Väternotruf informiert zum Thema

Landgericht Hanau


 

 

Landgericht Hanau

Nußallee 17

63450 Hanau

 

Telefon: 06181 / 297-0

Fax: 06181 / 297-203

 

E-Mail: verwaltung@lg-hanau.justiz.hessen.de

Internet: www.lg-hanau.justiz.hessen.de

 

 

Internetauftritt des Landgerichts Hanau (01/2014)

Informationsgehalt: miserabel

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Hessen eigentlich Steuern, wenn die Hessische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt. 

26.04.2012: Steuern. Abgabenlast in Deutschland am zweithöchsten. 49,8 Prozent des Gehalts sind für den Staat - http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article106228352/Spitze-in-der-Steuerwelt.html

 

 

Bundesland Hessen

Oberlandesgericht Frankfurt/Main

 

 

Präsidentin am Landgericht Hanau: Susanne Wetzel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Hanau / Präsidentin am Landgericht Hanau (ab 02.08.2010, ..., 2014) - 16.11.1990 bis 15.08.1993 als Richterin auf Probe abgeordnet an das Landgericht Frankfurt am Main. Am 06.081993 zur Richterin am Landgericht Frankfurt am Main ernannt. Eine Abordnung an das Hessische Ministerium der Justiz erfolgte vom 7. November 1994 bis 28. November 2004. Am 25. Oktober 1999 wurde sie zur Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt am Main ernannt. Im Handbuch der Justiz 1998 unter dem Namen Susanne Franke ab 16.08.1993 als Richterin am Landgericht Frankfurt am Main - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.1999 als Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 29.11.2004 als Vizepräsidentin am Landgericht Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 unter dem Namen Susanne Franke ab 02.08.2010 als Präsidentin am Landgericht Hanau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 unter dem Namen Susanne Wetzel ab 02.08.2010 als Präsidentin am Landgericht Hanau aufgeführt. ... zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz". Herzlichen Glückwunsch, möge die Liebe niemals enden. Siehe auch Pressemeldung unten. Namensgleichheit mit: Ulrich Wetzel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Richter am Amtsgericht Seligenstadt / Familiengericht / Direktor am Amtsgericht Seligenstadt (ab 04.02.2011, ..., 2012) - erste Dienststelle als Richter 1990 beim Amtsgericht Wetzlar. Im Handbuch der Justiz 2000 ab 15.01.1993 als Richter am Amtsgericht Frankfurt am Main aufgeführt. Anschließend beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Im Handbuch der Justiz 2002, 2004, 2006 und 2008 unter dem Namen Ulrich Wetzel nicht aufgeführt.

Vizepräsident am Landgericht Hanau: Andreas Weiß (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) -  Vorsitzender Richter am Landgericht Hanau / Vizepräsident am Landgericht Hanau (ab 01.01.2014, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 08.03.1999 als Richter am Amtsgericht Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 24.10.2007 als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Frankfurt am Main aufgeführt. 2012: Pressesprecher Strafprozess. 2013: stellvertretender Pressesprecher Strafprozess.

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Hessen beschäftigen am Landgericht Hanau eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Richter/innen, Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

 

 

Amtsgerichte:

Amtsgericht Gelnhausen

Amtsgericht Hanau

Amtsgericht Schlüchtern - das Amtsgericht Schlüchtern wurde aufgelöst und dessen bisherige Zuständigkeiten vollständig dem Amtsgericht Gelnhausen zugewiesen.

 

 

Staatsanwaltschaft: 

Staatsanwaltschaft Hanau

 

 

Väternotruf Hanau

August Mustermann

Musterstraße 1

63450 Hanau

Telefon: 06181 / ...

E-Mail:

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Landgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Oliver Bahl (Jg. 1969) - Richter am Landgericht Hanau (ab 17.05.2002, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 17.05.1999 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt.

