Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Kempten

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Kempten

Kreisfreie Stadt 

Rathausplatz 29

87435 Kempten (Allgäu)

 

Telefon: 0831 / 2525-0

Fax:

 

E-Mail: 

Internet: http://kempten.de

 

 

Internetauftritt der Stadt Kempten (01/2014)

Visuelle Gestaltung: Eingangseite bissel zwergenhaft

Nutzerfreundlichkeit: gut

Informationsgehalt: gut

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: vorhanden

 

 

Kempten im Allgäu ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Die kreisfreie Stadt Kempten im Allgäu liegt als Enklave im Norden des Landkreis Oberallgäu. 

Nachbarkreise des Landkreis Oberallgäu sind im Norden der Landkreis Unterallgäu, im Osten der Landkreis Ostallgäu, im Süden die österreichischen Bundesländer Tirol und Vorarlberg sowie im Westen der Landkreis Lindau (Bodensee) sowie der baden-württembergische Landkreis Ravensburg. 

 

Bundesland Bayern

Stadtteile:

 

 

Jugendhilfeausschuss der Stadt Kempten

Mitglieder siehe unten

http://kempten.de/de/jugendhilfeausschuss.php

 

 

 

Jugendamt Kempten

Kreisjugendamt

Internet: http://kempten.de/verwaltung/stadtjugendamt-1.php

http://kempten.de/de/angebote-der-jugendhilfe.php

 

 

Zuständiges Amtsgericht:

Amtsgericht Kempten

 

 

Väternotruf Oberallgäu

Sven Kuhne

Altmummen 24

87544 Blaichach

Fax: 032 / 229302247

E-Mail: svenkuhne@t-online.de

E-Mail: sven.kuhne@epost.de

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Thomas Reuß - Leiter des Jugendamtes Kempten (ab , ..., 2012)

Gerd Banse - Stellvertretender Leiter des Jugendamtes Kempten (ab , ..., 2012)

Martin Bihler - Abteilungsleiter Erzieherische Hilfen / Jugendamt Kempten (ab , ..., 2012)

Benedikt Mayer - Sozialreferent / Stadt Kempten (ab , ..., 2008)

Matthias Haugg - Leiter des Jugendamtes Kempten (ab , ..., 2008)

 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Jennifer Koch - Jugendamt Kempten / Bezirkssozialdienst / Bezirk 1 - Augartenweg, Bühl, Auf dem Lindenberg, Leubas  (ab , ..., 2012)

Bernhard Huber - Jugendamt Kempten / Bezirkssozialdienst / Bezirk 2 - Lenzfried, Engelhalde, Ludwigshöhe Nord, Burghalde (ab , ..., 2012)

Regine Weber - Jugendamt Kempten / Bezirkssozialdienst / Bezirk 3 - Sankt Mang, Leupolz (ab , ..., 2012)

Sandra Vater - Jugendamt Kempten / Bezirkssozialdienst / Bezirk 4 - Kottern, Eich, Bahnhof, Forum Allgäu (ab , ..., 2012)

Alina Alltag - Jugendamt Kempten / Bezirkssozialdienst / Bezirk 5 - Stadtweiher, Steufzgen, Ellhardten, Innenstadt nördl. Forum (ab , ..., 2012)

Barbara Peter - Jugendamt Kempten / Bezirkssozialdienst / Bezirk 6 - Stiftallmey, Göhlenbach, Eggen, Haubenschloß Nord (ab , ..., 2012) 

Michael Ruppert - Jugendamt Kempten / Bezirkssozialdienst / Bezirk 7 - Stiftstadt, Altstadt, Hofmühle (ab , ..., 2012)

Christiane Mair - Jugendamt Kempten / Bezirkssozialdienst / Bezirk 8 - Thingers, Mariaberg, Breite/Friedhof  (ab , ..., 2012)

Herr Ernst Lang - Jugendamt Kempten / Bezirkssozialdienst / Bezirke 9 - Halde, Lotterberg, Hirschdorf, Heiligkreuz (ab , ..., 2012)

 

Herr Fink - Jugendamt Kempten (ab , ..., 2004)

 

 

Jugendhilfeausschuss der Stadt Kempten

Mitgliederliste mit Stand vom 01.01.2012 offenbar unvollständig, es fehlen die beratenden Mitglieder.

