Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Velbert

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Stadt Velbert

Thomasstr. 1

42551 Velbert

 

 

Telefon: 02051 / 26-0 (Zentrale)

Fax:  02051 / 26-25 99

 

E-Mail: stadt@velbert.de

Internet: http://www.velbert.de

 

 

Internetauftritt der Stadt Velbert (07/2014)

Visuelle Gestaltung: 

Nutzerfreundlichkeit: 

Informationsgehalt: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: vorhanden

 

 

Velbert ist eine große kreisangehörige Stadt im Kreis Mettmann. Sie liegt rund 20 Kilometer nordöstlich der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf, 18 Kilometer südlich von Essen und 12 Kilometer nordwestlich von Wuppertal auf der linken Seite der Ruhr. Sie hat rund 84.000 Einwohner.

Velberts Nachbarstädte sind die kreisfreien Städte Essen und Wuppertal sowie Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis), Heiligenhaus und Wülfrath (beide Kreis Mettmann).

 

Bundesland Nordrhein-Westfalen

Stadtteile:  

 

 

Jugendamt Velbert

Stadtjugendamt

 

Internet: http://velbert.de/buergerinfo/lebenslagen/Lebens_kinder.asp

 

 

Jugendhilfeausschuss der Stadt Velbert

Mitglieder siehe unten - offenbar unvollständig

https://sdnet.velbert.de/gremien/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0MiyHawFWu8Tq8Sj1SmzHcxEXr8Sm4Pi2KfyJhwDWsBSqGJ

 

   

 

Jugendamt Velbert

 

Sehr geehrte Damen und Herren,  

wir bitten um Zusendung der vollständigen aktuellen Mitgliederliste des Jugendhilfeausschusses.  

Bitte auch die entsendenden Träger der Freien Jugendhilfe und die Institutionen der Beratenden Mitglieder mit angeben. Diese konnten wir auf Ihrer Internetseite leider nicht finden.  

Bitte senden Sie uns auch die aktuelle Satzung des Jugendhilfeausschusses zu.    

Mit freundlichen Grüßen

Anton  

www.vaeternotruf.de

08.07.2014 angefragt. 15.07.2014 Antwort erhalten, beratende Mitgliedre noch nicht endgültig benannt.

 

   

Zuständiges Amtsgericht:

Amtsgericht Velbert

 

 

Väternotruf Velbert

August Mustermann

Musterstraße 1

42549 Velbert

Telefon: 02051 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

 

Amtsleitung:

 - Stadtjugendamt Velbert / Leiterin des Fachbereichs Jugend und Soziales (ab , ... 2010) -

 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Birgit Halten - Stadtjugendamt Velbert / Kindesunterhalt / Beistandschaften (ab , ... 2010, 2011)

 

 

 

