Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Neuwied

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Stadt Neuwied

Engerser Landstrasse 17

56564 Neuwied

 

Telefon: 02631 / 802-0

Fax: 02631 / 802-323

 

E-Mail: stadtverwaltung@neuwied.de

Internet: http://stadt-neuwied.de

 

 

Internetauftritt der Stadt Neuwied (11/2013)

Visuelle Gestaltung: unbefriedigend

Nutzerfreundlichkeit: 

Informationsgehalt: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: fehlt

 

 

Bundesland Rheinland-Pfalz

Stadtteile:

 

 

 

Jugendhilfeausschuss der Stadt Neuwied

Mitglieder siehe unten

http://www.sitzungsdienst-neuwied.de/bi/au020.asp?AULFDNR=11&options=4&altoption=Ausschuss

 

 

 

Jugendamt Neuwied

Stadtjugendamt

 

Amt für Jugend und Soziales

Amtsleiter Wolfgang Hartmann

Heddesdorfer Str. 35

56564 Neuwied

Tel.: 02631/802-286

Fax: 02631/802-466

E-mail: jugendamt@neuwied.de

 

Abteilg. für Soziale Dienste

Abteilungsleiterin Sieglinde Raabe

Tel.: 02631/802-374

 

Abteilung für Soziales und Vormundschaftswesen

Abteilungsleiter N.N.

Tel.: 02631/802-278

 

Abteilung für Kindertagesstätten und Kindertagespflege

Abteilungsleiter Karl Oster

Tel.: 02631/802-341

 

Abteilung für Kinder- und Jugendförderung

Abteilungsleiter Jürgen Gügel

Heddesdorfer Str. 35

56564 Neuwied

Tel.: 02631/3989-30

Fax: 02631/802-450

E-mail: kijub@neuwied.de

 

 

 

Zuständiges Amtsgericht: 

Amtsgericht Neuwied

 

 

Väternotruf Neuwied

August Mustermann

Musterstraße 1

56564 Neuwied

Telefon: 02631 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Wolfgang Hartmann - Leiter des Amtes für Jugend und Soziales / Stadtjugendamt Neuwied (ab , ..., 2013)

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Frau Haupt - Stadtjugendamt Neuwied (ab , ..., 2013)

Frau Nörling - Stadtjugendamt Neuwied (ab , ..., 2009)

Anja Piquardt - Stadtjugendamt Neuwied (ab , ..., 2010)

Frau Schweinert - Stadtjugendamt Neuwied (ab , ..., 2009)

 

 

 

