Väternotruf informiert zum Thema

Staatsanwaltschaft Ulm


 

 

Staatsanwaltschaft Ulm

Olgastraße 109

89073 Ulm

 

Telefon: 0731 / 189-0

Fax: 0731 / 189-2290

 

E-Mail: poststelle@staulm.justiz.bwl.de

Internet: www.staatsanwaltschaft-ulm.de

 

 

Internetauftritt der Staatsanwaltschaft Ulm (11/2013)

Informationsgehalt: mangelhaft

Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Baden-Württemberg eigentlich Steuern, wenn die Baden-Württembergische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.

 

 

Bundesland Baden-Württemberg

Landgericht Ulm

 

 

Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Ulm: Christof Lehr (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) -  Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab , ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 1998 ab 13.02.1992 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 21.10.2002 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.03.2005 als stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 31.05.2010 Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ellwangen aufgeführt.

Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Ulm: Rainer Feil (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab 14.09.2010, ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 1998 ab 26.04.1996 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ellwangen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.02.2005 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ellwangen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 14.09.2010 als stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt.

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Bayern beschäftigen bei der Staatsanwaltschaft Ulm die folgenden Mitarbeiter/innen.

1 Leitender Oberstaatsanwalt als Behördenleiter

- 1 Oberstaatsanwältin, 3 Oberstaatsanwälte sowie 1 Staatsanwalt als Abteilungsleiterin/Abteilungsleiter

- 3 Staatsanwälte als Gruppenleiter

- 6 Staatsanwältinnen und 7 Staatsanwälte

- 3 Oberamtsanwälte

- 2 Rechtspflegerinnen und 3 Rechtspfleger

- 8 Beamtinnen und 3 Beamte des mittleren Justizdienstes

- 1 Beamtin und 2 Beamte des einfachen Justizdienstes

- 24 weibliche Tarifbeschäftigte (nach TV-L)

(Stand: 01.01.2009)

 

 

Die Staatsanwaltschaft Ulm setzt sich aus folgenden Abteilungen zusammen:

- Dezernat 1

- 4 Ermittlungsabteilungen

- 1 Vollstreckungsabteilung

- Verwaltungsabteilung

 

 

"Die Beauftragte für Chancengleichheit kümmert sich neben der Ausübung ihrer Beteiligungsrechte nach dem Gesetz zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst des Landes Baden-Württemberg (Chancengleicheitsgesetz) auch um Beschwerden wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz."

gefunden am 12.08.2009

http://www.staulm.de/servlet/PB/menu/1177305/index.html

 

Kommentar Väternotruf:

Man sollte gar nicht glauben, dass bei einer Staatsanwaltschaft sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz vorkommen. Staatsanwälte und Staatsanwältinnen als perverse Grabscher, man mag das gar nicht glauben oder sind es nur die Wachtmeister und Justizsekretärinnen, die übergriffig sind? Aber sexuelle Belästigungen scheinen zum Alltag bei Staatsanwaltschaften zu gehören, wozu sollte man sonst von Staats wegen der oder dem Beauftragten für Chancengleichheit die Zuständigkeit für Beschwerden wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zuordnen. Also liebe Mitarbeiter/innen bei der Staatsanwaltschaft Ulm, wenn euch in der Arbeitszeit mal jemand in den Schritt oder an den Busen greift, egal ob es die Justizsekretärin oder ein Oberstaatsanwalt ist, gleich an den Beauftragten für Chancengleichheit wenden und Meldung erstatten. 

 

 

Der Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Ulm umfasst den Landgerichtsbezirk Ulm.

 

 

Übergeordnete Generalstaatsanwaltschaft:

Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart

 

 

Väternotruf Ulm

August Mustermann

Musterstraße 1

89073 Ulm

Telefon: 0731 / ...

E-Mail:

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Materialien zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Staatsanwälte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Staatsanwälte: 

Michael Bischofberger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1975) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab 01.05.2006, ..., 2009) - ab 03.06.2002 Richter auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart. 2009: Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Ulm.

Werner Doster (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab 22.12.2010, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 10.02.1997 als Staatsanwalt als bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 22.12.2010 als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt.

 

 

Rainer Feil (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab 14.09.2010, ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 1998 ab 26.04.1996 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ellwangen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.02.2005 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ellwangen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 14.09.2010 als stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt.

Ekkehard Freund (Jg. 1953) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab 14.02.1983, ..., 2002)

Heike Lang (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab 15.03.1994, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 15.03.1994 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt. Namensgleichheit mit: Michael Lang (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1974) - Richter am Amtsgericht Ulm (ab , ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 06.05.2002 als Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 24.10.2005 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 15.09.2011 als Richter kraft Auftrags am Amtsgericht Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 24.10.2005 als Richter am Amtsgericht Ulm aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz offenbar fehlerhaft. Namensgleichheit mit: Michael Lang (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Richter am Amtsgericht Aalen / Direktor am Amtsgericht Aalen (ab 17.05.2004, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2000 ab 28.08.1982 als Richter am Amtsgericht Schwäbisch Gmünd aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 03.08.2001 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Schwäbisch Gmünd aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 17.05.2004 als Direktor am Amtsgericht Aalen aufgeführt.