Carmen Buxbaum (Jg. 1966) - Richterin am Landgericht Hanau (ab 19.10.2001, ..., 2008)

Regina Edelmann (Jg. 1957) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Hanau (ab 13.05.1988, ..., 2008)

Silke Eilzer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1975) - Richterin am Landgericht Hanau (ab 16.07.2009, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 20.02.2006 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 16.07.2009 als Richterin am Landgericht Hanau - abgeordnet - aufgeführt.

Kolja Fuchs (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1976) - Richter am Landgericht Hanau (ab , ..., 2014, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 24.01.2005 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 28.10.2008 als Richter am Amtsgericht Gelnhausen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 28.10.2008 als Richter am Amtsgericht Gelnhausen - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 und 2016 ab 17.10.2008 als Richter am Landgericht Hanau aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Eva-Maria Götting (Jg. 1967) - Richterin am Landgericht Hanau (ab 15.04.1999, ..., 2008)

Dr. Peter Graßmück (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - Vorsitzender Richter am Landgericht Hanau (ab 13.12.2001, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2000 ab 12.10.1992 als Richter am Landgericht Hanau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2014 ab 13.12.2001 als Vorsitzender Richter am Landgericht Hanau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 08.02.2012 als Vizepräsident am Landgericht Hanau aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt möglicherweise fehlerhaft.

Dietmar Jorda (Jg. 1956) - Richter am Landgericht Hanau (ab 01.04.1990, ..., 2008)

Jutta Kling-Distel (Jg. 1958) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Hanau (ab 05.11.1998, ..., 2008)

Peter Koubek (Jg. 1960) - Richter am Landgericht Hanau (ab 13.07.1992, ..., 2008)

Jörg Oberländer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Landgericht Hanau (ab 14.10.1994, ..., 2006) - im Handbuch der Justiz 2002 und 2006 ab 14.10.1994 als Richter am Landgericht Hanau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2010 unter dem Namen Jörg Oberländer nicht aufgeführt. Namensgleichheit mit: Coretta Oberländer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1969) - Richterin am Landgericht Hanau (ab 17.05.2002, ..., 2010)

Coretta Oberländer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1969) - Richterin am Landgericht Hanau (ab 17.05.2002, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 unter dem Namen Coretta Frick ab 04.10.1999 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2010 unter dem Namen Coretta Oberländer ab 17.05.2002 als Richterin am Landgericht Hanau aufgeführt. ... zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz". Herzlichen Glückwunsch, möge die Liebe niemals enden.  Namensgleichheit mit: Jörg Oberländer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Landgericht Hanau (ab 14.10.1994, ..., 2006) 

Angelika Peter (Jg. 1960) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Hanau (ab 07.04.2005, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 19.09.1991 als Richterin am Landgericht Hanau aufgeführt. Siehe Pressemeldung unten.

Tanja Phillip (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1974) - Richterin am Amtsgericht Hanau / Familiengericht (ab 10.08.2009, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 12.02.2008 als Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt.

Dr. Günther Saur (Jg. 1957) - Vorsitzender Richter am Landgericht Hanau (ab 01.07.2001, ..., 2008)

Ulrich Scheuermann (Jg. 1952) - Vorsitzender Richter am Landgericht Hanau (ab 19.08.1993, ..., 2008)

Dr. Alexandra Stark (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Richterin am Landgericht Hanau / 2. Zivilkammer (ab 15.09.2000, ..., 2012) - 2012: Pressesprecherin des Landgerichts Hanau für den Bereich der Zivilverfahren.

Dr. Tanja Stiller (Jg. 1973) - Richterin am Landgericht Hanau (ab 26.08.2003, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 18.09.2000 als Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt.

Jürgen Stocklöw (Jg. 1961) - Richter am Landgericht Hanau (ab 01.12.2006, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.05.1993 als Richter am Amtsgericht Hanau aufgeführt.

Andreas Weiß (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) -  Vorsitzender Richter am Landgericht Hanau / Vizepräsident am Landgericht Hanau (ab 01.01.2014, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 08.03.1999 als Richter am Amtsgericht Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 24.10.2007 als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Frankfurt am Main aufgeführt. 2012: Pressesprecher Strafprozess. 2013: stellvertretender Pressesprecher Strafprozess.

