Frauenhaus
Frauenhäuser und Männerhäuser
Das in Deutschland bis auf wenige örtliche Ausnahmen, Frauen das Privileg genießen relativ unkompliziert in einem Frauenhaus unterzukommen, dabei sogar die Kinder mitnehmen zu können, nicht aber Männer auch unter Mitnahme ihrer Kinder in einem Männerhaus Zuflucht suchen können, ist ein mittlerer gesellschaftlicher Skandal.
Wenn Sie mithelfen wollen, dies zu ändern und sich für den Aufbau und die staatliche Finanzierung von Männerhäusern einsetzen wollen, dann kontaktieren Sie uns bitte.
E-Mail: info@vaeternotruf.de
Autonomes Frauenhaus Itzehoe e.V.
Straße: Telefon: 04821/61712
PLZ & Ort: 25500 Itzehoe Bundesland: Schleswig-Holstein
E-Mail: autonomes-frauenhaus-itzehoe@t-online.de
Das Frauenhaus Itzehoe wird offenbar von Autonomen betrieben, die sich laut Wikipedia aber nicht in Vereinen organisieren. Offenbar handelt es sich daher wohl um ehemalige Autonome, die deshalb auch nicht vom Staatsschutz als linksextrem eingestuft werden. Wenn sie aber aber keine richtigen Autonomen sind, wieso heißt das Frauenhaus dann "Autonomes Frauenhaus"?
01/2008
Als Autonome (gr. auto (selbst) und nomos (Gesetz)) oder autonome Gruppen werden heute umgangssprachlich Mitglieder bestimmter unabhängiger radikal-libertärer beziehungsweise anarchistischer Bewegungen bezeichnet.
Autonome Gruppen sind weder parteipolitisch noch sonst formal als Vereine organisiert. Untereinander bestehen lose Verbindungen und Netzwerke. Die Autonomen streben danach, auch unabhängig von der bestehenden Gesellschaftsordnung, selbstbestimmte Freiräume zu schaffen. Im Allgemeinen verfolgen sie antiautoritäre, sozialrevolutionäre und dem Anarchismus nahe stehende Ideale. Von den Staatsschutz-Behörden Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wird die autonome Bewegung als linksextrem eingestuft.[1][2]
http://de.wikipedia.org/wiki/Autonome
Frauenhausverein e.V. Weißenfels
15 Jahre Frauenhaus
Birgit Peterz, Mitbegründerin des Frauenhausvereins Weißenfels und von Anfang an Leiterin des Frauenhauses: „Frauen müssen den Männern endlich gleichgestellt werden“.
Foto: Czerwinka
Weißenfels (kc). In diesem Monat feiert das Frauenhaus in Weißenfels 15jähriges Bestehen. Die Leiterin, Birgit Peterz, kann sich noch gut an die Anfänge im April 1991 erinnern. „Wir waren eine Hand voll Leute aus unterschiedlichen Berufsrichtungen und kannten alle jemanden, der von häuslicher Gewalt bedroht war“, berichtet Birgit Peterz. Sie gründeten den Verein „Frauenhaus e.V. Weißenfels“, der bis heute Träger des Frauenhauses ist. Anfangs orientierte sich die Arbeit daran, was in den westlichen Bundesländern für die bedrohten Frauen getan wurde. Bei den Behörden stieß damals die Idee zur Gründung eines Frauenhauses auf offene Ohren und bereits im Oktober des darauffolgenden Jahres wurde das Frauenhaus in Weißenfels eröffnet. „Die Anschubfinanzierung vom Land zu bekommen war kein Problem, denn der Bedarf war einfach da“. So etablierten sich Anfang der 90iger Jahre im Osten Frauenschutzhäuser und Schutzwohnungen. „Damals gab es 28 dieser Art in Sachsen-Anhalt. Derzeit sind es noch 20 im Land.