Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Landkreis Göppingen

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Landkreis Göppingen

 

Landratsamt Göppingen

Hauptgebäude

Lorcher Straße 6

73033 Göppingen

 

Telefon: 07161 / 202-0

Fax: 07161 / 202-440

 

E-Mail: lra@landkreis-goeppingen.de

Internet: www.landkreis-goeppingen.de

 

 

Internetauftritt des Landkreis Göppingen (01/2015)

Visuelle Gestaltung: 

Nutzerfreundlichkeit: 

Informationsgehalt: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: 

 

 

Der Landkreis Göppingen ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Stuttgart im Regierungsbezirk Stuttgart und erstreckt sich von Nord nach Süd von Adelberg bis Hohenstadt, in Ost-West-Richtung von Ebersbach an der Fils bis Böhmenkirch. Der Landkreis Göppingen grenzt im Norden an den Rems-Murr-Kreis und an den Ostalbkreis, im Osten an den Landkreis Heidenheim, im Süden an den Alb-Donau-Kreis, im Südwesten mit sehr kurzer Grenze an den Landkreis Reutlingen sowie im Westen an den Landkreis Esslingen.

 

Bundesland Baden-Württemberg

Städte und Gemeinden:

(Einwohner am 30. September 2006)

Städte

1. Donzdorf (11.037)

2. Ebersbach an der Fils (15.759)

3. Eislingen/Fils (20.529)

4. Geislingen an der Steige (27.519) - Postleitzahl 73312 - nicht zu verwechseln mit Geislingen im Zollernalbkreis

5. Göppingen (57.633) - kein eigenes Stadtjugendamt - http://de.wikipedia.org/wiki/Victor_Capesius

6. Lauterstein (2.801)

7. Süßen (10.084)

8. Uhingen (13.864)

9. Wiesensteig (2.284)

 

Gemeinden

1. Adelberg (2.058)

2. Aichelberg (1.237)

3. Albershausen (4.348)

4. Bad Boll (5.278)

5. Bad Ditzenbach (3.746)

6. Bad Überkingen (3.988)

7. Birenbach (1.856)

8. Böhmenkirch (5.581)

9. Börtlingen (1.802)

10. Deggingen (5.656)

11. Drackenstein (435)

12. Dürnau (2.098)

13. Eschenbach (2.232)

14. Gammelshausen (1.398)

15. Gingen an der Fils (4.441)

16. Gruibingen (2.166)

17. Hattenhofen (2.940)

18. Heiningen (5.422)

19. Hohenstadt (723)

20. Kuchen (5.679)

21. Mühlhausen im Täle (1.015)

22. Ottenbach (2.501)

23. Rechberghausen (5.489)

24. Salach (7.855)

25. Schlat (1.779)

26. Schlierbach (3.787)

27. Wäschenbeuren (3.946)

28. Wangen (3.220)

29. Zell unter Aichelberg (2.990)

 

 

 

Jugendhilfeausschuss des Landkreis Göppingen

 

 

Jugendamt Göppingen

Kreisjugendamt

 

E-Mail: kreisjugendamt@landkreis-goeppingen.de

 

 

 

Zuständige Amtsgerichte:

Amtsgericht Geislingen a. d. Steige

Amtsgericht Göppingen

 

 

Väternotruf Göppingen

August Mustermann

Musterstraße 1

73033 Göppingen

Telefon: 07161 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Lothar Hilger - Jugendamt Landkreis Göppingen (ab , ..., 2006, ..., 2015) - 2015: Leiter des Jugendamtes Landkreis Göppingen. Nachhilfeunterricht 2015: Das Jugendamt übt bei einer Inobhutnahme nicht das Sorgerecht aus. Das verbleibt bei den Eltern. Nur das Familiengericht kann den Eltern das Sorgerecht entziehen.

