Väternotruf informiert zum Thema
Jugendamt Euskirchen
Kreis Euskirchen
Jülicher Ring 32
53879 Euskirchen
Telefon: 02251 / 15-0
Fax: 02251 / 15-666
E-Mail: mailbox@kreis-euskirchen.de
Internet: www.kreis-euskirchen.de
Internetauftritt des Landkreis Euskirchen (01/2011)
Visuelle Gestaltung:
Nutzerfreundlichkeit:
Informationsgehalt:
Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal:
Der Kreis Euskirchen ist ein Kreis im äußersten Südwesten von Nordrhein-Westfalen mit knapp 200.000 Einwohnern. Verwaltungssitz ist die namensgebende Kreisstadt Euskirchen.
Der Kreis Euskirchen grenzt an vier Kreise in Nordrhein-Westfalen, drei Landkreise in Rheinland-Pfalz sowie an das Königreich Belgien. Die Gesamtlänge der Kreisgrenze beträgt 290 km.
Der nördliche Teil des Kreisgebietes ist von Westen nach Osten umgeben vom Kreis Aachen, dem Kreis Düren, dem Rhein-Erft-Kreis und dem Rhein-Sieg-Kreis, die sich alle in Nordrhein-Westfalen befinden. Vom Osten bis zum Südwesten verläuft die Grenze zu Rheinland-Pfalz mit den Landkreisen Ahrweiler und Vulkaneifel sowie dem Eifelkreis Bitburg-Prüm, zu dem die gemeinsame Grenze nur ca. 1,5 km lang ist. Im Südwesten bis Westen befindet sich das Arrondissement Verviers (Provinz Lüttich) in Belgien, zu dem die Grenze über 28 km nahezu vollständig entlang der Bundesstraße 265 verläuft.
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Städte und Gemeinden:
Der Kreis Euskirchen setzt sich aus fünf Städten und sechs Gemeinden zusammen. Euskirchen und Mechernich gelten als Mittlere kreisangehörige Städte, da ihre Einwohnerzahlen jeweils zwischen 25.000 und 60.000 liegen. Geographisch und topographisch werden Euskirchen, Zülpich und Weilerswist der Kölner Bucht zugerechnet, die restlichen Gemeinden gehören zur Eifel.
In Klammern die Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2007[2].
Städte
1. Bad Münstereifel (18.850)
2. Euskirchen (55.446)
3. Mechernich (27.579)
4. Schleiden (13.675)
5. Zülpich (20.074)
Gemeinden
1. Blankenheim (8507)
2. Dahlem (4204)
3. Hellenthal (8486)
4. Kall (11.929)
5. Nettersheim (7933)
6. Weilerswist (16.290)
Jugendamt Euskirchen
Kreisjugendamt
Jülicher Ring 32
53879 Euskirchen
Zuständige Amtsgerichte:
Väternotruf Euskirchen
August Mustermann
Musterstraße 1
53879 Euskirchen
Telefon: 02251 / ...
E-Mail: august.mustermann@web.de
Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Amtsleitung:
Erdmann Bierdel - Jugendamt / Landkreis Euskirchen (ab , ..., 2007)
Jugendamtsmitarbeiter/innen:
Bettina Eil - Jugendamt Landkreis Euskirchen (ab , ..., 2004)
Frau Huwer - Jugendamt Landkreis Euskirchen (ab , ..., 2007)
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF) - www.familientherapie.org
Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (DGSF) - www.familientherapie.org
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
Ev. Beratungsstelle f. Erziehungs-, Jugend-, Ehe- und Lebensfragen - Außenstelle von Bonn -
Kaplan-Kellermann-Str. 12
53879 Euskirchen
Telefon: über 0228 / 6880150
E-Mail: beratungsstelle@bonn-evangelisch.de
Internet: http://www.beratungsstelle-bonn.de
Träger: Ev. Kirchenkreise
Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Partnerberatung, Krisenintervention, Vermittlung von Selbsthilfegruppen
Kath. Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen
Neustr. 43
53879 Euskirchen
Telefon: 02251 / 51070
E-Mail: info@efl-euskirchen.de
Internet: http://www.efl-euskirchen.de
Träger: Erzbistum Köln
Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Partnerberatung
Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Euskirchen e.V.
Am Schwalbenberg 3
53879 Euskirchen
Telefon: 02251 / 70258-0
E-Mail: info@kinderschutzbund-eusk.de
Internet: http://www.kinderschutzbund-eusk.de
Träger:
Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Jugendberatung, Familienberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Telefonische Beratung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD) des Jugendamtes
Jülicher Ring 32
53879 Euskirchen
Telefon: 02251 / 15-660
E-Mail: mailbox@kreis-euskirchen.de
Internet: http://www.kreis-eu.de
Träger: Landkreis
Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Sozialberatung, Partnerberatung, Telefonische Beratung
Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder
Am Schwalbenberg 5
53879 Euskirchen
Telefon: 02251 / 1072-0
E-Mail: info@eb-kreis-eu.de
Internet: http://www.kreis-eu.de
Träger: Landkreis
Angebote: Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Telefonische Beratung, Krisenintervention, Gruppenarbeit
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle für den Landkreis Euskirchen
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus im Landkreis Euskirchen
Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?
Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.
Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.
Was sollten Sie mit bringen?
Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch
Krankenkassenkarte
Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein
Wohnungsschlüssel
Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder
Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Frauenhaus im Landkreis Euskirchen
Jugendamt hatte nichts bemerkt
VON F.A. HEINEN, 26.09.07, 20:03h
Landrat Günter Rosenke (v.l.), Geschäftsbereichleiter Wilfried Rupperath, Jugendamtsleiter Erdmann Bierdel und Johannes Winkler.
