Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Neuburg-Schrobenhausen

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

 

Landratsamt Neuburg Schrobenhausen

Platz der Deutschen Einheit 1

86633 Neuburg a.d. Donau

 

Telefon: 08431 / 57-0

Fax: 

 

E-Mail: poststelle@lra-nd-sob.de

Internet: www.neuburg-schrobenhausen.de

 

 

Dienststelle Schrobenhausen

Regensburger Str. 5

86529 Schrobenhausen

Telefon: 08252 / 9078-6

 

 

Internetauftritt des Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (08/2012) 

Visuelle Gestaltung: gut

Informationsgehalt. gut

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: vorhanden

 

 

Der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen liegt im Herzen Bayerns, im Norden des Regierungsbezirks Oberbayern. Nachbarlandkreise sind im Norden der Landkreis Eichstätt, im Nordosten die kreisfreie Stadt Ingolstadt, im Osten der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, im Süden der Landkreis Aichach-Friedberg und im Westen der Landkreis Donau-Ries, die beide zum Regierungsbezirk Schwaben gehören.

 

Bundesland Bayern

Städte und Gemeinden: 

Einwohner am 31. Dezember 2008

Städte

1. Neuburg a.d.Donau, Große Kreisstadt (28.136)

2. Schrobenhausen (16.064)

 

Märkte

1. Burgheim (4595)

2. Rennertshofen (4833)

 

Gemeinden

1. Aresing (2676)

2. Berg im Gau (1193)

3. Bergheim (1822)

4. Brunnen (1563)

5. Ehekirchen (3690)

6. Gachenbach (2332)

7. Karlshuld (5154)

8. Karlskron (4743)

9. Königsmoos (4287)

10. Langenmosen (1483)

11. Oberhausen (2586)

12. Rohrenfels (1505)

13. Waidhofen (2165)

14. Weichering (2363)

 

 

Jugendhilfeausschuss des Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

Mitglieder siehe unten

http://www.neuburg-schrobenhausen.de/index.php?id=0,30#A4

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um Zusendung der vollständigen aktuellen Mitgliederliste des Jugendhilfeausschusses.

Bitte auch die entsendenden Träger der Freien Jugendhilfe und die Institutionen der Beratenden Mitglieder mit angeben.

Diese konnten wir auf Ihrer Internetseite leider nicht finden.

 

Mit freundlichen Grüßen 

Anton 

www.vaeternotruf.de

 

 

Jugendamt Neuburg-Schrobenhausen

Kreisjugendamt

 

 

 

Amtsgerichte mit Zuständigkeit für den Landkreis:

Amtsgericht Neuburg a. d. Donau

Amtsgericht Ingolstadt

 

 

Väternotruf Neuburg

Musterstraße 1

86633 Neuburg a.d. Donau

Telefon: 08431 / ....

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Konrad Bauer - Leiter des Jugendamts / Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (ab , ..., 2008)

Bernd Fürleger - stellvertretender Leiter des Jugendamts / Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (ab , ..., 2008)

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Gabriele Löffler - Jugendamt / Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (ab , ..., 2008)

Isabel Nega - Sozialpädagogin / Jugendamt / Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (ab , ..., 2013)

Tanja Schoger - Jugendamt / Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (ab , ..., 2008)

...

 

 

Jugendhilfeausschuss des Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

Mitgliederliste unvollständig, offenbar fehlen Angaben über entsendende Freie Träger und Institutionen

Harle Doris

Hermann Artur

Pfahler Bernd

Segeth Peter

Stalker Melanie

Wilk Hans-Peter

Dußmann Hans, SPD

Enghuber, M.A. Matthias, CSU, Herr

Häring Bettina, Ausschussgemeinschaft

Kiefer Johann, CSU

Lang Maria, FW

Reißner Reinhardt, CSU

Schmid Auguste, FW

Straub Rosina, CSU

http://www.neuburg-schrobenhausen.de/index.php?id=0,30#A4

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

 