Christof Lehr (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab , ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 1998 ab 13.02.1992 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 21.10.2002 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.03.2005 als stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 31.05.2010 Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ellwangen aufgeführt.

Brigitte Lutz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab 01.11.2000, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.11.2000 als Oberstaatsanwältin  als Abteilungsleiterin bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt. Namensgleichheit mit: Brigitte Lutz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richterin am Amtsgericht Calw / Direktorin am Amtsgericht Calw (ab 01.10.2012, ..., 2015) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 02.03.1994 als Richterin am Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstatt aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 01.11.2007 als weitere aufsichtführende Richterin am Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstatt aufgeführt (Familiengericht - Abteilung 1).

Katja Meyer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1975) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab 19.07.2012, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 03.03.2008 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 19.07.2012 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt. 2010, 2011: Richterin auf Probe am Amtsgericht Ulm - Strafsachen.

Gerhard Rieck (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947) - Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab 11.05.1998, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2012 ab 11.05.1998 als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt.

Peter Staudenmaier (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab 02.12.2003, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1998 ab 03.09.1993 als Richter am Amtsgericht Geislingen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 02.12.2003 als Oberstaatsanwalt als Abteilungsleiter bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt.

 

 

 

Amtsanwälte:

 - Oberamtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab , ..., 2009)

 

 

Nicht mehr als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm tätig:

Julia Böllert (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Richterin am Amtsgericht Ehingen / Direktorin am Amtsgericht Ehingen (ab 08.05.2006, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 06.11.2000 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt. Ab 01.09.2003 Richterin am Landgericht Ulm.

Bernd Große (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richter am Amtsgericht Tübingen (ab , ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 04.07.1997 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 04.07.1997 als Richter am Amtsgericht Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 04.07.1997 als Richter am Amtsgericht Tübingen aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. 2009, ..., 2011: Richter am Amtsgericht Ulm.

Michael Lang (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1974) - Richter am Amtsgericht Ulm (ab , ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 06.05.2002 als Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 24.10.2005 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 15.09.2011 als Richter kraft Auftrags am Amtsgericht Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 24.10.2005 als Richter am Amtsgericht Ulm aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz offenbar fehlerhaft. Namensgleichheit mit: Michael Lang (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Richter am Amtsgericht Aalen / Direktor am Amtsgericht Aalen (ab 17.05.2004, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2000 ab 28.08.1982 als Richter am Amtsgericht Schwäbisch Gmünd aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 03.08.2001 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Schwäbisch Gmünd aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 17.05.2004 als Direktor am Amtsgericht Aalen aufgeführt. Namensgleichheit mit: Heike Lang (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab 15.03.1994, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 15.03.1994 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt.

Gisela Lohrmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richterin am Sozialgericht Ulm (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 16.02.1997 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ulm - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 zugleich als Richterin kraft Auftrags ab 01.02.2002 am Sozialgericht Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 16.02.1997 als Richterin am Sozialgericht Ulm - 1/2 Stelle - aufgeführt.

No Name - Richter am Amtsgericht Ulm - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

No Name - Richter am Oberlandesgericht Stuttgart - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Wolfgang Rometsch (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Richter am Amtsgericht Göppingen / Direktor am Amtsgericht Göppingen (ab 01.08.1999, ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 1990 ab 10.02.1980 als Richter am Landgericht Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1998 ab 01.03.1996 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.08.1999 als Direktor am Amtsgericht Göppingen aufgeführt.

Johanna Schubart (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1979) - Richterin kraft Auftrags am Amtsgericht Ulm (ab , ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.06.2006 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 08.12.2003 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Tübingen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 08.12.2003 als Richterin am Amtsgericht Stuttgart aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 11.08.2010 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ulm - beurlaubt - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 und 2014 ab 11.08.2010 als Richterin kraft Auftrags am Amtsgericht Ulm aufgeführt. Namensgleichheit mit: Joachim Schubart (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947) - Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Karlsruhe (ab 23.05.2003, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 25.01.1977 als Richter am Landgericht Karlsruhe aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 06.07.1995 als Direktor am Amtsgericht Pforzheim aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 23.05.2003 als Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Karlsruhe aufgeführt.

Ulrich Scheib (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1941) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab 01.10.1996, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 1992 ab 27.09.1984 als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Ulm - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1998 unter dem Namen Ulrich Scheib nicht aufgeführt.

Dirk Seichter (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Richter am Amtsgericht Ulm (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 12.04.2001 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 12.04.2001 als Richter am Amtsgericht Ulm - abgeordnet - aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz offenbar fehlerhaft.

