Väternotruf informiert zum Thema

Amtsgericht Kirchhain

Grenzgang. Alle sieben Jahre versammeln sich etwa fünftausend Menschen in Biedenkopf, ein Teil von ihnen besäuft sich bis zur Besinnungslosigkeit. Das nennt man dort "traditionelles Volksfest".

Ulrich Brosa 09.10.2015: Sehr geehrte Damen und Herren, diesmal hat Amtsgerichtsdirektor Krug mir sofort geschrieben: "in der Strafsache gegen Sie wegen Straftat nach dem Bundesdatenschutzgesetz wird der Termin vom 13.10.2015, 10:00 Uhr aufgehoben."

Familiengericht

Das Amtsgericht Kirchhain ist als Familiengericht auch zuständig für den Bezirk des Amtsgerichts Schwalmstadt

Elterliche Sorge ist unkündbar. Elternentsorgung beenden. §1671 BGB abschaffen.

Das Amtsgericht Kirchhain wurde vom Väternotruf mit der Roten Laterne für Informationsunfreiheit ausgezeichnet. 


 

 

Amtsgericht Kirchhain

Niederrheinische Straße 32

35274 Kirchhain

 

Telefon: 06422 / 9307-0

Fax: 06422 / 9307-77

 

E-Mail: verwaltung@ag-kirchhain.justiz.hessen.de

Internet: www.ag-kirchhain.justiz.hessen.de

 

 

Internetauftritt des Amtsgerichts Kirchhain (02/2021)

Informationsgehalt: mangelhaft

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt - streng geheim? Wozu zahlen die Leute in Hessen eigentlich Steuern, wenn die Hessische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.

26.04.2012: Steuern. Abgabenlast in Deutschland am zweithöchsten. 49,8 Prozent des Gehalts sind für den Staat - http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article106228352/Spitze-in-der-Steuerwelt.html

Kein richterlicher Geschäftsverteilungsplan im Internet, aber namentliche Angabe der Gerichtsvollzieher im Amtsgerichtsbezirk. Offenbar sind die Gerichtsvollzieher im Amtsgerichtsbezirk wichtiger als die Richter. Armes Deutschland.

 

 

Amtsgericht Kirchain - Geschäftsverteilungsplan

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

wir informieren im Internet u.a. auch über das Amtsgericht Kirchhain

http://www.vaeternotruf.de/amtsgericht-kirchhain.htm


Zur weiteren Verbesserung unseres Informationsangebotes für die Bürgerinnen und Bürger bitten wir um Zusendung des aktuellen richterlichen Geschäftsverteilungsplans. Diesen konnten wir auf Ihrer Internetseite leider nicht finden, dafür aber seltsamer Weise eine namentliche Aufzählung der Gerichtsvollzieher/innen, was vermutlich viel weniger Leute interessiert als die Namen der rechtsprechenden Richter.

Bitte teilen Sie uns auch mit, wer an Ihrem Gericht als Datenschutzbeauftragter zuständig ist, auch hierzu konnten wir Ihrer Internetseite keine Information entnehmen. Gibt es an Ihrem Gericht auch einen Informationsfreiheitsbeauftragten?

Eine laufend aktualisierte Übersicht über die Veröffentlichung der Geschäftsverteilungspläne der deutschen Gerichte finden Sie unter www.vaeternotruf.de/geschaeftsverteilungsplan.htm.

Sie finden dort auch Informationen über den Stand der Informationsfreiheit an Ihrem Gericht. Der aktuelle Informationsfreiheitsstand am Amtsgericht Kirchhain wird von uns zur Zeit mit dem Zertifikat "ungenügend" eingestuft.

Falls Sie noch unsicher sind, wie Sie die Informationsfreiheit zu Gunsten der steuerzahlenden Bürger/innen verbessern können, wenden Sie sich an:

Mehr Demokratie e.V.

E-Mail: info@mehr-demokratie.de

Internet: https://www.mehr-demokratie.de

Dort hilft man Ihnen in Sachen Informationsfreiheit gerne weiter.

Gerne hilft Ihnen in dieser Frage auch das Justizministerium des Landes Hessen weiter, dort freut man sich über ein größtmögliches Engagement zu Gunsten der Informationsfreiheit.

 

Mit freundlichen Grüßen

Anton

www.vaeternotruf.de

22.02.2021

 

 

Amtsgericht Kirchhain - Geschäftsverteilungsplan

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um Zusendung des aktuellen richterlichen Geschäftsverteilungsplanes. Diesen konnten wir auf Ihrer Internetseite leider nicht finden.

