Väternotruf informiert zum Thema
Jugendamt Minden
Stadt Minden
Telefon:
Fax:
E-Mail:
Internet: www.minden.de
Internetauftritt der Stadt Minden (12/2009)
Visuelle Gestaltung:
Nutzerfreundlichkeit:
Informationsgehalt:
Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal:
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Stadtteile:
Jugendamt Minden
Stadtjugendamt
Fachbereich Jugend - Jugendamt
Ansprechpartner/in
Dieter Wagner
Fax: 0571 / 8911260
E-Mail: d.wagner@minden.de
Zuständiges Amtsgericht:
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Amtsleitung:
Jugendamtsmitarbeiter/innen:
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Heide Salig-Stühmeyer
Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (DGSF)
Hasenkamp 41
32423 Minden
Telefon 0571 / 3 29 83
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen
Königstr. 13
32423 Minden
Telefon: 0571 / 8289980
E-Mail: eheberatung-minden@erzbistum-paderborn.de
Internet: http://www.eheberatung-paderborn.de
Träger: Erzdiözese Paderborn
Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen, Sexualberatung, Krisenintervention
Ehe- und Lebensberatung e.V.
Fischerallee 4
32423 Minden
Telefon: 0571 / 23232, 88804228
E-Mail: minden@ehe-und-lebensberatung.de
Internet: http://www.ehe-und-lebensberatung.de
Träger:
Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Partnerberatung, Telefonische Beratung
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung der Stadt Minden oder des Landkreises Minden-Lübbecke
Staatlich-kommunale Beratungsstellen, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsstellen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Beratungsstelle für Schul- und Familienfragen
Rosentalstr. 3a
32423 Minden
Telefon: 0571 / 828760
E-Mail: schul-undfamilienberatung@minden-luebbecke.de
Internet: http://www.minden-luebbecke.de
Träger: Landkreis
Angebote: Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung alleinerziehender Mütter und Väter
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle für die Stadt Minden
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus Minden
Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Minden noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Frauenhaus Minden
Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Königstr. 13
32423 Minden
Telefon: 0571/82899-50
E-Mail: angela.thiemann@caritas-minden.de
Internet: http://www.caritas-minden.de
Träger: Caritasverband
Angebote: Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Gruppenarbeit, Familienberatung, Jugendberatung
Lichtblick, Beratung und Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien
Fischerallee 5
32423 Minden
Telefon: 0571 / 88804-240,-241,-242
E-Mail: lichtblick@dwminden.de
Internet: http://www.dwminden.de
Träger: Diakonisches Werk
Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Familienberatung, Jugendberatung, Krisenintervention, Partnerberatung, Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Gruppenarbeit, Sozialberatung
Deutscher Kinderschutzbund e.V.
Simeonscarré 3
32427 Minden
Telefon: 0571 / 840743
E-Mail: vorstand@dksb-minden.de
Internet: http://www.dksb-minden.de
Träger:
Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Telefonische Beratung, Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Jugendberatung, Krisenintervention
Bielefeld: Lebenslange Haft für Mord an Zweijährigem
Ein Mann, der das Kind seiner Lebensgefährtin mit voller Wucht auf einen Steinboden schlug und somit tötete, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Bei der Urteilsbegründung war selbst die Richterin zutiefst erschüttert und sprach von einer "widerwärtigen Tat".
Für die Ermordung des zweijährigen Sohns seiner Lebensgefährtin hat das Landgericht Bielefeld einen 25-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann den Jungen zunächst missbrauchte. Später habe er ihn mit Wucht auf den Boden geworfen, um den Missbrauch zu vertuschen. Der Mann selbst hatte angegeben, der Junge sei vom Wickeltisch gefallen. Die Vorsitzende Richterin Jutta Albert sprach bei der Urteilsverkündung am Donnerstag von einer besonders "widerwärtigen Tat".
Das Gericht hatten den Tathergang lückenlos rekonstruiert. Demnach war der 25-Jährige Mitte April mit dem Sohn seiner Lebensgefährtin allein zu Hause. Als der Junge gewickelt werden musste, missbrauchte der Mann ihn und schlug ihn mehrmals auf den Hinterkopf. Weil er die Verletzungen vor der Mutter des Kindes verheimlichen wollte, warf er den Jungen am Abend mit roher Gewalt auf die Steinplatten vor dem Haus in Minden. Das Kind erlitt schwere Schädel- und Hirnverletzungen und starb einige Tage später im Krankenhaus.
Jugendamt sah keine Gefährdung des Kindes
Die Familie hatte vor der Tat seit einigen Monaten Erziehungshilfe des Jugendamtes in Anspruch genommen. Die Stadt Minden erklärte, es habe keine Anzeichen von Gewalt gegeben. Auch die Kindsmutter hatte nach eigenen Angaben kein auffälliges Verhalten ihres Lebensgefährten bemerkt. Der Erntehelfer und Saisonarbeiter lebte erst wenige Wochen bei der Familie.
"Der Angeklagte hat das Vertrauen von Mutter und Kind auf das Widerwärtigste ausgenutzt", sagte die Richterin. Sie empfinde Entsetzen, Unverständnis, Trauer und Hilflosigkeit angesichts einer solchen Tat. Der Angeklagte, der nach Ansicht der Gutachter zur Tatzeit vollkommen schuldfähig war, wirkte auch am letzten Verhandlungstag emotionslos und zeigte keine Gefühlsregungen. Er hatte bereits während der ersten polizeilichen Ermittlungen zum Mordfall ein umfassendes Geständnis abgelegt, dieses aber vor Gericht deutlich relativiert. (ut/dpa)
© ZEIT online, Tagesspiegel | 30.10.2008
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