Väternotruf informiert zum Thema
Jugendamt Viersen
Kreis Viersen
Rathausmarkt 3
41747 Viersen
Telefon: 02162 / 39-0
Fax: 02162 / 39-1803
E-Mail: post@kreis-viersen.de
Internet: www.kreis-viersen.de
Internetauftritt des Landkreis Viersen (03/2010)
Visuelle Gestaltung:
Informationsgehalt:
Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal:
Der Kreis Viersen liegt am Niederrhein im Westen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Er gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf und ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland. Sitz des Kreises ist die Stadt Viersen.
Der Kreis Viersen grenzt im Norden an den Kreis Kleve, im Osten an die kreisfreie Stadt Krefeld und den Rhein-Kreis Neuss, im Süden an die kreisfreie Stadt Mönchengladbach und den Kreis Heinsberg sowie im Westen mit einer Länge von 37 km an die Niederlande.
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Städte und Gemeinden:
30. Juni 2006)
Städte
1. Willich, Mittlere kreisangehörige Stadt (51.961) - Stadtjugendamt Willich
2. Nettetal, Mittlere kreisangehörige Stadt (42.411) - Jugendamt Landkreis Viersen
3. Kempen, Mittlere kreisangehörige Stadt (36.294) - Stadtjugendamt Kempen
4. Tönisvorst, Mittlere kreisangehörige Stadt (30.159) - Jugendamt Landkreis Viersen
5. Viersen, Große kreisangehörige Stadt (76.190) - Jugendamt Landkreis Viersen
Gemeinden
1. Schwalmtal (19.374)
2. Brüggen (16.195)
3. Grefrath (15.885)
4. Niederkrüchten (15.389)
Jugendamt Viersen
Kreisjugendamt Allgemeiner Sozialer Dienst
Rathausmarkt 3
41747 Viersen
Telefon: 02162 / 39-1663 oder 02162 / 39-1653
Fax: 02162 / 39-1685
E-Mail: jugendamt@kreis-viersen.de
ASD-Dienststellen
Schwalmtal-Waldniel
Brüggen
Nettetal-Loberich
Grefrath
Tönisvorst - St. Tönis
Sozialpädagogische Familienhilfe Nettetal-Breyell
Zuständige Amtsgerichte:
Amtsgericht Krefeld - für die Stadt Krefeld und Willich
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Amtsleitung:
Günter Alsdorf - Leiter des Jugendamt Viersen (ab , ..., 2007)
Roswitha Hövelmann - Leiter des Jugendamt Viersen (ab , ..., 2009)
Jugendamtsmitarbeiter/innen:
Thorsten Schneider - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Schwalmtal-Waldniel (ab , ..., 2007, 2008)
Claudia Meeth - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Schwalmtal-Waldniel (ab , ..., 2008)
Ruth Schmitz - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Schwalmtal-Waldniel (ab , ..., 2008)
Gabriele Oehlers - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Brüggen (ab , ..., 2007, 2008)
Rolf Vieten - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Brüggen (ab , ..., 2008)
Robert Herzer - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Brüggen (ab , ..., 2008)
Peter Oelschläger - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Brüggen (ab , ..., 2008)
Robert Bongartz - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Nettetal-Loberich (ab , ..., 2007, 2008) - verheiratet mit Angelika Bongartz - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Sozialpädagogische Familienhilfe Nettetal-Breyell
Theo Ortmeier - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Nettetal-Loberich (ab , ..., 2008)
Claudia Küppers - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Nettetal-Loberich (ab , ..., 2008)
Claudia Gorgs - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Tönisvorst / Nettetal-Loberich (ab , ..., 2001, ..., 2008)
Dag-Georg Pies - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Nettetal-Loberich (ab , ..., 2008)
Stefan Hoffmanns - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Nettetal-Loberich (ab , ..., 2008)
Detlef Heuer - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Grefrath (ab , ..., 2008)
Doris Franzen - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Grefrath (ab , ..., 2008)
Helmut Dohmen - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Tönisvorst - St. Tönis (ab , ..., 2008)
Elke Ringforth - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Tönisvorst - St. Tönis (ab , ..., 2008)
Michael Verheyen - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Tönisvorst - St. Tönis (ab , ..., 2008, 2009)
Nina Renz - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Tönisvorst - St. Tönis (ab , ..., 2008)
Yüksel Aras - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Sozialpädagogische Familienhilfe Nettetal-Breyell (ab , ..., 2008)
Katrin Meyer - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Sozialpädagogische Familienhilfe Nettetal-Breyell (ab , ..., 2008)
Christa Wetzels - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Sozialpädagogische Familienhilfe Nettetal-Breyell (ab , ..., 2008)
Wolfgang Raulff - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Sozialpädagogische Familienhilfe Nettetal-Breyell (ab , ..., 2008)
Anni Dükers - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Sozialpädagogische Familienhilfe Nettetal-Breyell (ab , ..., 2008)
Christine Schare - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Sozialpädagogische Familienhilfe Nettetal-Breyell (ab , ..., 2008)
Angelika Bongartz - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Sozialpädagogische Familienhilfe Nettetal-Breyell (ab , ..., 2008) - verheiratet mit Robert Bongartz - Sozialer Dienst Jugendamt Landkreis Viersen / Nettetal-Loberich?