Mit freundlichen Grüßen

Anton

www.vaeternotruf.de

13.02.2015. Ausweichende Antwort vom 19.02.2015 - siehe unten.

 

 

Bundesland Hessen

Landgericht Marburg

Oberlandesgericht Frankfurt/Main

 

 

Direktorin am Amtsgericht Kirchhain: Andrea Hülshorst (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richterin am Amtsgericht Kirchhain / Direktorin am Amtsgericht Kirchhain (ab , ..., 2017) - im Handbuch der Justiz 1998 ab 16.05.1994 als Richterin am Amtsgericht Marburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.04.1998 als Richterin am Amtsgericht Marburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 11.04.2011 als Direktorin am Amtsgericht Frankenberg aufgeführt. 2009: Pressesprecherin am Amtsgericht Marburg. Ab Juli 2009 an das Amtsgericht Frankenberg abgeordnet - Vertretung des Direktors. 13.04.2011: "Andrea Hülshorst ist neue Direktorin des Frankenberger Amtsgerichts" - http://www.hna.de/lokales/frankenberg/andrea-huelshorst-neue-direktorin-frankenberger-amtsgerichts-1203116.html. 29.06.2017: "Andrea Hülshorst, die bisherige Direktorin des Amtsgerichts in Frankenberg, wird zum 1. Juli neue Direktorin des Amtsgerichts in Kirchhain. Landgerichtspräsident Dr. Frank Oehm übergab ihr gestern die Ernennungsurkunde. Ein Nachfolger in Frankenberg ist noch nicht bekannt. In Kirchhain folgt die 51-Jährige auf Edgar Krug, der mit Erreichen der Altersgrenze Ende Mai 2017 in den Ruhestand gegangen ist. ..." - https://www.hna.de/lokales/frankenberg/direktorin-huelshorst-verlaesst-amtsgericht-frankenberg-8443616.html

Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Kirchhain:

 

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Hessen beschäftigen am Amtsgericht Kirchhain uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Richter/innen, Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

Das Amtsgericht Kirchhain ist zuständig für die Städte und Gemeinden: 

Kirchhain - www.kirchhain.de

Stadtallendorf - www.stadtallendorf.de

Neustadt .- www.stadt-neustadt-hessen.de

Amöneburg - www.amoeneburg.de

Rauschenberg - www.rauschenberg.de

Wohratal - www.wohratal.de

 

 

Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:

Jugendamt Landkreis Marburg-Biedenkopf

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Joachim Filmer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richter am Amtsgericht Kirchhain (ab 09.09.1996, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2016 ab 09.09.1996 als Richter am Amtsgericht Kirchhain aufgeführt. Freundliche Grüße Ulrich Brosa - genannt der Widerspenstige

Dr. Frank Fricke (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1974) - Richter am Amtsgericht Kirchhain (ab 23.06.2010, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 02.01.2007 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 02.01.2007 als Richter am Amtsgericht Marburg - 1/4 Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 und 2016 ab 23.06.2010 als Richter am Amtsgericht Kirchhain aufgeführt. 2011, ..., 2014: Familiensachen - Abteilung 31. 31 F 814/10 - Beschluss vom 01.02.2011: Keine elterliche Sorge für einen nichtverheirateten Vater. Richter Fricke wird vom Väternotruf nicht empfohlen.

Andrea Hülshorst (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richterin am Amtsgericht Kirchhain / Direktorin am Amtsgericht Kirchhain (ab , ..., 2017) - im Handbuch der Justiz 1998 ab 16.05.1994 als Richterin am Amtsgericht Marburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.04.1998 als Richterin am Amtsgericht Marburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 11.04.2011 als Direktorin am Amtsgericht Frankenberg aufgeführt. 2009: Pressesprecherin am Amtsgericht Marburg. Ab Juli 2009 an das Amtsgericht Frankenberg abgeordnet - Vertretung des Direktors. 13.04.2011: "Andrea Hülshorst ist neue Direktorin des Frankenberger Amtsgerichts" - http://www.hna.de/lokales/frankenberg/andrea-huelshorst-neue-direktorin-frankenberger-amtsgerichts-1203116.html. 29.06.2017: "Andrea Hülshorst, die bisherige Direktorin des Amtsgerichts in Frankenberg, wird zum 1. Juli neue Direktorin des Amtsgerichts in Kirchhain. Landgerichtspräsident Dr. Frank Oehm übergab ihr gestern die Ernennungsurkunde. Ein Nachfolger in Frankenberg ist noch nicht bekannt. In Kirchhain folgt die 51-Jährige auf Edgar Krug, der mit Erreichen der Altersgrenze Ende Mai 2017 in den Ruhestand gegangen ist. ..." - https://www.hna.de/lokales/frankenberg/direktorin-huelshorst-verlaesst-amtsgericht-frankenberg-8443616.html

Judith Kahlert (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1983) - Richterin am Amtsgericht Kirchhain (ab 01.01.2013, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2008, 2010 und 2012 unter dem Namen Judith Kahlert nicht aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.01.2013 als Richterin am Amtsgericht Kirchhain aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.01.2013 als Richterin am Amtsgericht Kirchhain - abgeordnet - aufgeführt.

Helmut Korepkat (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Richter am Amtsgericht Kirchhain (ab 01.01.2005, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.06.2001 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.01.2005 als Richter am Amtsgericht Kirchhain aufgeführt. 2016: Familiensachen.

