Väternotruf informiert zum Thema
Jugendamt Lahn-Dill-Kreis
Lahn-Dill-Kreis
Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises
Karl-Kellner-Ring 51
35576 Wetzlar
Telefon: 06441 / 407-0
Fax: 06441 / 407-1051
E-Mail: info@lahn-dill-kreis.de
Internet: www.lahn-dill-kreis.de
Internetauftritt des Lahn-Dill-Kreises (08/2011)
Visuelle Gestaltung:
Nutzerfreundlichkeit:
Informationsgehalt:
Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal:
Der Lahn-Dill-Kreis ist ein Landkreis in Hessen mit Verwaltungssitz in der Kreisstadt Wetzlar und einer Nebenstelle in Dillenburg. In den siebziger Jahren wurde der Kreis administrativ nach einer großen Gebietsreform aus der Region Lahn-Dill bzw. dem Lahn-Dill-Gebiet gebildet. Namensgebend für den Landkreis sind die beiden Flüsse Lahn und Dill. Seine Entstehung erfolgte in Etappen: Erstmals 1977 rund um die Stadt Lahn. Nach deren Auflösung entstand er ein zweites Mal 1979 endgültig in verkleinerter Form, als neuer Landkreis in Mittelhessen, aus Teilen des Altkreises Wetzlar und dem Dillkreis.
Nachbarkreise sind im Nordosten der Landkreis Marburg-Biedenkopf, im Osten der Landkreis Gießen, im Süden der Hochtaunuskreis und der Wetteraukreis, im Südwesten der Landkreis Limburg-Weilburg, im Westen der rheinland-pfälzische Westerwaldkreis sowie im Nordwesten und Norden der nordrhein-westfälische Kreis Siegen-Wittgenstein.
Bundesland Hessen
Städte und Gemeinden:
(Einwohner am 31. Dezember 2007)
Städte
1. Aßlar (13.853)
2. Braunfels (11.213)
3. Dillenburg (24.107)
4. Haiger (19.750)
5. Herborn (20.873)
6. Leun (5.903)
7. Solms (13.617)
8. Wetzlar, Stadt mit Sonderstatus (51.934) - Jugendamt Wetzlar - Stadtjugendamt
Gemeinden
1. Bischoffen (3.505)
2. Breitscheid (5.022)
3. Dietzhölztal (6.122)
4. Driedorf (5.169)
5. Ehringshausen (9.391)
6. Eschenburg (10.643)
7. Greifenstein (7.172)
8. Hohenahr (4.985)
9. Hüttenberg (10.702)
10. Lahnau (8.182)
11. Mittenaar (4.985)
12. Schöffengrund (6.379)
13. Siegbach (2.849)
14. Sinn (6.567)
15. Waldsolms (5.140)
Ausschuss für Eingaben und Beschwerden des Lahn-Dill-Kreis:
Kinder- und Jugendhilfeausschuss des Lahn-Dill-Kreis:
Jugendamt Lahn-Dill-Kreis
Kreisjugendamt
E-Mail: jugendhilfe@lahn-dill-kreis.de
Zuständige Amtsgerichte:
Väternotruf Wetzlar
Michael Heidrich
Rechtsanwalt
Hochweiselerstraße 15
35510 Butzbach
Tel 0177 / 1483233
Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Amtsleitung:
Roland Wegricht - Fachbereichsleiter Fachbereich Bildung, Jugend und Soziales im Lahn-Dill-Kreis (ab , ..., 2005)
Andreas Kreuter - Abteilungsleiter Kinder- und Jugendhilfe im Lahn-Dill-Kreis (ab , ..., 2005)
Edith Wolff Hüppauff - Fachdienstleiterin Erziehungs- und Familienberatung im Lahn-Dill-Kreis (ab , ..., 2005)
Jugendamtsmitarbeiter/innen:
Herr Menges - Jugendamt Lahn-Dill-Kreis (ab , ..., 2003)
Frau Moos - Jugendamt Lahn-Dill-Kreis / Dillenburg (ab , ..., 2008)
Simone Rolshausen - Jugendamt Lahn-Dill-Kreis (ab , ..., 2007)
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF) - www.familientherapie.org
Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (DGSF) - www.familientherapie.org
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
Deutscher Kinderschutzbund KV Lahn-Dill/Wetzlar e.V.
