Väternotruf informiert zum Thema

Staatsanwaltschaft Augsburg


 

 

Staatsanwaltschaft Augsburg

Gögginger Straße 101

86199 Augsburg

 

 

Telefon: 0821 / 3105-0

Fax: 0821 / 3105-1213

 

E-Mail: Poststelle@sta-a.bayern.de

Internet: http://www.justiz.bayern.de/sta/sta/a/

 

 

Internetauftritt der Staatsanwaltschaft Augsburg (05/2010)

Informationsgehalt: mangelhaft

Geschäftsverteilungsplan: fehlt

 

 

Bundesland Bayern

Landgericht Augsburg

 

 

Übergeordnete Generalstaatsanwaltschaft:

Generalstaatsanwaltschaft München

 

 

Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg: Reinhard Nemetz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 01.10.1999, ..., 2010)

Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg: Günther Zechmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg / Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 01.09.1998, ..., 2008)

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Bayern beschäftigen bei der Staatsanwaltschaft Augsburg über170 Mitarbeiter, darunter 1 Leitender Oberstaatsanwalt, 3 Oberstaatsanwälte und 17 Staatsanwälte.

Der Zuständigkeitsbereich  der Staatsanwaltschaft Augsburg - der Landgerichtsbezirk Augsburg - umfasst die Bezirke der Amtsgerichte Augsburg, Schwabmünchen, Aichach, Dillingen, Landsberg und Nördlingen.

 

 

Väternotruf Augsburg

August Mustermann

Musterstraße 1

86150 Augsburg 

Telefon: 0821 / ...

E-Mail: august.mustermann@web.de

Der hier genannte Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Materialien zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Staatsanwälte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Staatsanwälte: 

Dr. Lars Baumann (Jg. 1970) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 15.02.2006, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.04.2001 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.04.2001 als Richter am Amtsgericht Augsburg aufgeführt. Eine Angabe offenbar fehlerhaft.

Ute Bernhard (Jg. 1964) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab  01.04.1996, ..., 2002)

Johann-Peter Dischinger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Staatsanwalt - als Gruppenleiter - bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 16.10.2006, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 16.03.2002 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. Anschließend möglicherweise Richter am Amtsgericht Aichach. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 16.10.2006 als Staatsanwalt - als Gruppenleiter - bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt.

Dr. Christian Engelsberger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1968) - Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab , ..., 2010) - 2010: stellvertretender Pressesprecher bei der Staatsanwaltschaft Augsburg. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.03.2000 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.03.2000 als Richter am Amtsgericht Augsburg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz offenbar fehlerhaft. Offenbar bis 09/2008 Richter am Amtsgericht Augsburg - Familiengericht - Abteilung 402. 2010: stellvertretender Pressesprecher bei der Staatsanwaltschaft Augsburg. 

Ulrike Hampp-Weigand (Jg. 1950) - Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 01.04.1997, ..., 2002)

Cornelia Herrmann (Jg. 1974) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 01.01.2005, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.01.2002 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk München aufgeführt. - 2007 Tätigkeit am Amtsgericht Aichach? 

Petra Müller (Jg. 1967) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 01.02.1999, ..., 2002)

Reinhard Nemetz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 01.10.1999, ..., 2010)

Matthias Nickolai (geb. - geheim) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab , ..., 2007, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 als Richter am Amtsgericht Augsburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. 2009, 2010: Pressesprecher bei der Staatsanwaltschaft Augsburg.

Marcus Paintinger (Jg. 1974) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.10.2002 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk München aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2006/7 nicht eingetragen. 04.05.2010: "Steuerhinterziehung Hohe Strafe für Schreiber gefordert." - siehe unten oder unter: http://www.tagesspiegel.de/politik/hohe-strafe-fuer-schreiber-gefordert/1813396.html

 

 

 

Carsten Reichel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1968) - Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 16.09.2006, ..., 2008) - ab 01.02.2002 Richter am Landgericht Amberg

Petra Strohbach (Jg. 1962) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 01.07.1999, ..., 2002)

Stefanie Unzeitig (Jg. 1977) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab , ..., 2008) - ab 01.09.2005 Richterin auf Probe beim OLG-Bezirk München - siehe Pressemeldung unten

Thomas Weith (Jg. 1960) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 01.02.2000, ..., 2002)

