Väternotruf informiert zum Thema
Jugendamt Rostock
Rostock
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Internetauftritt der Stadt Rostock (01/2010)
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Väternotruf Rostock
August Mustermann
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Telefon: 0381 / ...
E-Mail: august.mustermann@web.de
Der hier genannte Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Amtsleitung:
Jugendamtsmitarbeiter/innen:
Frau Russak - Jugendamt Rostock (ab , ..., 2008)
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF) - www.familientherapie.org
Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (DGSF)
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsstellen, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsstellen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle für die Stadt Rostock
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus Rostock
Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Rostock noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Frauenhaus Rostock
Jugendhilfeverbund - AWO Rostock
Albrecht-Tischbein-Straße 48
18109 Rostock
Tel: 0381/1270139
Fax: 0381/1270114
Internet: http://www.awo-rostock.de
Geld für Jugendhilfe versickert
10. Oktober 2008 | von Christoph Fox
In Rostock werden rund 29 Millionen Euro für die Jugendhilfe ausgegeben - so viel wie für alle anderen kreisfreien Städte zusammen. Aber das Geld kommt nicht immer sinnvoll bei Kindern und Jugendlichen an. Das kritisiert ein Bericht, der für helle Aufregung in der Rostocker Stadtverwaltung sorgt.
"Es fällt schwer, die ausgewiesenen Aufwendungen als Ausdruck tatsächlicher Aufwendungen zu werten." Dieser Satz sitzt. Er ist eine von vielen Formulierungen aus einem 380-Seiten-starken Bericht über die Finanzierung der Jugendhilfe in Mecklenburg-Vorpommern. Fazit: In Rostock sind die Ausgaben seit 1995 drastisch gestiegen - um 80 Prozent auf nunmehr rund 29 Millionen Euro.
Das korreliere allerdings nicht mit der Zahl der jungen Menschen in der Stadt und der Entwicklung im Land, resümiert Jochen Rößler, ehemaliger Sozial- und Finanzdezernent aus Schwerin und Verfasser des Berichts. Im Klartext: Rostock geht einen kostspieligen Sonderweg in Sachen Jugendhilfe. Während Finanzexperten ihre Stirn in Falten legen müssten, könnten Sozialpolitiker jubilieren. Aber nein. Denn das Geld kommt nicht dort an, wo es ankommen sollte. Das ist die zweite These aus dem Bericht.
Durcheinander im Amt
Gründe dafür seien vor allem im zuständigen Jugendamt zu suchen. Rößlers Vorwurf: "Der Ressourcenverschleiß an Zeit, Geld und Personal ist hoch und die Ergebnisse suboptimal." Zwar habe Rostock eine "quantitativ überdurchschnittliche Personalausstattung", die Mitarbeiter seien allerdings häufig unqualifiziert und demotiviert angesichts einer "unklaren Gesamtstrategie". Seit 2000 sind Amtsleiter, Senatoren und Beschäftigte gewechselt, neue Strukturen geschaffen und wieder eingerissen sowie Streitigkeiten in der Rathausspitze in regelmäßigen Abständen ausgetragen worden.
Ein Durcheinander, das auch Conny Proske (SPD), Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses der Stadt, bemängelt. Entscheidend sei, ob die Kinder- und Jugendarbeit erfolgreich ist. "Definitive Aussagen dazu gibt der Bericht nicht her. Ein Vergleich, mit den kreisfreien Städten, der nur auf die Finanzen abzielt, reicht nicht." Ähnlich sieht es Michael Käckenmeister, Vorstand im Stadtjugendring. Der Bericht lasse offen, inwieweit erhöhte Ausgaben vertretbar und gerechtfertigt seien. Mit diesen Fragen wird sich der Jugendhilfeausschuss am Dienstag intensiv beschäftigen, aber auch dem Amt unangenehme Antworten abverlangen. Was genau passiert mit dem Geld, wo fließt es hin und warum?
Ulrike Jahnel, sozialpolitische Sprecherin der CDU, fühlt sich durch den Rößler-Bericht bestätigt. Sie kritisiert die hohen Kosten für die Heimunterbringung von Jugendlichen. Allein für die so genannten Hilfen zur Erziehung hat Rostock 2006 rund 22,3 Millionen Euro ausgegeben. Die Fallzahl der Heimerziehung lag mehr als das Doppelte über Landesschnitt, stellt Rößler fest. Ungewöhnlich. Und vor allem sehr teuer. "Wir wollen nicht an Kindern und Jugendlichen sparen, sondern optimieren", fordert Jahnel einen Paradigmenwechsel ein.
Über eine "Optimierung" denkt derzeit auch die Verwaltung nach - allerdings unter anderen Vorzeichen. Im so genannten Haushaltssicherungskonzept sind Einsparungen bei den Transferleistungen in Höhe von 3,5 Millionen Euro für 2009 geplant. Darunter fällt auch die Jugendhilfe.
Jochen Rößler war jahrelang Dezernent für Kultur, und dann für Soziales und Finanzen in Schwerin. Seit 2002 war der SPD-Politiker wieder im Innenministerium
http://www.svz.de/home/top-thema/article/111/geld-fuer-jugendhilfe-versickert-1.html