Väternotruf informiert zum Thema

Staatsanwaltschaft Chemnitz


 

 

Staatsanwaltschaft Chemnitz

Gerichtsstraße 2

09112 Chemnitz

 

 

Telefon: 0371 / 453-0

Fax: 0371 / 453-4910

 

E-Mail: unbekannt

Internet: www.justiz.sachsen.de/stac/

 

 

Internetauftritt der Staatsanwaltschaft Chemnitz (05/2011)

Informationsgehalt: miserabel

Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Sachsen eigentlich Steuern, wenn die sächsische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.

 

 

Bundesland Sachsen

Landgericht Chemnitz

 

 

Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz: Bernd Hohmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab 01.09.2007, ..., 2008) - vorher am Landgericht Würzburg und bei der Staatsanwaltschaft Würzburg. August 1991 Abordnung an die Bezirksstaatsanwaltschaft Chemnitz und danach an die Staatsanwaltschaft Zwickau. Zum 01.07.1992 Versetzung in den Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und gleichzeitig Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Zwickau. August 1994 Wechsel an das Staatsministerium der Justiz Referat für die Dienstaufsicht über die Staatsanwaltschaften. Ab Januar 1996 zudem stellvertretender Abteilungsleiters. Ab 01.01.2000 Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Zwickau. 

No Name - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz:

 

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Sachsen beschäftigen bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Staatsanwälten und sonstigen Mitarbeitern.

Der Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Chemnitz umfasst den Landgerichtsbezirk Chemnitz.

 

 

Übergeordnete Generalstaatsanwaltschaft:

Generalstaatsanwaltschaft Dresden

 

 

Väternotruf Chemnitz

August Mustermann

Musterstraße 1

09110 Chemnitz

Telefon: 0371 / ...

E-Mail: august.mustermann@web.de

Der hier genannte Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Materialien zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Staatsanwälte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Staatsanwälte: 

Daniel Brosi (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1972) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab 05.07.2003, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 05.07.2000 als Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Dresden aufgeführt.

Michael Gräfenstein (Jg. 1957) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab 15.02.1998, ..., 2002)

Klaus Hartmann (Jg. 1957) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab 01.11.2000, ..., 2002)

Marion Hohmann (Jg. 1957) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab 01.06.1999, ..., 2002)

No Name - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Bernd Hohmann (Jg. 1955) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab 01.09.2007, ..., ) - vorher am Landgericht Würzburg und bei der Staatsanwaltschaft Würzburg. August 1991 Abordnung an die Bezirksstaatsanwaltschaft Chemnitz und danach an die Staatsanwaltschaft Zwickau. Zum 01.07.1992 Versetzung in den Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und gleichzeitig Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Zwickau. August 1994 Wechsel an das Staatsministerium der Justiz Referat für die Dienstaufsicht über die Staatsanwaltschaften. Ab Januar 1996 zudem stellvertretender Abteilungsleiters. Ab 01.01.2000 Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Zwickau. 

No Name - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Frank Lehmann (Jg. 1963) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab 13.06.1994, ..., 2009) - http://www.ciao.de/Staatsanwaltschaft_Chemnitz__1627417

Jana Leonardt (Jg. 1963) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab 01.07.1994, ..., 2004) - http://www.ciao.de/Staatsanwaltschaft_Chemnitz__1627417

Jörg Rock (Jg. 1962) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab 24.11.1998, ..., 2002)

Siegfried Rümmler (Jg. 1953) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab 15.12.1996, ..., 2002)

Nils Schellenberg (Jg. 1962) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab 15.12.1996, ..., 2002)

Bernd Vogel (Jg. 1957) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab , ..., 2007, ..., 2009) - ab 24.11.1998 Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Chemnitz

Alexander Winterhalter (Jg. 1962) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab 01.07.1996, ..., 2004) - http://www.ciao.de/Staatsanwaltschaft_Chemnitz__1627417

Alexander Wittig (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1980) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab 01.09.2006, ..., 2010) 

 

 

# Karin Dietze

# Jürgen Zöllner

# Jens Hertel

# Thomas Richter

# Eberhard Dietrich

# Ulrich Tränker

# Lars Engel

# Ralph Hussner

# Thomas Fischer

# Detlef Zehfelder

# Heike Olbrich

# Jana Brockmeier

# Veronika Weilmaier

# Thomas Hinke

# Ingrid Schwäble

# Klaus Schlarb

# Klaus Steffan

# Ulf Reichel

# Heidemarie Schidt-Lammert

# Sebastian Behler

# Marita Recken

# Dirk Reuter

# Anja Day

# Stephan Butzkies

# Anne Mertens

# Nicole Fuchs-Lenz

# Enrico Lang

# Markus Colli

# Markus Schori

# Andreas Arnold

# Yvonne Birke

# Mike Credo

# Oliver Möller

# Ralf Grunenberg

 

 

 

Amtsanwälte:

 - Oberamtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz (ab , ..., 2009)

 

 

Nicht mehr als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz tätig:

Marielle Bielawny (Jg. 1971) - Richterin am Amtsgericht Marienberg (ab 01.10.2006, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 04.01.2002 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz aufgeführt..