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Herr Baumann - Jugendamt Landkreis Göppingen (ab , ..., 2005)

Frau Beinhauer - Allgemeiner Sozialer Dienst / Jugendamt Landkreis Göppingen (ab , ..., 2015)

 

Georg Kolb - Jugendamt Landkreis Göppingen (ab , ..., 2006)

Frau Maeß - Allgemeiner Sozialer Dienst / Jugendamt Landkreis Göppingen (ab , ..., 2015)

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Göppingen

überregionale Beratung

http://familienberatung-goeppingen.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Psychologische Familien- und Lebensberatung

Uracher Str. 31 

73312 Geislingen

Telefon: 07331 / 305590

E-Mail: info@pfl-geislingen.de

Internet: http://www.pfl-geislingen.de

Träger: Caritasverband

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention, Partnerberatung, Beratung für psychisch Kranke und solche, die sich dafür halten, es werden wollen oder zu solchen abgestempelt werden, Sexualberatung, Telefonische Beratung

 

 

Psychologische Ehe-, Familien- und Lebensberatung

Pfarrstr. 45 

73033 Göppingen

Telefon: 07161 / 96367-60

E-Mail: diakonischeswerk@diakonie-goeppingen.de

Internet: http://www.diakonie-goeppingen.de

Träger: Diakonisches Werk

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Krisenintervention, Gruppenarbeit, Partnerberatung, Sozialberatung

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung des Landkreis Göppingen

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Allgemeiner Sozialer Dienst Kreisjugendamt

Lorcher Str. 5 

73033 Göppingen

Telefon: 07161 / 202-673

E-Mail: asd@landkreis-goeppingen.de

Internet: http://wwww.landkreis-goeppingen.de

Träger: Landkreis

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Beratung für Kinder und Jugendliche, Krisenintervention, Jugendberatung, Familienberatung, Sozialberatung, Beratung für Opfer jeglicher Gewalt

 

 

Allgemeiner Sozialer Dienst Kreisjugendamt Göppingen - Außenstelle -

Schillerstr. 2, MAG 

73312 Geislingen 

Telefon: 07331 / 304-401

E-Mail: asd@landkreis-goeppingen.de

Internet: http://www.landkreis-goeppingen.de

Träger: Landkreis

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Beratung für Kinder und Jugendliche, Krisenintervention, Jugendberatung, Familienberatung, Sozialberatung, Beratung für Opfer jeglicher Gewalt

 

 

Psychologisches Beratungszentrum des Landkreises Göppingen

Wilhelm-Busch-Weg 5 

73033 Göppingen

Telefon: 07161 / 202-294

E-Mail: pb@landkreis-goeppingen.de

Internet: http://www.landkreis-goeppingen.de

Träger:

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Gruppenarbeit, Krisenintervention, Beratung für Migranten und Spätaussiedler, Partnerberatung, Beratung für psychisch Kranke und solche, die es werden wollen oder sich dafür halten, Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Telefonische Beratung

Mitarbeiter/innen: Claudia Preisner - zugleich auch Vorstandsmitglied im Kinderschutzbund Göppingen und Umgebung e.V. - http://www.dksb-gp.de/dksb_ansprechpartner.php

 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für den Landkreis Göppingen

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Göppingen

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

 Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Göppingen

Frauenhaus

Straße: 

73000 Göppingen

Telefon: 07161 / 72769

E-Mail: frauenhaus-goeppingen@freenet.de

Internet: http://www.frauenhaus-goeppingen.de

Träger: Frauen- und Kinderhilfe e.V.

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention, Beratung für Opfer jeglicher Gewalt (laut Angaben auf www.dajeb.de offenbar auch Beratung für Männer als Opfer von Gewalt)

 

 

Kinderschutzzentrum Göppingen

Schillerplatz 9

73033 Göppingen

Telefon: 07161 / 969494

E-Mail: kinderschutzzentrum@dksb-gp.de

Internet: http://www.dksb-gp.de

Träger: Deutscher Kinderschutzbund

Angebote: Familienberatung, Jugendberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Beratung für Opfer jeglicher Gewalt

 

 

 


 

 

Eislingen-Prozess

Schulfreund gesteht Vierfachmord

Im Prozess um den Vierfachmord von Eislingen hat der angeklagte Frederik B. ein überraschendes Geständnis abgelegt. Demnach will er die Eltern und Schwestern seines Freundes allein getötet haben. Das Motiv bleibt weiter unklar.

