Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Leverkusen

Elterliche Sorge ist unkündbar. Elternentsorgung beenden. Verfassungswidrigen §1671 BGB streichen. 


 

 

Leverkusen

Kreisfreie Stadt

 

Stadt Leverkusen

Postfach 10 11 40

51311 Leverkusen

 

Telefon: 0214 / 406-0

Fax: (0214 / 406-1172

 

E-Mail: postmaster@stadt.leverkusen.de

Internet: www.leverkusen.de

 

 

Internetauftritt der Stadt Leverkusen (01/2016)

Visuelle Gestaltung: 

Informationsgehalt: 

Nutzerfreundlichkeit: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: 

 

 

 

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Leverkusen, sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten, genannt:

Leichlingen (Rheinland), Burscheid, Odenthal und Bergisch Gladbach (alle Rheinisch-Bergischer Kreis), Köln (Kreisfreie Stadt) sowie Monheim am Rhein und Langenfeld (Rheinland) (beide Kreis Mettmann).

 

Bundesland Nordrhein-Westfalen

Stadtteile:

 

 

Jugendhilfeausschuss der Stadt Leverkusen

Mitgliederliste siehe unten

http://ris.leverkusen.de/kp0040.asp?__kgrnr=12&

 

 

Jugendamt Leverkusen

Stadtjugendamt

Allgemeiner Sozialer Dienst des Jugendamtes

Goetheplatz 1-4 

51379 Leverkusen

Telefon: 0214 / 406-5141

E-Mail: 51@stadt.leverkusen.de

Internet: http://www.leverkusen.de

 

 

 

Zuständiges Amtsgericht:

Amtsgericht Leverkusen

 

 

Väternotruf Leverkusen

E-Mail: info@vaeternotruf.de

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Herrn Meltendorf - Leiter des Jugendamtes Leverkusen (ab , ..., 2007) 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Frau Jores - Jugendamt Leverkusen (ab , ..., 2007) 

Frau Klapper - Jugendamt Leverkusen (ab , ..., 2007) - wird vom Väternotruf nicht empfohlen

Benedikt von Loe - Jugendamt Leverkusen (ab , ..., 2016)

Frau Roth - Jugendamt Leverkusen (ab , ..., 2007)

Gabriele Schahrdar - Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche / Stadt Leverkusen (ab , ..., 2010)

Alfred Schrennen - Jugendamt Leverkusen (ab , ..., 2016)

Herrn Thoms - Jugendamt Leverkusen (ab , ..., 2009) 

Mechthild Zons - Jugendamt Leverkusen (ab , ..., 2008, ..., 2010) 

 

 

Jugendhilfeausschuss der Stadt Leverkusen

Mitgliederliste mit Stand vom 28.01.2015

Mitglieder des Rates und in der Jugendhilfe erfahrene und tätige Männer und Frauen

Katharina Fries     Mitglied OP

Bernhard Miesen     Vertreter    CDU

Heinz-Jürgen Pröpper    Vertreter    CDU

Irmgard von Styp-Rekowski    Vertreter    CDU

Arne Altenburg      Vertreter    SPD

Andrea Lunau    Vertreter    SPD

Michelle David      Vertreter    BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN

Dennis Marco Wodzikowski    Vertreter    BÜRGERLISTE

Sabine Lindlar      Vertreter   

Vertreter aus dem Bereich der freien Träger der Jugendhilfe und dem Bereich der Wohlfahrtsverbände

Denise Kreft    Mitglied Bund der Deutschen Kath. Jugend

Björn Dunkel    Mitglied Ev. Jugend Leverkusen

Petra Clemens       Mitglied Förder- und Trägerverein freie Jugendzentren

Sabine Krämer       Mitglied Arbeiterwohlfahrt

Martin Gurk     Mitglied Caritasverband Leverkusen e. V.

Hans Höroldt    Mitglied Diakonisches Werk

Erik Wittenberg     Vertreter    Bund der Deutschen Kath. Jugend

Philipp Hackländer      Vertreter    Ev. Jugend Leverkusen

Marie Schulz-Herberg    Vertreter    SJD-Die Falken, Kreisverband Leverkusen

Manfred Hans    Vertreter    Arbeiterwohlfahrt

Claudia Karlhofer       Vertreter    Caritasverband Leverkusen e. V.