Jugendhilfeausschuss der Stadt Neuwied

Mitgliederliste mit Stand vom 12.11.2013

Markus Blank Ausschussmitglied CDU 28.08.2009

Gunter Fröhlich Ausschussmitglied SPD 04.11.2011

Karl-Josef Heinrichs Ausschussmitglied FWG 28.08.2009

Lana Horstmann Ausschussmitglied SPD 28.08.2009

Arno Jacobi Ausschussmitglied SPD 28.08.2009

Alfons Keßler Ausschussmitglied FDP 26.08.2011

Karin Kirschner Ausschussmitglied CDU 28.08.2009

Ruth Köfer Ausschussmitglied CDU 28.08.2009

Michael Mang Ausschussmitglied SPD 28.08.2009

Kristina Münstermann Ausschussmitglied SPD 04.11.2011

Wolfgang Rahn Ausschussmitglied Bündnis 90 / Die Grünen 28.08.2009

Jörg Röder Ausschussmitglied CDU 28.08.2009

Veronika Bahr Ausschussmitglied Caritasverband 28.08.2009

Anne Bau Ausschussmitglied Freikirche 28.08.2009

Dieter Bleidt Ausschussmitglied Amt 51 04.02.2011

Markus Eulenbach Ausschussmitglied DGB 28.08.2009

Karl-Josef Felgenheier Ausschussmitglied katholische Kirche 28.08.2009

Jürgen Gügel Ausschussmitglied Amt 51 28.08.2009

Hans-Werner Habrich Ausschussmitglied ARGE 28.08.2009

Dr. med. Hildegard Hamm Ausschussmitglied Gesundheitsamt Neuwied 28.08.2009

Wolfgang Hartmann Ausschussmitglied Amt 51 28.08.2009

Mutgard Hein Ausschussmitglied DKSB-Neuwied 28.08.2009

Harald Illner Ausschussmitglied Polizei

Detlef Kowalski Ausschussmitglied Ev. Kirche 28.08.2009

Jörg Kurtscheidt Ausschussmitglied ADD 28.08.2009

Rainer Litz Ausschussmitglied AWO Kreisverband 28.08.2009

Andreas Markert Ausschussmitglied Leiter der Erziehungs-, Familien- und 28.08.2009

Hans-Josef Paffenholz Ausschussmitglied Amtsgericht Neuwied 28.08.2009

Hans-Josef Paffenholz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Richter am Amtsgericht Neuwied (ab 23.10.1990, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 23.10.1990 als Richter am Amtsgericht Neuwied aufgeführt. GVP 01.01.2013: Familiengericht. 2013: Beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt Neuwied.

Karl-Heinz Pieper Ausschussmitglied DRK 28.08.2009

Alexander Regehr Ausschussmitglied Mennon. Brüdergemeinde 28.08.2009

Dr. med. Jürgen Ries Ausschussmitglied 07.04.2011

Jochen Samland Ausschussmitglied 16.05.2012

Anna Sander Ausschussmitglied IGS Neuwied 06.09.2012

Renate Schäning Ausschussmitglied Diakonisches Werk 28.08.2009

Werner Schend Ausschussmitglied Paritätischer Wohlfahrtsverband 28.08.2009

Tobias Wagner Ausschussmitglied Rudolf-Steiner-Schule 06.09.2012

Raffaele Zampella Ausschussmitglied SPD 28.08.2009

Erika Zipf-Bender Ausschussmitglied Vertreterin ev. Jugend 28.08.2009

Beate Zwick Ausschussmitglied BDKJ 28.08.2009

http://www.sitzungsdienst-neuwied.de/bi/au020.asp?AULFDNR=11&options=4&altoption=Ausschuss

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Neuwied

überregionale Beratung

http://familienberatung-neuwied.de

 

 

Familienberatung Koblenz

überregionale Beratung

http://familienberatung-koblenz.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Lebensberatung Neuwied

Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Bistums Trier

Markstraße 1

56564 Neuwied

Telefon: 02631 / 22031

Fax: 02631 / 22032

E-Mail: Kontakt:lb.neuwied@t-online.de

Internet: http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=2AB8142DF6C447282132427DE7EC7D91&MODULE=Frontend&ACTION=ViewPage&Page.PK=1600

 

Mitarbeiter/innen:

Andreas Markert - Dipl.-Psychologe, Leiter der Beratungsstelle, Psychologischer Psychotherapeut, Systemischer Familientherapeut (IGST), Traumaberater und -therapeut (ZPTN).

Stefanie Best - Dipl.-Sozialarbeiterin, Erziehungs-, Paar-, Trennungs- und Lebensberatung

Rüdiger Dolle - Dipl.-Sozialarbeiter (FH), Erziehungsberatung mit Kindern und Familien, Beratung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Jürgen Drescher - Dipl.-Psychologe, Grundausbildung in Gesprächspsychotherapie (GwG) und Verhaltenstherapie (DGVT), methoden-integrative Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien

Rosemarie Keuler-Breit - Dipl.-Pädagogin, Ehe-, Familien- und Lebensberaterin (BAG), systemische Familientherapeutin (DGSF), Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien

Sandra Löcher - Dipl.-Sozialarbeiterin (FH), Erziehungs-/Familienberaterin (bke), Erziehungsberatung, Trennungs-/Scheidungsberatung, in Elternzeit bis Oktober 2009

 

