Väternotruf informiert zum Thema
Jugendamt Oldenburg
Oldenburg
Kreisfreie Stadt
Altes Rathaus
Markt 1
26105 Oldenburg
Telefon: 0441 / 235-0
Fax: 0441 / 235-2880
E-Mail: oberbuergermeister@stadt-oldenburg.de
Internet: www.oldenburg.de
Internetauftritt der Stadt Oldenburg (09/2011)
Visuelle Gestaltung:
Informationsgehalt:
Nutzerfreundlichkeit:
Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: vorhanden
Bundesland Niedersachsen
Stadtteile:
Jugendamt Oldenburg
Stadtjugendamt
Bergstraße 25
26122 Oldenburg
Telefon: 0441 / 235-2406
Fax: 0441 / 235-2154
E-Mail: jugendamt@stadt-oldenburg.de
Jugendamt - Soziale Dienste
Zuständiges Amtsgericht:
Amtsgericht Oldenburg (Oldenburg)
Väternotruf Oldenburg
Hans-Bernd Dierkes
Funk: 0175-9493944
Der hier genannte Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Amtsleitung:
Dr. Franz Lammerding - Leiter des Jugendamts der Stadt Oldenburg (ab , ..., 2007, ..., 2011)
Delia Kraemer - Leiterin Soziale Dienste / Jugendamt Stadt Oldenburg (ab , ..., 2007, ..., 2009)
Jugendamtsmitarbeiter/innen:
Frau Albers - Jugendamt der Stadt Oldenburg (ab , ..., 2008)
Frau Helmers - Jugendamt der Stadt Oldenburg (ab , ..., 2008)
Herr Kanke - Jugendamt der Stadt Oldenburg (ab , ..., 2008)
Klaus Rinke - Jugendamt der Stadt Oldenburg (ab , ..., 2010) - 11.05.2010: Fachkongress - www.kinderschutz-zentren.org
Allgemeiner Sozialdienst, Team Mitte/Ost
* Region Innenstadt:
Frau Körte, Tel. 235-2801
* Region Osternburg (Süd):
Frau Holin Tel. 235-3323
* Region Osternburg (Nord):
Frau Willers, Tel. 235-2537
* Region Donnerschwee / Nadorst:
Herr Schmidt, Tel. 235-2800
* Region Donnerschwee:
Herr Schaffarczyk, Tel. 235-2875
* Region Bürgerfelde / Innenstadt:
Frau Naber, Tel. 235-2723
* Region Alt-Osternburg / Drielake:
Frau Janssen, Tel. 235-2712
* Region Bürgerfelde:
Frau Quiet-Beldyk, Tel. 235-2830
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Juristische Mediationspraxis und staatlich anerkannte Gütestelle in Oldenburg
Konsens, Nadorster Straße 90, 26123 Oldenburg, Tel. 0441-8007518; Fax 0441 - 8007521
ausführliche Angaben über: www.Konsens-Oldenburg.de
Die Mediatorinnen sind ebenfalls als Verfahrenspflegerinnen tätig,. Außerdem bieten wir über unseren Verein Mediation 2001 e.V. jeden Donnerstag von 15.00 Uhr - 17.00 Uhr nach telefonischer Anmeldung unter o.g. Tel.-Nr. kostenfreie Beratungen rund um díe Themen Trennung/Scheidung an.
Stefanie Thiede-Moralejo
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Praxis für Supervision, Fortbildung und Psychotherapie
Oldenburg
(2007)
Kinder- und Jugendlichentherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (DGSF) - www.familientherapie.org
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsstellen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle für die Stadt Oldenburg
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus Oldenburg
Ein vom Landkreis finanziell unterstütztes Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Männerwohnhilfe Oldenburg
Funk: 0162-8783013
E-Mail kontakt@maennerwohnhilfe.de
Internet: www.maennerwohnhilfe.de
Frauenhaus Oldenburg
Praxisgemeinschaft Trialog - Oldenburg
Eva Volpert, Hilke Dierks, Volker Barth
Volker Barth - Dipl.-Pädagoge, Umgangspflegschaft, Verfahrensbeistand “Anwalt des Kindes“, Szenische Beratungs- und Trainingsverfahren
Hilke Dierks - Dipl.-Pädagogin, Mediation, Umgangspflegschaft, Verfahrensbeistand “Anwalt des Kindes“
Eva Volpert - Dipl.-Sozialpädagogin, Mediation, Umgangspflegschaft, Verfahrensbeistand “Anwalt des Kindes“, Systemische Familienberatung
Donnerschweer Str. 10
26121 Oldenburg
Telefon: 0441 - 340 79 19
Wohl des Kindes geht vor Schweigepflicht
Jugendamt, Klinikum und Stadt unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
MIK
Oldenburg- Ein weiterer Schritt zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Misshandlung und Vernachlässigung ist getan: Im Rathaus haben am Montag Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend, Familie und Schule der Stadt, Robert Wittkowski, Jugendamtsleiter des Landkreises Oldenburg, sowie Martina Heyen, stellvertretende Geschäftsführerin des Klinikums Oldenburg, eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
Gemeinsam haben das Koordinierungszentrum Kinderschutz der Stadt, die Kinderklinik und das Jugendamt Material zum Umgang mit dem Verdacht auf Vernachlässigung und Misshandlung entwickelt. „Wir wollen den Kinderschutz sicherstellen und haben Formblätter zur Erleichterung erstellt. Das ist ein neuer Schritt zur Verbesserung, in dem sich alle drei Partner verpflichten“, sagte Frank Lammerding. Martina Heyen fügte hinzu: „Wir haben eine Leitlinie für unsere Mitarbeiter ins Intranet gestellt, damit sie wissen, was zu tun ist, wenn ein Verdacht auf Misshandlung vorliegt. Die Infos können dann an das Jugendamt geleitet werden.“ So soll das erarbeitete Material dazu beitragen, dass es nun ein klares Zeitfenster mit festgelegten Handlungsschritten zur Abklärung eines Verdachtes gibt.