Wolfgang Blümbott (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Richter am Amtsgericht Freiberg / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Freiberg (ab 01.03.2001, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 1994 ab 02.09.1991 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz aufgeführt.

Dr. Henning Drecoll (geb. 17.09.1942 in Buxtehude - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Dresden (ab 01.10.1995, ..., 09/2007) - ab 1974 Richter bei den Amtsgerichten Nürnberg und Fürth sowie bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. August 1989 Ernennung zum Oberstaatsanwalt. Ab Juni 1993 Abordnung zur Staatsanwaltschaft Chemnitz; dort mit den Aufgaben des Leitenden Oberstaatsanwalts betraut. Zum 01. Oktober 1995 Versetzung in die sächsische Justiz und zum Leitenden Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Chemnitz ernannt. Am 15. Januar 2001 Wechsel als Leitender Oberstaatsanwalt nach Dresden. 

Klaus Fleischmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden / Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Dresden (ab 10.12.2007, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002  ab 05.06.2001 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz aufgeführt.

Marcus Gnad (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Richter am Amtsgericht Chemnitz (ab 01.07.2004, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.2000 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz aufgeführt. 2010: Pressesprecher am Amtsgericht Chemnitz

Christian Goltz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Chemnitz (ab , ..., 2010, 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.06.1999 als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz aufgeführt.

Lutz Hasselmann (Jg. 1960) - Richter am Amtsgericht Hainichen / Direktor am Amtsgericht Hainichen (ab , ..., 2008) - vorher Kreisgericht Chemnitz, Staatsanwaltschaft Chemnitz, Amtsgericht Chemnitz sowie Oberlandesgericht Dresden, Ab 02.04.1994 Richter am Landgericht Chemnitz. Ab 01.01.2000 ständiger Vertreter des Direktors des Amtsgerichts Hohenstein-Ernstthal. 16.10.2000 bis zum 30.04.2001 aushilfsweise Direktor des Amtsgerichts Marienberg . Ab 01.09.2003 Direktor am Amtsgericht Zittau

Hans-Joachim Hermann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1945) - Richter am Amtsgericht Marienberg / Direktor am Amtsgericht Marienberg (ab , ..., 2010) - ab 16.10.1979 Richter am Amtsgericht München. Kam nach 1990 als Staatsanwalt nach Chemnitz. 1993 nach Freiberg. Dort neben dem Posten als Amtsgerichtsdirektor auch Vorsitz des Jugendschöffengerichts. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.12.1993 als Direktor am Amtsgericht Freiberg aufgeführt. Suizid im März 2008.

Christoph Kuhn (Jg. 1969) - Richter am Amtsgericht Hainichen (ab , ..., 2009) - vorher ab 01.09.2000 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz

Hartmut Meyer-Frey  (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Amtsgericht Hainichen / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Hainichen (ab 01.02.2004, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab ab 01.01.2000 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz aufgeführt. http://www.ciao.de/Staatsanwaltschaft_Chemnitz__1627417

Irina Pietzko (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) - Richterin am Amtsgericht Freiberg (ab , ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.07.1997 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz aufgeführt.

Miko Runkel (geb. 09.11.1960 in Steinheidel-Erlabrunn) - Richter am Amtsgericht Freiberg (ab 01.07.1998, ..., 2008) - ab 01.09.1989 Assistent bei der Staatsanwaltschaft des Kreises Karl-Marx-Stadt/Land. Ab 01.11.1989 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft des Kreises Hohenstein-Ernstthal. Ab 1990 bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz. Ab 1996 Richter am Landgericht Chemnitz. Ab 1998 Richter am Amtsgericht Freiberg.

