Queer


 

 

 

Thome: »Die Justiz braucht mehr demokratische Legitimation«

Richter Hendrik Thome über Vetternwirtschafts-Vorwürfe gegen NRW-Justizminister Limbach und Probleme bei der Berufung hoher Beamter in Gerichten.

 02.01.2024:

 ... Nordrhein-Westfalens Grünen-Justizminister Benjamin Limbach steht seit Monaten wegen des Versuchs, das Präsidium des Oberverwaltungsgerichts Münster mit einer Bekannten zu besetzen, in der Kritik. Wie beurteilen Sie den Vorgang? Ich wäre da vorsichtiger mit meiner Kritik. Das Besetzungsverfahren weist mehrere Besonderheiten auf. Limbach hat nicht einfach das laufende Besetzungsverfahren der alten Landesregierung zu Ende geführt, sondern es für eine weitere Kandidatin geöffnet. Das ist zulässig, denn die Besetzung des Postens ist eine Regierungsentscheidung. Die neue Kandidatin war Verwaltungsrichterin und ist seit vielen Jahren Abteilungsleiterin im NRW-Innenministerium. ... Wenn wir das Vertrauen der Bevölkerung in die Justiz stärken wollen, dann muss die Richterschaft außerdem diverser werden. Es fehlen insbesondere Leute mit Migrationshintergrund, aus der Queer-Community und – vielleicht besonders wichtig – Arbeiterkinder. ...

Wird also der Fall Limbach künstlich hochgekocht? Das ist einfach dumm gelaufen. Wenn es in Zukunft anders und besser laufen soll, brauchen wir mehr Selbstverwaltung in der Richterschaft und Wahlausschüsse, die demokratisch in Personalfragen entscheiden. Auch die Justiz braucht mehr gesellschaftliche Verankerung und demokratische Legitimation.

 https://www.nd-aktuell.de/artikel/1178891.nrw-justizminister-thome-die-justiz-braucht-mehr-demokratische-legitimation.html.

 

 

Hendrik Thome (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Duisburg-Hamborn (ab 28.07.1994, ..., 2024) - im Handbuch der Justiz 2022 ab 28.07.1994 als Richter am Amtsgericht Duisburg-Hamborn aufgeführt. 2013: Familiensachen - Abteilung 19. Amtsgericht Duisburg-Hamborn - GVP 01.01.2024: Richterrat.

 

 

 

Kommentar:

Warum nach Ansicht von Herrn Thome "Leute mit Migrationshintergrund, aus der Queer-Community und – vielleicht besonders wichtig – Arbeiterkinder" als Richter fehlen, erschließt sich auch bei gutwilliger Betrachtung nicht. Ein Gericht ist ja keine Volksversammlung, was es braucht, sind Richter/innen mit Herz und Verstand, daran mangelt es, ob die dann hetero, bi, homo, trans oder ehemalige Arbeiterkinder:Innen sind und in ihrer Freizeit in den Swingerklub gehen, ist völlig Wurst, so lange sie aus ihrer Gerichtsverhandlung keine private ideologische Veranstaltung machen.

Es kann ja wohl nicht sein, dass in der einen Familienabteilung ein queerer Richter und eine Tür weiter ein Heterorichter sitzt und beide je nach sexueller Neigung völlig anders urteilen, das wäre dann keine Rechtsprechung, sondern Gesinnungsjustiz. Nächstens wird noch eine Quote eingeführt, nach der mindestens 50 Prozent der Richter Mitglied der Grünen sein müssen, grad wie in der DDR, nur war da das Parteibuch rot. Ob ein queerer Richter in einer gerichtsüblichen Zivil- oder Strafsache anders urteilt als ein Normalorichter wie es Herr Thome vermutlich ist. Aber vielleicht will Herr Thome ja noch gesonderte Spruchkammern mit queeren Richtern einrichten, die man als queere Person wählen kann, wenn man sich grad mit einem Heteronachbarn, um den Maschendrahtzaun streitet, ob dieser beidseitig in pink oder doch eher in traditionellen schwarz angepinselt wird. Dem woken grünen Zeitgeist wäre das zuzutrauen, die bringen es glatt noch fertig, heterosexuellen Menschen das Händchenhalten zu verbieten, Zeugung findet dann nur noch im Labor statt. Selbst das ist noch zu sehr hetero, da ja klassischerweise ein Spermium mit einer Eizelle miteinander verschmelzen müssen, daher dann also besser klonen. Alle Neumenschen werden ab so fort geklont aus Ricarda Lang und Karl Lauterbach, Schöne Neue Welt.

 

 

 

 


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