Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Worms

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Worms

Kreisfreie Stadt

Stadtverwaltung Worms

Marktplatz 2

67547 Worms 

 

Telefon: 06241 / 853 - 0

Fax: 06241 / 853 - 1598

 

E-Mail: 

Internet: http://worms.de

 

 

Internetauftritt der Stadt Worms (08/2011)

Visuelle Gestaltung: schlumpi

Informationsgehalt: 

Nutzerfreundlichkeit: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: 

 

 

 

Bundesland Rheinland-Pfalz

 

 

Jugendamt Worms

Stadtjugendamt

 

 

Zuständiges Amtsgericht:

Amtsgericht Worms

 

 

Väternotruf Worms

August Mustermann

Musterstraße 1

67547 Worms

Telefon: 06241 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Christine Ripier-Kramer - Bereichsleiterin Soziales, Jugend und Wohnen der Stadt Worms (ab , ..., 2008)

 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Frau Carmen Scheu - Jugendamt Worms (ab , ..., 2008)

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Worms

überregionale Beratung

http://familienberatung-worms.de

 

 

Familienberatung Bad Dürkheim

überregionale Beratung 

http://familienberatung-bad-duerkheim.de

 

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Synagogenplatz 2 

67547 Worms

Telefon: 06241 / 853-5905

E-Mail: rainer.gruber@worms.de

Internet: http://www.worms.de

Träger: Stadt

Angebote: Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Partnerberatung, Gruppenarbeit

 

 

Ehe-, Familien- und Lebensberatung

Kriemhildenstr. 6 

67547 Worms

Telefon: 06241 / 2681-24

E-Mail: ehe-familienberatung@caritas-worms.de

Internet: http://www.beratung-worms.de

Träger: Caritasverband

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Krisenintervention, Partnerberatung, Sexualberatung, Telefonische Beratung

 

 

Psychologische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen

Seminariumsgasse 1 

67547 Worms

Telefon: 06241 / 27514

E-Mail:

Internet: http://www.psychologischeberatungsstelle.de

Träger: Evangelische Kirche

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung)

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Stadtverwaltung Worms Jugendamt-Allgemeiner Sozialdienst

Kriemhildenstr. 8  

67547 Worms

Telefon: 06241 / 853-0

E-Mail: jugendamt@worms.de

Internet: http://www.worms.de

Träger:

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Krisenintervention, Familienberatung, Sozialberatung

 

 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für die Stadt Worms

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus Worms

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Worms noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus Worms

Straße: 

67500 Worms 

Telefon: 06241 / 43591, 0174-8072638

E-Mail: frauenhaus@drk-worms.de

Internet: http://www.frauenhaus-worms.de

Träger: Deutsches Rotes Kreuz

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention, Beratung für Opfer jeglicher Gewalt (laut Angaben auf www.dajeb.de offenbar auch Beratung für Männer als Opfer von Gewalt)

 

 

 


 

 

Bericht Rheinpfalz vom 23.08.2008

„Bezug war ihm bewusst"

Bewährungsstrafe und Berufsverbot im „Spatzennest"-Prozess - Gericht spricht auch Worms an

 

KAISERSLAUTERN (ahb). Mit einem Urteil, das zwischen den Forderungen von Anklage und Verteidigung liegt, ist gestern vor der Großen Jugendkammer Des Landgerichts Kaiserslautern der sogenannte „Spatzennest"-Prozess zu Ende gegangen. Der wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagte Sozialpädagoge und frühere Kinderheimleiter erhielt ein Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung und ein befristetes Berufsverbot.

 

In 21 Fällen von sexuellem Missbrauch kleiner Mädchen bei einer Freizeit der Kirchengemeinden Ramsen (Donnersbergkreis) Im Sommer 2007 in Österreich hatte die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern Anklage erhoben. Zugelassen wurden vom Gericht acht Fälle, vier wies es zurück. In den restlichen neun Fällen laufen noch Ermittlungen. Die seit 29. Juli verhandelten Anklagen endeten gestern in zwei Fällen mit einer Verurteilung. In sechs wurde der jetzt 41-jährige frühere Leiter des Ramser Kinderheims „Spatzennest" freigesprochen.

