Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Löhne

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Stadt Löhne

Oeynhausener Str. 41

32584 Löhne 

 

 

Telefon: 05732 / 100-0

Fax: 05732 / 100-309

 

E-Mail: 

Internet: www.loehne.de

 

 

Internetauftritt der Stadt Löhne (10/2011)

Visuelle Gestaltung: 

Nutzerfreundlichkeit: 

Informationsgehalt: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: 

 

 

 

Löhne ist eine Mittelstadt im Nordosten des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, gelegen etwa 25 km nordöstlich von Bielefeld. Mit rund 41.000 Einwohnern ist sie die nach Einwohnern drittgrößte Kommune im ostwestfälischen Kreis Herford.

 

Bundesland Nordrhein-Westfalen

Stadtteile:  

Gohfeld, Löhne-Ort, Mennighüffen, Obernbeck und Ulenburg

 

 

 

Jugendamt Löhne

Stadtjugendamt

Alte Bünder Strasse 14

32584 Löhne

Telefon: 05732 / 100-0

Fax: 05732 /100-510

 

 

 

Zuständiges Amtsgericht:

Amtsgericht Bad Oeynhausen - das Amtsgericht Bad Oeynhausen ist zuständig für die Städte Bad Oeynhausen, Löhne und Vlotho.

 

 

Väternotruf Löhne

August Mustermann

Musterstraße 1

32584 Löhne 

Telefon: 05732 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Jürgen Förster - Leiter des Jugendamt Löhne (ab , ..., 2009, 2010)

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Einrichtungen, Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit

Barbara Steffen-Laubenstein

Jugendhilfeplanung

Gaby Schewe-Ekamp

Beistandschaften, Verwaltung

Dirk Deppe

Petra Schütze

Soziale Dienste, Familien- und Jugendgerichtshilfe, Schutz von Kindern und Jugendlichen

Dietrich Stuke

Unterhaltsvorschuss

Kerstin Hamel

Kostenangelegenheiten

Gaby Bohlmeier

Außenstelle OGS Löhne-Ort

Neuer Kamp 14, 32584 Löhne

Alexa Möller

Außenstelle OGS Mennighüffen-Ost

Siemshofer Kirchstr. 57 – 59, 32584 Löhne

Anett Henning

Außenstelle OGS Melbergen

Goethestr. 84 a und b, 32584 Löhne

Marina Krumme

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Bielefeld

überregionale Beratung

http://familienberatung-bielefeld.de

 

 

Familienberatung Minden

überregionale Beratung

http://familienberatung-minden.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung der Stadt

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für die Stadt Löhne 

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus Löhne

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Löhne noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus Löhne

 

 


 

 

 

Jugendamt schützt Verdächtigen

Als dieses Foto entstand, war Julia elf Jahre alt. In diesem Alter soll sie zum ersten Mal von ihrem Stiefvater (links) missbraucht worden sein.

Von Christian Althoff

Löhne (WB). Das Jugendamt der Stadt Löhne (Kreis Herford) hat im Jahr 2003 die Polizei nicht darüber informiert, dass ein Mann seine drei Stieftöchter missbraucht haben soll. So blieb der Arbeiter unbehelligt - bis jetzt.

Polizeisprecher Rainer Koch aus Herford sagte gestern: »Uns sind die Missbrauchsvorwürfe erst bekanntgeworden, nachdem sich im Februar 2010 eines der Mädchen das Leben genommen hatte und wir einen entsprechenden Abschiedsbrief gefunden haben.« Die Staatsanwaltschaft wusste ebenfalls nichts von den Vorwürfen der Kinder.

Oberstaatsanwalt Reinhard Baumgart: »Auch wir sind erst durch den Suizid des Mädchens auf den Tatverdächtigen aufmerksam geworden.« Dabei wusste das Jugendamt seit Ende 2003 von dem mutmaßlichen Missbrauch der damals zehn, elf und 16 Jahre alten Mädchen. Sabine H. (23), die älteste Schwester: »Ich ging damals zur Hauptschule Löhne. Dort habe ich mich unserer Sozialpädagogin anvertraut, die sofort das Jugendamt angerufen hat.« Doch die Behörde informierte nicht etwa die Polizei, die den Verdächtigen möglicherweise festgenommen hätte, sondern brachte die Geschwister in einer Pflegefamilie unter. »Das war die Hölle«, sagt Sabine H. »Wir fühlten uns total im Stich gelassen, weil das Jugendamt unserer Mutter anfangs jeden Kontakt zu uns verboten hat.« Sie hätten vor allem abgelaufene Kekse zu essen bekommen, und eine ihrer Schwestern habe wegen einer Lappalie drei Tage hungern müssen. Nachdem sich die Eltern getrennt hatten, hätten sie wieder nach Hause gedurft. »Ich schätze, dass wir acht Wochen in der Pflegefamilie waren.«

Für den Stiefvater der Mädchen blieben seine mutmaßlichen Verbrechen jahrelang ohne juristische Folge. Ohne den tragischen Tod der 17-jährigen Julia, die sich im Februar das Leben genommen hatte (WESTFALEN-BLATT vom 11. Oktober), wären die Vorwürfe der Geschwister wohl niemals der Polizei bekanntgeworden.

Jürgen Förster, der Leiter des Jugendamtes Löhne, lehnt jede Stellungnahme zu dem Fall ab. Kritik kommt von der Deutschen Kinderhilfe. Der Vorsitzende Georg Ehrmann: »Es kann doch nicht sein, dass sich die katholische Kirche verpflichtet, jeden Missbrauchsverdacht anzuzeigen, aber jedes Jugendamt in eigener Herrlichkeit entscheiden darf, ob ein Kinderschänder zur Rechenschaft gezogen wird oder nicht!« Die rot-grüne Bundesregierung habe damals versucht, ein entsprechendes Gesetz zu erlassen, sei aber vor der Lobby der Wohlfahrtsverbände eingeknickt. »Denn viele Jugendämter sehen sich ausschließlich als Helfer und lehnen es ab, Strafverfolgungsbehörden zu unterstützen. Sie übersehen, dass sie damit weiteren Kindesmissbrauch ermöglichen.«

Der Stiefvater (44) ist inzwischen angeklagt, ein Prozesstermin steht noch nicht fest. Anwältin Susanne Renner aus Bielefeld wird vor Gericht die Interessen der beiden Geschwister vertreten.

»Es ist unglaublich, dass das Jugendamt den Mann nicht angezeigt hat. Für ein Opfer ist es wichtig, zu erfahren, dass so ein Verbrechen Konsequenzen für den Täter hat. Vielleicht wäre dann alles anders gekommen und Julia hätte sich nicht das Leben genommen.«

Für Fassungslosigkeit bei der Familie hat eine Äußerung des Anwaltes Martin Lindemann gesorgt. Er vertritt den 44-Jährigen und hatte erklärt, er sehe keinen Zusammenhang zwischen dem angeklagten Missbrauch und dem Tod der 17-Jährigen. Sabine H.: »Wer Julias Briefe gelesen hat, der weiß, dass der Missbrauch der Grund für ihren Selbstmord war.«

Oberstaatsanwalt Reinhard Baumgart bestätigt: »Wir sehen da schon einen Zusammenhang.«

Die Namen der Betroffenen wurden zu deren Schutz geändert.

12.10.2010

 

http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/herford.php?id=42724&artikel=1

 

 

 

 


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