Väternotruf

2017


 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 15. März 2017 11:15
An: info@vaeternotruf.de
Betreff: Gutachterin Dr. Gianna Konrad

Guten Tag,

ich recherchiere derzeit den Fall eines Vaters, der seine beiden Töchter nach sieben Jahren alleinigem Sorgerecht an die Mütter geben musste. Die Gutachterin in dem Verfahren heisst Dr. Gianna Konrad aus Hamburg.

Der betreffende Vater, der sich an uns gewandt hat, schreibt, dass der Väternotruf vor dieser Gutachterin "warnt". Ist das richtig? Wenn ja, warum? Welche Erfahrungen hat der Väternotruf mit ihr gemacht?

Ich freue mich über Rückrmeldung unter dieser Email-adresse oder gerne telefonisch.

Besten Dank im voraus!

Mit freundlichen Grüßen

...

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Myriam Schönecker

SWR
Redaktion "..."

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Väternotruf [mailto:info@vaeternotruf.de]
Gesendet: Donnerstag, 16. März 2017 21:17
An: ...
Betreff: AW: Gutachterin Dr. Gianna Konrad



Hallo Frau ...,

da muss ich am Wochenende mal im Archiv nachgucken, wir haben so viele Informationen jedes Jahr zu verarbeiten, dass wir nicht immer sofort jeden Fall raussuchen können.

So weit zu sehen, handelt es sich aber wohl um einen Fall vor 2014.



Das Familiengericht hat in dem von Ihnen geschilderten Fall offenbar dem Vater das Sorgerecht entzogen, weil das angeblich dem Wohl des Kindes am besten dient.

Grad wie damals in der DDR, als man den Liedermacher Wolf Biermann ausgebürgt hatte, weil das dem Wohl der DDR am besten diente.

Damals hat man in der BRD protestiert, wenn heute, wie schon seit 1949 Tausenden Eltern das Sorgerecht entzogen wird, ohne dass eine Kindeswohlgefährdung besteht, guckt der Pfarrer Gauck in seine Bibel und nennt das Gottgegeben.

Daran erkennt man totalitäre Regime, dass die die Bürger ihrer Grundrechte, wie hier dem Vater das Sorgerecht, berauben und dass dann unverschämter Weise auch noch "Rechtsstaat" nennen.

Ich habe grad mal sechs Elternteile angeschrieben, bei der Gianna Konrad als Gutachterin beauftragt war. Vielleicht meldet sich der eine oder andere bei mir zurück und schildert seine Eindrücke.



Mit freundlichen Grüßen


Anton




Dr. Gianna Konrad

Diplom-Psychologin

44143 DortmundIm Jahr 2015 auch: Avernhoffstaße 3d, 22085 Hamburg

Beauftragung am Amtsgericht Gelsenkirchen, Amtsgericht Hamburg, Amtsgericht Mainz, Amtsgericht Schöneberg (ab , ..., 2008, ..., 2016)

Die Diplom-Psychologin Gianna Konrad wird vom Väternotruf nicht empfohlen.

 

 

 

 


 

 

 

 


Kopftuchverbot für Richterinnen, Redeverbot für Unsinn von den GrünInnen?

Renate Künast von der Luftnummerpartei Bündnis 90/Die GrünInnen hat sich mal wieder eine Luftnummer spendiert. Nein, diesmal nicht den Veggietag mit Fleischverbot für alle nicht MuslimInnen, sondern mit ihrem Plädoyer für das Zurschaustellen von religiösen Bekenntnissen durch Richterinnen. So will uns Frau Künast weismachen:

"Das Kopftuch einer Richterin ist eine persönliche Glaubensbekundung, die durch die Religionsfreiheit geschützt ist. Es ist das Recht, seinen Glauben durch die Ausübung von Kleidungsvorschriften zu bekunden." - Deutsche Richterzeitung, 1/2017, S. 15

Na da kann man ja auch allen anderen RichterInnen erlauben mit Kruzifix um den Hals die Gerichtsverhandlung zu leiten. AtheistInnen können sich ein großes A auf die Richterrobe nähen und somit zur Schau stellen, dass sie nicht religiös sind, das fällt ja auch unter die Meinungsfreiheit.