Günther Weinmann (geb. 26. März 1924 in Stuttgart) - Präsident am Oberlandesgericht Stuttgart (ab 01.04.1980, ..., 31.03.1989) - nach dem Abitur im Jahre 1942  zum Wehrdienst eingezogen. Während des Wehrdienstes - so weit uns bekannt - mit Wattebäuschen auf den Feind geworfen aber sich ansonsten anständig gezeigt und möglicherweise auch keinen Menschen getötet oder vielleicht doch, so richtig weiß man das ja im Krieg nie, wer sich einem gerade in die Ziellinie stellt und danach tot umfällt. Die meisten Menschen werden im Krieg ja nur deshalb getötet, weil sie sich in der Schusslinie aufgehalten haben, selber dran schuld, wenn sie dann tot umfallen, hätten ja auch zu Hause bleiben oder sich als Wehrdienstverweigerer erschießen lassen können. Nähere Auskünfte zu den militärischen Einsatzorten von Präsident am Oberlandesgericht Stuttgart Günther Weinmann erteilt die Deutsche Dienststelle. Nach schwerer Verwundung im Krieg studierte er von 1946 bis 1950 in Tübingen Rechtswissenschaft. Nach der zweiten juristischen Staatsprüfung im Jahr 1954 trat er in den baden-württembergischen Justizdienst ein. Bis 1968 war er bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart tätig. Dort wirkte er beim Aufbau einer Abteilung für Wirtschaftskriminalität mit, deren Leitung und Erweiterung er 1961 übernahm. Im Jahr 1969 wurde ihm die Leitung der Staatsanwaltschaft Ulm übertragen. Ab 1970 war er stellvertretender Leiter der Strafrechtsabteilung des Justizministeriums Baden-Württemberg bis er im Februar 1972 zum Generalstaatsanwalt beim Oberlandesgericht Stuttgart ernannt wurde.

Reinhard Wenger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Richter am Amtsgericht Geislingen / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Geislingen (ab 30.03.2011, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 05.02.1982 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.07.2000 als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 und 2012 ab 05.02.1982 als Richter am Amtsgericht Geislingen aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 30.03.2011 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Geislingen aufgeführt. 

Klaus-Peter Windmüller (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1946) - Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab 07.04.2003, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 13.10.1977 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm aufgeführt.

Wolfgang Zieher (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ulm (ab 01.12.2000, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1998 ab 01.01.1990 als Direktor am Amtsgericht Eßlingen aufgeführt.

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org 

 

Familienberatung Göppingen

überregionale Beratung

http://familienberatung-goeppingen.de

 

 

Familienberatung Ulm

überregionale Beratung

http://familienberatung-ulm.de

 

 

Rechtsanwälte:

 

Elisabeth Paarmann-Passler

Rechtsanwältin

Mülberger Str. 45

73728 Esslingen

Telefon: 0711 / 35 082 93

E-Mail: elisabeth.paarmann@web.de

 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Ulm

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 

 


 

 

Pressemitteilungen 2009: 

http://www.staulm.de/servlet/PB/menu/1177315/index.html

 

 


 

 

Eislingen

Es ging ums Geld

Die Morde in Eislingen lösten entsetzen bei den Dorfbewohnern aus. Der 18-jährige Andreas H. soll mit einem Freund die eigene Familie ausgelöscht haben – Staatsanwaltschaft nennt erstmals ein Motiv.

Von Dirk Hülser, Göppingen

1.8.2009

Sie galten als die netten Jungs von nebenan, waren ehrenamtlich aktiv, auch in ihren Kirchengemeinden. Umso mehr waren die Menschen in Eislingen bei Stuttgart erschüttert, als Andreas H. und Frederik B. am Ostersamstag verhaftet wurden. Der Vorwurf: Sie sollen in der Nacht zum Karfreitag die 57- und 55-jährigen Eltern und die beiden 22 und 24 Jahre alten Schwestern des 18-jährigen Andreas regelrecht hingerichtet haben – mit insgesamt 30 Schüssen aus zwei Kleinkaliberpistolen, die sie zuvor beim örtlichen Schützenverein gestohlen hatten. Der Verdacht hat sich mittlerweile erhärtet. Mehr noch: Den beiden jungen Männern wird noch eine ganze Reihe weiterer Vergehen zur Last gelegt. Deshalb hat die Staatsanwaltschaft Ulm nun Anklage erhoben. Der Prozess soll Anfang Oktober beginnen.

Wie kommt ein Jugendlicher dazu, seine Familie umzubringen? Was treibt seinen 19-jährigen Freund an, ihm dabei zu helfen? Michael Bischofberger, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Ulm, hat Antworten auf viele Fragen. Am Ende wird die Jugendkammer des Landgerichts Ulm entscheiden müssen. „Da ihre Opfer nicht mit einem tödlichem Angriff rechneten und somit arg- und wehrlos waren, geht die Staatsanwaltschaft jeweils vom Mordmerkmal der Heimtücke aus. Die Taten dürften zudem aber auch durch Habgier geprägt gewesen sein“, sagte Bischofberger der „Südwest Presse“ und nannte damit erstmals ein Motiv für den grausamen Vierfachmord. Demnach ging es ums Geld.

