Väternotruf informiert zum Thema

Amtsgericht Tiergarten

Zuständiges Familiengericht für den Bezirk des Amtsgerichts Tiergarten ist das Amtsgericht Pankow/Weißensee.

Anträge nichtverheirateter Väter zur kostenlosen gerichtlichen Bestätigung der gemeinsamen Sorge gemäß Artikel 6 Grundgesetz, des Urteils des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vom 03.12.2009 und des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes vom 21.07.2010 nehmen die zuständigen Mitarbeiter/innen des Amtsgerichts Pankow/Weißensee gerne entgegen und bemühen sich um schnellstmögliche Erledigung, denn es ist ihnen eine Herzensangelegenheit Diskriminierungen schnellstmöglich zu beenden.


 

 

Amtsgericht Tiergarten

Turmstraße 91

10559 Berlin

 

 

Telefon: 030 / 9014-0

Fax 030 / 9014-2010 

 

E-Mail: Redaktion@ag-tg.berlin.de oder poststelle@senjust.berlin.de - Senatsverwaltung für Justiz

Internet: www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/ag/tierg/index.html

 

 

Internetauftritt des Amtsgerichts Tiergarten (08/2011)

Informationsgehalt: akzeptabel

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden - mit Stand vom 17.01.2011 - http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/ag/tierg/verkehr.html#gvp

 

 

 

Allgemeine zivilrechtliche Zuständigkeit für den ehemaligen Bezirk Tiergarten.

Zuständiges Familiengericht für den Gerichtsbezirk Tiergarten ist das Amtsgericht Pankow-Weißensee

 

 

Bundesland Berlin

Landgericht Berlin

Kammergericht Berlin

 

 

Präsident am Amtsgericht Tiergarten: Alois Wosnitzka (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - Richter am Amtsgericht Tiergarten / Präsident am Amtsgericht Tiergarten (ab 13.04.2005, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.01.1995 als Direktor am Amtsgericht Charlottenburg aufgeführt.

Vizepräsident am Amtsgericht Tiergarten: Prof. Dr. Dr. Peter Scholz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Amtsgericht Tiergarten / Vizepräsident am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2009, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 19.03.1998 als Richter am Amtsgericht Charlottenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 12.01.2007 als Richter am Kammergericht Berlin - abgeordnet - aufgeführt. 2011: Fachbereich Rechtswissenschaft FU Berlin. 7.-9.10.2011: "Justiz und interkulturelle Kompetenz" - Evangelische Akademie Bad Boll.

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Berlin beschäftigen am Amtsgericht Tiergarten 196 Richter, von denen 38 auf den Jugendbereich entfallen und eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

 

 

Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:

Jugendamt Mitte - ehemalige Bezirke Mitte, Tiergarten, Wedding 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht im Zusammenhang mit dem Strafrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Arne Albrot (Jg. 1962) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 23.05.1995, ..., 2010)

Karin Appelt (Jg. 1963) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 18.04.1995, ..., 2010)

Ulrich Auffermann (Jg. 1964) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 01.03.2002, ..., 2010)

Walter Auracher (Jg. 1957) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 10.03.1989, ..., 2010) - "Die Mühlen der Justiz: Prozess am 14. Januar 2005: Der verurteilte Zeuge -http://www.harald-muehle.de/19816.html

Frederick Bahners (Jg. 1965) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 22.07.1998, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 22.07.1998 als Richter am Landgericht Berlin aufgeführt.

Roger Balschun (Jg. 1961) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 10.04.1996, ..., 2010)

No Name - Richterin am Kammergericht Berlin - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Birgit Balzer (Jg. 1967) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 26.03.2001, ..., 2010)

Hans-Georg Bartels (Jg. 1949) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 03.08.1984 als Richter am Amtsgericht Charlottenburg aufgeführt.

Andrea Bartl (Jg. 1961)- Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 12.12.1995, ..., 2010)

Franziska Bauersfeld (Jg. 1962)- Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 04.04.1995, ..., 2010)

Robert Bäuml (Jg. 1968) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 11.02.2002, ..., 2010)

Helmut Becker (Jg. 1953) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 01.01.1988, ..., 2010)

Carola Behrend (Jg. 1962) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 26.09.1994, ..., 2010)

Matthias Behrendt (Jg. 1968) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 22.05.2000, ..., 2010)

Gert-Rainer Berger (Jg. 1946) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 05.07.1978, ..., 2010)

Günther Bienroth (Jg. 1966) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 02.08.2001, ..., 2010)

Dietlind Biesterfeld (Jg. 1968) - Richterin am Amtsgericht Berlin Tiergarten (ab 04.03.2003, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 04.01.1999 als Richter auf Probe im Kammergerichts-Bezirk Berlin aufgeführt.

Dr. Anja Biewer (Jg. 1969) - Richterin am Amtsgericht Berlin Tiergarten (ab 11.12.2003, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 20.10.1999 als Richterin auf Probe im Kammergerichts-Bezirk Berlin aufgeführt.

Christoph Blau (Jg. 1967) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 18.12.1997, ..., 2010)

Ansgar Bode (Jg. 1974) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 30.09.2005, ..., 2010)

Arnd Bödeker (Jg. 1965) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 20.04.1998 als Richter am Landgericht Berlin aufgeführt.

Birgit Boll-Sternberg (Jg. 1963) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 17.02.1997, ..., 2010)

Axel Brade (Jg. 1950) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 01.01.1981, ..., 2010)

Clemens Brandt (geb. ....) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2002, ..., 2010)

Marieluis Brinkmann (Jg. 1960) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 21.03.1994, ..., 2010)

Sebastian Brinsa (Jg. 1967) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 30.05.2001, ..., 2010)

Ulrich Brunke (Jg. 1949) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 07.10.1982, ..., 2010)

Frank Buckow (Jg. 1958) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 16.06.1989, ..., 2010)

Marion Bugge (Jg. 1967) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 14.07.2000, ..., 2010)

Dr. Petra Carl (Jg. 1970) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten / Jugendrichterin (ab 23.04.2005, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 23.04.2002 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Hamburg aufgeführt. Ab 2004 am Bundesministerium der Justiz in Berlin. Seit 2006 versieht Petra Carl ihren Dienst in verschiedenen Spruchrichterabteilungen des Amtsgerichts Tiergarten. Ab 15.06.2009 Pressesprecherin der Berliner Strafgerichte -  http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/kg/presse/archiv/20090612.1050.129941.html

Manfred Damerow (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 02.01.1982, ..., 2010)

Björn Daniel (Jg. 1962) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 28.09.1994, ..., 2010)

Sascha Daue (Jg. 1963) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 20.06.1996 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Berlin aufgeführt.

Kerstin Deike (Jg. 1961) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 03.05.1994, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 mit dem Nachnamen Delke eingetragen. Vermutlich Druckfehler im Handbuch.

Dr. Andreas Dietz (Jg. 1957) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 28.09.1993, ..., 2010)

Annette Eisenhardt (Jg. 1968) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 10.11.2000, ..., 2010)

Wolfram Eberhard (Jg. 1948) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 01.04.1981, ..., 2010)

Antje Ebner (Jg. 1966) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 04.01.1999, ..., 2010)

Ebe Ebsen (Jg. 1947) - Richter am Amtsgericht Tiergarten / Abteilung 352 (ab 01.01.1981, ..., 2010)

Martin Ernst (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - weiterer aufsichtsführender Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2008, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.11.2001 als Richter am Kammergericht Berlin - abgeordnet - aufgeführt. Teilnahme am EDV Gerichtstag 2007. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 15.02.1999 als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Tiergarten - abgeordnet aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz offenbar widersprüchlich.

Eszter Farkasinski (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 30.04.1987 als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008/9 nicht mehr eingetragen. Im GVP 2010 aufgeführt.

Josef Feldkamp (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 24.09.1984, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1982 ab 24.09.1981 als Richter/Staatsanwalt auf Probe im Kammergerichtsbezirk Berlin aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1988 ab 24.09.1984 sowohl als Richter am Amtsgericht Tiergarten als auch am Amtsgericht Charlottenburg aufgeführt.

No Name - Richterin am Landgericht Potsdam - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

No Name - Richterin am Landgericht Berlin - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Klaus Finck (Jg. 1969) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 13.03.1989, ..., 2010)

Beatrice Fischer (Jg. 1957) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 16.11.1989,  ..., 2010)

Eva-Maria Fischer (Jg. 1950) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 22.02.1988,  ..., 2010)

Ulrike Fischer (Jg. 1961) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 26.08.1997, ..., 2010)

Christine Forch (Jg. 1964) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 21.02.1997, ..., 2010)

Dr. Lars Fricke (Jg. 1973) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 15.06.2005, ..., 2010)

Harry Fuhrmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 15.02.1999, ..., 2011)

Erika Garske-Ridder (Jg. 1947) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 10.04.1978, ..., 2010)

Bettina Gauger (Jg. 1967) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 19.11.1998, ..., 2010)

Gerhard Graetz (Jg. 1950) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 01.01.1981, ..., 2010)

Michael Granowski (Jg. 1948) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 01.08.1982,  ..., 2010)

Anja Grund (Jg. 1964) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 18.04.1995, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 mit dem Nachnamen Mönnich eingetragen.

Kerstin Guse-Manke (Jg. 1965) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 30.11.1998, ..., 2010)

Gregor Hain (Jg. 1966) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 10.09.1998, ..., 2010)

Gisela Hampel (Jg. 1958) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 01.02.1992, ..., 2010)

Walter Haslinger (Jg. 1958) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 08.02.1995, ..., 2010)

Kirsten Heisig (Jg. 1961) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 28.09.1993, ..., gestorben Juli 2010) - Berliner Morgenpost 10./11.07.2010: "Jugendrichterin Kirsten Heisig tot aufgefunden" - siehe Pressemeldung unten.