Dr. Daniela Recknagel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1979) - Richterin am Amtsgericht Kirchhain (ab 23.02.2011, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 15.08.2007 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 23.02.2011 als Richterin am Amtsgericht Kirchhain aufgeführt. 2009: Richterin auf Probe am Amtsgericht Wetzlar / Familiengericht - Abteilung 613. 2010: Richterin auf Probe am Amtsgericht Kirchhain. "Der Grenzgang ist ein einzigartiges Heimatfest ... . Es bestehen ebenfalls keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der Direktor des Amtsgerichts Krug auf Grund der Behauptungen des Beklagten nicht mehr unvoreingenommen urteilen wird. Berufsbedingt ist er es gewohnt, auch mit unsachlichen Vorwürfen umzugehen ... ." - aus der Begründung zum Beschluss vom 09.02.2010 zur Ablehnung des Ablehnungsgesuches gegen Richter Krug durch Ulrich Brosa vom 05.12.2009. Biedenkopfer Grenzgang als „traditionsreiches Volksfest“: "… Tausende Bürger und Gäste verschmelzen zu einer großen fröhlichen Gemeinschaft. …"

 

 

Richter auf Probe:

 

 

Abteilungen am Familiengericht Kirchhain:

31 F - Dr. Frank Fricke (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1974) - Richter am Amtsgericht Kirchhain (ab 23.06.2010, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 02.01.2007 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 02.01.2007 als Richter am Amtsgericht Marburg - 1/4 Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 und 2016 ab 23.06.2010 als Richter am Amtsgericht Kirchhain aufgeführt. 2011, ..., 2014: Familiensachen - Abteilung 31. 31 F 814/10 - Beschluss vom 01.02.2011: Keine elterliche Sorge für einen nichtverheirateten Vater. Richter Fricke wird vom Väternotruf nicht empfohlen.

 

 

 

Nicht mehr als Richter am Amtgericht Kirchhain tätig:

Bender (geb. 20.03.1909) - Amtsgerichtsrat (Richter) am Amtsgericht Kirchhain (ab 01.01.1942, ..., 1958) - über seine Tätigkeit in der Zeit des Nationalsozialismus, Mitgliedschaften in nationalsozialistischen Organisationen, eventuelle Beteiligungen an nationalsozialistischen Unrecht oder eine eventuelle Teilnahme an Justizverbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus liegen uns derzeit keine Informationen vor. War 1945 bei Kriegsende 36 Jahre alt. Über eine eventuelle Teilnahme an Kriegshandlungen in der Zeit des Nationalsozialismus informiert auf Anfrage die Deutsche Dienststelle.

Pierre Brandenstein (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1968) - Richter am Amtsgericht Korbach / Direktor am Amtsgericht Korbach (ab 01.03.2012, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 02.04.2001 als Richter am Landgericht Marburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.05.2007 als Direktor am Amtsgericht Kirchhain aufgeführt (7 C 87/05). Im Handbuch der Justiz 2012 ab 05.11.2008 als Vizepräsident am Landgericht Kassel aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.03.2012 als Direktor am Amtsgericht Korbach aufgeführt.

Dr. Dohmen (geb. ....) - Richterin / Amtsgericht Kirchhain (ab , ..., 2008) - Ulrich Brosa - genannt der Widerspenstige.

Dr. Hoßfeld (geb. 24.02.1901) - Oberamtsrichter am Amtsgericht Kirchhain (ab 01.02.1933, ..., 1958) - über seine Tätigkeit in der Zeit des Nationalsozialismus, Mitgliedschaften in nationalsozialistischen Organisationen, eventuelle Beteiligungen an nationalsozialistischen Unrecht oder eine eventuelle Teilnahme an Justizverbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus liegen uns derzeit keine Informationen vor. War 1945 bei Kriegsende 44 Jahre alt. Über eine eventuelle Teilnahme an Kriegshandlungen in der Zeit des Nationalsozialismus informiert auf Anfrage die Deutsche Dienststelle.

Junker (geb. 18.09.1921) - Amtsgerichtsrat (Richter) am Amtsgericht Kirchhain (ab 01.08.1958, ..., 1958) - im Handbuch der Justiz 1958 als Amtsgerichtsrat (Richter) am Amtsgericht Kirchhain aufgeführt. War 1945 bei Kriegsende 23 Jahre alt. Über seine Tätigkeit während der Zeit des Nationalsozialismus und während des Krieges ist uns derzeit nicht bekannt. Nähere Auskünfte sind möglicherweise bei der Deutschen Dienststelle einzuholen. 