Die Mutter von Andreas habe ein Konto in der Schweiz besessen, für das der Sohn im Februar dieses Jahres eine Vollmacht bekommen haben soll. Um als Alleinerbe und Verfügungsberechtigter an die sechsstellige Summe zu gelangen, habe er deshalb gemeinsam mit seinem Freund Frederik B. den Plan entwickelt, Eltern und Schwestern zu töten. Frederik sollte anschließend offenbar regelrecht ausbezahlt werden. Neben dem Geld könnte laut Bischofberger noch ein zweites Motiv den Ausschlag gegeben haben: „Möglicherweise fühlte sich der 18-Jährige im Vergleich zu seinen Schwestern familiär benachteiligt.“

Neben dem frühzeitigen Geständnis von Frederik – der allerdings seitdem wie sein Freund Andreas schweigt – gibt es nun auch die Aussage eines Mitarbeiters der Justizvollzugsanstalt, in der Andreas seine Untersuchungshaft verbüßt. Ihm gegenüber soll Andreas seine Tatbeteiligung eingeräumt haben, der Mann soll nun als Zeuge im Prozess aussagen. Andreas schreibt die eigentliche Tat demnach aber seinem Freund zu: „Er bestreitet, selbst geschossen zu haben“, berichtete Bischofberger. Dem steht entgegen, dass die Sonderkommission DNA-Spuren sichern und somit jede der beiden verwendeten Tatwaffen einem der beiden Angeschuldigten zuordnen konnte. Die Ermittlungen förderten auch zutage, dass Andreas wohl schon seit längerem mit dem Gedanken gespielt hatte, die elterliche Wohnung zu verlassen. Nur die Angst „vor wirtschaftlicher Unsicherheit“ habe ihn daran gehindert.

Die Ermittlungsergebnisse zeichnen auch ein ganz anderes Bild der beiden Jugendlichen, als es die Öffentlichkeit bislang hatte. Andreas, der noch im Herbst Vorträge über seine Wanderung auf dem Jakobsweg gehalten hatte, und Frederik sollen im Sommer 2007 zwei Mal in das Vereinsheim eines Eislinger Tennisclubs eingebrochen sein, im Sommer 2008 in einen Supermarkt. Ebenfalls im Sommer 2007 war demnach eine Eislinger Schule Ziel eines Einbruchs, hier wurden ein Computer und ein Beamer gestohlen.

Andreas und Frederik waren auch beide Mitglied in der Schützengilde Eislingen – jenem Verein, bei dem sie im Oktober 2008 neben 17 groß- und kleinkalibrigen Kurz- und Langwaffen unter anderem auch die beiden späteren Tatwaffen sowie etwa 1700 Schuss Munition entwendet haben sollen.

Dazu konnte Bischofberger ein weiteres Rätsel auflösen: Die Ermittler hatten sich immer verwundert darüber gezeigt, dass die Nachbarn in dem Eislinger Mehrfamilienhaus in der Mordnacht keine Schüsse gehört hatten. Schalldämpfer waren auch nie gefunden worden, und es gibt sie auch gar nicht für die beiden verwendeten Pistolen. Nun meinen die Ermittler zu wissen, dass die Angeschuldigten Plastikflaschen als Schalldämpfer benutzt haben.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 01.08.2009)

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Eislingen;art1117,2861795

 

 

 


 

 

 

Eislinger Familientragödie - Staatsanwaltschaft Ulm erhebt Anklage wegen vierfachen heimtückischen Mordes aus Habgier und gemeinschaftlichen Diebstahls

Datum: 31.07.2009

Kurztext:

Eislinger Familientragödie - Staatsanwaltschaft Ulm erhebt Anklage wegen vierfachen heimtückischen Mordes aus Habgier und gemeinschaftlichen Diebstahls

 

Ulm. Eislingen

Gegen den 18 Jahre alten Sohn und Bruder der in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag diesen Jahres in Eislingen getöteten Familie (Eltern und zwei Schwestern) und dessen 19 Jahre alten Freund hat die Staatsanwaltschaft Ulm Anklage wegen zwei Fällen des jeweils zweifachen gemeinschaftlichen Mordes sowie diverser Diebstahlstaten zur Jugendkammer des Landgerichts Ulm erhoben.

Die Anklagebehörde wirft den beiden Heranwachsenden vor, am 9. April 2009 (Gründonnerstag) gegen 22 Uhr im Haus der Familie des 18-Jährigen gemeinschaftlich und arbeitsteilig zunächst die beiden 22 und 24 Jahre alten Schwestern mit neun bzw. zehn Schüssen getötet zu haben. Nach Rückkehr von einem Gaststättenbesuch, bei dem sie noch mit den beiden Eltern zusammen gewesen seien, sollen sie – wiederum gemeinschaftlich und arbeitsteilig – zunächst mit acht Schüssen den 57 Jahre alten Vater, danach mit drei Schüssen die Mutter getötet haben.