Susanne Wetzel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Hanau / Präsidentin am Landgericht Hanau (ab 02.08.2010, ..., 2014) - 16.11.1990 bis 15.08.1993 als Richterin auf Probe abgeordnet an das Landgericht Frankfurt am Main. Am 06.081993 zur Richterin am Landgericht Frankfurt am Main ernannt. Eine Abordnung an das Hessische Ministerium der Justiz erfolgte vom 7. November 1994 bis 28. November 2004. Am 25. Oktober 1999 wurde sie zur Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt am Main ernannt. Im Handbuch der Justiz 1998 unter dem Namen Susanne Franke ab 16.08.1993 als Richterin am Landgericht Frankfurt am Main - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.1999 als Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 29.11.2004 als Vizepräsidentin am Landgericht Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 unter dem Namen Susanne Franke ab 02.08.2010 als Präsidentin am Landgericht Hanau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 unter dem Namen Susanne Wetzel ab 02.08.2010 als Präsidentin am Landgericht Hanau aufgeführt. ... zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz". Herzlichen Glückwunsch, möge die Liebe niemals enden. Siehe auch Pressemeldung unten. Namensgleichheit mit: Ulrich Wetzel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Richter am Amtsgericht Seligenstadt / Familiengericht / Direktor am Amtsgericht Seligenstadt (ab 04.02.2011, ..., 2012) - erste Dienststelle als Richter 1990 beim Amtsgericht Wetzlar. Im Handbuch der Justiz 2000 ab 15.01.1993 als Richter am Amtsgericht Frankfurt am Main aufgeführt. Anschließend beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Im Handbuch der Justiz 2002, 2004, 2006 und 2008 unter dem Namen Ulrich Wetzel nicht aufgeführt.

Andrea Zeyß (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richterin am Landgericht Hanau (ab 01.11.2010, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 18.07.1994 als Richterin am Amtsgericht Hanau aufgeführt.

 

 

?

28.09.2012: Showverhandlung vor dem Familiengericht - Amtsgericht - unter Leitung von Herrn Richter am AG Bussian - http://www.ag-hanau.justiz.hessen.de/irj/servlet/prt/portal/prtroot/slimp.CMReader/HMdJ_15/AMG_Hanau_Internet/med/13b/13b309c1-0616-0931-f012-f312b417c0cf,22222222-2222-2222-2222-222222222222

28.09.2012: "Kurzvortrag - durch Herrn Richter am AG Rieble zum Thema Geschwindigkeitsmessungen - Ordnungswidrigkeiten und verbreitete Rechtsirrtümer, Führerscheinfolgen“ - http://www.ag-hanau.justiz.hessen.de/irj/servlet/prt/portal/prtroot/slimp.CMReader/HMdJ_15/AMG_Hanau_Internet/med/13b/13b309c1-0616-0931-f012-f312b417c0cf,22222222-2222-2222-2222-222222222222

Gernot Zehelein (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1978) - Richter am Amtsgericht München (ab 01.07.2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.07.2006 als Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk München aufgeführt. Namensgleichheit mit: 28.09.2012: "Showverhandlung vor dem Zivilgericht - Amtsgericht- unter Leitung von Herrn Richter am AG Dr. Zehelein" - http://www.ag-hanau.justiz.hessen.de/irj/servlet/prt/portal/prtroot/slimp.CMReader/HMdJ_15/AMG_Hanau_Internet/med/13b/13b309c1-0616-0931-f012-f312b417c0cf,22222222-2222-2222-2222-222222222222

 

 

Nicht mehr als Richter am Landgericht Hanau tätig:

Dr. Peter Bub (Jg. 1961) - Richter am Oberlandesgericht Frankfurt am Main (ab 01.05.2004, ..., FamRZ 8/2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 28.07.1998 als Richter am Landgericht Hanau aufgeführt.

Arnold Erdmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Richter am Amtsgericht Hanau (ab 01.02.2005, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 14.12.1998 als Richter am Landgericht Hanau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.09.1995 als Richter am Amtsgericht Hanau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.02.2005 als Richter am Amtsgericht Hanau aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz offenbar fehlerhaft.