Niedergirmeser Weg 1
35576 Wetzlar
Telefon: 06441 / 33666
E-Mail: beratung@kinderschutzbund-wetzlar.de
Internet: http://www.kinderschutzbund-wetzlar.de
Träger:
Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Telefonische Beratung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Sozialberatung, Krisenintervention, Partnerberatung
Vorstand: Gudrun Geißler, 1. Vorsitzende
Claus Lechner, 2. Vorsitzender (Rechtsanwalt mit Fachgebiet Familienrecht)
Anne Uebach, Schriftführerin
Ute Jacobsen, Beisitzerin
Bärbel Decker, Beisitzerin
Dr. Rosemarie Pfeiffer-Waldschmidt, Beisitzerin
Regine Kießling-Steinhauer, Beisitzerin
Jörg Sinkel, Schatzmeister
http://www.kinderschutzbund-wetzlar.de/index.php?option=com_content&view=article&id=56&Itemid=67
Beratungsstelle für Familien-, Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen e.V.
Brühlsbachstr. 27
35578 Wetzlar
Telefon: 06441 / 27677
E-Mail: sekretariat@beratungsstellewetzlar.de
Internet: http://www.beratungsstellewetzlar.de
Träger:
Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienplanungsberatung, Krisenintervention, Partnerberatung, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Sexualberatung
Elisabeth Grotmann - Leiterin der Beratungsstelle für Familien-, Ehe- und Lebensfragen e.V., Wetzlar (ab , ..., 2005)
pro familia Gießen - Außenstelle -
Ernst-Leitz-Str. 30, Rathaus
35578 Wetzlar
Telefon: über 0641 / 77122
E-Mail: giessen@profamilia.de
Internet: http://www.profamilia.de/giessen
Träger:
Angebote: Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Familienplanungsberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Partnerberatung, Sexualberatung
Sozialpädagogische Familienhilfe für Familien des Lahn-Dill-Kreises
Goethestr. 13
35578 Wetzlar
Telefon: 06441 / 9026-19,-24,-32,-0
E-Mail: aeh@caritas-wetzlar-lde.de
Internet: http://www.caritas-wetzlar-lde.de
Träger: Caritasverband
Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Sexualberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Beratung für Kinder und Jugendliche, Gruppenarbeit, Sozialberatung
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die vom Landkreis bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Erziehungs- und Familienberatung des Lahn-Dill-Kreises
Karl-Kellner-Ring 51
35576 Wetzlar
Telefon: 06441 / 407-1670
E-Mail: eb-wetzlar@lahn-dill-kreis.de
Internet: http://www.lahn-dill-kreis.de
Träger:
Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Jugendberatung, Krisenintervention, Telefonische Beratung
Dirk Crone - Leiter der Erziehungsberatungsstelle Herborn / Lahn-Dill-Kreis (ab , ..., 2005)
Lahn-Dill-Kreis Abteilung Kinder- und Jugendhilfe
Karl-Kellner-Ring 51
35576 Wetzlar
Telefon: 06441 / 407-1501
E-Mail: jugendhilfe@lahn-dill-kreis.de
Internet: http://www.lahn-dill-kreis.de
Träger:
Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Familienberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Schwangerenberatung
Erziehungs- und Familienberatung des Lahn-Dill-Kreises
Herwigstr. 5a
35683 Dillenburg
Telefon: 02771 / 407-788
E-Mail: beratungsstelle-dillenburg@lahn-dill-kreis.de
Internet: http://www.lahn-dill-kreis.de
Träger:
Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Jugendberatung, Krisenintervention, Telefonische Beratung
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle für den Lahn-Dill-Kreis
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus im Lahn-Dill-Kreis
Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?
Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.
Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.
Was sollten Sie mit bringen?
Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch
Krankenkassenkarte
Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein
Wohnungsschlüssel
Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder
Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Frauenhaus im Lahn-Dill-Kreis
Renate Woditschka
Diplom-Psychologin
Heidenstock 59
35578 Wetzlar
Therapeutische Hilfe für Eltern mit einem "Schreibaby". Weiterbildung zur körpertherapeutischen Krisenbegleitung für Eltern mit Schreibabys in Berlin bei Paula Diederichs. Außerdem Tätigkeit in einer Erziehungsberatungsstelle.
Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Vitos Herborn gemeinnützige GmbH
Austr. 40
35745 Herborn
Tel. 02772 / 504 - 0
http://www.vitos-herborn.de/de/herborn/einrichtungen/kinder-und-jugendliche.html
Ein Mörder mit seltener Kaltblütigkeit
VON TOBIAS MORCHNER, 04.06.2007
Bild: ddp
Der mutmassliche Serienmörder Marco M. versteckt sich im Landgericht in Limburg an der Lahn hinter einem Aktenordner.