Günther Zechmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg / Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 01.09.1998, ..., 2008)

 

 

 

# Brigitta Baur

# Christoph Wiesner

# Ruth Fahrmbacher-Lutz

# Hans-Peter Glas

# Hildegund Reichstein-Englert

# Gbriele Thumser

# Gernot Hermann

# Barbara Pöschl

# Sabine Rittner

# Regina Roßkopf

# Bernhard Hochstötter

# Ulrich Staudigl

# Alexander Kessler

# Susanne Wech

# Wolfgang Nozar

# Dr. Karl Pobuda

# Sandra Weiher

# Stefanie Bucher

# Cornelia Herrmann

# Sabine Rübner

# Sandra Mieling

 

 

Amtsanwälte:

 - Oberamtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab , ..., 2004)

 

Nicht mehr als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg tätig:

Johannes Ballis (Jg. 1973) - Richter am Landgericht Augsburg (ab 01.09.2002, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.2001 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk München aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.09.2001 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.09.2002 als  Richter am Landgericht Augsburg aufgeführt. Landgericht Augsburg - GVP 01.06.2009 nicht mehr aufgeführt.

Ute Bernhard (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Richterin am Amtsgericht Augsburg (ab 01.04.1996, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.04.1996 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt.

Christoph Dössinger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1976) - Richter am Amtsgericht Augsburg / Familiengericht (ab 16.07.2009, ..., 2010) - ab 01.02.2006 Richter auf Probe im OLG-Bezirk München. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.12.2008 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt.

Ulrike Ebel-Scheufele (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Richterin am Amtsgericht Augsburg (ab , ..., 2008) - ab 01.07.1986 Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg.

Michael Eberle (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1976) - Richter am Amtsgericht Weilheim / Familiengericht - Abteilung 1 (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 als Richter am Amtsgericht Kaufbeuren aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.02.2004 als Staatsanwalt - Gruppenleiter - bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt.

Andrea Eisenbarth (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Richterin am Amtsgericht Nördlingen / Familiengericht - Abteilung 2 (ab , ..., 2008, 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 22.12.2001 unter dem Namen Andrea Meindl als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 22.12.2001 unter den Namen Andrea Eisenbarth als Richterin am Amtsgericht Nördlingen aufgeführt. ... zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz". Herzlichen Glückwunsch, möge die Liebe niemals enden. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Michael Endres (Jg. 1961) - Vorsitzender Richter am Landgericht Augsburg (ab 16.03.2005, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.10.1998 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt.

Eberhard Etter (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Richter am Oberlandesgericht München / 14. Zivilsenat - Familiensenat in Augsburg (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 1988 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 als Richter am Landgericht Augsburg aufgeführt.

Endrik Fischer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1944) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Augsburg / Familiengericht - Abteilung 409 (ab 16.10.1975, ..., 30.06.2009) - 1974 Eintritt in den bayerischen Justizdienst. Bis Mitte 1976 Richter auf Probe am Amtsgericht Augsburg. Danach knapp 1 1/2 Jahre Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg. Ab 01.12.1977 Richter am Amtsgericht Augsburg - zunächst Straf- und Jugendrichter, ab 01.05.1981 Familienrichter. Im Handbuch der Justiz 2008 ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Augsburg aufgeführt. Ab 10.09.2001 Abteilungsleiter des Familiengerichts - siehe Gerichtsmitteilung unten.

Sabine Grub (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1972) - Richterin am Amtsgericht Landsberg (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.04.2002 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.04.2002 als Richterin am Amtsgericht Landsberg - mit halber Stelle - aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt möglicherweise fehlerhaft.

Sonja von Gryczewski (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Richterin am Amtsgericht Augsburg (ab 01.11.2000, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.11.2000 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt.

Andrea Heitzer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz"  1959) - Richterin am Amtsgericht Augsburg (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 17.08.1990 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg - beurlaubt - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 17.08.1990 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt.

Klaus Henning (Jg. 1938) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 16.10.1988, ..., 2002)

Lenart Hoesch (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Richter am Landgericht Augsburg (ab , ..., 2002, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.01.1986 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. Oberlandesgericht München - Landgericht Augsburg - Amtsgericht Augsburg: Strafverfahren - 5St RR (II) 60/10 - Verletzung der Unterhaltspflicht - Beschluss vom 15.03.2010.