Jugendhilfeausschuss der Stadt Velbert

Mitgliederliste mit Stand vom 08.07.2014 

CDU-Fraktion (3) Herr Torsten Blach      sachkundige/r Bürger/in

Herr Torsten Cleve      Ratsmitglied

Frau Melanie Dabrock-Kalb     Ratsmitglied

SPD-Fraktion (3) Herr Gerno Böll-Schlereth     Ratsmitglied

Frau Annika Rolf Ratsmitglied

Herr Stephan Schnitzler       sachkundige/r Bürger/in

Velbert anders (1)      Frau Manuela Kilian     sachkundige/r Bürger/in

FDP-Fraktion (1) Herr Dr. Jürgen Schürmann     sachkundige/r Bürger/in

GRÜNE-Fraktion (1)      Herr Dr. Günter Coen    sachkundige/r Bürger/in

fraktionslos (5) Herr Willi Knust sachkundige/r Bürger/in

Frau Diane Kollenberg-Ewald   sachkundige/r Bürger/in

Frau Antje Kühndahl     sachkundige/r Bürger/in

Frau Birgit Schlag      sachkundige/r Bürger/in

Herr Timo Strobel       sachkundige/r Bürger/in

Fraktionslos (1) Herr Hans-Werner Mundt Mitglied

Stellvertretende MitgliederFraktion Name  Funktion

CDU-Fraktion (3) Frau Carola Rotert      stellvertr. sachkundige/r Bürger/in

Frau Sybille Schettgen stellvertr. sachkundige/r Bürger/in

Herr Emil Weise   stellvertr. Mitglied

SPD-Fraktion (3) Frau Marion Grünhage    stellvertr. sachkundige/r Bürger/in

Frau Severine Kutzborski      stellvertr. sachkundige/r Bürger/in

Frau Margret Stolz      stellvertr. sachkundige/r Bürger/in

Velbert anders (1)      Herr Sebastian Naudzus stellvertr. sachkundige/r Bürger/in

FDP-Fraktion (2) Herr Thorsten Hilgers   stellvertr. Mitglied

Herr Jörg Weisse stellvertr. sachkundige/r Bürger/in

GRÜNE-Fraktion (1)      Herr Frank Röhr   stellvertr. Mitglied

fraktionslos (5) Frau Eleonore Brengelmann     stellvertr. sachkundige/r Bürger/in

Frau Dagmar Czerny      stellvertr. sachkundige/r Bürger/in

Herr Rainer Jadjewski   stellvertr. sachkundige/r Bürger/in

Frau Martine Kuhn       stellvertr. sachkundige/r Bürger/in

Frau Claudia Schmidt    stellvertr. sachkundige/r Bürger/in

https://sdnet.velbert.de/gremien/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0MiyHawFWu8Tq8Sj1SmzHcxEXr8Sm4Pi2KfyJhwDWsBSqGJ

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Velbert

überregionale Beratung

http://familienberatung-velbert.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Arbeiterwohlfahrt Kreis Mettmann gGmbH - Stadtteilzentrum Velbert- Mitte         

Friedrich-Ebert-Str. 200 

Telefon: 02051 / 9314-10

42549 Velbert 

E-Mail: stadtteilzentrumvelbert@awo-kreis-mettmann.de

http://www.awo-kreis-mettmann.de

Träger:  

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Gruppenarbeit, Jugendberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Sozialberatung

 

 

Beratungsstelle IMPULS Bergisch Land

Hofstr. 6              

Telefon: 02051 / 9669025

42551 Velbert 

E-Mail: velbert@beratungsstelle-impuls.de

Internet: http://www.beratungsstelle-impuls.de

Träger: Landesverband Rheinland der evangelisch-freikirchlichen Gemeinden

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Partnerberatung, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Beratung alleinerziehender Mütter und Väter  

 

 

Evangelische Beratungsstelle für Partnerschafts-, Familien- und Lebensfragen         

Bahnhofstr. 5     

Telefon: 02051 / 4297

42551 Velbert

E-Mail: evelbert@web.de

Internet: http://www.evelbert.de

Träger: Evangelische Kirche

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Partnerberatung 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Soziale Dienste des Jugendamtes             

Friedrich-Ebert-Str. 192 

Telefon: 02051 / 262271

42551 Velbert

E-Mail: hanspeter.becker@velbert.de

Internet: http://www.velbert.de

Träger: Stadt 

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Sozialberatung, Partnerberatung, Telefonische Beratung 

 

 

Städtische Erziehungsberatungsstelle

Friedrichstr. 293               

Telefon: 02051 / 80097-71

42551 Velbert

E-Mail: erziehungsberatung@velbert.de

Internet: http://www.velbert.de

Träger: Stadt 

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Familienberatung 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für die Stadt Velbert

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Mettmann

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhäuser im Landkreis Mettmann

Frauen- und Kinderschutzhaus

40820 Mettmann

Telefon: 02104/922220

E-Mail:

Internet: http://www.skfm-mettmann.de

Träger: Sozialdienst katholischer Frauen und Männer e.V.

