Mutter


 

 

Ich wollte nie so werden wie meine Mutter. 

 

Sehr geehrte Herren,

ich möchte Sie auf eine Lesung (mit anschließendem Podiumsgespräch) aufmerksam machen, die am kommenden Donnerstag den 17.06.04 auf der Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung stattfindet. Simone Schmollack liest aus ihrem Buch: "Ich wollte nie so werden wie meine Mutter. Geschichten von Frauen zu einer ganz besonderen Beziehung".

Einige von Ihnen werden sich vielleicht erinnern, dass die Autorin im letzten Jahr aus ihrem damals erschienenen "Väter"-Buch ("Ich bin meines Vaters Sohn") bei uns auf der Galerie gelesen hat.

Anbei finden Sie die Einladung. Ich freue mich, vielleicht den einen oder anderen von Ihnen am kommenden Donnerstag bei der Lesung zu treffen. Ich möchte mich bei Ihnen für die sehr kurzfristige Einladung entschuldigen.

Beste Grüße,

Kerstin Ahrens

 

 

 

Heinrich Böll Stiftung

Kerstin Ahrens

Gemeinschaftsaufgabe Geschlechterdemokratie

Rosenthaler Straße 40-41

10178 Berlin

Tel.: 030-28534-181

Fax: 030-28534-109

www.boell.de

 

 

 

 


 

 

"Die innere Welt der ´schlechten` Mutter"

Marion Michel Oliner

in: "Psyche. Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen", 5/2002

 

Übersicht: 

Die hier beschriebenen Mütter quälen sich mit Selbstanklagen, ´schlechte´ Mütter zu sein und den eigenen Kindern eher zu schaden als gut zu sein. Die Bemutterung der gemeinsamen Kinder überlassen sie bereitwillig den mütterlich-fürsorglichen Vätern. Den zugrundeliegenden Konflikt erkennt die Autorin in einer unbewußten Phantasie: Das Kind repräsentiert für diese Frauen einen verbotenen phallisch-narzißtischen Besitz mit dem ambivalenten Status eines unrechtmäßig erworbenen Gutes. Diese phallisch-narzißtische Phantasie soll zum einen die Väter und deren eigene Unfähigkeit abmildern, mit ihren Müttern zu rivalisieren und sich mit ihnen zu identifizieren. Fallbeispiele illustrieren diesen eher selten anzutreffenden Typus spezifischer Mutterschaftskonflikte.

 


 

 

 

"Jokastes Kinder. Die Psyche der Frau im Schatten der Mutter"

Christiane Olivier, Econ-Taschenbuchverlag 2000, 14,90 DM

ISBN 3-612-26707-8

 

 


 

 

 

"Gibt es einen Weg aus der psychotischen Verklebung mit der Mutter? Die Geschichte einer Pseudodebilität."

Jochen Storck - Anna-Luise Thaler

in: "Kinderanalyse", 2/1996, S. 216-229

 

 

 

 


zurück