Sabine Schäfer      Vertreter    Diakonisches Werk

Beratende Mitglieder gem. § 5 AG KJHG

Marc Adomat     Mitglied Beigeordneter

Leah Ngabi      Mitglied Stadtelternrat

Angela Hillen       Mitglied

Sabine Rusch-Witthohn       Mitglied Frauenbüro

Torsten Heymann     Mitglied Amtsgericht

Stefan Müller-Gerbes (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Richter am Amtsgericht Leverkusen / Familiengericht - Abteilung 31 (ab 21.05.1999, ..., 2015) - 2015: Beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt Leverkusen.

Wilfried Parlow     Mitglied Agentur für Arbeit Leverkusen

Claudia Kirchenkamp     Mitglied

Sören Schultes      Mitglied Polizei

Michael Hirth       Mitglied Katholische Kirche

Veronika Kuffner    Mitglied Evangelische Kirche

Oliver Faber    Mitglied Jugendamtselternbeirat

Stefan Müller-Gerbes    Vertreter    Amtsgericht

Christiane Hesse-Länder     Vertreter    Agentur für Arbeit Leverkusen

Maria Yüksel    Vertreter   

Stefanie Freudenreich       Vertreter    Katholische Kirche

Birthe Metzler      Vertreter    Jugendamtselternbeirat

Mitglieder des Rates und in der Jugendhilfe erfahrene und tätige Männer und Frauen

Stefan Hebbel       Mitglied CDU

Jannik Klein    Mitglied CDU

Rudolf Müller       Vorsitz CDU

Aylin Dogan     Mitglied SPD

Nina Lepsius    Mitglied SPD

Stefan Baake    Mitglied BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN

Erhard T. Schoofs       Mitglied BÜRGERLISTE

Agnes Pötz      Mitglied FDLev

Malin Munkel    Vertreter    OP

Beratende Mitglieder gem. § 4 Abs. 3 der Satzung für den Fachbereich Kinder und Jugend

Bella Buchner       Mitglied

Rabia Taskesen      Vertreter   

Mitgliedschaft beendet:

Name    Art der Mitarbeit Sortieren: nach Art der Mitarbeit aufsteigend    von bis Funktion

Mitglieder des Rates und in der Jugendhilfe erfahrene und tätige Männer und Frauen

Eva Lux    Vertreter       16.06.2014   SPD

Vertreter aus dem Bereich der freien Träger der Jugendhilfe und dem Bereich der Wohlfahrtsverbände

Dagmar Alfter       Mitglied    16.06.2014   BDKJ

Anke Wieland    Mitglied    16.06.2014    Caritasverband Leverkusen e. V.

Jörn Hilgendorf     Vertreter       16.06.2014  

Heike Schirm    Vertreter       16.06.2014  

Christian Wüst      Vertreter       16.06.2014  

Reinhold Braun      Vertreter       16.06.2014  

Beratende Mitglieder gem. § 5 AG KJHG

Mara Brune      Mitglied    16.06.2014  

Hermann-Josef Merzbach      Mitglied    16.06.2014    Amtsgericht

Claudia Odendahl    Vertreter       16.06.2014  

Petra Loose     Mitglied    16.06.2014   Kinder- und Jugendring

Ismalj Memishi      Mitglied    16.06.2014    Integrationsrat

Wolfgang Wendelmann     Mitglied    15.10.2014    Polizei

Michael Klatzek     Vertreter       16.06.2014  

Dr. Monica Droste       Vertreter       16.06.2014   

Christiane Hesse-Länder     Vertreter        16.06.2014  

Dirk Mörs-Edeling       Vertreter       16.06.2014   

Melanie Groß    Vertreter       16.06.2014  

Mitglieder des Rates und in der Jugendhilfe erfahrene und tätige Männer und Frauen

Thomas Schorn       Mitglied    16.06.2014  

Frauke Müller       Mitglied    16.06.2014    BÜRGERLISTE

Michaela Di Padova      Mitglied    16.06.2014  

Raimund Gietzen     Vertreter       16.06.2014  

Zöhre Gürcali       Vertreter       16.06.2014  

Lukas Kolodziej     Vertreter       16.06.2014  

Sebastian Newiadomsky       Vertreter        16.06.2014   CDU

Ulrich Müller       Vertreter       16.06.2014    CDU

Dr. Monika Ballin-Meyer-Ahrens       Mitglied     16.06.2014  

Gerhard Hohns       Vertreter       16.06.2014   OP  

http://ris.leverkusen.de/kp0040.asp?__kgrnr=12&

 