Familienberatung Neuburg an der Donau

überregionale Beratung

http://familienberatung-neuburg.de

 

 

Familienberatung Ingolstadt

überregionale Beratung

http://familienberatung-ingolstadt.de

 

 

Familienberatung Donauwörth

überregionale Beratung

http://familienberatung-donauwoerth.de

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Katholische Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen Augsburg - Außenstelle -      

Spitalplatz C 193       

Telefon: 08431 / 6488-140

86633 Neuburg

E-Mail: schwangerenberatung.neuburg@skf-augsburg.de

Internet: http://www.skf-augsburg.de

Träger: Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Angebote:  Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Sexualberatung, Familienplanungsberatung, Schwangerenberatung, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Telefonische Beratung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Gruppenarbeit 

 

 

Psychologische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen - Außenstelle von Schrobenhausen -  

Spitalplatz C 193       

Telefon: 08252 / 83102

86633 Neuburg

E-Mail:  efl-schrobenhausen@bistum-augsburg.de

Internet: http://www.bistum-augsburg.de

Träger: Diözese Augsburg

Angebote:  Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Sexualberatung, Beratung für psychisch Kranke und solche, die sich dafür halten, es werden wollen oder zu solchen abgestempelt werden, Telefonische Beratung, Gruppenarbeit, Krisenintervention 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise staatlich vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsstellen, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsstellen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.  

 

Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen Kreisjugendamt   

Platz der Deutschen Einheit 1

86633 Neuburg  

Telefon: 08431 / 57-0

E-Mail: jugendamt@lra-nd-sob.de

Internet: http://www.neuburg-schrobenhausen.de

Träger:      

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Krisenintervention, Familienberatung, Sozialberatung  

 

 

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien    

Rosenstr. C 111

86633 Neuburg

Telefon: 08431 / 1020

E-Mail: familienberatung@lra-nd-sob.de

Internet:  http://www.neuburg-schrobenhausen.de

Träger: Landkreis

Angebote: Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Krisenintervention 

 

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien - Außenstelle von Neuburg -    

Regensburger Str. 5     

Telefon: 08252 / 2000

86529 Schrobenhausen

E-Mail: familienberatung@lra-nd-sob.de

Internet: http://www.neuburg-schrobenhausen.de

Träger: Landkreis

Angebote: Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Krisenintervention 

 

 

Informations- und Beratungsstelle für Jungen und Männer   

Högenauer Weg 5  

Telefon: 08252 / 907460

86529 Schrobenhausen

E-Mail: juergen.gerber@neusob.de

Internet: http://www.neuburg-schrobenhausen.de

Träger: Landkreis

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung für Kinder und Jugendliche, Partnerberatung, Suchtberatung, Ber. b. Gewalt 

 

 

Psychologogische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen

Alte Schulgasse 5       

Telefon: 08252 / 83102

86529 Schrobenhausen

E-Mail: efl-schrobenhausen@bistum-augsburg.de

Internet: http://www.bistum-augsburg.de

Träger: Diözese Augsburg

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Sexualberatung, Beratung für psychisch Kranke und solche, die sich dafür halten, es werden wollen oder zu solchen abgestempelt werden, Telefonische Beratung, Gruppenarbeit, Krisenintervention 

 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für den Landkreis

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

 

 

Informations- und Beratungsstelle für Jungen und Männer

Nach telefonischer Vereinbarung sind Gespräche möglich

* in Schrobenhausen Dienstag und Donnerstag

* in Neuburg/Donau Montag, Mittwoch und Freitag

Unser Angebot gilt für Jugendliche, Männer, Partner, Angehörige und Interessierte. Sämtliche Gespräche werden vertraulich behandelt, unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht und sind kostenlos.

Eine anonyme Beratung ist jederzeit möglich.

Die Informations- und Beratungsstelle für Männer ist eine Einrichtung des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen, Gesundheitsamt.

