Väternotruf informiert zum Thema

Staatsanwaltschaft Wuppertal

Alois Geiger (* 1. Dezember 1890 in Ellenbach (?), Niederbayern; † 1. November 1943 in Brandenburg an der Havel) war ein deutsches NS-Opfer. Geiger war Arzt und Leiter der Sanitätskolonne von Spiegelau im Bayerischen Wald. Ankläger war der spätere Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal Karl Bruchhauss, der an mindestens 33 Todesurteilen beteiligt war und erst 1961 pensioniert wurde. Pfui Deibel.


 

 

Staatsanwaltschaft Wuppertal

Hofaue 23

42103 Wuppertal 

 

Telefon: 0202 / 5748-0

Fax: 0202 / 5748-502

 

E-Mail: poststelle@sta-wuppertal.nrw.de

Internet: www.sta-wuppertal.nrw.de

 

 

Internetauftritt der Staatsanwaltschaft Wuppertal (01/2016)

Informationsgehalt: mangelhaft

Geschäftsverteilungsplan: fehlt

 

 

Bundesland Nordrhein-Westfalen

Landgericht Wuppertal

 

 

Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal: Michael Günter Schwarz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 18.09.2015, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 27.11.1997 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.02.2004 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 21.12.2012 als stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Duisburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 18.09.2015 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal aufgeführt. 2010: Pressedezernent der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf. Namensgleichheit mit: Dr. Karin Schwarz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Leitende Ministerialrätin im Justizministerium Nordrhein-Westfalen  (ab 01.08.2014, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 18.08.1999 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 04.07.2008 als Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.08.2014 als Leitende Ministerialrätin im Justizministerium Nordrhein-Westfalen aufgeführt.  

Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal:

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen beschäftigen bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal ca. 200 Mitarbeiter/innen, davon 44 Staatsanwältinnen/Staatsanwälte, 16 Amtsanwältinnen/Amtsanwälte und 17 Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger.

 

Bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal sind 9 Abteilungen eingerichtet.

Der Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Wuppertal umfasst den Landgerichtsbezirk Wuppertal. Die örtliche Zuständigkeit umfasst die Städte Erkrath, Haan, Heiligenhaus, Mettmann, Remscheid, Solingen, Velbert, Wülfrath und Wuppertal.

 

 

Übergeordnete Generalstaatsanwaltschaft:

Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf

 

 

Väternotruf Wuppertal

August Mustermann

Musterstraße 1

42103 Wuppertal

Telefon: 0202 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Materialien zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Staatsanwälte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Staatsanwälte:

Verena Susanne Adam (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1980) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 08.05.2009, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2008 als Richterin auf Probe bei den Staatsanwaltschaften im OLG-Bezirk Hamm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 08.05.2009 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal - beurlaubt - aufgeführt. 01.01.2011: Richterin auf Probe am Amtsgericht Altena.

Wolf-Tilmann Baumert (Jg. 1965) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal  (ab , ..., 2009, 2010) - ab 04.02.1999 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal. 2009, 2010: Pressesprecher.

Hans Jochem Büsen (Jg. 1948) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 24.06.1994, ..., 2002)

Anton Deventer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 29.01.2001, ..., 2012)

 

 

Bernd-Josef Hogrebe (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 01.04.1990, ..., 2012) - Namensgleichheit mit: Ludwig Hogrebe (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1983) - Richter auf Probe im OLG-Bezirk Köln (ab 02.01.2014, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 02.01.2014 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Köln aufgeführt. Amtsgericht Aachen - GVP 01.01.2015. Amtsgericht Aachen - GVP 01.01.2016: Richter auf Probe. Namensgleichheit mit: Julia Hogrebe (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1983) - Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf (ab 02.07.2012, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 02.07.2012 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf aufgeführt. Amtsgericht Grevenbroich - GVP 01.01.2013, 01.01.2014: Richterin auf Probe.

Rüdiger Ihl (Jg. 1962) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 04.02.1999, ..., 2010) - 2009, 2010: Pressesprecher für Kapitalsachen 

Heribert Kaune-Gebhardt (Jg. 1970) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 09.01.2002, ..., 2010) - 2009, 2010: Pressesprecher für Kapitalsachen - siehe Pressemeldungen unten

Ralf Meyer (Jg. 1962) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab , ..., 2009, 2010) - ab 03.04.1995 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal. 2009, 2010: stellvertretender Pressesprecher

Herbert Mühhausen (Jg. 1948) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 23.06.1994, ..., 2002)

Wolfgang Neubauer (Jg. 1947) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal / Gruppenleiter (ab 13.10.1978, ..., 2010) - 2009, 2010: Pressesprecher für Brandsachen.

