Väternotruf informiert zum Thema
Jugendamt Münster
Münster
Kreisfreie Stadt
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Internet: www.stadt-muenster.de
Internetauftritt der Stadt Münster (10/2011)
Visuelle Gestaltung:
Informationsgehalt:
Nutzerfreundlichkeit:
Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal:
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Stadtteile:
Ausschuss für Eingaben und Beschwerden der Stadt Münster:
Jugendhilfeausschuss der Stadt Münster:
Jugendamt Münster
Stadtjugendamt
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Hafenstraße 30
48153 Münster
Telefon 02 51 / 492-5101
Fax 0251 / 492-7730
E-Mail jugendamt@stadt-muenster.de
Internet: www.muenster.de/stadt/jugendamt/
Sozialbezirke:
Bezirk Mitte, Ludgeriplatz 4 (Stadthaus II): 02 51/4 92-56 02
Bezirk Südost/Ost, Albersloher Weg 550: 02 51/4 92-56 07
Bezirk Hiltrup, Patronatsstraße 22: 0 25 01/44 56 80
Bezirk West, Rüschhausweg 17: 02 51/4 92-56 03
Bezirk Nord, Idenbrockplatz 26: 02 51/4 92-56 70
Zuständiges Amtsgericht:
Väternotruf Münster
August Mustermann
Musterstraße 1
48149 Münster
Telefon: 0251 / ...
E-Mail: august.mustermann@web.de
Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Amtsleitung:
Dr. Anna Pohl - Leiterin des Jugendamtes Münster (ab , ..., 2007, ..., 2009) - PohlA@stadt-muenster.de
Karl Materla - stellvertretender Leiter des Jugendamtes Münster, Leiter der Abteilung 51.3 Kommunaler Sozialdienst (ab , ..., 2007, 2008)
Helga Block - stellvertretende Leiterin der Abteilung 51.4 Familien- und Erziehungshilfen (ab , ..., 2008)
Heike Fernholz - stellvertretende Leiterin der Abteilung 51.3 Kommunaler Sozialdienst (ab , ..., 2008)
Petra Gittner - Abteilung 51.3 Kommunaler Sozialdienst, Leiterin Bezirksübergreifende Fachdienste (ab , ..., 2008)
Bernhard Paschert - stellvertretender Leiter des Jugendamtes Münster (ab , ..., 2007, 2008)
Mari-Theres Petring - stellvertretende Leiterin der Abteilung 51.4 Familien- und Erziehungshilfen (ab , ..., 2008)
Wolfgang Reinhard - Sozialpädagogische Grundsatzfragen in der Abteilung 51.4 Familien- und Erziehungshilfen (ab , ..., 2008)
Anette Thenhumberg - Abteilung 51.3 Kommunaler Sozialdienst, Adoptiv- und Pflegekinder (ab , ..., 2008)
Heiner Vogt - Leiter der Abteilung 51.4 Familien- und Erziehungshilfen (ab , ..., 2008)
Jugendamtsmitarbeiter/innen:
Tatjana Kröger - (ab , ..., 2002?) - Der Fall Haase - http://www.karin-jaeckel-autorin.de/offenebriefe/muenster.html
Frau Kunert - Abteilung 51.3 Kommunaler Sozialdienst, Adoptiv- und Pflegekinder (ab , ..., 2007, 2008)
Frau Schöppner - Jugendamt Münster (ab , ..., 2008)
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Heinz Johann Ernst
Diplompsychologe (BDP)
Familienberater und –therapeut
c/o Psychologische Fachpraxis
Alter Fischmarkt 1
48143 Münster
Email: hjernst@famkit.de
Webpräsenz: http://www.famkit.de
Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF) - www.familientherapie.org
Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (DGSF) - www.familientherapie.org
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
Kath. Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen
Königsstr. 25
48143 Münster
Telefon: 0251 / 135330
E-Mail: efl-muenster@bistum-muenster.de
Internet: http://www.efl-bistum-ms.de
Träger: Bistum Münster
Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Sexualberatung, Telefonische Beratung, Hilfe und Beratung für Frauen, Gruppenarbeit, Partnerberatung
Trialog - Beratungsstelle für Familienkrisen, Trennung und Scheidung
Von-Vincke-Str. 6
48143 Münster
Telefon: 0251 / 511414
E-Mail: trialog@muenster.de
Internet: http://www.trialog-muenster.de
Träger: Trialog e.V.
Angebote: Familienberatung, Partnerberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Gruppenarbeit, Trennungs-/Scheidungsber.
