John Bowlby


 

 

Johne Bowlby hat sich in den vierziger und fünfziger Jahren in England mit den Folgen von Trennungen zwischen Mutter und Kind beschäftigt. Er gilt als der ein früher Wegbereiter der Bindungstheorie und Bindungsforschung. Dem damaligen Zeitgeist entsprechend tauchte der Vater so gut wie gar nicht in den Untersuchungen auf. Und so verwundert es nicht, dass bis  heute dem Vater von traditionell geprägten PsychologInnen und auch Psychoanalytiker/innen nur eine Sekundärposition eingeräumt wird. Dies äußert sich in solchen Formulierungen wie "auch Väter können mütterliche Kompetenzen entwickeln", anstatt zu sehen, dass fürsorgerische, pflegerische, beschützende und beziehungsorientierte Angebote an ein Kind keine originär weibliche Qualifikation, sondern eine allgemeinmenschliche darstellt.   

 

"Trennung. Psychische Schäden als Folge der Trennung von Mutter und Kind"

John Bowlby, 

München 1976

 


 

"Bindung? - Ja Sicher"

Kai Uwe Fock

in: "Kindeswohl", 4/2001

Ein Aufsatz zum Thema Bindung und Bindungstheorie. Gravierender Mangel des Aufsatzes, die durchgängige Übernahme der Sprechweise des englischen Psychiaters John Bowlby bei Bindungen nur von Bindungen zwischen Mutter und Kind zu reden und die Vater-Kind-Bindungen völlig unreflektiert zu lassen.

Da drängt sich die Vermutung auf Kai Uwe Fock und auch John Bowlby haben selber nur ein unsicher-vermeidendes oder gar desorganisiertes Bindungsverhalten zu ihrem eigenem Vater entwickeln können.

 

 

"Kindeswohl"

Zeitschrift zum Thema Pflege- und Adoptionsfamilien ...

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