Stephan Knöpfle (Jg. 1970) - Richter am Landgericht Augsburg / Medienbeauftragter (ab , ..., 2008, 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.05.2000 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt.

Daniela König (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Richterin am Amtsgericht Günzburg (ab 01.11.1999, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.11.1999 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.11.1999 als Richterin am Amtsgericht Günzburg aufgeführt.

Hans-Jürgen Kolb (Jg. 1941) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 01.11.1999, ..., 2002)

Sabine Konnerth (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Richterin am Amtsgericht Augsburg (ab 01.01.2004, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.01.2001 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt.

Dr. Laurent Lafleur (geb. ) - Richter am Amtsgericht München / Familiengericht - Abteilung 566 (ab , ..., 2010) - 1994 bis 1995 Studium der Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum, 1995 bis 1999 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Passau, 1999 bis 2001 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Prof. Dr. Beulke, Universität Passau 2001 bis 2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Prof. Dr. Satzger, Bucerius Law School, Hamburg 2002 bis 2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Prof. Dr. Satzger, Universität Augsburg 2004, Warsaw School of International Humanitarian Law 2005 Specialisation Course in International Criminal Law, Siracusa seit 2006 Lehrbeauftragter an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg Promotionsvorhaben im Völkerstrafrecht kurz vor dem Abschluss. Richter am Landgericht Augsburg - 1. Zivilkammer, Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg, Deutscher Bundestag, rechtspolitisches Referat einer Bundestagsfraktion, Internationaler Strafgerichtshof, Den Haag - www.mba-augsburg.de/index.php?id=289&type=0&jumpurl=uploads%2Fmedia%2FProfil_Lafleur.pdf.- 2008, 2009: Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft München I

Dr. Wolfgang Leirer (Jg. 1968) - Richter am Amtsgericht Augsburg (ab 01.05.2001, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.05.2001 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt.

Eberhard Nußrainer  (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1946) - Richter am Amtsgericht Augsburg (ab 01.09.1978, ..., 31.08.2009) - ab 01.07.1976 Richter auf Probe beim Amtsgericht Augsburg. Juli 1978 bis April 1981 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg. Ab 01.05.1981 Richter am Amtsgericht Augsburg - zunächst als Strafrichter und Jugendrichter. Ab 01. 07.1984 Zivilstreitsachen.

Ulrich Reichenzeller (Jg. 1939) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg (ab 01.12.1995, ..., 2002)

Hildegund Reichstein-Englert (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" (Jg. 1960) - Richterin am Amtsgericht Augsburg (ab , ..., 2008) - ab 08.12.1993 Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg

Angela Reuber (Jg. 1961) - aufsichtführende Richterin am Amtsgericht Augsburg  / Familiengericht (ab16.07.2009, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.03.1993 als Richterin am Landgericht Ingolstadt aufgeführt. Ab 01.01.2004 Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg. Anschließend Richterin am Amtsgericht Augsburg - Abteilungsleiterin der Zivilabteilung

Gerd Schäfer (Jg. 1957) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Weiden (ab 10.03.2008, ..., 2009) - ab 1983 Staatsanwalt in Augsburg. 1985 Wechsel nach Nürnberg. 1989 bis 1995 Richterreferat am Nürnberger Amtsgericht (Ermittlungs- und als Zivilrichter). 1996 Gruppenleiter Staatsanwaltschaft. Ab 01.06.2000 Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg - Referent für den Rechtshilfeverkehr mit dem Ausland. Ab Februar 2005 stellvertretender Behördenleiter bei der Staatsanwaltschaft in Weiden.

Thorsten Tolkmitt  (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1973) - Richter am Amtsgericht Neu-Ulm (ab 01.02.2003, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.02.2001 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Bamberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.02.2004 als Staatsanwalt bei Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.02.2003 als Richter am Amtsgericht Neu-Ulm  aufgeführt. (Die im Handbuch der Justiz gemachten Angaben zum Antrittsdatum sind offenbar fehlerhaft.)