Michael Günter Schwarz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 18.09.2015, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 27.11.1997 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.02.2004 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 21.12.2012 als stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Duisburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 18.09.2015 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal aufgeführt. 2010: Pressedezernent der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf. Namensgleichheit mit: Dr. Karin Schwarz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Leitende Ministerialrätin im Justizministerium Nordrhein-Westfalen  (ab 01.08.2014, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 18.08.1999 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 04.07.2008 als Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.08.2014 als Leitende Ministerialrätin im Justizministerium Nordrhein-Westfalen aufgeführt.

Andrea Sommer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 05.08.1993, ..., 2012)

Michael Tillmanns (geb. ....) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab , ..., 1988, ..., 2002) - war im Handbuch der Justiz 1988 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal aufgeführt

 

 

Dr. Pahre (geb. ....) - Staatsanwalt / ... (ab , ..., 2013) - ab 01.05.2013: mit Dienstleistungsauftrag an das Amtsgericht Wuppertal

 

 

 

* Rolf Beyer

* Hans Eberhard

* Jörg Janzen

* Franz Joseph Bornefeld

* Marlene Bohnstedt

* Volker Gaarz

* Reinald Herbertz

* Wolfgang Gärtner

* Achim Müller

* Helga Pank

* Hans Martin Steinebach

* Frank Heck

* Frank Heinrichs

* Stephan Oertgen

* Freidel Heuermann

* Uwe-Klaus Schroeder

* Carsten Beck

* Annette Seidel

* Liane Brosch

* Christa Maria Kreutzer

* Kirsten Böing

* Peter Wilfinger

* Barbara Mayr

* Bartholomäus Jackson-Klönther

* Barbara Maria Schäfer

 

 

Amtsanwälte:

 - Oberamtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab , ..., 2009)

 

 

Staatsanwalt im Richterverhältnis auf Probe:

Tigges (geb. ....) - Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf (ab , ..., 2013) - 01.01.2013: als Richterin auf Probe abgeordnet an das Amtsgericht Wuppertal. Ab 01.05.2013 als Richterin auf Probe abgeordnet an die Staatsanwaltschaft Wuppertal.

 

 

 

Nicht mehr als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal tätig:

Jörn Bachmann (geb. 01.06.1945) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf (ab , ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 1982 ab 12.05.1978 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1988 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt aufgeführt. 

Franz Friedrich Becker (Jg. 1939) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 01.09.1989, ..., 2002)

Emil Brachthäuser (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf (ab 16.03.2015, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 09.02.1996 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 28.06.2004 als Ministerialrat im Justizministerium Nordrhein-Westfalen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.06.2008 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 18.07.2011 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 16.03.2015 als Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf aufgeführt. 2009 kommissarischer Leiter der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach.  

Karl Bruchhaus (geb. 02/1903) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 01.02.1938, ..., 1958) - im Handbuch der Justiz 1958 ab 01.02.1938 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal aufgeführt. Ausführlich siehe unten.

Alfons Grevener (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947) - stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 11.01.1999, ..., 2012)

Karl Hermann Majorowsky (Jg. 1944) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 01.04.1989, ..., 2002)

Michael Marx-Manthey (Jg. 1963) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf / Pressedezernent Wirtschaftsstrafsachen (ab , ..., 2009) - ab 09.10.2000 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal.

Arno Neukirchen (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Kleve (ab , ..., 2012, 2013) - seit 1981 als Staatsanwalt im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen tätig. Er war zunächst als Dezernent bei den Staatsanwaltschaften Duisburg und Düsseldorf tätig, bevor er nach mehreren Abordnungen an die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf im September 1995 zum Oberstaatsanwalt ernannt wurde. Nach einer Zeit im Innenministerium, bei dem er den damaligen Untersuchungsstab Antikorruption leitete, war er ab Juni 2003 für mehrere Jahre in der Strafrechtsabteilung des Justizministeriums tätig. Im Juli 2006 kehrte er als Abteilungsleiter der Schwerpunktabteilung für Wirtschaftsstrafsachen an die Staatsanwaltschaft Düsseldorf zurück. Seit Januar 2010 war er sodann ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts in Wuppertal. Im Handbuch der Justiz 1994 ab 12.12.1985 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 14.09.1995 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.03.2010 als stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal aufgeführt.