Edgar Krug (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - Richter am Amtsgericht Kirchhain / Direktor am Amtsgericht Kirchhain (ab 01.04.2009, ..., 2017) - im Handbuch der Justiz 1988 und 2006 ab 01.12.1978 als Richter am Amtsgericht Biedenkopf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.12.1978 als aufsichtführender Richter am Amtsgericht Marburg aufgeführt - offenbar fehlerhafte Angabe.Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.04.2009 alsDirektor am Amtsgericht Kirchhain   aufgeführt. Biedenkopfer Grenzgang als „traditionsreiches Volksfest“. Namensgleichheit mit: Rosemarie Krug (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1953) - Richterin am Amtsgericht Biedenkopf (ab 01.01.1988, ..., 2016) - m Handbuch der Justiz 2016 ab 01.01.1988 als Richterin am Amtsgericht Biedenkopf aufgeführt.

Eckart Laudi (Jg. 1942) - Richter am Amtsgericht Kirchhain (ab 01.10.1995, ..., 30.04.2007) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 01.10.1995 als Direktor am Amtsgericht Kirchhain aufgeführt. 2007: Familiensachen. https://www.projektwerkstatt.de/index.php?domain_id=22&p=20432

Lydia Schmieling (Jg. 1957) - Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt am Main / 2. Senat für Familiensachen in Kassel (ab 20.04.2009, ..., ) - ab 01.07.1992 Richterin am Amtsgericht Kirchhain

Werner Schwamb (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Frankfurt am Main (ab 28.09.2012, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.08.1986 als Richter am Amtsgericht Kirchhain aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 25.09.2002 als Richter am Oberlandesgericht Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 28.09.2012 als Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Frankfurt am Main aufgeführt. 2010: wohl 5. Familiensenat. 21.06.2010: "Die Familiensenate des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main ändern zum 01.07.2010 die Unterhaltsgrundsätze ... Werner Schwamb (Richter am OLG)". 2013: Vorsitzender Richter am 6. Familiensenat in Darmstadt.

Ernst Tatzel (Jg. 1943) - Richter am Amtsgericht Kirchhain (ab 12.03.1976, ..., 2008)

 

 

Folgende Richter wirkten am Amtsgericht Kirchhain:

Justizbeamter Erich Friedrich Schlarbaum (1821–1840) (vorher seit 1815 Amtmann am Amt Kirchhain)
Justizbeamter Emil Schüler (13. Mai 1840–9. Juni 1842)
Justizbeamter Joseph Wurzer (13. Mai 1840–9. Juni 1842)
Justizbeamter Otto Gleim (19. Dezember 1845–20. Juni 1860)
Justizbeamter Heinrich Schimmelpfeng (1. August 1860–31. August 1867)
Amtsrichter Ernst Wilhelm Israel (1867–1870)
Amtsrichter Hermann Siegmund Grau (1867–1868)
Amtsrichter Theodor Schellmann (1870–1876)
Amtsrichter Philipp Hellbach (1876–1882)
Amtsrichter Hermann von Boxberger (1882–1890) (ab 1888: Amtsgerichtsrat)
Amtsrichter Max Droste (1891–1895)
Amtsrichter Theodor Flohr (1895–1897)
Amtsrichter Richard Georg Ernst Limberger (1897–1899)
Amtsrichter Karl Jüngst (1899–1905)
Amtsgerichtsrat Karl Heinrich Christian Wagner (1905–1925)
Amtsgerichtsrat Friedrich Schäfer (1925–1930)
Amtsgerichtsrat Werner Massengeil (1931–1949)
Amtsgerichtsrat Eissengarthen (1932–1935)
Amtsgerichtsrat Leister (1939– )
Amtsgerichtsrat Siegfried Ruhl (1946–1948)
Amtsgerichtsrat Gottfried Brunk (1946–1947)
Amtsgerichtsrat Alfred Wortmann (1947–1948)
Amtsgerichtsrat Friedrich Fafflok (1947)
Amtsgerichtsrat Otto von Sethe (1947–1948)
Amtsgerichtsrat Georg Bender (1948–1960)
Amtsgerichtsrat Niemann (1949)
Amtsgerichtsrat Karl Hoßfeld (1942–1966) (ab 1954: Oberamtsrichter)
Amtsgerichtsrat Herbert Junker (1954– ) (ab 1969: Oberamtsrichter, ab 1976: Direktor)
Amtsgerichtsrat Gerhard Heide (1961–1965)
Oberamtsrichter Alfred Wortmann (1966–1972) (ab 1954: Amtsgerichtsdirektor)
Amtsgerichtsrat Dieter Beinlich (1966–1968)
Amtsgerichtsrat Klaus Kieckebusch (1968–1971)
Amtsgerichtsrat Ulrich Wittekindt (1968–1971)
Amtsgerichtsrat Heinrich Herbener (1971–1973)
Amtsgerichtsrat Gerhard Hübsch (1971–1973)
aufsichtführender Richter am Amtsgericht Gerhard Heide (1972–1976)
Richter am Amtsgericht Ernst Tatzel (1976– )
Richter am Amtsgericht Hans-Georg Kleinhenz (1976–1977)
Richter am Amtsgericht Hans Kumpe (1977– )

https://de.wikipedia.org/wiki/Amtsgericht_Kirchhain

 