No Name - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Berlin - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Gabriele Henke-Vollmer (Jg. 1957) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 22.03.1993, ..., 2010)

Sybille Hennings (Jg. 1962) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 03.01.1994, ..., 2010)

Regine Henze (Jg. 1954) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 06.02.1985, ..., 2010)

Kai-Uwe Herbst (Jg. 1963) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 05.01.1999 als Richter am Landgericht Berlin aufgeführt.

Dagmar Herrlinger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1948) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 19.01.1979, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 19.01.1979 als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

No Name - Richter am Amtsgericht Tiergarten - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Hartmut Hethey (Jg. 1960) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 26.05.1998, ..., 2010)

Thomas Hirsch (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 21.12.2005, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 30.08.1994 als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Berlin aufgeführt.

 

* Corinna Holzheid

* Michael Jokisch

* Klaus-Peter Jürcke

* Walter Jentsch

* Katja Jönsson

* Anette Jakoby

* Jürgen Kraft

* Frank-Detlef Kleppeck

* Wolfgang Konecny

* Sebastian Jacobs

* Herbert Hubrich

* Beatrix von Hagen

* Gregor Kaltenbach

* Alexandra Knecht

* Dr. Antje Keune

* Ivonne Kanter

* Stephan Kuperion

* Antje Krabbel

* Rüdiger Kötting

* Jürgen Kuschewski

* Arno Klug

* Jörg-Detlef Klemp

* Antje Katrin Kelting-Scholz

* Dagmar Köster-Mindel

* Katharina Kopplin

* Ulrich Kujawski

 

 

Volker Kaehne (geb. ....) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2008)

Dr. Tobias Kaehne (Jg. 1968) - Richter am Amtsgericht Tiergarten / Pressesprecher - Berliner Strafgerichte (ab 19.06.2000, ..., 2008)

Jürgen Kohls (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 23.10.2007, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 13.09.1978 als Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

 

Silke Marx (Jg. 1962) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 03.02.1994, ..., 2002)

Andre Muhmood (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 08.08.1997, ..., 2011) - 10.08.2011: "Prozess Bewährungsstrafe für Autozündler. ... Mit Detlef M. stand einer der wenigen Auto-Brandstifter vor Gericht, die die Polizei bisher schnappen konnte. Der Richter verurteilte ihn zu einer Bewährungsstrafe. ... Richter André Muhmood betonte aber auch, für das Anzünden von Autos „gibt es keine Legitimation. ... Staatsanwältin Pamela Kaminski hatte in ihrem Plädoyer eine deutlich höhere Strafe gefordert. Der Angeklagte müsse zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt werden, beantragte Kaminski.“ - http://www.tagesspiegel.de/berlin/bewaehrungsstrafe-fuer-autozuendler/4485422.html

Katrin Noack (Jg. 1975) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 01.01.2008, ..., )

Monika Pelcz (Jg. 1957) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 02.12.1994, ..., 2009) - siehe Pressemeldungen unten

Matthias Pfaff (geb. ....) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 als Richter am Landgericht Berlin aufgeführt.

Kerstin Ritz (Jg. 1965) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 04.08.1999 als Richterin am Amtsgericht Frankfurt (Oder) aufgeführt.

Prof. Dr. Dr. Peter Scholz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Amtsgericht Tiergarten / Vizepräsident am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2009, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 19.03.1998 als Richter am Amtsgericht Charlottenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 12.01.2007 als Richter am Kammergericht Berlin - abgeordnet - aufgeführt. 2011: Fachbereich Rechtswissenschaft FU Berlin. 7.-9.10.2011: "Justiz und interkulturelle Kompetenz" - Evangelische Akademie Bad Boll.

Gerd Schultz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947)- Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 12.07.1979, ..., 2011) - Namensgleichheit mit Gerd Schultz (geb. ....) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Gera (ab , ..., 2011)

Franz-Elmar Wagner (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 11.07.1997, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 11.07.1997 als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Tiergarten - abgeordnet - aufgeführt.

Andrea Wilms (Jg. 1970) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2008, 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 08.02.2002 als Richterin am Landgericht Berlin aufgeführt.

Winkler (geb. ) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2009) 

Alois Wosnitzka (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - Richter am Amtsgericht Tiergarten / Präsident am Amtsgericht Tiergarten (ab 13.04.2005, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.01.1995 als Direktor am Amtsgericht Charlottenburg aufgeführt.

 

 

 

* Michael Müller

* Manfred Witt

* Jürgen Vieregg

* Burkhard Müller-Reinwarth

* Klaus-Peter Stoeber

* Barbara Vasiliou

* Wiland Uffrecht

* Hubert Vogler

* Claus-Wolfgang Schmidt

* Rainer Lother

* Helmut Richter

* Eberhard Lenz

* Heinz-Günther Schulte

* Ronald Stiegert

* Hans-Jürgen Marsollek

* Jörg Millert

* Hartmut Lebe

* Werner Steinmar

* Ursula Simon-Nissen

* Ingrid Volkmann

* Werner Noffke

* Beate Müller

* Ludwig-Norbert Sprotte

* Hans-Jürgen Müller

* Bruno Schmittinger

* Karin Miller

* Hans-Jürgen Miller

* Udo Wendt

* Heide Tannhäuser

* Susanne Maietti

* Lebrecht Staupe

* Fred Rudel

* Sabine Schummy

* Karsten Parpart

* Peter Moritz

* Christina Rateike

* Jörg Pervelz

* Claudia Schulz

* Ulrike Schertz

* Ralph Obermeier

* Dr. Günter Räcke

* Christoph Weyreuther

* Corinna Sassenroth

* Nicole Vandenhouten

* Isolde Widmann

* Andreas Rische

* Olaf Zwölfer-Martin

* Manfred Plümacher

* Urban Sandherr

* Stefan Schmidt

* Nikolaus Schaefer

* Stephanie Unger

* Anke Moritz

* Dr. Karin Nissing

* Carsten Schwanitz

* Barbara Odenthal

* Georg Plüür

* Karola Wedemann

* Andreas Lascheit

* Jan MacLean

* Frank Triebeneck

* Norbert Wortmann

* Katharina Riemann

* Karsten Ziegler

* Stefan Lang

 

 

Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Tiergarten tätig: 

Hans Joachim Baars (Jg. 1945) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 19.01.1978, ..., 2010)

Gabriele Balz (Jg. 1948) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 01.01.1971, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.11.1980 als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. Ist im Handbuch der Justiz 2008/9 nicht mehr eingetragen.

Christiane Barnack (Jg. 1944) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 14.10.1976, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 14.10.1976 als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. Ist im Handbuch der Justiz 2008/9 nicht mehr eingetragen.

Frank Bauer (geb. 27.11.1940) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 1988 und 2002 ab 14.01.1976 als Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. 

Rudolf Beuermann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1944) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 12.06.1974, ..., 2009)

Hans-Michael Borgas (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Charlottenburg / Präsident am Amtsgericht Charlottenburg (ab 22.01.2009, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 04.01.2002 als weiterer aufsichtsführender Richter am Amtsgericht Berlin Tiergarten aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 17.02.2006 als  Vizepräsident am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. Amtsgericht Charlottenburg - GVP 22.02.2010. GVP 17.01.2011.

Dr. Matthias Borgmann (Jg. 1958) - Richter am Landgericht Berlin (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 10.10.2001 als Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. 

Stefan Bortels (Jg. 1942) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 01.01.1971, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 10.12.1975 als Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

Susanne Barbara Burghardt-Plewig (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1946) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 08.02.1979, ..., 2008) - im GVP 2010 nicht aufgeführt.

Corinne Castendyck (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz"  1965) - Richterin am Amtsgericht Köpenick (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 04.09.1996 Richterin am Amtsgericht Tiergarten.

Marion Claßen-Beblo (Jg. 1953) - Richterin am Kammergericht / Vizepräsidentin am Kammergericht (ab 21.09.2005, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.01.2002 als Vizepräsidentin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. Ab 10.12.2009 Präsidentin des Berliner Landesrechnungshof - http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/richterin-achtet-nun-aufs-steuergeld/1646842.html

Hans Dasch (Jg. 1948) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 05.08.1998, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 05.08.1998 als Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008/9 nicht mehr eingetragen.

Frank Dittrich (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Pankow/Weißensee / Zivilsachen (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.01.1995 als Richter am Amtsgericht Lichtenberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 02.10.2002 als weiterer aufsichtsführender Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

Ingrid Drees-Dalheimer (Jg. 1948) - Richterin am Kammergericht Berlin (ab 05.06.2003, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 07.12.1981 als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

Angelika Eibisch (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Potsdam (ab 01.10.1994, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 02.07.1987 unter dem Namen Eibisch-Feldkamp als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

No Name - Richter am Amtsgericht Tiergarten - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Lüder Erdbrink (Jg. 1942) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 16.01.1976, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 16.01.1976 als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

Antje Finkensieper (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Aurich (ab 02.01.2008, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 13.01.1999 als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

Detlef Fischer (Jg. 1943) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 13.10.1978 als Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. Ist im Handbuch der Justiz 2008/9 nicht mehr eingetragen.

Hildegard Fitzner-Steinmann (Jg. 1949) - ab 1977 richterliche Tätigkeit am Landgericht Berlin und am Amtsgericht Tiergarten. Mitte 1978 Richterin am Verwaltungsgericht Berlin. Nach Abordnung zum Justizprüfungsamt Berlin, während der sie zur Richterin am Oberverwaltungsgericht ernannt worden war, ab 1. September 1993 Tätigkeit beim Oberverwaltungsgericht Berlin. Zum 27. März 1997 zur Vorsitzenden Richterin am Oberverwaltungsgericht Berlin befördert, seit Juli 2005 Vorsitzende Richterin am Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg.