Vorsitzender

Netzer, Ulrich, Dr., Oberbürgermeister

Mitglieder

1. Mitglieder des Stadtrates

Dress, Claudia (CSU)

Kibler Andreas (CSU)

Prause, Stephan (CSU)

Oberdörfer, Siegfried (SPD)

Groll, Erna-Kathrein (Bündnis 90/Die Grünen - Kempt'ner Frauenliste)

2. Freie Persönlichkeiten

Potthast, Thomas, Dr., Kinderarzt

Rotter, Herbert, Rektor

Akan, Kiymet, Stadtteilbüro Thingers

3. Jugendverbände

Haag, Alexander (Stadtjugendring)

Keppeler, Stefan (Stadtjugendring)

Messe, Johannes (Stadtjugendring)

4. Anerkannte freie Jugendhilfeträger

Kath. Jugendfürsorge/Caritas (Häfele, Lore, Heilpädagogin)

Diakonisches Werk/Johannisverein Kempten e.V.

(Grieshammer, Wolfgang, Geschäftsführer)

Paritätischer Wohlfahrtsverband

(Scharpf, Reinhold, Dipl.-Betriebswirt, Dipl.-Sozialpädagoge)

http://kempten.de/de/jugendhilfeausschuss.php

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Kempten

überregionale Beratung

http://familienberatung-kempten.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung

Linggstr. 4

87435 Kempten

Telefon: 0831 / 52232-0

E-Mail: info@eb-kempten.de

Internet: http://www.ejv-kempten.de

Träger: Katholische Jugendfürsorge

Angebote: Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

 

pro familia

Wartenseestr. 5

87435 Kempten

Telefon: 0831 / 960774-0

E-Mail: kempten@profamilia.de

Internet: http://www.profamilia.de

Träger:

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Familienplanungsberatung, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Sexualberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung) 

 

 

Psychologische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen 

Mozartstraße 15 (ehemals Klostersteige 18)

87435 Kempten

Telefon: 0831 / 23636

E-Mail: efl-kempten@bistum-augsburg.de

Internet: http://bistum-augsburg.de/Seelsorge-in-besonderen-Lebenslagen/Ehe-Familien-und-Lebensberatung/Beratungsstelle-Kempten/Kontakt

Träger: Diözese Augsburg

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Sexualberatung, Beratung für psychisch Kranke und solche, die sich dafür halten, es werden wollen oder zu solchen abgestempelt werden, Telefonische Beratung, Gruppenarbeit, Krisenintervention, Partnerberatung

Mitarbeiter/innen: Katharina Babl - Leiterin, Dipl. Psychologin, dipl. Ehe-, Familien- und Lebensberaterin (BAG), integrative Paartherapeutin, Dipl. Designerin; Josef Eberle
Ehe-, Familien- und Lebensberater (BAG), Dipl. Theologe; Margarita Gansert - Ehe-, Familien- und Lebensberaterin (BAG), Traumaberaterin; Barbara Haggenmüller
Ehe-, Familien- und Lebensberaterin (BAG), Sexualberaterin, Dipl. Sozialpädagogin; Sigrid Osterried - Systemische Paar- und Familientherapeutin; Johanna Pohl
Ehe-, Familien- und Lebensberaterin (BAG), Traumaberaterin, Dipl.-Sozialpädagogin; Sybille Riegg - Systemische Paar- und Familientherapeutin, Dipl.-Sozialpädagogin, Herbert Speiser - Ehe-, Familien- und Lebensberater (BAG); Claudia Spöttle - Ehe-, Familien- und Lebensberaterin (BAG), Dipl.-Sozialpädagogin; Katrin Volle - Systemische Paar- und Familientherapeutin, Dipl.-Sozialpädagogin; Gesine Wenkemann - Ehe-, Familien- und Lebensberaterin (BAG), Systemische Familientherapeutin, Psychologische Psychotherapeutin, Dipl. Psychologin; Außenstelle Marktoberdorf: Ulrike Girke - Ehe-, Familien- und Lebensberaterin (BAG); Sonja Linder
Systemische Therapeutin/Familientherapeutin, Dipl.-Psychologin; Joachim Kienle - Ehe-, Familien- und Lebensberater (BAG), Dipl.-Religionspädagoge; Außenstelle Kaufbeuren: Cornelia Breu-Hentschel - Systemische Paar- und Familientherapeutin, Traumaberaterin, Dipl.-Sozialpädagogin; Josefine Mader-Schedel - Ehe-, Familien- und Lebensberaterin (BAG), Familientherapeutin; Außenstelle Sonthofen: Rosa-Maria Karg - Ehe-, Familien- und Lebensberaterin (BAG), Familientherapeutin, Traumaberaterin, Supervisorin; Kathrin Lacher - Systemische Paar- und Familientherapeutin, Dipl.-Pädagogin; Elisabeth Tischinger - Systemische Paar- und Familientherapeutin, Integrative Paartherapeutin, Dipl.-Sozialpädagogin