 

Wie berichtet, ging es bei den Vorwürfen um das Eincremen und Duschen von Mädchen zwischen sechs und elf Jahren, auch I'm Genitalbereich, sowie um zwei Einläufe mit einem rezeptfreien Mittel. Diese Handlungen seien nur vorgeblich medizinisch und hygienisch notwendig, tatsächlich aber sexuell motiviert gewesen, hatte Staatsanwältin Astrid Gebing argumentiert. Die Verteidiger Helmut Schneider und Hans-Dieter Bäcker vertraten demgegenüber den Standpunkt ihres Mandanten, der im Verlauf der Verhandlung zwar einräumte, eventuell Grenzen überschritten zu haben. Dies sei aber ohne Vorsatz und nur aus Fürsorge geschehen.

 

Verurteilt wurde der Sozialpädagoge und Krankenpfleger in zwei Fällen wegen Eincremens. Dabei folgte die Kammer dem Bundesgerichtshof, wonach sexuelle Handlungen nach ihrem äußeren Erscheinungsbild eindeutig sexualbezogen sein müssen. Die Gesamtumstände relativierten dies in beiden Fällen nicht: Das Eincremen sei nicht notwendig gewesen. Indem der 41-Jährige die Kinder mit der bloßen Hand eingecremt habe, sei zudem die Erheblichkeitsschwelle überschritten worden. Eine tatsächliche sexuelle Motivation spiele keine Rolle. Jedoch sei dem Verurteilten wegen eines früheren Ermittlungsverfahrens der sexuelle Bezug seiner Handlungen bewusst gewesen.

 

Taten von „geringer Intensität" 

Dass Grenzüberschreitungen nicht immer als sexuelle Handlungen eingeordnet werden müssen, machte die Kammer am Beispiel Duschen einer Siebenjährigen deutlich, einer der Fälle, in dem der Sozialpädagoge freigesprochen wurde. Das Berühren im Genitalbereich sei dabei nicht erheblich gewesen, zudem habe er die Verantwortung für die Pflege Des Mädchens gehabt. Bei den Einläufen sah die Kammer die Überlagerung eines sexuellen Bezugs durch die medizinische Notwendigkeit, weil beide Kinder an Verstopfung gelitten hätten. 

Wegen der „geringen Intensität der Straftaten" legte die Kammer ein Gesamtstrafmaß von einem Jahr Haft auf Bewährung fest. Sie glaubt, dass sich der Verurteilte nichts mehr zuschulden kommen lässt, weil er das Risiko nun gut einschätzen könne. Denn mit diesem Prozess habe ER erfahren, dass sexueller Missbrauch auch dann öffentlich werden könne, wenn er sich im Betreuungsumfeld abspiele.

 

Dessen ungeachtet erteilte die Kammer dem Sozialpädagogen ein dreijähriges Berufsverbot in der Kinder- und Jugendarbeit mit Mädchen unter 14 Jahren. Bei der Abwägung habe nichts gegen ein solches Verbot gesprochen. Die Taten habe der Verurteilte unter Missbrauch seines Berufs begangen. Und er würde wieder solche Taten begehen, wenn er weiterarbeiten dürfte.

 

Die Prozessparteien behielten sich gestern vor, Revision einzulegen, das Urteil ist also nicht rechtskräftig. Staatsanwältin Gebing zeigte sich froh über das von ihr beantragte Berufsverbot. Ansonsten hätte sie sich allerdings „etwas mehr vorstellen können". Auf jeden Fall werde die Staatsanwaltschaft weiter ermitteln. „Nicht sonderlich enttäuscht" waren die Verteidiger Des 41-Jährigen, auch wenn sie auf Freispruch in allen Fällen gehofft hatten. Doch seien gerade die massiveren Vorwürfe vom Tisch und das oberste Ziel, ihren Mandanten vor einer Haftstrafe zu bewahren, erreicht, so Helmut Schneider.

 

Die Kammer sprach gestern auch den Zusammenhang zwischen dem Verurteilten und den Wormser Missbrauchsprozessen von 1994 bis 1997 an. Wie berichtet, hatte das Jugendamt Worms damals im „Spatzennest" sechs Kinder wegen der Prozesse gegen ihre Eltern untergebracht. Nach den Freisprüchen wollten sie nicht mehr in ihre Familien zurück. Die Schuld daran gaben bundesweite Medien dem Sozialpädagogen: Er habe eine Vorliebe für kleine Mädchen, habe die Kinder emotional von sich abhängig gemacht und entsprechend manipuliert. Das Jugendamt Worms wurde verdächtigt, dies zu decken.

