Väternotruf informiert zum Thema

Harry Dettenborn


 

 

 

 

 

 

 

Professor Dr. Harry Dettenborn

Geburtsdatum: unbekannt (ist schon recht ungewöhnlich, dass man von Herrn Dettenborn offenbar noch nicht einmal weiß, wann und wo er geboren wurde)

emeritiert, ehemals Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie, Abteilung Lern- und Verhaltensstörungen, in der Philosophischen Fakultät IV an der Humboldt-Universität zu Berlin

 

Tätig als Gutachter (2007) 

http://www.gerichtspsychologie.com

http://www.gerichtspsychologie.com/ver%C3%B6ffentlichungen/

http://www.gerichtspsychologie.com/zur-person/

 

 

 

 

Studien zur Schuld

John Lekschas, Dietmar Seidel, Harry Dettenborn

Berlin, 1975

http://de.wikipedia.org/wiki/John_Lekschas

 

 

Träume- Phantasie und Wirklichkeit.( Tatsachen- Deutungen- Theorien) Tögel, Christfried; Dettenborn, Harry ua. (Hrsg.)

1987, Verlag der Wissenschaften

 

Dettenborn, Harry: Täter, Opfer, Zeuge Streifzüge durch die Gerichtspsychologie 

1988, Berlin/VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften

 

Dettenborn, Harry: Abwege in die Straft Abwege in die Straftat. Gefährdungen, Folgen, Auswege. Berlin. VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, 1989

 

 

 

"Psychologische Probleme der Täterpersönlichkeit"

von Harry Dettenborn und Hans-H. Fröhlich 

VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften (Taschenbuch - 1974)

 

"Vorwort

Der Kreis derjenigen, die sich mit straffällig gewordenen Menschen bzw. Problemen der Kriminalität beschäftigen, ist in den letzten Jahren größer geworden. Als Kennzeichen der entwickelten sozialistischen Gesellschaft und des Anliegens unserer Rechtspraxis werden z.B. auch bezirkliche Kollektivvertreter, Vertreter von Hausgemeinschaften, aus Wohnbezirksausschüssen der nationalen Front, aus der FDJ und anderen Massenorganisationen sowohl in das Ermittlungsverfahren und in die Hauptverhandlung, als auch in den Prozeß der Wiedereingliederung bzw. Resozialisierung einbezogen.

Es ist auch das Problembewußtsein bei der Würdigung strafbaren Verhaltens und der Maßnahmefindung insoweit deutlich gestiegen, als psychologische Zusammenhänge und die Persönlichkeit des Straftäters eine immer stärkere Beachtung finden. 

Auch hier schlägt sich die steigende Bedeutung des subjektiven Faktors unter den gegenwärtigen Bedingungen des Aufbaus der entwickelten sozialistischen Gesellschaft nieder.

...

Die vorliegende Arbeit ging größtenteils aus Lehrveranstaltungen hervor, die die Verfasser seit einigen Jahren an der Juristischen Fakultät bzw. der Sektion Rechtswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin halten und die zum obligatorischen Ausbildungsgang sozialistischer Juristen gehören.

...

Da innerhalb der bei uns noch existierenden Kriminalität der Jugendkriminalität besondere gesellschaftliche Aufmerksamkeit gebührt und geschenkt wird, findet die jugendliche Täterpersönlichkeit auch hier besondere Beachtung.

..."

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Als Harry Dettenborn noch im Sozialismus lebte.

 

"Recht und Stimulierung wissenschaftlich-technischer Leistungen"

Harry Dettenborn (Hrsg.)

Akademie-Verlag 1986

 

Institut für Theorie des Staates und des Rechts

der Akademie der Wissenschaften

der Deutschen Demokratischen Republik

 

Mit Beiträgen von 

Rolf Bauer

Harry Dettenborn

Bärbel Richter

Dietmar Seidel

Rudolf Streich

 

 

Harry Dettenborn:

 

"Die sozialistischen Produktions- und Eigentumsverhältnisse ermöglichen die grundlegende Übereinstimmung gesellschaftlicher, kollektiver und individueller Interessen. Hier liegen die Voraussetzungen dafür, daß die Herstellung dieser Interessenübereinstimmung auf der Basis nichtantagonistischer Interessenwidersprüche grundlegende Triebkraft und zugleich ein durch die marxistisch-leninistische Partei geführter Prozeß ist."