Jörn Wunderlich (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Chemnitz (ab 15.04.1994, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 15.04.1994 als Richter am Amtsgericht Chemnitz aufgeführt. Nach dem Abitur 1978 in Aurich absolvierte Wunderlich ein Studium der Rechtswissenschaft in Berlin und Göttingen, das er 1987 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nach dem Referendariat bestand er 1991 das zweite Staatsexamen. Anschließend begann er als Staatsanwalt beim Landgericht Chemnitz und wechselte 1993 als Richter an das Amtsgericht Chemnitz. 1999 wurde Wunderlich Mitglied der PDS und war von 2002 bis 2005 stellvertretender Vorsitzender des PDS-Kreisverbandes Chemnitzer Land. Seit 2004 gehört Wunderlich dem Kreistag des Kreises Chemnitzer Land an. Sein Heimatwahlkreis ist Chemnitzer Land – Stollberg. Seit 2005 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier ist er familien- und seniorenpolitischer Sprecher der Linksfraktion und deren Obmann im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Wunderlich zog über die Landesliste Sachsen in den Bundestag ein - http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rn_Wunderlich

 

 

 

Rechtsanwälte:

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Chemnitz

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 


 

 

Regionales

Großvoigtsberg: Mutter wollte sich und ihr Kind töten

Traktorfahrer rettet Frau und Säugling aus brennendem Auto

Großvoigtsberg. Ein 60-jähriger Traktorfahrer hat am Dienstag im Zellwald bei Großvoigtsberg eine 38-jährige Mutter und ihr gerade viereinhalb Monate altes Baby aus einem brennenden Auto gerettet. Das hat die Staatsanwaltschaft Chemnitz am Mittwoch mitgeteilt. Der Mann hatte den Wagen beim Schneeräumen auf einem Waldweg entdeckt. Beim Blick in den Innenraum bemerkte er, dass das Auto völlig verraucht war. Der Mann öffnete das Fahrzeug und zog die Frau sowie ihr Kind aus dem jetzt brennenden Pkw. Beide waren bei Bewusstsein.

Der Traktorfahrer rief zwei in der Nähe arbeitende Forstmitarbeiter um Hilfe, die die Feuerwehr alarmierten. Wehren aus Siebenlehn und Großvoigtsberg löschten den Wagen, der vollständig ausbrannte. Der Rettungsdienst brachte den Jungen und seine Mutter in ein Krankenhaus, Lebensgefahr bestand nicht.

Nach ersten Erkenntnissen hat die Frau das Auto selbst angezündet. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchten Totschlags. Durch die Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde Antrag auf Haftbefehl gestellt. Der Ermittlungsrichter gab dem Antrag statt und ordnete die Unterbringung der offensichtlich unter Depressionen leidenden Frau im Haftkrankenhaus Leipzig an.

Dem Kind geht es den Umständen entsprechend gut. (fp)

Erschienen am 01.12.2010

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/7538401.php

 

 

 


 

 

 

Pfleger sollen in Johanngeorgenstadt behinderte Kinder misshandelt haben

Johanngeorgenstadt. Mitarbeiter einer Pflegestätte für behinderte Kinder und Jugendliche im sächsischen Johanngeorgenstadt sollen ihre Zöglinge misshandelt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen Freiheitsberaubung und Misshandlung Schutzbefohlener, bestätigte der Sprecher der Behörde, Bernd Vogel, am Donnerstag einen Bericht der Chemnitzer "Freien Presse".

Das Landesjugendamt hat dem Heim bereits die Betriebserlaubnis entzogen und Anzeige erstattet. Es stehe der Verdacht im Raum, dass es "massive Verletzungen des Kindeswohls" gab, hieß es aus dem Sozialministerium.

"Kinder sollen eingesperrt und geschlagen worden sein", so der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Anzeige basiere auf einem anonymen Schreiben. Bisher seien den Ermittlern aber weder die Namen von Opfern noch von Verdächtigen bekannt. "Die Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang", sagte Vogel.

27.11.2009

http://www.lvz-online.de/aktuell/content/118146.html

 

 


 

 

SMJus - Justiz

Zwei Führungswechsel in der sächsischen Justiz

Justizminister Mackenroth führt Gerd Schmidt und Bernd Hohmann in ihre Ämter ein

Justizminister Geert Mackenroth lädt anlässlich der Amtseinführung des neuen Präsidenten des Landgerichtes Chemnitz, Gerd Schmidt, und der Verabschiedung seines Vorgängers, Peter Ignée, sowie der Amtseinführung des neuen Leitenden Oberstaatsanwaltes der Staatsanwaltschaft Chemnitz, Bernd Hohmann, zu einer Feierstunde am 07.September 2007 ein.

