Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Zwickauer Land

Der Landkreis Zwickauer Land ist am 01.08.2008 mit dem Landkreis Chemnitzer Land und der kreisfreien Stadt Zwickau in den neugebildeten Landkreis Zwickau überführt worden.

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Landkreis Zwickauer Land

 

 

Telefon:

Fax:

 

E-Mail:

Internet:

 

 

Internetauftritt des Landkreis Zwickauer Land (08/2008)

Visuelle Gestaltung: 

Nutzerfreundlichkeit: 

Informationsgehalt: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: 

 

 

Der Landkreis Zwickauer Land war ein Landkreis im Südwesten des Freistaates Sachsen. Nachbarkreise waren im Norden der thüringische Landkreis Altenburger Land, im Nordosten der Landkreis Chemnitzer Land, im Osten der Landkreis Stollberg, im Süden der Landkreis Aue-Schwarzenberg, im Südwesten der Vogtlandkreis und im Westen der thüringische Landkreis Greiz. Die kreisfreie Stadt Zwickau war nahezu ganz vom Landkreis Zwickauer Land umgeben.

 

 

Bundesland Sachsen

Städte und Gemeinden: 

Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2006)

Städte

1. Crimmitschau, Große Kreisstadt (21.953)

2. Hartenstein (4.975)

3. Kirchberg (9.336)

4. Werdau, Große Kreisstadt (23.925)

5. Wildenfels (4.000)

6. Wilkau-Haßlau (11.595)

 

Verwaltungsgemeinschaften

1. Verwaltungsgemeinschaft Crimmitschau-Dennheritz mit Sitz in Crimmitschau, Mitglieder: Crimmitschau und Dennheritz

2. Verwaltungsgemeinschaft Kirchberg mit Sitz in Kirchberg, Mitglieder: Crinitzberg, Hartmannsdorf b. Kirchberg, Hirschfeld und Kirchberg

 

Gemeinden

1. Crinitzberg (2.238)

2. Dennheritz (1.466)

3. Hartmannsdorf b. Kirchberg (1.460)

4. Hirschfeld (1.260)

5. Fraureuth (5.703)

6. Langenbernsdorf (3.974)

7. Langenweißbach (2.829)

8. Lichtentanne (7.022)

9. Mülsen (12.527)

10. Neukirchen/Pleiße (4.364)

11. Reinsdorf (8.565)

 

 

 

Jugendamt Zwickauer Land

 Kreisjugendamt

 

Zuständiges Amtsgericht:

Amtsgericht Zwickau

 

 

Väternotruf Zwickau

August Mustermann

Musterstraße 1

08056 Zwickau

Telefon: 0375 / ...

E-Mail:

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Dr. Gerd Drechsler - Leiter des Jugendamtes des Kreises Zwickauer Land (ab , ..., 2007)

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Maria Pullina - Jugendamt Landkreis Zwickauer Land (ab , ..., 2007)

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org 

 

Familienberatung Zwickau

überregionale Beratung

http://familienberatung-zwickau.de

 

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die vom Landkreis bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für den Landkreis Zwickauer Land

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 

 


 

 

 

Zweijähriger verhungert in Sachsen

ERSTELLT 27.12.2007

Die Bilder gleichen sich: Brennende Kerzen, Blumen und Stofftiere nach dem Familiendrama mit fünf toten Jungen im schleswig-holsteinischen Darry (Archiv).

Zwickau - Ein zweijähriger Junge ist im sächsischen Kirchberg vermutlich verhungert und verdurstet. Die 23 Jahre alte Mutter wurde am Donnerstag festgenommen, teilte die Polizei in Zwickau mit.

Der Junge, der obduziert wurde, war stark untergewichtig und erheblich ausgetrocknet. Anzeichen äußerer Gewalteinwirkung waren nach Polizeiangaben nicht zu erkennen. Die arbeitslose Frau hatte am Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertages den Notarzt gerufen, der nur noch Tod des Kindes feststellen konnte.

Der Frau wird laut Polizei vorgeworfen, am Tod ihres zweijährigen Kindes schuld zu sein. Mordkommission und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Verdachts des Totschlages durch Unterlassen, hieß es. Die Frau, die allein lebe und weitere zwei Kinder hat, soll den Angaben zufolge an diesem Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach Angaben des Jugendamts wurde die Frau bis zum Herbst von Mitarbeitern betreut. Zu den Gründen konnte der Leiter des Jugendamtes des Kreises Zwickauer Land, Gerd Drechsler, zunächst nichts sagen. Ein sechsjähriger Sohn der Frau lebe bereits seit geraumer Zeit in einem Heim. Mit der Mutter seien Gespräche geführt worden, um das Kind in einer Pflegefamilie unterzubringen oder zur Adoption freizugeben. Der Vater des Sechsjährigen sei unbekannt.