Frau Dahlke - Jugendamt Viersen (ab , ..., 2007)
Frau Oehlers - Jugendamt Viersen (ab , ..., 2007)
Frau Terhaag - Jugendamt Viersen (ab , ..., 2007)
Frau Umbach - Jugendamt Viersen (ab , ..., 2008)
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (DGSF) - www.familientherapie.org
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
Deutscher Kinderschutzbund OV Viersen e.V.
Gereonstr. 57
Telefon: 02162 / 21798
41747 Viersen
E-Mail: dksb.viersen@web.de
Internet: http://www.kinderschutzbund-viersen.de
Träger:
Angebote: Familienberatung, Gruppenarbeit, Beratung für Kinder und Jugendliche
Kath. Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
Hildegardisweg 3
Telefon: 02162 / 15081
41747 Viersen
E-Mail: eb-viersen@onlinehome.de
Internet: http://www.beratung-caritas-ac.de
Träger: Caritasverband
Angebote: Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung)
Psychologische Beratungsstelle Viersen
Hauptstraße 120
41747 Viersen
Telefon: 02162 / 1 50 30 (Frau Kmetitsch)
E-Mail: bst.vie@t-online.de
Internet: www.psychologische-beratungsstelle-viersen.de
Träger: Diakonisches Werk Krefeld & Viersen des Evangelischen Kirchenkreises Krefeld - Viersen
Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen, Sexualberatung, Beratung für psychisch Kranke, Telefonische Beratung, Krisenintervention, Partnerberatung
Mitarbeiter/innen: Heike Sonnenschein - Diplom-Sozialarbeiterin
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die vom Landkreis bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD) des Kreisjugendamtes
Rathausmarkt 3
41747 Viersen
Telefon: 02162 / 39-1663
E-Mail: jugendamt@kreis-viersen.de
Internet: http://www.kreis-viersen.de
Träger: Landkreis
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Partnerberatung, Telefonische Beratung, Ber. b. sex. Missbrauch, Kindesmisshandlung, Verwahrl.
Familienberatung (Stadt Viersen Fachbereich Jugend und Familie)
Tönisvorster Straße 24
41749 Viersen
Kontakt Telefon: 02162 101767
eMail: familienberatung@viersen.de
Internet: www.viersen.de
Damit wir möglichst frühzeitig Rat und Hilfestellungen anbieten können wurde in der Stadt Viersen mit Beginn des Jahres 2008 die Familienberatung eingeführt. Mitarbeiterinnen der Stadt besuchen auf Wunsch Familien, in denen Kinder geboren wurden und überreichen unter anderem ein Elternbegleitbuch mit vielen Tipps und Ratschlägen für Familien in der Stadt Viersen. Wenn dabei konkrete Fragen entstehen können die Familienberaterinnen gleich vor Ort beraten oder weitere Hilfen vermitteln. Sie arbeiten auch mit den Familienhebammen und dem Arbeitskreis ProBe zusammen und können schnell praktische und unbürokratische Hilfestellungen vermitteln.
Ansprechpartnerinnen: Rita Brasseler und Janine Koch
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle für den Landkreis Viersen
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus im Landkreis Viersen
Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Frauenhaus Landkreis Viersen
Frauenhaus Viersen
Telefon: 02162 / 814342
PLZ 41700 Viersen
E-Mail: skf-frauenhaus.viersen@t-online.de
Träger: Sozialdienst kath. Frauen e.V.
Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention
Ehefrau am Hochzeitstag erschossen - 51-Jähriger vor Gericht
Dienstag, 02. Dezember 2008 16.56 Uhr
Mönchengladbach (dpa/lnw) - Vor den Augen der zweijährigen Tochter soll ein Mann in Viersen am fünften Hochzeitstag seine Ehefrau erschossen haben. Auslöser soll ein Streit darüber gewesen sein, ob man sich zum Hochzeitstag gegenseitig beschenkt. Das tödliche Familiendrama beschäftigt von Donnerstag an das Landgericht in Mönchengladbach. Der 51-jährige Angeklagte muss sich wegen Totschlags verantworten.