Bei ihren Taten haben – so der Anklagevorwurf – die beiden Angeschuldigten Plastikflaschen als Schalldämpfer benutzt. Die Patronenhülsen sollen die beiden Heranwachsenden jeweils nach den Taten sorgsam eingesammelt und später zusammen mit den beiden Tatwaffen, zwei Kleinkaliberpistolen der Marken „Hämmerli“ und „Ruger“, Kaliber .22 long rifle, in einem vorbereiteten Erddepot in einem Wald zwischen Eislingen und Salach versteckt haben. Dieses Versteck wurde auf einen Hinweis des 19-Jährigen hin entdeckt. Aufgrund sichergestellter DNA-Spuren und der durchgeführten kriminaltechnischen Untersuchungen ordnet die Staatsanwaltschaft die Pistole der Marke „Hämmerli“ dem 18-Jährigen, die Pistole der Marke „Ruger“ seinem 19-jährigen Mitangeschuldigten zu.

Da ihre Opfer nicht mit einem tödlichem Angriff rechneten und somit arg- und wehrlos waren, geht die Staatsanwaltschaft Ulm jeweils vom Mordmerkmal der Heimtücke aus. Die Taten dürften zudem aber auch durch Habgier geprägt gewesen sein.

Der 18-Jährige soll in zurückliegender Zeit bereits mit dem Gedanken gespielt haben, sein Elternhaus zu verlassen. Aus Angst vor wirtschaftlicher Unsicherheit habe er davon jedoch abgesehen. Als ihm im Februar 2009 Vollmacht für ein Konto seiner Mutter bei einer Schweizer Bank erteilt wurde, habe er die Idee entwickelt, seine Eltern und seine Schwestern zu töten, um als Alleinerbe sowie allein Verfügungsberechtigter das sechsstellige Guthaben an sich zu bringen. Sein 19-jähriger Freund sollte auch davon profitieren; im Hinblick darauf hatte dieser bereits eine entsprechende „Wunschliste“ erstellt.

Möglicherweise fühlte sich der 18-Jährige im Vergleich zu seinen Schwestern familiär benachteiligt. Sonstige besondere Tatmotive sind nicht ersichtlich.

Die intensiven polizeilichen Ermittlungen der Soko „Familie“ der Polizeidirektion Göppingen haben überdies ergeben, dass die beiden Angeschuldigten seit Sommer 2007 gemeinschaftlich zahlreiche Einbruchsdiebstähle begangen haben. Die Anklage legt ihnen deshalb auch zur Last, bereits im Sommer 2007 in eine Eislinger Schule eingebrochen zu sein und dort einen PC sowie einen Beamer entwendet zu haben. Diesen PC sollen sie am Abend des 9. April 2009 in einen Bach in Eislingen geworfen haben, um eine Entdeckung dieses Diebstahls im Verlauf der erwarteten polizeilichen Ermittlungen wegen der von ihnen geplanten Morde zu verhindern. Gleichfalls im Sommer 2007 sollen sie noch zwei Mal in das Vereinsheim eines Eislinger Sportvereins sowie im Herbst 2008 in einen Eislinger Supermarkt eingebrochen sein, wobei sie wenige hundert Euro Bargeld und alkoholische Getränke erbeuteten. In der Zeit von 4. bis 10. Oktober 2008 seien sie schließlich in das Vereinsheim der Schützengilde Eislingen eingebrochen, wo sie neben 17 groß- und kleinkalibrigen Kurz- und Langwaffen unter anderem auch die beiden späteren Tatwaffen sowie etwa 1.700 Schuss Munition entwendeten. Außer den Tatwaffen und einer weiteren Pistole, welche im Erddepot deponiert waren, konnten die Ermittler aufgrund eines Hinweises des 19-Jährigen die übrigen entwendeten Waffen mitsamt Munition versteckt auf einem Dachboden eines Eislinger Gebäudes auffinden.

Der 19 Jahre alte Angeschuldigte räumt seine Beteiligung an den Tötungsdelikten und an den Einbruchsdiebstählen ein. Sein 18-jähriger Mitangeschuldigter machte bislang bei der Polizei keine Angaben, gab jedoch gegenüber einem Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt, der keiner Schweigepflicht unterliegt, seine Tatbeteiligung gleichfalls zu. Er bestreitet jedoch, selbst geschossen zu haben.

