Väternotruf informiert zum Thema
Staatsanwaltschaft Mainz
Staatsanwaltschaft Mainz
Ernst-Ludwig-Str. 7
55116 Mainz
Telefon: 06131 / 1410
Fax: 06131 / 141302
E-Mail: stamz@genstako.jm.rlp.de
Internet: www.stamz.justiz.rlp.de
Internetauftritt der Staatsanwaltschaft Mainz (08/2010)
Informationsgehalt: gut - aber nur mit Einschränkungen für gewaltbetroffene Männer
Geschäftsverteilungsplan: vorhanden - http://cms.justiz.rlp.de/icc/justiz/nav/704/7047a085-9880-11d4-a735-0050045687ab&class=net.icteam.cms.utils.search.AttributeManager&class_uBasAttrDef=a001aaaa-aaaa-aaaa-eeee-000000000054.htm
Bundesland Rheinland-Pfalz
Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz: - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab , ..., 20011)
Klaus-Peter Mieth (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz / Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 18.05.1998, ..., 2011) - siehe auch Pressemitteilung unten
Klaus-Peter Wilhelm Mieth (Jg. 1949) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach (ab , ..., 2009) - vorher ab 18.05.1998 Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz
Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz: - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz / Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab , ..., 2011)
Bei der Staatsanwaltschaft Mainz sind sechs Abteilungen eingerichtet. In der Abteilung 1 werden u.a. Fälle von "Gewalt gegen Kinder und Frauen einschließlich häusliche Gewalt" bearbeitet. Die Bearbeitung von Fällen von Gewalt gegen Kinder und Männer einschließlich häusliche Gewalt ist dagegen offenbar nicht vorgesehen, sonst hätte man sicher auch dieses Angebot auf der Internetseite der Staatsanwaltschaft Mainz bekannt gegeben. Gewaltbetroffene Männer im Landgerichtsbezirk Main haben somit im Bezirk der Staatsanwaltschaft Mainz offenbar keinen Anspruch auf Beachtung ihrer Belange und sollten sich daher mit dem täglichen Aufsagen des Mantras "Ich bin ein Mann und habe daher keinen Anspruch auf Beachtung meiner Belange bei der Staatsanwaltschaft Mainz" trösten..
Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Rheinland-Pfalz beschäftigen bei der Staatsanwaltschaft Mainz 120 Mitarbeiter/innen, darunter neben:
• dem Leitenden Oberstaatsanwalt
• 6 Oberstaatsanwälte als Abteilungsleiter
• 29 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
• 9 Amtsanwältinnen und Amtsanwälte
• 9 Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger sowie
• 2 Gerichtshelfer
Der Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Mainz umfasst den Landgerichtsbezirk Mainz.
Übergeordnete Generalstaatsanwaltschaft:
Generalstaatsanwaltschaft Koblenz
Väternotruf Mainz
August Mustermann
Musterstraße 1
55116 Mainz
Telefon: 06131 / ...
E-Mail: august.mustermann@web.de
Der hier genannte Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie interessante Materialien zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Staatsanwälte?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Staatsanwälte:
Thomas Bartsch (Jg. 1961) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 13.09.1995, ..., 2002)
Xenia Dietrich (Jg. 1972) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 19.06.2002, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 04.01.1999 als Richterin auf Probe beim OLG-Bezirk Koblenz aufgeführt.
Heike Finke (Jg. 1964) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 26.04.1994, ..., 2002)
Martina Fischl (Jg. 1961) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 06.08.1992, ..., 2002)
Dagmar Gütebier (Jg. 1956) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 20.01.1988, ..., 2002)
Rainer Hofius (Jg. 1959) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 02.04.1994, ..., 2002)
Iris Körner (Jg. 1960) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 07.02.1990, ..., 2002)
Klaus-Peter Mieth (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz / Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 18.05.1998, ..., 2011) - siehe auch Pressemitteilung unten
Birgit Seip-Stemmer (Jg. 1962) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 18.10.1994, ..., 2002)
Roland Steinhart (Jg. 1950) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 22.09.1982, ..., 2002)
Heinz-Dieter Trenner (Jg. 1949) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 01.12.1995, ..., 2002)
Dr. Susanne Vahl (Jg. 1961) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab , ..., 2006) - war im Handbuch der Justiz 2004 ab 02.10.1992 als Richterin am Landgericht Heidelberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2006/7 als Staatsanwältin eingetragen.
Wigbert Woog (Jg. 1951) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 26.09.1983, ..., 2002)
# Gregor Heinrich
# Carsten Krick
# Felizitas Hook
# Tanja Schultz-Schwaab
# Sabine Morsch-Tune
# Achim Kroth
# Gerd Georg Deutschler
# Sabine Kirchberger
# Petra Fisccher
# Katja Stenner
# Stefanie Pfeffer
# Dr. Petra Ulrike Weyland
# Andreas Ritz
Amtsanwälte:
- Oberamtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab , ..., 2009)
Nicht mehr als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz tätig:
Iris Blankenhorn (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richterin am Amtsgericht Speyer (ab , ..., 2010, 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 15.03.2001 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Mainz - halbe Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 15.03.2001 als Richterin am Amtsgericht Worms aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt möglicherweise fehlerhaft.