Helmuth Pathe (Jg. 1940) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 07.12.1977, ..., 2002)

Helmut Schoß (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1948) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 01.01.1999, ..., 2010)

Hans-Werner Telle-Hetfeld (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Richter am Amtsgericht Düsseldorf (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 16.07.1990 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2010 ab 16.07.1990 als Richter am Amtsgericht Düsseldorf aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Volker Wiecha (Jg. 1944) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 26.09.1989, ..., 2002)

Leo Zuckermann (* 12. Juni 1908 in Lublin, Kongresspolen; † 14. November 1985 in Mexiko-Stadt) war Jurist und jüdischer, deutscher Kommunist.

Leben [Bearbeiten]

Der Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie wuchs in Elberfeld auf. 1924 wurde er Mitglied der SAJ. 1927 nach dem Abitur, begann er ein Studium der Rechtswissenschaften in Bonn und Berlin, dort war er aktiv unter den linkssozialistischen und kommunistischen Studenten und in der Leitung der Kostufra. Zuerst Mitglied der SPD trat er 1928 zur KPD über. Seine Promotion zum Dr. jur. erfolgte im Jahre 1931.

1932 begann er ein Referendariat bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal, danach emigrierte er im März 1933 nach Frankreich. Dort war er unter dem Namen Leo Lambert Mitarbeiter beim „Verteidigungskomitee für die Angeklagten im Reichstagsbrandprozeß“, später auch Sekretär beim Weltkomitee gegen Krieg und Faschismus. Bei Kriegsausbruch 1939 wurde Zuckermann interniert. Im Juni 1940 gelang ihm die Flucht in das von der Wehrmacht noch nicht besetzte Marseille und im Oktober 1941 die Emigration nach Mexiko.

...

http://de.wikipedia.org/wiki/Leo_Zuckermann

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Remscheid

überregionale Beratung

http://familienberatung-remscheid.de

 

 

Familienberatung Wuppertal

überregionale Beratung

http://familienberatung-in-wuppertal.de

 

 

 

 

Rechtsanwälte:

 

Maria Bandick-Hols

Rechtsanwältin

Baddenberg 8

40882 Ratingen

Telefon: 02102 / 870 850

Fax: 02102 / 870860

E-Mail: info@bandick-hols.de

Homepage: www.bandick-hols.de

 

 

Alexander Heumann

Fachanwalt für Familienrecht

40211 Düsseldorf

Am Wehrhahn 23

Telefon: 0211 / 1646068

E-Mail: info@familien-u-erbrecht.de

 

 

Rechtsanwälte:

 

Maria Bandick-Hols

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Telefon: 02102/ 870 850

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E-Mail: info@bandick-hols.de

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Alexander Heumann

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Am Wehrhahn 23

Telefon: 0211 /1646068

E-Mail: info@familien-u-erbrecht.de

 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Wuppertal

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 


 

 

 

 

Versuchter Mord: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage im Fall Kassandra

Es war ein grausames Verbrechen: Erst wurde die neunjährige Kassandra aus Velbert schwer misshandelt, dann warf sie ihr Peiniger in einen Kanalschacht, wo sie beinahe starb. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den mutmaßlichen 14-jährigen Täter erhoben. Der Vorwurf: versuchter Mord.

Mit solchen Handzetteln suchte die Polizei nach Kassandras Peiniger. Ein Verdächtiger sitzt mittlerweile in U-Haft, ihm wird Mordversuch vorgeworfen

Lennart Preiss/DDP

Die Anklage gegen den mutmaßlichen Peiniger der schwer misshandelten Kassandra aus Velbert ist fertig. Der heute 15-jährige Schüler soll sich wegen versuchten Mordes an dem neunjährigen Mädchen vor einem Jugendschöffengericht verantworten. Die 20-seitige Anklage werde noch im Laufe der Woche an das Landgericht Wuppertal weitergeleitet, sagte Staatsanwaltschaft Rüdiger Ihl am Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung.