 

Worms sieht Träger in der Pflicht 

Zuletzt im „Spatzennest" untergebracht waren neun Kinder - fünf von ihnen aus Worms -, die aber nicht mehr aus den damaligen Prozessen stammten und auch nicht von den in Kaiserslautern verhandelten Anklagen betroffen waren. Seit der Schließung der Einrichtung Ende 2007 werden sie in anderen Heimen betreut. Die Stadt Worms lehnt es auch nach der gestrigen Verurteilung ab, über frühere Vorwürfe gegen den Heimleiter zu reden. Daneben verweist sie darauf, dass die fortlaufende Überwachung der Eignung des in Heimen eingesetzten Personals dem jeweiligen Träger obliege, Im „Spatzennest"-Fall der Jugendhilfe-Einrichtungen Südwest im südpfälzischen Schwegenheim. Nach Bekanntwerden der jüngsten Vorwürfe habe das Jugendamt sofort reagiert und die Kinder anderswo untergebracht. Bis zu diesem Zeitpunkt im November 2007 habe es aber auch bei dem für die Heimaufsicht zuständigen Landesjugendamt keine Anhaltspunkte für eine frühere Herausnahme gegeben.

HERBERA

 

 


 

 

 

Regionalnachrichten aus Ihrer Zeitung

Plötzlich steht das Jugendamt an der Tür

Blaue Flecken und ein schlimmer Verdacht - Familie werden zwei Kleinkinder entzogen

 

Vom 27.02.2008

Ein einschneidendes Erlebnis hat ein junges Paar zu verarbeiten. Das Jugendamt entzog den unverheirateten Wormsern vor Weihnachten beide Kinder, weil der Verdacht bestand, der Mann habe dem Jungen Gewalt angetan. Das Familiengericht schickt die Kinder jetzt zurück: nach fast drei Monaten.

 

Von

Roland Keth

"Eines Abends stand das Jugendamt völlig überraschend vor unserer Tür. Ich sollte einige Sachen zusammenpacken, mich von meinem Partner trennen und zunächst einmal woanders schlafen, im Frauenhaus oder bei meiner Schwägerin." "Zwischen Tür und Angel" will Vanessa M. (Name geändert, Red.) von dem schrecklichen Verdacht erfahren haben, ihr Freund, der nicht der Vater der Kinder ist, misshandele ihren vierjährigen Sohn. Der kleine Junge trage häufiger blaue Flecken am Körper und habe mehrfach geäußert, Angst vor Vanessa M.´s Partner zu haben. Dies alles habe der Kindergarten dokumentiert und ans Jugendamt weitergegeben, erfuhr die "völlig entsetzte" Mutter von den beiden Behördenvertretern.

Wie die 29-Jährige der WZ weiter berichtete, habe man sich dann darauf verständigt, dass sie mit ihrem 39-jährigen Freund Helmut T. (Name geändert, Red.) am nächsten Tag mit ihren beiden Kindern - dem vierjährigen Sohn und der dreijährigen Tochter - zum Jugendamt kommen solle. "Weil wir aber so ein komisches Gefühl hatten, sind wir zunächst alleine hingefahren", berichtet die attraktive junge Frau, "haben uns aber einen schrecklichen Anpfiff eingefangen." Die Eltern ihres Partners, wohin sie die beiden Kinder hingebracht hatten, mussten sie sofort ins Jugendamt nachbringen. Danach habe man die Kinder weggeführt und an einem unbekannten Ort untergebracht.

Anschließend versuchten Vanessa M. und Helmut T., die Vorwürfe zu widerlegen. Die blauen Flecken am Körper des kleinen Jungen erklärten sie mit dessen Tollpatschigkeit. Bei seinen Erzählungen über angebliche Gewalttaten habe der Vierjährige wahrscheinlich seinen leiblichen Vater gemeint, nicht Helmut T., der aber den gleichen Vornamen trage, fügen sie hinzu. Vanessa M. und dessen Eltern betonen, dass Helmut T. ein "liebevoller Familienmensch" sei, der noch nie Kinder geschlagen habe. Der Beschuldigte legt eidesstattliche Erklärungen seiner beiden Ex-Frauen, mit denen er fünf Kinder hat, sowie von Verwandten und Nachbarn vor. "Ich hätte genauso gut gegen die Wand reden können, die hatten ihre vorgefasste Meinung", lässt Helmut T. kein gutes Haar an den Jugendamtsvertretern. Beide werfen Behörde und Kindergartenteam vor, mit haltlosen Vorwürfen zu argumentieren und vorher nie das Gespräch mit ihnen gesucht zu haben. "Dabei hätte das Jugendamt jederzeit zu uns kommen können, wir haben nichts zu verbergen."