“ Im Burgenlandkreis gibt es zusätzlich zum Frauenhaus Weißenfels eine Frauenschutzwohnung in Zeitz, die in Trägerschaft der Diakonie ist. Sieben Frauen können im Frauenhaus Weißenfels zeitgleich untergebracht werden. Sie kommen nicht nur aus dem Burgenlandkreis, sondern oft aus dem ganzen Bundesgebiet und nutzen die räumliche Entfernung für einen Neustart. Bis heute hat die Einrichtung 1.221 Frauen und Kinder aufgenommen. „Wir sind offen für alle Frauen, egal welcher Nationalität. Jede Frau entscheidet, wann sie zu uns kommt und wann sie wieder geht. Auch ob sie ihre Kinder mitbringt oder nicht, liegt in ihrer Hand“, erklärt die Leiterin. Im Durchschnitt sind die Frauen im vergangenem Jahr 57 Tage geblieben. Dabei umfasst die Betreuung das gesamte Leben der Frauen und ihrer Kinder. Einmal in der Woche findet im Frauenhaus die Hausversammlung statt, wo über Probleme diskutiert und geübt wird, Konflikte zu bewältigen. „Zusammen versuchen wir alternative Konfliktstrategien aufzuzeigen.“ Das Frauenhaus ist rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind unter den Notrufen in den Zeitungen veröffentlicht und Behörden, wie das Jugendamt, Sozialamt oder die Polizei können ebenfalls zum Kontakt verhelfen. Heute finanziert das Land Sachsen –Anhalt zu einem großen Teil die Einrichtung. Die restlichen Zuschüsse kommen vom Landkreis, der Stadt, einzelnen Verwaltungsgemeinschaften und der Agentur für Arbeit. Auch private Spender unterstützen die Einrichtung und jede betreute Frau zahlt eine tägliche Nutzungsgebühr von sieben Euro. „Wir sind immer durchschnittlich zu 70 Prozent ausgelastet“, berichtet die Leiterin. Ein enormer Anstieg mache sich in der ambulanten Beratung bemerkbar, ein sozialer Dienst, den das Frauenhaus parallel übernimmt. Doch Birgit Peterz betont, dass ihre Arbeit nicht nur auf die soziale Ebene reduziert werden dürfe: „Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass Frauen und Männer nicht gleichberichtigt sind“, erklärt sie den Ursprung allen Übels. „So lange dies jedoch nicht gelöst ist, wird der Bedarf an Frauenhäusern immer da sein.“
Super Sonntag (Freitag, den 09. November 2007 - 16:59 Uhr)
http://www.supersonntag-web.de/scms_show_data.php?mode=detail&category=23&entry=4801&print=yes
Kommentar Väternotruf:
Birgit Peterz, Mitbegründerin des Frauenhausvereins Weißenfels macht ganz offensichtlich einen Scherz, wenn sie davon spricht, Frauen müssten Männern gleichgestellt werden. Wenn das so wäre, müsste das Frauenhaus gleich geschlossen werden, denn im Burgenlandkreis gibt es so weit zu hören kein Männerhaus. Männern wird also ein gleicher Schutz wie Frauen verwehrt.
Frauen müssten dann auch die Wehrpflicht oder den Zivildienst ableisten und nichtverheiratete Frauen würden das Sorgerecht nur noch nach vorheriger Zustimmung durch den nichtverheirateten Vater bekommen, so wie es aktuell in der Bundesrepublik ja den Männern zugemutet wird.
Das kann doch im Ernst keine vernünftige Frau wollen. Statt dessen sollten endlich Männer Frauen gleichgestellt werden, dann müssten sie keinen Kriegsdienst mehr leisten, hätten das Sorgerecht für ihr Kind von Geburt an und im Burgenland gäbe es dann endlich auch ein Männerhaus.
13.11.2007
"Gewalttätigen Vätern Besuch ihrer Kinder verbieten"
Mittelbayrische Zeitung 15.02.2007
Kommentar Väternotruf:
Mitarbeiterinnen des Frauenhaus Regensburg setzen sich dafür ein, gewalttätigen Vätern den Kontakt zu ihren Kindern zu verbieten. Das ist für den begründeten Einzelfall eine richtige Forderung, die Schwierigkeit ist allerdings dass man nur selten voraussehen kann, ob ein Elternteil, sei es Vater oder Mutter gewalttätig gegen das Kind oder den Ex-Partner vorgehen wird.
Dass sich die Frauen vonm Regensburger Frauenhaus aber nicht auch dafür einsetzten, mit gewalttätigen Müttern genau so wie mit gewalttätigen Vätern umgehen, lässt ihre Forderung als heuchlerisch erscheinen und überdies die Frage aufkommen, ob da nicht auch gewalttätige Mütter geschützt werden sollen, die im Frauenhaus Regensburg Aufnahme und Beistand finden.
