Väternotruf informiert zum Thema

Staatsanwaltschaft Hanau


 

 

Staatsanwaltschaft Hanau

Katharina-Belgica-Straße 22 b

63450 Hanau 

 

Telefon: 06181 / 297-0

Fax: 06181 / 297-422

 

E-Mail: verwaltung@sta-hanau.justiz.hessen.de

Internet: www.sta-hanau.justiz.hessen.de/

 

 

Internetauftritt der Staatsanwaltschaft Hanau (09/2012)

Informationsgehalt: miserabel

Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Hessen eigentlich Steuern, wenn die Hessische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt. 

26.04.2012: Steuern. Abgabenlast in Deutschland am zweithöchsten. 49,8 Prozent des Gehalts sind für den Staat - http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article106228352/Spitze-in-der-Steuerwelt.html

 

 

Bundesland Hessen

Landgericht Hanau

 

 

Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hanau: Elisabeth Opitz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 01.10.2006, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1994 ab 01.06.1992 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main - abgeordnet - aufgeführt. 1993 Abordnung an die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.12.1995 als Leitende Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main aufgeführt. Ab 2004 Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Marburg. Siehe auch Pressemeldung unten.

Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau:

 

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Hessen beschäftigen bei der Staatsanwaltschaft Hanau 82 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

* 1 Leitende Oberstaatsanwältin (Behördenleiterin)

* 1 Oberstaatsanwältin und 3 Oberstaatsanwälte als Abteilungsleiter

* 15 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte

* 7 Amtsanwältinnen/e und Oberamtsanwältinnen/e

* 3 Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger

* 2 Gerichtshelfer

* 49 weitere Bedienstete

 

 

Der Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Hanau umfasst den Landgerichtsbezirk Hanau. 

 

 

Übergeordnete Generalstaatsanwaltschaft:

Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main

 

 

Väternotruf Hanau

August Mustermann

Musterstraße 1

63450 Hanau

Telefon: 06181 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Materialien zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Staatsanwälte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Staatsanwälte: 

Jörg Bannach (Jg. 1954) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 15.03.2000, ..., 2009) - 2009: stellvertretender Pressesprecher bei der Staatsanwaltschaft Hanau.

Joachim Böhn (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1957) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 02.05.1989, ..., 2008) - Namensgleichheit mit: Birgit Böhn (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab , ..., 2012, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2008 und 2010 ab 31.01.2002 als Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden - 3/4 Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 31.01.2002 als Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - 3/4 Stelle - aufgeführt.Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Nina Bolowich (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 30.09.2005, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 29.12.1998 als Staatsanwältin im Beamtenverhältnis auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2010 ab 30.09.2005 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hanau - halbe Stelle - aufgeführt. Namensgleichheit mit: Dr. Michael Stephan Bolowich (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Fulda (ab , ..., 2014) - ab 22.04.1999 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.04.2005 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 13.07.2009 als Stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Gießen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 27.04.1999 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Fulda aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Katja Diel (Jg. 1968) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 11.01.2002, ..., 2002)

Susanne Erlinghagen (Jg. 1964) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 02.01.2002, ..., 2002)

Claudia Habermehl (Jg. 1949) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 30.10.1978, ..., 2002)

Jürgen Heinze (Jg. 1960) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 01.04.1995, ..., 2002)

Elisabeth Opitz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 01.10.2006, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1994 ab 01.06.1992 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main - abgeordnet - aufgeführt. 1993 Abordnung an die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.12.1995 als Leitende Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main aufgeführt. Ab 2004 Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Marburg. Siehe auch Pressemeldung unten.

Hubertus Pfeifer (Jg. 1954) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 02.07.1992, ..., 2002)

Michael Plagge (Jg. 1952) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 01.08.1984, ..., 2002)

Wolfgang Popp (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 01.12.1994, ..., 2012) - http://www.sascha-raabe.de/729.html. 2012: Pressesprecher bei der Staatsanwaltschaft Hanau.