Ehe-, Familien- und Lebensberatung
Hörsterplatz 2b
48147 Münster
Telefon: 0251 / 490150
E-Mail: psychberatung@diakonie-muenster.de
Internet: http://www.diakonie-muenster.de
Träger: Diakonisches Werk / Ev. Beratungsdienste gGmbH
Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention, Partnerberatung
Hauptstelle für Familienberatung in der Diakonie
Friesenring 32/34
48147 Münster
Telefon: 0251 / 2709-220,-250
E-Mail: jwingert@hauptstelle-ekvw.de
Internet: http://www.hauptstelle-ekvw.de
Träger: Diakonie R-W-L e.V.
Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung)
pro familia
Bohlweg 19
48147 Münster
Telefon: 0251 / 45858
E-Mail: muenster@profamilia.de
Internet: http://www.profamilia.de
Träger:
Angebote: Eheberatung, Partnerberatung, Jugendberatung, Hilfe und Beratung für Frauen, Sexualberatung, Familienplanungsberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Sozialberatung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Gruppenarbeit
Psychologische Beratung für Erziehungs-, Partnerschafts- und Lebensfragen
Hörsterplatz 2b
48147 Münster
Telefon: 0251 / 490150
E-Mail: psychberatung@diakonie-muenster.de
Internet: http://www.diakonie-muenster.de
Träger: Diakonisches Werk / Ev. Beratungsdienste gGmbH
Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention, Partnerberatung
Caritas-vor-Ort Beratungsstelle Mitte
Josefstr. 2
48151 Münster
Telefon: 0251 / 53009-338
E-Mail: eb-mitte@caritas-ms.de
Internet: http://www.caritas-ms.de
Träger: Caritasverband
Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention, online-Ber.
Beratungsstelle Südviertel für Kinder, Jugendliche u. Erwachsene
Friedrich-Ebert-Str. 125
48153 Münster
Telefon: 0251 / 77466
E-Mail: mail@beratungsstelle-suedviertel.de
Internet: http://www.beratungsstelle-suedviertel.de
Träger: Beratungsstelle Südviertel e.V.
Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Gruppenarbeit, Krisenintervention
Beratungsstelle im DKSB Münster Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien
Wolbecker Str. 27-29
48155 Münster
Telefon: 0251 / 47180
E-Mail: info@kinderschutzbund-muenster.de
Internet: http://www.kinderschutzbund-muenster.de
Träger: Deutscher Kinderschutzbund
Angebote: Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Telefonische Beratung, Beratung für Migranten und Spätaussiedler, Familienberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter
Caritas-vor-Ort Beratungsstelle Coerde
Schneidemühler Str. 25
48157 Münster
Telefon: 0251 / 1321589
E-Mail: eb-coerde@caritas-ms.de
Internet: http://www.caritas-ms.de
Träger: Caritasverband
Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention, online-Ber.
Psychologische Beratung für den Stadtteil Coerde
Nerzweg 9
48157 Münster
Telefon: 0251 / 9871463
E-Mail: m.grundmann@awo-msl-re.de
Internet: http://www.awo-msl-re.de
Träger: Arbeiterwohlfahrt
Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Familienberatung
Caritas-vor-Ort Beratungsstelle Kinderhaus
Idenbrockplatz 8
48159 Münster
Telefon: 0251 / 263350
E-Mail: eb-kinderhaus@caritas-ms.de
Internet: http://www.caritas-ms.de
Träger: Caritasverband
Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention, online-Ber.
Caritas-vor-Ort Beratungsstelle Gievenbeck
Heinrich-Ebel-Str. 41
48161 Münster
Telefon: 0251 / 871040
E-Mail: eb-gievenbeck@caritas-ms.de
Internet: http://www.caritas-ms.de
Träger: Caritasverband
Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention, online-Ber.
Caritas-vor-Ort Beratungsstelle Hiltrup
Westfalenstr. 197
48165 Münster
Telefon: 02501 / 2764-0
E-Mail: eb-hiltrup@caritas-ms.de
Internet: http://www.caritas-ms.de
Träger: Caritasverband
Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention, Partnerberatung, Familienberatung, online-Ber.
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Hafenstr. 30
48153 Münster
Telefon: 0251 / 492-5101
E-Mail: jugendamt@stadt-muenster.de
Internet: http://www.muenster.de/stadt/jugendamt
Träger: Stadt
Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Schwangerenberatung, Sozialberatung, Suchtberatung
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle für die Stadt Münster
Väteraufbruch für Kinder, Kreisverein Münster e.V.
z.Hd. Dr. Tilmann Spieker
Im Hagenfeld 58
48147 Münster
Telefon: 0251/ 4902696
E-Mail: vafkmuenster@gmx.de
Ansprechpartner für Borken:
Leo Terbrack
Tel. 02567 / 93 91 47
E-Mail: terbrack@internetstrategien.de
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus Münster
Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?
Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.
Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.
Was sollten Sie mit bringen?
Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch
Krankenkassenkarte
Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein
Wohnungsschlüssel
Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder
Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Münster noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Frauenhaus Münster
Dr. Anette Siemer-Eikelmann - Sozialpsychiatrischer Dienst beim Gesundheitsamt der Stadt Münster (ab , ..., 2009) - Die Kinderschutz-Zentren: Fachkongress "Nerven ohne Ende. Gefährdet und gefährlich - Kinderschutz bei ADHS" - 27.-28.08.2009 in Münster
Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien (Jugendhilfeausschuss)
Stadt Münster
Richterin am Amtsgericht Dr. Dorothee Schulze Stellv. beratendes Mitglied
Richter am Amtsgericht Norbert Weitz Ordentliches beratendes Mitglied
www.stadt-muenster.de/ratsinfo/00001/gr_22.htm
04/2008
Männerberatung Münster
Beratungs- und Anlaufstelle für Männer in Münster
Telefon: 0251 / 39996703
E-Mail: mail@maenner-gestalten.de
Internet: www.maenner-gestalten.de
Männerforum Münster
Interview
„Wir sind keine Zahlväter“
Münster - Tilmann Spieker ist der Leiter des Vereins „Väteraufbruch für Kinder“ (VAFK) in Münster. Regelmäßig organisiert er Treffen und Gesprächsrunden für Väter, die ihre Kinder aufgrund einer Trennung nur eingeschränkt sehen dürfen. Mit Meike Lorenzen sprach er über die Angebote des Vereins und gibt betroffenen Männern Verhaltens-Tipps.
Wann wurde „Väteraufbruch für Kinder“ gegründet?
Tilmann Spieker: Der Kreisverein Münster besteht seit 1998. Der Bundesverein wurde 1988 gegründet, als in Folge der Scheidungsrechtsreform immer mehr Väter zu „Zahlvätern“ degradiert wurden, denen nahezu alle Rechte im Umgang mit ihren Kindern verwehrt werden konnten. Inzwischen wird durch die hohe Zahl der von ihren Vätern getrennt lebenden Kindern und deren seelischen Nöte deutlich, dass den Vätern eine wesentliche Rolle in der Entwicklung der Kinder zukommt. Anliegen des VAFK ist es, die Väterrechte zum Wohle der Kinder zu stärken.
Mit welchen Sorgen kommen die Väter zu den Treffen?
Spieker: Väter, die uns aufsuchen, machen sich große Sorgen um ihre Kinder. Entsorgte Väter erfahren, dass sie kaum Möglichkeiten haben, auf die Entwicklung ihrer eigenen Kinder einen positiven Einfluss zu nehmen. Dieses über viele Jahre andauernde Gefühl der Ohnmacht kann die Betroffenen in depressive Stimmung versetzen und sie gesundheitlich beeinträchtigen. Oftmals werden diese Väter auch mit - vielfach erwiesenermaßen ungerechtfertigten - Vorwürfen des Stalkings, der Gewalttätigkeit und des sexuellen Missbrauchs an den Kindern konfrontiert, die in kürzester Zeit zu einer konkreten beruflichen und gesellschaftlichen Existenzvernichtung führen.
Was würden Sie einem Vater raten, der seine Kinder nur noch selten oder gar nicht mehr sehen darf?
Spieker: Viele Väter nehmen große finanzielle, zeitliche und emotionale Opfer auf sich, um möglichst häufig für ihre Kinder da zu sein. Wir ermutigen sie, diesen Kontakt nicht abreißen zu lassen. Wir empfehlen den Vätern auch, die Kommunikation mit der Kindesmutter zu erhalten und zu versuchen, unaufgeregt positiven Einfluss zu nehmen. Wer als Vater konstruktiv und regelmäßig Gesprächsbereitschaft mit Kindesmutter und Jugendamt zeigt, sollte nicht aus dem Leben seiner Kinder ausgegrenzt werden können.
Was bietet der Verein neben den Gesprächsrunden an?