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Leverkusen

überregionale Beratung

http://familienberatung-leverkusen.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

AWO Beratungsdienste gGmbH

Tannenbergstr. 66 

51373 Leverkusen

Telefon: 0214 / 65021, 65022, 6027456

E-Mail: mail@awo-beratung-lev.de

Internet: http://www.awo-beratung-lev.de

Träger: Arbeiterwohlfahrt

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Beratung für Migranten und Spätaussiedler, Schuldner- und Insolvenzberatung, Mediation

 

 

Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Carl-Leverkus-Str. 16 

51373 Leverkusen

Telefon: 0214 / 45553

E-Mail: levberat@netcologne.de

Internet: http://www.beratung-in-leverkusen.de

Träger: Katholische Erziehungsberatung Leverkusen e.V.

Angebote: Eheberatung, Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Sexualberatung, Sozialberatung, Krisenintervention

 

 

Diakonisches Werk des Ev. Kirchenkreises Leverkusen Allgemeiner Sozialer Dienst

Otto-Grimm-Str. 9 

51373 Leverkusen 

Telefon: 0214 / 83061-10

E-Mail: hans.hoeroldt@diakonie-leverkusen.de

Internet: http://www.diakonie-leverkusen.de

Träger:

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Jugendberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Beratung für psychisch Kranke und solche, die sich dafür halten, es werden wollen oder zu solchen abgestempelt werden, Schuldner- und Insolvenzberatung, Sozialberatung

Mitarbeiter/innen: Hans Höroldt (ab , ..., 2010)

 

 

Psychologische Beratungsstelle des ev. Kirchenkreises Leverkusen

Dönhoffstr. 2 

51373 Leverkusen

Telefon: 0214 / 83062-0

E-Mail: psych.beratung-leverkusen@ekir.de

Internet:

Träger:

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention

 

 

Deutscher Kinderschutzbund e.V.

Lützenkirchener Str. 151 

51381 Leverkusen

Telefon: 02171 / 84242

E-Mail: info@dksb-leverkusen.de

Internet: http://www.dksb-leverkusen.de

Träger:

Angebote: Familienberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Telefonische Beratung, Krisenintervention, Ber. b. sex. Missbrauch, Misshandlung, Vernachlässigung

Mitarbeiter/innen: Frau Lachmann (2016)

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Manforter Str. 184 

51373 Leverkusen

Telefon: 0214 / 406-5231

E-Mail: gabriele.schahrdar@stadt.leverkusen.de

Internet: http://www.leverkusen.de

Träger: Stadt

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Jugendberatung

 

 

Allgemeiner Sozialer Dienst des Jugendamtes

Goetheplatz 1-4 

51379 Leverkusen

Telefon: 0214 / 406-5141

E-Mail: 51@stadt.leverkusen.de

Internet: http://www.leverkusen.de

Träger: Stadt

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Krisenintervention, Sozialberatung, Telefonische Beratung, Familienberatung, Partnerberatung

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für die Stadt Leverkusen

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus Leverkusen

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Leverkusen noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus Leverkusen 

 

 

 


 

 

Montag, 14. Juli 2008

Alleinerziehende Mutter

„Allmählich weiß ich nicht mehr weiter“

VON HARTMUT ZITZEN

Die Wiesdorfer Mutter eines schizophrenen Sohnes fühlt sich von den Behörden im Stich gelassen. Ein Antrag auf Unterbringung in einer Heilanstalt wurde abgewiesen.

Wiesdorf - Man hört immer, dass Kinder aus dem Ruder laufen, weil die Eltern sich nicht genügend um sie kümmern. Aber ich habe mich um meinen Sohn gekümmert und versucht, jede Erziehungshilfe in Anspruch zu nehmen, die ich bekommen konnte. Genutzt hat das alles nichts. Und allmählich weiß ich nicht mehr weiter.“ Hannelore A. (alle Name geändert) ist verzweifelt. Ganze Aktenordner hat die alleinerziehende Mutter in den vergangenen Jahren mit Schriftverkehr, amtlichen Bescheiden, ärztlichen Gutachten und Schreiben von Polizei und Staatsanwaltschaft gefüllt. Aber helfen konnte dem inzwischen 18-jährigen Dennis offenbar niemand.