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention, Beratung für Opfer jeglicher Gewalt (laut Angaben auf www.dajeb.de offenbar auch Beratung für Männer als Opfer von Gewalt)

 

SkF-Allgemeiner Sozialdienst ASD Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Düsseldorfer Str. 40 

40878 Ratingen

Telefon: 02102 / 7116-13

E-Mail: info@skf-ratingen.de

Internet: http://www.skf-ratingen.de

Träger: Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Krisenintervention, Familienberatung, Sozialberatung

 

 

 


 

 

Schüler wegen versuchten Mordes verurteilt

Achteinhalb Jahre für Kassandras Peiniger

Der minderjährige Täter ist zu achteinhalb Jahren Jugendhaft verurteilt worden. Das Landgericht in Wuppertal sprach den Schüler wegen versuchten Mordes an der neunjährigen Kassandra schuldig.

Unter dem Gullideckel lag Kassandra

Das Landgericht Wuppertal sah es am Mittwoch (28.04.10) als erwiesen an, dass der Schüler das Mädchen aus Velbert am Abend des 14.September 2009 nach der Schulaufgabenbetreuung abgepasst hatte. Mit der Faust schlug der Jugendliche die Neunjährige zu Boden. Dann nahm er einen Betonstein und schlug auf den Kopf des Kindes, um es zu töten und dadurch unentdeckt zu bleiben. Das bewusstlose Mädchen schleifte er zum Kanalschacht und stieß es eineinhalb Meter in die Tiefe. Aus der Höhe ließ er vier bis zu 19 Kilogramm schwere Steine auf den Kopf des Kindes fallen, um sicher zu gehen, sein Opfer ermordet zu haben. Er zog den Deckel über den Schacht und tarnte das Versteck mit Ästen. Ein Suchhund hatte Kassandra Stunden später gewittert. Im Krankenhaus konnte das Kind nur durch eine Notoperation gerettet werden.

Geständnis nach monatelangem Schweigen

Der Schüler war nach Hinweisen aus der Bevölkerung festgenommen worden, stritt die Tat aber ab. Die Staatsanwaltschaft konnte sich lediglich auf DNA-Spuren stützen, da das Opfer sich an die Tat nicht mehr erinnern konnte. Am ersten Tag des Prozesses (07.04.10), der weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, legte der 15-Jährige überraschend ein Geständnis ab, was den Prozess stark abkürzte.

Wegen der außergewöhnlichen Brutalität des voll schuldfähigen Jungen ging das Gericht über das vom Staatsanwalt geforderte Strafmaß von sieben Jahren und zehn Monaten hinaus. Mit achteinhalb Jahren blieb die Kammer nur wenig unter der Höchststrafe von zehn Jahren. Verteidigerin Astrid Denecke hatte fünf Jahre gefordert und erwägt nun, gegen das aus ihrer Sicht "sehr harte Urteil" in Revision zugehen. Ihr Mandant habe den Schuldspruch "relativ gefasst" aufgenommen. Er sei völlig regungslos gewesen, sagte ein anderer Prozessteilnehmer.

Kassandras Eltern, die der halbstündigen Urteilsbegründung im Schwurgerichtssaal beiwohnten, seien mit dem Urteil zufrieden und könnten nun hoffentlich etwas Ruhe finden, sagte Nebenklage-Vertreter Holger Boden. Kassandra konnte erst zwei Monate nach der Tat das Krankenhaus verlassen. Seitdem ist sie in psychologischer Behandlung.

28.04.2010

http://www.wdr.de/themen/panorama/27/velbert_kanalschacht/100428.jhtml

 

 

 

 

Überraschende Wende im Prozess um misshandeltes Mädchen

Kassandras Peiniger gesteht

Von Lars Hering

Mit einem Geständnis des 15-jährigen Peinigers von Kassandra ist am Mittwoch (07.04.10) der erste Prozesstag zuende gegangen. Dem neunjährigen Mädchen aus Velbert-Neviges bleibt so eine Aussage vor dem Landgericht Wuppertal erspart.

