Väternotruf informiert zum Thema

Amtsgericht Ellwangen

Familiengericht

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Amtsgericht Ellwangen

Schöner Graben 25

73479 Ellwangen [Jagst]

 

Telefon: 07961 / 81-701

Fax: 07961 / 81-740

 

E-Mail: poststelle@AGEllwangen.justiz.bwl.de

Internet: www.agellwangen.de

 

 

Internetauftritt des Amtsgerichts Ellwangen (01/2012)

Informationsgehalt: mangelhaft

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Baden-Württemberg eigentlich Steuern, wenn die Baden-Württembergische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.

 

 

 

Das Amtsgericht Ellwangen ist als Konzentrationsgericht (zum Glück kein Konzentrationslager in Ellwangen) zuständig für

* Familien- und Schöffensachen des Amtsgerichtsbezirks Neresheim

* Jugendschöffensachen der Amtsgerichtsbezirke Aalen, Bad Mergentheim, Crailsheim, Langenburg und Neresheim

* Personenstands- und Landwirtschaftssachen für den gesamten Landgerichtsbezirk Ellwangen

 

Zum Amtsgerichtsbezirk Ellwangen gehören die Gemeinden:

Ellwangen [Jagst], Adelmannsfelden, Ellenberg, Jagstzell, Neuler, Rainau, Rosenberg, Lauchheim, Stödtlen, Wört, Tannhausen, Unterschneidheim, Westhausen.

 

 

Bundesland Baden-Württemberg

Landgericht Ellwangen

Oberlandesgericht Stuttgart

 

 

Direktor am Amtsgericht Ellwangen: Norbert Strecker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Ellwangen / Direktor am Amtsgericht Ellwangen (ab , ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 22.01.1993 als Richter am Landgericht Ellwangen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 18.05.2005 als Direktor am Amtsgericht Langenburg aufgeführt. 12.02.2014: "Crailsheimer Norbert Strecker ist neue Leiter des Amtsgerichts in Ellwangen. Der gebürtige Crailsheimer Norbert Strecker ist seit Kurzem neuer Leiter des Amtsgerichts Ellwangen. Er folgt auf Frank Heyer, nun Amtsgerichtsdirektor a. D., der am Montag offiziell verabschiedet wurde." - http://www.swp.de/crailsheim/lokales/region/Crailsheimer-Norbert-Strecker-ist-neue-Leiter-des-Amtsgerichts-in-Ellwangen;art5511,2447037

Stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Ellwangen: Dorothea Keck (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richterin am Amtsgericht Ellwangen / stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Ellwangen (ab 01.05.2011, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 03.08.1994 als Richterin am Amtsgericht Aalen - halbe Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2012 ab 03.08.1994 als Richterin am Landgericht Ellwangen aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Baden-Württemberg beschäftigen am Amtsgericht Ellwangen eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Richter/innen, Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

 

 

Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:

Jugendamt Ostalbkreis

 

 

Väternotruf Ellwangen

August Mustermann

Musterstraße 1

73479 Ellwangen

Telefon: 07961 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Dr. Michael Bast (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1975) - Richter am Amtsgericht Ellwangen (ab 23.12.2010, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 15.09.2005 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt. 2010: Richter auf Probe am Landgericht Ellwangen.

Sabine Brinker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1973) - Richterin am Amtsgericht Ellwangen (ab 23.12.2003, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 23.12.2003 als Richterin am Amtsgericht Ellwangen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2006 nicht aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2014 ab 23.12.2003 als Richterin am Amtsgericht Ellwangen - halbe Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.01.2014 als Richterin am Amtsgericht Ellwangen - halbe Stelle - aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Namensgleichheit mit: Mark Brinker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richter am Amtsgericht Crailsheim / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Crailsheim (ab 02.02.2012, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 15.06.1999 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt. Im Handbuch der Justiz ab 31.10.2002 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ellwangen - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 31.10.2002 als Richter am Amtsgericht Crailsheim aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 02.02.2012 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Crailsheim aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 02.02.2012 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Crailsheim - abgeordnet - aufgeführt.

