Mehr Respekt vor Kindern


 

 

 

 

Mehr Respekt vor Kindern

Das sogenannte Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im Rahmen einer Kampagne unter dem Titel "Mehr Respekt vor Kindern"

eine "Informationsbroschüre zur gewaltfreien Erziehung mit dem poetisch anmutenden Titel "Worte vergehen, der Schmerz bleibt. Mehr Respekt vor Kindern" herausgegeben, wobei das Herausgabedatum verschwiegen wird und auch die Werbeagentur, die diese peinlich bis diffamierend wirkende Broschüre zu verantworten hat. 

Auf den Seiten 4-5 darf sich die Bundesministerin Dr. Christine Bergmann zum Thema äußern. Die staatliche Gewalt gegen nichteheliche Kinder im Sorgerecht verschweigt sie dabei geflissentlich.

Auf Seite 11 finden wir dann ein Foto eines Jungen, der als Misshandlungsopfer dargestellt wird. Daneben der verleumdende Text: "Wer Schläge einsteckt, wird Schläge austeilen.

Auf Seite 12 finden wir ein Foto eines Mädchens, die als Misshandlungsopfer dargestellt wird. Daneben der Text: "Man muss ein Kind nicht schlagen, um es zu verletzen."

Na wie schön, dass man im Bundesministerium wenigstens Mädchen den erforderlichen Respekt zeigt, während misshandelte Jungen als zukünftige Schläger diffamiert werden.

 

Mehr Respekt vor Kindern - unter diesen schönen und richtigen Titel wirbt die Bundesregierung und im besonderen das sogenannte Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in einer Kampagne für eine gewaltfreie Erziehung von Kindern und unterschlägt dabei die eigene staatliche Gewalt gegen nichteheliche Kinder, die kein Recht auf die elterliche Sorge durch ihren Vater haben.

Oftmals wissen Väter sogar von psychischer und physischer Gewalt der Mutter gegen das Kind und riskieren es, von den zuständigen Stellen lapidar mit solchen Formeln abgespeist zu werden wie: "Da könne man nichts tun, die Mutter hat nun mal das alleinige Sorgerecht".

Tut dann das Jugendamt aufgrund der Anzeige des Vaters doch etwas, kommt nicht selten die Retourkutsche der Mutter - Umgangsvereitelung.

Ist dann das Kind "endlich" traumatisiert, wird das Kind nicht selten auf Kosten der Steuerzahler in eine Pflegefamilie oder ein Kinderheim verbracht, denn nun könne man ja das Kind unmöglich in die Obhut des Vaters geben, den das Kind ja  gar nicht kenne.

 

 

2.5.2002

 

Link: www.mehr-respekt-vor-kindern.de

 

 


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