Limburg - Unendliches Leid habe er über die Familien der Opfer und über seine eigene Familie gebracht. Es sei ihm egal gewesen, wer seine Opfer waren, wie sie ausgesehen haben. Wesentlich sei gewesen, dass er einen Körper hatte, über den er verfügen konnte. Richterin Karin Walter fand am Montag in ihrer Urteilsbegründung deutliche Worte für die Taten des als „Brummi-Mörder“ bekannt gewordenen Lastwagenfahrers Marco M. (29) aus dem hessischen Haiger. Sie verurteilte ihn wegen dreifachen Mordes und einem Mordversuch zu einer lebenslangen Haftstrafe. Außerdem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest und verhängte eine anschließende Sicherungsverwahrung für den 29-Jährigen. Dass könnte bedeuten, dass Marco M. den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen muss.
In der knapp 50-minütigen Begründung der Vorsitzenden Richterin am Landgericht Limburg, in dieser gerafften Zusammenfassung der vier Verbrechen, wurde ganz besonders deutlich, mit welcher Kaltblütigkeit Marco M. vorgegangen ist. Nachdem er im November 2003 die 32 Jahre alte Prostituierte Nicole U. aus Köln in seinem Lkw erwürgt, sich anschließend an ihr vergangen und die Leiche der Frau auf einem Autobahnparkplatz in Dormagen abgelegt hatte, fuhr er zu seiner damaligen Ehefrau ins Krankenhaus, um bei der Geburt seines Sohnes dabei zu sein.
Als er im November 2005 die 31-jährige Aneta B. in seinem Heimatort an einer Telefonzelle überwältigte, um sie in seiner Wohnung zu vergewaltigen und anschließend zu töten, erlaubte M. seinem Opfer vorher noch, sich am Bahnhof eine Fahrkarte zu kaufen. Die 18-jährige Schülerin Anna S. befand sich im Juli 2006 bereits in der Gewalt des 29-Jährigen, als sie auf ihrem Handy einen Anruf erhielt. Seelenruhig beendete Marco M. mit einem Knopfdruck der rechten Hand das Gespräch, während er dem Mädchen mit der anderen weiter die Kehle zudrückte.
Marco M., der unter anderem deshalb festgenommen werden konnte, weil sein viertes Opfer, eine weitere Prostituierte aus Köln, den Angriff überlebte und ihn identifizieren konnte, nahm das Urteil regungslos zur Kenntnis. „Er hatte mit diesem Ausgang gerechnet“, sagte sein Verteidiger Jochen Hentschel nach der Verhandlung. Trotzdem kündigte der Rechtsanwalt an, Rechtsmittel gegen das Urteil einzulegen. „Wir werden prüfen, ob wir gegen das Urteil vorgehen können oder nicht.“ Hentschel hatte in seinem Plädoyer gefordert, seinen Mandanten in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen. Das Urteil entspricht der Forderung von Staatsanwalt Frank Späth. „Es ist die gerechte Strafe“, sagte er. So eindrucksvoll, wie es dem Schwurgericht gelungen war, Marco M. die vier grausamen Taten nachzuweisen, so wenig gelang es, die genauen Beweggründe des 29-Jährigen für seine Vergehen ans Licht zu bringen.
„Lieb“ zu Freundinnen
Der Angeklagte hat im Gerichtssaal so gut wie kein Wort gesagt. In seiner Vernehmung hatte er zu Protokoll gegeben, es „sei einfach über ihn gekommen“. Ein Gutachter hatte ihm bescheinigt, unter unauffälligen Bedingungen aufgewachsen zu sein. Auch seine sexuelle Entwicklung sei unauffällig verlaufen. Seine früheren Freundinnen schilderten ihn als lieb und freundlich. „Seine Beweggründe werden sein Geheimnis bleiben“, schloss die Richterin.
http://www.ksta.de/html/artikel/1179819739660.shtml
Kommentar Väternotruf:
"Ein Gutachter hatte ihm bescheinigt, unter unauffälligen Bedingungen aufgewachsen zu sein. Auch seine sexuelle Entwicklung sei unauffällig verlaufen." - heißt es in der Pressemeldung, aber was bedeutet das schon, außer dass der Gutachter über die Beweggründe des Frauenmörders Marco M nichts ausgesagt haben soll oder vielleicht auch nicht sonderlich kompetent ist, um Licht in das Dunkel zu bringen. Auch Heinrich Himmler ist unter unauffälligen Bedingungen http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Himmler aufgewachsen, was ihn freilich nicht daran hinderte, sich als Massenmörder zu betätigen. Doch während das Leben von Heinrich Himmler inzwischen gut erforscht ist, wissen wir über den Frauenmörder Marco M nur so viel, dass er aus der Stadt Haiger (19.750 Einwohner - 31. Dez. 2007) stammen soll. Ob er ein echter Haiger oder ein Zugezogener ist, erfahren wir leider nicht. Aber wir wollen das auch gar nicht genauer wissen, denn sonst müssten wir uns aufmachen und die Herkunftsgeschichte des Frauenmörders Marco M beleuchten, doch das will sicher niemand im Bundesjustizministerium. Also Akte zu und Übergang zur Tagesordnung. Die Opfer ruhen auf dem Friedhof, und Gras wächst über die Sache - wie beruhigend..
