Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Leverkusen


 

 

Leverkusen

Kreisfreie Stadt

 

 

 

Telefon:

Fax:

 

E-Mail: 

Internet: www.leverkusen.de

 

 

 

Internetauftritt der Stadt Leverkusen (12/2010)

Visuelle Gestaltung: 

Informationsgehalt: 

Nutzerfreundlichkeit: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: 

 

 

Bundesland Nordrhein-Westfalen

Stadtteile:

 

 

 

Jugendamt Leverkusen

Stadtjugendamt

Allgemeiner Sozialer Dienst des Jugendamtes

Goetheplatz 1-4 

51379 Leverkusen

Telefon: 0214 / 406-5141

E-Mail: 51@stadt.leverkusen.de

Internet: http://www.leverkusen.de

Träger: Stadt

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Krisenintervention, Sozialberatung, Telefonische Beratung, Familienberatung, Partnerberatung

 

 

 

Zuständiges Amtsgericht:

Amtsgericht Leverkusen

 

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Herrn Meltendorf - Leiter des Jugendamtes Leverkusen (ab , ..., 2007) 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Frau Jores - Jugendamt Leverkusen (ab , ..., 2007) 

Frau Klapper - Jugendamt Leverkusen (ab , ..., 2007) - wird vom Väternotruf nicht empfohlen

Frau Roth - Jugendamt Leverkusen (ab , ..., 2007)

Gabriele Schahrdar - Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche / Stadt Leverkusen (ab , ..., 20010)

Herrn Thoms - Jugendamt Leverkusen (ab , ..., 2009) 

Mechthild Zons - Jugendamt Leverkusen (ab , ..., 2008, ..., 2010) 

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

 

Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF) - www.familientherapie.org

 

 

Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)

 

Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (DGSF)

www.familientherapie.org

 

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

AWO Beratungsdienste gGmbH

Tannenbergstr. 66 

51373 Leverkusen

Telefon: 0214 / 65021, 65022, 6027456

E-Mail: mail@awo-beratung-lev.de

Internet: http://www.awo-beratung-lev.de

Träger: Arbeiterwohlfahrt

Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Beratung für Migranten und Spätaussiedler, Schuldner- und Insolvenzberatung, Mediation

 

 

Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Carl-Leverkus-Str. 16 

51373 Leverkusen

Telefon: 0214 / 45553

E-Mail: levberat@netcologne.de

Internet: http://www.beratung-in-leverkusen.de

Träger: Kath. Erziehungsberatung Leverkusen e.V.

Angebote: Eheberatung, Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Sexualberatung, Sozialberatung, Krisenintervention

 

 

Diakonisches Werk des Ev. Kirchenkreises Leverkusen Allgemeiner Sozialer Dienst

Otto-Grimm-Str. 9 

51373 Leverkusen 

Telefon: 0214 / 83061-10

E-Mail: hans.hoeroldt@diakonie-leverkusen.de

Internet: http://www.diakonie-leverkusen.de

Träger:

Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Jugendberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Beratung für psychisch Kranke, Schuldner- und Insolvenzberatung, Sozialberatung

Mitarbeiter/innen: Hans Höroldt (ab , ..., 2010)

 

 

Psychologische Beratungsstelle des ev. Kirchenkreises Leverkusen

Dönhoffstr. 2 

51373 Leverkusen

Telefon: 0214 / 83062-0

E-Mail: psych.beratung-leverkusen@ekir.de

Internet:

Träger:

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention

 

 

Deutscher Kinderschutzbund e.V.

Lützenkirchener Str. 151 

51381 Leverkusen

Telefon: 02171 / 84242

E-Mail: info@dksb-leverkusen.de

Internet: http://www.dksb-leverkusen.de

Träger:

Angebote: Familienberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Telefonische Beratung, Krisenintervention, Ber. b. sex. Missbrauch, Misshandlung, Vernachlässigung

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Manforter Str. 184 

51373 Leverkusen

Telefon: 0214 / 406-5231

E-Mail: gabriele.schahrdar@stadt.leverkusen.de

Internet: http://www.leverkusen.de

Träger: Stadt

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Jugendberatung

 

 

Allgemeiner Sozialer Dienst des Jugendamtes

Goetheplatz 1-4 

51379 Leverkusen

Telefon: 0214 / 406-5141

E-Mail: 51@stadt.leverkusen.de

Internet: http://www.leverkusen.de

Träger: Stadt

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Krisenintervention, Sozialberatung, Telefonische Beratung, Familienberatung, Partnerberatung

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für die Stadt Leverkusen

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

Männerhaus Leverkusen

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Leverkusen noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus Leverkusen 

 

 

 


 

 

Montag, 14. Juli 2008

Alleinerziehende Mutter

„Allmählich weiß ich nicht mehr weiter“

VON HARTMUT ZITZEN

Die Wiesdorfer Mutter eines schizophrenen Sohnes fühlt sich von den Behörden im Stich gelassen. Ein Antrag auf Unterbringung in einer Heilanstalt wurde abgewiesen.