Bei einer Pressekonferenz im Kreishaus wurde deutlich, dass der inhaftierte 41-jährige Verdächtige seit Jahren ein alter Bekannter des Jugendamtes ist.
Kreis Euskirchen - Zwei Wochen, bevor der zweijährige Max Luca in der Wohnung in Schleiden zu Tode misshandelt wurde, hatten die Mutter und ihr Lebensgefährte Besuch von einem Team des Kreis-Jugendamtes. Der unangemeldete Hausbesuch war ausgelöst worden durch einen telefonischen Hinweis der Oma Max Lucas, die sich Sorgen um das Kind machte. Allerdings war der Hinweis eher vage.
Als die Jugendamtsmitarbeiter zwei Stunden später an der von der Oma angegebenen Adresse klingelten, wurden sie von der Mutter und deren inzwischen unter Totschlagsverdacht verhaftetem Lebensgefährten „kooperativ empfangen“, wie Landrat Günter Rosenke gestern in einer eilig einberufenen Pressekonferenz darlegte.
Der kleine Junge hatte eine Kopfverletzung, die allerdings bereits wieder verheilte. Da das Kind ansonsten einen unauffälligen Eindruck machte, gaben sich die Jugendarbeiter mit der Erklärung der Erwachsenen zufrieden: Max Luca sei vom Bett gefallen und habe sich dabei über dem rechten Auge die Schürfwunde zugezogen.
„Hinweise auf eine Gefährdung des Kindes und damit eine Veranlassung von weitergehenden Maßnahmen ergaben sich durch den Hausbesuch nicht“, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme des Kreises. Immerhin hatte der Leitende Oberstaatsanwalt Robert Deller gegenüber der Presse angegeben, dass die Obduktion des Kindesleichnams zahlreiche ältere Hämatome belegt habe, die von Misshandlungen herrührten. Die konkrete Nachfrage von Journalisten, ob sich denn die Jugendamtsmitarbeiter beim Hausbesuch auch mal den Rücken des Kindes näher angesehen hätten, verneinten die Vertreter der Kreisverwaltung. Dafür habe es keinen Anlass gegeben, da die Oma nicht auf mögliche Misshandlungen hingewiesen habe. Vielmehr hätten die Jugendamtsmitarbeiter den Erwachsenen den gut gemeinten Rat gegeben, auch mit solchen Verletzungen des Kindes einen Arzt aufzusuchen.
Allerdings war zumindest der Wohnungsmieter, den die Jugendarbeiter ebenfalls antrafen, durchaus kein unbeschriebenes Blatt für die Behörden, wie der Landrat, Sozial-Geschäftsbereichsleiter Wilfried Rupperath und der neue Jugendamtsleiter Erdmann Bierdel einräumen mussten. Rosenke: „Wir haben eine Akte.“ Demnach lebe der jetzt festgenommene 41-Jährige seit 1996 im Kreis Euskirchen. Das Sorgerecht für eine im Jahr 1995 geborene Tochter wurde der Familie wenig später entzogen, sie lebt bei Pflegeeltern in Belgien. Ein Jahr später wurde ein weiteres Kind der Familie „bei Bekannten abgegeben“, sagte Rosenke. Das Jugendamt brachte dann auch dieses Kind zu Pflegeeltern.
Staunend hörten gestern die Journalisten, dass der jetzt festgenommene Vater dann im Jahr 1997 nach einem psychiatrischen Gutachten das alleinige Sorgerecht für ein anderes, bereits 1992 geborenes Kind zugeteilt bekam.
Zahlreiche Hinweise
Im Zusammenhang mit einer Trennungssituation - offenbar war damals die Beziehung zerbrochen - bekam das Jugendamt im März 2003 Hinweise auf eine angebliche Kindeswohl-Gefährdung im Haushalt des Mannes. In der Folge kam es zu mehrfachen Anschuldigungen, unter anderem auch wegen angeblicher Kindesmisshandlung. Nachgewiesen wurde allerdings nichts. Seit 2004 gab es regelmäßige Kontakte zwischen dem Jugendamt und der Schule, offenbar wegen unentschuldigten Fehlens des ältesten Kindes, zuletzt im Frühjahr dieses Jahres.
Zusammenfassend konstatierte das Jugendamt, dass es wohl regelmäßig bei Trennungssituationen Vorwürfe gegen den jetzt festgenommenen Mann gab, aber in keinem Fall belastbare Beweise vorzulegen waren.
Rosenke räumte ein, dass offenbar jeweils unterschiedliche Mitarbeiter des Jugendamtes im Einsatz waren. Beim letzten Besuch, gut zwei Wochen vor dem Tod von Max Luca, war der eingesetzten Sozialarbeiterin und dem Teamkoordinator des Allgemeinen Sozialen Dienstes zunächst gar nicht klar, dass sie in die Wohnung des 41-Jährigen gehen würden. Sie hatten von der Großmutter lediglich den Namen und die Adresse der Kindsmutter bekommen. Auf dem Türschild stand aber nur der Name des Wohnungsinhabers, und das war der Mann.
Abschließend konstatierte ein sich sichtlich unwohl fühlender Landrat, dass die Vorgehensweise seiner Mitarbeiter „absolut korrekt“ gewesen sei. Andererseits lerne die Kreisverwaltung in jedem Fall dazu: „Beim nächsten Mal werden wir in so einem Fall noch genauer hinsehen.“
Quelle: http://www.ksta.de/html/artikel/1190567598466.shtml
Mehr zum Thema: http://www.ksta.de/html/artikel/1190567598468.shtml
und http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1190568213755.shtml