Die ärztliche Schweigepflicht, der die Kinderklinik normalerweise unterliegt, würde dabei an zweite Stelle rücken. „Das Wohl des Kindes geht vor Schweigepflicht“, sagte Prof. Dr. Christoph Korenke, Leiter der Kinderklinik und Mitglied im Projektbeirat. „Wir müssen auch den Ärzten und Mitarbeitern die Augen für solche Fälle öffnen.“ Laut Projektleiterin Petra Bremke-Metscher gebe es auch Schulungen in Schulen.
Laut Lammerding wird es zum Januar 2012 voraussichtlich ein neues Bundeskinderschutzgesetz geben. „Wir machen in Oldenburg schon das, was es wahrscheinlich sowieso verpflichtend für uns geben würde“, sagte er.
31.08.2011
http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_oldenburg_artikel.php?id=2679650
Erbitterter Justiz-Streit um sechs Kinder
JUGENDAMT Familiengericht nimmt Eltern drei Monate altes Baby weg – Geschwister auch in Obhut
Mit Mischling Rocky traurig im Kinderzimmer: Marion und Thomas E. sitzen auf einem der Kinderbetten. BILD: HELMERICHS
VON SABINE SCHICKE
OLDENBURG - Mutter Marion fehlt das Kinderlachen in dem braunen Klinkerhaus im Stadtsüden. Dorthin ist die Familie erst vor kurzem gezogen. Das Jugendamt der Stadt hat ihr die fünf Söhne und Tochter Anna-Sophie am 25. Februar weggenommen, darunter Baby Leon. Der drei Monate alte Säugling wurde noch gestillt. „Ich musste dann die Milch abpumpen und habe viel geweint“, klagt die 40-jährige Mutter. Die Kinder kamen zu Pflegefamilien und in Heime.
Der Schmerz über den Verlust hat Marion E. die Kraft genommen, die Umzugskisten auszupacken. So stapeln sich einige im Wohnzimmer. Der Familie fehlt auch das Kindergeld. 600 Euro muss sie für das gut 100 Quadratmeter große Haus mit Garten zahlen, das sie von der Stadt vermittelt bekam. Da bleibt nicht viel vom Gehalt des Ehemanns. Andreas E. (40) arbeitet als Altenpfleger, er ist außerdem gelernter Koch. Seine Arbeitgeber wissen, was mit den Kindern passiert ist. Den ältesten Sohn Patrick (13) brachte Marion E. mit in die Ehe.
Das Babybettchen steht verwaist im Elternschlafzimmer. „Nicht einmal getauft ist Leon“, bedauert Marion E. Ehemann Andreas und sie sind gläubige Katholiken. Auch die katholische Gemeinde half mit Spenden beim Einrichten des Hauses. Sogar der 70-jährige Opa hat beim Weißeln der Wände geholfen. Vieles allerdings hat die Stadt machen lassen. In den Kinderzimmern stehen Kiefermöbel. Von Patricks Bett leuchtet der Bezug in Deutschland-Farben. „Er ist Fußballfan“, sagen die Eltern. Nun, da die Kinder fehlen, hat Marion E. sich wieder Arbeit gesucht in der Altenpflege.
„Aber ich würde sofort wieder aufhören, wenn wir die Kinder wiederbekommen.“ Tagelang hat sie das Bild verfolgt, wie Patrick, Lukas (10), Simon (8), Jan (6), Anna-Sophie (3) und das Baby mit Hilfe der Polizei aus dem Haus geholt wurden. Am 10. Februar hatte das Jugendamt, das Eltern und Kinder seit Jahren unterstützt, beim Familiengericht den Beschluss erwirkt, die Kinder aus der Familie zu nehmen. „Der Schutz der Kinder war nicht mehr gewährleistet“, erklärt Stadtsprecher Marco Sagurna.
