachfolger wurde der bisherige Leiter der Staatsanwaltschaft Ansbach Dr. Ernst Metzger feierlich in sein neues Amt eingeführt. Als neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Ansbach wurde Dr. Gerhard Karl offiziell begrüßt.
Dr. Meinhard Meinel (65 Jahre) stand 4 Jahre an der Spitze des Landgerichts Ansbach. 1972 begann er seine Karriere bei der bayerischen Justiz als Richter am Landgericht Nürnberg-Fürth. Seine weitere Laufbahn führte ihn an die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, an das Landgericht Nürnberg-Fürth und an das Oberlandesgericht Nürnberg. Ab 1995 war er für 1 Jahr als Vorsitzender Richter an das Landgericht Leipzig sowie für über 1 Jahr als Direktor an das Amtsgericht Borna abgeordnet. Später war Meinel 6 Jahre lang Direktor des Amtsgerichts Schwabach, bevor er 2005 die Leitung des Landgerichts Ansbach übernahm. Ministerialdirektor Klotz: "Für Ihre langjährige unermüdliche und vielseitige Arbeit ein ganz herzliches Dankeschön!"
Der neue Landgerichtspräsident Dr. Ernst Metzger (60 Jahre) hat zum 1. September 2009 die Leitung des Gerichts übernommen. Dr. Metzger begann seine Justizlaufbahn 1979 als Ermittlungsrichter am Amtsgericht Ingolstadt. Später war er am Amtsgericht Nürnberg und bei der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Nürnberg-Fürth tätig. Ab 1986 war Metzger für 3 Jahre an den Bundesgerichtshof in Karlsruhe als wissenschaftlicher Mitarbeiter abgeordnet. Nach seiner Rückkehr war er zunächst Richter am Landgericht Nürnberg-Fürth. Später wurde er Gruppenleiter und ab 1995 Abteilungsleiter bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Daneben war er fast 6 Jahre lang Stellvertretender Leiter der Justizpressestelle beim Oberlandesgericht Nürnberg. Von 2001 an leitete er die Staatsanwaltschaft Ansbach. Metzger hat sich auch als Autor für verschiedene juristische Kommentare und Verfasser von wissenschaftlichen Veröffentlichungen einen Namen gemacht. Klotz: "Für Ihre bisherige Tätigkeit danke ich Ihnen. Ich freue mich, dass Sie die Leitung des Landgerichts Ansbach übernommen haben!"
Der Nachfolger Metzgers als Leiter der Staatsanwaltschaft Ansbach,
Dr. Gerhard Karl (52 Jahre) hat sein neues Amt zum 16. November 2009 angetreten. Karl begann 1984 bei der bayerischen Justiz als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft München II, Zweigstelle Ingolstadt. Sein weiterer Weg führte ihn zur Staatsanwaltschaft Ansbach, an das Landgericht Nürnberg-Fürth sowie an das Amtsgericht Hersbruck. 1994 wurde er für 1 ½ Jahre als Richter an das Amtsgericht Leipzig abgeordnet. Sein Engagement für die Aufbauhilfe in den neuen Bundesländern verfolgte er anschließend weiter als Mitarbeiter beim Sächsischen Staatsministerium der Justiz und als Direktor am Amtsgericht Hohenstein-Ernstthal. 2002 kehrte er an das Amtsgericht Weißenburg zurück, dessen Leitung er kurze Zeit später übernahm. Von 2005 an war Karl Direktor des Amtsgerichts Hersbruck. Klotz: "Auch Ihnen meinen besten Dank für Ihre bisherige Tätigkeit. Und für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute!"
http://www.justiz.bayern.de/ministerium/presse/archiv/2009/detail/204.php
05. November 2009 - Pressemitteilung 29/09
Dr. Gerhard Karl wird Leitender Oberstaatsanwalt in Ansbach
Die Bayerische Staatsministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Beate Merk hat den Direktor des Amtsgerichts Hersbruck
Dr. Gerhard Karl (52)
mit Wirkung vom 16. November 2009 zum Leitenden Oberstaatsanwalt in Ansbach ernannt. Er wird damit Nachfolger von Dr. Ernst Metzger (59), der zum 1. September 2009 zum Präsidenten des Landgerichts Ansbach ernannt worden war.
Im Juli 1984 trat Gerhard Karl in den bayerischen Justizdienst ein. Nach seiner Tätigkeit bei der Staatsanwaltschaft München und danach Ansbach wirkte er am Landgericht Nürnberg-Fürth in Zivilsachen. Dann erfolgte eine Abordnung an das Amtsgericht Hersbruck und anschließend an das Amtsgericht Leipzig. Von Februar 1996 an arbeitete Dr. Karl im sächsischen Staatsministerium der Justiz und ab Oktober 1998 leitetet er als Richter das sächsische Amtsgericht Hohenstein-Ernstahl sowie das sächsische Amtsgericht Annaberg. Von Februar 2002 bis September 2005 übernahm er die Leitung des Amtsgerichts Weißenburg i. Bay.. Am 1. Oktober 2005 war er zum Direktor des Amtsgerichts Hersbruck ernannt worden.