Ein weiterer vierjähriger Sohn sei nach dem Tod seines Bruders in einem Heim untergebracht worden, sagte der Leiter des Jugendamtes. Bei dem Jungen seien keine Anzeichen von Unterernährung festgestellt worden. Der Vater der beiden jüngeren Kinder, der auch der Lebensgefährte der Frau sei, sitze in Haft. Laut Drechsler sollte für die Langzeitarbeitslose im Januar eine Weiterbildung beginnen. (dpa)

 

 


 

 

Robins Mutter rief keinen Arzt - aus Angst vor dem Jugendamt

 

23-Jährige fürchtete offenbar Maßnahmen der Behörde - Keinem fiel Unterernährung auf

 

Kirchberg/Werdau. "Ich hatte gehofft, dass sich Robin gesund schläft", soll die 23-jährige Yvonne E. nach ihrer Festnahme am Donnerstag gesagt haben. Dass ihr jüngster Sohn ärztliche Hilfe brauchte, habe sie schon am Heiligabend gemerkt. Aber sie hätte Angst gehabt, der Arzt könnte das Jugendamt verständigen und das würde ihr das Kind wegnehmen, berichtete Polizeisprecher Jan Meinel am Freitag über die erste Vernehmung der Frau. Der zweijährige Robin schlief sich nicht gesund. Er starb am zweiten Weihnachtsfeiertag dehydriert und an den Folgen von Unterernährung. Als die Mutter dann doch einen Arzt rief, konnte der nur noch den Tod des Kleinkindes feststellen. Am Freitag erging gegen die Frau Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags durch Unterlassen. Sie wurde zunächst als stark suizidgefährdet ins Haftkrankenhaus Leipzig eingewiesen.

Das Entsetzen bei den Behörden im Zwickauer Land und Bewohnern des 8000-Einwohner-Ortes Kirchberg ist groß. Doch nach äußeren Spuren der Trauer und des Mitgefühls suchte man zunächst vergebens: Keine Plüschtiere, keine Blumen, keine Kerzen schmückten am Vormittag den Eingang des sanierten Hauses am Sonnenberg 31. Das Haus wirkte verlassen, niemand öffnete beim Klingeln die Tür. Yvonne E. war hier im Januar eingezogen: mit ihren Söhnen Lukas (4) und Robin (2) - nach der endgültigen Trennung vom Vater der Jungen, der seit Sommer wegen Kneipenschlägereien eine Haftstrafe absitzt. In dem Haus feierte sie mit den Jungs allein Weihnachten.

"Zehn Monate wurde sie intensiv sozialpädagogisch betreut", berichtete der Sozialdezernent des Landkreises, Gerd Drechsler, vor Journalisten in Werdau. Die sechsjährige Tochter Lisa sei auf Wunsch der Mutter bereits seit 2005 in einem Heim untergebracht. "Wir bereiten gerade ihre Adoption in eine neue Familie vor", so der Dezernent. Die Mutter sei mit drei Kindern einfach überfordert gewesen, "vor allem mit der verhaltensauffälligen Tochter", beschrieb Sozialarbeiterin Maria Pulinna die Situation. Mit ihren Eltern sei die selbst in einem Heim aufgewachsene Yvonne E. verstritten, zur Schwester habe sie nur telefonischen Kontakt.

"Wir konnten im Oktober die sozialpädagogische Hilfe im gegenseitigen Einvernehmen beenden", sagte Drechsler. Zur Begründung zitierte er aus dem Hilfeplan der zuständigen Mitarbeiterinnen: "Es ist der Kindsmutter gelungen, ihr Leben neu zu ordnen." Den Umzug habe sie nahezu allein bewältigt. Jedes Kind habe ein eigenes, geschmackvoll gestaltetes Zimmer bekommen. Die Mutter habe sich um einen geregelten Tagesablauf bemüht. Für Robin wurde ab Herbst ein Platz in einer Krippe, für Lukas im angeschlossenen Kindergarten "Kinderland" zur Verfügung gestellt.

Man habe auch versucht, die ungelernte, arbeitslose Frau in eine Ausbildung zu bringen. Seit September sei sie in eine Trainingsmaßnahme zur Persönlichkeitsentwicklung integriert gewesen. Weil sie dreimal unentschuldigt fehlte, wurde der Kurs für sie abgebrochen. "Ab Januar war ein neuerlicher Fünf-Monate-Kurs geplant. Frau E. war uns diesen Aufwand wert. Danach sollte für sie eine Berufsausbildung beginnen", so Drechsler.

Zeichen von Unterernährung habe bei Robin niemand bemerkt, versicherte Landrat Christian Otto (CDU), auch in der Krippe nicht, die der Junge bis 14. Dezember besuchte. Danach habe er entschuldigt gefehlt. Die Einrichtung sollte ohnehin über Weihnachten schließen.