Werner Schmidt-De Wasch (Jg. 1951) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 01.08.1989, ..., 2002)

Claudia Seng (Jg. 1961) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 16.07.1993, ..., 2002)

 

 

Amtsanwälte:

 - Oberamtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab , ..., 2009)

 

 

Nicht mehr als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau tätig:

Dr. Ursula Goedel (Jg. 1941) - Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab , ..., 9/2006) - ab 01.12.1995 Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Marburg -  http://www.sascha-raabe.de/729.html

Hein-Jürgen Nebel (geb. 15.12.1942 in Oechsen/Rhön) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt (ab 2003, ..., 31.12.2007) - ab 1974 Richter auf Probe bei der Staatsanwaltschaft Hanau. 1977 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau. 1982 halbjährige Abordnung an die Staatsanwaltschaft bei dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main. 1987 Oberstaatsanwalt als Abteilungsleiter bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt. 1991 Leiter der Zweigstelle Offenbach am Main der Staatsanwaltschaft Darmstadt. 1993 bis 1995 Abordnung nach Thüringen, zunächst als ständiger Vertreter des Thüringer Generalstaatsanwalts und zuletzt als kommissarischer Leiter der Staatsanwaltschaft Meiningen. 1998 Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft in Hanau, 2003 Leitung der Staatsanwaltschaft Darmstadt.

Petra Ockert (Jg. 1966) - Richterin am Amtsgericht Gelnhausen (ab 01.08.2003, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 09.01.1998 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hanau aufgeführt.

Jost-Dietrich Ort (Jg. 1943) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau (ab 01.07.1999, ..., 2002)

Kerstin Reckewell (geb. 08.08.1963 in Hildesheim - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst) - Leitende Oberstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft Darmstadt (ab 14.04.2015, ..., 2015) - ab 16.11.1992 als Richterin auf Probe bei der Staatsanwaltschaft Hanau. Am 03.08.1994 zur Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hanau ernannt. Juli 1998 bis Januar 1999 Abordnung an die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main. Ab 18.05.2004 zur Oberstaatsanwältin als Abteilungsleiterin bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt ernannt. Ab 01.03.2008 ständige Vertreterin des Leitenden Oberstaatsanwalts bei der Staatsanwaltschaft Hanau. Ab 01.02.2010 bis 29.02.2012 Oberstaatsanwältin als Abteilungsleiterin und als die ständige Vertreterin des Leitenden Oberstaatsanwalts bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt. 01.02. bis 31.05.2010 Abordnung an die Staatsanwaltschaft Hanau. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.03.2012 als Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Marburg aufgeführt. http://www.hmdj.hessen.de/irj/HMdJ_Internet?rid=HMdJ_15/HMdJ_Internet/nav/eab/eab50ad9-d54d-b701-be59-263b5005ae75,c2330a36-2994-c531-f012-f312b417c0cf,,,11111111-2222-3333-4444-100000005004%26_ic_uCon_zentral=c2330a36-2994-c531-f012-f312b417c0cf%26overview=true.htm&uid=eab50ad9-d54d-b701-be59-263b5005ae75

Peter Speth (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg / Stellvertretender Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main (ab , ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 07.11.1994 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.01.2008 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Gießen aufgeführt.

Dr. Achim Thoma (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt (ab 01.05.2012, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 31.10.2000 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden aufgeführt (2009: Abteilungsleiter - Abteilung I). Im Handbuch der Justiz 2012 ab 17.05.2010 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hanau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.05.2012 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt aufgeführt. 2009: Datenschutzbeauftragter bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden.

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Hanau

überregionale Beratung

http://familienberatung-hanau.org

 

 

Rechtsanwälte:

 

Anwaltskanzlei Bernd Gutschank

Hanauer Str. 3

63505 Langenselbold

Tel: 06184 / 939600

Fax: 06184 / 939800

Email: gutschank@t-online.de

Internet: www.rechtsanwalt-gutschank.de

 

 

H. Michael Roth

Rechtsanwalt

Walther-Rathenau-Str. 48

63486 Bruchköbel

Tel: 06181 / 78488

Fax: 06181 78999

Internet: www.rechtsanwaltroth.de

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Hanau

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 


 

 

 

Hanau, den 24.8.2012

Gegen einen 42-jährigen angolanischen Staatsangehörigen hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Totschlags erhoben.

Ihm wird zur Last gelegt, Ende Februar 2012 seine aus Togo stammende Ehefrau vermutlich in deren Wohnung in Hanau Kesselstadt - mit einem Kleidungsstück (T-shirt) erdrosselt und anschließend die Leiche im Main entsorgt zu haben. Anfang April wurde der Leichnam im Schwemmbecken des Wasserkraftwerks Kesselstadt aufgefunden.

Der Prozess gegen den Angeschuldigten, der keine Angaben zur Sache gemacht hat, wird ausschließlich aufgrund von Indizien geführt werden müssen und beginnt im Oktober 2012.