Beide Angeschuldigten sind nicht vorbestraft und befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft. Zur Feststellung des Entwicklungsstandes der beiden Angeschuldigten, zur Frage einer eventuell verminderten Schuldfähigkeit sowie zur Abklärung der Voraussetzungen einer ggf. vorzubehaltenden Sicherungsverwahrung hat die Staatsanwaltschaft Ulm einen psychiatrischen Sachverständigen mit der Erstattung eines Gutachtens beauftragt. Zwecks Beschleunigung des Strafverfahrens, bei dem Untersuchungshaft gegen Heranwachsende vollzogen wird und deshalb von Verfassung wegen eine besonders beschleunigte Bearbeitung geboten ist, wurde dieser Tage bereits Anklage zur Jugendkammer des Landgerichts Ulm erhoben. Das Sachverständigengutachten wird dann nach Eingang dem Gericht nachgereicht werden.

http://www.staulm.de/servlet/PB/menu/1244780/index.html?ROOT=1177278

 

 


 

 

 

Trauer

Der unfassbare Vierfachmord von Eislingen

(22)

Von Marcus Lauer 18. April 2009, 14:02 Uhr

Ungläubig stehen Freunde und Verwandte vor den Särgen der getöteten Familie in Eislingen. Warum musste diese beliebte und unauffällige Familie sterben? Ist der festgenommene 18-jährige Sohn wirklich an dem Mord beteiligt? Die Details der Tat offenbaren eine rücksichtslose Brutalität.

Wie schön das Leben sein kann. Manchmal. Wie bei dieser Familie auf dem Foto: Die Eltern, drei Kinder, zwei Mädchen, Ann-Christin, 24, Annemarie, 22, und Andreas, 18, wohl geraten, hübsch alle, zufrieden mit sich und der Welt. Alle fünf sitzen im Wohnzimmer. Ein volles Lachen im Gesicht, der Sohn mit einem Arm um den Vater.

Hansjürgen H., Heilpraktiker im schwäbischen Eislingen, legte das Foto einem kurzen Brief bei, den er zu Weihnachten an Verwandte und Freunde der Familie schickte. Am Anfang berichtete er darin vom schönen Urlaub auf Mallorca im Mai, bei dem auch Frederik, ein guter Freund von Andreas, dabei war. Er endet mit den Worten: „Mit unseren eigenen Kindern sind wir sehr gesegnet. Alle sind gesund und machen uns viel Freude. Ich hoffe, dass alle, die diesen Brief lesen, genauso gesund und zufrieden sind wie wir.“

Vier Monate später sind alle auf dem Foto tot. Erschossen. Alle, außer Andreas. Am Karfreitag um 10.42 Uhr ruft er die Polizei an und meldet mit tränenerstickter Stimme, dass er seine ganze Familie tot in der Wohnung gefunden habe. Dann rennt er hinaus auf die Straße und brüllt, zwei Mal, drei Mal: „Gestern Abend haben sie noch gelebt!“ Der Sohn steht unter Schock, so scheint es. Auch er ein Opfer: Er hat nun keine Familie mehr.

Eine unfassbare Wendung im Fall

Eine Woche später verkündet die Polizei bei einer Pressekonferenz in Ulm eine andere Wahrheit: Andreas der mutmaßliche Täter. Zusammen mit seinem Schulfreund Frederik, jenem, der die Familie im Urlaub auf Mallorca begleitete, soll er die ganze Familie umgebracht, insgesamt 31 Kugeln auf sie alle abgefeuert haben. 31 Kugeln Hass. Frederik hat gestanden: „Wir waren das zusammen“, sagt er der Polizei. Andreas schweigt beharrlich. Nach den Ermittlungen der Polizei verlief der Gründonnerstag wie folgt:

Zwei Männer sollen eine Familie hingerichtet haben

Gegen neun Uhr abends verlässt das Ehepaar H. sein Zuhause in der Friedhofstraße, um in eine Gaststätte zu gehen. Das gelbgetünchte Mehrfamilienhaus, das ihnen gehört, liegt in einer ruhigen Tempo-30-Zone. Drei Wohnungen darin hat die Familie vermietet. Im Erdgeschoss befindet sich Hansjürgen H.s Praxis und ganz oben, in einer Maisonettewohnung im dritten Stock, wohnt die Familie. Auch die beiden erwachsenen Töchter. Sie leben noch gerne zuhause, außerdem sparen sie sich die Miete. Die Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd, wo beide wie einst ihre Mutter Lehramt studieren, ist nur 20 Kilometer entfernt.

Hansjürgen H. ist ein großer, sehniger Mann, der jünger aussieht als seine 57 Jahre. Else H. ist eine attraktive Frau mit dunkelblondem halblangem Haar. Auch sie wirkt deutlich jünger als ihre 55 Jahre. Sie ist Englischlehrerin. Er genießt einen guten Ruf als Heilpraktiker. Auch über die Stadt hinaus. Zum essen nimmt er sich selten Zeit. Das Wartezimmer ist meist voll. Zeit zu haben für andere ist ihm wichtiger als für sich selbst. Deswegen engagiert er sich auch seit zwanzig Jahren nebenbei in der nahen Lutherkirche.

Andreas bricht an diesem Abend vor Karfreitag, so ermittelt es die Polizei später, zusammen mit Frederik von dessen Wohnung auf, etwa einen Kilometer entfernt vom Haus der H.s. Sie ziehen die blaue Schiebetür auf, die in die Wohnung von Andreas Familie führt, sie gehen vorbei an dem Osternest mit den bemalten Eiern, das auf einem Schrank im Treppenhaus steht.