S. 11

 

"... Die dabei realisierte Politik orientiert sich - entsprechend de Wesen des imperialistischen Staates  als Machtinstrument der herrschenden Klasse - in erster Linie an den ökonomischen Interessen der Monopolbourgeoise."

S. 15

 

"Sie machen wissenschaftlich-fundierte Planung und Förderung in übergreifenden Interesse der Werktätigen objektiv unmöglich. Diese Widersprüche können infolgedessen durch die staatsmonopolistische Regulierung nicht gelöst werden, sondern werden langfristig verschärft."

S. 17

 

 

Ja ja, der Kapitalismus, alles verschärft sich langfristig, nur die Wurst nicht. 

 

 

 

 


 

 

Humboldt-Universität zu Berlin

Philosophische Fakultät IV

Seminar für Pädagogische Psychologie

 

Postanschrift:

Unter den Linden 6

D - 10099 Berlin

Sitz:

Geschwister-Scholl-Str. 7, R. 327

D - 10099 Berlin

 

Tel.: 030 / 2093 4089

Fax: 030 / 2093 4018

 

 

 

Publikationen

 

Harry Dettenborn

"Kindeswohl und Kindeswille"

Psychologische und rechtliche Aspekte

Ernst Reinhardt Verlag, München Basel

2001

ISBN: 3-497-01577-6

 

 

Harry Dettenborn

Eginhard Walter

"Familienrechtspsychologie"

Ernst Reinhardt Verlag, München Basel

2002

ISBN: 3-8252-8232-5

 

 

Was der Begriff "Familienrechtspsychologie" heißen mag, darüber kann sicher zu Recht gerätselt werden. Immerhin ein Wort mit 25 Buchstaben. So wie "Bundesrechtsanwaltskammer". Bisher dachten wir immer es gäbe die Psychologie und dann gar nichts mehr. Doch nun erfahren wir endlich, dahinter gibt es noch etwas, nämlich die Familienrechtspsychologie. Sicher gibt es dann auch so etwas wie die Familienrechtspädagogik, die Familienrechtssoziologie, die Familienrechtspolitologie oder gar die Familienrechtspsychotherapie. Außerdem sollte man auch die Familienrechtler aufrüsten. Die könnten noch Qualifizierungen im Fach Familienpsychologierecht absolvieren. Da kommt viel Arbeit auf unsere Hochschulen zu, will sie die dafür erforderlichen Studiengänge einrichten. Stellen Sie sich mal vor, sie wollen die Ehe schließen und der Standesbeamte fragt vorher beim Familienrechtspsychologen oder beim Familienpsychologenrechtler an, ob sie überhaupt geistig auf der Höhe sind, dass Sie sich einen solch hohen Risiko (Scheidungsrate 50 Prozent) aussetzen wollen. Besser der holt dann gleich die weiße Jacke, mit den zusammengenähten Ärmeln und steckt sie dahin wo sie hingehören, in die familienrechtspsychologische Heil- und Besserungsanstalt.

 

  

Forschungsschwerpunkte

 

Sozialkognitive Kompetenzen bei sozial auffälligen und unauffälligen Kindern

Störungen des Sozialverhaltens im Schulalter (insbesondere Aggressionsverhalten)

Kindlicher Wille in rechtsrelevanten Familienkonflikten unter besonderer Berücksichtigung des Parental Alienation Syndromes

Stresserleben und Coping in Scheidungsfamilien

Rückblick auf Scheidungseltern (autobiografisches Gedächtnis von erwachsenen Scheidungs-„Kindern“)

Physiopsychologische Aussagebeurteilung (Rahmenthematik: Lügen)

Konzept einer Familienrechtspsychologie unter besonderer Berücksichtigung von Kindesinteressen

 

 

 


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