Wir sind offen für Männer

* die als Kind oder Jugendlicher Opfer von Gewalt wurden,

* die Partner/Angehöriger von Gewaltopfern sind,

* die Beziehungsschwierigkeiten haben,

* die sich in Lebenskrisen wie z.B. durch Trennung/Tod etc. befinden,

* die unter Einsamkeit/Isolierung leiden,

* die Kontaktschwierigkeiten haben,

* die unter Abhängigkeit leiden,

* kurzum für Männer in Not.

www.neuburg-schrobenhausen.de/index.php?id=767,92

 

 

Verband Anwalt des Kindes - Landesverband Bayern

Rafiq Iqbal 

Neue Obernbreiter Str. 5

97340 Marktbreit

Telefon: 09332 / 591798

Fax: 09332 / 591786 

Email: bayern@v-a-k.de

Homepage: http://v-a-k.de/index.php?id=49

 

 


 

 

 

Bischof Mixa unter Druck

"Watschen kann ich nicht ausschließen"

Bislang hat Bischof Mixa alle Misshandlungsvorwürfe abgetan - nun schließt der Kirchenmann nicht mehr aus, dass er Kinder geohrfeigt hat. In Frankreich wurde zeitgleich ein Brief öffentlich, in dem sich ein Kardinal explizit für die Vertuschung sexuellen Missbrauchs bedankt.

Augsburg - Der Augsburger Bischof Walter Mixa schließt nicht mehr aus, dass er in seiner Zeit als Schrobenhausener Stadtpfarrer Kinder geschlagen hat. Es könne sein, dass er vor 20 oder 30 Jahren in seiner Zeit als Stadtpfarrer in Schrobenhausen "die eine oder andere Watsche" verteilt habe, sagte Mixa am Freitag der "Bild am Sonntag". Eine entsprechende Pressemitteilung gab inzwischen auch das Bistum Augsburg heraus.

"Das war damals vollkommen normal, und alle Lehrer und Schüler dieser Generation wissen das auch", sagte der Bischof. Bisher hatte er entsprechende Vorwürfe von Opfern stets strikt zurückgewiesen. Noch vor zwei Wochen hatte der Bischof demselben Blatt zu den Vorwürfen der Kindesmisshandlung gesagt: "Ich habe ein reines Herz."

Jetzt erklärte er sein Bedauern über die Züchtigungen. "Meine Einladung zum Gespräch an die Frauen und Männer, die Vorwürfe gegen mich erhoben haben, bleibt bestehen", so der Bischof. Prügelvorwürfe allerdings wies Mixa erneut zurück: Schwere körperliche Züchtigung von Kindern habe er zu keinem Zeitpunkt angewandt, betonte er.

Sonderermittler bestätigt Schläge

Die Ermittlungen des Sonderbeauftragten Sebastian Knott haben Tätlichkeiten Mixas als Stadtpfarrer bestätigt. In einer eidesstattlichen Erklärung habe ein ehemaliges Heimkind erklärt, ihm sei im Jahr 1976 von Mixa "mit voller Wucht ins Gesicht" geschlagen worden, berichtete Knott am Freitag in Schrobenhausen. Der Betroffene sei als 16-Jähriger vom Heim weggelaufen und von der Polizei zurückgebracht worden. Ein anderes Heimkind berichtete, im Zeitraum von 1990 bis 1997 von Mixa eine Ohrfeige bekommen zu haben. Bischof Mixa arbeitete von 1975 bis 1996 als Stadtpfarrer in Schrobenhausen.

Die Behörden sehen dennoch keinen Grund zum Eingreifen. Die Regierung von Oberbayern werde keine "heimaufsichtlichen Maßnahmen" für das Kinder- und Jugendzentrum St. Josef ergreifen, hieß es am Freitag. Es gebe derzeit keine Hinweise auf eine aktuelle Kindswohlgefährdung. Unterstützt vom örtlichen Jugendamt seien alle Heimkinder im Jugendhilfezentrum befragt worden.