Uta Fölster (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Schleswig / Präsidentin am Oberlandesgericht Schleswig (ab 30.01.2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 28.11.1995 als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. Ab 2001 Präsidentin des Amtsgerichts Berlin-Mitte. Im Handbuch der Justiz 2008 ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als Präsidentin am Oberlandesgericht Schleswig aufgeführt.

Helmut Frenzel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1945) - weiterer aufsichtsführender Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 29.11.2004, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 06.02.1978 als Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

Reiner Grabow (Jg. 1939) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 03.04.1974, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 03.04.1974 als Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

No Name - Richter am Amtsgericht Pankow/Weißensee - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Sandra Grohmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1968) - weitere aufsichtsführende Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 23.10.2007, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 26.04.2000 als Richterin am Landgericht Berlin aufgeführt. 

Wolfgang Haferanke (Jg. 1956) - Richter am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg / Vizepräsident am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg (ab , ..., 2007, 2008) - vorher ab 22.05.1991 Richter am Amtsgericht Tiergarten

Wolfgang Hecker (Jg. 1943) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 17.07.1976, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 17.07.1976 als Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008/9 nicht mehr eingetragen.

Wolf-Jürgen Hengst (Jg. 1942) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 05.12.1975, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 05.12.1975 als Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. 

Gregor Herb (Jg. 1972) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 12.10.2005, ..., 2008) - im GVP vom 25.11.2009 nicht aufgeführt.

Wolfgang Herrlinger (geb. 14.01.1944) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 10.12.1974 , ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 10.12.1974 als Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

No Name -Richterin am Amtsgericht Tiergarten - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

unklar um welchen Richter Namens Kleingünther es sich handelt: Kleingünther (geb. ....) - Richter am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg / Familiengericht - Abteilung 146 (ab , ..., 2010) - Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg - GVP 20.05.2011: nicht mehr aufgeführt.

Ariane Kloth (Jg. 1963) - Richterin am Amtsgericht Charlottenburg (ab , ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.11.1999 als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

Marianne Krause (Jg. 1968) - Richterin am Amtsgericht Charlottenburg (ab , ..., 2008) - 2000: Richterin auf Probe - Amtsgericht Pankow/Weißensee / Familiengericht - Abteilung 10? Im Handbuch der Justiz 2002 ab 10.10.2001 als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

Thorsten Lübke (Jg. 1959) - Richter am Amtsgericht Schöneberg / Vizepräsident am Amtsgericht Schöneberg (ab 27.04.2006, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 19.05.2000 als Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. Ab 27.04.2006 Vizepräsident am Amtsgericht Berlin Schöneberg

Dr. Johanna Adelheid Lüpfert (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Richterin am Amtsgericht Charlottenburg (ab 30.05.2001, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 30.05.2001 als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

Norbert Modrovic (Jg. 1963) - Richter am Amtsgericht Charlottenburg (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 04.09.1996 als Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

Gerhard Offenberg (Jg. 1939) - Richter am Amtsgericht Tiergarten / Präsident am Amtsgericht Tiergarten (ab  24.07.1996, ..., 2002)

Uta Räcke (geb. - geheim) - Richterin am Amtsgericht Köpenick (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1988 unter dem Namen Uta Räcke nicht aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als Richterin am Amtsgericht Köpenick aufgeführt.

Michael Reinke (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Richter am Amtsgericht Lichtenberg (ab , ..., 2008, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 28.11.2001 als Richter am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 28.11.2001 als Richter am Amtsgericht Lichtenberg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. 01.01.2011 bis 30.09.2011 abgeordnet als Richter an das Kammergericht Berlin - 19. Zivilsenat - Senat für Familiensachen.

Dr. Heinz-Günter Reyer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1946) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 14.09.1995, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 14.09.1995 als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Tiergarten - beurlaubt - aufgeführt.

Mechthild Sander (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1944) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten (ab 07.05.1955, ..., 2008) 

Ruth Sieveking (geb. 1945 in Florenz) - Richterin am Amtsgericht Tiergarten / Jugendrichterin (ab 06.09.1978, ..., 2008) - im Richterdienst seit 1975. Zivilgericht, Ehescheidungskammer, Große Strafkammer, Verkehrsrichterin. Jugendrichterin seit 1984. Berliner Zeitung vom 19.01.2008: "Drill hilft gar nicht" - http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0119/none/0001/index.html / Namensgleichheiten mit anderen Personen haben keine Bedeutung und sind mit Sicherheit rein zufällig. Roland Sieveking (Jg. 1944) - Vorsitzender Richter am Kammergericht / 1. Zivilsenat (ab 16.01.2003, ..., 31.07.2009)

No Name - Richterin am Verwaltungsgericht Berlin - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Karen Stollenwerk (geb. ....) - Richterin am Amtsgericht Charlottenburg (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt.

Rüdiger Warnstädt (Jg. 1938) - Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 01.01.1971, ..., 2002) - Warnstädt war fünfundzwanzig Jahre Strafrichter beim Amtsgericht Tiergarten im Berliner Kriminalgericht Moabit. In diesen Jahren erwarb er sich den kleinen Ruhm, etwas Besonderes zu sein. Seine Hauptverhandlungen hatten viele Besucher, sie waren nie langweilig und Warnstädt sprach in einer Sprache, die jeder verstehen konnte. Über seine Hauptverhandlungen gibt es daher zahllose Berichte in Zeitungen und Zeitschriften, seine Verhandlungsführung ist vielfacher Betrachtung unterzogen worden. - http://www.ruedigerwarnstaedt.de/autorindex.html

Eberhard Weidner (Jg. 1938) -  Aufsichtsführender Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 27.09.1990, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 27.09.1990 als Aufsichtsführender Richter am Amtsgericht Berlin Tiergarten aufgeführt.

Michael Werner (Jg. 1941) - Aufsichtsführender Richter am Amtsgericht Tiergarten (ab 03.02.1977, ..., 2002)

 

 

Rechtspfleger:

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org 

 

Elisabeth Keppel

Agricolastraße 6 

10555 Berlin

Tel: 030 / 4544928

Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF) - www.familientherapie.org

 

 

Karl Wilhelm Blesken

Dortmunder Straße 13

10555 Berlin

Tel: 030 / 3929298

Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF) - www.familientherapie.org

Karl W. Blesken: "Der unerwünschte Vater: Zur Psychodynamik der Beziehungsgestaltung nach Trennung und Scheidung", In: "Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie", 1998

 

 

Julia Leufke

Lübecker Straße 26 

10559 Berlin

Tel: 0221 / 9639171

Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF) - www.familientherapie.org

 

 

Paul Kramer

Brahestraße 34

10589 Berlin

Tel: 02164 / 47212

Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF) - www.familientherapie.org

 

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsstellen, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsstellen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Erziehungs- und Familienberatung Region Zentrum

Erziehungs- und Familienberatung

Schulstr. 101

13347 Berlin

Tel. (030) 9018-45400

Fax (030) 9018-45477

E-Mail: susanne.roetschke@ba-mitte.verwalt-berlin.de

Internet: http://www.berlin.de/ba-mitte/org/jugendamt/efb.html

Träger: Bezirksamt Mitte - Abteilung Jugend, Schule und Sport

Sekretariat: Frau Uhlmann

Fachbereichsleiterin: Frau Rötschke

Mitarbeiter/innen: Herr Bangert, Frau Holzhausen

 

 

Erziehungs- und Familienberatung Region Gesundbrunnen

Grüntaler Str. 21 

13357 Berlin

Telefon: 030 / 9018-45350

E-Mail:

Internet: http://www.efb-berlin.de

Träger: Bezirksamt Mitte

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung

 

 

Rechtsanwälte:

 

Gutachter:

 

 

Betreuer:

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

Kinderland e.V.

Familienberatung

Wollankstraße 133

13187 Berlin-Pankow

www.kind-familie.de

 

 

 


 

 

 

Amtsgericht Tiergarten Justiz will weniger Jugendrichter

Von Sigrid Kneist

Das Amtsgericht Tiergarten muss mit zehn Richterstellen weniger auskommen, vier davon sollen auf den Jugendbereich entfallen. Bei der Opposition stößt das auf Kritik.

Die Planungen des Amtsgerichts Tiergarten, im kommenden Jahr vier Richter weniger im Jugendbereich einzusetzen, sind bei den Oppositionsfraktionen von CDU, FDP und Grünen auf Unverständnis gestoßen. Heute wird sich der Rechtsausschuss des Abgeordnetenhauses mit dem Thema befassen. Insgesamt muss das Amtsgericht künftig nach Angaben des Gerichtspräsidenten Alois Wosnitzka mit zehn Richterstellen weniger als bisher auskommen. Derzeit arbeiten dort 196 Richter, von denen 38 auf den Jugendbereich entfallen. Da die Zahl der Eingänge allgemein zurückgehe, habe man einen geringeren Bedarf an Stellen als bisher bei der Senatsverwaltung angemeldet, sagt Wosnitzka. Laut Michael Kanert, Sprecher der Justizverwaltung, werden die Richterstellen nicht abgebaut, sondern im Einvernehmen mit den Gerichtspräsidenten umverteilt. Die zehn Stellen des Amtsgerichts werden dem Familiengericht zugewiesen, das nach einer Familienrechtsreform mehr Richter braucht.

Wie Gerichtspräsident Wosnitzka sagt, sind im Bereich der Jugendstrafsachen in diesem Jahr 15 Prozent weniger neue Fälle eingegangen. In den vorangegangenen Jahren sei im Jugendbereich die Zahl der Richter nie angetastet worden. Deswegen habe man seit Ende 2007 die Zahl der offenen Verfahren von 6500 auf rund 3200 senken können. Aufgrund der alten Fälle dauere es durchschnittlich knapp 3,8 Monate, bis ein Verfahren erledigt ist. Aber Wosnitzka äußert sich zuversichtlich, dass sich dies „in Zukunft verbessern“ werde. Wie Richterstellen innerhalb eines Gerichts verteilt werden, entscheidet nicht die Senatsjustizverwaltung, sondern das Gerichtspräsidium.