Sozialarbeiterin Pulinna räumte ein, dass sie am 18., 19. und 20. Dezember bei Frau E. gewesen sei, Robin selbst aber nicht gesehen habe. "Die Mutter sagte, ich solle leise sein, das Kind schlafe", sagte Maria Pulinna. Gesehen habe sie Robin zuletzt am 4. Dezember. "Vor dem Fest ging ich zur Familie, um der Mutter die Lebensmittel für Weihnachten zu bringen, um zu sehen, dass nichts fehlt. Sie hatte im Dezember kein Geld bekommen, weil sie verschiedene Auflagen nicht einhielt. Mein Besuch galt der Mutter, nicht den Kindern."

Von Gabi Thieme (mit HPK)

 

www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/THEMA_DES_TAGES_REGIONAL/1159545.html

 

 

 


 

 

Fall Robin: Jugendamt ist in die Kritik geraten

 

KIRCHBERG. Hätte Robin (2) wirklich verhungern und verdursten müssen? Gegen das Jugendamt des Landkreises werden jetzt schwere Vorwürfe laut. Denn die Behörde hatte im August ihre intensive Betreuung der Mutter eingestellt. Gerichtsmediziner prüfen jetzt, ob Robin am Noro-Virus starb. 

Nachdem Andy H., Vater der beiden Söhne, wegen Kneipenschlägereien ins Gefängnis hatte umziehen müssen, wurden die Kinder von Yvonne E. (23) intensiv vom Jugendamt betreut. Weil die Kinder sich ohne den offenbar schädlichen Einfluss ihres Vaters aber gut entwickelten, so das Jugendamt, stellte die Behörde diese Betreuung im August ein. Kurz vor Weihnachten wurde Robins Mutter dann auch noch das Geld von der ARGE gestrichen: Sie war nur unregelmäßig zu einer Trainingsmaßnahme erschienen. Sie musste Robin und seinen Bruder Lukas (4) mithilfe von Lebensmittel-Gutscheinen der ARGE ernähren. Die betreuende Jugendamts-Mitarbeiterin Maria Pullina (54) sagt:

„Als ich davon erfuhr, brachte ich der Familie vor Weihnachten Lebensmittel vorbei.“

Was das Jugendamt aber nicht wusste: In Robins Kinderkrippe hatte erst kurz vor Weihnachten das gefährliche Noro-Virus grassiert. Landrat Christian Otto (58) gestern: „Davon haben wir erst heute früh erfahren.“ Jugendamt-Chef Gerd Drechsler (58) räumte ein, Yvonne E. sei auch ohne die jetzt vermutete Erkrankung des Sohnes mit der Erziehung der Kinder überfordert gewesen: Als Robin zur Welt kam, kam die Mutter mit der ältesten, verhaltensauffälligen Tochter Lisa (6) nicht mehr klar, berichtet Jugendamt-Chef Gerd Drechsler (58): „Sie gab sie deshalb ins Heim.“ Yvonne E. wird seit gestern im Leipziger Haftkrankenhaus betreut - Suizidgefahr. (fle

 

www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1702643

 

 


 

 

 

Ungeklärte Tragödie

Mutter ließ Robin vor seinem Tod tagelang allein

So elend starb der zweijährige Robin aus Kirchberg bei Zwickau: Die Mutter gab nun vor dem Richter zu, ihren Sohn kurz vor Weihnachten 2007 drei Tage lang in der Wohnung krank zurückgelassen zu haben.

 

ZWICKAU - Die heute 24-Jährige hat zudem eingeräumt, dass ihr Sohn in dieser Zeit bereits leicht erkrankt war. Warum sie ihr krankes Kind ohne Versorgung allein zu Hause ließ, bleibt laut Staatsanwaltschaft auch nach der jüngsten Vernehmung unklar.

Die Frau hat zugegeben, dass sie vom Morgen des 22. Dezember bis zum Abend des 24. Dezember zusammen mit ihrem älteren Sohn Lukas Bekannte in Mecklenburg-Vorpommern besucht hat. Dies hatten Zeugen bereits in den vergangenen Wochen den Ermittlern gesagt. Als die Mutter Heiligabend nach Hause kam, habe ihr Sohn Robin noch gelebt, sagte die Frau laut Staatsanwaltschaft aus. Der Junge sei zwar sehr schwach gewesen, aber sie habe daran geglaubt, ihn selbst wieder gesund pflegen zu können.

Robin war am 26. Dezember tot in der Wohnung der Familie in Kirchberg gefunden worden. Er war verdurstet und verhungert, obwohl zuvor niemand Hinweise auf eine Unterernährung festgestellt haben will. Eine Infektion mit dem Noro-Virus konnte mittlerweile als Todesursache ausgeschlossen werden, die genauen Umstände des Todes sind aber nach wie vor unklar.

 

5.2.2008

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Robin-Zwickau;art1117,2470475

 

 

 


zurück