Dieter Bracht (Jg. 1943) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 09.03.1979, ..., 2002)
Michael Brandt (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach (ab 14.12.2010, ..., 2011) - trat 1982 in die rheinland-pfälzische Justiz als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz ein. Von 1993 bis 1994 bei der Generalstaatsanwaltschaft nach Koblenz abgeordnet. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 18.05.1998 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz aufgeführt. Von 2005 2006 im Ministerium der Justiz und seit Mitte 2009 ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts bei der Staatsanwaltschaft Mainz.
Edzard Dahlem (Jg. 1940) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 28.08.1972, ..., 2002)
Hilmar Haentjes (Jg. 1940) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 18.05.2001, ..., 2002)
Dr. Eric Minthe (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1968) - Richter am Amtsgericht Alzey (ab 09.08.2001, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 09.08.2001 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 09.08.2001 als Richter am Amtsgericht Alzey aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz offenbar fehlerhaft.
Bodo Neumann (Jg. 1944) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 01.05.1983, ..., 2002)
Klaus Puderbach (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1945) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 01.04.1990, ..., 2009)
Karsten Schröder (Jg. 1945) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mainz (ab 01.05.1992, ..., 2002)
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Mainz
Väteraufbruch für Kinder Mainz e.V.
Postfach 42 14 50
55072 Mainz
E-Mail: mainz@vafk.de
Internet: http://www.vafk.de/mainz/1796058.htm
Thomas Heeß, Rietschelstraße 33, 67549 Worms, Tel. 06241 - 20 31 65, eMail mainz@vafk.de
Ivan Dzananovic (Regionalbeauftragter Rheinland-Pfalz/Saarland), Mobil 0177 - 320 69 40, Tel 06735 - 941 663, Fax 06735 - 941 664, eMail mainz@vafk.de
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Polizei
Tagesvater gesteht Missbrauch
19.02.2011 - SIEFERSHEIM
Von Anita Pleic
STAATSANWALT Anhaltspunkte für fünften Fall in Siefersheim
Der 43-jährige Familienvater aus Siefersheim (Landkreis Alzey-Worms), der am Dienstag verhaftet wurde, weil er in mindestens vier Fällen Mädchen von sieben bis neun Jahren missbraucht haben soll, hat ein Geständnis abgelegt, das die vier Fälle umfasst, die im Haftbefehl enthalten sind.
Außerdem räumt der Siefersheimer ein, kinderpornografische Bilder auf seinem Rechner zu haben. Das teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Klaus-Peter Mieth auf Anfrage dieser Zeitung mit.
Allerdings, so erklärt Mieth, gibt es Anhaltspunkte dafür, dass es noch einen fünften Fall gibt. In einem Fall möchten die Eltern aber nicht, dass ihr Kind vernommen wird.
In den kommenden Tagen und Wochen stehen weitere Ermittlungen an. Mieth: „Die Auswertung des Rechners läuft auch weiterhin. Durch Ermittlungsmaßnahmen müssen wir das dann gegenchecken, wenn wir etwas finden.“
Der 43-Jährige, der unter anderem als Tagesvater und Chorleiter tätig war, bleibt weiter in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Rohrbach in Wöllstein.
In Siefersheim hatte der Fall, der durch die Aussage eines der Mädchen im Dezember ins Rollen geriet, Betroffenheit und Fassungslosigkeit ausgelöst.
http://www.wormser-zeitung.de/nachrichten/polizei/10238874.htm
Oberstaatsanwalt Michael Brandt Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts in Mainz
Bestellung bis zur Besetzung der Stelle
Nach dem Wechsel von Oberstaatsanwalt Klaus-Peter Mieth zur Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach hat der Generalstaatsanwalt in Koblenz aufgrund einer Ermächtigung des Ministeriums der Justiz Oberstaatsanwalt Michael Brandt bis zur Besetzung der Stelle des ständigen Vertreters zu meinem Vertreter bestellt.
Datum: 28.11.2008
Herausgeber: Staatsanwaltschaft Mainz
Anklage gegen 60Jährigen wegen sexuellen Missbrauchs der Enkelin
Ermittlungen aufgrund der "Operation Himmel"
Die Staatsanwaltschaft Mainz hat gegen einen 60jährigen Mann aus Bingen Anklage wegen sexuellen Missbrauchs seiner Enkelin und zudem wegen des Besitzes kinderpornografischer Bilder erhoben. Ihm wird vorgeworfen, in 7 Fällen in den Jahren 2001 bis 2003 das damals vier bis sechs Jahre alte Kind sexuell missbraucht zu haben. Von den Tathandlungen hatte er selbst digitale Fotos angefertigt.