Erich Fischer (geb. 06.03.1956 in Hanau - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst) - Richter am Amtsgericht Frankfurt am Main / Präsident am Amtsgericht Frankfurt am Main (ab 15.08.2015, ..., 2016) - 1980 bis 1981 Rechtspfleger am Amtsgericht Langen. 1986 erstes juristischen Staatsexamen - Vorbereitungsdienst im Landgerichtsbezirk Hanau. 1989 Zweites juristisches Staatsexamen. Ab 01.11.1989 Richter auf Probe am Landgericht Hanau. Ab 01.11.1992 Richter am Landgericht Hanau. Von 1998 bis 1999 abgeordnet an das Oberlandesgericht in Frankfurt am Main. Ab Januar 2000 Vorsitzender Richter am Landgericht Hanau. Von 2004 bis 2007 in das Hessische Justizministerium und die Hessische Staatskanzlei als Referatsleiter „Justiz“ abgeordnet. Im Handbuch der Justiz 1992 ab 01.11.1989 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1994 und 1998 ab 01.11.1992 als Richter am Landgericht Hanau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2000 ab 01.11.1992 als Vorsitzender Richter am Landgericht Hanau aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.04.2007 als Vizepräsident am Amtsgericht Offenbach am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 23.04.2009 als Präsident am Amtsgericht Kassel aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.10.2013 als Präsident am Landgericht Fulda aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 15.08.2015 als Präsident am Amtsgericht Frankfurt am Main aufgeführt.       

Dr. Klaus Frech (Jg. 1944) - Vorsitzender Richter am Landgericht Hanau (ab 01.10.1989, ..., 2008)  

Dr. Dieter Fritz (Jg. 1958) - Richter am Amtsgericht Hanau (ab 01.09.1990, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.1990 als Richter am Landgericht Hanau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 nicht mehr eingetragen.

Silvia Hauffen (Jg. 1962) - Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt am Main / 1. Zivilsenat (ab Juli 2008, ..., 2008) - ab 10.02.1995 Richterin am Landgericht Hanau / 2. Zivilkammer

Volker Horn (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1968) - Richter am Amtsgericht Langen (Hessen) / Direktor am Amtsgericht Langen (Hessen) (ab 01.04.2008, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 13.09.1999 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 13.09.1999 als Richter am Landgericht Hanau - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2006 ab 01.04.2003 als Richter am Amtsgericht Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 nicht aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.04.2008 als Direktor am Amtsgericht Langen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 nicht aufgeführt. Namensgleichheit mit: Livia Horn (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1972) - Richterin am Amtsgericht Offenbach (ab 29.05.2009, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab ab 29.05.2009 als Richterin am Amtsgericht Offenbach aufgeführt.

Dr. Christoph Koller (Jg. 1966) - Richter am Oberlandesgericht Frankfurt am Main / 5. Strafsenat und 18. Zivilsenat (ab 22.1.2010, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.08.2001 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt. Ab 25.07.2003 Richter am Landgericht Hanau.

Dr. Rainer Mößinger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1945) - Vorsitzender Richter am Landgericht Hanau / 2. Zivilkammer / Präsident am Landgericht Hanau (ab 01.11.2000, ..., 2010)