Rechtspfleger:

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Marburg

überregionale Beratung

http://familienberatung-marburg.de

 

  

Familienberatung Biedenkopf

überregionale Beratung

http://familienberatung-biedenkopf.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft - Finanzierung durch die Steuerzahler/innen

 

Erziehungsberatungsstelle Marburg

Nebenstelle Stadtallendorf

Am Hallenbad 5

35260 Stadtallendorf

Tel.: 06428 / 92 18 72

E-Mail: eb-stadtallendorf@t-online.de

Internet: www.eb-marburg.de

Mitarbeiter der Nebenstelle Stadtallendorf: Ulrike Schneider, Christine Heimann-Wockenfuß, Maike Claes

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als staatssozialistische Leistung - Finanzierung durch die Steuerzahler/innen 

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

 

 

Umgangspfleger:

Geeignete Umgangspfleger können Sie erfragen unter: www.umgangspfleger.de

No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Kirchhain (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Ergänzungspfleger:

Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Kirchhain für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Vormund:

Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.

Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Kirchhain (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Verfahrensbeistände:

 

Susanne Köbel

Rechtsanwältin

Schuchardstr. 13

34613 Schwalmstadt

Bestellung am Amtsgericht Kirchhain durch Richter Korepkat (2016)

 

 

Rechtsanwälte:

 

 

Gutachter: 

 

 

 

Betreuer:

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige

 

Männerhaus im Landkreis Marburg-Biedenkopf

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Autonomes Frauenhaus Marburg

Straße: 

35000 Marburg

Telefon: 06421 / 14830

E-Mail: frauenhaus-marburg@t-online.de

Internet:

Träger: Frauen helfen Frauen e.V.

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: Väternotruf [mailto:info@vaeternotruf.de]

Gesendet: Freitag, 13. Februar 2015 22:07

An: Verwaltung AG-Kirchhain

Betreff: Amtsgericht Kirchhain - Geschäftsverteilungsplan

  

Amtsgericht Kirchhain

Niederrheinische Straße 32

35274 Kirchhain

 

Telefon: 06422 / 9307-0

Fax: 06422 / 9307-77

 

E-Mail: verwaltung@ag-kirchhain.justiz.hessen.de

Internet: www.ag-kirchhain.justiz.hessen.de

  

Amtsgericht Kirchhain - Geschäftsverteilungsplan  

 

Sehr geehrte Damen und Herren,  

wir bitten um Zusendung des aktuellen richterlichen Geschäftsverteilungsplanes. Diesen konnten wir auf Ihrer Internetseite leider nicht finden.    

Mit freundlichen Grüßen  

 

Anton

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Verwaltung@AG-Kirchhain.Justiz.Hessen.de [mailto:Verwaltung@AG-Kirchhain.Justiz.Hessen.de]
Gesendet: Donnerstag, 19. Februar 2015 08:52
An: info@vaeternotruf.de
Betreff: Amtsgericht Kirchhain - Geschäftsverteilungsplan

 

Sehr geehrte Damen und Herren,  

es wird mitgeteilt, dass gemäß § 21 e Abs. 9 GVG keine Veröffentlichungspflicht für Geschäftsverteilungspläne besteht. Der richterliche Geschäftsverteilungsplan kann jederzeit nach telefonischer Terminvereinbarung auf der Verwaltungsgeschäftsstelle (Zimmer 113) eingesehen werden (Tel.-Nr. für Terminvereinbarungen zur Einsichtnahme: 06422-930751).  

Mit freundlichen Grüßen

 

K r u g

Direktor des Amtsgerichts  

 

übersandt durch:

 

Schick, A.

Justizangestellte

Verwaltung Amtsgericht Kirchhain

...

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Väternotruf [mailto:info@vaeternotruf.de]
Gesendet: Freitag, 3. April 2015 19:27
An: 'Verwaltung@AG-Kirchhain.Justiz.Hessen.de'
Cc: ...
Betreff: AW: Amtsgericht Kirchhain - Geschäftsverteilungsplan
 

 

Lieber Herr Krug,  

wir haben nicht vorgetragen, dass eine Veröffentlichungspflicht besteht, sondern baten um Übersendung des aktuellen richterlichen Geschäftsverteilungsplanes.  

Bitte seien Sie so freundlich, auf unsere Bitte zu antworten. Gerne können Sie uns den Geschäftsverteilungsplan per Mail zu senden. Seien Sie versichert, dass wir diesen nicht veröffentlichen werden.  

 

Mit freundlichen Grüßen  

 

Anton

   

 

 


 

 

17 April 2014

EGMR schützt Meinungsfreiheit von Anti-Neonazi-Aktivisten

Wer Bürgermeister werden will, muss sich mehr an Kritik gefallen lassen als andere Leute. Auch, als Unterstützer von Neonazis bezeichnet zu werden. Jedenfalls aber darf seinem Kritiker nicht dadurch der Schutz der Meinungsfreiheit entzogen werden, dass das Gericht sagt, eine Gruppe als Neonazis zu bezeichnen, sei eine Faktenbehauptung, die man erst beweisen können müsse, bevor man sie aufstellt.