In seiner Funktion als Vorsitzender des Münchner Vereins Kirche und SPD forderte Maget, dass Mixa sein Amt zumindest bis zur Klärung der gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Kindesmisshandlung und möglicherweise finanzieller Unregelmäßigkeiten ruhen lasse. "Jeder Bischof hat das Recht, jederzeit sein Amt niederzulegen, davon sollte Bischof Mixa jetzt Gebrauch machen, um weiteren Schaden von der katholischen Kirche abzuwenden", sagte Maget laut Mitteilung.

ala/dpa/ddp/apn

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,689353,00.html

 

 


 

 

Urteil

Vater muss für zwei Ohrfeigen 800 Euro zahlen

Ein 46-Jähriger schlug seine kleine Tochter, als sie auf dem Wochenmarkt verschwand. Er wurde wegen Körperverletzung verurteilt.

Von Kerstin Gehrke

9.4.2010 0:00 Uhr

Ein stolzer Vater sei er, sagte der Angeklagte. Seine Tochter habe „die Priorität“ in seinem Leben. Keiner im Saal bezweifelte das. Doch auf einem Wochenmarkt hatte der 46-Jährige die Nerven verloren. Weil das damals vierjährige Mädchen plötzlich verschwunden und er in Panik war, weil sie dann ihm die Schuld an ihren Alleingang gab. „Ich habe ihr eine geknallt“, gab er zu. Er bedauere das. Für das Verfahren, das durch einen Passanten ins Rollen gekommen war, hatte der Vater aber wenig Verständnis.

Sein Blick ging an jenem Tag im Juli 2008 über Tomaten, Salat und Gurken, als Nina (Namen geändert) von seiner Seite wich. Es war eine Sache von Sekunden. „Ich lief hysterisch über den Markt, schrie und suchte sie“, sagte der Angeklagte. In der Nähe seines Fahrzeugs sah er die Kleine. Unbekümmert meinte sie: „Du hast doch gesagt, dass ich zum Auto gehen soll.“ Da holte Gunnar Z. aus. Diese Schelle gab er zu. Ein anderer Besucher des Marktes auf dem Hermann-Ehlers-Platz in Steglitz aber will mehr beobachtet haben: „Er setzte das Kind ins Auto, es schrie, er holte wieder aus.“

Der Zeuge ist 32 Jahre alt. Ein Bankkaufmann mit türkischen Wurzeln. Er sprach am Auto den Vater an: „Jetzt reicht es!“ Gunnar Z. reagierte gereizt: „Misch dich nicht ein!“ Der Markt sei voll gewesen, sagte der Zeuge. „Andere Menschen schritten aber nicht ein – das ist wohl Wegguck-Mentalität.“ Er rief die Polizei. Von der Anzeige wurde auch das zuständige Jugendamt informiert. Bis dahin war die Familie dort nicht bekannt. Der Vater wurde vorgeladen. Er sagte, er sei voller Angst um seine Tochter gewesen, habe die Kontrolle verloren und sie das erste Mal geschlagen.

„Der Fall ist weit weg von dem, was hier sonst verhandelt wird“, argumentierte der Verteidiger. Z. sei in einem emotionalen Ausnahmezustand gewesen. „Es gibt kein Züchtigungsrecht von Eltern“, hielt die Anklägerin dagegen. Seit dem Jahr 2000 ist auch die einzelne Ohrfeige verboten. Der Richter war überzeugt, dass der Vater seinem Kind mindestens zwei Schellen verpasste. Die zweite, weil es sich nicht anschnallen lassen wollte und schrie. Wegen Körperverletzung wurde Z. zu einer Geldstrafe von 800 Euro (40 Tagessätze zu je 20 Euro) verurteilt.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 09.04.2010)

 

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Prozess-Koerperverletzung;art126,3079029

 

 

 


zurück