Prozessbeginn wohl im Frühjahr

Die zuständige Kammer werde über die Eröffnung des Hauptverfahrens und einen Prozess-Termin entscheiden, so Ihl. Er rechne mit einem Verhandlungsbeginn im Frühjahr. Die Zeitplanung sei allerdings "nur eine grobe Richtung".

Der zur Tatzeit 14 Jahre alte Förderschüler soll das neunjährige Mädchen Mitte September in Velbert nahe Wuppertal schwer misshandelt und dann lebensgefährlich verletzt in einen Kanalschacht geworfen haben. Ein Spürhund hatte die stark unterkühlte Kassandra entdeckt. Sie war in dem Schacht unter einem 30 Kilogramm schweren Gullydeckel verborgen. Das Mädchen lag danach noch tagelang im künstlichen Koma. Erst zwei Monate später konnte Kassandra die Uni-Klinik in Essen verlassen, an die Tat hat sie keine Erinnerungen.

Schüler bestreitet die Vorwürfe

Der junge Verdächtige sitzt seit Oktober in Untersuchungshaft und bestreitet, das Mädchen fast zu Tode geprügelt zu haben. Eine Haftbeschwerde seiner Anwältin war im November vom Oberlandesgericht Düsseldorf in letzter Instanz abgelehnt worden. In ihrer Beschwerde hatte die Juristin argumentiert, die Polizei habe nicht genügend Beweise für einen dringenden Tatverdacht.

Indizien hatten die Polizei in dem mysteriösen Fall auf die Spur des verhaltensauffälligen Jungen geführt: Faserspuren seiner Kleidung waren an einem "Tatmittel", das die Ermittler nicht näher benannten, und an der in Tatortnähe entdeckten Jacke Kassandras gefunden worden. Die Anwältin des Schülers sieht ihren Mandanten hingegen durch fremde Fingerabdrücke entlastet, die auf einer Regenjacke gefunden wurden.

APD/DPA

06.01.2010

http://www.stern.de/panorama/versuchter-mord-staatsanwaltschaft-erhebt-anklage-im-fall-kassandra-1533602.html

 

 

 


 

 

Solingen

Haftbefehl erlassen

VON ANNEMARIE KISTER-PREUSS - zuletzt aktualisiert: 25.06.2009

Solingen (RP) Wegen Totschlags wird gegen die 53-Jährige ermittelt, die am Montag einen 49-jährigen Mann in dessen Wohnung am Breidbacher Tor erstach.

In diesem Haus in der Solinger Innenstadt starb das Opfer – vermutlich an Ort und Stelle – an einem Messerstich ins Herz. Foto: Susanne Genath

In diesem Haus in der Solinger Innenstadt starb das Opfer – vermutlich an Ort und Stelle – an einem Messerstich ins Herz. Foto: Susanne Genath

Die Fälle gleichen sich: Beziehungsstress, übermäßiger Alkoholgenuss, eskalierende Streitigkeiten und am Ende eine Bluttat. Schon zwei Menschen starben in diesem Jahr in einem solchen Umfeld. Der jüngste Fall: Am Montag hat eine 53-jährige Frau einen 49-Jährigen in dessen Wohnung am Breidbacher Tor erstochen. Gestern erließ der zuständige Richter am Landgericht auf Antrag von Staatsanwalt Rüdiger Ihl Haftbefehl wegen Totschlags.

Die zum Tatzeitpunkt nach Angaben der Polizei stark unter Alkohol stehende Frau ließ sich widerstandslos festnehmen, sie sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Zum Tatmotiv – der Streit soll um eine möglicherweise gestohlene Geldbörse entbrannt sein – und den genauen Umständen teilte die Polizei gestern noch keine Einzelheiten mit.

http://www.rp-online.de/bergischesland/solingen/nachrichten/solingen/Haftbefehl-erlassen_aid_724247.html

 

 

 

Solingen

Tödliche Messerattacke im Februar vor Gericht

zuletzt aktualisiert: 06.01.2010 - 13:30

Solingen (RP) Gegen die Frau, die im Juni vergangenen Jahres an der Hauptstraße ihren ehemaligen Lebensgefährten erstochen haben soll, beginnt im Februar der Prozess am Landgericht in Wuppertal.