So der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einer heute veröffentlichten Kammerentscheidung.

Der Fall spielt in der hintersten nordhessischen Provinz. Dort lebt ein Mann namens Ulrich Brosa – wenn man dem im Internet von und über ihn Veröffentlichten glauben kann, kein einfacher Charakter, aber jedenfalls einer, der sich mit der Neigung der Lokalpolitik, sich mit auch mit den übelriechenderen Ecken regionaler Subkultur aufs Gemütlichste zu arrangieren, nicht leicht abfindet und dabei keinem Konflikt aus dem Wege geht.

In seinem Heimatort Amöneburg gibt es eine “Burschenschaft” mit dem Namen “Berger-88 e.V.”, den man sich nach dem Material, das Brosa über ihn gesammelt hat, gar nicht widerwärtig genug vorstellen kann. Als Brosa damit an die Öffentlichkeit ging, erregte er den Zorn eines Lokalpolitikers, der ihn in der örtlichen Zeitung wütend attackierte. Als dieser Politiker sich um den Bürgermeisterposten bewarb, begann Brosa Flugblätter zu verteilen, in denen er den Mann als “Scharfmacher” bezeichnet, der die “Neonazi-Organisation” Berger-88 “deckt”.

So nicht, oder jedenfalls nicht in Nordhessen: Der Kandidat ließ Brosa flugs gerichtlich verbieten, diese Flugblätter zu verteilen. Sowohl die Bezeichnung als “Neonazi-Organisation” als auch die Behauptung, dass der Kandidat diese “deckt”, seien Tatsachenbehauptungen, die Brosa nicht beweisen könne, so das Amtsgericht Kirchhain. Dass die Zahl “88” als Code für “Heil Hitler” zum Bestand neonazistischer Folklore gehört, zumal wenn sie wie in diesem Fall in Frakturschrift gesetzt ist, beeindruckte das Gericht ebenso wenig wie anschließend das Landgericht Marburg. Es gebe zwar allerhand Indizien dafür. Aber keinen “zwingenden Beweis”.

So könne man mit der Meinungsfreiheit nicht umgehen, so die EGMR-Kammer: Zum einen müsse sich ein Politiker, der sich zur Wahl stellt, eine robustere Art der Auseinandersetzung mit seinen Positionen gefallen lassen als ein Privatmann. Zum anderen kann man die Aussage “Berger-88 ist ein Neonazi-Verein” nicht einfach als Tatsachenbehauptung qualifizieren. Was einen “Nazi” kennzeichnet, sei keine Frage der Wahrheit, sondern eine der Wertung, und ob für diese genügend faktische Indizien vorliegen, eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

In diesem Fall hätten auch die Gerichte anerkannt, dass es für die Qualifikation von “Berger-88” als Neonazi-Verein durchaus nicht an Indizien fehlt. Einen “zwingenden Beweis” zu verlangen, sei jedenfalls unverhältnismäßig.
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SUGGESTED CITATION Steinbeis, Maximilian: EGMR schützt Meinungsfreiheit von Anti-Neonazi-Aktivisten, VerfBlog, 2014/4/17, https://verfassungsblog.de/egmr-schuetzt-meinungsfreiheit-von-anti-neonazi-aktivisten/, DOI: 10.17176/20170726-124023.

https://verfassungsblog.de/egmr-schuetzt-meinungsfreiheit-von-anti-neonazi-aktivisten/

 



 

 

Neger auspeitschen

Auspeitschungsballett

Grenzgang in Biedenkopf (Hessen), ein “einzigartiges Heimatfest“: Wenn der “Wettläufer” mit der meterlangen Peitsche um sich drischt, ist es besser in Deckung zu gehen. Er führt vor, wie Eindringlinge verscheucht werden. Doch wo sind sie, die Fremden? Spätestens seit 1942 sind hessische Dörfer judenrein.

Mohren hat es in Biedenkopf praktisch niemals gegeben. Als Ersatz wird einer von denen, die das heimatfestliche Peitschen organisieren, schwarz angemalt. Dieser Mohr ist falsch. In Wirklichkeit ist er ein Weißer. Der falsche Mohr darf selbstverständlich keine echte Dresche kriegen. Er und die “Wettläufer” führen ein Auspeitschungsballett auf:

Der Mohr führt tanzend mit seinem langen Säbel den Festzug an, die Wettläufer umkreisen ihn pausenlos mit lautem Peitschenknallen,

so die offizielle Erklärung der Stadt Biedenkopf.

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http://bloegi.wordpress.com/2010/02/28/neger-auspeitschen/

 

gefunden am 01.03.2010

 

 


 

 

Akten verkohlt - Brandanschlag auf Amtsgericht Kirchhain

Bei einem Anschlag auf das Amtsgericht in Kirchhain sind am Mittwoch Akten verbrannt. Ein Justizmitarbeiter kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung in eine Klinik.