Unter dem Gullideckel lag Kassandra

Monatelang hatte der 15-Jährige die Tat bestritten. Dass er nun am ersten Prozesstag ein Geständnis ablegte, kam deshalb überraschend. Die Anklage war gerade verlesen, da machte der Jugendliche reinen Tisch. Dem Vernehmen nach hatte zuvor ein Rechtsgespräch unter den Prozessbeteiligten stattgefunden.

Aufgrund des Geständnisses ist es nun nicht mehr notwendig, dass Kassandra vor Gericht aussagen muss. Über das Tatmotiv des Jugendlichen wurde bislang nichts bekannt.

Das Opfer kannte seinen Täter

Staatsanwalt Rüdiger Ihl hatte dem Jugendlichen in seiner Anklageschrift versuchten Mord vorgeworfen. Der 15-Jährige hatte die neunjährige Kassandra aus Velbert-Neviges demnach am Abend des 15.09.09 mit einem Stein so heftig geschlagen, dass sie schwere Kopfverletzungen und innere Verletzungen erlitt. Anschließend warf er sie in einen Kanalschacht. Dort sollte Kassandra plangemäß sterben, um nicht verraten zu können, wer sie so zugerichtet hatte. Zeugen der Tat, die landesweit für Entsetzen sorgte, gab es nicht. Ein Suchhund hatte Kassandra Stunden später gewittert. Im Krankenhaus konnte das Kind nur durch eine Notoperation gerettet werden. Kassandra hat zwar keine körperlichen Folgeschäden, kann sich bis heute aber nicht an die Tat erinnern.

Der damals 14-Jährige und das Mädchen kannten sich aus der Jugendeinrichtung "Treff 51". Dort hatte der als verhaltensauffällig geltende Jugendliche jedoch zuletzt Hausverbot. Er soll dort Kinder drangsaliert haben. Auch für die Polizei ist er kein Unbekannter. Gegen ihn wurde bereits wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und Körperverletzung ermittelt.

15-Jähriger kann auf Strafmilderung hoffen

Bis sein Geständnis am Mittwoch publik wurde, hatte es einige Stunden gedauert. Nach dem Aussage des Jungen legte das Gericht zwar eine Verhandlungspause ein. Doch in dieser Pause gingen Staatsanwalt Rüdiger Ihl, Kassandras Vater und die Anwälte wortlos an Presse und Kameras vorbei. Erst am Ende des Prozesstages sprach Astrid Denecke, die Anwältin des Jungen, zur Presse. Ihr Mandant habe mit seinem Geständnis Kassandra eine Aussage vor Gericht erspart. "Ich denke, er ist erleichtert, dass er ein Geständnis abgelegt hat", sagte Denecke. Weil er sich selbst belastet hat, kann der 15-Jährige außerdem auf eine Strafmilderung hoffen. Auf versuchten Mord stehen maximal zehn Jahre Jugendstrafe.

Urteil dürfte nun schneller fallen

Mit seinem Geständnis hat der Angeklagte dem Gericht viel Arbeit erspart. Die Richter der 3. großen Strafkammer hätten sonst einen Indizien-Prozess vor sich gehabt. Einzige Anknüpfungspunkte für die Täterschaft des 15-Jährigen waren DNA-Spuren und Zeugenaussagen. "Es gibt Spuren wie Fasern und Blut. Sie beweisen, dass der Angeklagte Kontakt mit Kassandra und der Tatwaffe hatte", sagte Staatsanwalt Ihl zu WDR.de.

Die Ermittler kamen dem 15-Jährigen auf die Spur, weil Jugendliche erzählt hatten, dass er in der Nähe des Tatorts war und zur fraglichen Zeit "fluchtartig" das Gelände der Schule verlassen hatte. Ein DNA-Abgleich zwischen der Kleidung des Jugendlichen und dem Opfer hatte den Verdacht erhärtet.

Ursprünglich war das Urteil für den 23. Juni angepeilt worden. Nun dürfte er früher beendet werden.

07.04.2010

http://www.wdr.de/themen/panorama/27/velbert_kanalschacht/100407_vorbericht.jhtml?rubrikenstyle=panorama

 

 

 

 

 


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