Dr. Herbert Veh (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Vorsitzender Richter am Landgericht Augsburg / Präsident am Landgericht Augsburg (ab 01.04.2005, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.03.1987 als Staatsanwalt - abgeordnet - bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.09.2001 als Ministerialrat beim Bayrischen Staatsministerium der Justiz aufgeführt. Ab 01.04.2005 Präsident am Amtsgericht Augsburg - http://www.zis-online.com/dat/artikel/2009_4_307.pdf

Hartmut Wätzel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Augsburg (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.01.1985 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 als Richter am Amtsgericht Augsburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Augsburg aufgeführt.

Sandra Weißbeck (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richterin am Amtsgericht Nördlingen (ab 01.04.2000, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.04.2000 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.04.2000 als Richterin am Amtsgericht Nördlingen - halbe Stelle aufgeführt.

 

 

Rechtsanwälte:

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Augsburg 

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 


 

 

Steuerhinterziehung Hohe Strafe für Schreiber gefordert

Eine unerwartet hohe Haftstrafe hat die Augsburger Staatsanwaltschaft am Montag im Prozess gegen Karlheinz Schreiber gefordert: Der frühere Waffenlobbyist soll wegen Steuerhinterziehung in sechs besonders schweren Fällen und wegen Vorteilsgewährung für insgesamt neuneinhalb Jahre ins Gefängnis.

Für die Anklagevertretung ist es zweifelsfrei erwiesen, dass der 76-Jährige in den Jahren 1988 bis 1993 mehr als 7,3 Millionen Euro Steuern hinterzogen hat. Er sei der wirtschaftlich Berechtigte für Scheinfirmen und ein System von Tarnkonten in der Schweiz gewesen. Darüber habe er 64,7 Millionen Mark (etwa 33 Millionen Euro) Provisionen für Flugzeug- und Panzergeschäfte erhalten und nicht versteuert.

Nach Auffassung seiner Verteidigung habe Schreiber weder bewusst noch willentlich Steuern hinterzogen. Deshalb sei er wegen vorsätzlicher Steuerhinterziehung nicht zu verurteilen, sagte Schreibers Verteidiger Jan Olaf Leisner am Montag in seinem Plädoyer. Die Anklage gegen Schreiber sei in fast allen Punkten gescheitert. Das Urteil soll am Mittwoch fallen.

Staatsanwalt Marcus Paintinger sagte zur Begründung für das geforderte hohe Strafmaß, Schreiber habe eine „besondere Maßlosigkeit und persönliche Raffgier“ an den Tag gelegt und sich für die Steuerhinterziehung ein Tarnsystem von Scheinfirmen und Tarnkonten in der Schweiz und Liechtenstein auf Dauer angelegt. Dies sei besonders verwerflich.

Zusätzlich habe er den früheren Rüstungsstaatssekretär Ludwig-Holger Pfahls mit 3,8 Millionen Mark geschmiert. „Diese strafbare Überlassung des Geldes an Pfahls ist nicht verjährt“, sagte Paintinger. Dpa

04.05.2010

http://www.tagesspiegel.de/politik/hohe-strafe-fuer-schreiber-gefordert/1813396.html

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

3.333 € mal 6 Jahre mal 365 Tage = 7.299.270 €

Also für je 3.333 € Steuerhinterziehung ein Tag Knast. Ein Tag Knast = 24 Stunden Knast = 1440 Minuten Knast. Für 100 € Steuerhinterziehung wären das also 190 Minuten Knast, also ca. 3 Stunden. Wenn Sie also 1.000 € Steuern hinterziehen, haben Sie sich 30 Stunden Knast inklusive einer Übernachtung verdient. Also dann bitte den Schlafanzug und die Zahnbürste nicht vergessen, nach eigen guten Tag sind Sie wieder in Freiheit.

 

 

 


 

 

 

Bluttat im Herrenbachviertel

Augsburg: Frau ersticht im Rausch ihren Ehemann

17.11.2009 20:33 Uhr

Es ist kurz nach Mitternacht, als die Nachbarn hören, dass etwas Schlimmes passiert sein muss. Christine S. (39), so schildert es eine Nachbarin, stürzt aus der Wohnung und schreit ihr Entsetzen laut hinaus. Vielleicht kann sie es selbst noch nicht fassen, was sie gerade getan hat.

Den Ermittlern der Kriminalpolizei gesteht sie später, dass sie im Streit mit einem Messer auf ihren Ehemann (44) eingestochen hat. Die Frau verständigt noch die Retter. Doch die Helfer des Roten Kreuzes können nichts mehr für den Mann tun, als sie in dem Mehrfamilienhaus im Herrenbachviertel eintreffen.