Gerade beim Umgang mit jugendlichen Straftätern seien kurze Verfahren wichtig, sagen sowohl der justizpolitische Sprecher der Grünen, Dirk Behrendt, als auch sein Kollege von der FDP, Sebastian Kluckert. Nach den Diskussionen um das Buch der verstorbenen Jugendrichterin Kirsten Heisig könne er sich nicht vorstellen, dass Jugendrichter jetzt viel weniger zu tun haben als bisher, sagt Andreas Gram von der CDU. Das solle ihm Justizsenatorin Giesela von der Aue (SPD) mal erklären. Sigrid Kneist

03.11.2010 15:16 Uhr

http://www.tagesspiegel.de/berlin/justiz-will-weniger-jugendrichter-/1972920.html

 

 

 


 

Trauer um Berlins engagierteste Jugendrichterin Kirsten Heisig (†48) Ihr härtestes Urteil fällte sie über sich selbst

Von MATTHIAS BECKER und PETER ROSSBERG

Das Hoffen war vergebens: Die seit vergangenem Montag vermisste Berliner Richterin Kirsten Heisig (48) ist tot. Eine Polizistin fand ihre Leiche im Tegeler Forst. Nur rund 200 Meter entfernt von ihrem Auto.

Die sonst so starke Frau, die durch ihren engagierten Kampf gegen die Jugendkriminalität bekannt geworden war, hatte sich an einem Baum erhängt. Die Obduktion schloss jegliches Fremdverschulden aus. Doch was trieb diese Frau zu diesem Schritt? Eines scheint klar, es gab zwei gänzlich unterschiedliche Seiten der Richterin.

Durch ihr Engagement gegen Gewalt wurde sie bundesweit bekannt. Sie war beliebter Gast in zahlreichen Talkshows, ihre klaren Positionen waren gefragt. Sie galt als fleißig, zielstrebig und mutig. Diverse Medien porträtierten die starke Frau in den letzten Jahren. Auch unter Kollegen war sie äußerst beliebt. Als lebenslustig, fußballbegeistert und couragiert beschreiben sie viele. Noch am Tag ihres Verschwindens habe sie letzte Korrekturen für ihr geplantes Buch übermittelt, so eine Sprecherin des Verlags Herder.

Bekannte gehen davon aus, dass persönliche Probleme das Motiv für die Verzweiflungstat waren. Vermutlich litt sie an schweren Depressionen, der oft verdrängten, gefährlichen Volkskrankheit. Nach BILD-Informationen soll sich Kirsten Heisig zuletzt in therapeutischer Behandlung befunden haben. Ermittler fanden in ihrem Auto ein Rezept für ein sehr starkes Psychopharmakon. Vor einiger Zeit hatte sie bereits einen Suizidversuch unternommen. Engen Arbeitskollegen erzählte sie davon.

Die Richterin lebte in Scheidung, die beiden Töchter (13, 15) wohnten unter der Woche beim Vater, am Wochenende bei der Mutter. So wie an dem Wochenende vor ihrem Verschwinden. Da besuchte sie mit ihren Kindern noch ein Schulfest.

http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/aktuell/2010/07/05/jugend-richterin-kirsten-heisig/das-haerteste-urteil-faellte-sie-gegen-sich-selbst.html

 


 

 

Vermisst

Jugendrichterin Kirsten Heisig tot aufgefunden

Sonntag, 4. Juli 2010 16:03 - Von Michael Behrendt, Peter Oldenburger und Steffen Pletl

Die bundesweit bekannte Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig ist tot. Polizisten entdeckten ihre Leiche nach tagelanger Suche nahe dem Fundort ihres Autos. Die Untersuchung ergab: Die Juristin beging Selbstmord.

Die prominente Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig hat sich selbst getötet. Bei der Obduktion sei ein Fremdverschulden am Tod der 48-Jährigen ausgeschlossen worden, teilte Staatsanwaltssprecher Martin Steltner am Sonntag mit. Weitere Einzelheiten nannte er nicht.

Nach tagelanger Suche hat die Polizei die Leiche der seit Montag vermissten Juristin gefunden. Die Tote sei am Sonnabend 13.45 Uhr in der Nähe des Fundortes von Heisigs Auto in einem Waldstück der Nähe der Straße Elchdamm im Stadtteil Heiligensee entdeckt worden. Das bestätigte Polizeisprecher Frank Millert, ohne zunächst Angaben zur Identität der gefundenen Person zu machen. Allerdings würden die Kleidungsstücke darauf hindeuten, dass es sich bei der Toten um die vermisste Richterin handelt. Spuren einer Fremdeinwirkung, die zum Tode führten, seien dem Augenschein nach nicht erkennbar gewesen. Möglicherweise hat Kirsten Heisig sich erhängt. Darauf deuten Informationen der Berliner Morgenpost hin. Noch am Abend wurde die Leiche obduziert.

Richterin Kirsten Heisig setzt sich für eine schnelle Ahndung von Jugendkriminalität ein – sie entwickelte das "Neuköllner Modell“

Foto: Martin Lengemann

Die Erfinderin des Neuköllner Modell ist tot - Berlin trauert um Kirsten Heisig Am Sonnabend waren noch im Reinickendorfer Ortsteil Heiligensee fünf Trupps mit Leichenspürhunden im Einsatz. Gegen 8.30 Uhr war die Suche wieder aufgenommen worden. Dabei wurde zunächst auf einem 15 Hektar großen Getreidefeld nach der Richterin gesucht. Am Freitagabend hatten speziell ausgebildete Spürhunde die Beamten zu dem Feld geführt, das sich mehr als einen Kilometer entfernt von der Stelle befindet, wo das Auto der 48-Jährigen abgeschlossen und geparkt entdeckt worden war. „In der Nacht war dort ein Hubschrauber der Bundespolizei mit Wärmekamera eingesetzt worden“, sagte ein Polizeisprecher. Der Einsatz war erst in der Nacht gegen 0.30 Uhr beendet.

Nachdem zunächst unterschiedlich spezialisierte Spürhunde keine Erkenntnisse brachten, stieg erneut ein Helikopter über dem Getreidefeld auf. Aus geringer Höhe wurden zahlreiche Fotos geschossen und anschließend ausgewertet. Anschließend wurde nach Polizeiangaben eine an der Ruppiner Chaussee stationierte Einsatzhundertschaft zur Suche in einen Teil des Feldes geschickt, der vom Hubschrauber nicht so gut einsehbar war. Die Beamten bildeten eine Kette und suchten mit Stöcken, bahnten sich dabei einen Weg durch die hoch gewacgsene Vegetation.

Später ging die Suche entlang der Heiligenseestraße weiter, wobei sich die Suchtrupps in Richtung Elchdamm bewegten. Zwischen dem Schauflerpfad und der Heiligenseestraße ließ die Einsatzleitung einen Teil des Elchdammes und ein größeres angrenzendes Waldstück vorübergehend absperren. Nach Angaben von Polizeisprecher Burkhard Opitz sollte die Suche der Beamten dort ungestört und ohne Anwesenheit von Passanten und Joggern vorangetrieben werden. Dazu mussten die Anwohnerstraßen frei gehalten werden. In den frühen Abendstunden sollten die Spürhunde, nach einer ausgedehnten Erholungspause, erneut die Arbeit aufnehmen. Stattdessen wurde – beinahe überraschend – der Leichnam entdeckt. Bis zuletzt war gehofft worden, die couragierte und sportliche Frau unversehrt zu finden.

Bereits am Montag war die plötzliche Abwesenheit von Frau Heisig in ihrer Dienststelle am Amtsgericht Tiergarten aufgefallen. Am gleichen Tag war sie nach Polizeiangaben abends noch bei Verwandten in Reinickendorf gewesen. Ihnen war den Ermittlern zufolge an Kirsten Heisigs Verhalten nichts Ungewöhnliches aufgefallen. Auch habe sie keinerlei Andeutungen über persönliche Probleme gemacht. Am Dienstag hatte dann ihr Ehemann, ebenfalls ein Jurist, Kirsten Heisig als vermisst gemeldet. Justizsenatorin tief erschüttert

Die Richterin war mit ihrem konsequenten Vorgehen gegen kriminelle Jugendliche bekannt geworden. Sie war für den Problembezirk Neukölln zuständig. „Wir in Neukölln haben eine kluge Ratgeberin und gute Freundin verloren“, sagte gestern der sichtlich geschockte Bezirksbürgermeister von Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), der mit der Richterin gut befreundet war. „Das ist eine so tragische Geschichte, Frau Heisig war so ein lebenslustiger Mensch“, sagte Buschkowsky. Ihr Tod sei für ihn unfassbar. „Mir werden die Diskussionen mit ihr sehr fehlen“, sagte der Bezirkschef, der mit der 48-Jährigen mehrere Reisen nach London, Rotterdam und in andere Großstädte unternommen hatte, um sich dort über die Integration jugendlicher Migranten zu informieren.

Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) sagte: „Ich bin tief erschüttert über ihren Tod. Mein Mitgefühlt gilt ihrer Familie, die jetzt mit dem schrecklichen Gefühl fertig werden muss.“ Die Senatorin hatte die Presse in die Justizverwaltung geladen, um die Spekulationen zu beenden und das Wirken der Jugendrichterin zu würdigen. „Kirsten Heisig war eine außerordentlich engagierte und mutige Richterin. Sie hat sich große Verdienste im Kampf gegen die Jugendkriminalität erworben, insbesondere im Bereich der Gewaltkriminalität.“

In ihrer unerschütterlichen und beharrlichen Art sei sie persönlich in Schulen, Jugendämter und zu Eltern gegangen, um dort ihre Anliegen zu vertreten. Sie habe es geschafft, Strafsachen auf einem kurzen Weg zu ahnden und die Verfahren damit zu beschleunigen. „Kirsten Heisig hat sich nie gescheut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Unser Auftrag wird es sein, ihr Anliegen weiterzuführen. Wie werden sie sehr vermissen“, sagte die Senatorin.