Dorothea Keck (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richterin am Amtsgericht Ellwangen / stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Ellwangen (ab 01.05.2011, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 03.08.1994 als Richterin am Amtsgericht Aalen - halbe Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2012 ab 03.08.1994 als Richterin am Landgericht Ellwangen aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Dr. Kathrin Plänker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1969) - Richterin am Amtsgericht Ellwangen (ab 06.04.2001, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2008, 2010 und 2012 ab 06.04.2001 als Richterin am Amtsgericht Ellwangen - beurlaubt - aufgeführt. Richterin Tiedje scheint im Dauerurlaub zu sein, wie schön.

Johann Seibold (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1948) - Richter am Amtsgericht Ellwangen (ab 13.10.1983, ..., 2012)

Norbert Strecker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Ellwangen / Direktor am Amtsgericht Ellwangen (ab , ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 22.01.1993 als Richter am Landgericht Ellwangen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 18.05.2005 als Direktor am Amtsgericht Langenburg aufgeführt. 12.02.2014: "Crailsheimer Norbert Strecker ist neue Leiter des Amtsgerichts in Ellwangen. Der gebürtige Crailsheimer Norbert Strecker ist seit Kurzem neuer Leiter des Amtsgerichts Ellwangen. Er folgt auf Frank Heyer, nun Amtsgerichtsdirektor a. D., der am Montag offiziell verabschiedet wurde." - http://www.swp.de/crailsheim/lokales/region/Crailsheimer-Norbert-Strecker-ist-neue-Leiter-des-Amtsgerichts-in-Ellwangen;art5511,2447037

Jürgen Tiedje (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Ellwangen (ab , ..., 2010, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1998, 2002 und 2006 ab 15.04.1997 als Richter am Landgericht Ellwangen - beurlaubt - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 nicht aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 15.04.1997 als Richter am Amtsgericht Ellwangen - beurlaubt - aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Richter Tiedje scheint im Dauerurlaub zu sein, wie schön.

 

 

Abteilungen am Familiengericht Ellwangen:

1 F -

 

 

Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Ellwangen tätig:

Heiko Baumeister (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richter am Landgericht Ellwangen (ab , ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 11.07.2001 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 23.05.2005 als Richter am Amtsgericht Ellwangen aufgeführt.

Frank Heyer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Richter am Amtsgericht Ellwangen / Direktor am Amtsgericht Ellwangen (ab 01.04.2006, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.02.1981 als Richter am Amtsgericht Aalen aufgeführt. Ab 23.07.2004 stellvertretender Direktor beim Amtsgericht Schwäbisch Gmünd. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2012 ab 01.04.2006 als Direktor am Amtsgericht Ellwangen aufgeführt.

Roland Kipp (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Richter am Amtsgericht Künzelsau / Direktor am Amtsgericht Künzelsau (ab 01.07.1998, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 05.06.1984 als Richter am Landgericht Ellwangen - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1994 ab 05.06.1984 als Richter am Amtsgericht Ellwangen aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2014 ohne Angabe Geburtsdatum ab 01.07.1998 als Richter am Amtsgericht Künzelsau aufgeführt.  

Joachim Renschler  (Jg. 1941) - Richter am Amtsgericht Ellwangen / Direktor am Amtsgericht Ellwangen (ab 01.12.1985, ..., 2002) 

Jens Pfrommer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1968) - Richter am Amtsgericht Heidenheim (ab , ..., 2004, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 05.01.2000 als Richter am Amtsgericht Ellwangen - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 und 2012 ab 05.01.2000 als Richter am Amtsgericht Heidenheim aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Namensgleichheit mit: Simone Pfrommer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1983) - Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart (ab 15.09.2009, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2012 ab 15.09.2009 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt.

 

 

Rechtspfleger:

 

 

Umgangspfleger:

Geeignete Umgangspfleger können Sie erfragen unter: www.umgangspfleger.de

No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Ellwangen (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Ergänzungspfleger:

Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Ellwangen für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Vormund:

Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.

Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Ellwangen (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Aalen

überregionale Beratung

http://familienberatung-aalen.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche und Familien

Dalkinger Str. 2 

73479 Ellwangen

Telefon: 07961 / 884-185

E-Mail: i.michl@marienpflege.de

Internet: http://www.marienpflege.de

Träger: Marienpflege, Zentrum für Jugendhilfe

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Jugendberatung

Mitarbeiter/innen: Frank Svoboda - 19.09.2012: "Das Wohl des Kindes hat Vorrang. Am Ellwanger Amtsgericht wird bei Scheidungen nicht nur gestritten, sondern nach dem Elternkonsens Ostalb geschlichtet ..." - http://www.schwaebische-post.de/632819/

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Erziehungs- und Familienberatungsstelle

Stuttgarter Straße 41

73430 Aalen

Telefon: 07361 / 503-1473

E-Mail: 

Internet: http://www.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?_topnav=36&_sub1=31788&_sub2=31972&_sub3=12021&id=1187

Träger: Landkreis

Mitarbeiter/innen: Astrid Hark-Thomé - Leiter/in Erziehungs- und Familienberatung (ab , ..., 2012)

 

 

Geschäftsbereich Jugend und Familie Allgemeiner Sozialer Dienst

Stuttgarter Str. 41 

73430 Aalen

Telefon: 07361 / 503-454

E-Mail: gerhard.rettenmaier@ostalbkreis.de

Internet: http://www.ostalbkreis.de

Träger: Landkreis

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Familienberatung, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter

 

 

Verfahrensbeistände:

 

 

Rechtsanwälte:

 

Elmar Bergmann

Rechtsanwalt

Wolfgangstr. 6

73479 Ellwangen

Telefon: 07961 / 4016

Fax: 07961 / 54162

E-Mail: e.bergmann@merz-bergmann.de

Homepage: www.merz-bergmann.de

 

 

Betreuer:

 

 

Gutachter:

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Ostalbkreis

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Ostalbkreis

 

 

 

 


 

 

Falsche Verdächtigung im Rosenkrieg

OSTALBKREIS - "Manchmal wird man in so einem Verfahren das Gefühl nicht los, dass man vor den Karren eines Rosenkriegs gespannt wurde." Oberstaatsanwalt Harald Stephan von der Ellwanger Staatsanwaltschaft kennt Scheidungsfälle, in denen ein Partner dem anderen vorwirft, ihn oder das gemeinsame Kind sexuell missbraucht zu haben. Irgendwann stellt sich heraus, dass alles gelogen war. Es ging nur darum, das Kind zugesprochen zu bekommen.

Von unserem Redakteur Claus Liesegang

Der Aalener Richterin am Familiengericht, Dorothea Keck, ist kein solcher Fall aus den letzten fünf Jahren bekannt. Trotzdem gibt es sie, nur erfährt das Gericht nichts davon. Staatsanwalt Ulrich Karst bestätigt: "In Scheidungsfällen kommen solche Anschuldigungen des Partners bisweilen vor. Doch bis heute habe ich wegen der oft unklaren Beweislage noch niemanden wegen falscher Verdächtigung angeklagt."

Auch das Kreisjugendamt in Aalen weiß von solchen Fällen. Gerhard Rettenmaier, Leiter des Sachgebiets Allgemeiner Sozialer Dienst, schätzt, dass es jährlich etwa fünf bis zehn sind. Rettenmaier erzählt: "Einmal haben wir zum Beispiel festgestellt, dass in einem Scheidungskrieg noch vieles unverarbeitet war. Und prompt kam der Vorwurf der Mutter, ihr Mann habe beim Baden sexuellen Missbrauch mit dem Kind betrieben." Rettenmaier zitierte den Vater ins Jugendamt, und "der ist in meinem Büro beinahe ausgerastet" wegen der Anschuldigung. In einem anderen Fall wurde eine Mutter bei ihm vorstellig und drohte: "Wenn Sie nichts unternehmen, mache ich Sie verantwortlich, Herr Rettenmaier." Die Recherchen des Jugendamts ergaben zweifelsfrei, dass die Frau gelogen hatte. Um eine Anzeige kam sie herum, weil sie die Vorwürfe zurücknahm.