Genau 15 Zeilen benötigt die Polizei, um in ihrer offiziellen Pressemitteilung das Ehedrama zu schildern, das sich in der Nacht zum Dienstag ereignet hat. Doch hinter der trockenen Nachricht von der Bluttat steckt eine Geschichte voller Tragik.

Es ist die Geschichte einer Beziehung, die wohl von Anfang an auf ein Unglück zusteuerte. „Wir haben immer gesagt, dass einer von beiden irgendwann im Krankenhaus landet“, erzählt eine Nachbarin, die mit dem Ehepaar, wie sie selbst sagt, befreundet war. „Aber es hat doch niemand geahnt, dass gleich so was passieren wird.“

Das Ehepaar hatte offenbar erst vor rund einem Jahr geheiratet, seither wohnten die beiden in dem Haus. Das Gebäude ist in die Jahre gekommen. Die Wände sind grau. Über die Stufen im Treppenhaus sind schon viele Mieter gegangen. Im Hof flattert Wäsche an einer Leine. Nur das Siegel der Kripo an der Wohnungstür im ersten Stockwerk verrät, wo sich das Ehedrama abgespielt hat.

Streit und Ärger habe es oft hinter dieser Türe gegeben, erzählen die Nachbarn. „Das war an der Tagesordnung“, sagt einer, der zwei Etagen drüber lebt. Die Freundin des Ehepaars sagt, es sei der Alkohol gewesen, der die junge Ehe so schnell zerstört hat. Wenn Christine S. nüchtern war, erzählt sie, dann sei sie ein toller Mensch gewesen. „Man konnte mit ihr richtig gute Gespräche führen.“

Die Freundin erzählt von gemeinsamen Grillabenden im Hof des Hauses, man habe zusammen gelacht, sei glücklich gewesen. Doch wenn sie Alkohol trank, habe sich Christine S. verändert. „Sie war dann sehr aggressiv, hat ihren Mann mit üblen Ausdrücken angeschrien.“

Häufig hörten die anderen Bewohner, dass in der Wohnung gestritten wurde. Das war auch am Montagabend so. Im Haus erzählt man sich, dass die 39-Jährige ihren Mann immer wieder geschlagen habe. Mehrmals sei er mit blauem Auge gesehen worden. Friedlich war es angeblich nur, wenn der Sohn des Getöteten zu Besuch war. Der 44-Jährige hat aus erster Ehe ein Kind im Grundschulalter, das bei der Mutter lebt.

Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat unterdessen als Mord. Eine Obduktion der Leiche habe bestätigt, heißt es, dass der Messerstich in die Brust des Mannes die Todesursache war. Heute soll die 39-Jährige dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Ermittler gehen davon aus, dass sowohl die Tatverdächtige als auch das Opfer zum Tatzeitpunkt betrunken waren. Eine Nachbarin erzählt, dass die Frau früher schon einmal einen Lebenspartner mit einem Messer angegriffen haben soll. Damals ging die Sache noch glimpflich aus. (Jörg Heinzle)

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Augsburg-Frau-ersticht-ihren-Ehemann-_arid,1994398_regid,2_puid,2_pageid,4490.html

 

 


 

 

Mutter verurteilt

Gersthoferin lässt Tochter im Chaos aufwachsen

Von Simon Kaminski

Gersthofen/Augsburg - "Würde man einen Hund in dieser Wohnung halten, hätte man mit Sicherheit Probleme mit dem Tierschutz" - drastisch schilderte der Jugendrichter am Amtsgericht Augsburg, Bernhard Kugler, die Situation in einer Gersthofer Wohnung. Dort "lebte" oder besser vegetierte eine 43-jährige Mutter mit ihrer neunjährigen Tochter.

Müllberge türmten sich derart auf, dass der Zugang zu Schlaf- und Kinderzimmer blockiert war. So mussten die beiden auf dem Sofa schlafen. "Die Toilette war mit Fäkalien verstopft, das Waschbecken unbenutzbar", schilderte die Staatsanwältin Stefanie Unzeitig die desaströsen Zustände in der Mietwohnung, die "spätestens seit März 2006" an der Tagesordnung waren.