Petra Schott-Pfeifer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richterin am Amtsgericht Offenbach / Vizepräsidentin am Amtsgericht Offenbach am Main (ab , ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 29.11.1995 als Richterin am Landgericht Hanau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 16.08.2006 als stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Hanau und als Mitglied des Hessischen Staatsgerichtshof aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.09.2011 als Direktorin am Amtsgericht Büdingen und als Mitglied des Hessischen Staatsgerichtshof aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 04.05.1992 als Vizepräsidentin am Amtsgericht Offenbach am Main aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Manfred Steder (geb. 20.02.1950 in Frankfurt/Main) - Richter am Landgericht Stralsund / Präsident am Landgericht Stralsund (ab 08.02.2000, ..., 2010) - ab 1977  Proberichter in Hessen, wo er später bei den Landgerichten Darmstadt und Hanau eingesetzt wurde. Juli 1991 Abordnung in den Geschäftsbereich des Ministers für Justiz, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Dort  zunächst am damaligen Bezirksgericht Schwerin im "besonderen Senat für Zivilsachen" und dem "besonderen Senat für Strafsachen" tätig. Mit der Errichtung des Oberlandesgerichts Rostock zum 1. Juli1992 dorthin als Richter abgeordnet und zum 1. September 1994 als Richter am Oberlandesgericht nach Mecklenburg-Vorpommern versetzt. Mit Abordnung zum 1. März 1995 an das Justizministerium abgeordnet, wo er zunächst als Haushaltsreferent und später als Generalreferent für Personal und Stellvertreter des Abteilungsleiters eingesetzt wurde. Nach der Beförderung im Jahr 1998 zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht nahm er diese Tätigkeit seit Januar 1999 wahr. Am 8. Februar 2000 zum Präsidenten des Landgerichts Stralsund ernannt. War im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.08.1980 als Richter am Landgericht Darmstadt aufgeführt. Namensgleichheiten mit anderen Personen haben keine Bedeutung und sind mit Sicherheit rein zufällig. Susanne Steder - Direktorin am Amtsgericht Neubrandenburg

Peter Strieder (Jg. 1944) - Vorsitzender Richter am Landgericht Hanau (ab 01.01.1989, ..., 2008)

Dr. Manfred Uffelmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1946) - Vorsitzender Richter am Landgericht Hanau / Vizepräsident am Landgericht Hanau (ab 22.07.1998, ..., 2010)

 

 

Rechtspfleger:

 

 

Bezirksrevisor: 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Hanau

überregionale Beratung

http://familienberatung-hanau.org

 

 

Rechtsanwälte:

 

Anwaltskanzlei Bernd Gutschank

Hanauer Str. 3

63505 Langenselbold

Tel: 06184 / 939600

Fax: 06184 / 939800

Email: gutschank@t-online.de

Internet: www.rechtsanwalt-gutschank.de

 

 

H. Michael Roth

Rechtsanwalt

Walther-Rathenau-Str. 48

63486 Bruchköbel

Tel: 06181 / 78488

Fax: 06181 78999

Internet: www.rechtsanwaltroth.de

 

 

Gutachter:

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Landgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 


 

 

Main-Kinzig-Kreis

Franke neue Präsidentin des Landgerichts Hanau

04.08.2010 - MAIN-KINZIG

49-Jährige tritt die Nachfolge von Dr. Rainer Mößinger an - Justizminister Jörg-Uwe Hahn: Vorbildliches Engagement

(gt). „Mit Susanne Franke, die ich mit Wirkung vom heutigen Tage zur neuen Präsidentin des Landgerichts Hanau ernenne, erhält dieses eine qualifizierte und erfahrene Behördenleiterin, die sich mit vorbildlichem Engagement und Geschick in die hessische Justiz einbringt. Bei Susanne Franke weiß ich das Landgericht Hanau in guten Händen“, sagte Justizminister Jörg-Uwe Hahn anlässlich einer Feierstunde in Wiesbaden.

Susanne Franke wurde am 12. Juni 1961 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Abitur begann sie 1981 das Studium der Rechtswissenschaften an der Johann-Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. 1986 legte sie ihr erstes juristisches Staatsexamen ab. Ihren juristischen Vorbereitungsdienst begann sie im Januar 1987 und absolvierte ihr zweites juristisches Staatsexamen am 23. Februar 1990. Vom 24. Februar bis 15. November 1990 war sie als angestellte Rechtsanwältin in Frankfurt am Main tätig. Vom 16. November 1990 bis 15. August 1993 war sie zur Richterin auf Probe an das Landgericht Frankfurt am Main berufen. Am 16. August 1993 wurde sie zur Richterin am Landgericht Frankfurt am Main ernannt. Eine Abordnung an das Hessische Ministerium der Justiz erfolgte vom 7. November 1994 bis 28. November 2004. Am 25. Oktober 1999 wurde sie zur Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt am Main ernannt.