Der Anklageschrift zufolge hatte zunächst die 36-Jährige im Zorn zur Waffe gegriffen und ihrem Mann in die Lunge geschossen. Ob der Schuss sich im Handgemenge löste, ist bis heute unklar. Der Mann entwand ihr dann laut Staatsanwaltschaft die Waffe und schoss der Frau im Kinderzimmer vor den Augen der kleinen Tochter in den Kopf. Die Frau kam laut Anklage am Tatabend von einem Spaziergang zurück und hatte ihrem Mann Vorwürfe gemacht, weil er kein Geschenk hatte. Er lag mit Grippe im Bett.
Der 51-Jährige sagte darauf, dass er sich trennen wolle. Die Ehefrau lief nach Erkenntnissen der Ermittler daraufhin zu einer Abstellkammer, holte die Schusswaffe des Mannes und drückte ab. Das blutige Geschehen nahm seinen Lauf. Drei Kugeln trafen laut Anklageschrift das Opfer: Eine in den Hals, zwei in den Kopf.
Der mutmaßliche Schütze alarmierte selbst die Polizei. Bei dem aufgezeichneten Telefonat ist im Hintergrund die Stimme des kleinen Kindes zu hören: «Papa hat die Mama erschossen.» Die Frau starb im Krankenhaus. Der Mann konnte mit einer Notoperation gerettet werden.
http://www.justiz.nrw.de/Presse/dpa_ticker/DPA_021213/index.php
Nachrichten aus Viersen, Brüggen, Nettetal, Niederkrüchten, Schwalmtal
Nettetal
„Jugendamt gut für die Stadtentwicklung“
VON PHILIPP PETERS
Nettetal (RP) Die Frage, ob Nettetal ein eigenes Jugendamt erhalten sollte, erregt weiter die Gemüter. Bei einer Informationsveranstaltung der SPD äußerten sich mit Landesrat Michael Mertens vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) und dem Ersten Beigeordneten der Stadt Kamp-Lintfort, Dr. Christoph Müllmann, jetzt zwei Fachleute zum Thema – und verschafften der Partei Rückenwind.
Mertens, der seit 20 Jahren im Sozialbereich tätig ist, erklärte, dass nach der Gemeindeordnung ein eigenes Jugendamt schon in Gemeinden ab 20 000 Einwohnern möglich sei. Kamp-Lintfort etwa sei mit rund 40 000 Einwohnern vergleichbar mit Nettetal, wo bereits seit 1993 über ein eigenes Jugendamt diskutiert wird, stellte Mertens fest. In Städten der Größe Nettetals sei ein Jugendamt inzwischen üblich, „und die Zahl der Ämter im Rheinland wächst“. Mertens war auch von Bürgermeister Christian Wagner zur Konzeptentwicklung Nettetals befragt worden.
Ein Jugendamt benötige laut Mertens mindestens 15 Mitarbeiter: „Für Nettetal sind wir auf 21 gekommen.“ Diese Zahl habe auch Kamp-Lintfort, stellte Müllmann fest. Er erläuterte, welche Aufgaben die Stadt selber zu übernehmen habe, und dass es in bestimmten Kernbereichen Kooperationen mit Nachbarstädten gibt. In Kamp-Lintfort gilt das etwa für die Drogenberatung. „Ein eigenes Jugendamt ist aber auch für die Entwicklung einer Stadt interessant. Es kann in den Bereichen Planung, Schulen, Kultur oder Sport Vorschläge einbringen“, so Müllmann.
Bei einem eigenen Jugendamt bestehe aber immer auch die Gefahr, dass der Kreis am Ende der Verlierer sei. Zögen sich einzelne Städte zurück, müssten weniger Städte höhere Kosten tragen. Es stehe fest, dass der Jugendhilfeausschuss, der mit einem eigenen Jugendamt gebildet werden muss, auf Ebene der Stadt besser besetzt werden könne. „Eigentlich müssen Sie nur den Mut haben“, sagte Mertens am Ende.
Die CDU möchte das Thema um zwei Jahre verschieben – die SPD wird nun im Vorstand und in der Fraktion weiter beraten, um im Rat über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Enttäuscht zeigte sich die Partei über das mangelnde Interesse der Öffentlichkeit. „Kinder und Jugendliche scheinen wenige zu interessieren“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD, Hans Kettler, angesichts des schwachen Besuchs.
03.06.2008
www.rp-online.de/public/article/viersen/574433/Jugendamt-gut-fuer-die-Stadtentwicklung.html
Im Jugendamt Viersen scheint zumindest eine Sachbearbeiterin mit der Arbeitsweise des Gutachters Herrn Udo Lünebrink sehr zufrieden zu sein. Vielleicht liefert er ja immer prompt die Ergebnisse, die sich die Sozialarbeiterin wünscht.