Verhaltene Versuche der Frau, die Situation in ihren vier Wänden zu relativieren, quittierte Richter Kugler salopp mit dem Satz: "Da schaut's doch aus wie Sau." Und in der Tat, die vorgelegten Fotos ließen bei allen Prozessbeteiligten keinen Zweifel an der Verwahrlosung der Kleinfamilie aufkommen.

Wie aber, so fragte sich auch Richter Kugler, konnte es so weit kommen? "Der Tod meines Vaters hat mich aus der Bahn geworfen", erklärte die 43-Jährige. Als dann noch die Vorbereitungen für die Kommunion hinzukamen, sei ihr schließlich alles über den Kopf gewachsen. "Und wo war Ihr Ehemann?", hakte Kugler nach. "Der hat zu dieser Zeit nicht bei mir gewohnt", erwiderte die Angeklagte.

Aber der Richter ließ nicht locker, wollte wissen, warum die Frau sich in ihrer Hilflosigkeit nicht an staatliche Stellen gewandt hat. "Ich habe mit dem Jugendamt keine guten Erfahrungen gemacht", kam als Antwort.

In der geballten Tristesse der Verhandlung gab es dennoch einen positiven Aspekt: Die staatlichen Kontrollmechanismen haben in diesem Fall nicht versagt. Zuerst reagierten Lehrer und Hausarzt, die den ungepflegten Zustand des Mädchens nicht nur registrierten, sondern auch dem Jugendamt mitteilten. Ausgestattet mit den eindeutigen Hinweisen alarmierte das Amt die Polizei. Mit der Folge, dass das Martyrium des Kindes ein Ende hatte.

Das Mädchen lebt seitdem bis auf Weiteres bei einer Pflegefamilie. Alle 14 Tage darf die Mutter sich mit ihrer Tochter treffen. Ob es eines Tages möglich sein wird, dass das Kind zur Mutter zurückkehrt, ließ der Richter offen. Klar ist, dass die Gersthoferin zuvor ihr Leben wieder in den Griff bekommen muss. Sie versicherte, dass sie bereits damit begonnen hat, sich aus ihrer Hilflosigkeit zu lösen.

Eines attestierten sowohl Staatsanwältin Unzeitig als auch Richter Kugler: Die Frau hatte sich nicht bösartig gegenüber ihrer Tochter verhalten - bis auf eine aktenkundige Ausnahme: Eine Nachbarin hatte beobachtet, wie die Angeklagte ihre Tochter auf der Straße an den Haaren gezogen hatte.

Geständnis der Frau positiv angerechnet

Positiv verbuchte der Richter bei der Urteilsbegründung auch, dass die 43-Jährige durch ihr Geständnis den Weg freigemacht hatte, die Verhandlung kurz und ohne Zeugen, insbesondere ohne ein Erscheinen der Tochter vor dem Amtsgericht, abzuwickeln. Negativ angerechnet wurde, dass die Frau bereits wegen Diebstahls aktenkundig ist.

Ihr Verteidiger Michael Weiss (Augsburg) versuchte darzustellen, wie sich seine Mandantin Stück für Stück in ihre ausweglose Situation manövriert hatte. Nicht ohne Wirkung, denn die zwölfmonatige Haftstrafe wurde auf Bewährung ausgesetzt. Ein Bewährungshelfer wird der 43-Jährigen zur Seite gestellt, damit ein erneuter Absturz ins Chaos vermieden werden kann. Denn eines machte Richter Kugler deutlich: Die Bewährungsstrafe ist eine letzte Warnung für die Gersthoferin.

05.06.2008 

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Land/Lokalnews/Artikel,-Muellberge-tuermen-sich-in-der-Wohnung-_arid,1238756_regid,2_puid,2_pageid,4493.html

 

 


 

 

Der Prozess um den Königsbrunner Giftmord - eine Chronologie

20.11.2007 12:46 Uhr

(rrd). In einer kleinbürgerlichen Idylle wäre beinahe der perfekte Mord gelungen: In einem Reihenhaus in Königsbrunn wurde am 17. Januar 2007 der 45-jährige Peter E., Abteilungsleiter bei der Arbeitsagentur, vergiftet.

Erst anonyme Hinweise von Bekannten brachten die Polizei darauf, dass Peter E. eines nicht natürlichen Todes gestorben sein könnte.