„Würdige Nachfolgerin“

Die Ernennung zur Vizepräsidentin des Landgerichts Frankfurt erfolgte am 29. November 2004. Dort zählte zu ihrem Aufgaben- und Verantwortungsbereich die Betreuung der Tätigkeit des Landgerichts im strafrechtlichen Bereich einschließlich der Schöffenangelegenheiten, die Angelegenheiten der Notare, Referendarangelegenheiten, die Weiterführung der Modernisierung des Gerichts, die Informationstechnologie, Angelegenheiten der Dolmetscher und Übersetzer, Apostillen und Legalisationen von Urkunden sowie eine Vielzahl von Einzelangelegenheiten. Daneben führt sie den Vorsitz der 31. Strafkammer. „Susanne Franke ist eine würdige Nachfolgerin des ehemaligen Präsidenten des Landgerichts Hanau, Dr. Rainer Mößinger, der zum 1. Juni nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand trat“, betonte Hahn.

http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/aus-der-nachbarschaft/main-kinzig-kreis/9220603.htm

 

 


 

 

PRO ASYL Bundesweite Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge e.V.

Presseerklärung

21. Juli 2009

Gerichtliches Nachspiel zu einem Suizid in Abschiebungshaft

Arzt wegen fahrlässiger Tötung auf der Anklagebank

PRO ASYL: Mustafa Alcali starb im Spinnennetz der Abschiebungsbetreiber

 

Am Donnerstag steht der Facharzt für Psychiatrie, Heinrich W., in Frankfurt am Main vor Gericht. Das Amtsgericht wird sich mit der Frage befassen müssen, welche Verantwortung der Arzt für den Suizid des Kurden Mustafa Alcali, der sich am 27. Juni 2007 mit Hilfe eines zerrissenen T-Shirts in Abschiebungshaft in der JVA Frankfurt am Main I erhängt hat, trägt. Angeklagt ist W. wegen fahrlässiger Tötung.

Der 30-jährige Mustafa Alcali, dessen Asylantrag abgelehnt war, hatte wenige Wochen vor seinem Tod versucht, sich auf offener Straße mit Benzin in Brand zu setzen. Er wurde daraufhin wegen Eigen- und Fremdgefährdung in die Psychiatrie Hanau eingewiesen. Trotz der vorläufigen Diagnose einer schizophrenen Psychose und des Hinweises der behandelnden Ärzte auf ein deutliches Suizidrisiko wurde seine Situation in der Folgezeit bagatellisiert. Der jetzt angeklagte Facharzt hat Alcali offenbar ein einziges Mal im Rahmen eines diagnostischen Gespräches gesehen. Ohne Rücksprache bei den vorbehandelnden Ärzten hielt er Alcali für gesund und wertete die dem Rechtsanwalt von Seiten des Klinikums Hanau mitgeteilte Diagnose und das darin attestierte Suizidrisiko als „Gefälligkeitsschreiben“.

Auf die Anklagebank hätten nach Auffassung von PRO ASYL auch bürokratische Mittäter gehört, denn der Weg zur Fehldiagnose „keine Suizidgefahr“ war ein langer. Außer einem willfährigen Arzt gab es ignorante Richter, die ihren Beitrag zur Katastrophe geleistet haben. „Wem einmal das Stigma des ausreiseunwilligen Ausländers angeheftet wird, der klebt im Spinnennetz der Abschiebungsbetreiber, die jeweils nur soviel wissen wollen, dass ihre Mission nicht gefährdet wird,“ so PRO ASYL-Referent Bernd Mesovic. Die 3. Zivilkammer des Landgerichts Hanau z.B. wird mit dem Vorwurf leben müssen, sich bei der Zurückweisung der sofortigen Beschwerde gegen die Abschiebungshaft, in der Alcali saß, einseitig auf den Befund des jetzt angeklagten Facharztes gestützt zu haben. Warum dieser trotz fortgeschrittenen Pensionsalters als Konsiliararzt der JVA Kassel I wirken durfte, ist ebenfalls klärungsbedürftig.