Matthias Weber - Diplom-Psychologe und Psychotherapeut, ehemaliger Leiter der Lebensberatungsstelle Neuwied (2002, ..., 2008 - Ruhestand)

 

 

Diakonisches Werk Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen

Rheinstr. 69 

56564 Neuwied 

Telefon: 02631 / 3922-50,-0

E-Mail: sekretariat@diakonie-neuwied.de

Internet: http://www.diakonie-neuwied.de

Träger:

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Partnerberatung, Krisenintervention, Telefonische Beratung

 

 

Mehrgenerationenhaus / Haus der Familie - Neuwied

Wilhelm-Leuschner-Str. 5 

56564 Neuwied

Telefon: 02631 / 344596

E-Mail: bea.roeder-simon@fbs-neuwied.de

Internet: http://www.mgh-neuwied.de

Träger: Kath. Familienbildungsstätte Neuwied e.V.

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Gruppenarbeit, Krisenintervention, Beratung für Migranten und Spätaussiedler, Partnerberatung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Hilfe und Beratung für Frauen und Männer

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Stadtverwaltung Neuwied Amt für Jugend und Soziales Soziale Dienste

Heddesdorfer Str. 33-36

56564 Neuwied

Telefon: 02631 / 802-374

E-Mail: jugendamt@neuwied.de

Internet: http://www.neuwied.de

Träger:

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Beratung für Kinder und Jugendliche, Krisenintervention, Jugendberatung, Familienberatung, Sozialberatung

 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für die Stadt Neuwied

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Neuwied

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Neuwied

 

 

 


 

 

 

Skandal um Haasenburg-Heime Jugendämter holen Kinder aus den Heimen

von Thorsten Metzner

Jugendämter aus der ganzen Bundesrepublik holen Kinder aus den Brandenburger Heimen zurück, in denen Kinder gequält worden sein sollen. Aus Berlin sind schon keine Jugendlichen mehr da.

Im Haasenburg-Skandal beginnen nach Tagesspiegel-Recherchen jetzt erste Jugendämter, Kinder und Jugendliche aus den Heimen der Firma zu holen. Noch vor der förmlichen Schließung, die Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch (SPD) wegen der von einer Kommission bestätigten Misshandlungsvorwürfe in den nächsten zwei Wochen verfügen will. Allerdings sind juristische Auseinandersetzungen mit der Betreiberfirma programmiert. Derzeit befinden sich in den Haasenburg-Heimen in Müncheberg und Neuendorf noch 37 Kinder und Jugendliche, davon zwei aus Brandenburg, 35 aus vierzehn Bundesländern, vom Saarland bis Schleswig-Holstein.

Doch Jugendämter aus der ganzen Bundesrepublik, die bislang schwer erziehbare, kriminell auffällige Kinder und Jugendliche in brandenburgische Haasenburg-Heime geschickt haben, beginnen mit dem Rückzug ihrer Schützlinge.

...

So wird etwa das Jugendamt der Stadt Neuwied, unweit von Koblenz in Rheinland-Pfalz, zwei Jugendliche zurückholen, bestätigte Wolfgang Hartmann, Leiter des Amtes für Jugend und Soziales, am Montag. Auch Hamburg will nach eigenen Angaben für zwei Jugendliche so schnell wie möglich“ ein anderes Heim finden. Und das Jugendamt Helmstedt, das derzeit noch ein 15-jähriges Mädchen in der Haasenburg untergebracht hat, hofft in Abstimmung mit Brandenburgs Landesjugendamt nach einer anderen Lösung, möglichst in Brandenburg.

Wir hoffen, dass das gelingt und wir die Jugendliche nicht abholen müssen“, sagte Wolfgang Kiaulen, von der Kreisverwaltung. In dem konkreten Fall brauchen wir ein geschlossenes Heim, weil die Jugendliche sonst überall abhauen würde.“ Davon gebe es nicht viele, die nächsten in Bayern, und die seien voll. Die Alternative sei allenfalls noch eine Auslandsmaßnahme mit Einzelbetreuung in Rumänien“.

