Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Odenwaldkreis

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Landratsamt Odenwaldkreis

Michelstädter Str. 12

64711 Erbach/Odenwald

 

 

Telefon: 06062 / 700

Telefax: 06062 / 70-390

 

E- Mail: info@odenwaldkreis.de

Internet: www.odenwaldkreis.de

 

 

Jugendamt Odenwaldkreis

Abteilungsleiter: Rainer Simon

Info Telefon: 06062 - 70 458

Fax: 06062 - 70401

Servicebüro: Tel. 06062 - 70 458

 

Fachbereichsleiter Allgemeiner Sozialer Dienst: Rudolf Ihrig 

Telefon: 06062 - 70248

Fax: 06062 - 70401

E-Mail: R.Ihrig@odenwaldkreis.de

 

 

Internetauftritt des Landkreis Odenwaldkreis (01/2012)

Visuelle Gestaltung: 

Nutzerfreundlichkeit: 

Informationsgehalt: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: 

 

 

Der Odenwaldkreis ist ein Landkreis im Regierungsbezirk Darmstadt, Hessen. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Darmstadt-Dieburg, im Osten der bayerische Landkreis Miltenberg im Südosten der baden-württembergische Neckar-Odenwald-Kreis, im Süden der ebenfalls baden-württembergische Rhein-Neckar-Kreis und im Südwesten und Westen der Kreis Bergstraße. Mit etwas weniger als 100.000 Einwohnern ist er der bevölkerungsärmste Landkreis Hessens.

 

Bundesland Hessen

Städte und Gemeinden:

(Einwohner am 30. Juni 2006)

Städte

1. Bad König (9.536)

2. Beerfelden (6.828)

3. Breuberg (7.442)

4. Erbach (13.619)

5. Michelstadt (17.052)

 

Gemeinden

1. Brensbach (5.381)

2. Brombachtal (3.716)

3. Fränkisch-Crumbach (3.342)

4. Hesseneck (684)

5. Höchst i. Odw. (9.919)

6. Lützelbach (7.261)

7. Mossautal (2.571)

8. Reichelsheim (Odenwald) (9.062)

9. Rothenberg (2.514)

10. Sensbachtal (1.024)

 

 

Jugendhilfeausschuss Odenwaldkreis

 

 

Jugendamt Odenwaldkreis

Kreisjugendamt

 

 

 

Zuständiges Amtsgericht:

Amtsgericht Michelstadt

 

 

Väternotruf Odenwaldkreis

August Mustermann

Musterstraße 1

64711 Erbach

Telefon: 06062 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Rainer Simon - Abteilungsleiter Jugendamt Odenwaldkreis (ab , ..., 2008)

Rudolf Ihrig - Fachbereichsleiter Allgemeiner Sozialer Dienst (ab , ..., 2008)

 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Frau Heilmann - Jugendamt Odenwaldkreis / Kindesunterhalt (ab , ..., 2010)

 

Allgemeiner Sozialer Dienst (2008)

Name / Funktion Telefon Raum 

Rudolf Ihrig / Fachbereichsleiter 06062 - 70 248 B 11

Carmen Buttazzi / Zuständigkeit: Höchst 06062 - 70 429 B13

Ilse Dück / Zuständigkeit: Brensbach, Brombachtal, Breuberg (Buchstaben A-H) 06062 - 70 492 B 12

Frank Helm / Zuständigkeit: Reichelsheim, Fränkisch-Crumbach 06062 - 70 405 A 12

Christian Hubmann / Zuständigkeit: Michelstadt mit Stadtteilen (Buchstaben A-J) 06062 - 70 106 A 12

Petra Hundsdorf / Zuständigkeit: Erbach mit Stadtteilen (Buchstaben O-Z), Mossautal 06062 - 70 428 B 15

Gisbert Klemm / Zuständigkeit: Beerfelden, Hesseneck, Rothenberg, Sensbachtal 06062 - 70 403 B 14

Jochen Lorenz / Zuständigkeit: Bad König, Lützelbach-Rimhorn und -Breitenbrunn 06062 - 70 432 B 13

Marion Meer-Fandrey / Zuständigkeit: Michelstadt mit Stadtteilen (Buchstaben K-Z) 06062 - 70 419 B 15

Getrud Platt-Rossbach / Zuständigkeit: Erbach mit Stadtteilen (Buchstaben A-N) 06062 - 70 427 B 14

Silke Winterwerber / Zuständigkeit: Breuberg (Buchstaben I-Z) , Lützelbach und Ortsteile Haingrund und Seckmauern 06062 - 70 406 B 12

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Darmstadt

überregionale Beratung

http://familienberatung-darmstadt.de

 

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des Odenwaldkreises

Relystr. 20 

64720 Michelstadt

Telefon: 06061 / 71792

E-Mail: eb.odw@odenwaldkreis.de

Internet: http://www.beratungsstelle-odw.de

Träger:

Angebote: Eheberatung, Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

 

Diakonisches Werk Odenwald

Bahnhofstr. 38 

64720 Michelstadt

Telefon: 06061 / 9650-0

E-Mail: mail@dw-odw.de

Internet: http://www.dw-odw.de

Träger:

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienplanungsberatung, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Beratung für Migranten und Spätaussiedler, Partnerberatung, Beratung für psychisch Kranke und solche die es werden wollen oder sich dafür halten, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Sexualberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die vom Landkreis bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für den Odenwaldkreis

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Odenwaldkreis

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Odenwaldkreis

 

 


 

 

 

Wenn eine Behörde sich um Kinder kümmert

Sorgerechtsfall: Jugendamt trennt drei Tage vor Weihnachten eine Pflegefamilie in Höllerbach von ihren Zöglingen

ODENWALDKREIS. Das Jugendamt des Odenwaldkreises hat am Freitag vor Weihnachten eine Pflegefamilie in Höllerbach von ihren Zöglingen getrennt. Für das Ehepaar aus dem Brensbacher Ortsteil kam die Aktion unerwartet, wie der Pressedienst Hörnlein mitteilte. Die Familie biete seit mehr als einem Jahrzehnt zwei Pflegekindern eine Heimat und hatte vor zwei Jahren vom Jugendamt weitere zwei Kinder zugewiesen bekommen.