Justitia vor dem Landgericht Ulm. Text Justitia vor dem Landgericht Ulm. Foto: ddp

Im Prozess um den Vierfachmord von Eislingen in Baden-Württemberg hat der Schulfreund gestanden, die Tat alleine begangen zu haben. Ihm und dem Sohn der Familie wird vorgeworfen, die Eltern und die beiden Schwestern in der Nacht zu Karfreitag aus Habgier erschossen zu haben. Der Geständige erklärte unter anderem: «Auf Bitten von A.H. (dem Sohn der Familie) die 31 Schüsse auf dessen Familienmitglieder abgegeben zu haben», teilte das Landgericht Ulm in einer Pressemitteilung nach Verhandlungsende mit. Das Motiv blieb nach Angaben seines Anwalts Klaus Schulz weiter unklar.

«Mit dem Motiv tut er sich ganz arg schwer», sagte Schulz. Nach wie vor gebe es keinen eindeutigen Grund für die Tat. Der Anwalt erklärt sie damit, dass der 19-Jährige in einem Abhängigkeitsverhältnis zu dem Sohn der getöteten Familie gestanden habe. «Er hat ein neutrales Verhältnis zu den Eltern und Schwestern gehabt und weder die Eltern noch Schwestern gehasst.»

Die beiden sollen die Tatwaffen und weitere 15 Waffen im Oktober 2008 bei einem Einbruch in ein Schützenheim gestohlen haben. Im Prozess hatte sich der 19-Jährige bereits zu dem Einbruch in die Schützengilde in Eislingen geäußert.

Der Vierfachmord wird vor der Jugendkammer des Landgerichts verhandelt, da die beiden Angeklagten bei ihren Taten noch unter 21 Jahre alt waren. Die Öffentlichkeit ist während des Prozesses ausgeschlossen, weil die beiden Männer bei einigen der ihnen angelasteten Diebstähle noch minderjährig waren. Nur einige wenige Journalisten sind zugelassen. Doch auch sie mussten während der Vernehmung des Schulfreunds am Mittwoch vor der Tür bleiben.

Der Prozess geht nach Angaben des Gerichts am 11. November weiter. Bis einschließlich Dezember sind 43 Zeugen und zwei Sachverständige geladen. Das Urteil wird am 27. Januar erwartet.

http://www.news.de/gesellschaft/855031423/schulfreund-gesteht-vierfachmord/1/

 

 


 

 

Eislinger Familientragödie - Staatsanwaltschaft Ulm erhebt Anklage wegen vierfachen heimtückischen Mordes aus Habgier und gemeinschaftlichen Diebstahls

Datum: 31.07.2009

Kurztext:

Eislinger Familientragödie - Staatsanwaltschaft Ulm erhebt Anklage wegen vierfachen heimtückischen Mordes aus Habgier und gemeinschaftlichen Diebstahls

 

Ulm. Eislingen

Gegen den 18 Jahre alten Sohn und Bruder der in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag diesen Jahres in Eislingen getöteten Familie (Eltern und zwei Schwestern) und dessen 19 Jahre alten Freund hat die Staatsanwaltschaft Ulm Anklage wegen zwei Fällen des jeweils zweifachen gemeinschaftlichen Mordes sowie diverser Diebstahlstaten zur Jugendkammer des Landgerichts Ulm erhoben.

Die Anklagebehörde wirft den beiden Heranwachsenden vor, am 9. April 2009 (Gründonnerstag) gegen 22 Uhr im Haus der Familie des 18-Jährigen gemeinschaftlich und arbeitsteilig zunächst die beiden 22 und 24 Jahre alten Schwestern mit neun bzw. zehn Schüssen getötet zu haben. Nach Rückkehr von einem Gaststättenbesuch, bei dem sie noch mit den beiden Eltern zusammen gewesen seien, sollen sie – wiederum gemeinschaftlich und arbeitsteilig – zunächst mit acht Schüssen den 57 Jahre alten Vater, danach mit drei Schüssen die Mutter getötet haben.