Vertreter von Presse, Funk und Fernsehen sind herzlich willkommen. Der Termin ist besonders für die Bildberichterstattung geeignet.

Termin: Freitag, den 07. September 2007, 11:00 Uhr

Ort: Stadtverordnetensaal des Chemnitzer Rathauses,

Am Markt 1, 09111 Chemnitz

Justizminister Geert Mackenroth: „Mit Peter Ignee verabschieden wir einen exzellenten Präsidenten, der in über 16 Jahren mit herausragendem Sachverstand und bemerkenswerter Tatkraft das Landgericht Chemnitz und zuvor das Bezirksgericht vorbildlich geführt hat. Ich danke ihm für sein langjähriges, engagiertes und erfolgreiches Wirken im Dienst der sächsischen Justiz. Das Landgericht und die Staatsanwaltschaft Chemnitz erhalten mit Gerd Schmidt und Bernd Hohmann Führungskräfte, die sich durch hervorragende fachliche Qualifikationen und breitgefächerte Erfahrungen auch in der Region auszeichnen. Ich gratuliere ihnen zur Berufung in diese verantwortungsvollen Ämter.“

Peter Ignée wurde 1942 in Berlin geboren. Seine berufliche Laufbahn begann er 1969 im Bayerischen Staatsministerium der Justiz und als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft München II. Ab Dezember 1972 war Peter Ignée als Richter am Amtsgericht Starnberg tätig. Nach einer Abordnung an das Bundesministerium der Justiz im Jahr 1978 wurde er Anfang 1980 zum Richter am Oberlandesgericht München ernannt. Im Oktober 1980 wechselte Peter Ignée als Oberstaatsanwalt zur Generalstaatsanwaltschaft München. Im August 1981 wurde er zum Oberstaatsanwalt als ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts der Staatsanwaltschaft Würzburg ernannt. Ab April 1987 führte Peter Ignée als Direktor das Amtsgericht Würzburg, ehe er im Januar 1991 in die sächsische Justiz wechselte. Zunächst war er hier mit den Aufgaben des Präsidenten des Bezirksgerichts Chemnitz betraut. Nach seiner Versetzung in den sächsischen Justizdienst im November 1991 folgte seine Ernennung zum Präsidenten des Bezirksgerichts Chemnitz. Am 01. Januar 1993 übernahm er die Leitung des Landgerichts Chemnitz. Im Juni 2007 trat er in den Ruhestand.

Gerd Schmidt wurde am 7. Juli 1952 in Fürth geboren. Nach dem Abschluss der juristischen Ausbildung 1980 begann er seine berufliche Laufbahn bei der Staatsanwaltschaft Hof und den Amtsgerichten Hof und Wunsiedel. Im Juni 1991 wechselte Gerd Schmidt – zunächst im Wege der Abordnung – in die sächsische Justiz und wurde mit den Aufgaben des Direktors der Kreisgerichte Plauen und Oelsnitz betraut. Im April 1992 folgte seine Ernennung zum Direktor des Kreisgerichts Plauen (später Amtsgericht Plauen) unter gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Betrauung mit den Aufgaben des Direktors des Amtsgerichts Oelsnitz. Acht Jahre später, im April 2000, wurde Gerd Schmidt zum Vorsitzenden Richter am Landessozialgericht ernannt. Von Juni 2001 bis Oktober 2005 war er Vizepräsident des Landessozialgerichts. Am 01. November 2005 übernahm er die Leitung der Staatsanwaltschaft Chemnitz. Mit Wirkung zum 01. September 2007 trat er die Nachfolge von Peter Ignèe im Amt des Präsidenten des Landgerichts Chemnitz an.

Der 52-jährige Bernd Hohmann stammt aus Bayern. Seine berufliche Laufbahn begann er beim Landgericht Würzburg und der Staatsanwaltschaft Würzburg. Im August 1991 ließ er sich zunächst an die Bezirksstaatsanwaltschaft Chemnitz und danach an die Staatsanwaltschaft Zwickau abordnen. Zum 01. Juli 1992 wurde Bernd Hohmann in den Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz versetzt und gleichzeitig zum Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Zwickau ernannt. Im August 1994 wechselte er an das Staatsministerium der Justiz und leitete das Referat für die Dienstaufsicht über die Staatsanwaltschaften. Ab Januar 1996 nahm er zudem die Aufgaben des stellvertretenden Abteilungsleiters wahr. Am 01. Januar 2000 wurde Bernd Hohmann zum Leitenden Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Zwickau ernannt. Seit dem 01. September 2007 leitet er die Staatsanwaltschaft Chemnitz.