Der Prozess um die Messerattacke beginnt im Februar. Foto: rpo

Das teilte Staatsanwalt Heribert Kaune-Gebhardt auf Anfrage unserer Zeitung mit. Die Anklage gegen die zum Tatzeitpunkt 53 Jahre alte Frau lautet auf Totschlag. Nachdem sie kräftig dem Alkohol zugesprochen hatten, soll es zwischen ihr und dem Opfer zu einem Streit gekommen sein, in dessen Verlauf sie zu einem langen Messer gegriffen und es dem Mann mitten ins Herz gerammt haben soll.

Ein Gutachten ergab, dass die Schuldfähigkeit der Frau trotz des Alkoholgenusses nicht ausgeschlossen werden könne, so Kaune-Gebhardt.

http://www.rp-online.de/bergischesland/solingen/nachrichten/solingen/Toedliche-Messerattacke-im-Februar-vor-Gericht_aid_803332.html

 

 


 

 

Gerichtsvollzieher an der Tür niedergeschossen - Täter Waffennarr

Wuppertal (dpa/lnw) - Der Mann aus Solingen, der vor seiner Haustür aus Frust einen Gerichtsvollzieher niedergeschossen hat, ist offensichtlich ein Waffennarr. Bei Durchsuchungen in Räumen des 52- Jährigen seien große Mengen an Waffen und Munition sichergestellt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Einzelheiten wollen die Ermittler am Montag bekanntgeben. In der vergangenen Woche hatte der Sportschütze den Gerichtsvollzieher aus Wut über eine Räumungsklage in den Bauch geschossen und sich zwei Stunden lang in seinem Haus verschanzt. Schließlich hatte er freiwillig aufgegeben. Das 55 Jahre alte Opfer war durch den Schuss schwer verletzt worden.

Freitag, 17. Oktober 2008 14.47 Uhr

http://www.justiz.nrw.de/Presse/dpa_ticker/DPA_17101/index.php

 

 

 

Räumungsdrama

Gerichtsvollzieher wurde Opfer eines Messies

Von Katja Mitic 10. Oktober 2008

Er war psychisch so gestört, dass sein eigener Vater ihn aus dem Haus haben wollte: Der 52-Jährige, der gestern einen Gerichtsvollzieher anschoss. Andreas S. ist polizeibekannt, ein Messie und besaß einen Waffenschein – trotzdem ging der Gerichtsvollzieher ohne Polizeischutz zu dem Mann.

 

Gerichtsvollzieher wegen Räumungsklage angeschossen

Foto: DDP

Der Schütze wurde nach der Tat sofort in ein Krankenhaus gebracht.

Der Gerichtsvollzieher, der gestern von einem Mieter in Solingen niedergeschossen wurde, ist nach Angaben der Polizei außer Lebensgefahr. Der 55-Jährige wurde in der Klinik durch eine Notoperation gerettet. Die Kugel, die der 52 Jahre alte Sportschütze auf ihn abfeuerte, traf den Beamten in den Bauch, blieb aber drei Zentimeter neben der Wirbelsäule stecken, schreibt das „Solinger Tageblatt“.

Erich G. war gestern völlig unvermittelt von Andreas S. attackiert worden, als er bei dem 52-Jährigen einen Räumungsbeschluss für dessen Wohnung durchzusetzen wollte. Nach den Schüssen hatte sich der Mann für mehrere Stunden in seiner Wohnung verschanzt, gab aber schließlich gegen 11.15 Uhr freiwillig auf und stellte sich mit erhobenen Händen der Polizei. In der Zwischenzeit hatten 40 schwer bewaffnete Beamte eines Sondereinsatzkommandos das Haus umstellt, das gesamte Areal im Solinger Stadtteil Wald wurde abgesperrt.

Die schnelle ärztliche Versorgung hat dem Gerichtsvollzieher wahrscheinlich das Leben gerettet. Ihm halfen Mitarbeiter einer Solinger Entsorgungs- und Reinigungsfirma, die die Wohnung des 52-Jährigen räumen sollten. Sie reagierten sofort, als der Beamte blutend von G.s Haustür zurück auf die Straße stolperte. „Der Gerichtsvollzieher schellte am Vordereingang, wir waren auf dem Weg zum Hintereingang, als wir den Schuss hörten“, zitiert das „Solinger Tageblatt“ einen Mitarbeiter.