Die unbekannten Täter hatten nach Angaben der Polizei in der Nacht ein ebenerdiges Fenster des Amtsgerichts in Kirchhain (Marburg-Biedenkopf) eingeschlagen und eine brennbare Flüssigkeit entzündet. Die Flammen beschädigten die Fassade und vernichteten Akten in einem Kellerraum. Rauch und Ruß verteilten sich im gesamten Gebäude, das darum heute geschlossen bleibt. Die Feuerwehr löschte am Morgen glimmende Akten und trug rund zehn Säcke mit zerstörten Unterlagen ins Freie.

Ein 52 Jahre alter Justizmitarbeiter, der den Brand gegen 6.30 entdeckte, kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus. Der Brand ist nach Ermittlungen der Polizei allerdings bereits mehrere Stunden zuvor gelegt worden. Zeugen hätten gegen 2.30 Uhr Verdächtiges beobachtet. Die Polizei fand zwei Falschen mit Resten der entzündlichen Flüssigkeit.

Besonders gefährdete oder spektakuläre Verhandlungen hätten am Mittwoch im Gericht nicht angestanden, erklärte die Polizei.

22.07.2009

http://www.ag-kirchhain.justiz.hessen.de/irj/AMG_Kirchhain_Internet?rid=HMdJ/AMG_Kirchhain_Internet/sub/c3f/c3f65fcd-a1e7-221f-3efe-f97ccf4e69f2,,,11111111-2222-3333-4444-100000005003%26overview=true.htm

 

 


 

 

Verabschiedung des ehemaligen Direktors Pierre Brandenstein und Einführung des neuen Direktors Edgar Krug

So viele Menschen waren wohl noch nie im Verhandlungssaal des Kirchhainer Amtsgerichts versammelt – und das ganz ohne Vorladung. Anlässlich der Einführung des neuen Amtsgerichtsdirektors Edgar Krug und der Verabschiedung seines Vorgängers Pierre Brandenstein kamen mehr als 50 Gäste zur Feierstunde.

Justiz sei der Dienst am Menschen, stellte Dr. Christoph Ullrich, Präsident des Landgerichts Marburg, in seiner Laudatio fest. „Bürger erleben am Amtsgericht den Rechtsstaat unmittelbar“, betonte Ullrich. Deshalb sei es umso wichtiger, einen Amtsgerichtsdirektor zu haben, der Ziele und Zeichen setze.

Für den scheidenden Direktor des Kirchhainer Amtsgerichts und seinen Nachfolger fand Ullrich ausschließlich lobende Worte. Genauso wie Cai Boesken, Direktor des Amtsgerichts Marburg: Mit Edgar Krug verliere das Amtsgericht Marburg ein „leistungsstarkes Zugpferd“. „In ihrer kurzen Zeit haben sie deutliche Spuren hinterlassen. Wir werden sie vermissen“, sagte Boesken.

Krug ist bereits seit sechs Wochen Amtsgerichtsdirektor in Kirchhain. „Ich habe mich gut eingelebt“, sagte der 57-jährige, der seit 2007 als aufsichtsführender Richter am Amtsgericht Marburg tätig war. Krug folgt auf Pierre Brandenstein, der die Stelle als Vizepräsident des Landgerichts Kassel angetreten hat. Seinen Weggang bedauerte auch Rechtsanwältin Gisela Falk, Vorsitzende des Marburger Anwaltsvereins. „Sie stehen für eine Justiz, wie sie Anwälte sich ersehenen“, betonte die Rechtsanwältin. Brandenstein habe von jeher „grandios effizient“ gearbeitet und „allerhöchsten Respekt“ in der Anwaltschaft errungen.

Brandenstein brachte ab Mai 2007 „frischen Wind in die alten Gemäuer des Amtsgerichts“, wie die Vorsitzende des Personalrats Renate Schaake betonte. Doch auch Krug sei in den wenigen Wochen bereits seinem „vorauseilenden guten Ruf gerecht geworden“.

Der Vater zweier Kinder arbeitete mehr als 20 Jahre am Amtsgericht Biedenkopf. „Er hat mir gesagt, dass er wohl bis zur Pensionierung in Kirchhain bleiben wird“, verriet Karl-Otto Beckmann, Rechtsanwalt und langjähriger Weggefährte Krugs, augenzwinkernd. Krug verdeutlichte, woran er unter anderem in seinem neuen Posten arbeiten will: am Service-Gedanken. Es müsse versucht werden, das Bild der Justiz in der Öffentlichkeit zu verbessern, sagte Krug, der seiner Frau für ihre Unterstützung dankte.