06.09.2007

http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/27258

 

 


 

 

 

"Massivst angestaute Aggressionen"

Der Chemnitzer Prozess um die Tötung eines Vaters neigt sich dem Ende zu

Peter Brock

CHEMNITZ, 15. Mai. Thomas K. hat keine Chance. Als er kurz vor Mitternacht betrunken seine Haustür im sächsischen Reichenbach aufschließt, steht Karsten schon im Flur. Der 17-Jährige startet in diesem Moment den Versuch "einer endgültigen Abrechnung mit der eigenen Vergangenheit", rekonstruiert die Psychologin Sabine Rehfeld. Er greift nach einem Kantholz, dann nach einer Eisenstange. Karsten sieht in dem arbeitslosen Lokführer Thomas K. "die Rückkehr seines Vaters in anderer Gestalt". Dieser Vater hatte Karsten regelmäßig brutal verprügelt, hatte seine Schwester immer wieder vergewaltigt. Bis er vor Gericht gestellt und zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde. Karstens Persönlichkeit ist seither gestört. Er sei gehemmt aggressiv, sagt der Psychiater Günther Petermann.

Zertrümmerter Schädel

Am 4. September 1999 lebt Karsten die "massivst angestauten Aggressionen" an einem anderen Mann, dem 47-jährigen Thomas K., aus. Er schlägt mit solcher Wucht zu, dass der Rechtsmediziner Ralf Plack später nur noch einen "vollständig zertrümmerten Schädel" vorfindet. Für Karsten ist Thomas K. "auch so ein Schwein". Thomas K. soll seine 15-jährige Stieftochter Peggy vergewaltigt haben. Deshalb, sagt Karsten, prügelte er auf Thomas ein, er habe gewollt, "dass der auch mal spürt, wie das ist, solche Schmerzen zu erleiden". Karsten weiß über Thomas K. so gut Bescheid, weil Peggy die Freundin seines Bruders Joachim ist.

Nun sitzt Karsten in Chemnitz auf der Anklagebank - neben Peggy und Joachim, neben den Freunden Andreas (19) und Dany (17) und neben Peggys Mutter. Die sechs sind vor der 2. Großen Strafkammer des Landgerichts wegen gemeinschaftlichen Mordes angeklagt. Gemeinsam hatten sie beschlossen, dass Thomas K. "weg muss" - und alle sahen zu, als Karsten schlug.

Staatsanwalt Wolfgang Blümbott wertet die Tötung in seinem Plädoyer am Montagabend eindeutig als Mord - Thomas K. sei unter dem Vorwand, seine Frau habe sich verletzt, nach Hause in einen "klassischen Hinterhalt" gelockt worden. Deshalb sei das "Mordmerkmal der Heimtücke" erfüllt, Karsten habe "erbarmungslos" zugeschlagen. Weil der 17-Jährige aber unter einer Persönlichkeitsstörung leide, forderte Blümbott, Karsten nicht zur Höchststrafe für Jugendliche von zehn Jahren, sondern nur zu acht Jahren Haft zu verurteilen. Für Karstens Bruder Joachim forderte er eine sechsjährige Jugendstrafe.

Peggys Ex-Freund Andreas, der noch mit einer Schaufel auf den Sterbenden einschlug, soll nach dem Willen des Staatsanwalts für neuneinhalb Jahre ins Jugendgefängnis. Der 17-jährige Dany, der während der Tat auf Peggys kleinen Bruder aufpasste, hat sich nach Ansicht des Staatsanwalts nur der Beihilfe zu Mord schuldig gemacht - er soll deshalb zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt werden.

Peggy hingegen, auf die "die Jungs gehört haben", wie Blümbott sagt, will der Staatsanwalt zu achteinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt sehen. Für ihre Mutter Marion K. fordert der Staatsanwalt - wegen einer strafmildernden Persönlichkeitsstörung - nicht lebenslänglich, sondern 13 Jahre Haft wegen Mordes. Die 34-jährige Marion K. hatte in der U-Haft einer Sozialarbeiterin gesagt, "der Tod meines Mannes war die Lösung vieler Probleme".