Bis zur sechsten Klasse sei Dennis ein ganz normales und unauffälliges Kind gewesen, erzählt die Wiesdorferin im Gespräch mit dem „Leverkusener Anzeiger“. Dann habe er begonnen, immer häufiger die Schule zu schwänzen. Vom Jugendamt, das sie daraufhin frühzeitig um Rat gebeten habe, sei ihr lediglich der Hinweis erteilt worden, das die Schulpflicht zwar für ihren Sohn gelte, es aber ihre Pflicht sei, dafür zu sorgen, dass er ihr auch nachkomme. Eine Beratungsstelle der Caritas hatte dem nur hinzuzufügen, dass Schuleschwänzen in der Pubertät nicht ungewöhnlich sei.

Dennis war kaum 16, als er unter Drogeneinfluss bei einer Freundin seiner Mutter einbrach. Vom Jugendgericht deshalb zu Freizeitarrest verurteilt, habe er hinterher davon geschwärmt, dass er dort „endlich einmal ausschlafen“ konnte. Um ihn irgendwie zur Raison zu bringen, zeigte Hannelore A. ihren Sohn einige Zeit später wegen Drogenmissbrauchs an - das Verfahren wurde von der Kölner Staatsanwaltschaft nach Paragraf 45 Jugendgerichtsgesetz (JGG) „ausnahmsweise“ eingestellt.

Eine Schule besuchte Dennis inzwischen gar nicht mehr. Irgendwann sei er dazu übergegangen, bis weit nach Mittag zu schlafen und sich dann im Erholungshauspark mit Drogen zu versorgen. Gespräche oder gar Diskussionen mit ihm seien unmöglich, weil er Vorhaltungen stets nur mit Schweigen und Lächeln beantworte. Schließlich beschlich die Mutter der Verdacht, dass ihr Sohn einen psychischen Defekt haben könnte, und sie konsultierte einen Wiesdorfer Facharzt für Psychiatrie und Neurologie.

Der kam in einem ausführlichen Gutachten zu der Diagnose, dass Dennis an einer hebephrenen Schizophrenie leide. Diese auch als „Jugendirresein“ bezeichnete Krankheit bewirkt eine zunehmende Willens- und Entscheidungsschwäche. Oft geht das Denken an die eigene Zukunft verloren und die Erkrankten sehen keine Notwendigkeit mehr darin, zur Schule oder arbeiten zu gehen. Die Fähigkeit zu Selbstreflexion und Selbstkritik ist meist ebenso vermindert wie die soziale Kompetenz. Besonders fatal: Die Krankheitseinsicht ist bei den meisten Patienten gleich Null.

Ein Antrag auf Unterbringung ihres Sohnes in einer Heilanstalt wurden denn auch prompt abgewiesen. Erstens sei eine Therapie nur sinnvoll, wenn der Patient sie selbst wolle, zweitens könne niemand gegen seinen Willen eingewiesen werden, solange er keine Gefahr für sich oder andere darstelle. Als das Jugendamt sich dann auch noch für unzuständig erklärte, weil Dennis mittlerweile volljährig geworden war, geriet Hannelore A. vollends an den Rand der Verzweiflung. Umso mehr, als das Jugendamt nicht vergaß, sie darauf hinzuweisen, dass sie nach Recht und Gesetz verpflichtet ist, ihrem Sohn Obdach und Unterhalt zu gewähren, bis er das 25. Lebensjahr vollendet hat.

Das war im vergangenen Herbst. Inzwischen hat Dennis einen vom Amtsgericht bestellten Betreuer, der sich aber um eine Vielzahl von Schützlingen kümmern muss. Wegen der zunehmend unzumutbareren Zustände im Haushalt der Mutter will der Betreuer jetzt aber einen erneuten Anlauf starten, den 18-Jährigen in einer Klinik unterzubringen. Die - womöglich nur vorübergehend gewonnene - Entlastung will Hannelore A. nutzen, um eine Selbsthilfegruppe für Eltern mit ähnlichen Problemen zu gründen.

Kölner Stadt-Anzeiger

www.ksta.de/html/artikel/1214566256563.shtml

 

 


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