Tanja E. (31), Ehefrau des Opfers und Mutter zweier Kinder, und ihr Ex-Liebhaber André H. (32) - beide als Rettungssanitäter beim Roten Kreuz tätig - werden des gemeinschaftlichen Mordes an Peter E. beschuldigt. Sie sollen das Opfer zunächst mit Schlaftabletten in einem Milchshake betäubt und ihm anschließend eine Infusion mit todbringenden Medikamenten gelegt haben. Peter E. wird zwar noch reanimiert, kommt aber nicht mehr zu Bewusstsein und stirbt wenige Tage nach der Tat. Eine Chronologie des Prozesses:

22. Oktober 2007: André H. gesteht zum Prozessauftakt, gemeinsam mit seiner Ex-Geliebten deren Noch-Ehemann umgebracht zu haben. Tanja E. habe ihn benutzt, ihn genötigt, mitzumachen. Er selbst habe gehofft, dass Peter E. überleben würde. Bei den Hinterbliebenen entschuldigte er sich. Tanja E. bestreitet jede Beteiligung an der Tat, sie sei zur fraglichen Zeit im oberen Teil des Hauses gewesen, habe die beiden Männer unten allein gelassen und ihren Mann später leblos auf dem Sofa vorgefunden. Ihre Ehe schildert die Hauptangeklagte als desolat, deshalb habe sie sich in Affären wie die mit André H. geflüchtet.

 

Der Giftmord - Teil 1: Der Trennungswunsch war sein Todesurteil Giftmord - Teil 2: Das Opfer war frisch verliebt Giftmord - Teil 3: Pläne für den perfekten Mord "Der ist aber sehr tot": Prozess-Zitate Chronologie: Der Giftmord-Prozess

24. Oktober 2007: Als Zeuge sagt der behandelnde Notarzt aus, der Peter und Tanja E. vom gemeinsamen Dienst kannte. Er belastet die Angeklagte. Zudem bezweifelt er, dass das Opfer bei seinem Eintreffen, wie von Tanja E. behauptet, erst seit sieben Minuten bewusstlos war. "Mein erster Gedanke war: Der ist aber sehr tot." Auch die angeblichen Herzbeschwerden, die laut der Angeklagten ihr Mann gehabt haben soll, stellen sich im Verfahren als Lüge heraus. Das rekonstruierte Tatgeschehen wird in einem Video gezeigt, daraufhin bricht Tanja E. in Tränen aus.

25. Oktober 2007: Woher kamen die tödlichen Medikamente? Über einen ahnungslosen Rotkreuz-Kollegen beschafften sich André H. und Tanja E. die Zutaten für die Gift-Infusion. H., der zuletzt in der Rettungsleitstelle arbeitete, bat zwei Tage vor der Tat seinen früheren Partner auf dem Rettungswagen um Medikamente für seinen privaten Notfallkoffer, der händigte sie ihm aus und machte sich so unwissentlich zum Handlanger des Todes. Der Mann wurde vom Roten Kreuz entlassen. André H. entschuldigt sich: "Es tut mir leid, dass ich Deine Freundschaft ausgenutzt habe."

5. November: Vor Gericht erscheint, die Augen versteckt hinter einer Sonnenbrille, der Verlobte von Tanja E. Im April, in der Untersuchungshaft hat der verwitwete Vater einer Tochter der Angeklagten das Eheversprechen gegeben, um zu zeigen, dass er "zu ihr stehe". Die Verlobung ging von Tanja E. aus. Als Verlobter verweigert er vor Gericht die Aussage und bringt nicht das von der Staatsanwaltschaft erhoffte Licht ins Dunkel der veworrenen Männergeschichten von Tanja E. Zudem werden vor Gericht die finanziellen Verhältnisse der Familie E. dargelegt. Als Motiv von Tanja E. sieht die Staatsanwaltschaft Habgier: Ihr Mann wollte sich scheiden lassen, das wäre für sie finanziell von Nachteil gewesen. Durch den Tod hingegen wären 150.000 Euro aus Haus und Lebensversicherung und eine Witwenrente fällig gewesen, wäre sie nicht festgenommen worden.