Spieker: Mitglieder des Vereins begleiten bei Gesprächen im Jugendamt und fungieren als Beistand in Familiengerichtsverfahren. Außerdem stehen wir als Umgangsbegleiter zur Verfügung. Wir helfen bei der Abfassung von Schriftsätzen und Stellungnahmen für Jugendamt und Gericht. Eine Rechtsberatung findet jedoch nicht statt. Stattdessen werden Adressen von Rechtsanwaltskanzleien vermittelt, die sich positiv im Sinne des Kindeswohls engagiert haben. Ebenso leiten wir Kontakte zu freiberuflichen Psychologen und Gutachtern weiter. Für Väter, die von ihren Kindern räumlich weit getrennt sind, bietet der Verein unter dem Motto „Betten für Väter“ eine Übernachtungsmöglichkeit bei einem Vereinsmitglied an, die idealerweise auch Räumlichkeiten für das Kind zum Spielen beinhaltet.
Gibt es regelmäßige Veranstaltungen?
Spieker: Als Verein der Freien Jugendhilfe veranstalten wir neben den monatlichen Gesprächstreffen etwa alle zwei Monate sonntags ab 10 Uhr ein gemeinsames Frühstück für Väter, Kinder, Mütter und Großeltern mit der Möglichkeit, im ABI-Südpark ein paar unbeschwerte Stunden bei Essen und Spielen zu verbringen. An Christi Himmelfahrt findet jedes Jahr eine mehrtägige Kanu-Freizeit statt. An dem Kurzurlaub können etwa 25 Personen kostengünstig teilnehmen.
Sind die Angebote kostenpflichtig?
Spieker: Als steuerbegünstigter gemeinnütziger Verein ist der „Väteraufbruch für Kinder“ zur Finanzierung der Vereinsaktivitäten auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen. Die Vollmitgliedschaft beträgt 55 Euro pro Jahr. Spenden sind jederzeit und in jeder Höhe willkommen. Grundsätzlich sind die Angebote für Ratsuchende zunächst kostenlos. Bei längerfristiger Beanspruchung der Vereinsleistungen scheint uns ein Beitritt zum Verein wünschenswert.
28.10.2011
http://www.mv-online.de/aktuelles/muensterland/1750590_Wir_sind_keine_Zahlvaeter.html
RTL zahlte und filmte: Letzter Ausweg Erziehungscamp
Münster. A... ist 15 Jahre alt – aber weit davon entfernt, ein normaler Jugendlicher zu sein. Er trinkt, kifft, schwänzt die Schule, hat eine Reihe von Einbrüchen begangen, hat bereits eine Tochter.
„Wir waren nur noch verzweifelt“, erinnert sich sein Vater J.... E..... „Mit dem Jugendamt hatten wir alle Möglichkeiten ausgeschöpft – doch A.... lehnte jede Hilfe kategorisch ab.“
„Fix und fertig“ seien er und seine Ex-Frau gewesen, als sie 2007 auf die TV-Serie „Teenager außer Kontrolle“ aufmerksam wurden: Acht verhaltensauffällige Jugendliche nehmen in den USA auf Wunsch ihrer Eltern an einer erlebnisorientierten Therapie teil. Der Sender RTL übernimmt die Kosten – und darf dafür das Geschehen filmen.
„Eine Katastrophe“, sagt Jugendamtsleiterin Anna Pohl. „Der letzte Strohhalm, an den wir uns geklammert haben“, entgegnet Jürgen Eckert.
Mit seinem Sohn und dessen Mutter fährt er 2007 nach München, um sich die Produktionsgesellschaft und die Therapeuten, die sich um die Jugendlichen kümmern sollen, anzuschauen. Die Eltern sind begeistert, der Sohn ist interessiert. „Als wir davon hörten, welche Erfolge mit den Teilnehmern der ersten Staffel erreicht wurden, war klar, dass unser Junge teilnimmt“, sagt E.....
Neben Dealern, Schlägern und Ausreißern ist A.... derzeit auf RTL zu sehen. Der Erfolg ist groß – drei Millionen Zuschauer. „Eine Sendung, für die ich kein Verständnis habe“, sagt Jugendamtsleiterin Pohl. „Da geht es nicht um pädagogische Konzepte, sondern um die Quote.“ Ihre Befürchtung: „Eine Mediengeschichte zulasten der Jugendlichen.“
J.... E..... kann solche Einwände nachvollziehen – verweist indes auf die Entwicklung, die A... in den Monaten nach Aufzeichnung der Serie durchgemacht hat.
„Er ist über den Berg“, versichert der 46-Jährige, „wir haben unseren Sohn wieder.“
An die Dreharbeiten hängte A... einen dreimonatigen Aufenthalt auf einer weiteren Ranch an – „auf unsere Kosten“. Mittlerweile ist er aus den USA zurück, besucht eine Schule im Ausland, wird bald für einen Monat zu seinen Eltern nach Münster kommen, um danach für zwei Jahre in die USA zu gehen. „Gerade haben wir die Zusage von der High School bekommen“, berichtet der Vater.