Bei ihren Taten haben – so der Anklagevorwurf – die beiden Angeschuldigten Plastikflaschen als Schalldämpfer benutzt. Die Patronenhülsen sollen die beiden Heranwachsenden jeweils nach den Taten sorgsam eingesammelt und später zusammen mit den beiden Tatwaffen, zwei Kleinkaliberpistolen der Marken „Hämmerli“ und „Ruger“, Kaliber .22 long rifle, in einem vorbereiteten Erddepot in einem Wald zwischen Eislingen und Salach versteckt haben. Dieses Versteck wurde auf einen Hinweis des 19-Jährigen hin entdeckt. Aufgrund sichergestellter DNA-Spuren und der durchgeführten kriminaltechnischen Untersuchungen ordnet die Staatsanwaltschaft die Pistole der Marke „Hämmerli“ dem 18-Jährigen, die Pistole der Marke „Ruger“ seinem 19-jährigen Mitangeschuldigten zu.

Da ihre Opfer nicht mit einem tödlichem Angriff rechneten und somit arg- und wehrlos waren, geht die Staatsanwaltschaft Ulm jeweils vom Mordmerkmal der Heimtücke aus. Die Taten dürften zudem aber auch durch Habgier geprägt gewesen sein.

Der 18-Jährige soll in zurückliegender Zeit bereits mit dem Gedanken gespielt haben, sein Elternhaus zu verlassen. Aus Angst vor wirtschaftlicher Unsicherheit habe er davon jedoch abgesehen. Als ihm im Februar 2009 Vollmacht für ein Konto seiner Mutter bei einer Schweizer Bank erteilt wurde, habe er die Idee entwickelt, seine Eltern und seine Schwestern zu töten, um als Alleinerbe sowie allein Verfügungsberechtigter das sechsstellige Guthaben an sich zu bringen. Sein 19-jähriger Freund sollte auch davon profitieren; im Hinblick darauf hatte dieser bereits eine entsprechende „Wunschliste“ erstellt.

Möglicherweise fühlte sich der 18-Jährige im Vergleich zu seinen Schwestern familiär benachteiligt. Sonstige besondere Tatmotive sind nicht ersichtlich.

Die intensiven polizeilichen Ermittlungen der Soko „Familie“ der Polizeidirektion Göppingen haben überdies ergeben, dass die beiden Angeschuldigten seit Sommer 2007 gemeinschaftlich zahlreiche Einbruchsdiebstähle begangen haben. Die Anklage legt ihnen deshalb auch zur Last, bereits im Sommer 2007 in eine Eislinger Schule eingebrochen zu sein und dort einen PC sowie einen Beamer entwendet zu haben. Diesen PC sollen sie am Abend des 9. April 2009 in einen Bach in Eislingen geworfen haben, um eine Entdeckung dieses Diebstahls im Verlauf der erwarteten polizeilichen Ermittlungen wegen der von ihnen geplanten Morde zu verhindern. Gleichfalls im Sommer 2007 sollen sie noch zwei Mal in das Vereinsheim eines Eislinger Sportvereins sowie im Herbst 2008 in einen Eislinger Supermarkt eingebrochen sein, wobei sie wenige hundert Euro Bargeld und alkoholische Getränke erbeuteten. In der Zeit von 4. bis 10. Oktober 2008 seien sie schließlich in das Vereinsheim der Schützengilde Eislingen eingebrochen, wo sie neben 17 groß- und kleinkalibrigen Kurz- und Langwaffen unter anderem auch die beiden späteren Tatwaffen sowie etwa 1.700 Schuss Munition entwendeten. Außer den Tatwaffen und einer weiteren Pistole, welche im Erddepot deponiert waren, konnten die Ermittler aufgrund eines Hinweises des 19-Jährigen die übrigen entwendeten Waffen mitsamt Munition versteckt auf einem Dachboden eines Eislinger Gebäudes auffinden.