Wiesdorf - Man hört immer, dass Kinder aus dem Ruder laufen, weil die Eltern sich nicht genügend um sie kümmern. Aber ich habe mich um meinen Sohn gekümmert und versucht, jede Erziehungshilfe in Anspruch zu nehmen, die ich bekommen konnte. Genutzt hat das alles nichts. Und allmählich weiß ich nicht mehr weiter.“ Hannelore A. (alle Name geändert) ist verzweifelt. Ganze Aktenordner hat die alleinerziehende Mutter in den vergangenen Jahren mit Schriftverkehr, amtlichen Bescheiden, ärztlichen Gutachten und Schreiben von Polizei und Staatsanwaltschaft gefüllt. Aber helfen konnte dem inzwischen 18-jährigen Dennis offenbar niemand.

Bis zur sechsten Klasse sei Dennis ein ganz normales und unauffälliges Kind gewesen, erzählt die Wiesdorferin im Gespräch mit dem „Leverkusener Anzeiger“. Dann habe er begonnen, immer häufiger die Schule zu schwänzen. Vom Jugendamt, das sie daraufhin frühzeitig um Rat gebeten habe, sei ihr lediglich der Hinweis erteilt worden, das die Schulpflicht zwar für ihren Sohn gelte, es aber ihre Pflicht sei, dafür zu sorgen, dass er ihr auch nachkomme. Eine Beratungsstelle der Caritas hatte dem nur hinzuzufügen, dass Schuleschwänzen in der Pubertät nicht ungewöhnlich sei.

Dennis war kaum 16, als er unter Drogeneinfluss bei einer Freundin seiner Mutter einbrach. Vom Jugendgericht deshalb zu Freizeitarrest verurteilt, habe er hinterher davon geschwärmt, dass er dort „endlich einmal ausschlafen“ konnte. Um ihn irgendwie zur Raison zu bringen, zeigte Hannelore A. ihren Sohn einige Zeit später wegen Drogenmissbrauchs an - das Verfahren wurde von der Kölner Staatsanwaltschaft nach Paragraf 45 Jugendgerichtsgesetz (JGG) „ausnahmsweise“ eingestellt.

Eine Schule besuchte Dennis inzwischen gar nicht mehr. Irgendwann sei er dazu übergegangen, bis weit nach Mittag zu schlafen und sich dann im Erholungshauspark mit Drogen zu versorgen. Gespräche oder gar Diskussionen mit ihm seien unmöglich, weil er Vorhaltungen stets nur mit Schweigen und Lächeln beantworte. Schließlich beschlich die Mutter der Verdacht, dass ihr Sohn einen psychischen Defekt haben könnte, und sie konsultierte einen Wiesdorfer Facharzt für Psychiatrie und Neurologie.

Der kam in einem ausführlichen Gutachten zu der Diagnose, dass Dennis an einer hebephrenen Schizophrenie leide. Diese auch als „Jugendirresein“ bezeichnete Krankheit bewirkt eine zunehmende Willens- und Entscheidungsschwäche. Oft geht das Denken an die eigene Zukunft verloren und die Erkrankten sehen keine Notwendigkeit mehr darin, zur Schule oder arbeiten zu gehen. Die Fähigkeit zu Selbstreflexion und Selbstkritik ist meist ebenso vermindert wie die soziale Kompetenz. Besonders fatal: Die Krankheitseinsicht ist bei den meisten Patienten gleich Null.

Ein Antrag auf Unterbringung ihres Sohnes in einer Heilanstalt wurden denn auch prompt abgewiesen. Erstens sei eine Therapie nur sinnvoll, wenn der Patient sie selbst wolle, zweitens könne niemand gegen seinen Willen eingewiesen werden, solange er keine Gefahr für sich oder andere darstelle. Als das Jugendamt sich dann auch noch für unzuständig erklärte, weil Dennis mittlerweile volljährig geworden war, geriet Hannelore A. vollends an den Rand der Verzweiflung. Umso mehr, als das Jugendamt nicht vergaß, sie darauf hinzuweisen, dass sie nach Recht und Gesetz verpflichtet ist, ihrem Sohn Obdach und Unterhalt zu gewähren, bis er das 25. Lebensjahr vollendet hat.

Das war im vergangenen Herbst. Inzwischen hat Dennis einen vom Amtsgericht bestellten Betreuer, der sich aber um eine Vielzahl von Schützlingen kümmern muss. Wegen der zunehmend unzumutbareren Zustände im Haushalt der Mutter will der Betreuer jetzt aber einen erneuten Anlauf starten, den 18-Jährigen in einer Klinik unterzubringen. Die - womöglich nur vorübergehend gewonnene - Entlastung will Hannelore A. nutzen, um eine Selbsthilfegruppe für Eltern mit ähnlichen Problemen zu gründen.

Kölner Stadt-Anzeiger

www.ksta.de/html/artikel/1214566256563.shtml

 

 


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