Dass viele Frauen, die im Frauenhaus aufgenommen werden, vorher gewalttätig gegen ihre Kinder und den Ex-Partner waren, wird für gewöhnlich verschwiegen. Dabei zünden ach so arme Opferfrauen mitunter sogar ein Frauenhaus an:
"Frau wollte Frauenhaus anzünden
Potsdam - Nach einer versuchten Brandstiftung in einem Potsdamer Frauenhaus ist eine 24-Jährige in die Psychiatrie eingewiesen worden. Die offenbar geistig verwirrte Frau hatte am Montag Benzin auf einem Flur des Hauses ausgeschüttet und zu Streichhölzern gegriffen. Eine Mitarbeiterin hinderte sie am Anzünden."
"Der Tagesspiegel", 29.11.2006, S. 15
ZWEIJÄHRIGER VERHUNGERT UND VERDURSTET IN BERLINER WOHNUNG
Die Mutter hatte ihr Kind im November zurückgelassen, um zu ihrem Freund zu ziehen. Der Junge hat einen langen Todeskampf hinter sich:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,175970,00.html
Pikant bei dem Fall, die Mutter war vor dem Tod des Jungen in einem Frauenhaus, in dem nach landläufiger Meinung nur arme weibliche Opfer Zuflucht suchen, aber keine Täterinnen.
Die Polizeidirektion Regensburg, Stefan Hartl, Kriminaloberkommissar, teilt auf eine telefonische Anfrage vom 16.02.2007 mit Schreiben vom 21.02.2007 mit, dass "im Bereich der Stadt und des Landkreises Regensburg, im Jahr 2006, insgesamt 414 Fälle häuslicher Gewalt registriert wurden. ... Im Stadtgebiet traten in 42 Fällen, im Landkreis in 47 Fällen Frauen als Täter in Erscheinung".
In cirka 20 Prozent aller Fälle sind Frauen als Täterin in Erscheinung getreten. Ob das Frauenhaus Regensburg auch diese gewalttätigen Frauen Obdach gewähren würde, ist uns nicht bekannt, erschient aber nicht unwahrscheinlich - gemäß der ideologischen Parole: Im herrschenden Patriarchat sind alle Frauen Opfer.
12.11.2007
Kinderschutz und Kindeswohl im Sorge- und Umgangsrecht
heißt eine Veranstaltung, die die "Autonomen Frauenhäuser" - was immer daran bei Staatsalimentierung autonom sein mag - im Rahmen ihrer November 2006 gestarteten Kampagne "Gewaltig groß werden - kein Sorge- und Umgangsrecht für gewalttätige Männer" am 18.-19.01.2008 durchführen wollen.
Dass die "Autonomen Frauenhäuser" offenbar nichts dagegen haben, dass gewalttätige Mütter ein Umgangs- und Sorgerecht haben, verwundert und lässt die Frage aufkommen, ob eine staatliche Finanzierung dieser angeblich "autonomen" Frauenhäuser verantwortbar ist.
Zu der Veranstaltung sollen ihre Teilnahme zugesagt haben:
"Abschließend Podiumsdiskussion mit PolitikerInnen und Fachleuten Bisher haben zugesagt:
Prof. Dr. Marianne Breithaupt (FH Landshut), Prof. Dr. Margit Brückner (Fachhochschule Frankfurt),
Dr. Barbara Degen (Feministisches Rechtsinstitut), Ursula Enders (Zartbitter Köln), Dr. Uta Enders-Dragässer (GSF Frankfurt), Jörg Fichtner (Gutachter), Prof. Dr. Sybilla Flügge (Fachhochschule Frankfurt), Prof. Dr. Angelika Gregor, Fachhochschule Düsseldorf. Dr. Anita Heiliger (ehem. Deutsches Jugendinstitut, Kofra e.V.), Sabine Heinke (Amtsrichterin Bremen), Dr. Susanne Heynen (Kinderbüro Karlsruhe), Prof. Barbara Kavemann (Kathol. FH Berlin), Dr. Kerima Kostka (Universität Frankfurt), Gitta Kitz-Trautmann (Rechtsanwältin Kassel), Christa Mulack, (Autorin), Dr. Susanne Nothhafft (Juristinnenbund, Deutsches Jugendinstitut), Elke Ostbomk-Fischer, Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Ludwig Salgo (Universität und Fachhochschule Frankfurt), Dr. Monika Schröttle, München, Edith Schwab (VAMV), Conny Strasser (Rechtsanwältin München), Miryam Toneletto (Filmemacherin, Frankreich: In Nomine Patris), Prof. Dr. Maud Zitelmann, (Universität Osnabrück)"
Quelle: http://www.autonome-frauenhaeuser-zif.de/pdf/aktuelles/kongress_2008.pdf
Kommentar Väternotruf:
Dass der Frankfurter Professor Ludwig Salgo mal wieder nicht fehlt, kann wohl keinen wundern, der Herrn Salgo und dessen fulminante Mütterorientierung kennt. Da wird es für ihn wohl viel weiblich-autonomen Beifall geben, wenn er an das RednerInnenpult tritt und den anwesenden Frauen in devoter Weise deutlich macht, dass es in Deutschland auch ein paar gute Männer wie ihn gibt, die sich für Frauenrechte einsetzen und unermüdlich darauf hinweisen, dass Männer - von Ausnahmen wie ihn, so er sich als solcher sehen sollte, abgesehen - mit feministisch geschulten Blick beobachtet werden sollte und denen man aus diesem Grund auch nur dann das Sorgerecht für ihr Kind erteilen sollte, wenn die Mutter des Kindes dafür gnädigerweise ihre Erlaubnis gibt.