Das Verfahren wurde durch die „Operation Himmel“ ausgelöst, in der gegen Personen wegen des Besitzes oder Verbreitens kinderpornografischer Bilder bundesweit ermittelt wurde. Weil er auf entsprechende Seiten im Internet Zugriff genommen hatte, war die Wohnung des Beschuldigten im November 2007 durchsucht worden. Hierbei wurden nicht nur kinderpornografische Bilder aus dem Internet, sondern auch die von ihm selbst gefertigten Bilder seiner Enkelin aufgefunden. Der Beschuldigte sitzt seit 30.11.2007 in Haft.
Datum: 27.02.2008
Herausgeber: Staatsanwaltschaft Mainz
Anklage wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern
Die Staatsanwaltschaft Mainz hat gegen einen 22jährigen Auszubildenden aus Mainz Anklage wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen in 42 Fällen erhoben. Der Mann war als Trainer von Kindern und Jugendlichen in einem Sportverein in Rheinhessen tätig. Er bot außerdem zugleich Hausaufgabenhilfe an.
Ihm wird vorgeworfen, in der Zeit vom Mai 2005 bis Anfang Juli 2007 sexuelle Handlungen an oder vor Kindern durchgeführt zu haben und Kinder dazu bestimmt zu haben, sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen. Betroffen waren 3 Jungen und 1 Mädchen im Alter zwischen 8 und 10 Jahren.
Der Beschuldigte wurde aufgrund Haftbefehls des Amtsgerichts Mainz am 06.09.2007 in Untersuchungshaft genommen.
Datum: 26.10.2007
Herausgeber: Staatsanwaltschaft Mainz
Kindestötung
24jährige Italienerin in Untersuchungshaft genommen
Eine 24-jährige Italienerin aus Worms steht in Verdacht, unmittelbar nach der Geburt ihr Kind getötet zu haben. Die Frau meldete sich am gestrigen Nachmittag bei der Polizei in Worms und teilte mit, sie habe in der Nacht zum 2. Dezember ein Kind tot geboren. Den Leichnam habe sie in einer Mülltonne abgelegt. Die heute durchgeführte Obduktion ergab jedoch, dass der männliche Säugling nach der Geburt gelebt hat und an den Folgen schwerster Kopfverletzungen verstorben ist.
Die Frau hatte ihre Schwangerschaft vor Mutter und Bruder, mit denen sie gemeinsam zusammen lebt, bis zum Schluss verheimlicht.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat die Haftrichterin bei dem Amtsgericht in Mainz gegen die Frau heute Haftbefehl wegen Totschlags erlassen.
Datum: 06.12.2005
Herausgeber: Staatsanwaltschaft Mainz
Ihr Schreiben vom 9.4.2005
Sehr geehrter Herr Abgeordneter,
auf die Strafanzeigen gegen die Dezernentin der Staatsanwaltschaft Mainz sowie gegen mich hat der Petent, wie ich bereits in meinem Schreiben vom 7.1.2005 unter Hinweis auf die einschlägige Kommentierung bei Meyer-Goßner, StPO, 47. Auflage, § 171, Rdnr. 1 und 2, dargelegt habe, keinen Bescheid mehr erhalten. Beide Strafanzeigen betrafen im Kern den stets gleichen, bereits mehrfach abschließend geprüften Ausgangssachverhalt und enthielten keinerlei tatsächliche Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat.
Die Tatsache, dass diese Strafanzeigen des Petenten nicht mehr beschieden werden, wurde aufgrund einer Eingabe des Petenten auch dem Bürgerbeauftragten mitgeteilt. Dieser hat mit Schreiben vom 23.10.2002 mitgeteilt, dass der Petitionsausschuss zu dem Ergebnis gekommen sei, dass der Eingabe des Petenten nicht abgeholfen werden könne.
Mit freundlichen Grüßen
(Herbert Mertin)
www.detmar-hoeffgen.de/Mertin190405.htm
Säugling starb an Medikament
23-jähriger Mainzer wegen Mordes in Untersuchungshaft
Am 23.04.2004 hat die Untersuchungsrichterin beim Amtsgericht Mainz Haftbefehl gegen einen 23-jährigen Mann aus Mainz wegen Mordes erlassen. Er steht im Verdacht, dem 14 Monaten alten Sohn seiner Lebensgefährtin, mehrmals ein Antidepressivum verabreicht zu haben, so dass das Kind im Laufe des Nachmittags des 07.04.2004 verstarb. Die Lebensgefährtin des Mannes hatte das Kind gegen 14.00 Uhr in sein Bett schlafen gelegt und das Haus verlassen. Nach ihrer Rückkehr gegen 19.00 Uhr fand sie es tot vor.
Der Haftbefehl geht davon aus, dass der Mann das Medikament deshalb verabreichte, weil er das Kind für die Beziehung zu seiner Lebensgefährtin als störend empfand.
Die Tat wurde bei der Obduktion, die die Staatsanwaltschaft aufgrund der ungeklärten Todesursache veranlasst hatte, durch den Gerichtsmediziner festgestellt. Das zunächst vorläufige Ergebnis der Obduktion hat sich zwischenzeitlich bestätigt.
Datum: 28.04.2004
Herausgeber: Staatsanwaltschaft Mainz