Christine Ripier-Kramer, Bereichsleiterin Soziales, Jugend und Wohnen bei der Stadt, sieht sich aus rechtlichen Gründen nicht in der Lage, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Sie versichert allerdings, dass Entscheidungen dieser Tragweite niemals ungeprüft, nie alleine und ohne Einschaltung des Familiengerichts getroffen würden. "Das gilt generell." Und das Familiengericht hat nun gute Nachrichten für die Familie (siehe unten stehenden Artikel).

http://www.wormser-zeitung.de/region/objekt.php3?artikel_id=3178229

 

 

 


 

 

Kindestötung

24jährige Italienerin in Untersuchungshaft genommen

Eine 24-jährige Italienerin aus Worms steht in Verdacht, unmittelbar nach der Geburt ihr Kind getötet zu haben. Die Frau meldete sich am gestrigen Nachmittag bei der Polizei in Worms und teilte mit, sie habe in der Nacht zum 2. Dezember ein Kind tot geboren. Den Leichnam habe sie in einer Mülltonne abgelegt. Die heute durchgeführte Obduktion ergab jedoch, dass der männliche Säugling nach der Geburt gelebt hat und an den Folgen schwerster Kopfverletzungen verstorben ist.

Die Frau hatte ihre Schwangerschaft vor Mutter und Bruder, mit denen sie gemeinsam zusammen lebt, bis zum Schluss verheimlicht.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat die Haftrichterin bei dem Amtsgericht in Mainz gegen die Frau heute Haftbefehl wegen Totschlags erlassen.

Datum: 06.12.2005

Herausgeber: Staatsanwaltschaft Mainz

http://cms.justiz.rlp.de/icc/justiz/nav/634/634b8384-d698-11d4-a73d-0050045687ab,32d20146-2450-0801-c5ec-3f1f9f9d3490,,,aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042

 

 

 


 

 

 

Der Spiegel (9) vom 28.02.2005

 

Nachlese zu den legendären Wormser Missbrauchsprozessen

 

STRAFJUSTIZ

Seite 50-56

 

"Ausgestanden ist die Sache nicht"

Nachlese zu den legendären Wormser Missbrauchsprozessen: Seit elf Jahren sitzen noch immer Kinder im Heim, die freigesprochenen Eltern bemühen sich ohne Aussicht auf Erfolg um Kontakt. Ein Gutachten beschreibt erschreckende Zustände. 

Von Gisela Friedrichsen

...

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: Peter Stefan Ruth [mailto:peterstefanruth@gmx.de]

Gesendet: Donnerstag, 23. Juni 2005 00:07

An: i

Betreff: 

 

 

Hallo Betroffene,

...

Meine Geschichte kann unter

www.jugendamtswillkuer.de.vu

 

nachgelesen werden. Über eine Kontaktaufnahme zum Erfahrungsaustausch würde ich mich ganz herzlich freuen. Eine Bitte hätte ich noch. Ich suche einen Betroffenen oder eine Betroffene, die bei Pflege- oder Stiefeltern aufgewachsen ist und darüber berichten kann. Dies könnte mir bei den Bemühungen um Kontakt zu meiner Tochter helfen, denn das Verhalten des Jugendamtes finde ich unverantwortlich.

Viele Grüße

Peter Stefan Ruth

0721/370313

 

 


 

 

DER SPIEGEL 13/1998 vom 23. März 1998, Seiten 104-107

Vom Dinosaurier gekratzt

Der Freispruch von 24 des sexuellen Mißbrauchs von Kindern angeklagten Männern und Frauen aus Worms ist rechtskräftig. Jetzt scheiterte auch der Versuch, wenigstens einem 25., dem letzten Angeklagten, Mißbrauch nachzuweisen.

 

Von Gisela Friedrichsen

...

 

 

http://www.pappa.com/mmdm/worms4.htm

 

 

 

 


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