Mit großer Bestürzung reagierte CDU-Chef Frank Henkel: „Ich bin zutiefst erschüttert und frage mich, welche menschliche Tragödie dahinter steckt. Mein ganzes Beileid gilt jetzt der Familie.“

Ramona Pop und Volker Ratzmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen, würdigten Heisigs Verdienste: „Kirsten Heisig war eine streitbare und engagierte Richterin. Mit großem Einsatz hat sie sich dem Problem der Jugendkriminalität gewidmet. Mit ihrem Namen ist die Entwicklung des sogenannten Neuköllner Modells verbunden. Das ist das beschleunigte Gerichtsverfahren gegen junge Straftäter, das in ganz Berlin umgesetzt wird und bundesweit Beachtung findet.“ 

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1337144/Jugendrichterin-Kirsten-Heisig-tot-aufgefunden.html

 

 


 

 

Bewährungsstrafe

Kind allein in verdreckter Wohnung gelassen

Tagelang ließ sie ihre 16 Monate alte Tochter in einer verdreckten Wohnung allein, bis schließlich die Nachbarn Hilfe riefen. Am Mittwoch wurde eine 22-jährige Mutter vom Amtsgericht Tiergarten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Das Kind hatte bereits Ekzeme am Körper.

10.3.2010 14:16 Uhr

Das Amtsgericht Tiergarten hat eine 22-jährige Mutter am Mittwoch zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt. Die Kammer befand die junge Frau für schuldig, im März 2009 ihre damals 16 Monate alte Tochter mehrere Tage allein in einer völlig zugemüllten Wohnung zurückgelassen zu haben. Außerdem war das Mädchen verdreckt und nur leicht bekleidet. Eine akute Lebensgefahr habe aber nicht bestanden, hieß es im Urteil.

Die Mutter hatte nach eigener Aussage nachts in einer Art „Kurzschlussreaktion“ die Wohnung verlassen und war durch die Stadt geirrt, „weil sie mit ihrem Leben nicht mehr zurechtkam“. Nachbarn riefen die Polizei, weil seit Tagen der Fernseher lautstark lief. Als die Feuerwehr die Wohnung aufbrach, saß das Mädchen mit nacktem Unterkörper im Flur der verdreckten Wohnung.

Der Prozess ergab, dass die Mutter ihr Kind über längere Zeit nicht mehr gewaschen oder gewickelt hatte, so dass ihre Tochter Kopfläuse sowie Ekzeme am Körper hatte. In der Wohnung stapelten sich Plastiktüten mit Müll, verschimmelte Essensreste und benutzte Kinderwindeln, die teilweise schon von Maden befallen waren. Im Kinderbett stand der Wäscheständer. Sogar Rasierklingen lagen lose im Wohnzimmer herum.

Die alleinerziehende Mutter sei mit der Lebenssituation überfordert gewesen, hieß es im Urteil. Sie habe aber den Fehler eingesehen und sich mit ihren Problemen auseinandergesetzt. Die 22-Jährige lebt zurzeit mit ihrer Tochter in einem Mutter-Kind-Haus. ddp

Sie interessieren sich für dieses Thema und wollen kei

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Vernachlaessigung-Prozess-Mitte;art126,3053220

 

 


 

 

 

 

Kriminalität unter Migranten

"Ich bin mit dem größten Macho klargekommen"

Männlichkeitswahn, Vorurteile, Rassismus auf beiden Seiten: Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig ist den Umgang mit kriminellen Migranten gewohnt. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht sie über geschlossene Gesellschaften mit eigenen Regeln und Wege aus der Misere.

SPIEGEL ONLINE: Frau Heisig, glaubt man Thilo Sarrazin, sind die Türken dank einer hohen Geburtenrate dabei, Deutschland zu erobern. Ist Berlin-Neukölln schon türkisch oder gilt da noch deutsches Recht?

Kirsten Heisig: Natürlich sorgt der demografische Faktor dafür, dass in manchen Gegenden türkisch- und arabischstämmige Menschen in der Überzahl sind. Nichtsdestotrotz gilt auch hier noch deutsches Recht.

SPIEGEL ONLINE: Sie sagen "noch"?

Heisig: Wenn ich jetzt antworte, schicke ich eines voraus: Ich rede nicht vom türkischen Mittelstand, der weitgehend gut integriert und eine Bereicherung für uns ist. Ich rede von vornehmlich arabischen Straftätern, die bei mir im Gerichtssaal sitzen. Sie und ihre Familien versuchen, sich unserem Recht zu entziehen, in dem sie die Vorfälle in ihrer Volksgruppe klären. Da kommt es zunehmend vor, dass die Hauptverhandlung damit beginnt, dass der Geschädigte erklärt, man wolle die Sache doch untereinander klären, und den Strafantrag zurücknimmt.

SPIEGEL ONLINE: Und Ihre Reaktion?

Heisig: Meine Botschaft ist dann eindeutig: Gefährliche Körperverletzung etwa ist von Amts wegen zu verfolgen. Interne Einigungen - meist durch eine Geldzahlung - sind in der Strafprozessordnung nicht vorgesehen. Es gibt Gruppen, große Clans, die nicht das geringste Interesse daran haben, wie der Rechtsstaat funktioniert. Das dürfen wir nicht hinnehmen.

SPIEGEL ONLINE: Gibt es eine spezielle Gewalt von Ausländern, die sich von jener deutscher Krimineller grundsätzlich unterscheidet?

Heisig: Nein. Wenn sich das urdeutsche Prekariat im Plattenbau mittels Wodkaflasche den Kopf einschlägt, dann ist das auch nicht schön. Es gibt in den Migranten-Vierteln allerdings eine besondere Ballung von Problemen, aus denen sich Kriminalität speist.

SPIEGEL ONLINE: Ist dies ein soziales oder ethnisches Problem?

Heisig: Da kommt vieles zusammen: einerseits hohe Arbeitslosigkeit, Schul-Distanz und allgemeine Verwahrlosung. Hinzu kommen kulturelle Faktoren: Der Männlichkeitswahn ist bei manchen Türken und Arabern besonders ausgeprägt, Ehre und Respekt sind so irrational entwickelt, dass es schnell zu Gewalt kommt. Prügeln ist in der Erziehung leider eine gängige Praxis. Wenn der Vater den Respekt nicht genießt, weil er arbeitslos ist, dann stellt er ihn durch Schläge her. So wird Gewalt zur Normalität. Es entwickeln sich geschlossene Gesellschaften mit eigenen Regeln. Darin sehe ich eine große Gefahr.

SPIEGEL ONLINE: Es gibt Ausländerfeindlichkeit bei Deutschen. Gibt es auch das Gegenteil - Deutschenfeindlichkeit von Ausländern?

Heisig: Ja, leider. Es gibt hässliche Vorfälle. Ein Zwölfjähriger beschimpfte eine Mitschülerin als Schlampe, weil sie kein Kopftuch trägt. Ein anderer Angeklagter erklärte gegenüber einem Polizeibeamten: "Du bist Dreck unter meinen Schuhen. Ich scheiß' auf Deutschland." Jugendliche äußerten gegenüber deutschen Frauen: "Deutsche kann man nur vergasen." Wenn Deutsche sich so gegenüber Ausländern verhalten, dann nennen wir das Rassismus.

SPIEGEL ONLINE: Und umgekehrt?

Heisig: Leider gibt es eine Kultur der Verharmlosung bei uns. Wenn Migranten Deutsche beleidigen, wird dies als Echo auf zuvor erlittene Diskriminierung entschuldigt. Das akzeptiere ich nicht.

SPIEGEL ONLINE: Wie lassen sich die geschlossenen Gesellschaften knacken?

Heisig: In Berlin hat jedes zweite Kind Migrationshintergrund. Wir müssen Bildung für alle Kinder durchsetzen, also auch den Kita-Zugang für alle. Wir dürfen es nicht akzeptieren, wenn Eltern Kindern Bildung verweigern. Dann müssen wir Hilfe anbieten - und notfalls nicht vor Sanktionen zurückschrecken.

SPIEGEL ONLINE: Wie stellen Sie sich das vor?

Heisig: Ich wende geltendes Recht an. Wir haben Schulgesetze, die Bußgelder für Eltern vorsehen, wenn Kinder nicht zur Schule kommen. Wer Kindern den Zugang zur Schule verweigert, der gefährdet laut Familienrecht das Kindeswohl. Wenn das Jugendamt Hilfe anbietet, aber diese nicht angenommen wird, dann ist der Sorgerechtsentzug zu prüfen. Im Strafgesetzbuch ist die Verletzung der Erziehungspflicht eine Kindeswohlgefährdung, also Straftatbestand. Wenn das Kindeswohl gefährdet wird, ist das ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Das ist keine Schikane.

SPIEGEL ONLINE: Glauben Sie, dass solche klaren Signale in den Clans ankämen?

Heisig: Wenn man deutlich macht, dass unser Staat auch Sanktionen bereithält und nicht nur Transferleistungen wie Kindergeld, dann wird sich das rumsprechen. Einerseits sind klare Botschaften von der Justiz gefragt. Andererseits muss ich die Verbände der Migranten als Bündnispartner gewinnen. Da gibt es inzwischen auch einsichtige Leute mit Problembewusstsein. Da rede ich Klartext und stoße nicht auf taube Ohren.

SPIEGEL ONLINE: Wie redet man über dieses heikle Thema, ohne als Ausländerfeind zu gelten?