 

 

Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Johann-Althaus-Str. 3 

87527 Sonthofen

Telefon: 08321 / 5055

E-Mail: info@eb-sonthofen.de

Internet: http://www.eb-sonthofen.de

Träger: Katholische Jugendfürsorge

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung)

 

 

Psychologische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen - Außenstelle von Kempten -

Mühlenweg 11 

87527 Sonthofen

Telefon: über 0831 / 23636

E-Mail: efl-kempten@bistum-augsburg.de

Internet: http://www.bistum-augsburg.de

Träger: Diözese Augsburg

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Krisenintervention, Partnerberatung, Telefonische Beratung

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Stadtjugendamt Kempten

Gerberstr. 2 

87435 Kempten

Telefon: 0831 / 2525-223

E-Mail: jugendamt@kempten.de

Internet: http://www.kempten.de

Träger:

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Krisenintervention, Familienberatung, Sozialberatung

 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für die Stadt Kempten

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Oberallgäu

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Oberallgäu

Frauenhaus Kempten

Straße: 

87400 Kempten 

Telefon: 0831 / 18018

E-Mail: info@frauenhaus-kempten.de

Internet: http://www.frauenhaus-kempten.de

Träger: Frauen helfen Frauen e.V.

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

 

Verband Anwalt des Kindes - Landesverband Bayern

Rafiq Iqbal 

Neue Obernbreiter Str. 5

97340 Marktbreit

Telefon: 09332 / 591798

Fax: 09332 / 591786 

Email: bayern@v-a-k.de

Homepage: http://v-a-k.de/index.php?id=49

 

 

 


 

 

 

„Schließung ist der logische Schluss“

Mütterzentrum Keine Einigung mit Jugendamt Im September soll der Vorhang fallen

Von Sabine Beck | Kempten 

Das Mütterzentrum in Kempten steht vor dem endgültigen Aus. Am 30. Juli schließt die Mütterinitiative Allgäu symbolisch „aus Protest“ die Pforten des Mütter-, Familien- und Nachbarschaftszentrums in der Bodmanstraße. Im Klartext: Da es sich um eine symbolische Schließung handelt, bleibt die Einrichtung vorerst noch geöffnet - bis 30. September. 

Dann wird das MüZe in Kempten wohl wirklich der Vergangenheit angehören.

„Trennung aus Sicherheitsgründen“ ist das Thema, um das zwischen Jugend- und Sozialreferat und MüZe ein heftiger Streit entbrannt ist. Wie berichtet wirft die Stadt den Verantwortlichen der Einrichtung vor, sich massiv in Dinge einzumischen, die nicht ihre Aufgabe sind - konkret in Trennungsfälle, in denen das Umgangsrecht der Väter mit ihren Kindern boykottiert wird. Der Vorstand der Mütterinitiative glaubt, dass das Jugendamt in manchen Fällen falsch gehandelt habe und das vertuschen wolle. Die Stadt und der Freistaat haben ihre Zuschüsse für das MüZe gestrichen. Auch ein Gespräch zwischen allen Beteiligten Ende April brachte keine Annäherung. Das Resultat: Die Einrichtung macht voraussichtlich zu.