Der Präsident des Landgerichts Dr. Christoph Ullrich mit dem neuen Direktor des Amtsgerichts Edgar Krug und dem ehemaligen Direktor Pierre Brandenstein (v. links)

04.06.2009

http://www.ag-kirchhain.justiz.hessen.de/irj/AMG_Kirchhain_Internet?rid=HMdJ/AMG_Kirchhain_Internet/sub/b0e/b0e40bb2-88e1-a121-f3ef-ef97ccf4e69f,,,11111111-2222-3333-4444-100000005003%26overview=true.htm

 

 


 

 

Verabschiedung Direktor Laudi und Einführung Direktor Brandenstein

Direktor Eckart Laudi in den Ruhestand verabschiedet, Nachfolger Pierre Brandenstein ins Amt eingeführt

 

Direktor Laudi mit Enkel

Souverän meisterte Direktor Laudi die Situation, als sein Enkel Philipp ihn während seiner Ansprache besuchte.

 

Landgerichts Präsident Holger Gassmann (rechts) überreicht dem scheidenden Direktor Laudi die Ruhestandsurkunde.

Landgerichtspräsident Holger Gassmann (rechts) überreicht Pierre Brandenstein seiner Urkunde zur Ernennung zum Direktor des Amtsgerichts.

 

Selten ist die Direktorenstelle des Kirchhainer Amtsgerichts derart nahtlos wiederbesetzt worden. Am 30. April geht Eckart Laudi in den Ruhestand. Sein Nachfolger Pierre Brandenstein kommt zum 1. Mai. Gestern gab´s den vorweggenommenen Stabswechsel.

Annähernd zehn Jahre lang hat Eckart Laudi das Kirchhainer Amtsgericht als Direktor geleitet. Er hat rund fünfunddreißig Mitarbeiter geführt. Und er hat gerichtet über Gauner, Ganoven und "Gefallene", die sich läutern lassen und denen eine einzige Sitzung auf der Anklagebank fürs ganze Leben reicht.

Glaubt man den Festrednern, die sich gestern Mittag in Laudis beruflichem Refugium, dem großen Sitzungssaal im ersten Stock, zu Abschied und Neubeginn eingefunden hatten, dann ist der scheidende Direktor über all die Jahre nicht nur in seiner schwarzen Richterrobe und hinter der Gesetzessammlung ein Mensch geblieben. Für den Präsidenten ist die Zukunft des Amtsgerichts gesichert. Landgerichtspräsident Holger Gassmann, würdigte Laudis richterliche Kompetenz und den angenehmen Umgang. Die Direktoren-Kollegen an den umliegenden Amtsgerichten werden in ihrem Kreis Laudis launige Ansprachen vermissen. Für die Kirchhainer Richter war er ein Kollege, der stets mit angepackt und als Direktor für sich nie besondere Rechte geltend gemacht hat. Die Mitarbeiter, die Laudi geräuschlos zu führen verstand, verehrten ihrem "Vorarbeiter" ein Gartengerät, auf das er auch in seinem Ruhestand nicht untätig bleibe. Der Anwaltsverein erinnerte an Laudis Zeit als Familienrichter und dessen Mahnung: "Geschieden habe ich sie jetzt, aber über ihre Kinder bleiben sie trotzdem weiter verbunden." Und Laudi selbst blieb wie immer launig, bescheiden, dankbar. Nonchalant nahm er, noch am Rednerpult stehend, seinen Enkel auf den Arm, denn der hatte es am Ende der einhalbstündigen Redezeit auf Papas Schoß nicht mehr ausgehalten.

Bei alledem blieb Nachfolger Pierre Brandenstein ein wenig im Schatten. Landgerichtspräsident Gassmann hatte ihm immerhin die Urkunde aus dem hessischen Justizministerium mitgebracht. Brandenstein ist seit einem Jahr weiterer aufsichtsführender Richter am Landgericht Marburg. Er begann seine berufliche Laufbahn in der Finanzverwaltung, verließ die Fachhochschule als Diplom-Finanzwirt, war als Steuerinspektor tätig und sattelte ein Jura-Studium auf. Nach Stationen an mehreren hessischen Gerichten wurde Brandenstein vor sechs Jahren in Marburg zum Richter auf Lebenszeit ernannt. Zwischendurch war er ins hessische Justizministerium abgeordnet. In Marburg hat er sich als Spezialist für die Modernisierung der Justizverwaltung einen Namen gemacht.

Über Fortbestand und Zukunft des Kirchhainer Amtsgerichts muss sich nach Einschätzung des Landgerichtspräsidenten derzeit niemand Gedanken machen. Der Landgerichtsbezirk Marburg ist nach Fulda zwar der zweitkleinste Bezirk in Hessen. Ein weiterer Rückzug der Justiz auf der Fläche sei aber mit Blick auf die geforderte bürgernahe Versorgung nicht zu befürchten, erläuterte Gassmann.

13.04.2007

http://www.ag-kirchhain.justiz.hessen.de/irj/AMG_Kirchhain_Internet?rid=HMdJ/AMG_Kirchhain_Internet/sub/9dc/9dc10c26-d971-a711-d88e-f197ccf4e69f,,,11111111-2222-3333-4444-100000005003%26overview=true.htm

 

 

 

 


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