Haiger liegt am östlichen Rand des Westerwalds bzw. an den südlichen Ausläufern des Rothaargebirges (Kalteiche) etwa 9 km nordöstlich des Dreiländerecks Hessen–Nordrhein-Westfalen–Rheinland-Pfalz und ist zugleich die zweitgrößte nach Wetzlar und nördlichste Stadt im Lahn-Dill-Kreis. Die nächstgelegene Großstadt ist Siegen ca. 17 km nördlich von Haiger.
Die Partei "Die Republikaner" errangen 2006 7,7% der Wählerstimmen, im Jahr 2001 sogar 9,0 %
Die Schützengesellschaft 1890 Haiger e.V. sorgt für schöne Stimmung in der Stadt
Beratungsstellen, Lahn-Dill-Kreis und Stadt Wetzlar unterzeichnen Rahmenvereinbarung zur Sicherung eines ausreichenden Angebotes von Erziehungs- und Familienberatung
Wetzlar/Dillenburg, 04.11.2005
Trotz knapper Kassen wurde erstmals gemeinsam von der Stadt Wetzlar, dem Lahn-Dill-Kreis und den freien Trägern eine Rahmenvereinbarung entwickelt, die die Leistung Erziehungs- und Familienberatung sowie deren Qualität und Finanzierung regelt. Gewinner sind die Kinder, Jugendlichen und ihre Familien in Stadt und Kreis, für die nach langem Ringen das Beratungsangebot endlich gesichert ist.
Fünf Erziehungs- und Familienberatungsstellen in Wetzlar, Dillenburg und Herborn (siehe Kasten) bieten Unterstützung und therapeutische Hilfen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien an. Ihre Finanzierung und damit die Absicherung dieses Beratungsangebotes hingen seit Jahren an einem seidenen Faden. Der erforderliche Anteil an Eigenmitteln der Träger der Beratungsstellen wuchs überproportional, während die öffentlichen Zuschüsse des Lahn-Dill-Kreises und der Stadt Wetzlar (für die Beratungsstellen mit Standort in Wetzlar) und des Landes Hessen über Jahre in der Höhe relativ konstant blieben. Somit klaffte die Schere zwischen den verfügbaren Haushaltmitteln der freien und öffentlichen Träger einerseits und der wachsenden Inanspruchnahme durch Ratsuchende und den wirtschaftlichen Kostensteigerungen andererseits immer weiter auseinander.
Nachdem sich 2004 auch noch das Land Hessen aus der Finanzierung der Erziehungs- und Familienberatungsstellen verabschiedet und diese in die alleinige Verantwortung der örtlichen Jugendhilfe übertragen hat, drohte die Einsparung von Beratungspersonal oder gar das Aus einer der Beratungsstellen.
Um diese prekäre Situation zu meistern, setzten sich im Rahmen der partizipativen (teilnehmenden) Sozialplanung des Lahn-Dill-Kreises die öffentlichen Jugendhilfeträger von Stadt und Kreis gemeinsam mit den freien Trägern an einen Tisch. Ihr Ziel war es, das regionale Angebot der Jugendhilfe-Pflichtleistung Erziehungs- und Familienberatung zu sichern und die dafür notwendigen finanziellen Grundlagen zu stabilisieren und vertraglich zu regeln.
Und dies mit gutem Grund: denn Erziehungs- und Familienberatung zählt zu den Angeboten der Jugendhilfe, deren Leistungen äußerst effektiv, effizient und kostengünstig erbracht werden können. Sie werden frühzeitig bei Bedarf von Eltern, jungen Menschen oder auch pädagogischen Einrichtungen wie z. B. Kindergärten und Schulen freiwillig und kostenlos in Anspruch genommen. So können Probleme häufig schon im Entstehen behandelt, Lösungen entwickelt und verfolgt werden, wodurch oft intensivere und damit auch kostenintensivere Maßnahmen vermieden werden. Eine Reduktion des Beratungsangebotes bei kontinuierlich ansteigender Nachfrage hätte also eine Kosten treibende Wirkung für das Gesamtbudget der Jugendhilfe. Denn darüber waren sich die Jugendhilfefachleute einig: eigentlich wäre ein Ausbau des qualifizierten Beratungsangebotes erforderlich, um eine nachhaltig wirksame Kostenbegrenzung bei den Erziehungshilfen zu sichern.