Heisig: Ich glaube, es geht. Ich jedenfalls setze mich über ideologische Kategorien hinweg. Probleme werden nicht durch Tabuisierung gelöst. Wer Probleme mit Migranten anspricht, darf nicht automatisch als rechtsradikal gelten.

SPIEGEL ONLINE: Ist es zulässig, Kriminalstatistik nach Ethnien aufzubereiten?

Heisig: Das bringt uns doch der Lösung näher. Es gibt eben Kulturkreise mit großen Problemen. Warum sollte man das verschweigen? Das Wort Ausländerkriminalität hat sich allerdings schon dadurch verbraucht, dass viele Straftäter längst Deutsche sind.

SPIEGEL ONLINE: Werden Sie als Richterin von Arabern und Türken akzeptiert?

Heisig: Ich bin bisher selbst mit dem größten Macho klargekommen.

Das Interview führte Stefan Berg

Diskussion

10.10.2009

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,654249,00.html

 

 


 

 

 

Kammergericht Dr. Petra Carl neue Pressesprecherin der Berliner Strafgerichte (PM 31/2009)

Pressemitteilung Nr. 31/2009 vom 12.06.2009

 

Die Präsidentin des Kammergerichts

- Pressestelle der Berliner Strafgerichte -

 

Ein Sprecherinnenwechsel wird sich zum 15. Juni 2009 in der Pressestelle der Berliner Strafgerichte im Kriminalgericht Moabit vollziehen:

Neue Pressesprecherin für alle Berliner Strafgerichte wird Richterin am Amtsgericht Dr. Petra Carl, die zuletzt als Jugendrichterin am Amtsgericht Tiergarten in Berlin tätig war. Das Tätigkeitsfeld der 39-jährigen Wahl-Berlinerin war bereits in der Vergangenheit vielfältig. Nach ihrem Eintritt in den höheren Justizdienst der Hansestadt Hamburg im Jahre 2002 war sie dort zunächst für Zivilsachen zuständig bevor sie im Jahre 2004 in das Bundesministerium der Justiz nach Berlin wechselte. Seit 2006 versieht Petra Carl ihren Dienst in verschiedenen Spruchrichterabteilungen des Amtsgerichts Tiergarten.

Richterin am Landgericht Iris Berger verlässt nach zwei Jahren und acht Monaten als „hauptamtliche“ Pressesprecherin die Pressestelle der Berliner Strafgerichte zunächst Richtung Brandenburg. Sie wird für die Dauer einer Abordnung von neun Monaten einem Strafsenat des dortigen Oberlandesgerichts angehören.

 

Iris Berger

Pressesprecherin

 

http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/kg/presse/archiv/20090612.1050.129941.html

 


 

 

PROZESS WEGEN VOLKSVERHETZUNG

NPD-Angeklagte wollen Klinsmann als Zeugen laden

Der Prozess gegen NPD-Chef Voigt und zwei weitere Parteifunktionäre verlängert sich: Nach dem Willen der Angeklagten soll nun Ex-Fußball-Nationaltrainer Klinsmann zu einem als rassistisch kritisierten WM-Planer aussagen. Große Chancen können sich die Rechtsextremen nicht ausrechnen.

Berlin - Extrarunde im Prozess gegen NPD-Chef Udo Voigt und zwei weitere Vorstandsmitglieder der rechtsextremen Partei: Die Beweisaufnahme wird überraschend verlängert. Die NPD-Funktionäre müssen sich seit Ende März wegen Volksverhetzung und Beleidigung vor dem Berliner Amtsgericht Tiergarten verantworten. Sie sollen für einen als rassistisch kritisierten Terminplaner zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 verantwortlich gewesen sein. Außer Voigt sind NPD-Rechtsabteilungsleiter Frank Schwerdt und Pressesprecher Klaus Beier angeklagt. Schwerdt sei Inhaber der NPD-Internetdomain, Beier verantwortlich im Sinne des Telemediengesetzes, erklärte ein Zeuge des Staatsschutzes.

Die Strafverfolgungsbehörden hatten vor drei Jahren Zehntausende NPD-Flyer beschlagnahmt, in denen der dunkelhäutige damalige Bremer Nationalspieler Patrick Owomoyela aus Sicht der Staatsanwaltschaft rassistisch diskriminiert wurde. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Owomoyela hatten seinerzeit Strafanzeige erstattet und gerichtliche Verfügungen gegen die Verbreitung der WM-Planer erwirkt. Die Planer waren als Flugblatt und im Internet verbreitet worden.

Anklage sieht kaum Aussicht auf Erfolg

Ursprünglich war ein Urteil bereits für diesen Dienstag erwartet worden. Doch setzte Amtsrichterin Monika Pelcz am Dienstag zwei weitere Verhandlungstage für den 16. und 24. April an. Die Verteidiger der Angeklagten beantragten unter anderem, den früheren Nationaltrainer und heutigen Teamchef des FC Bayern München, Jürgen Klinsmann, sowie den Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, als Zeugen vorzuladen.

Aus Sicht der Ankläger dürften die zahlreiche Beweisanträge kaum Aussicht auf Erfolg haben. Für die Sachaufklärung seien sie unerheblich. Der Rechtsanwalt des DFB und Owomoyelas, Christian Schertz, schloss sich dieser Meinung an. Richterin Pelcz wird in den nächsten Tagen darüber entscheiden.

In dem Verfahren geht es um die Titelseite des WM-Planers. Darauf war ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft mit dem Schriftzug "Weiß. Nicht nur eine Trikot-Farbe! Für eine echte NATIONAL-Mannschaft!" abgebildet. Das Trikot trug laut Staatsanwaltschaft die Nummer 25, der damaligen Rückennummer von Owomoyela im erweiterten WM-Kader. Eine weitere Version des Flyers zeigte eine Nationalelf, bei der nur noch ein Spieler eine weiße Hautfarbe hatte. Die anderen wurden in den Farben Rot, Gelb, Schwarz und Braun dargestellt.

Grammatikexperten, Mathematiker und Graphologen

Die Verteidiger der NPD-Funktionäre argumentieren vor allem, Owomoyela sei in dem Flyer nicht gemeint. Die Zeugenaussagen sollen nun die Argumentation untermauern, dass es sich bei der Darstellung in dem "WM-Planer" nicht um Owomoyela handele, dessen Gesicht auf der Fotomontage nicht zu sehen ist. Abgebildet sei vielmehr ein Spieler mit "weiß pigmentierter Haut". Bayern-Coach Klinsmann könne unter anderem Aussagen zum Aussehen Owomoyelas machen, hieß es.

Für die Staatsanwaltschaft hingegen ist die Sache eindeutig: Das Trikot des abgebildeten Spielers trage eben jene Nummer 25, und diese sei Owomoyela in der Nationalelf fest zugeordnet gewesen. Dies bestreitet die NPD. Ihre Anwälte beantragten nun zudem die Hinzuziehung von Hochschullehrern für Grammatik und Mathematik sowie ein graphologisches Gutachten.

Wie schon beim ersten Prozesstag wurde Richterin Monika Pelcz von NPD-Seite erneut wegen Befangenheit abgelehnt. Über den Befangenheitsantrag wird später entschieden.

Voigt und die Mitangeklagten hatten zu Prozessbeginn vor zwei Wochen Aussagen zur Sache abgelehnt. Am vergangenen Wochenende war Voigt auf einem Sonderparteitag der vom Verfassungsschutz beobachteten NPD als Vorsitzender bestätigt worden. Er ist bisher nicht vorbestraft.

ffr/dpa/AP/ddp

 

07.04.2009

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,618020,00.html

 

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Monika Pelcz, Richterin am Amtsgericht Tiergarten hat es nicht leicht. 2005 eine tötende Mutter - "Es fällt mir so schwer. Ich bin so müde ...", 2008 ein Katzenmörder "Richterin zeigt Katzen-Killer die Krallen" und nun auch noch Spitzenfunktionäre der NPD vor den Schranken des Gerichtes, eine Partei von der man sich wünscht, dass möglichst viele Schwarzafrikaner dort Mitglied werden und dafür sorgen, dass der Parteivorstand der NPD durchgelüftet und mehrheitlich schwarz wird. Otto Walkes kann dann Ehrenmitglied bei der NPD werden und beim Parteitag seinen alten Gag aus "English for Runaways - Englisch für Fortgeschrittene" zum besten geben: 

This is Alice Schwarzer.

>Das sind alles Neger.

And there is Roy Black.

>Und da ist der König der Neger.

http://www.witz.de/cgi-bin/warp/warp.pl?zone=witze&rubrik=knigge&navigation=witze&seite=englisch.htm&seitennummer=0

 

 

 


 

 

Prozess

Mutter von vier im Stich gelassenen Kindern vor Gericht

Der Fall hatte im Frühjahr 2007 die Öffentlichkeit schockiert: Monatelang hatten vier Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren allein in einer Wohnung gehaust, weil die Mutter ausgezogen war. Nun steht sie vor Gericht.

Joshua war gerade zwölf, als die Mutter zu ihrem neuen Freund zog und der Knabe zum Familienoberhaupt wurde. Joshua kümmerte sich um seine drei kleinen Geschwister, ging einkaufen, machte die Wäsche – so gut er konnte. Nach einem dreiviertel Jahr flog die Sache auf. Die vier Kinder leben jetzt in einer Wohngruppe, ihre 47-jährige Mutter muss sich am Dienstag vor Gericht verantworten, weil sie ihre Fürsorge- und Erziehungspflicht verletzt haben soll.

Der Fall aus Prenzlauer Berg hatte im Frühjahr 2007 die Öffentlichkeit schockiert: Monatelang hausten die Kinder allein in der verwahrlosten Vierzimmerwohnung, zum Schluss ohne elektrisches Licht. Die Mutter kam nach Angaben der Staatsanwaltschaft nur sporadisch vorbei, um ihrem Ältesten etwas Geld in die Hand zu drücken. Ansonsten sei sie für ihre Kinder – damals zwischen acht und zwölf – auch telefonisch nicht erreichbar gewesen.

