Strafanzeige


 

 

 

 

JA Schwerin droht juristisches Nachspiel

 

Was wurde aus...?

... den Vorwürfen ans Jugendamt nach dem Hunger-Tod von Lea-Sophie

Der Tod der kleinen Lea-Sophie († 5) aus Schwerin am 21. November erschüttert Deutschland. Das Mädchen verhungert und verdurstet, weil sich ihre Eltern nicht um sie gekümmert haben. Gegen Nicole G. (23) und Stefan T. (26) wird Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Totschlags erlassen.

In BILD am SONNTAG sprechen die Eltern von Nicole G. über den schmerzlichen Verlust ihres Enkelkindes, ihre Bemühungen Lea-Sophie zu helfen und wie sie sich deshalb mit dem Jugendamt der Stadt in Verbindung setzten.

Weil die Behörde bereits vor dem Tod des Mädchens über die Probleme in der Familie informiert war, gerät das Jugendamt in die Kritik. Derzeit untersuchen zwei Ausschüsse von Stadtverwaltung und von Stadtvertretersitzung den Fall. Erste Ergebnisse wird es nicht vor Januar geben.

Dennoch droht schon jetzt den Mitarbeitern des Jugendamtes ein juristisches Nachspiel: Die Familienanwältin Ruth Neumann (45) aus Bruckmühl (Bayern) hat Strafanzeige gegen die Jugendamtsmitarbeiter gestellt. Wegen Beihilfe zum Mord und unterlassener Hilfeleistung.

Sie ist offenbar nicht die Einzige: „Es sind eine Vielzahl von Strafanzeigen gegen die Mitarbeiter des Jugendamtes eingegangen, die teilweise noch namentlich zu ermitteln sind“, bestätigt der Schweriner Oberstaatsanwalt Hans-Christian Pick (63). „Wir gehen den Vorwürfen nach.“ (wok)

29.12.2007

www.bild.t-online.de/BILD/news/2007/12/29/jahresrueckblick/11-november/hg-rueckblick-november,geo=3330840.html

 

 


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