Der 19 Jahre alte Angeschuldigte räumt seine Beteiligung an den Tötungsdelikten und an den Einbruchsdiebstählen ein. Sein 18-jähriger Mitangeschuldigter machte bislang bei der Polizei keine Angaben, gab jedoch gegenüber einem Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt, der keiner Schweigepflicht unterliegt, seine Tatbeteiligung gleichfalls zu. Er bestreitet jedoch, selbst geschossen zu haben.

Beide Angeschuldigten sind nicht vorbestraft und befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft. Zur Feststellung des Entwicklungsstandes der beiden Angeschuldigten, zur Frage einer eventuell verminderten Schuldfähigkeit sowie zur Abklärung der Voraussetzungen einer ggf. vorzubehaltenden Sicherungsverwahrung hat die Staatsanwaltschaft Ulm einen psychiatrischen Sachverständigen mit der Erstattung eines Gutachtens beauftragt. Zwecks Beschleunigung des Strafverfahrens, bei dem Untersuchungshaft gegen Heranwachsende vollzogen wird und deshalb von Verfassung wegen eine besonders beschleunigte Bearbeitung geboten ist, wurde dieser Tage bereits Anklage zur Jugendkammer des Landgerichts Ulm erhoben. Das Sachverständigengutachten wird dann nach Eingang dem Gericht nachgereicht werden.

http://www.staulm.de/servlet/PB/menu/1244780/index.html?ROOT=1177278

 

 


 

 

VIERFACHMORD VON EISLINGEN

19-Jähriger legt Geständnis ab

Die Polizei hat den vierfachen Mord im baden-württembergischen Eislingen offenbar aufgeklärt. Ein 19-Jähriger legte nach Angaben der Ermittler ein Geständnis ab: Danach habe er zusammen mit dem Sohn der Familie dessen Eltern und Schwestern erschossen.

Ulm - Eine Woche nach dem Vierfachmord von Eislingen ist das Verbrechen weitgehend aufgeklärt. Der 18-jährige Sohn der Familie soll zusammen mit einem 19-jährigen Freund seine Eltern und seine beiden Schwestern erschossen haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Ulm mitteilten.

Tatort in Eislingen: "Wir waren das zusammen"

Der Freund des Sohnes gestand demnach die Tat und gab den Beamten das Waffenversteck bekannt. Das Motiv ist allerdings noch völlig unklar, die Ermittlungen dazu und zum konkreten Tatablauf dauern an. Der Sohn hat die Tat nicht gestanden und schweigt zum Geschehen.

Die beiden jungen Männer waren schon kurz nach der Tat verdächtigt worden, den 57-jährigen Heilpraktiker, seine zwei Jahre jüngere Frau und die beiden Töchter im Alter von 22 und 24 Jahren erschossen zu haben. Der Sohn Andreas hatte am Karfeitag die Polizei alarmiert. Nach Angaben der Polizei waren Andreas und sein Freund Frederik beim Eintreffen der Beamten "in sehr aufgelöstem Zustand".

Die Opfer starben an einer Vielzahl von Schüssen aus einer Kleinkaliberwaffe. Einbruchspuren waren nicht gefunden worden, zudem hatte die Lage der Leichen laut Polizei darauf hingewiesen, dass die Opfer nicht überrascht wurden. Außerdem war die Türe abgeschlossen. So gelangten die Ermittler früh zu dem Verdacht, dass die Tat "von jemandem aus dem Nahbereich begangen wurde", wie der Leiter der Polizei Göppingen, Helmut Mauderer sagte.

Schmauchspuren entdeckt

Bei beiden Männern wurden Schmauchspuren entdeckt. Frederik wurde am Mittwoch und Donnerstag vernommen und erklärte zunächst schriftlich, dass Waffen auf dem Dachboden versteckt seien. Am Donnerstag räumte er dann die Tat ein: "Wir waren das zusammen", sagte er demnach.

Am Mittwochabend gab es umfangreiche Durchsuchungen, bei denen auf dem Dachboden ein Versteck unter dem Fußboden entdeckt wurde, in dem sich Waffen befanden. Zudem fanden die Ermittler ein Waffendepot im Wald: In einem Müllsack in einer flachen Grube wurden Pistolen gefunden, darunter die beiden mutmaßlichen Tatwaffen, sowie Schalldämpfer und Kleidungsstücke.