Missbrauch mit dem Missbrauch gibt es aber nicht nur im Scheidungsstreit. Ein 16-jähriger Junge beschuldigte eine Erzieherin eines Heims, ihn sexuell missbraucht zu haben. Die junge Frau hatte 13- und 14-jährigen Schülern stets einen Gutenachtkuss gegeben. Der 16-Jährige bekam keinen mehr. Also rächte er sich durch diesen Vorwurf. Doch auch er gab kleinlaut seine Lüge zu, als ihm von Anton Dauser, dem Leiter des Kreisjugendamts, die Konsequenzen einer falschen Beschuldigung aufgezeigt wurden.

Bekommt die Staatsanwaltschaft davon Wind, dass ein Unschuldiger - sei es öffentlich oder durch Anzeige - wissentlich falsch des sexuellen Missbrauchs bezichtigt wurde, dann muss sie ermitteln, weil es sich dabei - wie beim sexuellen Missbrauch selbst - um ein Offizialdelikt handelt. Auch Fälle wie die folgenden kämen relativ häufig vor, erzählt Oberstaatsanwalt Stephan: Eine Frau geht fremd oder ein minderjähriges Mädchen hat Sex mit seinem Freund, und hinterher behaupten sie aus Angst, erwischt zu werden oder dass es bei den Eltern rauskommt, der Liebhaber oder Freund habe sie vergewaltigt. Stephan: "Vor allem im Jugendbereich kommt das nicht selten vor."

Einen ähnlichen Fall verhandelte das Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Ellwangen erst am 1. November. Ein 18-Jähriger war des schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes angeklagt, weil er mit seiner 13-jährigen Freundin geschlafen hatte. Staatsanwalt Bernd Kantlehner bestätigte in der Verhandlung: "Es ging von beiden aus." Allerdings räumt Kreisjugendamtsleiter Dauser ein, sei es "unheimlich schwer bei diesen Geschichten, die letzte Wahrheit heraus zu finden". Kollege Rettenmaier sagt: "Wir sind der Überzeugung, dass mindestens so viele Fälle stimmen, wie Missbrauch mit den Anschuldigungen getrieben wird."

Die Folgen können für einen zu unrecht Verdächtigten verheerend sein. Dauser: "In der Öffentlichkeit heißt es dann gerne: Ein bisschen was ist immer dran." Es komme sogar vor, dass eine Familie zerstört werde oder ein Beschuldigter seinen Arbeitsplatz verliere, "auch wenn nichts dran war". Schuld daran, dass an vielen Beschuldigten ein Makel haften bleibt, ist wohl die Tatsache, dass es "wirklich die Ausnahme ist, dass jemand wegen erwiesener Unschuld freigesprochen wird", sagt Joachim Renschler, Direktor des Ellwanger Amtsgerichts.

Für die Juristen gilt bei Unsicherheit in jedem Fall der Grundsatz "Im Zweifel für den Angeklagten", ohne diesen Grundsatz möchte Renschler seinen Beruf nicht ausüben. Trotzdem bringt dieser Grundsatz die Staatsanwälte gerade in Fällen von sexuellem Missbrauch manchmal an den Rand der Verzweiflung. Laut Oberstaatsanwalt Stephan seien Freisprüche zu über 90 Prozent darauf zurückzuführen, dass die Opfer in der Hauptverhandlung die Aussage verweigerten oder Angaben aus den Vernehmungen widerriefen.

Damit fehlen offiziell die wichtigen Beweise, um den Täter zu überführen. Staatsanwalt Kantlehner beschreibt seine Verärgerung in solchen Fälle so: "Dann wissen Sie, der war"s, und er kommt davon. Das ist einfach frustrierend."

 

30.11.2001

www.szon.de/lokales/ellwangen/nachrichten/200111300893.html?SZONSID=cdcc1460b4d45efe3f54230788111024

 

 

 

 


zurück