...

http://www.tagesspiegel.de/berlin/skandal-um-haasenburg-heime-jugendaemter-holen-kinder-aus-den-heimen/9060194.html

 

 


 

 

Versuchtes Tötungsdelikt am 28.01.2009 in Neuwied - Anklage erhoben

Erstmitteilung

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage wegen versuchten Totschlags in zwei Fällen gegen einen 43jährigen Mann aus Neuwied zum Landgericht Koblenz erhoben.

Dem deutschen Staatsangehörigen wird in der kürzlich zugestellten Anklageschrift zur Last gelegt, am 28.01.2009 versucht zu haben, seine 43jährige Ehefrau im Rahmen einer zunächst geführten verbalen Auseinandersetzung zu töten.

Am Vormittag des 28.01.2009 kam es im gemeinsam bewohnten Haus in Neuwied zu einem Streit zwischen den Eheleuten, in deren Verlauf der Angeschuldigte ein Messer ergriff und damit versuchte, auf seine Ehefrau einzustechen. Zuvor hatte er in nicht unerheblichem Maße dem Alkohol zugesprochen. Es gelang der Ehefrau jedoch, dem Angeschuldigten das Messer zu entwenden. Sodann ergriff er einen etwa 6 kg schweren Betonpflasterstein und schlug diesen der auf dem Boden liegenden Ehefrau wuchtig auf den Kopf, um sie zu töten. Diese verlor aufgrund der heftigen Schlagwirkung das Bewusstsein. Der Angeschuldigte schlug indes noch mindestens ein weiteres Mal zu, bis er schließlich von seinem Sohn von weiteren Schlägen abgehalten wurde. Dieser hatte Geräusche aus dem Keller vernommen und war seiner Mutter zur Hilfe gekommen.

Der Angeschuldigte verließ daraufhin das Haus und fuhr mit seinem Pkw davon. Auf der L 258 in Richtung Anhausen beschleunigte er seinen Pkw auf etwa 120 km/h und steuerte diesen nach einem Überholvorgang zielgerichtet in einen entgegenkommenden Lkw. Dem Lkw-Fahrer gelang es gerade noch, den Lkw in den Seitengraben zu lenken und so einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Es ist aufgrund der Gesamtumstände davon auszugehen, dass der Angeschuldigte seinem Leben ein Ende bereiten wollte, insbesondere, da er nicht angeschnallt war. Glücklicherweise trug der Lkw-Fahrer nur einen Schock davon. Der Angeschuldigte hingegen erlitt schwere Verletzungen, konnte aber durch eine Notoperation gerettet werden.

Die Ehefrau des Angeschuldigten wurde in das Elisabeth-Krankenhaus in Neuwied verbracht, wo sie ebenfalls gerettet werden konnte.

Der Angeschuldigte hat angegeben, an die Geschehnisse keinerlei Erinnerung mehr zu haben.

Der Angeschuldigte befindet sich aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Koblenz seit dem 30.01.2009 in Untersuchungshaft.

Das Strafgesetzbuch sieht für die angeklagte Tat eine Freiheitsstrafe von 5 bis 15 Jahren vor. Welche Strafe im vorliegenden Fall in Betracht kommen wird, kann erst nach der Hauptverhandlung beurteilt werden. Eine Prognose ist zurzeit nicht möglich.

Termin zur Hauptverhandlung ist noch nicht bestimmt. Entsprechende Anfragen bitte ich zu gegebener Zeit an die zuständige Pressestelle des Landgerichts Koblenz (0261/102-1521, 1509) zu richten.

Dr. Horst Hund

Leitender Oberstaatsanwalt

Datum: 14.05.2009 | 14:00 Uhr Uhr

Herausgeber: Staatsanwaltschaft Koblenz

Sperrfrist: 14.05.1002 Uhr

http://cms.justiz.rlp.de/icc/justiz/nav/634/634b8375-d698-11d4-a73d-0050045687ab,fb86fb00-6653-121f-f9e2-b87077fe9e30,,,aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042

 

 

 


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