- Der Pressesprecher-

Wolfgang Popp

Oberstaatsanwalt

Tel: 06181/297-385

Fax:06181/297-314

e-mail: W.Popp@Sta-hanau.justiz.hessen.de

 

http://www.sta-hanau.justiz.hessen.de/irj/STA_Hanau_Internet?rid=HMdJ_15/STA_Hanau_Internet/sub/324/32420691-2f74-931f-012f-312b417c0cf4,,,11111111-2222-3333-4444-100000005003%26overview=true.htm

 

 

 


 

 

Schelte für den Staatsanwalt

12.05.09 | Hanau

Hanau - (lef) Von großem Medieninteresse begleitet war gestern das Sicherungsverfahren vor der Strafkammer am Landgericht Hanau gegen einen 38 Jahren alten Mann aus Linsengericht-Großenhausen (Main-Kinzig-Kreis), der am 20. Januar seinen Vater im Streit verprügelt haben soll. Das Gericht stellte das Verfahren ein, die Kosten trägt die Staatskasse.

Der Mann muss damit nicht erneut in die Psychiatrie. In der Urteilsbegründung übte Richterin Angela Peter harsche Kritik am Vorgehen der Staatsanwaltschaft.

Bei dem Angeklagten Alexander J. handelt es sich um einen Gewalttäter, der vor zehn Jahren wegen der sadistischen Vergewaltigung von zwei Frauen vom Landgericht Hanau verurteilt und erst vor wenigen Wochen nach acht Jahren und sechs Monaten aus der Haft entlassen worden war, weil der Bundesgerichtshof eine nachträglich verhängte Sicherungsverwahrung des als weiterhin gefährlich eingeschätzten Mannes abgelehnt hatte.

Vor der Verurteilung im Jahr 1999 war J. der Justiz bereits wegen verschiedener Delikte aufgefallen, unter anderem wurde er wegen sexueller Nötigung einer Minderjährigen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Nach der Haftentlassung musste J. unter strengen Auflagen wieder zu seinen Eltern ziehen, die im Ort eine Bäckerei betreiben. Eine Spezialeinheit der Polizei überwachte das Haus zunächst rund um die Uhr.

Am gestrigen Verhandlungstag vor der Strafkammer machte der Beschuldigte persönlich keine Angaben zu dem Vorwurf. Er ließ lediglich von seinem Anwalt erklären, dass er bei dem Streit mit seinem Vater in Notwehr gehandelt habe. Die Eltern machten von ihrem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern.

Der Vater hatte bereits kurz nach der Tat der Staatsanwaltschaft schriftlich mitgeteilt, er habe den Sohn mit einer Holzschale angegriffen, worauf dieser sich gewehrt habe. Dabei sei er gestürzt und habe sich eine Platzwunde zugezogen. Auslöser des Streits seien hohe Telefonkosten des Sohnes gewesen.

Ein Nachbar konnte lediglich eine lautstarke Auseiandersetzung zwischen Vater und Sohn bestätigen. Für die Vorsitzende Richterin Angela Peter gab es auch sonst wenig verwertbare Zeugenangaben. Die erste Befragung der Polizeibeamten, die nach dem Notruf der Mutter eintrafen, sind nicht verwertbar. Die Polizisten hatten Alexander J. nicht vorab über die juristischen Konsequenzen des Gesprächs aufgeklärt.

Der Verteidiger verwies darauf, dass sich seit der Rückkehr des Mannes aus der Haft eine enorme psychische Anspannung in dem Haushalt aufgebaut habe. Das Haus sei ständig von Polizei überwacht worden. Nachts haben Kripo-Wagen mit laufenden Motor vor der Tür gestanden. Vom Gästezimmer einer Wirtschaft gegenüber sei die Bäckerei mit Kameras observiert worden. Die Eltern seien in Sippenhaft genommen worden, so der Anwalt.

In einem gestern vorgelegten Gutachten wurde dem Angeklagten eine schwere psychische Störung attestiert, mutmaßlich verursacht durch einen Hirnschaden, den der Mann als 14-Jähriger bei einem Verkehrsunfall erlitten haben soll. Sein Verteidiger warf dem Gutachter „Voreingenommenheit“ vor.

In früheren Expertisen war von einer psychischen Störung nicht die Rede. Damals gingen Gutachter von einer vollen Schuldfähigkeit des Gewalttäters aus.

http://www.op-online.de/nachrichten/hanau/schelte-staatsanwalt-297615.html

 

 


 

 

 

 

Elisabeth Opitz, derzeit Leiterin der Marburger Staatsanwaltschaft, soll im Herbst auf den Chefposten in Hanau wechseln. 