15. November 2007: Für eine Überraschung sorgen DNA-Proben der beiden Kinder von Tanja E.: André H. und Peter E. sind nicht, wie von der Mutter behauptet, die Väter des vier Jahre alten Mädchens und des sieben Jahre alten Buben. Die tatsächlichen Väter sind zwei Männer aus Tanja E.'s Königsbrunner Bekanntenkreis. Ein Sachverständiger des Instituts, in dem Peter E.'s Leiche obduziert wurde, nimmt darüberhinaus zu den medizinischen Fragen des Falls Stellung. Er hält es für ausgeschlossen, dass Peter E. - wie von seiner Frau behauptet - Herzprobleme hatte. Ein Herzinfarkt als Todesursache komme nicht in Frage. Die Angaben zu den Medikamenten, die André H. gemacht hatte, bestätigten sich durch Blutuntersuchungen. Bereits nach fünf Minuten hätten die Medikamente zum Absterben des Großhirns bei dem Opfer geführt - eine Überlebenschance habe Peter E., so der Sachverständige, nicht gehabt.

20. November 2007: Der "Tag der Liebhaber": Insgesamt acht ehemalige Geliebte von Tanja E. geben sich bei Gericht die Klinke in die Hand. Fast alle waren beim Rettungsdienst des Roten Kreuzes in Königsbrunn. Mit einigen von ihnen hatte die Angeklagte sogar Zukunftspläne geschmiedet, belogen hat sie sie offensichtlich alle: Zeitweise soll sie mit sechs Männern parallel Affären gehabt haben.

22. November 2007: Freunde des Opfers sagen vor Gericht aus. Zwei Monate vor der Tat soll Tanja E. demnach zu Peter E. gesagt haben, sie wünsche ihm den Tod, er solle sich dazu bei der Heimfahrt einen Baum aussuchen. Das sei für die Kinder das Beste. Ein Freund erzählt, Peter E. habe zum Teil tagelang seine eigene Wohnung nicht betreten dürfen, weil Tanja E. dort ihre Liebhaber empfing. Seinen vermeintlichen Sohn habe er nur sehen dürfen wenn er Geldbeträge in den Briefkasten warf.

27. November 2007: Aussagen aus Tanja E.'s Umfeld ergeben, dass die Scheidungspläne ihres Ehemanns Peter E. bereits konkret waren. Diese Aussage könnte die These der Staatsanwaltschaft bestätigen, dass Tanja E. ihren Mann aus Habgier getötet haben soll. Eine Scheidung hätte erhebliche materielle Nachteile für sie mit sich gebracht.

3. Dezember 2007: Die beiden Chefermittler sagen aus: Schon in der ersten Vernehmung wenige Tage nach dem Mord habe André H. gestanden. Er sei "fix und fertig", aber anschließend erleichtert gewesen. Tanja E. habe dagegen von Anfang an alle Vorwürfe bestritten. Als Gutachter kommt der Landgerichtsarzt zu Wort. Er attestiert beiden Angeklagten volle Schuldfähigkeit. Der Vorsitzende Richter deutet an, dass das Gericht für Tanja E. sogar die besodnere Schwere der Schuld in Betracht zieht.

4./5. Dezember 2007: Mithäftlinge von Tanja E. sagen aus. "Märchenprinzessin" wird die Angeklagte im Frauengefängnis Aichach genannt. Als nett und hilfsbereit aber nicht besonders glaubwürdig beschreiben die Zeuginnen ihre Mitgefangene. Die Anwälte von André H. wollen weitere psychiatrische und pharmakologische Gutachten anfertigen lassen, doch die Anträge werden vom Gericht abgelehnt. Damit ist die Beweisaufnahme abgeschlossen.

6. Dezember 2007: Der Tag der Plädoyers. Der Staatsanwalt fordert lebenslang für Tanja E. und André H. Bei ihr beantragt Ankläger Matthias Nickolai, auch die besondere Schwere der Schuld festzustellen für diesen "heimtückischen Mord aus Habgier". Tanja E.'s Verteidiger Gerhard Decker hingegen beantragt Freispruch, André H.'s Anwalt Hermann Kühn fordert eine Strafe wegen Mordes, trotzdem aber weniger als lebenslänglich. Überraschend schnell spricht das Gericht das Urteil und folgt dabei voll und ganz dem Antrag des Staatsanwalts.

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