Sie haben die beiden Kleinkaliberwaffen dabei, die sie zusammen mit 16 weiteren Waffen im Oktober letzten Jahres aus dem Haus der Schützengilde in Eislingen gestohlen haben sollen, bei der Andreas Mitglied ist und Frederik es war. Zehn Schüsse feuern sie auf die ältere Schwester Ann-Christin ab, neun auf Annemarie. Beide schauten gerade auf dem Bett liegend einen Film. Der Fernseher läuft einfach weiter.

Dann gehen sie in jene Gaststätte, in der die Eltern sind. Zwischen elf Uhr und halb zwölf sitzen sie mit ihnen zusammen, trinken etwas, unterhalten sich. Den übrigen Gästen im Lokal fällt nichts auf, was auf einen Streit deuten könnte. Dann gehen sie zurück in die Wohnung und warten. Als Hansjürgen und Else H. um kurz nach halb eins durch die Tür treten, werden auch sie erschossen, mit zwölf Kugeln. Keiner der anderen Bewohner im Haus hört etwas – wegen der Schalldämpfer, die die Jungen verwenden.

Schon früh geraten Andreas und Frederik in Verdacht. Bei Vernehmungen zu ihren Alibis verstricken sie sich in Widersprüche. An den Händen der beiden werden Schmauchspuren gefunden. Bereits am Karsamstag folgt die Verhaftung. Frederik verrät der Polizei, dass sie die aus dem Schützenhaus gestohlenen Waffen auf einem Dachboden eines Hauses versteckt hätten. Einige Tage später wird die Polizei die Tatwaffen und die Kleidung, die die beiden am Tatabend trugen, vergraben im Wald finden.

Es ist Freitag in Eislingen, eine Woche nach der Tat, der graue Himmel sprüht Nieselregen. Auf der Bank vor dem Haus in der Friedhofstraße stehen Blumen, brennen Kerzen, liegen Briefe. Auf dem Fenstersims über der Bank hängt ein in Plastik eingeschweißtes Blatt Papier: „Wenn tief in Deiner Seele ein kleines Lichtlein brennt, sei dankbar für den hellen Schein, weil man ihn Hoffnung nennt. Er soll für Dich scheinen, wann immer Du ihn brauchst und soll Dir immer sagen: ’Pass bitte auf Dich auf!’“ Und am Ende: „Andi, wir glauben an Dich.“

Ein Mieter aus dem Haus, 70 Jahre alt, den Andreas oft in seiner Wohnung besuchte, sagt: „Wenn er es wirklich war, dann soll er mir das schon selbst sagen.“ Eine harmonischere Familie wie die H.s kenne er nicht. Und schließlich fügt er noch hinzu, viel leiser: „Na ja, er wird es mir wohl nicht mehr persönlich sagen können.“

 

Sechs Kilometer entfernt, im Schulzentrum Öde in der Kreisstadt Göppingen, sitzt Werner Stepanek und ist verzweifelt. Stepanek ist Rektor des Wirtschaftsgymasiums, das Andreas H. besuchte. Am Montag würde die Schule wieder losgehen für ihn. Jetzt sitzt er in Stammheim in Untersuchungshaft. Stepanek versteht das alles nicht. Andreas sei „ein unglaublich reflektierter Mensch für seine 18 Jahre, sehr beliebt, sehr integriert, mittendrin, ohne sich in den Vordergrund zu spielen.“ Es gäbe einfach überhaupt keine Hinweise auf so eine Tat. Beide seien „von Lehrern, Schülern, Jungs, Mädchen“ anerkannt gewesen. Was wolle denn ein Jugendlicher noch mehr erwarten? „Ich glaube gerade an nichts mehr,“ sagt Stepanek, „ich stehe diesem Wahnsinn völlig hilflos gegenüber.“

Es will einfach nicht zusammenpassen. Andreas H. hatte mit Auszeichnung die Realschule abgeschlossen, bevor er im vorvergangenen Jahr auf das Wirtschaftsgymnasium wechselte. Er war in der Kirche aktiv ebenso wie beim DLRG. Stepanek erzählt, wie Andreas ihm in seinem Büro vor einigen Monaten ausführlich von seiner Pilgerreise auf dem Jakobsweg erzählte. Und er erinnert sich noch daran, wie Andreas am letzten Schultag vor Ostern über den Hof lief und ihm zuwinkte.