Heterosexuelle nähen sich ein HE auf die Robe, Homosexuelle ein HO. Richter dürfen dann auch ihre Parteizugehörigkeit auf die Robe nähen: AFD, NPD oder auch Bündnis90/Die GrünInnen.

Au weia, das tut weh. Wollen wir hoffen, dass Frau Künast nicht wieder in den Bundestag gewählt wird, damit der Schmerz nicht noch länger andauert.
 

 

 

 


 

 

 


Auch uneheliches Kind darf erben


Gericht für Menschenrechte rügt deutsche Rechtsprechung.

STRASSBURG (AFP). Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Deutschland abermals wegen der Ungleichbehandlung von unehelich geborenen Kindern im Erbrecht verurteilt. Das Straßburger Gericht rügte am Donnerstag die im deutschen Erbrecht verankerte Stichtagsregelung: Demnach haben uneheliche Kinder, die vor dem 1. Juli 1949 – und damit vor Inkrafttreten des Grundgesetzes – geboren wurden, keinen Anspruch auf das Erbe des Vaters. Diese Regelung sei diskriminierend und verletze außerdem das Grundrecht auf Schutz des Familienlebens, stellten die Richter einstimmig fest.

Geklagt hatte eine 1940 geborene Frau aus Bayreuth, die aufgrund der Stichtagsregelung vom Erbe ihres 2009 verstorbenen Vaters ausgeschlossen wurde. Die Klägerin ist die einzige Tochter des Mannes, der die Vaterschaft 1951 anerkannt hatte. Sie hatte engen Kontakt zu ihrem Vater. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter besuchte die Klägerin ihn und dessen Frau regelmäßig. Nach den Tod des Vaters machte die Tochter Anspruch auf ihr Erbe geltend. Sie zog in Deutschland durch alle Instanzen bis zum Bundesverfassungsgericht, das ihre Beschwerde für unzulässig erklärte. Der Straßburger Gerichtshof rügte den vollkommenen Ausschluss der Klägerin vom Erbe hingegen als "unverhältnismäßig".

10.02.2017

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/panorama/auch-uneheliches-kind-darf-erben--133391760.html


 

 


Kommentar Väternotruf:


Unter den Talaren, Muff von Tausend Jahren.

Schon wieder eine Ohrfeige aus Straßburg für das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, eines der letzten deutschen Bollwerke zur Verteidigung des Heiligen Sakraments der Ehe.

Die Ohrfeige hat man sich in Karlsruhe - wie schon einige andere davor - redlich verdient.

Alle aktuellen Entwicklungen beim Kindschaftsrecht sind beim Bundesverfassungsgericht nicht nur jahrzehntelang verschlafen worden, sondern, wie bei der sorgerechtlichen Diskriminierung nichtverheirateter Väter und ihrer Kinder dort jahrzehntelang abgesegnet worden. Hunderttausende von nichtverheirateten Vätern und ihre Kinder haben dadurch den Kontakt zueinander verloren.

Das Bundesverfassungsgericht noch immer ein konservatives Bollwerk gegen die Moderne, das kann auch gar nicht anders sein, denn wer an diesem Gericht landet, der hat vorher ein Parteiprüfungsverfahren bestanden, denn die im Bundestag vertretenen Parteien, egal ob CDU oder Grüne, senden natürlich nur Richter an dieses Gericht, die den Parteien auch genehm sind, also keine Richter mit innovativem Geist, sondern Richter, die sich den Parteiideologien, wenn schon nicht offen, dann aber doch versteckt subordinieren.



 

 

 


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