Grund genug, dass sich die Verantwortlichen von Stadt und Kreis zusammentaten, um gemeinsam mit den freien Trägern die Angebotspalette an Beratung regional- und bedarfsgerecht auszuhandeln, erste Schritte zur Qualitätssicherung einzuleiten und die dazu nötige Finanzierung zu vereinbaren. Weiterhin ist zur Optimierung der Bedarfsdeckung als nächster Schritt geplant, in Wetzlar einen Beratungsverbund zwischen den dort ansässigen drei Beratungseinrichtungen (gemeinsame Nutzung einer Liegenschaft sowie von Verwaltungskapazitäten) für den südlichen Lahn-Dill-Kreis einschließlich der Stadt Wetzlar aufzubauen. Auch sollen zukünftig die Kooperationsbeziehungen zwischen den Beratungsstellen und den Sozialen Diensten der öffentlichen Jugendhilfe so vereinbart werden, dass die unterschiedlichen Hilfen für die jungen Menschen aufeinander abgestimmt und zu einem Ganzen im Hilfeplan zusammengeführt werden können.
Inzwischen haben die politischen Gremien des Lahn-Dill-Kreises und der Stadt Wetzlar der umfänglichen Rahmenvereinbarung mit den zugehörigen Leistungs-, Qualitätsentwicklungs- und Finanzierungsvereinbarungen über alle Parteigrenzen zugestimmt. Der Lahn-Dill-Kreis wird zusätzlich das Budget für Erziehungs- und Familienberatung ab 2006 um den stattlichen Betrag von 50.000 Euro aufstocken, um drohende Stelleneinsparungen bei dem derzeitigen Beratungspersonal abzuwenden. Auch die freien Träger haben sich mit Rücksicht auf die Haushaltslage der öffentlichen Hand einverstanden erklärt und zugesichert, auf dieser Grundlage ihr Beratungsangebot im bisherigen Umfang mittelfristig aufrechterhalten zu wollen.
Es ist also eine gute Stunde für die Familien, Kinder und Jugendlichen im Lahn-Dill-Kreis und der Stadt Wetzlar, die Beratung und Hilfe bei der Bewältigung ihrer Schwierigkeiten und Probleme suchen, wenn jetzt diese Rahmenvereinbarung von den Verantwortlichen von Stadt und Kreis und den Trägern der Beratungsstellen unterzeichnet wird.
1. Beratungsstellen im Lahn-Dill-Kreis und der Stadt Wetzlar
• Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Lahn-Dill-Kreises in Dillenburg (Erziehungsberatungsstelle Dillenburg)
• Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in gemeinsamer Trägerschaft des Lahn-Dill-Kreises und der Stadt Wetzlar in Wetzlar (Erziehungsberatungsstelle Wetzlar)
• Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Ev. Dekanats Herborn in Herborn (Erziehungsberatungsstelle Herborn)
• Beratungsstelle des Deutschen Kinderschutzbundes, Kreisverband Lahn-Dill/Wetzlar e. V. in Wetzlar
• Beratungsstelle für Familien-, Ehe- und Lebensfragen e. V. Wetzlar in Wetzlar
2. Mitglieder der AG Beratung
Lahn-Dill-Kreis:
Roland Wegricht, Fachbereichsleiter Fachbereich Bildung, Jugend und Soziales
Meike Menn, Sozialplanerin
Andreas Kreuter, Abteilungsleiter Kinder- und Jugendhilfe
Jürgen Wießner, Jugendhilfeplaner
Edith Wolff Hüppauff, Fachdienstleiterin Erziehungs- und Familienberatung
Stadt Wetzlar:
Wolfram Becker, komm. Jugendamtsleiter
Jörg Schmidt, Jugendhilfeplaner
Jugendhilfeausschuss (JHA)/ Fachausschuss des JHA:
Günter Kaufmann-Ohl, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, LDK
Erich Schmidt, Vorsitzender des Fachausschusses Jugendhilfeplanung und -entwicklung, LDK
Freie Träger:
Dirk Crone, Leiter der Erziehungsberatungsstelle Herborn
Gudrun Geißler, Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbunds, Wetzlar
Elisabeth Grotmann, Leiterin der Beratungsstelle für Familien-, Ehe- und Lebensfragen e.V., Wetzlar
www.lahn-dill-kreis.de/presse/ldk_presse_artikel_10888.html