Die Kinder hielten die Fassade aufrecht, baten niemanden um Hilfe – bis Joshua im April 2007 nicht mehr konnte. Damals wurden die laut Ermittler „erheblich ausgehungerten Kinder“ in die Obhut des Jugendamts genommen. Im vergangenen April ist Gabriele B. das Sorgerecht entzogen worden. Auch der Vater, gebürtiger Mosambikaner, war nach Ansicht der Experten nicht in der Lage, für die Kinder zu sorgen. Er hatte nur ab und zu in der neuen Wohngruppe vorbeigeschaut. (kf)

 

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 10.11.2008)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Prozess-Vernachlaessigung;art270,2657336

 

 


 

 

Er zahlte nicht für seine Tochter

US-Rocklegende in Berlin verurteilt

 

Drei Monate auf Bewährung

KE

Der Angeklagte Tony C. (54) gestern vor dem Gericht.

Moabit - Keine Fans, dafür bohrende Fragen einer Richterin: Die Rocklegende Tony C. (54) musste gestern die harte Anklagebank drücken. Er hatte für seine Tochter (17), die in Berlin lebt, nicht regelmäßig gezahlt.

Der Amerikaner brummte: "Ich habe ihr in den letzten Jahren Instrumente für insgesamt um die 10 000 Euro geschenkt. Sie ist gut." Aus seiner Sicht war alles okay: "Nur Bares hatte ich nicht immer."

C., gebürtiger Kalifornier, lebt seit 1978 zumeist in Deutschland, derzeit in Bayern. Er ist in dritter Ehe verheiratet, hat mit seiner jetzigen Frau eine Tochter (9). Eine dritte Tochter ist bereits 27 Jahre alt. In der Musik gilt er als Multitalent, hat über 30 Alben veröffentlicht, mit Größen wie Joe Cocker oder

Peter Maffay produziert.

Jetzt ging es um vier Monate Unterhalt in den Jahren 2006 und 2007. Jeweils 564 Euro waren festgesetzt. Die Richterin: "Laut Akte hatten Sie Einnahmen." C.: "Nur für zehn Minuten. Ich musste z. B. die Band bezahlen. Außerdem wurde ich gepfändet – von meiner Ex."

Die Richterin: "Sie hätten beim Jugendamt eine Änderung beantragen müssen." Sie hielt ihm zugute, dass er sich für sein Kind interessiert. Aber einfach nicht zahlen, geht nun mal nicht. Das Urteil: drei Monate Haft auf Bewährung.

Berliner Kurier, 16.04.2008

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/215312.html

 

 

 


 

 

 

Berlin

Richterin zeigt Katzen-Killer die Krallen

13. März 2008 00.00 Uhr, Anne Losensky

7 Monate Knast!

 

Geht gnadenlos ins Gericht mit dem Tierquäler: Richterin Monika Pelcz (50)

Es heißt, Katzen hätten sieben Leben. Kater „Popeye“ war sofort tot nach dem Wurf aus dem 5. Stock. Für den feigen Mord an dem süßen Kater schickt die mutige Amtsrichterin Monika Pelcz (50) einen Marzahner Klempner jetzt 7 Monate ins Gefängnis – so etwas gab es noch nie in Berlin!

Amtsgericht Tiergarten, Saal C106. Auf der Anklagebank: Rohrleger Torsten F. (37). Bockig verschränkt er die Arme.

Richterin: „Warfen Sie Kater ‚Popeye' aus dem Fenster?“

Katzen-Killer: „Kurzschluss.“

Richterin: „Wem gehörte er?“

Katzen-Killer: „Meiner Freundin. Die hatte mich verlassen.“

Richterin: „Da pfeffern Sie einfach den hilflosen Kater raus?“

Katzen-Killer: „Weil er Dreck gemacht hatte.“

Richterin: „Vorher sollen Sie das arme Tier noch durch die Wohnung getreten haben!“

Katzen-Killer: „Icke? Nee...“

Nachbarin Mandy S. (25): „Oh doch! Ich stand auf dem Balkon. Hörte es aus der Wohnung schräg gegenüber jammern, dachte erst, ein Kind. Dann sah ich ihn auf den Kater eintreten.

Er packte ihn, schmiss ihn raus. Ich war geschockt. Rief die Polizei. Bin runter. Das Tier lag da, wimmerte, als wollte es sagen: Hilf mir doch! Dann war es still.“

Viel hat der Klempner nicht auf dem Kerbholz: vier kleine Geldstrafen, vier Monate auf Bewährung vor 14 Jahren. Doch Richterin Monika Pelcz zeigt ihm die Krallen: „Sie handelten skrupellos und roh an dem hilflosen Tier! Darauf kann man nur mit Gefängnis reagieren. Ich verurteile Sie zu 7 Monaten Haft – ohne Bewährung!

Zur Abschreckung für andere. Zur Verteidigung der Rechtsordnung. Wegen eines schweren Verstoßes gegen das Rechtsempfinden aller Menschen.“

http://www.bz-berlin.de/archiv/richterin-zeigt-katzen-killer-die-krallen-article329847.html

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Das Urteil mutet schon etwas seltsam an. Jeder Schlachtermeister der tagtäglich im Schlachthof Tiere tötet, bekommt ein Gehalt und ein Mann der eine Katze mit den Füßen tritt und dann aus dem Fenster wirft, zugegebener Maßen eine rohe Tat, kommt auf Kosten der Steuerzahler sieben Monate in den Knast. Da verstehe noch einer die Welt.

 

 

 


 

 

 

Mutter nach Misshandlung ihres Sohnes verurteilt

Berlin (dpa/bb) - Wegen Misshandlung ihres siebenjährigen Sohnes ist eine 39-Jährige am Mittwoch von einem Berliner Amtsgericht zu einem Jahr und neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die Sekretärin hatte ihr Kind im vergangenen September nachts auf der Straße verprügelt. Der Junge schrie vor Schmerzen. Außerdem hatte die Frau ihr Kind mit einem Gürtel geschlagen und gegen Brust, Kniekehle und Bauch getreten. Die geständige Angeklagte nannte Verärgerung als Motiv, schwierige Lebensbedingungen wurden ihr strafmildernd zu Gute gehalten. Nach sechsmonatiger Untersuchungshaft kam die allein stehende Frau auf freien Fuß. Der Sohn lebt bei einer Pflegefamilie.

Die  Welt, 30.01.2008 

 

 


 

 

Mutter verprügelt Sohn (6) mit Gürtel

 

Angeklagt: Sekretärin Elvyra S. (39). 

Eines Nachts verprügelte sie ihren kleinen Sohn (6) auf offener Straße in Lichtenberg

 ...

 

B.Z, 31.01.2008

 

 


 

 

 

22.01.2008

FOCUS

Schulschwänzer

Mutter zu Bewährungsstrafe verurteilt

Wegen Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht ist eine Mutter vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Das Gericht sah es am Dienstag als erwiesen an, dass drei ihrer schulpflichtigen Kinder so lange der Schule fernblieben, dass sie in ihrer schulischen Entwicklung gefährdet sind. Die 17-jährige Tochter, die 2007 die Schule offiziell beendete, hatte nach Angaben eines Mitarbeiters vom Schulamt das komplette zweite Halbjahr gefehlt. Ihr 15-jähriger Bruder hatte es bis Ende des Schuljahres 2006/2007 auf insgesamt 477, dessen siebenjährige Schwester bereits auf 94 Fehltage gebracht.

Kinder aus „Bequemlichkeit“ nicht geschickt

Dem Urteil zufolge hatte es die 33-jährige Frau, die sich im Wesentlichen allein um die Kinder kümmert, aus „Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit“ unterlassen, alles zu tun, damit ihre Kinder zur Schule gehen. Sie habe aber auch keine Hilfe in Anspruch genommen. Nach Aussage der Angeklagten hatte sie es gar nicht bemerkt, dass die Kinder so häufig schwänzten. Wenn es ihr aufgefallen sei, dann hätten sie Ärger mit ihr bekommen, „aber es hat nichts genützt“, sagte sie.

Der Richter sprach von einem „Dominoeffekt in der Familie“, der inzwischen auch den sechsjährigen Sohn der Angeklagten, der die erste Klasse besucht, erfasst habe. Um der Mutter das „Unrecht vor Augen zu führen“ und aus „generalpräventiven Gründen“ hielt das Gericht eine Bewährungsstrafe für angemessen. Sollten ihre Kinder wieder schwänzen, droht der Mutter nun das Gefängnis. „Wer keine Schulbildung hat, hat verdammt schlechte Chancen in diesem Land“, mahnte der Richter. löh/ddp

http://www.focus.de/panorama/welt/schulschwaenzer_aid_234627.html

 

 

 


 

 

 

Kindesvernachlässigung

Eltern zu Bewährungsstrafe verurteilt

Wegen Verletzung der Fürsorgepflicht gegenüber ihren Kindern hat das Amtsgericht Tiergarten ein Ehepaar zu drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. (08.02.2007, 14:38 Uhr)

Berlin - Die 28-Jährigen wurden schuldig gesprochen, mit ihren heute eineinhalb- und vierjährigen Kindern in einer völlig verwahrlosten Wohnung in Neukölln gelebt und sie nicht ausreichend mit Lebensmitteln versorgt zu haben. Der arbeitslose Vater muss außerdem 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

Dem Gericht zufolge war die Wohnung nicht "hygienisch vertretbar", sondern regelrecht "verlottert", weil sie seit langem nicht mehr gesäubert worden sei. Für die Kinder habe die Gefahr einer Infektion, Vergiftung und Unterernährung bestanden. Der Richter drückte sein Hoffnung aus, dass sich die Eltern die Strafe "wirklich zur Warnung dienen lassen" und mahnte, dass im Wiederholungsfall "die Kinder weg sind".