Bis zuletzt hoffte Stepanek, dass sich der Verdacht gegen Andreas und Frederik nicht erhärten würde. Nun sagt er: „Ich bin völlig verunsichert, was meine Menschenkenntnis anbelangt.“

In der Lutherkirche in Eislingen fand die Trauerfeier statt. Andreas H. bat darum, sie besuchen zu dürfen. Es wurde abgelehnt. Sie wurde ohne ihn abgehalten. In jener Kirche, wo am kommenden Mittwoch Andreas Vater, Hansjürgen H. einen Gesprächsabend für die Gemeindemitglieder abhalten wollte, unter dem Motto: „Durst nach Leben.“ 

http://www.welt.de/vermischtes/article3578460/Der-unfassbare-Vierfachmord-von-Eislingen.html

 

 


 

 

 

VIERFACHMORD VON EISLINGEN

19-Jähriger legt Geständnis ab

Die Polizei hat den vierfachen Mord im baden-württembergischen Eislingen offenbar aufgeklärt. Ein 19-Jähriger legte nach Angaben der Ermittler ein Geständnis ab: Danach habe er zusammen mit dem Sohn der Familie dessen Eltern und Schwestern erschossen.

Ulm - Eine Woche nach dem Vierfachmord von Eislingen ist das Verbrechen weitgehend aufgeklärt. Der 18-jährige Sohn der Familie soll zusammen mit einem 19-jährigen Freund seine Eltern und seine beiden Schwestern erschossen haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Ulm mitteilten.

Tatort in Eislingen: "Wir waren das zusammen"

Der Freund des Sohnes gestand demnach die Tat und gab den Beamten das Waffenversteck bekannt. Das Motiv ist allerdings noch völlig unklar, die Ermittlungen dazu und zum konkreten Tatablauf dauern an. Der Sohn hat die Tat nicht gestanden und schweigt zum Geschehen.

Die beiden jungen Männer waren schon kurz nach der Tat verdächtigt worden, den 57-jährigen Heilpraktiker, seine zwei Jahre jüngere Frau und die beiden Töchter im Alter von 22 und 24 Jahren erschossen zu haben. Der Sohn Andreas hatte am Karfeitag die Polizei alarmiert. Nach Angaben der Polizei waren Andreas und sein Freund Frederik beim Eintreffen der Beamten "in sehr aufgelöstem Zustand".

Die Opfer starben an einer Vielzahl von Schüssen aus einer Kleinkaliberwaffe. Einbruchspuren waren nicht gefunden worden, zudem hatte die Lage der Leichen laut Polizei darauf hingewiesen, dass die Opfer nicht überrascht wurden. Außerdem war die Türe abgeschlossen. So gelangten die Ermittler früh zu dem Verdacht, dass die Tat "von jemandem aus dem Nahbereich begangen wurde", wie der Leiter der Polizei Göppingen, Helmut Mauderer sagte.

Schmauchspuren entdeckt

Bei beiden Männern wurden Schmauchspuren entdeckt. Frederik wurde am Mittwoch und Donnerstag vernommen und erklärte zunächst schriftlich, dass Waffen auf dem Dachboden versteckt seien. Am Donnerstag räumte er dann die Tat ein: "Wir waren das zusammen", sagte er demnach.

Am Mittwochabend gab es umfangreiche Durchsuchungen, bei denen auf dem Dachboden ein Versteck unter dem Fußboden entdeckt wurde, in dem sich Waffen befanden. Zudem fanden die Ermittler ein Waffendepot im Wald: In einem Müllsack in einer flachen Grube wurden Pistolen gefunden, darunter die beiden mutmaßlichen Tatwaffen, sowie Schalldämpfer und Kleidungsstücke.

Bei den Tatwaffen handelt es sich um Kleinkaliberpistolen der Marken Hämmerli und Ruger. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie tatsächlich aus dem Einbruch im Schützenverein im vergangenen Jahr stammen, bei dem beide Mitglied sind beziehungsweise waren.

Ablauf in zwei Phasen

Nach Angaben des Leiters der Sonderkommission, Armin Reutter, kann der Tatablauf in zwei Phasen eingeteilt werden: In eine erste Phase am Gründonnerstag bis Mitternacht, und eine zweite Phase am frühen Karfreitag.

 

In der ersten Phase wurden demnach die Töchter im Dachgeschoss des Hauses erschossen, während die Eltern in einer Gaststätte waren. Beide lagen im Bett, der Fernseher lief noch. An den Schwestern fanden sich neun beziehungsweise zehn Einschüsse.

Gegen 0.30 Uhr verließen die Eltern dann die Gaststätte und gingen nach Hause, wo sie im Eingangsbereich noch in Straßenkleidung erschossen wurden. Beim Vater wurden acht Einschüsse festgestellt, bei der Mutter drei. Auffällig sei, dass keiner aus der Nachbarschaft Schüsse gehört habe, sagte Reutter: "Die Tat fand im Stillen statt."

Zum Motiv haben die Ermittler noch keinerlei Erkenntnisse: "Frederik macht keine Angaben zum Motiv", sagte Oberstaatsanwalt Christof Lehr.

Andreas, der nach wie vor zur Tat schweigt, stellte nach Angaben der Ermittler Antrag auf Haftprüfung, dem kommende Woche nachgegangen werden soll. Er beantragte zudem, an der Beerdigung seiner Familie am Samstag teilnehmen zu dürfen, was abgelehnt wurde.

17.04.2009

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,619561,00.html

 

 

 

 


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