Alle vier Kinder hatten mit der Jugendbetreuerin der katholischen Kirche in Reichelsheim und Brensbach sowie einigen anderen Kindern ein Krippenspiel eingeübt, das sie während der Weihnachtstage mehrmals in den Kirchen im südhessischen Gersprenztal aufführen wollten. Dazu kam es nicht mehr, jedenfalls nicht mehr für die vier Pflegekinder. Noch vor Weihnachten kamen Beauftragte vom Jugendamt in Erbach und holten die vier Kinder ohne vorherige Ankündigung ab. Fünf Minuten blieben den Pflegeeltern, sich von ihren Zöglingen zu verabschieden, dann wurden die zum Teil schreienden Kinder in ein Auto verfrachtet und fortgebracht.

Der für Pflegefamilien zuständige Mitarbeiter des Jugendamts äußerte sich auf ECHO-Anfrage zu der Vorgehensweise der Behörde in solchen Fällen. Generell werde bei einem Entzug der Pflegebefugnis die Familie nicht zuvor informiert. Dies gelte besonders dann, wenn die Behörde die Kinder in der Obhut der Pflegeeltern für gefährdet hält. Zu dem konkreten Fall wollte sich der Jugendamtsmitarbeiter nicht äußern.

Laut offizieller Stellungnahme des Jugendamts vom gestrigen Freitag aber haben die Pflegeeltern mit ihrem Rechtsanwalt am Freitag vor Weihnachten an einem Gespräch über die Situation mit den verantwortlichen Fachkräften im Landratsamt teilgenommen. Diesem Gespräch gingen aus konkretem Anlass intensive Kontakte zwischen Jugendamt und Pflegefamilie voraus. Nach dem Gespräch nahm das Odenwälder Jugendamt die Kinder in Obhut. Dieser Schritt kam also für die Pflegefamilie nicht überraschend.

Weiter heißt es in der Stellungnahme: „Aufgrund der Informationen von dritter Seite, die der Behörde vorlagen und die mit den Pflegeeltern erörtert wurden, musste das Amt von einer erheblichen Gefährdung der Kinder ausgehen, so dass die Inobhutnahme zu dem bezeichneten Zeitpunkt notwendig war.“ Das Jugendamt habe von einer dringenden Gefahr ausgehen müssen und bei der Situation im Interesse der Kinder nicht anders handeln können.

Die Sorgeberechtigten seien über den Sachverhalt und die getroffene Maßnahme informiert gewesen. In der Zeit der anderweitigen Unterbringung der Kinder werde deren „Perspektive nun auf der Grundlage einer weitergehenden Diagnostik geklärt werden“. Dieses Vorgehen umfasse auch eine Option zur Rückkehr in die Pflegefamilie. Zwei der vier Pflegekinder weilten – wie längere Zeit zuvor schon vereinbart – am ersten Weihnachtsfeiertag bei ihrem sorgeberechtigten Vater.

Angesichts der seit über einem Jahr bereits anhaltenden Präsenz des Themas in den Medien stehen die Jugendämter unter einem gewissen Druck. Es scheint fast so, als könnten sie es nur falsch machen. Politik und Öffentlichkeit fordern die Bürger auf, genau hinzuschauen, was in der Nachbarschaft geschieht. Bei bekanntgewordenen Fällen von Kindesmissbrauch, -vernachlässigung oder gar Kindstötung wird den Behörden ihr Nichteingreifen angekreidet. Tun sie es wie jetzt in Höllerbach, ist das aus Sicht der unbedarften Beobachter auch nicht richtig.

Die Pflegemutter und ihr Mann werden von Rechtsanwalt Johann Steyer (Frankfurt) gegenüber dem Odenwälder Jugendamt vertreten. „Mir geht es in erster Linie um das Wohl der Kinder“, sagte Steyer, der auf eine gütliche Einigung mit der Erbacher Behörde hofft. Der Jurist hat während seines Urlaubsaufenthalts im Odenwald von der Aktion des Jugendamts erfahren. Diese sei zwar zu einem unglücklichen Zeitpunkt so kurz vor dem Weihnachtsfest, aus Sicht der Verwaltung aber womöglich zu Recht erfolgt. Fraglich seien lediglich die Erkenntnisse, auf denen die Aktivität der Amtsvertreter fuße.

Positiv bewertete Rechtsanwalt Steyer die Einmischung von Landrat Horst Schnur, der sich persönlich um den Fall bemühe, „das ist keineswegs selbstverständlich“. Ziel müsse es allerdings sein, die Kinder „möglichst bald wieder nach Hause zu bringen“.

Elmar Streun

29.12.2007

www.echo-online.de/suedhessen/static/552532.htm

 

 


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