Bei den Tatwaffen handelt es sich um Kleinkaliberpistolen der Marken Hämmerli und Ruger. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie tatsächlich aus dem Einbruch im Schützenverein im vergangenen Jahr stammen, bei dem beide Mitglied sind beziehungsweise waren.

Ablauf in zwei Phasen

Nach Angaben des Leiters der Sonderkommission, Armin Reutter, kann der Tatablauf in zwei Phasen eingeteilt werden: In eine erste Phase am Gründonnerstag bis Mitternacht, und eine zweite Phase am frühen Karfreitag.

 

In der ersten Phase wurden demnach die Töchter im Dachgeschoss des Hauses erschossen, während die Eltern in einer Gaststätte waren. Beide lagen im Bett, der Fernseher lief noch. An den Schwestern fanden sich neun beziehungsweise zehn Einschüsse.

Gegen 0.30 Uhr verließen die Eltern dann die Gaststätte und gingen nach Hause, wo sie im Eingangsbereich noch in Straßenkleidung erschossen wurden. Beim Vater wurden acht Einschüsse festgestellt, bei der Mutter drei. Auffällig sei, dass keiner aus der Nachbarschaft Schüsse gehört habe, sagte Reutter: "Die Tat fand im Stillen statt."

Zum Motiv haben die Ermittler noch keinerlei Erkenntnisse: "Frederik macht keine Angaben zum Motiv", sagte Oberstaatsanwalt Christof Lehr.

Andreas, der nach wie vor zur Tat schweigt, stellte nach Angaben der Ermittler Antrag auf Haftprüfung, dem kommende Woche nachgegangen werden soll. Er beantragte zudem, an der Beerdigung seiner Familie am Samstag teilnehmen zu dürfen, was abgelehnt wurde.

jdl/AP

17.04.2009

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,619561,00.html

 

 


 

 

Eislingen

War es wirklich der Sohn?

Der Vierfachmord von Eislingen wirft Fragen auf. Ein 18-Jähriger soll seine Eltern und seine Schwestern erschossen haben. Der junge Mann rief die Polizei, doch geriet er schnell selbst unter Verdacht - Beweise gibt es bisher nicht.

 

Nachbarn haben am Montag vor dem Haus Blumen aufgestellt. Foto: dpa

Eislingen - Der Hintergrund des Vierfachmordes im baden-württembergischen Eislingen ist völlig unklar. Ein 18-Jähriger soll hier in der Nacht zum Karfreitag seine Eltern und seine beiden Schwestern erschossen haben. Der junge Mann alarmierte zwar die Polizei, doch geriet er schnell selbst unter Verdacht. Nach den Schüssen auf den 57 Jahre alten Heilpraktiker, seine 55-jährige Frau sowie seine zwei Schwestern im Alter von 22 und 24 Jahren sitzen der Sohn sowie sein 19 Jahre alter Freund in Untersuchungshaft. Die beiden leugnen die Tat.

Handfeste Beweise gibt es bisher nicht. Den Verdacht gegen die beiden Freunde begründete der Göppinger Polizeisprecher Rudi Bauer mit den „Gesamtumständen der Tat“ sowie „Indizien“.

Aber der Fall ist völlig unklar. Die Polizei rätselt über den Tathergang und das Motiv. Die kleinkalibrige Tatwaffe fehlt. Die Polizei prüft nun, ob ein Einbruch im Schützenverein mit der Bluttat in Verbindung steht. Der Sohn gehört diesem Schützenverein an. Diebe hatten sich im vergangenen Oktober auf unbekannte Art und Weise Zugang zum Vereinsheim verschafft. Dort brachen sie den Tresor auf und stahlen mehr als 20 Waffen. Ihr Wert: rund 11 000 Euro. „Darunter waren Lang- und Kurzwaffen sowie groß- und kleinkalibrige. Ebenso fehlte die dazugehörige Munition. Es waren keine Einbruchspuren am Gebäude vorhanden“, sagte Bauer am Montag.