Vorausgegangen waren Auseinandersetzungen mit dem Jugendamt. Zwei der sechs Kinder besuchen Fördereinrichtungen am Borchersweg, da sie in der Entwicklung zurückgeblieben sind. Das räumen auch die Eltern ein. Die beiden Jungen bekommen logopädische und motopädische Unterstützung. Die Stadt habe auch zeitweise eine Haushaltshilfe finanziert, und die Familienhilfe des Jugendamtes ist seit Jahren dort im Einsatz.
Marion E. wollte nicht, dass die Familienhelferin am Wochenende kommt, das sie gern ungestört mit Mann und Kindern verbringt. Die Behörden befürchten, dass Mutter und Vater den Ansprüchen der Erziehung nicht gewachsen sind. Die 40-Jährige soll Suizidgedanken geäußert haben. Das bestreitet sie. Jetzt sind die Geschwister auseinandergerissen. Nur Patrick darf am Wochenende nach Hause. Da gehen sie dann angeln. Einmal haben sie eine Forelle gefangen. „Er vermisst seine Geschwister sehr“, sagt Mutter Marion.
04.06.2009
http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_ticker_artikel.php?id=2021584
Rückzugsort für Männer in der Krise
Rolf Weinert gehört dem Verein Männerwohnhilfe an. Dieser bietet Männern eine Zuflucht, die dringend eine Auszeit von ihrer Beziehung brauchen.
Männerwohnhilfe bietet Zuflucht / Einzigartiges Angebot in Deutschland / Ab sofort auch Unterkunft in Huntlosen
Von Kirsten Bädeker
OLDENBURG/HUNTLOSEN • - Männer, die dringend eine Auszeit von ihrer Beziehung brauchen und nicht wissen, wo sie unterkommen können, finden Hilfe bei der Männerwohnhilfe Oldenburg. Der Verein bietet seit längerem eine Wohnung als Zuflucht in Oldenburg an und seit kurzem auch in Huntlosen.
„Wir wollen den Männern damit die Möglichkeit geben, in geschütztem Bereich zu sich selbst zu finden und die Situation neu zu ordnen", erklärt Gründungsmitglied Rolf Weinert den Grundgedanken des Angebots, das in den vergangenen Jahren bereits von rund 40 Männern genutzt wurde. Die Männer, die sich an die Männerwohnhilfe wenden, flüchten aus nicht mehr zu schlichtenden Auseinandersetzungen in der Familie. „Die meisten Männer, die sich bei uns melden, stehen auf der Straße und wissen nicht mehr ein noch aus", sagt Weinert.
Nicht selten spielt dabei auch Gewalt eine Rolle. Die Vorstellung, dass es Frauen gibt, die ihre Männer schlagen, erscheint vielen merkwürdig. Schließlich sind nach gesellschaftlicher Auffassung Männer doch meistens die Täter. Die Realität sieht nach Aussage von Weinert ganz anders aus: Männer seien ebenso von häuslicher Gewalt betroffen wie Frauen – nur werde darüber nie gesprochen. „Ein Pendant zum Frauenhaus sind wir allerdings nicht“, betont Weinert und will das Angebot denn auch vor allem als Rückzugsmöglichkeit für Männer in der Krise verstanden wissen.
Insgesamt drei Monate lang können Betroffene in der Oldenburger Wohnung leben - nach Absprache auch zusammen mit einem weiteren Betroffenen oder mit Kindern. „Seit kurzem besteht zudem die Möglichkeit, eine Wohnung in Huntlosen zu beziehen“, freut sich Weinert über das Angebot einer Huntloserin, eine kleine Wohnung zur Verfügung zu stellen. In erster Linie können die Männer hier zur Ruhe kommen und neue Perspektiven entwickeln. Die Mitglieder des Vereins Männerwohnhilfe, fast alle im Bereich Sozialarbeit tätig, stehen ihnen in dieser Zeit zur Seite. „Wir sind allerdings keine Therapeuten oder Betreuer, sondern Ansprechpartner", so Weinert.
Die Wohnungsbaugesellschaft GSG stellt dem Verein die Oldenburger Wohnung und die Huntloserin die Wohnung im Landkreis Oldenburg kostenlos zur Verfügung. Es fallen lediglich die Nebenkosten an, die die Bewohner selbst begleichen müssen. Männer in Not, die sich für das Angebot interessieren, wenden sich unter Tel. 0162/8783013 an den Verein.
Wildeshauser Zeitung
16.02.2008
http://www.gsg-oldenburg.de/DE/News-und-Infos/Pressespiegel.php?we_objectID=1538