Thomas Koch
Richter am Oberlandesgericht
http://www.justiz.bayern.de/gericht/olg/n/presse/archiv/2009/02273/index.php
Amoklauf in Ansbach
Hass auf Menschen und die Schule
Die Motive des Ansbacher Amokläufers:
Ansbach - Hass auf die Schule, Hass auf Menschen und Angst vor der Zukunft waren die Motive für den Amokläufer von Ansbach. „Er fühlte sich ungerecht behandelt durch die Schule, die Gesellschaft“, sagte Oberstaatsanwältin Gudrun Lehnberger am Montag in Ansbach nach der Auswertung eines etwa 80 Seiten starken Dokuments. Darin hatte Georg R. die Gründe für seine Bluttat am vergangenen Donnerstag am Carolinum-Gymnasium festgehalten. Er erwähnte auch Furcht vor einer schweren Krankheit und die Sorge, das Abitur nicht zu bestehen.
Der Abiturient habe in dem tagebuchähnlichen Schriftstück, das die Ermittler auf seinem Laptop gefunden hätten, einen Monolog mit einem fiktiven Mädchen geführt. „Wir wissen nicht, ob diese Person existiert. Er hat diese Person mit einem Namen angesprochen.“ Wie er das Mädchen genannt hat, wollte die Oberstaatsanwältin nicht sagen, ergänzte aber: „Er schildert ihr die Planung der Tat und sein Ziel, möglichst viele Schüler und Lehrer zu töten und das Schulgebäude niederzubrennen.“ Georg R. konnte bisher noch nicht vernommen werden.
Der Schüler habe sich auch ausgegrenzt und nicht anerkannt gefühlt. „Er hätte auch gern eine Freundin gehabt, was ihm nicht gelungen ist“, sagte Lehnberger. Wie der ermittlungsführende Staatsanwalt Jürgen Krach erläuterte, hatte Georg R. das Dokument im Frühjahr angelegt. Erste Eintragungen stammten vom April und Mai, wo er bereits den Amoklauf erwähnt habe. „Hier benennt der Verfasser die Bewaffnung, die tatsächlich zum Einsatz kam.“ Anfang Juni habe sich der Schüler auf den dritten Stock und den Tattag festgelegt. Auch für seine Kleidung habe er sich damals schon entschieden.
Die Ermittler glauben, dass das Schriftstück, das unter den gelöschten Dateien gefunden wurde, tatsächlich von Georg R. stammt. Bei der Durchsuchung seines Zimmers seien ein Testament, ein Kalender mit dem Eintrag „apocalypse today“ (Apokalypse heute) für den 17. September 2009, aber keine Gewaltvideos oder sogenannte Killerspiele gefunden worden, die ihn zum Amoklauf motiviert haben könnten. „Er benennt die Tat von Erfurt als eine Möglichkeit, die ihn vielleicht beeinflusst habe“, erklärte Krach mit Blick auf die Bluttat am Erfurter Gutenberg-Gymnasium mit 17 Toten im Jahr 2002. Hinweise auf Mittäter gibt es nicht. dpa
22.9.2009
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Ansbach-Amoklauf;art1117,2905291
Kommentar Väternotruf:
Über die Familie des Amoklaufenden jungen Mann erfahren wir wieder einmal nichts. Aufklärung darüber ist vom bearbeitenden Staatsanwalt Jürgen Krach sicher auch nicht zu erwarten. Und so bleibt letztlich alles beim alten.
Irgendwann kommt es zur Anklage und wohl auch zur Verurteilung und die meisten sind zufrieden. Klappe zu Affe tot.
Amoklauf im Ansbacher Gymnasium war geplant
Der Amoklauf an einem Ansbacher Gymnasium war von dem 18 Jahre alten Täter schon länger geplant. Bei einer Durchsuchung seines Zimmers hätten Fahnder entsprechende Briefe entdeckt, sagte Oberstaatsanwältin Gudrun Lehnberger am Freitag in Ansbach.
(ANSBACH/lby) "Gefunden worden ist auch eine Art Kalenderblatt, da hat unter dem 17.9. das Wort "Apokalypse? gestanden", ergänzte Jürgen Krach von der Staatsanwaltschaft Ansbach. Auch ein Testament sei unter den Unterlagen gewesen.
Der Abiturient hatte am Donnerstag acht Schüler und einen Lehrer seiner eigenen Schule verletzt. Er warf Brandsätze in zwei Klassenräume und wartete mit einer Axt bewaffnet vor der Tür auf seine herauskommenden Opfer. "Dort schlug der Täter wahllos auf die Schüler und den Lehrer ein", schilderte Lehnberger. Ein Mädchen traf er mit der Axt am Kopf, sie schwebt weiter in Lebensgefahr. Ein weiteres Mädchen zog sich schwerste Brandwunden zu. Insgesamt erlitten fünf Menschen Brand-, Schnitt- und Schürfwunden, drei bekamen einen Schock.
Anschließend verbarrikadierte sich der Abiturient auf der Toilette, wo er von Polizisten nach fünf Schüssen überwältigt wurde. In der Nacht verschlechterte sich sein Zustand etwas, er wurde ein weiteres Mal operiert. "Er wird heute keinesfalls vernehmungsfähig sein", betonte Krach.
(Erschienen: 18.09.2009)
http://www.szon.de/news/wirimsueden/land/200909181267.html