Mittlerweile ist A... 16, „er trinkt nicht mehr, nimmt keine Drogen, geht regelmäßig zur Schule – und hat wieder Ziele“. Eine Entwicklung, die die Eltern vor einem Jahr kaum noch für möglich gehalten hatten. „Der Aufenthalt auf der Ranch hat ihn gefestigt. Er hat wieder Spaß am Leben. Was früher war, ist vorbei“, sagt der Vater.
Dass nun Millionen Menschen diese Entwicklung verfolgen können, findet er fair – „schließlich hat der Sender seine Teilnahme bezahlt“. Andererseits räumt er ein, „dass wir uns natürlich gefragt haben, was gewesen wäre, wenn die Sache anders ausgegangen wäre.“
Auf diese Frage müssen sie sich nun keine Antwort geben – zum Glück.
VON MARTIN KALITSCHKE, MÜNSTER
Anonymisiert am 08.12.2011
Kommentar Väternotruf:
"Acht verhaltensauffällige Jugendliche nehmen in den USA auf Wunsch ihrer Eltern an einer erlebnisorientierten Therapie teil. Der Sender RTL übernimmt die Kosten – und darf dafür das Geschehen filmen.
„Eine Katastrophe“, sagt Jugendamtsleiterin Anna Pohl.", doch wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Frau Pohl sollte sich mal um die Katastrophen kümmern, die alljährlich in deutschen Jugendämter über die Bühne gehen, die von inkompetenten und verhaltensauffälligen Jugendamtsmitarbeiter zu verantworten sind. Vielleicht sollte man mal von RTL finanziert ein Drittel aller deutschen Jugendamtsmitarbeiter in ein Erziehungscamp in den Serengeti-Nationalpark nach Afrika schicken. Wer dort stur an seiner Inkompetenz festhält, wird verdientermaßen vom Löwen gefressen.
Stadt Münster - Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien (Jugendhilfeausschuss)
Richterin am Amtsgericht Dr. Dorothee Schulze Stellv. beratendes Mitglied
Richter am Amtsgericht Norbert Weitz Ordentliches beratendes Mitglied
www.stadt-muenster.de/ratsinfo/00001/gr_22.htm
04/2008
Richter stärken Eltern
Bundesverfassungsgericht führt Familie zusammen. Ein erneuter Entzug des Sorgerechts ist dennoch möglich
KARLSRUHE dpa Das Bundesverfassungsgericht hat die neun Mitglieder einer per Gerichtsbeschluss getrennten Familie vorerst wieder zusammengeführt. Die Richter gaben am Freitag einem Elternpaar aus dem Raum Münster Recht, dessen sieben Kinder kurz vor Weihnachten von ihm getrennt worden waren. Das Amtsgericht Münster hatte den Eltern in einem Eilverfahren das Sorgerecht entzogen, weil es Hinweise darauf gab, dass die Kinder geschlagen wurden. Ein Gutachter hatte Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten festgestellt. Das Amtsgericht hatte jeden Kontakt mit den Kindern unterbunden und den Eltern sogar deren Aufenthaltsort verschwiegen.
Die Karlsruher Richter sahen darin einen Verstoß gegen das im Grundgesetz geschützte Elternrecht. Denn das Amtsgericht habe den Sachverhalt nicht selbst aufgeklärt, sondern sich im Wesentlichen auf die Angaben des Jugendamts verlassen. Bei einem derart schweren Grundrechtseingriff, so befand Karlsruhe, hätte das Amtsgericht das Ausmaß der Gefährdung der Kinder selbst prüfen müssen.
In ihrem Beschluss räumen die Richter ein, dass es Hinweise des Jugendamts auf Medikamentenmissbrauch und auf Gewalthandlungen gegeben habe. Deshalb sei nicht ausgeschlossen, dass das Amtsgericht - nach Aufklärung des Sachverhalts - eine neue Eilentscheidung über die Trennung von Eltern und Kindern treffen könnte.
21.06.2002
http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2002/06/22/a0080
Siehe dazu auch der Fall Haase
17.12.2002 Antrag des Jugendamtes Münster beim Amtsgericht Münster auf Herausnahme der Kinder aus dem Haushalt der Eltern und Fremdunterbringung.
http://www.karin-jaeckel-autorin.de/offenebriefe/muenster.html