Unklar ist noch, warum die Polizei den Gerichtsvollzieher nicht zu dem vierten Ortstermin in der Woche begleitete. Der psychisch kranke Mann, der wegen eines „Messie“-Syndroms unter Betreuung steht, ist polizeibekannt und gilt als Waffennarr. Seit 2003 besaß der Sportschütze offiziell einen Waffenschein, der ihm jedoch wieder entzogen wurde. 2007 wurden bei ihm mehrere illegale Waffen beschlagnahmt. „Woher die Waffe stammt, mit der er den Gerichtsvollzieher niedergeschossen hat, wissen wir noch nicht“, sagte Staatsanwalt Heribert Kaune-Gebhardt WELT ONLINE. Sie wurde eventuell bei der Durchsuchung im Jahr 2007 übersehen, weil sie in der Wohnung durch den ganzen Müll zu gut versteckt gewesen war.

Weitere Hinweise, dass mit dem Mann etwas nicht stimmt, hat es aber wohl ausreichend gegeben: Die Nachbarschaft kannte Andreas S. als „Messie“, schreibt das „Solinger Tageblatt“. „Er war immer freundlich, aber ein kranker Mann“, sagten Nachbarn über Andreas S. dem „Solinger Tageblatt“. Anderen jedoch galt er als unheimlich.

Regelmäßig sei er mit seinem Fahrrad und einem Anhänger durch die Gegend gefahren und habe Müll mit nach Hause gebracht. Das gesamte Grundstück sei vermüllt gewesen. Der 81 Jahre alte Vater des Schützen, der mit im Haus wohnt, hat schließlich den Räumungsbeschluss durchgesetzt. In den vergangenen Tagen soll die Reinigungsfirma insgesamt rund 120 Kubikmeter Abfall entsorgt haben. Dabei stießen die Mitarbeiter auch auf Schwarzpulver, Geschosshülsen und mehrere Hundert Patronenhülsen. Ein kundiger Schütze wie Andreas S. hätte damit also problemlos scharfe Munition selbst herstellen können.

Doch trotz seiner psychischen Störung wurde der Mann offenbar als nicht gefährlich eingestuft: „Von Montag bis Mittwoch hat die Polizei den Gerichtsvollzieher begleitet. Aber da lief alles friedlich und einvernehmlich ab“, sagte Staatsanwalt Heribert Kaune-Gebhardt WELT ONLINE. Daraufhin habe man schließlich entschieden, dass auf Polizeischutz verzichtet werden könne. Was am vierten Tag der Räumung schließlich zum Stimmungswechsel des Mannes geführt habe, sei unklar. Der Beamte gelte zumindest unter Kollegen nicht als „harter Hund“, wie auch der Kölner „Express“ schreibt. Stattdessen sei er eher auf einen Ausgleich zwischen den Parteien bedacht gewesen.

Andreas S. kam noch gestern in ein Krankenhaus. Wegen seines schlechten „Allgemeinzustandes“ habe die Polizei ihn bislang noch nicht vernehmen können, sagte Staatsanwalt Kaune-Gebhardt WELT ONLINE. Er stehe unter starken Medikamenten und sei bereits von einem Psychologen begutachtet worden: „Es besteht eine erhebliche psychische Störung“.

Es ist es nicht das erste Mal, dass Gerichtsvollzieher die Wut der Betroffenen zu spüren bekommen. 2005 wurde ein Gerichtsvollzieher in Düsseldorf von einem Taxifahrer überfahren, als er dessen Wagen pfänden wollte. Schutzwesten schafften sich die Kollegen an, nachdem im Jahr 2000 in Düsseldorf ein Gerichtsvollzieher niedergestochen wurde, nur zwei Jahre zuvor wurde in Haiger ein Beamter bei einer Zwangsräumung sogar erschossen.

http://www.welt.de/vermischtes/article2558017/Gerichtsvollzieher-wurde-Opfer-eines-Messies.html

 

 


 

 

 

Karl Bruchhaus (geb. 02/1903) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal (ab 01.02.1938, ..., 1958) - im Handbuch der Justiz 1958 ab 01.02.1938 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal aufgeführt

 

 

 

Alois Geiger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie - 08.06.2010

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Todesurteil wegen Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung von Roland Freisler, Hans-Joachim Rehse, Arthur Heß, Hell, Reinecke, Karl Bruchhaus vom 8. September 1943 gegen Alois Geiger

Alois Geiger (* 1. Dezember 1890 in Ellenbach (?), Niederbayern; † 1. November 1943 in Brandenburg an der Havel) war ein deutsches NS-Opfer. Geiger war Arzt und Leiter der Sanitätskolonne von Spiegelau im Bayerischen Wald.