29.10.2007
Von der Mutter verlassen
Zweijähriger verhungert in Berliner Wohnung
Es klingt wie eine Horror-Geschichte von Stephen King - ist aber bittere Realität. In Berlin ist ein kleiner Junge verhungert und verdurstet. Die Mutter hatte ihn im November einfach verlassen und war zu ihrem neuen Freund gezogen.
Berlin - Die 21-jährige Frau, die aus Russland stammt, soll wegen Totschlagsverdachts dem Haftrichter vorgeführt werden, berichtet die Polizei am Dienstag. Das Kind hat den Angaben zufolge einen langen Todeskampf hinter sich: Die Frau soll es Ende November allein in ihrer Wohnung im Stadtteil Wilmersdorf zurückgelassen haben.
Erst am vergangenen Sonnabend wurde die Leiche des kleinen Jungen entdeckt. Die Feuerwehr hatte die Wohnung geöffnet. Ein anderer Mieter des Mehrfamilienhauses hatte sich seit längerem an einem unangenehmen Geruch gestört, aber erst jetzt Hilfe herbeigeholt, berichtete die Polizei. Die bereits mumifizierte Leiche des Jungen fanden die Einsatzkräfte zusammengekauert auf dem Fußboden hockend in einem der Zimmer. Die Wohnung sei "in einem stark verwahrlosten Zustand" gewesen, hieß es weiter. Sie sei seit etwa zwei Monaten nicht mehr betreten worden. Es mussten über 1000 Liter Abfall entsorgt werden, darunter auch 200 gebrauchte Windeln.
Die Mutter wurde am Montagabend bei Bekannten in einer Wohnung in Neukölln festgenommen. Sie gab inzwischen zu, dass sie ihren Sohn allein zurückgelassen zu haben, weil sie einen neuen Freund hatte. "Offenbar ahnten weder dieser noch die Eltern der 21-Jährigen etwas von dem Schicksal des Kindes", berichtete die Polizei.
08.01.2002
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,175970,00.html
Kommentar Väternotruf:
Pikant bei dem Fall, die Mutter war vor dem Tod des Jungen in einem Frauenhaus, in dem nach landläufiger Meinung nur arme weibliche Opfer Zuflucht suchen, aber keine Täterinnen.
"Das Wohl des Kindes im Frauenhaus - Auftrag und Handlungsleitlinien"
Helga Oberloskamp
in: "Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit", 2/2002, S. 94-103
Zwischenüberschriften:
Rechtliche Regelungen zum Schutz von Kindern
- Entfernung des Vaters der Kinder aus der Familienwohnung
- Mitnahme des Kindes ins Frauenhaus
- Herausnahme der Mutter gegen den Vater des Kindes
- Sorgerechtsregelung wegen Trennung / Scheidung
- Umgangsregelung
- Anordnung gegenüber Dritten
Frauenhäuser: Auftrag und Handlungsleitlinien zum wohl von Kindern
- Frauenhäuser sind keine Jugendhilfeeinrichtungen
- Frauenhäuser und staatliches Wächteramt
- Ziele von Frauenhäusern