Bild: Waldinger

Lokales 03.08.2006

Neue Chefanklägerin kommt aus Marburg

Die Leitende Oberstaatsanwältin Elisabeth Opitz soll im Herbst die Behördenleitung von Dr. Ursula Goedel übernehmen

Thorsten Becker MAIN-KINZIG. Im Herbst bahnt sich ein Wechsel an der Spitze der Hanauer Staatsanwaltschaft an. Nach Informationen des GT soll die Leitende Oberstaatsanwältin Elisabeth Opitz aus Marburg die Leitung übernehmen. Sie löst Dr. Ursula Goedel ab, die Ende September in den Ruhestand gehen wird.

Damit wird wieder eine Frau zur höchste Anklägerin im Main-Kinzig-Kreis. Und wieder kommt die neue Chefin aus der Universitätsstadt Marburg. Wie das GT aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, soll die Besetzung der Stelle bereits beschlossen worden sein. Nur die offizielle Versetzungsurkunde von Justizminister Jürgen Banzer (CDU) fehlt noch. Wann die neue Leiterin ihr Amt antritt, ist indes noch nicht bekannt.

Obwohl die Entscheidung offenbar bereits gefallen ist, scheint Banzers Ministerium eine "Staatgeheimnis" aus der Personalie machen zu wollen. Man werde die Entscheidung "zu gegebener Zeit" bekannt machen, lautete noch in der vergangenen Woche die knappe Antwort der Pressestelle in Wiesbaden, die sich betont zugeknöpft zeigte, auf Anfrage.

Elisabeth Opitz (50) tritt damit erneut die Nachfolge von Dr. Ursula Goedel an, deren Amt sie im Sommer 2004 bereits in Marburg übernommen hatte. Dr. Goedel hatte ihrerseits 2003 den Leitenden Oberstaatsanwalt Jürgen Nebel abgelöst und war die erste Frau auf diesem Posten in Hanau. Bevor Opitz zur Anklägerin wurde, war sie als Sozialpädagogin tätig und schloss das Studium ab. Die gebürtige Frankfurterin wechselte dann an der Johann-Wolfgang von Goethe-Universität zu den Rechtswissenschaften.

In einem Interview mit der "Oberhessischen Presse" hatte sich die Leitende Oberstaatsanwältin vor zwei Jahren überzeugt davon gezeigt, dass die Modernisierung der hessischen Anklagebehörden, die sie für das Justizministerium federführend vorangetrieben hatte, auf einem guten Weg sei.

Der Landgerichtsbezirk Marburg ist im Vergleich mit dem Rhein-Main-Gebiet ein eher ruhigeres Pflaster. Insgesamt bearbeitete die Staatsanwaltschaft Marburg mit zwölf Staatsanwälten sowie vier Amtsanwälten rund 16 600 Ermittlungsverfahren. Von der Katharina-Belgica-Straße in Hanau aus werden alle Strafverfahren für die Amtsgerichte sowie das Landgericht geleitet. Die insgesamt rund 80 Beamten und Angestellten, darunter 20 Staatsanwälte, haben knapp 20 000 Fälle pro Jahr zu leiten.

Die Kriminalität in ihrem künftigen Landgerichtsbezirk kennt Elisabeth Opitz aus dem Blickwinkel ihrer Arbeit für die Staatsanwaltschaft Frankfurt. Dort leitete sie Anfang der 90er Jahre ein Sonderdezernat für internationalen Kokainhandel und Falschgeldverbreitung. Unmittelbar aus dieser Tätigkeit heraus wurde sie 1993 an die Generalstaatsanwaltschaft abgeordnet: Als das Geldwäschegesetz eingeführt wurde, galt es, eine Zentralstelle für die organisierte Kriminalität einzurichten. Der Bankenplatz Frankfurt brauchte für die Bearbeitung von Geldwäscheverdachts-Anzeigen dazu eine ganz spezielle Organisationsform.

Neben der erneuten Nachfolge von Dr. Ursula Goedel hat die künftige Chefin noch eine Gemeinsamkeit mit ihrer Vorgängerin. Ihr Beruf beschäftigt sie auch in der Freizeit, denn sie greift gerne einmal zu einem guten Krimi.

http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/sixcms/detail.php?template_id=2634&id=2207119&_zeitungstitel=1133845&_resort=1103644&_adtag=localnews&_dpa=

 

 

 


zurück