Peggy, aufgewachsen in einer "Atmosphäre von Aggression und mangelnder Fürsorge", so Psychologin Rehfeld, wurde erstmals als Dreijährige von dem damaligen Partner der Mutter "sexuell berührt". Als sie dann vom Stiefvater Thomas K. vergewaltigt worden sei, habe sie keinen anderen Ausweg gewusst, als den Mann umzubringen, sagte das Mädchen der Gutachterin. Deshalb, argumentiert Psychologin Rehfeld, habe Peggy "eine emotionale Berechtigung für die Tat" empfunden.

14 Tage nach der Todesnacht war der Termin angesetzt, an dem Thomas K. von der Polizei wegen der Missbrauchsvorwürfe hätte gehört werden sollen. Peggy hatte ihn im Sommer 1999 angezeigt. Es habe "intensive Hilfsangebote des Jugendamtes" gegeben, sagt Uta Luckner von der Jugendgerichtshilfe. Diese Angebote seien von Familie K. jedoch "immer wieder abgelehnt" worden. "Und die Mutter hat dem Jugendamt damals glaubhaft versichert, dass sie den Vorfällen Einhalt gebieten kann."

Das Jugendamt vertraute einer Mutter, die nicht nur alkoholabhängig und eingeschränkt erziehungsfähig ist, wie die Gutachter feststellten. Marion K., die in der U-Haft ihren fünften Selbstmordversuch unternahm, ist - laut Gutachten - auch eine derart abhängige und unselbstständige Persönlichkeit, dass sogar ihre 15-jährige Tochter glaubte, sie beschützen und eine Mutterrolle für sie übernehmen zu müssen. Mehrmals hatte Peggy die Polizei gerufen, als Thomas K. seine Frau verprügelte.

Als dann aber Karsten an dem 4. September auf Thomas K. einschlägt, als ihr Stiefvater "Marion, Marion" schreit und die Mutter Hilfe holen will, in diesem Moment ruft Peggy keine Polizei - sie reißt das Telefonkabel aus der Wand. Der Staatsanwalt rechnet ihr das strafverschärfend an. Ihre Freunde vergruben Thomas K. dann in einem Maisfeld hinterm Haus - zu diesem Zeitpunkt, urteilt Rechtsmediziner Placke, lebte das Opfer nicht mehr. Allerdings glaubten die Rechtsmediziner zunächst auch an einen Selbstmord. Denn Peggys Freunde hatten die Leiche am Morgen nach der Tat wieder ausgegraben, weil der Hund der Familie sein totes Herrchen gewittert hatte. Sie legten den Toten dann unter die bei Selbstmördern beliebte Göltzschtalbrücke. Als jedoch Freunde von Thomas K. an der Selbstmordtheorie Zweifel anmeldeten und die Polizei die Ermittlungen wieder aufnahm, war für einige Beschuldigte "der emotionale Druck zu hoch", sagt Staatsanwalt Blümbott. Der Prozess soll nach nur fünf Verhandlungstagen am Donnerstag enden.

PROZESS UM EINE BLUTIGE TAT Mit einem Kantholz und einer Eisenstange // Seit dem 5. Mai müssen sich die sechs Tatverdächtigen im Alter zwischen 15 und 34 Jahren vor dem Chemnitzer Landgericht wegen gemeinschaftlichen Mordes an dem 47-jährigen Thomas K. verantworten.

Thomas K. soll seine 15-jährige Stieftochter Peggy mehrfach vergewaltigt haben. Peggy, ihre Mutter Marion K. , ihr Freund Joachim, dessen Bruder Karsten und zwei weitere Freunde beschlossen deshalb, den arbeitslosen Thomas K. umzubringen.

Sie alle sahen zu, als der 17-jährige Karsten am 4. September 1999 kurz vor Mitternacht mit einem Kantholz und einer Eisenstange auf Thomas K. einschlug.

Ein Psychiater erläuterte vor Gericht, dass Karsten gehemmt aggressiv sei, weil sein Vater jahrelang seine Schwester vergewaltigt habe. Er habe seine Aggressionen in der Attacke gegen Thomas K. ausgelebt.

Wie Thomas K. war auch Karstens Vater Eisenbahner. Er vergewaltigte seine Tochter erstmals, als sie drei war. Bisweilen mussten sich Karsten und seine Geschwister nackt aufstellen. Dann wurden sie vom Vater mit einer Antenne verprügelt. Der Vater wurde von einem Gericht zu sieben Jahren Haft verurteilt.

"Wir wollen alle gemeinsam die Tat aufklären, dass Sie damit leben können. Wir gehen nicht davon aus, dass Sie so eine Tat nochmals begehen werden. " Richter Helmut Bolten

16.05.2010

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2000/0516/politik/0006/index.html

 

 

 


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