Als die Polizei im Mai vergangenen Jahres das Ehepaar in seiner Wohnung aufsuchte, stieß sie auf herumliegende, verdorbene Essensreste, Mülltüten und Zigarettenkippen sowie eine offene Flasche Schmerzmittel, die zumindest für den älteren Sohn greifbar gewesen war. Die Eltern waren im Prozess geständig. Die Mutter hatte sich eigenen Angaben nach "überlastet" und von ihrem Ehemann "im Stich" gelassen gefühlt. Auch die Familienhilfe hat sich nach Angaben der Frau nur um Angelegenheiten mit Ämtern gekümmert.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten/kindesvernachlaessigung/91460.asp

 

 

 


 

 

 

Mehr Schutz für vernachlässigte Kinder und Jugendliche

Mehr Schutz vor kriminellen Kindern und Jugendlichen

 

Das schwierige Spannungsverhältnis zwischen Elternrecht, Kindeswohl u. Schutz der Gesellschaft

 

wann: Dienstag, 5. September 2006 um 19.00 Uhr

wo: QM Rollberg-Viertel, Gemeinschaftshaus MORUS 14, Morusstraße 14, 12053 Berlin

 

mit:

- Karin Schubert, Senatorin für Justiz; Bürgermeisterin von Berlin

- Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister/Neukölln

- Dr. C. Müller-Magdeburg, Vizepräsidentin des Amtsgerichts Pankow/Weißensee

- Ruth Sieveking, Jugendrichterin am Amtsgericht Tiergarten

 

Immer wieder erschüttern Medienberichte über Kinder, die aus einer völlig verwahrlosten familiären Umgebung gerettet werden müssen, die Öffentlichkeit. Spektakuläre Fälle von kriminellen jugendlichen Serientätern führen zu Entrüstung und Verunsicherung in der Bevölkerung.

¨ Besteht ein Zusammenhang zwischen Vernachlässigung bzw. Verwahrlosung der Kinder und einer späteren kriminellen Karriere?

¨ Welche Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung gibt es?

¨ Muss der Staat in Fällen von Vernachlässigung früher und härter eingreifen?

¨ Müssen die bestehenden gesetzlichen Vorschriften erweitert werden?

¨ Wieweit muss der Informationsfluss zwischen den verschiedenen staatlichen Stellen verbessert werden?

 

Moderation: Manuela-Andrea Pohl, ASF-Vorsitzende des Kreisverbandes Neukölln

 


 

 

 

"Es fällt mir so schwer. Ich bin so müde ..."

 

von Barbara Keller

13. September 2005. AG Tiergarten. Abt. 237 - Schöffengericht

Anfang Dezember 2004 ist Brigitte R. (47) am Ende ihrer Kräfte. Die Bemühungen um Förderkostenübernahme für ihren schwerstbehinderten Sohnes Riccardo sind gescheitert. Und wieder soll Riccardo operiert werden. Seit neun Jahren kämpft die allein stehende Mutter um sein Leben. Versucht sie, ihm Mut zu machen, Sinn und Qualität in sein Leben zu bringen. Doch seit der mit seinem Motorrad verunglückte junge Mann aus dem Koma erwachte und seine hilflose Lage erkannte, will er nur noch Eines: sterben. Eigentlich hatte die gelernte Diplombetriebswirtin bereits alle Weihnachtsvorbereitungen getroffen. Doch dann gibt sie dem Wunsch ihres Jungen nach und mischt für sich und ihn einen tödlichen Medikamentencocktail.

Im Sommer 1995 ist für die allein erziehende, in Forst bei Cottbus lebende Mutter die Welt noch in Ordnung. Gerade hat ihr Sohn bei einem Notendurchschnitt von 1,8 das Abitur bestanden. Am Abend soll die Abiturfeier sein. Als Riccardo nachmittags mit dem neuen Motorrad unterwegs ist, geht er bei regennasser Fahrbahn bei 20 Kilometer die Stunde zu Boden. Kein schlimmer Unfall, keine bösen Verletzungen. Aber in der Erstversorgung gibt es offenbar Defizite bei der Sauerstoffversorgung seines Gehirns.

Aus heiterem Himmel

Als Riccardo aus dem Koma erwacht, ist er vollständig auf fremde Hilfe angewiesen. Er kann weder sprechen, noch seine Bewegung selbst koordinieren. Über eine Sonde nimmt er Flüssigkeit zu sich. Nach langem Training kann er klein geschnittene Nahrung zu sich nehmen. Brigitte R.: "Riccardo war in seinem Körper gefangen."

Nach einem Jahr ohne nennenswerte Fortschritte setzt Riccardos Rebellion ein. Er tobt in seinem Rollstuhl, brüllt. Einmal gelingt es ihm, sich auf den Bauch zu wälzen. Als Brigitte R. ihren Sohn findet, ist sein Kopf bereits blau angelaufen. Sie fragt ihn entsetzt: "Willst du, dass ich dir etwas antue?" Und er schließt für einen langen Augenblick die Augen. Das bedeutet 'Ja'. Unter Tränen antwortet die Mutter: "Ich kann dich nicht töten. Ich habe dich doch geboren!"

"Ich kann dich nicht töten!"

Neun Jahre lang kämpft Brigitte R. gegen den Suizidwunsch ihres Sohnes an. Sie zieht von Forst nach Cottbus und dann nach Berlin, um ihm maximale Förderung zuteil werden zu lassen. Während Riccardo im Pflegeheim des St. Elisabethstiftes (Pankow) wohnt, geht die in Rudow lebende Brigitte R. mit ihrem Sohn auf Heavy Metall Konzerte, fährt mit ihm raus in den Wald, um ihm Lebensqualität zu bieten.

Doch die Kraftreserven lassen nach. Brigitte R. wird depressiv, nimmt Medikamente. Und dann erkrankt sie selbst schwer. Als erneut eine komplizierte, schmerzhafte Operation ins Haus steht, vor der Riccardo sich fürchtet, hat die Mutter dem Wunsch des Sohnes nach Erlösung nichts mehr entgegenzusetzen.

Durch Zwei geteilt ...

Am 11. Dezember 2004 ist Riccardo besonders unruhig. Am späten Nachmittag fragt Brigitte R. resigniert ihren Sohn, ob er sterben möchte. Er bejaht, indem er die ihm einzig verbliebene Form der Kommunikation wählt: Er schließt ruhig die Augen. Das war der 'point of no return', wie Richterin Monika Pelcz später sagen wird. Brigitte R.: "Ich habe alles, was ich in meinem Medikamentenschrank fand, durch Zwei geteilt."

Sohn und Mutter essen noch zusammen Abendbrot. Dann bringt Brigitte R. ihren Sohn zu Bett. Den zerkleinerten Medikamentenanteil Riccardos gibt sie, nachdem sie zwei weitere Male seinen Entschluss hinterfragt, in seine Magensonde. Sie bleibt an seinem Bett sitzen, bis er nicht mehr atmet. Vor Gericht sagt die kleine, zurückhaltende Frau später unter Tränen: Das war das Schwerste, das mir in meinem Leben abverlangt wurde."

"Wünschen eine Seebestattung in der Ostsee ..."

Dann holt Brigitte R. ein Messer aus der Küche. Sie will sicher gehen. Doch die Schmerzen beim Schneiden sind zu groß. So begnügt sie sich mit der Einnahme der Medikamente. Als Feuerwehrleute drei Tage später auf eine Vermisstenanzeige des Stiftes die Wohnung von Brigitte R. aufbrechen, finden sie einen toten Riccardo, dessen in Lebensgefahr schwebende Mutter und ein Testament auf dem Tisch, das beginnt: "Es fällt mir so schwer. Ich bin so müde ..."

Brigitte R. wünscht für sich und ihren Jungen eine Seebestattung und keine lebensverlängernden Maßnahmen im Falle sie lebend angetroffen würde. - Es kommt jedoch anders. Brigitte R. überlebt. Am 13. Dezember 2004 wacht sie auf der Intensivstation des Benjamin Franklin Krankenhauses auf. Brigitte R.: "Es war schrecklich."

"Was kann man der Angeklagten antun, womit noch bestrafen?"

Kurz darauf wird sie auf die Intensivstation des Haftkrankenhauses verlegt. Ihre Handlung ist nach deutschem Recht strafbar. Für aktive Sterbehilfe, Töten auf Verlangen (§ 216 StGB), sieht das Strafgesetzbuch eine Haftstrafe zwischen sechs Monaten und fünf Jahren vor.

Am Tag des Verfahrens gegen Brigitte R. trifft der Prozesszuschauer nur auf betroffene Sympathisanten. Und nachdem Brigitte R. den 'Tatvorwurf' eingestanden und Gutachter Dr. Werner Platz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Vivantes Humboldt-Klinikum, der Angeklagten eine verminderte Schuldfähigkeit einräumt, kommt es nach einer gerafften Beweisaufnahme zu dem vorhersehbaren Urteil: "schuldig".

Doch dann sieht das Gericht mit Verweis auf den § 60 der StGB von der Verhängung einer Strafe ab. Denn, so Richterin Monika Lecz: "Was kann man der Angeklagten antun, womit noch bestrafen?" Eine Bestrafung entbehre jeden Sinnes. Damit kommt das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft, vertreten durch Staatsanwalt Reinhard Albers, entgegen, der sichtlich bewegt erklärte: "Für Frau R. gab es keine ernsthafte Handlungsalternative."

http://www.berlinkriminell.de/2/gericht_akt95.htm

 

 

 

Kommentar Väternotruf: 

Offenbar handelt es sich hier nicht um  die Richterin Monika Lecz, sondern um richtig geschrieben Monika Pelcz. Ist zugegebenermaßen aber ein nicht ganz einfacher Name.

 

 

 

 

 


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