Kriminaltechniker untersuchen, ob das Kaliber der Tatwaffe mit den gestohlenen Waffen übereinstimmt. Weil es damals so gut wie keine Spuren gab, konnten die Täter nicht ermittelt werden. Und weil die Einbrecher offensichtlich auch Spuren beseitigten, wurde der Diebstahl erst Tage nach der Tat entdeckt. Es besteht der Verdacht, dass sich die Täter im Gebäude ausgekannt haben.

Der 18-Jährige hatte am Karfreitag kurz vor Mittag das Rote Kreuz verständigt und angegeben, er habe seine Familie im Haus tot aufgefunden. Er selbst habe bei dem 19-jährigen Freund übernachtet und sei mit ihm vor 11 Uhr im elterlichen Haus eingetroffen. Laut Bauer standen die beiden Freunde bei Eintreffen der Streifenbeamten „total aufgelöst“ im Flur vor der Maisonettewohnung des Mehrfamilienhauses, das der getöteten Familie gehört. Die Schüler sitzen seit Samstagabend in Untersuchungshaft in Stuttgart-Stammheim und Ulm. Nach Angaben der Polizei sprechen einige Umstände gegen den 18- und den 19-Jährigen: „Am Haus gab es keine Einbruchspuren, es wurde nichts aus der Wohnung gestohlen und nichts durchwühlt“, sagte Bauer. Unter anderem ließe auch die Lage der Toten darauf schließen, dass die Familie nicht von Unbekannten überrascht wurde: Die Leiche des 57-Jährigen wurde im Flur gefunden, die seiner Frau im Bad und die der beiden Töchter lagen im Dachgeschoss in einem Zimmer – niedergestreckt mit einer Vielzahl von Schüssen. dpa

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 14.04.2009)

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Eislingen;art1117,2772746

 

 


 

 

Familiendrama in Eislingen

Haftbefehle gegen Sohn und Kumpanen

Nach dem Vierfachmord von Eislingen sitzen der Sohn der getöteten Familie und dessen Freund in Untersuchungshaft. In dem 20 000-Einwohner-Ort herrscht Ratlosigkeit.

Ehepaar und zwei Töchter erschossen

 

dpa

Polizisten und ein Spurensicherer vor dem Haus in Eislingen

Ein Richter am Landgericht Ulm erließ am Samstagabend Haftbefehl, wie der Göppinger Polizeisprecher Rudi Bauer mitteilte. Die beiden jungen Männer seien nach den ersten Ergebnissen der Tatortermittler, der Obduktion und den ersten Vernehmungen dringend tatverdächtig. Sie seien bereits in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht worden.

 

Tote Familie gibt Rätsel auf

Der verdächtige 18-Jährige ist Mitglied im örtlichen Schützenverein, auf ihn war aber keine Waffe zugelassen. Sein 19 Jahre alter Freund war früher Mitglied bei der Schützengilde Eislingen. Die Polizei fand in der Wohnung der Opfer lediglich ein Luftgewehr. Die Leichen wiesen laut Bauer eine „Vielzahl von Einschüssen“ auf. Das Motiv und der Tathergang blieben weiter unklar. Die kleinkalibrige Tatwaffe, mit der die vierköpfige Familie erschossen wurde, war am Tag nach Aufdeckung des Verbrechens noch nicht gefunden.

„Schweigsam und zurückhaltend“

Der 18-Jährige will seine Eltern und die beiden älteren Schwestern am Karfreitag kurz vor Mittag erschossen in der Wohnung gefunden haben – so zumindest lautete die Version des jungen Mannes bei der Vernehmung durch die Polizei. „Er war insgesamt sehr schweigsam und zurückhaltend“, sagte Bauer.

Am Samstag verdichteten sich schnell Hinweise, dass der Sohn zusammen mit einem Freund die Tat begangen haben könnte. Hintergrund des grausigen Verdachts seien die Vernehmungen und fehlende Einbruchsspuren an der Tür des Hauses. „Außerdem ist nichts gestohlen worden“, sagte Bauer.