Udo Lünebrink
Diplom-Psychologe, Klinischer Psychologe, Psychotherapeut
Udo Lünebrink arbeitet gemeinsam mit Frau Diplom-Psychologin Katharina Straub im sogenannten Fachpsychologischen Institut, Stadtgarten 13, 47798 Krefeld
Der Väternotruf hat über Herrn Lünebrink bisher nur über Negativmeldungen betroffener Eltern erfahren. Vielleicht wird es mal Zeit, seine Arbeitsweise durch unabhängige Gutachter überprüfen zu lassen, denn den ihn bestellenden Richtern scheint es bisher noch nicht gelungen zu sein, sich ein fachlich zutreffendes Bild von der Qualität seiner Arbeit zu verschaffen. Im Jugendamt Viersen sieht man das offenbar anders, da es dort mindestens eine Sachbearbeiterin zu geben scheint, die dem Familiengericht Kempen Herrn Lünebrink ausdrücklich zur Bestellung empfiehlt. Worauf sich eine solche Empfehlung begründet, ist zumindest und nicht bekannt.
Nun, ein jeder tut das was er / sie kann.
04.09.2007
THOMAS HOFFMANN
Kategorie: Startseite, Schwalmtal
Dilborn/Unterföhring. Es war dramatisch dargestellt. Freitag, gegen 13 Uhr: Der Privatsender „Pro7“ strahlt sein Boulevard-Magazin „Sam“ aus.
Ein Thema: Dennis und Julia, angeblich aus der Jugendhilfe Schloss Dilborn „geflohen“, weil sie dort „um ihr Leben fürchten müssten“.
Der Beitrag ist an Dramatik kaum zu überbieten: Während das Drehteam Dennis (14) interviewt, tauchen Streifenwagen der Polizei auf, der Junge flüchtet in den Wald.
Dennis und Julia erheben in dem Beitrag schwere Vorwürfe gegen Schloss Dilborn: Regelmäßig würden sie dort geschlagen, mit und ohne Gegenstände, willkürlich und ohne Grund. Deshalb sei Dennis auf der Flucht „irgendwo in Europa“. Auch Dennis’ Vater kommt zu Wort, betont, mehrere Strafanzeigen gegen Dilborn gestellt zu haben, will seinen Sohn „da raus haben.“
„Es ist richtig, dass Dennis aus Dilborn weggelaufen ist“, weiß Dieter Erfurth, Geschäftsführer der Jugendhilfe. „Ich verstehe aber nicht, wie der Junge so etwas behaupten kann“, berichtete er im Anschluss an die Sendung, noch mitgenommen von den schweren Vorwürfen: „Ich bin davon überzeugt, dass bei uns kein Jugendlicher geschlagen wird.“ Außerdem überrasche ihn die Souveränität, mit der der Junge vor der Kamera auftrete: „Ich habe selbst Kinder - andere 14-Jährige wären vor der Kamera nicht so cool.“
Schläge gehörten, wie Erfurth weiß, weder zum Dilborner Menschenbild noch zu dessen Erziehungsmodell: „Kinder, die zu uns kommen, kommen oft aus Gewaltfamilien. Wir bringen ihnen doch bei, dass man Konflikte ohne Gewalt austrägt. Wir zeigen Alternativen auf. Da wären doch Schläge völlig kontraproduktiv.“
Günter Alsdorf ist Chef vom Kreis-Viersener Jugendamt. „Ich kenne Schloss Dilborn“, sagt er, „regelmäßig kontrollieren wir dort die Qualität. Sprechen mit Erziehern und Jugendlichen. Nie haben wir Hinweise auf Gewalt gefunden, nirgendwo auch nur eine Spur. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass dort geschlagen wird.“ Vor Jahren habe es ähnliche Anschuldigungen gegen ein Kinderheim in St. Hubert gegeben: „Jahrelang habe ich dort den Kontakt gesucht, zu Kindern, Erziehern und Leitung. Damals waren alle Vorwürfe haltlos.“
„Pro7“ hat übrigens an zwei Orten gedreht: Vor Schloss Dilborn und in der Nähe von Düren. Dort wurde die „Polizeiszene“ gedreht. Sam-Redakteur Stefan Hoonolt hält seine Gesprächspartner für glaubwürdig. Dabei ist die Glaubwürdigkeit seines Beitrags fraglich. Angeblich sei die Polizei beim Dreh aufgetaucht, heißt es, weil das Mobiltelefon von Dennis’ Vater abgehört worden wäre - ein Märchen, wie die Polizei mitteilt. Ein Passant fand den Dreh merkwürdig und verständigte die Ordnungshüter.
Viele Behauptungen der „Sam-Story“, hinterfragt man sie, entpuppen sich als falsch.
Dennis übrigens wurde am Wochenende in Eupen in Belgien gefunden. Was mit ihm geschieht, ist offen.
Dieter Erfurth seinerseits hat Strafanzeige gestellt. Wegen Verleumdung und übler Nachrede.
08/2007