PRO ASYL hat den Fall im Juli 2007 recherchiert und eine Chronologie dessen veröffentlicht, was eine ignorante Justiz und willfährige Abschiebungsärzte vor Alcalis Tod getan oder unterlassen haben (siehe Anlage).

gez. Bernd Mesovic

Referent

 

Der Prozess findet am 23. Juli 2009 um 10.00 Uhr vor dem Amtsgericht Frankfurt am Main, Gebäude E, Saal 25 statt.

Postfach 16 06 24Telefon: 069/23 06 88internet: www.proasyl.de

60069 Frankfurt / MainTelefax : 069/23 06 50e-mail: proasyl@proasyl.de

 

 


 

 

 

Schelte für den Staatsanwalt

12.05.09 | Hanau

Hanau - (lef) Von großem Medieninteresse begleitet war gestern das Sicherungsverfahren vor der Strafkammer am Landgericht Hanau gegen einen 38 Jahren alten Mann aus Linsengericht-Großenhausen (Main-Kinzig-Kreis), der am 20. Januar seinen Vater im Streit verprügelt haben soll. Das Gericht stellte das Verfahren ein, die Kosten trägt die Staatskasse.

Der Mann muss damit nicht erneut in die Psychiatrie. In der Urteilsbegründung übte Richterin Angela Peter harsche Kritik am Vorgehen der Staatsanwaltschaft.

Bei dem Angeklagten Alexander J. handelt es sich um einen Gewalttäter, der vor zehn Jahren wegen der sadistischen Vergewaltigung von zwei Frauen vom Landgericht Hanau verurteilt und erst vor wenigen Wochen nach acht Jahren und sechs Monaten aus der Haft entlassen worden war, weil der Bundesgerichtshof eine nachträglich verhängte Sicherungsverwahrung des als weiterhin gefährlich eingeschätzten Mannes abgelehnt hatte.

Vor der Verurteilung im Jahr 1999 war J. der Justiz bereits wegen verschiedener Delikte aufgefallen, unter anderem wurde er wegen sexueller Nötigung einer Minderjährigen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Nach der Haftentlassung musste J. unter strengen Auflagen wieder zu seinen Eltern ziehen, die im Ort eine Bäckerei betreiben. Eine Spezialeinheit der Polizei überwachte das Haus zunächst rund um die Uhr.

Am gestrigen Verhandlungstag vor der Strafkammer machte der Beschuldigte persönlich keine Angaben zu dem Vorwurf. Er ließ lediglich von seinem Anwalt erklären, dass er bei dem Streit mit seinem Vater in Notwehr gehandelt habe. Die Eltern machten von ihrem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern.

Der Vater hatte bereits kurz nach der Tat der Staatsanwaltschaft schriftlich mitgeteilt, er habe den Sohn mit einer Holzschale angegriffen, worauf dieser sich gewehrt habe. Dabei sei er gestürzt und habe sich eine Platzwunde zugezogen. Auslöser des Streits seien hohe Telefonkosten des Sohnes gewesen.

Ein Nachbar konnte lediglich eine lautstarke Auseiandersetzung zwischen Vater und Sohn bestätigen. Für die Vorsitzende Richterin Angela Peter gab es auch sonst wenig verwertbare Zeugenangaben. Die erste Befragung der Polizeibeamten, die nach dem Notruf der Mutter eintrafen, sind nicht verwertbar. Die Polizisten hatten Alexander J. nicht vorab über die juristischen Konsequenzen des Gesprächs aufgeklärt.

Der Verteidiger verwies darauf, dass sich seit der Rückkehr des Mannes aus der Haft eine enorme psychische Anspannung in dem Haushalt aufgebaut habe. Das Haus sei ständig von Polizei überwacht worden. Nachts haben Kripo-Wagen mit laufenden Motor vor der Tür gestanden. Vom Gästezimmer einer Wirtschaft gegenüber sei die Bäckerei mit Kameras observiert worden. Die Eltern seien in Sippenhaft genommen worden, so der Anwalt.