Der Sohn behauptet, in der Nacht zum Karfreitag auswärts geschlafen und danach in der elterlichen Wohnung seine Familie in Blut liegend vorgefunden zu haben. Sein 57-jähriger Vater, seit vielen Jahren Heilpraktiker in Eislingen, die 55-jährige Mutter und die beiden großen Schwestern, 22 und 24 Jahre alt, lagen tot in mehreren Zimmern der Maisonette-Wohnung. „Das war eine unauffällige, völlig normale Familie“, sagte Bauer.

Nachdem der 18-Jährige am Karfreitagmorgen das Rote Kreuz verständigt hatte, trafen schnell auch Ermittler der Polizei ein. Den ganzen Tag über trugen sie Beweisstücke aus der Wohnung: Computer, Laptop und Terminkalender wurden sichergestellt. Erste Nachbarn versammelten sich trauernd vor dem Haus. Später wurde die Zufahrt zu dem blassgelben Mehrfamilienhaus im Süden Eislingens abgesperrt. Jemand stellte vier Teelichter auf, ein einsamer Strauß rosafarbener Rosen lag vor dem Haus.

„Unfassbar ist das“

Die Meldung vom Vierfachmord breitete sich in dem 20 000-Einwohner-Ort östlich von Stuttgart wie ein Lauffeuer aus. Eigentlich herrscht in der Wohngegend, in der das Verbrechen geschehen ist, ein typisches Kleinstadtidyll. Am Samstag malten Kinder bunte Kreidebilder auf die Straße, einige Straßen vom Tatort entfernt wuschen Familienväter ihre Autos. In der Nähe des Mehrfamilienhauses der Opfer herrschte jedoch blankes Entsetzen. „Unfassbar ist das“, erzählte eine Anwohnerin, während sie die Ermittler der Spurensicherung in ihren weißen Schutzkitteln beobachtete. Die Familie sei sehr im Ort verwurzelt gewesen, „seit vielen Jahren engagiert im Kirchenchor“.

Sie rätselte mit Blick auf den verwitterten Jägerzaun und den dünnen Wiesenstreifen vor dem Haus: „Das Schlimme ist ja, dass niemand etwas mitbekommen hat, auch nicht die Familien im Haus.“ In dem Mehrfamilienhaus, das der getöteten Familie gehörte, sind drei Wohnungen vermietet. Alle an ältere Menschen. Sie gaben an, von der Tat nichts mitbekommen und auch nicht die tödlichen Schüsse gehört zu haben.

 

Der 18-Jährige wird in Kleinkaliber- und Luftgewehr-Mannschaftslisten der Schützengilde Eislingen geführt. „Jetzt sagen wieder alle, es waren die Schusswaffen“, sagte ein anderer Einwohner über die Mitgliedschaft des Tatverdächtigen in der örtlichen Schützengilde. Er hätte aber nur mit Druckluftwaffen geschossen, ergänzte er schnell, weil er keine Parallelen zum Amokläufer in Winnenden vor einem Monat aufkommen lassen wolle.

stj/dpa

12.04.2009

http://www.focus.de/panorama/welt/familiendrama-in-eislingen-haftbefehle-gegen-sohn-und-kumpanen_aid_389312.html

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Schützenvereine gehören zur alten  Bundesrepublik wie die Kampfdemonstration am 1. Mail zur alten DDR. Oder wie man in Kämpferkreisen zu sagen pflegt, wie die Faust aufs Auge.

Doch warum gibt es in der Bundesrepublik Deutschland eigentlich keine Foltervereine, wo junge und heranwachsende Männer das Folterhandwerk unter Aufsicht erfahrener und staatlich ausgebildeter und lizenzierter Folterknechte lernen können und es dann, wenn schon nicht mehr in den inzwischen aufgelösten Konzentrationslagern Dachau, Buchenwald, Sachsenhausen, Ravensbrück, etc. so doch wenigstens an der eigenen Familie ausprobieren können?

 

 

 


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