„Für unser Büro wäre ausreichend Geld vorhanden“, betont Gudrun Hausting vom Vorstand der Mütterinitiative. Die Schließung erfolge aus Protest. „Das muss jetzt so sein, denn man kann nicht klein beigeben, wenn es um Menschenrechte geht.“ Das Jugendamt sei auf das MüZe keinen Schritt zugegangen: „In einer Stadt, in der man keine Resonanz bekommt, dass überhaupt nachgedacht wird, können wir nicht weitermachen“, sagt Hausting. Logischer Schluss sei die Schließung.

„Dieser Platz für Familien ist in höchster Gefahr“, macht Hausting deutlich. Wenn die Stadt nicht einlenke, sei am 30. September endgültig Schluss.

Jedoch werde die Mütterinitiative weiter ein Büro in Kempten und Projekte wie den Garten für Kinder südlich der Burghalde betreiben. Zudem will die Initiative ein „Dokumentations- und Archivbüro“ zum Thema „Trennung aus Sicherheitsgründen“ einrichten.

„Gibt kein Patentrezept“

„Den Finger in die Wunde zu legen“, ist grundsätzlich nicht schlecht“, sagt dazu Jugendamtsleiter Matthias Haugg: „Aber es gibt bei diesem Thema kein Patentrezept und genau das hat die Mütterinitiative für sich beansprucht.“

Dass das Zentrum nun geschlossen werden soll, findet er schade - zumal in dem Gespräch im April vereinbart worden sei, dass die Verantwortlichen der Einrichtung sich der Stadt gegenüber äußern, wie es weiter geht.

Allerdings betont Haugg auch, dass das Mütterzentrum einlenken müsse - nicht umgekehrt. Er hoffe dennoch weiter auf ein Signal. Gerade in dieser Woche, da die bayerischen Mütterzentren das „Fest der 102 Luftballons“ feiern. Es sind nur 101, Kempten beteiligt sich nicht. „Aber ich hoffe“, sagt der Jugendamtsleiter, „dass bald auch wieder der 102. Luftballon steigt.“

03.06.2008

www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/kempten/Kempten-lok-lok1-mtter;art2760,346479

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Wenn man bedenkt, dass es in Deutschland nur ein einziges staatlich subventioniertes Väterzentrum gibt und das in der 3-Millionen  Stadt Berlin, dann kann es einem um die Schließung eines sich zudem militant gebärdenden Mütterzentrums wie dem im Kempten nicht leid tun. Für die Menschenrechte - was auch immer man darunter verstehen mag - kann man auch ohne Staatsknete kämpfen - Alice Schwarzer hat es vorgemacht und darin ist sie den vielen am Subventionstropf des Staates hängenden und um den weil geldbringenden Opferstatus buhlenden Frauenprojekten um Meilen voraus.

 

 

 

 


 

 

 

Vorwürfe gegen die Leitung des Mütterzentrums

Stadtrat Streit zwischen Amt und Anlaufstelle zieht Kreise

Von Franz Summerer | Kempten

Der Dissens zwischen Stadtverwaltung und Leitung des Mütterzentrums bleibt bestehen. Das, so erläuterte Sozialreferent Benedikt Mayer im Stadtrat, habe sich auch nach dem Gespräch zwischen den beiden Seiten am Donnerstag nicht geändert. Unerwartete Unterstützung erhielt die Verwaltung von Stadträtin Elisabeth Brock von der Frauenliste, die ebenfalls das Problem bei der Führung des Mütterzentrums sieht.

Wie berichtet wirft das Jugend- und Sozialreferat den Verantwortlichen der Einrichtung vor, sich massiv in Dinge einzumischen, die nicht ihre Aufgabe sind. Konkret handelt es sich dabei um Trennungs- und Scheidungsfälle, in denen das gesetzlich geregelte Umgangsrecht der Väter mit ihren Kindern boykottiert wird. Deshalb hat die Stadt dem Mütterzentrum die finanzielle Förderung von 2500 Euro entzogen. Was zur Folge hat, dass es auch vom Freistaat die Unterstützung von bisher 10 000 Euro nicht mehr gibt.