In einem gestern vorgelegten Gutachten wurde dem Angeklagten eine schwere psychische Störung attestiert, mutmaßlich verursacht durch einen Hirnschaden, den der Mann als 14-Jähriger bei einem Verkehrsunfall erlitten haben soll. Sein Verteidiger warf dem Gutachter „Voreingenommenheit“ vor.

In früheren Expertisen war von einer psychischen Störung nicht die Rede. Damals gingen Gutachter von einer vollen Schuldfähigkeit des Gewalttäters aus.

http://www.op-online.de/nachrichten/hanau/schelte-staatsanwalt-297615.html

 

 


 

 

Frankfurt/Main (ddp). Für eine zu Unrecht verbüßte Haftstrafe

erhält ein Hausmeister aus Bayern ein Schmerzensgeld in Höhe von 150 000 Euro. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main verurteilte einen Sachverständigen am Dienstag zu der Zahlung, weil er den heute 50-Jährigen mit seinem Gutachten fälschlicherweise schwer belastet hatte. Der Mann hatte wegen eines vermeintlichen Banküberfalls acht Jahre in Haft gesessen.

Bei dem Überfall im März 1991 hatte eine Überwachungskamera den Täter erfasst. Vor dem Landgericht Nürnberg identifizierte ein Anthropologe den Mann dann fälschlicherweise als den Täter und führte aus, dass «keinerlei Zweifel» bestünden. Erst nach Verbüßung der langjährigen Haftstrafe klärte sich der Irrtum auf.

Der Mann hatte daraufhin von dem Gutachter ein Schmerzensgeld in Höhe von gut 311 000 Euro gefordert. In erster Instanz hatte das Landgericht Hanau dem 50-Jährigen daraufhin 57 000 Euro zugesprochen. Beide Seiten legten jedoch Berufung ein.

Das OLG hielt ein Schmerzensgeld von 150 000 Euro für die zu Unrecht erlittene Haft für angemessen. Das Gutachten des Sachverständigen sei «grob fahrlässig fehlerhaft» gewesen, da der Fachmann in seiner Einschätzung vor Gericht «jegliche Zurückhaltung» aufgegeben habe. Ein Gutachter müsse aber mögliche Zweifel und die Grenzen der anthropologisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse deutlich machen. Eine Revision gegen das Urteil ließ das OLG nicht zu.

(Az:19 U8/2007)

 

 

Siehe auch: 

Vorsicht, Justizirrtum!

Interview bei Maischberger:

 

SENDUNG VOM DIENSTAG, 17. MAI 2005, 23.00 UHR

Vorsicht, Justizirrtum!

 

* Sendung vom 17.05.2005:

 

Rolf Bossi (Bild: WDR/Thomas Ernst)

Rolf Bossi (81)

"Die deutschen Strafgerichte sind so ungerecht, dass man die Urteile auch auswürfeln könnte," sagt Rolf Bossi, Deutschlands bekanntester Strafverteidiger. Justizirrtümer seien demnach "sozialstaatlich sanktionierte Kunstfehler".

In seinem aktuellen Bestseller "Halbgötter in Schwarz" geißelt der 81-Jährige, der sich in den Mordprozessen gegen Jürgen Bartsch oder Ingrid van Bergen einen Namen machte, die Willkür deutscher Richter. Er räumt zwar ein, dass 95 Prozent der Vorsitzenden saubere Arbeit ablieferten – die restlichen fünf Prozent stellten allerdings ein Problem dar.

In "Menschen bei Maischberger" spricht Bossi über mögliche Verbesserungen des deutschen Rechtssystems und seine persönlichen Erfahrungen mit Fehlurteilen.

http://www.daserste.de/maischberger/sendung_dyn~uid,m0tyle1asjq95xc4eppgk4vq~cm.asp

 

 


zurück