Inhaltsverzeichnis

* 1 Leben

* 2 Ehrungen

* 3 Literatur

* 4 Einzelnachweise

Leben

Während des Zweiten Weltkriegs wurden viele Familien, vor allem aus den großen Städten Norddeutschlands, in die bayerische Provinz evakuiert. So kam durch die erweiterte Kinderlandverschickung, die sogenannte Mutter-und-Kind-Verschickung, auch eine hochschwangere Frau, die in Hamburg ausgebombt war, mit ihren drei kleinen Kindern nach Spiegelau, wo sie bei einer Familie zwangseinquartiert wurde. Sie war die Gattin des HJ-Oberbannführers Will, der zu dieser Zeit als Soldat an der Front stand. Nach späterer Aussage der Frau soll Geiger während zweier Untersuchungen im Juli/August 1943 die Bemerkung gemacht haben, es sei sehr mutig von ihr, in dieser schweren Zeit noch ein Kind zu bekommen. Auf Nachfragen gab Geiger, der selbst Mitglied der NSDAP war, zu erkennen, dass er eine deutsche Niederlage für möglich hielt. Als Frau Will widersprach, warf er ihr vor, sie sei noch zu sehr von der NS-Propaganda beeinflusst und riet ihr, ihren Mann zum Verlassen der NSDAP zu bewegen, da er sonst nach dem verlorenen Krieg Gefahr laufe, als einer der Ersten beseitigt zu werden.[1]

Geigers Bemerkungen erwähnte die Offiziersfrau in einem Schreiben an ihren Mann. Dieser berichtete davon seinen Vorgesetzten, was zur Verhaftung von Alois Geiger durch die Gestapo führte. Er wurde nach Brandenburg an der Havel verbracht, vor dem Volksgerichtshof unter Vorsitz von Roland Freisler angeklagt und wegen Wehrkraftzersetzung und Volksverrat zum Tode verurteilt.[2] Am Urteil waren Kammergerichtsrat Hans-Joachim Rehse, SA-Obergruppenführer Arthur Heß, SA-Oberführer Hell und Kreisleiter Reinecke als Beisitzer beteiligt, Staatsanwalt Karl Bruchhaus, der an mindestens 33 Todesurteilen beteiligt war und erst 1961 pensioniert wurde,[3] vertrat die Anklage. In der Urteilsbegründung heißt es: „Alois Geiger hat einer schwangeren deutschen Frau eines deutschen Soldaten als Arzt aus Anlass ihrer ärztlichen Betreuung ihren Glauben an unseren Sieg geschwächt und sie in Sorge versetzt, ihr Mann könne wegen seiner nationalsozialistischen Berufstellung im Falle unserer Niederlage ermordet werden. Durch diesen Angriff auf unseren Wehrwillen ist er für immer ehrlos geworden. Er wird mit dem Tode bestraft.“[4] Geiger wurde in Brandenburg gehängt.

Nach dem Krieg ließ Geigers Witwe ihren Mann nach Spiegelau überführen. Er wurde dort am 14. August 1947 beigesetzt.

Ehrungen 

Nach ihm wurden die „Alois-Geiger-Straße“ in Spiegelau sowie eine solche in Sankt Oswald-Riedlhütte benannt.

Literatur

* Walter Oehme: Ehrlos für immer. Verlag der Nation, Berlin (Ost) 1962.

Einzelnachweise

1. ↑ H. W. Koch: In the Name of the Volk: Political Justice in Hitler's Germany. London 1997, S. 135.

2. ↑ AZ: J 473/43 - H 78/43; s. Ausschuß für deutsche Einheit (Hg.): Wir klagen an: 800 Nazi-Blutrichter. Stützen des militaristischen Adenauer-Regimes. Berlin (Ost) 1957, S. 55.

3. ↑ Braunbuch. Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und in Westberlin. 3. Aufl. Berlin (Ost) 1968, S. 118 (Text im Internet).

4. ↑ Text auch bei Heinz Scheibe: Niederheimbach und die Zeit unserer Vorfahren (PDF), Niederheimbach 2001, S. 51.

http://de.wikipedia.org/wiki/Alois_Geiger

 

 

 

 


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