Mayer stellte in der Stadtratssitzung klar, dass die Verwaltung nichts gegen das Mütterzentrum als Anlaufstelle habe. Im Gegenteil, es passe hervorragend in das Kemptener Netzwerk an Hilfen für Familien und Alleinerziehende („das Mütterzentrum ist notwendig“). Aber die Stadt könne keine Förderung geben, „wenn das Mütterzentrum geltende gesetzliche Regelungen, Urteile oder Beschlüsse von Gerichten ignoriert und sich damit deutlich außerhalb des Regelungsrahmens bewegt“. Da hätten bisher auch keine Gespräche oder schriftliche Aufforderungen geholfen.

„Leidvolle Erfahrung“

Diese „leidvolle Erfahrung haben auch wir gemacht“, erzählte Elisabeth Brock, nachdem sie sich mit ihrer Stadtratskollegin Ingrid Jähnig in der Einrichtung informiert hatte. Es gehe der Leitung des Mütterzentrums nur darum, „mit aller Gewalt ihre politischen Ansichten durchzusetzen“. Dafür werde auch die notwendige Zusammenarbeit mit den Behörden geopfert. Brock hofft jetzt darauf, dass sich das Zentrum unter einer anderen Führung wieder auf ihre wichtige Arbeit zum Wohl der Mütter und Kinder besinne.

 

 

Quelle: http://www.pepperoni.de/news_infos/allgaeu/kempten/art540,318278

 

 

 

Der Kommentar dazu:

 

Kooperation überdenken

Einrichtungen der Familienselbsthilfe sollen die Mütterzentren sein - Anlaufstellen zum Erfahrungsaustausch in Erziehungs- und Lebensfragen, wo man sich gegenseitig hilft. Wo nachbarschaftliche Netzwerke aufgebaut werden. So ist es vorgesehen und dafür werden die Mütterzentren von Kommunen und Ländern gefördert. Die Stadt hat den Zuschuss für ihr MüZe nun gestrichen. Nicht, weil sie diese Aufgaben als nicht erfüllt sieht, sondern weil das Mütterzentrum ihrer Meinung nach eine Aufgabe übernimmt, für die es nicht zuständig ist: Trennungs- und Scheidungsberatung. Um das Thema „Umgangsrecht nach Trennung aus Sicherheitsgründen“ geht es dabei konkret.

Man könne Frauen, die auf der Suche nach Hilfe in diesen Fragen beim Mütterzentrum landen, nicht einfach wegschicken, ist die Argumentation der Verantwortlichen des MüZe. Und damit liegen sie nicht falsch. Das erwartet aber auch die Stadt nicht von ihnen. Sie erwartet, dass das Mütterzentrum die Frauen an entsprechende Beratungsstellen weiter vermittelt.

Das ist nicht zu viel verlangt. Und das zu verlangen, ist sogar die Pflicht der Stadt. Denn bei allem Respekt vor dem Einsatz der Ehrenamtlichen: Es geht um das sensible Thema Kinder. Und diese haben genauso wie ihre Eltern ein Recht darauf, dass sie jede Art von professioneller Hilfe und Beratung bekommen. Wenn die Mitarbeiter des Mütterzentrums diese Arbeit blockieren, sich über Gesetze und Gerichtsentscheidungen hinwegsetzen, kann das letztlich auch nicht im Sinne der Kinder sein.

Die Stadt wäre grundsätzlich bereit, das Mütterzentrum weiter zu unterstützen. Weil sie es für eine gute Einrichtung hält, die ihre Arbeit gut macht. Sofern sie sich tatsächlich darauf beschränkt. Denn Betroffenheit und Engagement allein machen eben noch keinen Experten.

Die Verantwortlichen des MüZe sollten das jetzt einsehen und die Zusammenarbeit mit der Stadt überdenken. Im Sinne aller Kinder und Familien, für die die Einrichtung ein wichtiger Anlaufpunkt geworden ist.

Kommentar von Sabine Beck

 

Quelle: http://www.pepperoni.de/news_infos/allgaeu/kempten/art540,318279

 

 

 


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